Guttenbergs Plagiat: Scham und Entrüstung
Der Verteidigungsminister erzürnt die Wissenschaft, Doktoranden protestieren. Die Forschungsministerin stellt klar: Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt.
Der Kanzlerin ist es nach eigenem Bekunden gleich, ob Minister Karl-Theodor zu Guttenberg einen Doktortitel hat oder nicht – selbst, wenn der akademische Grad durch seitenweises Kopieren anderer Arbeiten erschwindelt ist. Doch in ihrem Kabinett reagieren nicht alle so gelassen auf die Vorwürfe gegen zu Guttenberg: Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat großes Verständnis für den Unmut, den der Verteidigungsminister mit seiner fehlerhaften Dissertation unter Wissenschaftlern ausgelöst hat. Sie schäme sich "nicht nur heimlich", sagte die CDU-Ministerin, die vor 30 Jahren selbst promoviert hatte.
Dass die Universität Bayreuth Guttenberg den Doktorgrad wieder nahm, sei richtig, sagte sie der Süddeutschen Zeitung. Sie halte den Vorfall keineswegs für eine Lappalie. "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz geistigen Eigentums ist ein hohes Gut."
Schavan erwähnte aber auch, ihr Kabinettskollege habe wie jeder Mensch eine zweite Chance verdient. "Wir wissen, dass das nicht der erste Fall ist, in dem jemand gute politische Arbeit leistet und zugleich in einem anderen Bereich seines Lebens Schuld auf sich genommen hat." Ähnlich sieht man es beim Bundeswehrverband: Verbandschef Ulrich Kirsch hält die Glaubwürdigkeit des Ministers zwar für beschädigt. Wenn es bei den bekannten Vorwürfen bleibe, "dann ist er tragbar".
Auch an anderer Stelle bröckelt die Unterstützung in der Koalition. Der forschungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Martin Neumann, gab dem Minister noch "eine, maximal zwei Wochen Zeit", um die Plagiats- und Täuschungsvorwürfe gegen ihn auszuräumen. "Wenn er die Umstände seiner Promotion weiter so im Unklaren lässt, halte ich ihn als Minister und obersten Dienstherren von zwei Bundeswehruniversitäten nicht mehr für tragbar", sagte er der Financial Times Deutschland. Er äußerte "große Zweifel an Guttenbergs Erklärung, er habe lediglich den Überblick über seine Quellen verloren".
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) soll vor Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion beklagt haben, der Vorfall und seine Begleitumstände seien "ein Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokratie". Schon vor Tagen hatte der Parlamentspräsident Guttenbergs Krisenmanagement bemängelt und vermutet, dass dem Minister "das Ausmaß der Schlampigkeit nicht klar war, mit der die Arbeit verfasst und eingereicht worden ist".
Sachsen-Anhalts scheidender Ministerpräsident Wolfgang Böhmer sagte, er halte das Verhalten "des Doktoranden zu Guttenberg weder für legitim noch für ehrenhaft". Es sei "eine Frage der Redlichkeit", dass man Quellen angebe, wenn man längere Passagen anderer Texte übernehme, so der CDU-Politiker dem Tagesspiegel.
Nachdem über Tage vor allem die Opposition versuchte, ihn zu Fall zu bringen, positionieren sich nun auch deutsche Wissenschaftler. Sie fürchten um den Ruf ihrer Branche. Der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater, Oliver Lepsius, nannte Guttenberg einen Betrüger. Als Doktorand habe der Politiker "planmäßig und systematisch" wissenschaftliche Quellen zum Plagiat zusammengetragen und behaupte nicht zu wissen, was er tue, sagte der Bayreuther Juraprofessor.
Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker, kritisierte, Guttenberg sei ein schlechtes Vorbild. Der frühere Präsident der Deutschen Forschungsgesellschaft, Ernst-Ludwig Winnacker, warf Guttenberg und der Universität Bayreuth Versagen vor. Doktoranden empörten sich in einem im Internet veröffentlichten Offenen Brief an Kanzlerin Merkel – laut Hamburger Abendblatt unterzeichneten bis Sonntagabend 20.000.
Der Staatsrechtler Ulrich Battis hält die Verteidigung des Ministers durch die promovierte Physikerin Merkel für "unglaublich". Nicht die Politik gebe die Linie für den Umgang mit fehlerhaften Dissertationen vor, sondern die Universität, beklagte er in einem Interview. Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel griff Guttenbergs Chefin an. "Frau Merkel ist die erste, die in Deutschland behauptet, dass jemand in seinem Privatleben geistiges Eigentum stehlen und betrügen darf und trotzdem in seinem Beruf Minister bleiben kann", sagte er.
