Plagiatsaffäre Guttenbergs falsche Demut
Der Verteidigungsminister hat sich im Bundestag für Fehler in seiner Dissertation entschuldigt. War's das dann? Ein Kommentar
Krieg führen. Die Bundeswehr reformieren. Die Wehrpflicht abschaffen. Kleiner macht es Karl-Theodor zu Guttenberg nicht. Sogar an der "Quadratur des Kreises", so nennt der Minister es selbst, habe er sich versucht: Familienvater, Politiker, Wissenschaftler – alles gleichzeitig. Hochmütig sei es gewesen zu glauben, dass Letzteres gelingen könne.
Auch die Worte sind immer groß. Klarheit, Wahrheit, Anstand, Aufrichtigkeit. Alles, was der Verteidigungsminister sagt, ist aufgeladen mit Bedeutung. Und nun entschuldigt er sich "von ganzem Herzen". Was ist falsch daran?
Falsch ist, dass Guttenberg seine Entschuldigung so vorträgt, dass sie abermals nur der Erhöhung seiner selbst dient. Mehr als Hundert Seiten Plagiat enthält seine Dissertation, und Guttenberg sagt weiterhin, er habe nicht bewusst täuschen wollen. Hier geht es nicht darum, ehrlich ein Fehlverhalten einzugestehen. Es geht um Wirkung. Demut wird zur Ware in einem Deal.
Als er am Mittwoch im Bundestag gefragt wird, was er denn denke, welches Signal sein Umgang mit der plagiierten Arbeit aussende, antwortet der Minister genau dies: Dass er sich entschuldige und dass dies das Signal sei, dass man geben könne, nämlich dass man Fehler gemacht habe. Nehmt Euch ein Beispiel am reuigen Sünder Guttenberg! Und lasst es gut sein.
Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein talentierter politischer Kopf. Ihm ist es gelungen, Bürger wieder für die Politik zu interessieren, die sich schon lange nichts mehr von "denen da oben" erwarteten. Doch nun wird sichtbar, wie sehr er dadurch zum Werkzeug der Macht geworden ist. Denn warum sonst stellen sich die Kanzlerin und die ganze Union schützend um ihn.
Tissy Bruns schrieb im Tagesspiegel: "Guttenberg und die Kanzlerin proben ein neues Schurkenstück. Neuerdings soll der ertappte Regelverletzer einfach weitermachen. Die Kanzlerin will seinen Absturz nicht verantworten. Der gemeinsame Nenner dieses unappetitlichen Feldversuchs heißt Popularität, die Merkel nützt und Guttenberg schützt."
Das schadet der Demokratie, weil nun diejenigen frustriert werden, die sich noch nicht von der Politik abgewandt hatten. Die Kluft, die Guttenberg zuschüttete zwischen manchen Bürgern und der politischen Klasse, reißt er an anderer Stelle wieder auf. Es schadet seinem großen Projekt, der Bundeswehrreform. Denn wer soll noch glauben, dass das heute gesprochene Wort des Ministers morgen noch gilt. Es schadet ihm selbst, weil er künftig nicht mehr aus eigenem politischem Gewicht heraus am Kabinettstisch sitzt, sondern aus Kanzlerins Gnaden.
Unabhängigkeit war für Guttenberg immer ein hoher Wert. Wenn er sie retten will, sollte er dem Rat folgen, den ihm Krista Sager von den Grünen zurief: Mach den Cem. Cem Özdemir hatte sich einst aus der Bundespolitik zurückgezogen, weil er auf Dienstreisen erworbene Bonusmeilen privat verflogen hatte. Heute ist er Parteivorsitzender.
- Datum 24.02.2011 - 07:40 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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dies seine Beliebtheit beim Volk nicht. Laut Bild genießt er immer noch zu 87 % Rückhalt in der Bevölkerung. Und welcher Minister kann dies schon von sich behaupten. Wie repräsentativ diese Umfrage ist, sei mal dahin gestellt. Aber ich habe das Gefühl hier in diesem Forum ist jede Umfrage unrepräsentativ, in der Guttenberg in den zweistelligen Bereich kommt.;)
Ich dachte immer Bildzeitungsleser wissen mehr, aber Sie gehören sicherlich zu denen die nicht mehr wissen möchten oder? Sonst würden Sie wohl "Deutschlands schnellste Meinung kennen" (http://www.bild.de/BILD/d...) kürzlich noch auf Seite 1 der BILDonline. Was sagt uns diese Bildumfrage, inzwischen gut versteckt und die Nutzung durch geforderte Codeeingabe Dunkelgrau auf Schwarz erschwert. Heute morgen fordern doch tatsächlich von den knapp 640000 Teilnehmer 55% (352000) den Rücktritt mit Hilfspunkten (abgespalteter ähnlicher Fragestellung) sogar 64% (ca. 410000), nur 36% (ca, 231000) finden Guttenberg macht seine Arbeit gut. Herr Plasberg (das Wissen darum muss man voraussetzen) traute sich nicht diese Frage gestern zu stellen, warum wohl nicht (Angst vor "unschönen" Bildschlagzeilen demnächst). Der unstete Blick des Herrn Blome (herrliche Kameraführung) lies die Befürchtung dieser Fragestellung erkennen. Aber Bild ist halt eine Macht und "hart aber fair" nur noch eine Sprechblase.
gruß gokahe
Ihr Argument auf den Vorwurf, er hat betrogen, das Volk angelogen und sich vermutlich sogar Strafbar gemacht ist also
"Aber das Volk mag ihn doch"
Toll. Ganz wunderbare Argumentation. Wenn das Volk etwas mag setzt das offenbar alles außer kraft. Natürlich nur, wenn die Regierenden das gerade wollen. Dass das Volk mehrheitlich auch gegen Atomkraft, gegen Massentierhaltung, gegen Tierversuche ect. ist, interessiert weder Guttenberg noch die Regierung im ganzen. Da werden Umfragen so benutzt wie man sie gerade braucht, und wenn man sie gerade nicht braucht als "Zahlen" abgetan.
Ich sage: Hier geht es nicht um seine Beliebtheit, sondern um seine Taten. Ein anderer wäre und wurde wegen vergleichbaren längst gefeuert.
Wen interessiert, was in der BILD-Zeitung steht? Das ist doch nun bekanntermaßen eh zu 99% erstunken und erlogen. (Wobei mich das gerade daran erinnert, warum die BILD Guttenberg unterstützt: Brüder im Geiste...)
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der den Lügenbaron da noch an der Macht haben will. Selbst mein Mutter geht da die Hutschnur hoch (und die ist nun wwirklich eine ganz bürgerliche CDU-Wählerin).
