Traumatisierte Soldaten Alleingelassen mit dem Krieg
Fast 300.000 deutsche Soldaten schickte die Bundeswehr bisher in Auslandseinsätze. Die Veteranen klagen über fehlende Betreuung und Unterstützung.
© Miguel Villagran/Getty Images

Ein Bundeswehrsoldat während einer Zeremonie in Afghanistan
Der junge Soldat kehrt heim aus dem Krieg. Er kommt zurück, doch im Frieden nicht an. Er bleibt ein Fremdkörper. Der fiktive Fall, veröffentlicht im Jahr 1947, könnte heute spielen. Der Schriftsteller Wolfgang Borchert hat in seinem Drama Draußen vor der Tür das Leid eines Veteranen geschildert, der mit zerschundenem Körper und versehrter Seele in das Nachkriegsdeutschland heimkehrt. Für manchen Soldaten der Bundeswehr, der heute aus Afghanistan wiederkehrt, schildert Borchert keine mehr als 60 Jahre zurückliegende Geschichte, sondern das eigene Schicksal.
Draußen vor der Tür wählte die Evangelische Akademie in Bad Boll als Überschrift für eine Konferenz über die Lage von ehemaligen Soldaten nach dem Auslandseinsatz.
"Wir Soldaten werden von der Politik losgeschickt, um die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen", sagt ein Veteran auf der Tagung. "Doch wenn wir wiederkommen und berichten, die Kartoffeln sind gerettet, aber die Hand ist verbrannt, dann werden wir entlassen und müssen selber sehen, wie wir zurechtkommen." Die Soldaten, von denen er spricht, haben in Afghanistan, Somalia, Kosovo und Bosnien gedient. Sie haben Dinge erlebt, über die in Deutschland kaum jemand etwas weiß. Viele von ihnen ringen mit dem Staat, der sie in die Einsätze schickt, um Entschädigung, eine Therapie und vor allem um Anerkennung.
Besonders schwer haben es die Zeitsoldaten, deren Dienst häufig nach einem Auslandseinsatz endet. Sie sollen sich eine zivile Existenz aufbauen, doch der Krieg in Afghanistan lässt sie nicht los. Längst nicht nur die Soldaten, die wegen des Erlebten krank werden und an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, haben Probleme, sich wieder an das normale Leben in Deutschland anzupassen. Freunde, Bekannte, Verwandte verstehen nicht, was die Soldaten in Masar-i-Scharif, Kundus oder Faisabad erlebt haben. "Menschen verlassen das Land und kehren zurück mit Erfahrungen, die auf extreme Weise anders sind, als die ihrer zurückgebliebenen Mitmenschen", schrieb der amerikanische Psychiater Jonathan Shay bereits 1987 über die Vietnamveteranen.
- Datum 07.03.2011 - 17:27 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 72
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





So relevant und dringlich das Thema auch ist, aber "Draußen vor der Tür" als Roman zu bezeichnen... aua aua.
Liebe Grüße
Ihr
Neunmalkluger
Lieber Neunmalkluger,
Dank für den Hinweis - Sie haben natürlich Recht. Ich ändere den Begriff.
Viele Grüße
Hauke Friederichs
Lieber Neunmalkluger,
Dank für den Hinweis - Sie haben natürlich Recht. Ich ändere den Begriff.
Viele Grüße
Hauke Friederichs
Nachdem die Bevölkerung schon den Krieg selbst ablehnt, ist es klar, dass auch mit seinen Soldaten keiner etwas zu tun haben will.
Aus Menschlichkeit sollte die Versorgung der Soldaten gewärleistet werden, aber es sollte auch in die Ausbildung eines Soldaten gehören, kein Lob oder gar Dankbarkeit für den Einsatz zu erwarten. Die Öffentlichkeit will den Krieg nicht, und ist daher niemandem Dankbar, dass er ihn geführt hat. Das wusste man vorher.
Der Umgang mit und ihr Kommentar über Menschen, die ihren Kopf für deutsche Interessen hinhalten.