Die Sache könnte für den Minister aber noch nicht ausgestanden sein: Juristen gehen davon aus, dass Guttenberg vorsätzlich fremde Texte ohne Hinweis verwendet hat. "Ich würde einem Kandidaten nicht glauben, der in so einem Fall behauptet, dass es bloße Fahrlässigkeit war", sagte der Kölner Strafrechtsprofessor Thomas Weigend. Der auf Streitfälle bei Examensarbeiten spezialisierte Anwalt Michael Hofferbert zweifelt an Guttenbergs Einlassungen: "Kein Richter wird einem Kandidaten glauben, der über hundert Seiten seiner Doktorarbeit abschreibt und hinterher behauptet, er habe dies versehentlich getan." Guttenberg hatte vorsätzliches Handeln bestritten. Die Universität Bayreuth prüft derzeit noch, ob er mit Absicht die fremden Quellen wegließ.
Hunderte Demonstranten hatten am Samstag in Berlin dagegen protestiert, dass Guttenberg Teile seiner Arbeit kopierte, aber nur den Doktortitel verlor. Als Protest hängten sie Schuhe an den Zaun des Ministeriums – eine Anspielung auf fehlende Fußnoten, und im Islam ein Symbol der Schmähung.






alles dafür damit das Volk nicht mehr an die Politik und Politiker glauben. Nachfolger von Helmut Kohl !!
Bild dir deinen Guttenberg und rock me Dünnbier Theodor.
Bild dir deinen Guttenberg und rock me Dünnbier Theodor.
"Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker, kritisierte, Guttenberg sei ein schlechtes Vorbild."
Wo bitte ist das, was Guttenberg gemacht hat, eine "Raubkopie"? Eine Ministerin sollte eigentlich die Bedeutung dieses Begriffes kennen und ihn nicht anwenden. Wenn die Industrie damit schon den Durchschnittsbürger zugelullt hat ist das die eine Sache...aber das zeigt mal wieder, wie wenig Ahnung selbst Minister haben...
Wenn ich sowas sehe bekomme ich das Gefühl, dass wir in Deutschland andere Probleme als Guttenberg haben...
Bitte argumentieren Sie sachlicher. Danke, die Redaktion/vv
Die Pauschalierung die sie mittels rhetorischer Verallgemeinerung an den Tag legen wird dem Vorfall nicht gerecht.
Bitte argumentieren Sie sachlicher. Danke, die Redaktion/vv
Die Pauschalierung die sie mittels rhetorischer Verallgemeinerung an den Tag legen wird dem Vorfall nicht gerecht.
Welche Rolle hat eigentlich der Doktorvater Guttenbergs in der ganzen Causa gespielt ? Das wird ja in der ganzen Diskussion bisher überhaupt noch nicht recht erwogen bzw. von der Uni Bayreuth hinterfragt. Ich kenne Fälle, wo der Doktorand seine Arbeit mehrfach umarbeiten musste - eben aufgrund der Einwände seines Professors. Hat der mittlerweile emeritierte Herr Häberle da "geschlafen" ? Bei derart eklatantem Missbrauch von Zitaten hätte dem als Fachmann das doch auffallen müssen... Oder war die Uni "geblendet" von der "Aura" derer zu Guttenberg ? Oder muss man schlimmeres vermuten: Wurde Sie geschmiert ?? Im harmlosesten Falle ist es so, wie der Kabarettist Volker Pispers vermutet: Dass die Arbeit bis vor kurzem gar keiner gelesen hat, weil sie (neben den Plagiaten) solch eklatanten Unsinn enthält, verpackt in wichtig klingend formulierte Worthülsen, dass hier niemand weiterlesen mochte...
...ob ein Doktorvater alle Arbeiten auswendig kennen muss um zu erkennen, wo etwas abgeschrieben wurde...