87%? 87% von den Bild Lesern vielleicht. Aber die Bild-LEser sind eine überaschaubare Masse von 2-3 Millionen Deppen. Sie sind NICHT das Volk und Bild ist auch nicht Deutschland. Und, ach ja, Bild ist auch nicht Papst.
Seltsamerweise kommen diese Quellen der ihn unterstützenden Befragungen alle aus dem rechten Lager. Bild Zeitung, ARD Report aus München!
Gestern gab es sogar auf bild.de eine direkte Befragung und über 60% haben für einen Rücktritt votiert. Kurze Zeit später verschwand diese "Leserbefragung" und ab jetzt sollten die Leser noch mal neu abstimmen. Diesmal aber kostenpflichtig per Telefon oder !Brief!.
Was mir sehr unangenehm auffällt ist die Tatsache, dass die Medien, die ihn stets als "beliebtesten Politiker" bezeichnet haben, dies immer noch tun. Durchweg. Egal wie kritisch der Beitrag ist, diese Aussage in irgendeiner Form muss rein.
Seit Beginn der Affäre finden sich die Befürworter in den diversen Foren (und gleich welcher Art politischen Colour diese Foren sind) in der spürbaren Minderheit. Im Freundes-, Bekannten und Kollegenkreis hört man manchmal den Satz: "Ich fand ihn gut, aber ...." und ansonsten eher: "Diese Affäre gibt ihm den Rest." Nur die Medien, ob Online-, Print- oder TV stellen ihn noch stets als "den beliebtesten Politiker" da, zeigen mehrheitlich überwältigenden Rückhalt in der Bevölkerung.
Erst wurde er hochgeschrieben. Kaum jemand kannte den Mann, als er allerorts zum "....." ernannt wurde. Und nun bleibt es an der Bevölkerung hängen. Sie, die sie "gewzungen" wurden zu glauben, er sei so beliebt, sind nun Schuld, dass er nicht gehen muss.
Und das obwohl die Kritik nicht nur dem Plagiat und dazugehörigen Lügen gilt, sondern seiner gesamten politischen Arbeit, bzw. Nicht-Arbeit.
Wir werden manipuliert. Auch von den kritischen Medien. Leise wird unterstellt: Der wahre Sündenbock ist nicht G, ist nicht die unfähige Politik, die an ihm festhält. Der wahre Sündenbock ist der Bürger. Der ihn eben liebt und behalten will. Auch wenn sich viele Bürger inzwischen fragen, wer denn diese Mehrheit sein soll, die ihn liebt. Man findet nämlich kaum noch einen.
unbedingt zu Freiherrn zu Gutenberg, komme was wolle.
Das Rezept hierzu konnten wir am Casus Gutenberg nun gut beobachten:
Zuerst leugnet der Plagiator seinen Verstoß und brandmarkt den Vorwurf mit all seiner Glaubwürdigkeit als 'abstrus'.
Dann stimmt der Chor der politischen Freunde ein und schreit voller Empörung auf, denn es handele sich ja ausschliesslich um eine politisch inszenierte Hetzjagdt und an den Vorwürfen sei nichts dran.
Damit sind die Grenzen im gesellschaftlichen Diskurs vorerst gesteckt und bereits vor Aufklärung der Vorwürfe werden die Bürger mit ad-hoc-Umfragen konfrontiert, welche zu dem Zeitpunkt noch gar nicht die wahre Tragweite des Skandals abbilden.
Und dann folgt ein zähes Rückzugsgefecht des Bundesverteidigungsministers, in dem er sich Tag für Tag der Wahrheit annährt und zwar nicht getrieben durch Reue, sondern durch immer mehr ans Tageslicht tretende Fakten.
In dieser geschickten medialen Inszenierung ist es für die Bevölkerung kaum möglich einen Überblick zu behalten und erst die nächsten Tage werden zeigen, wie die Bundesbürger das Plagiat des Herrn zu Gutenberg in Kenntnis aller Fakten beurteilen.
Viele Stimmen waren in den ersten Tagen sehr schnell darin dem Normalbürger die Fähigkeit abzusprechen dieses Plagiat als solches zu beurteilen und man hat immer wieder auf die ausstehende Prüfung durch die Uni Bayreuth verwiesen.
Nun liegen die Fakten auf dem Tisch und wir alle sehen ein Plagiat, drum herum eine grandiose Medienkampagne.
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
"Laut Bild genießt er immer noch zu 87 % Rückhalt in der Bevölkerung."
Laut Bild können Menschen und Katzen auch gemeinsame Nachkommen zeugen und Thilo Sarrazin ist ein toller Mann.
Bild ist nicht als Quelle zu nehmen, Bild ist die Überspitzte Version der Titanic... Satiere Pur es ist nur noch niemandem aufgefallen.
Online kippte die Stimmung bei Bildleserinnen seit Montag abend eindeutig zu "Rücktritt".
Hätte die Uni Bayreuth ihm nicht eine goldene Brücke gebaut, indem sie verschwieg, dass bei diesem Ausmaß und der Verpackung des Ideendiebstahls Vorsätzlichkeit absolut zwingend erkennt werden muss, hätten sich völlig andere Ergebnisse ergeben - ganz abgesehen davon, wie die Stimmung wäre, hätte nicht jeder aus der Unionsführung bis zu Schavan (!) seit Montag Morgen (!) einzeln die Parole ausgegeben: Wissenschaftsbetrug hat für das Amt keine Bedeutung...
Bild hat übrigens alle Register gezogen, um den Anti-Intellektualismus fest in der Leserschaft zu verankern und Guttenberg zum Superstar-jetzt-erst-recht zu stilisieren.
nun den Exklusivauftrag für die Werbung von Rekruten (Kanonenfutter für vG's Krieg) erhalten. Was für ein Schmierentheater von Kanzlerins Gnaden.
Wenn man einmal jede Polemik beiseite lässt:
Gutti ist fotogen, hat präsentable Umgangsformen und kann unfallfrei im Satz reden (sogar auch in englisch).
Das ist aber beim besten Willen alles, was mir an Positivem zu dem Mann einfällt. Seine politische Arbeit, seine dubiose "Karriere" vor 2009... lassen sich die Leute von sowas echt blenden? ;_; Bitte, bitte, nicht!
In den ersten 5 Tagen lief auf BILD eine offene Umfrage, ob KTvG zurücktreten müsse. Rd. 600.000 Menschen (muss das nun aus dem Gedächtnis nachvollziehen, denn die nicht genehme Umfrage wurde entfernt) stimmten für einen sofortigen Rücktritt, zuletzt waren das 54% der abgegebenen Stimmen. Gemeinsam mit 2 weiteren Fragen ('macht eine schlechte Figur' etc.) summierten sich die negativen Stimmen auf mehr als 70%.
