Plagiatsvorwürfe Uni Bayreuth setzt Guttenberg Frist
Verteidigungsminister Guttenberg muss binnen 14 Tagen zu den Plagiatsvorwürfen bei seiner Doktorarbeit Stellung nehmen. Dazu hat ihn die Universität Bayreuth aufgefordert.
Die Uni Bayreuth hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) aufgefordert, binnen zwei Wochen zu den Plagiatsvorwürfen bei seiner Doktorarbeit Stellung zu nehmen. "Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst", sagte Uni-Präsident Rüdiger Bormann. Es gebe keine Hinweise darauf, dass das Promotionsverfahren nicht ordnungsgemäß verlaufen sei. "Wir haben sehr strenge Qualitätsmaßstäbe", betonte Bormann. "Wir sind gut beraten, diese einzuhalten."
Der Präsident geht davon aus, dass zu Guttenberg eine ehrenwörtliche Erklärung abgegeben hat, die Arbeit selbstständig verfasst und alle Quellen offengelegt zu haben. Der Minister soll an mehrerer Stellen seiner 475 Seiten starken Doktorarbeit Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU an der juristischen Fakultät fremde Textpassagen ohne Quellenangabe verwendet haben.
Zu möglichen Konsequenzen wollte sich Bormann nicht äußern. Dies sei Aufgabe der vierköpfigen Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaft an der Universität. Diese werde aber erst den Eingang der Stellungnahme des Ministers abwarten und dann die Vorwürfe nach strengen Maßstäben prüfen. Bormann versicherte: "Wir werden sehr professionell mit der Sache umgehen und lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen." Die möglichen Konsequenzen reichen von der Aufforderung, die Doktorarbeit nachzubessern, bis hin zur Aberkennung des Doktortitels.
Auch auf politischer Ebene steht der Verteidigungsminister unter Druck. Guttenberg kann zwar auf Unterstützung der Unionsfraktion setzen, deren Vize Günter Krings die Plagiatsvorwürfe gegen den Verteidigungsminister als "lächerlich" und "Schmutzkampagne" bezeichnet. Doch auch in der Bundesregierung will man den Vorfall nicht wortlos übergehen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) forderte Guttenberg auf, die Vorwürfe "ganz in Ruhe" aufzuklären.
In Guttenbergs Dissertation gibt es mehrere Passagen, die wörtlich mit Formulierungen anderer Autoren übereinstimmen, ohne dass er dies gekennzeichnet hat. Bekannt wurde dies durch Recherchen des Bremer Juraprofessors Andreas Fischer-Lescano, der die Übernahmen "systematisch" nennt. Guttenberg hat die Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen. Er sei zur Überprüfung seiner Doktorarbeit bereit, sagte er.
Unter den monierten Textstellen ist eine längere Passage aus der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag. Für die Einleitung seiner Dissertation soll er zudem fast wörtlich einen Text der Passauer Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von 1997 verwendet haben, der nur im Literaturverzeichnis aufgeführt sei.
Die Anzahl der offenbar übernommenen Textstellen wächst. Spiegel Online weist unter anderem auf Passagen hin, die fast wortgleich der Feder des CDU-Europaparlamentariers Andreas Schwab entstammen. Die Internetausgabe der FAZ berichtet, Guttenberg habe auch Textpassagen aus einem Vortrag von Ludger Kühnhardt, dem Direktor des Zentrums für Europäische Integrationsforschung (ZEI) übernommen. Die Suche nach weiteren Plagiaten hat sich inzwischen verselbstständigt. In einem kollaborativ betriebenen Google-Dokument tragen Interessierte übernommene Textpassagen aus Guttenbergs Dissertation zusammen.
Es ist offen, ob das Folgen für den Minister hat. Maßgeblich ist nach Expertenmeinung die Täuschungsabsicht. "Sie müssen schlechte Wissenschaft und Täuschung auseinanderhalten", sagt der Sprecher des Ombudsmanns für die Wissenschaft, Wolfgang Löwer. Das Fehlen von Fußnoten müsse nicht zur Entziehung des akademischen Grades führen. "Das kann ja auch ein Sorgfaltsmangel ohne Täuschungsabsicht sein."
Auch der Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbands (DHV), Michael Hartmer, sieht angesichts der bisher geäußerten Vorwürfe gegen Guttenberg keine Grundlage dafür, Guttenberg den Doktortitel abzuerkennen. Das bislang Gefundene reiche allenfalls für eine Rüge. Die an der Universität Bayreuth eingesetzte Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft forderte unterdessen eine schriftliche Stellungnahme von Guttenberg zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen an.