Sie sollten den Beitrag des Doktorvaters aus der SZ lesen, unter:
http://www.sueddeutsche.d...
das selbe habe ich mich auch gefragt. unterschiedliche menschen haben unterschiedliche arten, einen text zu verfassen. wenn jemand wirklich nur copy&paste macht, muss der stilbruch im text doch auffallen. und dann natürlich dass wissenschaftliche arbeiten, die eine universität repräsentieren, vom betreffenden betreuer (in diesem fall doktorvater) mit änderungs-/verbesserungsvorschlägen zugepflastert werden. die frage ist, ob sich sein doktorvater einfach nicht für die arbeit interessirt hat oder v.G. sich in irgendeiner weise erkenntlich gezeigt hat.
Das Jura-Prädikatsexamen unseres Verteidigungsministers ist nicht so gut, wie es sich aufs erste anhört - zumindest ist eine Promotion danach nur in Ausnahmesituationen möglich.
http://tinyurl.com/63alyqh
Laut Tagesspiegel hat er das "kleine Prädikat", was der Note befriedigend entspricht. Und wieder ist der bemitleidenswerte Professore Häberle beteiligt...
Ungeachtet dessen ist der Couin von Guttenberg ein Bild-Mann. Zufälle gibt es die glaubt man gar nicht.
http://tinyurl.com/6b96w5f
Ich kenne den Doktorvater Guttenbergs nicht, bin aber ebenfalls der Meinung, dass dieser Mann der erste sein müsste, bei dem Guttenberg um Entschuldigung bitten soll. Dem Doktorvater ist in der Tat eine tiefe Demütigung widerfahren und er ist m.E. von jeglichen Vorwürfen ausgenommen: Als Emeriti (77 ist er, wenn ich recht informiert bin) kann niemand von ihm erwarten, dass er die neueste Plagiatssoftware beherrscht. Er dürfte die Arbeit sicherlich auch in der Papierform und nicht in digitalisierter Form erhalten und gelesen haben. Zudem fusst das universitäre System schlicht auf der Selbstverständlichkeit der Rechtschaffenheit ihrer Mitglieder. Wenn die Unis - frei nach dem Motto "Alle lügen und betrügen sowieso" - zukünftig alle eingereichten Arbeiten überprüfen müssten, so wäre dies arbeits-, zeittechnisch schlicht nicht zu bewerkstelligen und ihr Untergang. - Auch in ideeller Hinsicht.
...finde ich schon nachvollziehbar. Ich würde doch auch nicht jeden Geldschein, den ich von einem Bundesstagsabgeordneten bekomme, erst einmal auf Echtheit untersuchen. Dass ein Doktorand ein so dreistes Plagiat vorlegt, ist schon extrem ungewöhnlich, das kann man nicht ahnen. Plagiatssoftware wird im allgemeinen überschätzt, denn sie müsste ja Zugriff auf sämtliche Publikationen der Welt haben und zudem über eine Übersetzungsfunktion verfügen(der geschickte Plagitator kopiert nicht einfach heraus). Der wichtigste Sicherungsmechanismus ist seit jeher, dass Doktorarbeiten veröffentlicht werden müssen. Gerade da Guttenberg einen renommierten Fachverlag gewählt hat, war von vornherein klar, dass der Betrug (im untechnischen Sinne) irgendwann herauskommen musste - spätestens wenn einer der Urheber auf die Arbeit stößt.
Sie haben vollkommend Recht! Zu erst hat der Prüfer mal die Verantwortung! Er ist der schlauere bei diesem Deal. Versagt er, kann man den Prüfling nicht einfach als Betrüger betiteln. Oder aber man wählt diesen Angriff als Verteidigung. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
wurde von Guttenberg auf übelste Weise getäuscht, keine Frage. Ob er aber die Arbeit wirklich gründlich gelesen hat, scheint fraglich, sonst hätte er doch zumindest Stilbrüche erkennen müssen.
Auch wenn Betroffene nicht so gerne daran erinnert werden wollen: Es ist Usus, dass Professoren Examens- und Magisterarbeiten von Assistenten korrigieren lassen. Dass Herr Häberle dies womöglich auch bei einer scl-bewerteten Dissertation so gehalten hat, ist allerdings unverständlich.
...ob ein Doktorvater alle Arbeiten auswendig kennen muss um zu erkennen, wo etwas abgeschrieben wurde...
Sie sollten den Beitrag des Doktorvaters aus der SZ lesen, unter:
http://www.sueddeutsche.d...
das selbe habe ich mich auch gefragt. unterschiedliche menschen haben unterschiedliche arten, einen text zu verfassen. wenn jemand wirklich nur copy&paste macht, muss der stilbruch im text doch auffallen. und dann natürlich dass wissenschaftliche arbeiten, die eine universität repräsentieren, vom betreffenden betreuer (in diesem fall doktorvater) mit änderungs-/verbesserungsvorschlägen zugepflastert werden. die frage ist, ob sich sein doktorvater einfach nicht für die arbeit interessirt hat oder v.G. sich in irgendeiner weise erkenntlich gezeigt hat.