Unverdrossen schrieb BILD weiterhin über die überwältigende Zustimmung zu KTvG.
Am Montag (oder Dienstag) verschwand diese einsehbare Umfrage und wurde durch eine kostenpflichtige (1,14 pro Minute, wenn ich mich recht erinnere) ersetzt, deren Verlauf man nun nicht mehr beobachten konnte. Und schwupps, 2 Tage später - traritrara - hätten mehr als 250.000 Menschen eine 90%ige Zustimmung per Gebührennummer kundgetan? Und mit der Androhung, dass hierbei postalisch eingegangene Fanpost noch nicht berücksichtigt sei, ahne ich ein Ergebnis von 99,9% am Bild-Horizont...
Please!!! Ich weigere mich, zu glauben, dass die Deutschen so dumm sind, diese Manipulationen NICHT zu durchschauen. Aber die wahren Umfrage-Werte werden sich ja bei den nächsten Wahlen zeigen...
Die Demokratie wird das Problem nicht los, dass die Mehrheit kurzfristig getäuscht werden kann. Hitler wurder auch erst richtig unbeliebt, als er den Krieg mit Polen anfing. Seine anfänglichen Schurkenstücke, wie auch die des Franz-J. Strauß und anderer, machten diese zweifelhaften Figuren nicht direkt unbeliebt. Wir mögen es, Glück zu haben, und nicht immer 1:1 leisten zu müssen. "90% des Erfolgs ist die Präsentation" - solchen Satz hat Guttenberg mit Sicherheit gefressen, und deshalb kann er so sicher sein mit seiner Show durchzukommen. Großes Lob für den Artikel und des Autors volle moralische und pyscho-soziale Sehkraft
[...]
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen. Danke. Die Redaktion/er
Ich dachte immer Bildzeitungsleser wissen mehr, aber Sie gehören sicherlich zu denen die nicht mehr wissen möchten oder? Sonst würden Sie wohl "Deutschlands schnellste Meinung kennen" (http://www.bild.de/BILD/d...) kürzlich noch auf Seite 1 der BILDonline. Was sagt uns diese Bildumfrage, inzwischen gut versteckt und die Nutzung durch geforderte Codeeingabe Dunkelgrau auf Schwarz erschwert. Heute morgen fordern doch tatsächlich von den knapp 640000 Teilnehmer 55% (352000) den Rücktritt mit Hilfspunkten (abgespalteter ähnlicher Fragestellung) sogar 64% (ca. 410000), nur 36% (ca, 231000) finden Guttenberg macht seine Arbeit gut. Herr Plasberg (das Wissen darum muss man voraussetzen) traute sich nicht diese Frage gestern zu stellen, warum wohl nicht (Angst vor "unschönen" Bildschlagzeilen demnächst). Der unstete Blick des Herrn Blome (herrliche Kameraführung) lies die Befürchtung dieser Fragestellung erkennen. Aber Bild ist halt eine Macht und "hart aber fair" nur noch eine Sprechblase.
gruß gokahe
Ihr Argument auf den Vorwurf, er hat betrogen, das Volk angelogen und sich vermutlich sogar Strafbar gemacht ist also
"Aber das Volk mag ihn doch"
Toll. Ganz wunderbare Argumentation. Wenn das Volk etwas mag setzt das offenbar alles außer kraft. Natürlich nur, wenn die Regierenden das gerade wollen. Dass das Volk mehrheitlich auch gegen Atomkraft, gegen Massentierhaltung, gegen Tierversuche ect. ist, interessiert weder Guttenberg noch die Regierung im ganzen. Da werden Umfragen so benutzt wie man sie gerade braucht, und wenn man sie gerade nicht braucht als "Zahlen" abgetan.
Ich sage: Hier geht es nicht um seine Beliebtheit, sondern um seine Taten. Ein anderer wäre und wurde wegen vergleichbaren längst gefeuert.
Wen interessiert, was in der BILD-Zeitung steht? Das ist doch nun bekanntermaßen eh zu 99% erstunken und erlogen. (Wobei mich das gerade daran erinnert, warum die BILD Guttenberg unterstützt: Brüder im Geiste...)
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der den Lügenbaron da noch an der Macht haben will. Selbst mein Mutter geht da die Hutschnur hoch (und die ist nun wwirklich eine ganz bürgerliche CDU-Wählerin).
87%? 87% von den Bild Lesern vielleicht. Aber die Bild-LEser sind eine überaschaubare Masse von 2-3 Millionen Deppen. Sie sind NICHT das Volk und Bild ist auch nicht Deutschland. Und, ach ja, Bild ist auch nicht Papst.
Seltsamerweise kommen diese Quellen der ihn unterstützenden Befragungen alle aus dem rechten Lager. Bild Zeitung, ARD Report aus München!
Gestern gab es sogar auf bild.de eine direkte Befragung und über 60% haben für einen Rücktritt votiert. Kurze Zeit später verschwand diese "Leserbefragung" und ab jetzt sollten die Leser noch mal neu abstimmen. Diesmal aber kostenpflichtig per Telefon oder !Brief!.
Was mir sehr unangenehm auffällt ist die Tatsache, dass die Medien, die ihn stets als "beliebtesten Politiker" bezeichnet haben, dies immer noch tun. Durchweg. Egal wie kritisch der Beitrag ist, diese Aussage in irgendeiner Form muss rein.
Seit Beginn der Affäre finden sich die Befürworter in den diversen Foren (und gleich welcher Art politischen Colour diese Foren sind) in der spürbaren Minderheit. Im Freundes-, Bekannten und Kollegenkreis hört man manchmal den Satz: "Ich fand ihn gut, aber ...." und ansonsten eher: "Diese Affäre gibt ihm den Rest." Nur die Medien, ob Online-, Print- oder TV stellen ihn noch stets als "den beliebtesten Politiker" da, zeigen mehrheitlich überwältigenden Rückhalt in der Bevölkerung.
Erst wurde er hochgeschrieben. Kaum jemand kannte den Mann, als er allerorts zum "....." ernannt wurde. Und nun bleibt es an der Bevölkerung hängen. Sie, die sie "gewzungen" wurden zu glauben, er sei so beliebt, sind nun Schuld, dass er nicht gehen muss.
Und das obwohl die Kritik nicht nur dem Plagiat und dazugehörigen Lügen gilt, sondern seiner gesamten politischen Arbeit, bzw. Nicht-Arbeit.