Die Opposition reagierte mit offenen und verdeckten Rücktrittsforderungen. "Der Lack ist endgültig ab", sagte SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold. "So geht's halt, wenn man sich zu sehr auf Hochglanz poliert." Sollte Guttenberg der Titel aberkannt werden, wäre er auch als Minister nicht mehr zu halten. "Guttenbergs Glaubwürdigkeit wäre dann völlig zerstört", sagte Arnold. "Und ein Minister, der seine Glaubwürdigkeit verloren hat, kann nicht mehr wirklich arbeiten – im Bereich der Bundeswehr, in dem es in hohem Maße auf Vertrauen ankommt, vielleicht noch schwerer als in anderen Ressorts." Die Linkspartei fordert direkt den Rücktritt des CSU-Politikers, sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten.
Guttenberg selbst hat sich der Debatte vorübergehend entzogen. Bei einem Besuch bei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan verbrachte er erstmals eine Nacht im Kampfgebiet. Der Minister übernachtete im Außenposten Nord in der Provinz Baghlan. Am Abend soll er erstmals seit Bekanntwerden des Plagiatsverdachts wieder in der Öffentlichkeit auftauchen. Er wird zu einem Wahlkampftermin in Barleben in Sachsen-Anhalt erwartet.
- Datum 17.02.2011 - 16:31 Uhr
- Quelle AFP, dpa, Reuters
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Und seine Frisur ist Kai Diekmann gestohlen worden.
> http://commonman.de/wp/?p...
ansonsten gilt das gesetz ohne ansehen der person
§ 132a StGB
Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen
(1) Wer unbefugt
1. inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,
2. die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,
3. die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder
4. inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Ohne Dr. jur. zu sein, kann ich Ihnen aber mitteilen, dass das von Ihnen geschriebene vollkommener Humbug ist. Er wurde von der Universität Bayreuth promoviert und darf deshalb zu Recht seinen Doktortitel führen. Sollte dieser Titel ihm wirklich aberkannt werden und er würde ihn dennoch weiterführen, dann dürfen Sie ihr Strafgesetzbuch wieder zur Hand nehmen.
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ansonsten gilt das gesetz ohne ansehen der person
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Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen
(1) Wer unbefugt
1. inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,
2. die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,
3. die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder
4. inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Ohne Dr. jur. zu sein, kann ich Ihnen aber mitteilen, dass das von Ihnen geschriebene vollkommener Humbug ist. Er wurde von der Universität Bayreuth promoviert und darf deshalb zu Recht seinen Doktortitel führen. Sollte dieser Titel ihm wirklich aberkannt werden und er würde ihn dennoch weiterführen, dann dürfen Sie ihr Strafgesetzbuch wieder zur Hand nehmen.
Mal schnell wieder an die Kriegsfront um die Öffentlichkeit abzulenken. Bei Bild u. Bunte mag das funktionieren...
quasi in der Nacht nach Afghanistan abgereist ist und es drängt sich der Verdacht auf, er verstecke sich hinter den Männern, die täglich für unser Land ihr Leben riskieren.
So etwas haben die Frauen und Männer der Bundeswehr dort nicht verdient und es würde mich nicht überraschen, wenn diese sich von Herrn Gutenberg mißbraucht fühlen würden.
Leider wird durch diese taktische Flucht nun zu deutlich, dass auch seine vorherigen medial inszenierten Besuche bei der Truppe nur ein Ziel verfolgt zu haben scheinen, nämlich das Image und die Popularität eines ansonsten nicht qualifizierten Verteidigungsministers aufzupolieren.
Gutenberg der Bundeswehrreformer?
Fällt eigentlich niemandem auf, dass die Pläne zur Reform unter der Leitung einer Arbeitsgruppe unter Herrn Weise ohne Herrn Gutenbergs Zutun entwickelt wurden?
Das Muster der Blendung wird an so vielen Stellen offensichtlich, dass es für einen kritischen Beobachter kaum noch erträglich ist.
quasi in der Nacht nach Afghanistan abgereist ist und es drängt sich der Verdacht auf, er verstecke sich hinter den Männern, die täglich für unser Land ihr Leben riskieren.