Das Jura-Prädikatsexamen unseres Verteidigungsministers ist nicht so gut, wie es sich aufs erste anhört - zumindest ist eine Promotion danach nur in Ausnahmesituationen möglich.
http://tinyurl.com/63alyqh
Laut Tagesspiegel hat er das "kleine Prädikat", was der Note befriedigend entspricht. Und wieder ist der bemitleidenswerte Professore Häberle beteiligt...
Ungeachtet dessen ist der Couin von Guttenberg ein Bild-Mann. Zufälle gibt es die glaubt man gar nicht.
http://tinyurl.com/6b96w5f
Ich kenne den Doktorvater Guttenbergs nicht, bin aber ebenfalls der Meinung, dass dieser Mann der erste sein müsste, bei dem Guttenberg um Entschuldigung bitten soll. Dem Doktorvater ist in der Tat eine tiefe Demütigung widerfahren und er ist m.E. von jeglichen Vorwürfen ausgenommen: Als Emeriti (77 ist er, wenn ich recht informiert bin) kann niemand von ihm erwarten, dass er die neueste Plagiatssoftware beherrscht. Er dürfte die Arbeit sicherlich auch in der Papierform und nicht in digitalisierter Form erhalten und gelesen haben. Zudem fusst das universitäre System schlicht auf der Selbstverständlichkeit der Rechtschaffenheit ihrer Mitglieder. Wenn die Unis - frei nach dem Motto "Alle lügen und betrügen sowieso" - zukünftig alle eingereichten Arbeiten überprüfen müssten, so wäre dies arbeits-, zeittechnisch schlicht nicht zu bewerkstelligen und ihr Untergang. - Auch in ideeller Hinsicht.
...finde ich schon nachvollziehbar. Ich würde doch auch nicht jeden Geldschein, den ich von einem Bundesstagsabgeordneten bekomme, erst einmal auf Echtheit untersuchen. Dass ein Doktorand ein so dreistes Plagiat vorlegt, ist schon extrem ungewöhnlich, das kann man nicht ahnen. Plagiatssoftware wird im allgemeinen überschätzt, denn sie müsste ja Zugriff auf sämtliche Publikationen der Welt haben und zudem über eine Übersetzungsfunktion verfügen(der geschickte Plagitator kopiert nicht einfach heraus). Der wichtigste Sicherungsmechanismus ist seit jeher, dass Doktorarbeiten veröffentlicht werden müssen. Gerade da Guttenberg einen renommierten Fachverlag gewählt hat, war von vornherein klar, dass der Betrug (im untechnischen Sinne) irgendwann herauskommen musste - spätestens wenn einer der Urheber auf die Arbeit stößt.
Sie haben vollkommend Recht! Zu erst hat der Prüfer mal die Verantwortung! Er ist der schlauere bei diesem Deal. Versagt er, kann man den Prüfling nicht einfach als Betrüger betiteln. Oder aber man wählt diesen Angriff als Verteidigung. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
wurde von Guttenberg auf übelste Weise getäuscht, keine Frage. Ob er aber die Arbeit wirklich gründlich gelesen hat, scheint fraglich, sonst hätte er doch zumindest Stilbrüche erkennen müssen.
Auch wenn Betroffene nicht so gerne daran erinnert werden wollen: Es ist Usus, dass Professoren Examens- und Magisterarbeiten von Assistenten korrigieren lassen. Dass Herr Häberle dies womöglich auch bei einer scl-bewerteten Dissertation so gehalten hat, ist allerdings unverständlich.
Jeden Tag, den er länger im Amt bleibt, macht die Sache schlimmer.
Merkel scheint das (wenig überraschend) völlig egal.
"Merkel scheint das (wenig überraschend) völlig egal"
Merkel ist das völlig egal.
Merkel ist egal.
Eben kam aus den Radionachrichten die neueste Meldung, dass Guttenberg weiterhin ihr Vertrauen als Verteidigungsminister genießen würde.
Wir haben also jetzt eine "Bundeskanzlerin der Verteidigung".