Wir werden manipuliert. Auch von den kritischen Medien. Leise wird unterstellt: Der wahre Sündenbock ist nicht G, ist nicht die unfähige Politik, die an ihm festhält. Der wahre Sündenbock ist der Bürger. Der ihn eben liebt und behalten will. Auch wenn sich viele Bürger inzwischen fragen, wer denn diese Mehrheit sein soll, die ihn liebt. Man findet nämlich kaum noch einen.
unbedingt zu Freiherrn zu Gutenberg, komme was wolle.
Das Rezept hierzu konnten wir am Casus Gutenberg nun gut beobachten:
Zuerst leugnet der Plagiator seinen Verstoß und brandmarkt den Vorwurf mit all seiner Glaubwürdigkeit als 'abstrus'.
Dann stimmt der Chor der politischen Freunde ein und schreit voller Empörung auf, denn es handele sich ja ausschliesslich um eine politisch inszenierte Hetzjagdt und an den Vorwürfen sei nichts dran.
Damit sind die Grenzen im gesellschaftlichen Diskurs vorerst gesteckt und bereits vor Aufklärung der Vorwürfe werden die Bürger mit ad-hoc-Umfragen konfrontiert, welche zu dem Zeitpunkt noch gar nicht die wahre Tragweite des Skandals abbilden.
Und dann folgt ein zähes Rückzugsgefecht des Bundesverteidigungsministers, in dem er sich Tag für Tag der Wahrheit annährt und zwar nicht getrieben durch Reue, sondern durch immer mehr ans Tageslicht tretende Fakten.
In dieser geschickten medialen Inszenierung ist es für die Bevölkerung kaum möglich einen Überblick zu behalten und erst die nächsten Tage werden zeigen, wie die Bundesbürger das Plagiat des Herrn zu Gutenberg in Kenntnis aller Fakten beurteilen.
Viele Stimmen waren in den ersten Tagen sehr schnell darin dem Normalbürger die Fähigkeit abzusprechen dieses Plagiat als solches zu beurteilen und man hat immer wieder auf die ausstehende Prüfung durch die Uni Bayreuth verwiesen.
Nun liegen die Fakten auf dem Tisch und wir alle sehen ein Plagiat, drum herum eine grandiose Medienkampagne.
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
"Laut Bild genießt er immer noch zu 87 % Rückhalt in der Bevölkerung."
Laut Bild können Menschen und Katzen auch gemeinsame Nachkommen zeugen und Thilo Sarrazin ist ein toller Mann.
Bild ist nicht als Quelle zu nehmen, Bild ist die Überspitzte Version der Titanic... Satiere Pur es ist nur noch niemandem aufgefallen.
Online kippte die Stimmung bei Bildleserinnen seit Montag abend eindeutig zu "Rücktritt".
Hätte die Uni Bayreuth ihm nicht eine goldene Brücke gebaut, indem sie verschwieg, dass bei diesem Ausmaß und der Verpackung des Ideendiebstahls Vorsätzlichkeit absolut zwingend erkennt werden muss, hätten sich völlig andere Ergebnisse ergeben - ganz abgesehen davon, wie die Stimmung wäre, hätte nicht jeder aus der Unionsführung bis zu Schavan (!) seit Montag Morgen (!) einzeln die Parole ausgegeben: Wissenschaftsbetrug hat für das Amt keine Bedeutung...
Bild hat übrigens alle Register gezogen, um den Anti-Intellektualismus fest in der Leserschaft zu verankern und Guttenberg zum Superstar-jetzt-erst-recht zu stilisieren.
nun den Exklusivauftrag für die Werbung von Rekruten (Kanonenfutter für vG's Krieg) erhalten. Was für ein Schmierentheater von Kanzlerins Gnaden.
Wenn man einmal jede Polemik beiseite lässt:
Gutti ist fotogen, hat präsentable Umgangsformen und kann unfallfrei im Satz reden (sogar auch in englisch).
Das ist aber beim besten Willen alles, was mir an Positivem zu dem Mann einfällt. Seine politische Arbeit, seine dubiose "Karriere" vor 2009... lassen sich die Leute von sowas echt blenden? ;_; Bitte, bitte, nicht!
In den ersten 5 Tagen lief auf BILD eine offene Umfrage, ob KTvG zurücktreten müsse. Rd. 600.000 Menschen (muss das nun aus dem Gedächtnis nachvollziehen, denn die nicht genehme Umfrage wurde entfernt) stimmten für einen sofortigen Rücktritt, zuletzt waren das 54% der abgegebenen Stimmen. Gemeinsam mit 2 weiteren Fragen ('macht eine schlechte Figur' etc.) summierten sich die negativen Stimmen auf mehr als 70%.
Unverdrossen schrieb BILD weiterhin über die überwältigende Zustimmung zu KTvG.
Am Montag (oder Dienstag) verschwand diese einsehbare Umfrage und wurde durch eine kostenpflichtige (1,14 pro Minute, wenn ich mich recht erinnere) ersetzt, deren Verlauf man nun nicht mehr beobachten konnte. Und schwupps, 2 Tage später - traritrara - hätten mehr als 250.000 Menschen eine 90%ige Zustimmung per Gebührennummer kundgetan? Und mit der Androhung, dass hierbei postalisch eingegangene Fanpost noch nicht berücksichtigt sei, ahne ich ein Ergebnis von 99,9% am Bild-Horizont...
Please!!! Ich weigere mich, zu glauben, dass die Deutschen so dumm sind, diese Manipulationen NICHT zu durchschauen. Aber die wahren Umfrage-Werte werden sich ja bei den nächsten Wahlen zeigen...
Die Demokratie wird das Problem nicht los, dass die Mehrheit kurzfristig getäuscht werden kann. Hitler wurder auch erst richtig unbeliebt, als er den Krieg mit Polen anfing. Seine anfänglichen Schurkenstücke, wie auch die des Franz-J. Strauß und anderer, machten diese zweifelhaften Figuren nicht direkt unbeliebt. Wir mögen es, Glück zu haben, und nicht immer 1:1 leisten zu müssen. "90% des Erfolgs ist die Präsentation" - solchen Satz hat Guttenberg mit Sicherheit gefressen, und deshalb kann er so sicher sein mit seiner Show durchzukommen. Großes Lob für den Artikel und des Autors volle moralische und pyscho-soziale Sehkraft
[...]
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen. Danke. Die Redaktion/er
begonnen alles dafür zu tun Titel und Macht zu bekommen. Dabei hat er sich mindestens unlauterer Mittel bedient. Das ist bewiesen, nur in welchem Umfang ist noch nicht klar.
Nun, da der Schwindel auffliegt, zeigt sich, wie sehr er in die Rolle des vermeintlichen "Superstars", der die Sehnsucht vieler Deutschen zu erfüllen scheint, hineingewachsen ist.