So etwas haben die Frauen und Männer der Bundeswehr dort nicht verdient und es würde mich nicht überraschen, wenn diese sich von Herrn Gutenberg mißbraucht fühlen würden.
Leider wird durch diese taktische Flucht nun zu deutlich, dass auch seine vorherigen medial inszenierten Besuche bei der Truppe nur ein Ziel verfolgt zu haben scheinen, nämlich das Image und die Popularität eines ansonsten nicht qualifizierten Verteidigungsministers aufzupolieren.
Gutenberg der Bundeswehrreformer?
Fällt eigentlich niemandem auf, dass die Pläne zur Reform unter der Leitung einer Arbeitsgruppe unter Herrn Weise ohne Herrn Gutenbergs Zutun entwickelt wurden?
Das Muster der Blendung wird an so vielen Stellen offensichtlich, dass es für einen kritischen Beobachter kaum noch erträglich ist.
Guttenberg wird sicher auf gewohnte Art die Konsequenzen ziehen:
Volle Verantwortung für das Geschehene übernehmen und den Verantwortlichen, also den der die Arbeit für ihn geschrieben hat, entlassen!
Das fürchte ich auch: Er hat schreiben "lassen". Und der Schreiber hat sich einen schlanken Fuß - besser eine schlanke Hand gemacht. Schon in der Einleitung zu kopieren, ohne zu zitieren, ist dreist.
Zu prüfen wäre jedoch, ob Zitate ohne jede Erwähnung verwendet wurden.
Das fürchte ich auch: Er hat schreiben "lassen". Und der Schreiber hat sich einen schlanken Fuß - besser eine schlanke Hand gemacht. Schon in der Einleitung zu kopieren, ohne zu zitieren, ist dreist.
Zu prüfen wäre jedoch, ob Zitate ohne jede Erwähnung verwendet wurden.
Das sich die Menschen plötzlich darüber aufregen, was seit Jahrzehnten in den "besseren Kreisen" gängige Praxis ist.
Bei meinem Studium der Elektrotechnik, hatte ich einen eng befreundeten Kommilitonen.
Mit dem mich, die Leidenschaft für die ungelösten Probleme, der Elektronik verband.
Dann kam er eines Tages sehr Niedergeschlagen und Deprimiert zu mir. Sei Vater wäre schwer
Erkrankt, und nun müsse er sein Studium abbrechen, um ein ungeliebtes Betriebswirtschafts
Studium zu Beginen. Im weiteren Gespräch berichtete er, alles sei schon mit den alten Herren der Burschenschaft seines Vaters Besprochen. Er werde in Köln bei einem Burschenschaft- Mitglied studieren. Das Studium würde in aller Kürze durchgezogen, die Noten wären natürlich erstklassig und genauso der Doktor Tittel. Den er ja brauchen würde um das Familienunternehmen glaubhaft führen zu können.
Solche Fälle dürften auch ein Teil unserer heutigen Probleme mit Firmenlenkern sein.
Das gab es vielleicht vor hundert Jahren. Heute oder in den letzten 40 Jahren wuerde sich kein Professor mehr die Bloesse geben, einen Bundesbruder oder Vereinskameraden so simplistik illegale und unakademische Vorteile zu gewaehren. Dazu gibt es allein schon zu viele Neider und anders Gesinnte, die einem am Zeug flicken wuerden. Meine Doktorarbeit habe ich auch bei einem mir persoenlich bekannten Doktorvater geschrieben mit dem Ergebnis, dass die ersten 5 Entwuerfe so zerrissen wurden, dass ich fast aufgegeben haette und mir einen anderen und 'normalen' Doktorvater gesucht haette. Im Nachhinein bin ich natuerlich dankbar, dass er mich haerter 'rangenommen hat als anderen Doktoranden. Die Geruechte, dass Staatsexamen oder Doktorarbeiten ueber Vitamin B(eziehung) abgeschlossen werden, sind und bleiben in unsere Zeit Geruechte und erfundene Maerchen, die von Neidern und Altklassenkaempfern verbreited werden, um sich selbst interessant zu machen und andere zu diffamieren.
Wie das bei Herrn Verteidigungsminister v. Guttenberg gelaufen ist, kann ich natuerlich nicht im Detail beurteilen. Was ihm vorgeworfen wird, waere ethisch nicht akzeptabel. Bevor ich allerdings verurteile, wuerde ich gerne ueber alle Fakten und Zusammenhaenge aufgeklaehrt sein. In der Zwischenzeit gilt: in dubio pro reo!