Gegen diese Ressort-Anmaßung sollten massenhafte Demos organisiert werden!
braucht die (ehemalige) Beliebtheit von Guttenberg, da sie selber immer mehr in Frage gestellt wird.
Wenn ich mir hier die Diskussionen der letzten Tage so ansehe, kann ich nicht glauben, dass 70% - 80% der Deutschen noch hinter Guttenberg stehen (heute oder gestern im Radio gehört).
Und ich habe einen Bericht gesehen, über einen anderen CDU Politiker, der sofort aus seinem Amt geflogen ist, weil er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat (den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt). Hier wird mit zweierlei Maß gerechnet.
Frau Merkel braucht ihren "Saubermann", um keine Wählerstimmen zu verlieren. Deswegen wird sie ihn deswegen wohl nicht rausschmeißen, obwohl er gehen müsste!
"Merkel scheint das (wenig überraschend) völlig egal"
Merkel ist das völlig egal.
Merkel ist egal.
Eben kam aus den Radionachrichten die neueste Meldung, dass Guttenberg weiterhin ihr Vertrauen als Verteidigungsminister genießen würde.
Wir haben also jetzt eine "Bundeskanzlerin der Verteidigung".
Gegen diese Ressort-Anmaßung sollten massenhafte Demos organisiert werden!
braucht die (ehemalige) Beliebtheit von Guttenberg, da sie selber immer mehr in Frage gestellt wird.
Wenn ich mir hier die Diskussionen der letzten Tage so ansehe, kann ich nicht glauben, dass 70% - 80% der Deutschen noch hinter Guttenberg stehen (heute oder gestern im Radio gehört).
Und ich habe einen Bericht gesehen, über einen anderen CDU Politiker, der sofort aus seinem Amt geflogen ist, weil er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat (den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt). Hier wird mit zweierlei Maß gerechnet.
Frau Merkel braucht ihren "Saubermann", um keine Wählerstimmen zu verlieren. Deswegen wird sie ihn deswegen wohl nicht rausschmeißen, obwohl er gehen müsste!
...scheint zu Guttenberg zu haben. Die erste Handlung wäre Ruhen des Ministeramtes gewesen - analog zu Kapitän Schatz, oder der Rücktritt. Jetzt wird man ihn zurücktreten - der Schaden wird mit jedem Tag größer.
hat, dann hat er sein Fach nicht verstanden. So klar muss man dass sehen !
Ich kann nicht malen, und komme da mit einem hoch komplexem Gemälde daher und behaupte ich hätte es gemalt. Tja weil der Inhalt komplex und Umfangreich ist.
Da komme ich auch nicht mit durch.
So klar muss man dass sehen!
Dann kennen Sie sich in der Malerei schlecht aus. Bob Ross fertigt ein hochkomplexes Bild in 15 Minuten und auch seine Schüler brauchen keine 7 Jahre, um es ihm gleichzutun.
Mit der Quadratur des Kreises wird es allerdings unendlich.
Dann kennen Sie sich in der Malerei schlecht aus. Bob Ross fertigt ein hochkomplexes Bild in 15 Minuten und auch seine Schüler brauchen keine 7 Jahre, um es ihm gleichzutun.
Mit der Quadratur des Kreises wird es allerdings unendlich.
Auf den Einzelfall zu Guttenberg reduziert sicher nicht. Schließlich werden im Jahr 25000 Doktorhüte vom Wissenschaftsbetrieb produziert bei denen wahrscheinlich in keinem einzigen Fall plagiiert wurde. Was macht da ein einzelner zu Guttenbergfall aus.
Was anderes wäre es, wenn jetzt sämtliche Doktorhüte in so einer Art Gesellschaftsspiel von einer Plagiatssoftware auf Plagiate geprüft würden und dabei herauskäme, dass viele ihren Doktorhut gar nicht tragen dürfen, weil sie plagiiert haben. Das wäre fatal! Tja, dann hätte zu Guttenberg, weil er diese Nachprüfung ausgelöst hat, den Wissenschaftsbetrieb beschädigt.
Deshalb sollten schon aus eigenem Interesse alle vorhandenen und zukünftigen Doktorarbeiten von einer anerkannten Plagiatssoftware geprüft und mit einem Zertifikat versehen werden. So könnte man zukünftige Beschädigungen des Wissenschaftsbetriebes vorbeugen.
Nebeneffekt: Mit diesem Zertifikat könnten sich dann „frischgebackene“ Doktortitelbesitzer“, sich zusammen mit ihren Doktorhut bewerben.