Unabhängig ist dieser Mann meiner Meinung nach schon lange nicht mehr. Er ist mindestens auch ein Gefangener seiner eigenen Inszenierung und kann daher nicht so würdevoll reagieren, wie z.B. eine Frau Käßmann, der wir nach ihrem Rücktritt vielleicht noch mehr Respekt entgegen bringen als zuvor.
http://images.wikia.com/g...
Blau: Inhaltsverzeichnis & Literaturverzeichnis
Schwarz: Seite mit Plagiat
Rot: Seite mit mehreren Plagiaten
Weiß: Seiten, auf denen bisher kein Plagiat gefunden wurde
Stand 23.02.11: Plagiate auf 72,77 % der Seiten.
Was in diesem Zusammenhangh zu sagen ist, ist dass in einer wissenschafltichen Arbeit die Quellenangabe ebenso selbstverständlich erfolgt wie das Setzen von Punnkten am Ende des Satzes. Man kann es einmal vergessen. Wer aber Seitenweise Sätze ohne Punkte abschließt, hat offensichtlich beschlossen dies zu tun.
Wie auch immer man das dann bewertet und wleche Konsequenzen man daraus zieht. Die Faktenlage ist klar:
1) Herr Guttenberg hat mit voller Absicht getäuscht.
2) Er lügt in Bezug auf diesen Punkt bis heute.
Für meinen inneren Frieden werde ich nun die Lektüre der Guttenberg-Affaire reduzieren, sonst bekomme ich ein Magengeschwür von so viel Lügen und Heuchelei:
Er hat keine Fehler gemacht, sondern abgeschrieben und geistiges Eigentum gestohlen. Dieses hat er dann als „Blödsinn“ bezeichnet, was wiederum eine Beleidigung der eigentlichen Autoren ist. Dann hat er sich angemaßt, den Titel zurückzugeben, was nicht geht – verzichten ja, zurückgeben nein. Und jetzt macht er den ertappten, aber charmanten Schuljungen sowie den treusorgenden Familienvater und engagierten Politiker.
Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass eine Bevölkerung, die ihre Informationen aus manipulierten Medien bezieht (Italien grüßt – auch wenn die Medienmacht nicht direkt mit den politischen Akteuren verbunden ist) ihm für das alles auf die Schulter klopft und nach täglichem Genuss von Reality- oder sonstigen Soaps nicht mehr in der Lage ist, echte von falschen Emotionen zu unterscheiden. Das ist ein ethischer und anthropologischer Drift. In diesem Land will ich nicht alt werden.
geschrieben hat, weiss genau, dass eine derartige massive Häufung von vermeintlichen Fehlern nicht möglich ist.
Weiterhin kann man kaum von einem einfachen Zitierfehler sprechen, wenn die kompletten Textbausteine nahe zu wortwörtlich übernommen werden.
Wenn kein Ghostwriter im Spiel war, dann reden wir hier über Drogen oder eine massive Persönlichkeitsstörung. Ansonsten kann ich mir einen derartigen Realitätsverlust bei einer zumindest durchschnittlich begabten Person nicht erklären.
Herr zu Gutenberg hat in seiner Rede vorm Bundestag so getan, als hätter er freiwillig Fehler eingestanden und seinen Titel abgelegt, obwohl er lediglich immer nur das zugegeben hat, was er nach Bekanntwerden der Fakten nicht mehr leugnen konnte.
Und der Freiherr zu Gutenberg glaubt tatsächlich, dass er sich selber entschuldigen könne oder aber ihm ist nicht klar, dass ein Regelverletzter immer nur um Entschuldigung bitten kann; gewährt werden kann die Entschuldigung nur von den Aussenstehenden.
Denkt man in den zu Guttenbergschen Kategorien weiter, ist die Konsequenz eigentlich viel schrecklicher:
Er hat also nicht bewusst und mit Vorsatz getäuscht.
Er war zu gleich Familienvater, Abgeordneter und Doktorand. Diese Belastung war so groß, dass er ihm sämtliche Kategorien von mein und dein komplett entglitten.
Er befand sich also belastungsinduziert in einem chronischen psychischen Ausnahmezustand, der ihm selbst vollkommen verborgen blieb und der erst letztes Wochenende beendet werden konnte.
Er litt sozusagen unter reziprokem Verfolgungswahn, es wurden keine inneren Stimmen außen gehört, sondern äußere Stimmen innen verortet.
Jetzt ist er weiter Familienvater und Abgeordneter.
Die extrem belastende Doktorandentätigkeit hat er gegen die Stellung als Verteidigungsminister getauscht.
Ist es auszuschließen, dass er wiederum in einen Zustand geraten kann, wo ihm alle Kategorien durcheindergeraten, ohne dass ihm dieser Zustand bewusst wird?
Was ist, wenn dies in einer Situation geschieht, wo es auf die Landesverteidigung ankommt?
Kann er eigene Heere und fremde Heere jederzeit auseinanderhalten?
Ist er bei Belastung in der Lage, Angriff und Abwehr zu unterscheiden?
Kann er beim erklärten Abbau der Truppen erhaltene Abwehrbereitschaft von gefährlichem Substanzverlust unterscheiden?
Hat denn das gesamte Land keinen anderen Spielplatz für einen Herrn mit dieser sehr spezifischen persönlichen Reaktion zu bieten als ausgerechnet das Bundesverteidigungsministerium?
ist die Tatsache, das jeder das weis, es aber wenige wirklich interessiert.
Sie sehen das falsch, wenn Sie glauben seine Anhänger seien dumm. Im Gegenteil halten diese Sie für zu dumm zu begreifen, dass es durchaus plausibel ist, trotzdem an Guttenberg festzuhalten.
Einfach deshalb, weil er trotzdem immer doch das Beste ist, was wir haben. Das ist die eigentlich bestürzende und traurige Nachricht.
Würde man irgendjemand anderes unbescholtenes sehen, dem man auch nur annähernd sein Format zutraute, Guttenberg wäre längst Geschichte.
Formsachen wie bei Özdemir sind den meisten Leuten egal.
Für mich jedenfalls macht es keinen Unterschied, das er zurückgetreten ist, schlicht weil er wieder da ist.
Die Leute wissen, das Guttenberg betrogen hat, aber sie hätten es selber auch nicht anders gemacht. Eben weil seine Gegner sind wie sie sind, noch viel weniger vertrauenswürdig.
Das Problem, das Sie haben, ist nicht fähig zu sein die Mehrheit zu respektieren, wie ein großer Teil der Ankläger Guttenbergs.