Das gab es vielleicht vor hundert Jahren. Heute oder in den letzten 40 Jahren wuerde sich kein Professor mehr die Bloesse geben, einen Bundesbruder oder Vereinskameraden so simplistik illegale und unakademische Vorteile zu gewaehren. Dazu gibt es allein schon zu viele Neider und anders Gesinnte, die einem am Zeug flicken wuerden. Meine Doktorarbeit habe ich auch bei einem mir persoenlich bekannten Doktorvater geschrieben mit dem Ergebnis, dass die ersten 5 Entwuerfe so zerrissen wurden, dass ich fast aufgegeben haette und mir einen anderen und 'normalen' Doktorvater gesucht haette. Im Nachhinein bin ich natuerlich dankbar, dass er mich haerter 'rangenommen hat als anderen Doktoranden. Die Geruechte, dass Staatsexamen oder Doktorarbeiten ueber Vitamin B(eziehung) abgeschlossen werden, sind und bleiben in unsere Zeit Geruechte und erfundene Maerchen, die von Neidern und Altklassenkaempfern verbreited werden, um sich selbst interessant zu machen und andere zu diffamieren.
Wie das bei Herrn Verteidigungsminister v. Guttenberg gelaufen ist, kann ich natuerlich nicht im Detail beurteilen. Was ihm vorgeworfen wird, waere ethisch nicht akzeptabel. Bevor ich allerdings verurteile, wuerde ich gerne ueber alle Fakten und Zusammenhaenge aufgeklaehrt sein. In der Zwischenzeit gilt: in dubio pro reo!
http://www.jura.uni-bayre...
An einer Universität, deren Imagefilme schmieriger als "Brisk" sind (siehe Link), passt Pomaden-Karl ganz wunderbar hinein - ab 00:46 wird's klebrig. Bei dem "Es lohnt sich" wird mir nicht nur mulmig, sondern schlecht.
Ich kenne den Wissenschaftsbetrieb selbst sehr gut und bin gespannt, wie die Universität Bayreuth den Fall behandeln wird. Denn nach wissenschaftlichen Kriterien ist die Arbeit noch nicht einmal "Rite". Dabei interessiert mich an dieser Stelle nicht, ob die Arbeit von links, mitte oder rechts betrachtet den Ansprüchen einer Dissertation/den wissenschaftlichen Sitten genügt.
Es ist nun aber so, dass die Forschung im 21. Jahrhundert hauptsächlich in der Einwerbung von Drittmitteln (Forschungsgeldern) besteht. Erfahrungsgemäss ist es dabei nicht nachteilhaft, möglichst viele Promotionen zu betreuen/betreut zu haben, die möglichst magna/summa cum laude abgeschlossen wurden. Der Wissenschaftsbetrieb lebt somit zwangsläufig von der guten Note.
Gefährlich wird es, wenn dieses System Überhand nimmt und nicht länger die wissenschaftliche Leistung der Bewertungsmaßstab ist, sondern der zahlenmäßige "Output". Was dann passiert können wir an Guttenberg sehen.
Es ist davon auszugehen, dass Peter Häberle & Co. alles daran setzen werden, das Promotionsverfahren irgendwie als "ordentlich" zu titulieren - nicht zum Schutze des Promovenden, sondern aus purem egoistischem Eigenschutz. Eine starke Allianz der Eitelkeiten.
Studiere selber in BT und muss ihnen Recht geben. Diese schmierigen Imagefilmchen widern mich an; dieses zwanghafte Präsentieren von Staatsmännern als Alumnis - das rächt sich jetzt. Schade ist, dass die unbeteiligten Fakultäten ebenso mit hereingezogen werden.
Vorher war es freundlich gesagt bereits eine "regionale" Uni, und egal was mit G. im Endeffekt passiert, die vormals weiße Weste ist dahin. Wenn dieser Vorfall nicht lückenlos aufgeklärt wird und der Titel entzogen, bleibt ein Geschmäckle an jeder hier angefertigten Promotion - vielleicht zwar unberechtigt, aber entscheidend ist doch der Eindruck der Öffentlichkeit.
Da stimme ich Ihnen völlig zu.