Sie sage: Tja, dann hätte zu Guttenberg, weil er diese Nachprüfung ausgelöst hat, den Wissenschaftsbetrieb beschädigt.
Erstens gibt es solch Plagsoftware in Wissenscahftsbetrieben und zweitens wird durch die Aufarbeitung solcher Vorfälle der Schaden aufgearbeitet.
lassen wir dieses alles durch eine Software prüfen die sich jeder natürlich "legal" heruntergezogen oder "kostenfrei kopiert hat".
Sollen doch alle, die hier lauthals schreien Ihre Doktorarbeiten prüfen lassen, damit diese von allen Zweifel und Plagiaten erhaben sind.
"Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein"(Bibel).
Wir haben ganz andere Probleme als einen Rechtswissenschaftler für eine Gefahr für die Wissenschaft zu sehen, dieses sind Berufe welche Ihr Wissen so und so aus bereits publizierten schöpfen, nur durch Erfahrung und Bedarf sind Sie in der Lage zu richtig handeln.
Das RAD wird von diesen sowieso nicht neu erfunden.
Oder will mir jemand erzählen es würden jedes Jahr 25000 neue Erkenntnisse gefunden.
Demnach ist jeder der auf Wissen von anderen sein Wissen erworben hat Plagiatbetrüger.
Jeder sollte sich seinen Doktor durch Leistung verdienen und nicht durch eine Arbeit welche ein- zwei "Fachleute" bewerten, begeistert sind wie Sie als Doktorvater Ihr wissen vermittelt haben sich mit dieser Leitung selbst beweihräuchern und anschließend diesen Doktoranden verurteilen!
Dieses lässt mich an der Kompetenz der Wissenschaft zweifeln.
Das wäre die dann die Lightversion der Software. In der Proversion wäre noch ein Satzumbaugenerator mit dabei. Und vor allem ein jährliches Upgrade, welches die neuesten Doktorarbeiten schon Offline berücksichtigt. Das Ganze dann auch als Bundle mit der aktuellen Steuerklärung. :-)
Ich bin auch dafür - als Zertifikatsvergeber ist ein gemeinnütziger Verein unter transparenten Vorgaben tätig.
Sie sage: Tja, dann hätte zu Guttenberg, weil er diese Nachprüfung ausgelöst hat, den Wissenschaftsbetrieb beschädigt.
Erstens gibt es solch Plagsoftware in Wissenscahftsbetrieben und zweitens wird durch die Aufarbeitung solcher Vorfälle der Schaden aufgearbeitet.
lassen wir dieses alles durch eine Software prüfen die sich jeder natürlich "legal" heruntergezogen oder "kostenfrei kopiert hat".
Sollen doch alle, die hier lauthals schreien Ihre Doktorarbeiten prüfen lassen, damit diese von allen Zweifel und Plagiaten erhaben sind.
"Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein"(Bibel).
Wir haben ganz andere Probleme als einen Rechtswissenschaftler für eine Gefahr für die Wissenschaft zu sehen, dieses sind Berufe welche Ihr Wissen so und so aus bereits publizierten schöpfen, nur durch Erfahrung und Bedarf sind Sie in der Lage zu richtig handeln.
Das RAD wird von diesen sowieso nicht neu erfunden.
Oder will mir jemand erzählen es würden jedes Jahr 25000 neue Erkenntnisse gefunden.
Demnach ist jeder der auf Wissen von anderen sein Wissen erworben hat Plagiatbetrüger.
Jeder sollte sich seinen Doktor durch Leistung verdienen und nicht durch eine Arbeit welche ein- zwei "Fachleute" bewerten, begeistert sind wie Sie als Doktorvater Ihr wissen vermittelt haben sich mit dieser Leitung selbst beweihräuchern und anschließend diesen Doktoranden verurteilen!
Dieses lässt mich an der Kompetenz der Wissenschaft zweifeln.
Das wäre die dann die Lightversion der Software. In der Proversion wäre noch ein Satzumbaugenerator mit dabei. Und vor allem ein jährliches Upgrade, welches die neuesten Doktorarbeiten schon Offline berücksichtigt. Das Ganze dann auch als Bundle mit der aktuellen Steuerklärung. :-)
Ich bin auch dafür - als Zertifikatsvergeber ist ein gemeinnütziger Verein unter transparenten Vorgaben tätig.
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