Und genau diese Haltung begreift eine Mehrheit als elitär arroganten Club, die man am liebsten aus Ämtern und Würden jagen möchte.
Wenn es halt keinen Besseren als Guttenberg gibt, so muss das halt genügen.
H.
dies zu prüfen, kann und wird er weiterlügen. - So unterstützt man Hochstapelei. -
Andreas Kasper (CDU) verlor im letzten Jahr nach Plagiatsvorwürfen in der Promotion und in wissenschaftlichen Arbeiten sein Amt als Landesverbandsvorsteher im Kreis Lippe.
Doktortitel aberkannt, wegen des hohen Amtes bejahte die Göttinger Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an einer Strafvervolgung und verhängte eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen(9000 Euro)wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht.
Für Plagiate in zwei anderen wissenschaftlichen Büchern mußte er 5000 Euro Schadensersatz an den Kohlhammer Verlag zahlen, 10.000 Euro Geldbuße wurden von der Detmolder Staatsanwaltschaft auferlegt.
Am 19. Mai 2010 wurde Andreas Kasper einstimmig von der Landesverbandsversammlung abgewählt und mußte sich um einen neuen Arbeitsplatz kümmern.
Und unser Theodor steht weiter in seinem Fußballtor......es ist ein absolut unwürdiges Schauspiel.
Für meinen inneren Frieden werde ich nun die Lektüre der Guttenberg-Affaire reduzieren, sonst bekomme ich ein Magengeschwür von so viel Lügen und Heuchelei:
Er hat keine Fehler gemacht, sondern abgeschrieben und geistiges Eigentum gestohlen. Dieses hat er dann als „Blödsinn“ bezeichnet, was wiederum eine Beleidigung der eigentlichen Autoren ist. Dann hat er sich angemaßt, den Titel zurückzugeben, was nicht geht – verzichten ja, zurückgeben nein. Und jetzt macht er den ertappten, aber charmanten Schuljungen sowie den treusorgenden Familienvater und engagierten Politiker.
Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass eine Bevölkerung, die ihre Informationen aus manipulierten Medien bezieht (Italien grüßt – auch wenn die Medienmacht nicht direkt mit den politischen Akteuren verbunden ist) ihm für das alles auf die Schulter klopft und nach täglichem Genuss von Reality- oder sonstigen Soaps nicht mehr in der Lage ist, echte von falschen Emotionen zu unterscheiden. Das ist ein ethischer und anthropologischer Drift. In diesem Land will ich nicht alt werden.
geschrieben hat, weiss genau, dass eine derartige massive Häufung von vermeintlichen Fehlern nicht möglich ist.
Weiterhin kann man kaum von einem einfachen Zitierfehler sprechen, wenn die kompletten Textbausteine nahe zu wortwörtlich übernommen werden.
Wenn kein Ghostwriter im Spiel war, dann reden wir hier über Drogen oder eine massive Persönlichkeitsstörung. Ansonsten kann ich mir einen derartigen Realitätsverlust bei einer zumindest durchschnittlich begabten Person nicht erklären.
Herr zu Gutenberg hat in seiner Rede vorm Bundestag so getan, als hätter er freiwillig Fehler eingestanden und seinen Titel abgelegt, obwohl er lediglich immer nur das zugegeben hat, was er nach Bekanntwerden der Fakten nicht mehr leugnen konnte.
Und der Freiherr zu Gutenberg glaubt tatsächlich, dass er sich selber entschuldigen könne oder aber ihm ist nicht klar, dass ein Regelverletzter immer nur um Entschuldigung bitten kann; gewährt werden kann die Entschuldigung nur von den Aussenstehenden.
Denkt man in den zu Guttenbergschen Kategorien weiter, ist die Konsequenz eigentlich viel schrecklicher:
Er hat also nicht bewusst und mit Vorsatz getäuscht.
Er war zu gleich Familienvater, Abgeordneter und Doktorand. Diese Belastung war so groß, dass er ihm sämtliche Kategorien von mein und dein komplett entglitten.
Er befand sich also belastungsinduziert in einem chronischen psychischen Ausnahmezustand, der ihm selbst vollkommen verborgen blieb und der erst letztes Wochenende beendet werden konnte.
Er litt sozusagen unter reziprokem Verfolgungswahn, es wurden keine inneren Stimmen außen gehört, sondern äußere Stimmen innen verortet.
Jetzt ist er weiter Familienvater und Abgeordneter.
Die extrem belastende Doktorandentätigkeit hat er gegen die Stellung als Verteidigungsminister getauscht.
Ist es auszuschließen, dass er wiederum in einen Zustand geraten kann, wo ihm alle Kategorien durcheindergeraten, ohne dass ihm dieser Zustand bewusst wird?
Was ist, wenn dies in einer Situation geschieht, wo es auf die Landesverteidigung ankommt?
Kann er eigene Heere und fremde Heere jederzeit auseinanderhalten?
Ist er bei Belastung in der Lage, Angriff und Abwehr zu unterscheiden?
Kann er beim erklärten Abbau der Truppen erhaltene Abwehrbereitschaft von gefährlichem Substanzverlust unterscheiden?
Hat denn das gesamte Land keinen anderen Spielplatz für einen Herrn mit dieser sehr spezifischen persönlichen Reaktion zu bieten als ausgerechnet das Bundesverteidigungsministerium?
ist die Tatsache, das jeder das weis, es aber wenige wirklich interessiert.
Sie sehen das falsch, wenn Sie glauben seine Anhänger seien dumm. Im Gegenteil halten diese Sie für zu dumm zu begreifen, dass es durchaus plausibel ist, trotzdem an Guttenberg festzuhalten.
Einfach deshalb, weil er trotzdem immer doch das Beste ist, was wir haben. Das ist die eigentlich bestürzende und traurige Nachricht.
Würde man irgendjemand anderes unbescholtenes sehen, dem man auch nur annähernd sein Format zutraute, Guttenberg wäre längst Geschichte.
Formsachen wie bei Özdemir sind den meisten Leuten egal.
Für mich jedenfalls macht es keinen Unterschied, das er zurückgetreten ist, schlicht weil er wieder da ist.
Die Leute wissen, das Guttenberg betrogen hat, aber sie hätten es selber auch nicht anders gemacht. Eben weil seine Gegner sind wie sie sind, noch viel weniger vertrauenswürdig.
Das Problem, das Sie haben, ist nicht fähig zu sein die Mehrheit zu respektieren, wie ein großer Teil der Ankläger Guttenbergs.
Und genau diese Haltung begreift eine Mehrheit als elitär arroganten Club, die man am liebsten aus Ämtern und Würden jagen möchte.