Man mag noch ergänzen, dass die Uni Bayreuth als regionale Uni schon heute sehr auf das Wohlwollen der Staatsregierung (CSU...) in München angewiesen ist. Man könnte sich dort z.B. fragen, ob man Jura unbedingt in Bayreuth und in Erlangen braucht, die gerade mal eine Autostunde außeinander liegen. Gerade in Zeiten der Sparhaushalte (BayernLB...) ergeben sich hier Synergieeffekte.
Und um es sich nicht mit der Staatsregierung zu verscherzen... naja, man mag sich seinen eigenen Teil denken. Ich bin auch sehr gespannt, wie die Uni Bayreuth hier reagiert.
ist ein bisschen kitschig, aber ich würde auch jederzeit wieder in Bayreuth Jura studieren. Es waren wirklich hervorragende Studienbedingungen, renommierte Professoren, ausgezeichnete Lehre, die Studierenden wurden ernstgenommen.
Kein Vergleich zu sogenannten Elite-Unis wie der LMU, an denen man denkt, man ist in eine Art Bootcamp geraten, in dem die Studierenden bestraft werden müssen, weil sie die Uni durch ihre Anwesenheit belästigen.
Bayreuth hat seine Bewertungen im CHE Ranking nicht umsonst bekommen. Zumindest damals war es ein Griff in den Glückstopf dort zu studieren.
Studiere selber in BT und muss ihnen Recht geben. Diese schmierigen Imagefilmchen widern mich an; dieses zwanghafte Präsentieren von Staatsmännern als Alumnis - das rächt sich jetzt. Schade ist, dass die unbeteiligten Fakultäten ebenso mit hereingezogen werden.
Vorher war es freundlich gesagt bereits eine "regionale" Uni, und egal was mit G. im Endeffekt passiert, die vormals weiße Weste ist dahin. Wenn dieser Vorfall nicht lückenlos aufgeklärt wird und der Titel entzogen, bleibt ein Geschmäckle an jeder hier angefertigten Promotion - vielleicht zwar unberechtigt, aber entscheidend ist doch der Eindruck der Öffentlichkeit.
Da stimme ich Ihnen völlig zu.
Man mag noch ergänzen, dass die Uni Bayreuth als regionale Uni schon heute sehr auf das Wohlwollen der Staatsregierung (CSU...) in München angewiesen ist. Man könnte sich dort z.B. fragen, ob man Jura unbedingt in Bayreuth und in Erlangen braucht, die gerade mal eine Autostunde außeinander liegen. Gerade in Zeiten der Sparhaushalte (BayernLB...) ergeben sich hier Synergieeffekte.
Und um es sich nicht mit der Staatsregierung zu verscherzen... naja, man mag sich seinen eigenen Teil denken. Ich bin auch sehr gespannt, wie die Uni Bayreuth hier reagiert.
ist ein bisschen kitschig, aber ich würde auch jederzeit wieder in Bayreuth Jura studieren. Es waren wirklich hervorragende Studienbedingungen, renommierte Professoren, ausgezeichnete Lehre, die Studierenden wurden ernstgenommen.
Kein Vergleich zu sogenannten Elite-Unis wie der LMU, an denen man denkt, man ist in eine Art Bootcamp geraten, in dem die Studierenden bestraft werden müssen, weil sie die Uni durch ihre Anwesenheit belästigen.
Bayreuth hat seine Bewertungen im CHE Ranking nicht umsonst bekommen. Zumindest damals war es ein Griff in den Glückstopf dort zu studieren.
...wer lesen und schreiben kann kann nicht überqualifiziert sein.Dass er lesen und schreiben kann beweist die Doktorarbeit.
3 = kann lesen und schreiben
2 = kann telefonieren
1 = kennt jemanden, der telefonieren kann
Anm: Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv
...beweist maximal, daß er schreiben kann. Könnte er auch lesen, wären ihm gewisse Unstimmigkeiten aufgefallen...
3 = kann lesen und schreiben
2 = kann telefonieren
1 = kennt jemanden, der telefonieren kann
Anm: Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv
...beweist maximal, daß er schreiben kann. Könnte er auch lesen, wären ihm gewisse Unstimmigkeiten aufgefallen...
"Sie müssen schlechte Wissenschaft und Täuschung auseinanderhalten", sagt der Sprecher des Ombudsmanns für die Wissenschaft, Wolfgang Löwer.
So ... Löwer kommt auch auf die Liste. Krings steht seit gestern drauf. Aus dem Ding kommen sie nicht auf die billige Tour raus. No way!
haben nun auch unseren Verteidigungsminister eingeholt. Wird man zu unbequem, sprich zeigt man zuviel Eigeninitiative oder bringt man zuviel frischen Wind in die starre politische Landschaft muss man eben ruhig gestellt werden. Mittel und Wege finden sich in diesem schmutzigen Geschäft immer. Wären es nicht die Plagiatsvorwürfe gewesen, hätte etwas anders dafür herhalten müssen. Machtmenschen wie Angela Merkel dulden keine "übermütigen" Minister neben sich. Sie selbst durfte sich in der Nähe ihres Ziehvaters Kohl nicht anders verhalten. Die Vergangenheit hat immer wieder bewiesen, dass nur eine unauffälige Verhaltens- und Arbeitsweise das Ministeramt sichert. Da kommen unserer Kanzlerin Leute wie z.b.Herr Steinmeier auf Grund seines unbedingten Gehorsams gerade recht. Herr Guttenberg muss einsehen, etwas zu blauäugig in dieses Geschäft eingestiegen zu sein. Nun muss er mit seinem Rücktritt dafür zahlen.
Worum geht es wirklich? Eine wissenschaftlich eventuell nicht vollständig saubere Dissertation wurde vorgelegt und hat offensichtlich dem Promotionsverfahren in bester Weise genügt. Mit welchem Motiv macht sich jemand an die aufwändige Arbeit, eine solche Dissertation ex post auf Zitiergenauigkeit zu überprüfen? Ich kann mir nur vorstellen, dass es darum geht, der Person des Verteidigungsministers gezielt zu schaden. Dieser ist einfach zu stark und beliebt geworden. Da man ihn in seiner politischen und privaten Position offensichtlich nicht packen kann, bemüht man (wer steckt dahinter) einen anderen Juristen mit Recherchen, die niemandem nutzen aber Herrn von Guttenberg schaden sollen. Wer bezahlt eigentlich solche Schnüffeleien? Eines sollte der Verteidigungsminister nicht tun: Zurück treten. (Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ganze Veröffentlichungen von mir ohne Quellenangabe ins Internet gestellt wurden.
obwohl ich Ihnen bei Dr. Merkel recht geben muss. Doch was hat Herr zu Gutenberg den bisher geleistet. Das ist die Frage die sich immer wieder stellt und die jetzige Nummer hat er sich doch selbst zu zuschreiben. Oder um mal ein dt. Sprichwort zu bemühen "Wer hoch fliegt, wird tief fallen".
Was jedoch schwerwiegender ist welche Qualifizierungen haben die dt. Macht- und Führungseliten und was sind dt. Abschlüsse noch Wert. Besonders vor der Arroganz des dt. Wissenschaftsbetriebes gegenüber ausländischen Abschlüssen.
Worum geht es wirklich? Eine wissenschaftlich eventuell nicht vollständig saubere Dissertation wurde vorgelegt und hat offensichtlich dem Promotionsverfahren in bester Weise genügt. Mit welchem Motiv macht sich jemand an die aufwändige Arbeit, eine solche Dissertation ex post auf Zitiergenauigkeit zu überprüfen? Ich kann mir nur vorstellen, dass es darum geht, der Person des Verteidigungsministers gezielt zu schaden. Dieser ist einfach zu stark und beliebt geworden. Da man ihn in seiner politischen und privaten Position offensichtlich nicht packen kann, bemüht man (wer steckt dahinter) einen anderen Juristen mit Recherchen, die niemandem nutzen aber Herrn von Guttenberg schaden sollen. Wer bezahlt eigentlich solche Schnüffeleien? Eines sollte der Verteidigungsminister nicht tun: Zurück treten. (Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ganze Veröffentlichungen von mir ohne Quellenangabe ins Internet gestellt wurden.
obwohl ich Ihnen bei Dr. Merkel recht geben muss. Doch was hat Herr zu Gutenberg den bisher geleistet. Das ist die Frage die sich immer wieder stellt und die jetzige Nummer hat er sich doch selbst zu zuschreiben. Oder um mal ein dt. Sprichwort zu bemühen "Wer hoch fliegt, wird tief fallen".
Was jedoch schwerwiegender ist welche Qualifizierungen haben die dt. Macht- und Führungseliten und was sind dt. Abschlüsse noch Wert. Besonders vor der Arroganz des dt. Wissenschaftsbetriebes gegenüber ausländischen Abschlüssen.
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