Wenn es halt keinen Besseren als Guttenberg gibt, so muss das halt genügen.
H.
dies zu prüfen, kann und wird er weiterlügen. - So unterstützt man Hochstapelei. -
Andreas Kasper (CDU) verlor im letzten Jahr nach Plagiatsvorwürfen in der Promotion und in wissenschaftlichen Arbeiten sein Amt als Landesverbandsvorsteher im Kreis Lippe.
Doktortitel aberkannt, wegen des hohen Amtes bejahte die Göttinger Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an einer Strafvervolgung und verhängte eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen(9000 Euro)wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht.
Für Plagiate in zwei anderen wissenschaftlichen Büchern mußte er 5000 Euro Schadensersatz an den Kohlhammer Verlag zahlen, 10.000 Euro Geldbuße wurden von der Detmolder Staatsanwaltschaft auferlegt.
Am 19. Mai 2010 wurde Andreas Kasper einstimmig von der Landesverbandsversammlung abgewählt und mußte sich um einen neuen Arbeitsplatz kümmern.
Und unser Theodor steht weiter in seinem Fußballtor......es ist ein absolut unwürdiges Schauspiel.
Dem ist nichts hinzuzufügen, kürzer kann mans nicht sagen
Heute morgen kam zur Sprache, dass sich bei der Bundeswehr seit den großen Sprüchen von Reform und Verbesserungen vor Weihnachten nichst getan hat.
Der Vertreter des Bundeswehrverbandes (dem Minister durchaus wohlgesonnen) sprach von davon, dass Können von Tun kommt, und Entscheidungen des Ministers seien Wochen überfällig!
Die Kosten dieser "Reform" sind ebenfalls noch nicht absehbar. Bisher fehle es an einem überzeugenden Konzept für eine Berufsarmee. Wenn das so weitergeht, wird wahrscheinlich die Aussetzung kurzfristig nochmal verschoben und von heute auf morgen nochmal Wehrpflichtige benötigt.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Inhalte. Danke. Die Redaktion/er
...Frau Merkel ihn noch hält.
Er soll den Scherbenhaufen, den er agerichtet hat, auch selbst aufräumen, sonst ist schon gleich der nächste Minister verbrannt.
Rücktrittspotential für den jungen Laffen gibt es noch genügend...
benutzen zu Gutenberg doch vor allem, um bei uns nun endlich die Armee dergestalt zu reformieren, dass Deutschland die USA bei allen ihren Auslandsabenteuern voll unterstützen können und nicht nur in irgendwelchen Basen rumgammeln.
Dafür brauchten sie jemanden, der von ihrer Gunst abhängt d.h. möglichst nicht selbstständig agiert und dem dummen Volk auch den letzten mist verkaufen kann. Darüber hinaus muss KT dafür nichts können, im Gegenteil: Je inkompetenter, desto leichter ist er manipulierbar. Da haben sie mit KT einen exzellenten Fang gemacht. Dieser Aspekt interessiert in den Massenmedien natürlich mal wieder niemanden. Ich denke wir sollten ihn nicht wegen Inkompetenz oder Plagiaten, sondern vor allem deswegen schleunigst loswerden, weil er nicht hinreichend die Interessen des deutschen Volks vertritt, sondern in erheblichem Umfang Fremdinteressen zB der USA vertritt. Ein trojanisches Pferd. Und die Masse bejubelt begeistert seine äußere Erscheinung, anstatt mal genauer zu schauen, was sich drin versteckt.
So ist jedenfalls meine Befürchtung.
...Frau Merkel ihn noch hält.
Er soll den Scherbenhaufen, den er agerichtet hat, auch selbst aufräumen, sonst ist schon gleich der nächste Minister verbrannt.
Rücktrittspotential für den jungen Laffen gibt es noch genügend...
benutzen zu Gutenberg doch vor allem, um bei uns nun endlich die Armee dergestalt zu reformieren, dass Deutschland die USA bei allen ihren Auslandsabenteuern voll unterstützen können und nicht nur in irgendwelchen Basen rumgammeln.
Dafür brauchten sie jemanden, der von ihrer Gunst abhängt d.h. möglichst nicht selbstständig agiert und dem dummen Volk auch den letzten mist verkaufen kann. Darüber hinaus muss KT dafür nichts können, im Gegenteil: Je inkompetenter, desto leichter ist er manipulierbar. Da haben sie mit KT einen exzellenten Fang gemacht. Dieser Aspekt interessiert in den Massenmedien natürlich mal wieder niemanden. Ich denke wir sollten ihn nicht wegen Inkompetenz oder Plagiaten, sondern vor allem deswegen schleunigst loswerden, weil er nicht hinreichend die Interessen des deutschen Volks vertritt, sondern in erheblichem Umfang Fremdinteressen zB der USA vertritt. Ein trojanisches Pferd. Und die Masse bejubelt begeistert seine äußere Erscheinung, anstatt mal genauer zu schauen, was sich drin versteckt.
So ist jedenfalls meine Befürchtung.
Er ist anscheinend fest entschlossen weiter zu machen als sei nichts geschehen. Doch das funktioniert nicht, denn politisch ist er tot, das wissen auch diejenigen, die ihn vorerst aus machttaktischen Gründen noch brauchen. Sei endgültiger Abgang wird sehr unrühmlich werden.
Guttenberg wird von vielen total unterschätzt und Menschen dieses Schlages, die wissen, wie sie das gemeine Volk in ihrem Sinn beeinflussen können, sind gefährlich und wir brauchen auch solche Demagogen nicht in unserer Republik.
ist es dann wieder keiner gewesen und niemand hat etwas gewusst... Da kann ich nur Max Liebermann zitieren: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."
Guttenberg wird von vielen total unterschätzt und Menschen dieses Schlages, die wissen, wie sie das gemeine Volk in ihrem Sinn beeinflussen können, sind gefährlich und wir brauchen auch solche Demagogen nicht in unserer Republik.
ist es dann wieder keiner gewesen und niemand hat etwas gewusst... Da kann ich nur Max Liebermann zitieren: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."
Es war ein jämmerliches Schauspiel, welches Herr zu Guttenberg gestern im Parlament vorführte. Dieser Mann ist ein typischer Vertreter des Marketingcharakters, wie Ernst Fromm ihn definierte, er klingt nicht nur hohl, er ist hohl. Gespenstisch.
Zu Kanzlerin Merkel in Anlehnung an William Shakespeare und Cäsar: "laßt hohle Männer um mich sein..." Auch so wird man mit einem Konkurrenten fertig.
Warum baut ein Ghostwriter so vieele Fehler ein?
Genau diese habe ich mir auch schon gestellt.
Es gibt da Moeglichkeiten:
1. Es gibt keinen Ghostwriter dann allerdings stellt man sich schon die Frage wie der Guttenberg sein Abitur geschafft hat oder
2. Der Ghostwriter ist unterbezahlt worden und hat sich keine grosse Muehe gegeben oder aber er hat noch ne andere Rechnung mit dem Herrn offen.
3. Der Ghostwriter ist nicht einer sondern viele weswegen unterschiedliche Tageszeitungen je nach Laune und Geschmack genommen wurden.
Last at least sollte man sagen da gab es doch ein lustiges Filmchen mit der Faelschung der Hitlertagebuecher, ein neues Filmchen der Geschichte von Guttenberg waere doch ein Anreiz.
Warum baut ein Ghostwriter so vieele Fehler ein?
Was ich in diesem Zusammenhang besonders bizarr finde, ist der Eingangssatz aus Guttenbergs Arbeit:
„E pluribus unum", „Aus vielem eines" - so lautete das Motto...
Und genau das scheint auch das Motto der Arbeit selbst zu sein: Zusammenkopiert aus vielen Quellen. Es klingt wie das Mantra einer neuen Intertextualität.
Ob sich der Ghostwriter da einen Scherz erlaubt hat? Aber vielleicht hat ja auch Guttenberg selbst mehr Humor, als wir annehmen.
Die Antworten hierfür liegen doch wohl auf der Hand.
Warum sind dem Freiherrn diese Fehler erst bei der letzten Durchsicht der Arbeit aufgefallen? Wenn man solch Arbeit aufsetzt, weiss man auch noch nach 3 Jahren, was man geschrieben hat. Aus diesem Grund braucht man also diesen Text nicht mehr durchgehen, das weiss man noch. Also hätte er vom ersten Tag erklären können, was er dann zum Schluss zugegeben hat. Wenn das nicht schofelig ist, dann kann ich dazu nichts mehr sagen. Ich bin nicht unbedingt jemand, der nach Rücktritt schreit, aber solch ein Blender, der immer wieder vorgab, ein aufrechter Mann zu sein, immer wieder die Tränen herauskitzeln will, wenn er von seiner Familie redet, die mitleiden musste, als er über 7 Jahre an dieser Abschreiberei gesessen hat. Aber das Kitzeln lohnt sich offenbar. Die Menschen sehen sich in ihm wieder und sagen, der gefällt uns. Na prima. Dann ist das eben so. Aber er bleibt ein Blender. Also werden wir mit diesem Blender leben müssen. Die Anhänger werden ihn sehr wahrscheinlich noch als Bundeskanzler feiern können, denn er wird auch noch so manche andere Fehlleistungen absitzen können. Die bisherigen Verdienste, die man ihm nachsagt, eröffnen sich mir nicht. Das aber ist meine Angelegenheit, dazu stehe auch ich.
Ich vermute ja eher, die Vergabe des Doktortitels inklusive "summa cum" waren bereits vorher mit dem Doktorvater, der Kommission und der Uni Bayreuth vereinbart, weshalb es völlig egal war was und in welcher Form in der Doktorarbeit drinsteht.
Das würde auch gleichzeitig eine Erklärung dafür liefern weshalb ein Plagiat dieser Größenordnung bei der Überprüfung niemandem aufgefallen ist.
Genau diese habe ich mir auch schon gestellt.
Es gibt da Moeglichkeiten:
1. Es gibt keinen Ghostwriter dann allerdings stellt man sich schon die Frage wie der Guttenberg sein Abitur geschafft hat oder
2. Der Ghostwriter ist unterbezahlt worden und hat sich keine grosse Muehe gegeben oder aber er hat noch ne andere Rechnung mit dem Herrn offen.
3. Der Ghostwriter ist nicht einer sondern viele weswegen unterschiedliche Tageszeitungen je nach Laune und Geschmack genommen wurden.
Last at least sollte man sagen da gab es doch ein lustiges Filmchen mit der Faelschung der Hitlertagebuecher, ein neues Filmchen der Geschichte von Guttenberg waere doch ein Anreiz.
Warum baut ein Ghostwriter so vieele Fehler ein?
Was ich in diesem Zusammenhang besonders bizarr finde, ist der Eingangssatz aus Guttenbergs Arbeit:
„E pluribus unum", „Aus vielem eines" - so lautete das Motto...
Und genau das scheint auch das Motto der Arbeit selbst zu sein: Zusammenkopiert aus vielen Quellen. Es klingt wie das Mantra einer neuen Intertextualität.
Ob sich der Ghostwriter da einen Scherz erlaubt hat? Aber vielleicht hat ja auch Guttenberg selbst mehr Humor, als wir annehmen.
Die Antworten hierfür liegen doch wohl auf der Hand.
Warum sind dem Freiherrn diese Fehler erst bei der letzten Durchsicht der Arbeit aufgefallen? Wenn man solch Arbeit aufsetzt, weiss man auch noch nach 3 Jahren, was man geschrieben hat. Aus diesem Grund braucht man also diesen Text nicht mehr durchgehen, das weiss man noch. Also hätte er vom ersten Tag erklären können, was er dann zum Schluss zugegeben hat. Wenn das nicht schofelig ist, dann kann ich dazu nichts mehr sagen. Ich bin nicht unbedingt jemand, der nach Rücktritt schreit, aber solch ein Blender, der immer wieder vorgab, ein aufrechter Mann zu sein, immer wieder die Tränen herauskitzeln will, wenn er von seiner Familie redet, die mitleiden musste, als er über 7 Jahre an dieser Abschreiberei gesessen hat. Aber das Kitzeln lohnt sich offenbar. Die Menschen sehen sich in ihm wieder und sagen, der gefällt uns. Na prima. Dann ist das eben so. Aber er bleibt ein Blender. Also werden wir mit diesem Blender leben müssen. Die Anhänger werden ihn sehr wahrscheinlich noch als Bundeskanzler feiern können, denn er wird auch noch so manche andere Fehlleistungen absitzen können. Die bisherigen Verdienste, die man ihm nachsagt, eröffnen sich mir nicht. Das aber ist meine Angelegenheit, dazu stehe auch ich.
Ich vermute ja eher, die Vergabe des Doktortitels inklusive "summa cum" waren bereits vorher mit dem Doktorvater, der Kommission und der Uni Bayreuth vereinbart, weshalb es völlig egal war was und in welcher Form in der Doktorarbeit drinsteht.
Das würde auch gleichzeitig eine Erklärung dafür liefern weshalb ein Plagiat dieser Größenordnung bei der Überprüfung niemandem aufgefallen ist.
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