Ich bin auch kein Fan von den derzeitigen Bundeswehreinsätzen.
Aber deswegen den Einsatz des eigenen Lebens von Menschen für die Gemeinschaft (egal wie man auch immer dazu steht) derart zynisch abzutun halte ich für vermessen.
Man sollte doch trennen können zwischen dem Bedürfnis eines Staates sich verteidigen zu können (auch bspw. gegen Piraten vor Somalia, vor asymetrischer Kriegsführung wie Terroranschlägen)und der nicht unbedingt glücklichen Handhabung unserer Politiker der Armee als Mittel hierzu.
Die Menschen, die diese Aufgabe übernommen haben, haben meinen Respekt. Und - entgegen ihrer Ansicht - haben sie diesen und auch Dankbarkeit dafür auch verdient.
Welche sie im Übrigen oben überhaupt nicht einfordern, sondern lediglich eine angemessene Versorgung auch nach ihrem Einsatz.
Und das dies bis dato nicht passiert ist, ist eine Schande.
Vielen Dank daher für ihren Artikel, Herr Friedrichs.
Der Umgang mit und ihr Kommentar über Menschen, die ihren Kopf für deutsche Interessen hinhalten.
Ich bin auch kein Fan von den derzeitigen Bundeswehreinsätzen.
Aber deswegen den Einsatz des eigenen Lebens von Menschen für die Gemeinschaft (egal wie man auch immer dazu steht) derart zynisch abzutun halte ich für vermessen.
Man sollte doch trennen können zwischen dem Bedürfnis eines Staates sich verteidigen zu können (auch bspw. gegen Piraten vor Somalia, vor asymetrischer Kriegsführung wie Terroranschlägen)und der nicht unbedingt glücklichen Handhabung unserer Politiker der Armee als Mittel hierzu.
Die Menschen, die diese Aufgabe übernommen haben, haben meinen Respekt. Und - entgegen ihrer Ansicht - haben sie diesen und auch Dankbarkeit dafür auch verdient.
Welche sie im Übrigen oben überhaupt nicht einfordern, sondern lediglich eine angemessene Versorgung auch nach ihrem Einsatz.
Und das dies bis dato nicht passiert ist, ist eine Schande.
Vielen Dank daher für ihren Artikel, Herr Friedrichs.
Lieber Neunmalkluger,
Dank für den Hinweis - Sie haben natürlich Recht. Ich ändere den Begriff.
Viele Grüße
Hauke Friederichs
wie sich junge Menschen von solchen Parlamentsmitgliedern in den Einsatz schicken lassen.
Was würde geschehen, wenn die Soldaten erst dann in den Einsatz gingen, wenn die Abgeordneten des Bundestages ihre Wehrübungen im Einsatzgebiet abgeleistet hätten? Dann würde man sehen können, aus welchem Holz unsere Parlamentarier geschnitzt wurden.
... wurden die Soldaten nach ihrer persönlichen Motivation hins. Afghanistan-Einsatz befragt. Nach eingehend voran geschobenen Schwöre auf die Freiheit afghanischer Schulmädchen, Oden an Straßen- und Brunnenbau, usw. ... gab ein jeder der dort Befragten an, die finanziellen Anreize eines solchen Einsatzes seien erheblich gewesen.
Noch Fragen?
Entschuldigung, aber ich kann diese Gejammer der Soldaten nicht mehr hören. Es sind wahrscheinlich kaum mehr Soldaten im Dienst und im Einsatz, die zur Bundeswehr gegangen sind, als die Bundeswehr noch ein Papiertiger war und der damals so genannte V-Fall ungefähr so wahrscheinlich war, wie, dass das Mittelmeer ausläuft.
Wenn jemand als Beruf das Morden und Töten als Beruf wählt, der kann doch nicht dann, wenn das ständig Geübte eintritt, auf einmal halt schreien, das wollte ich nicht.
Ist eigentlich in irgend einem Auslandseinsatz auch nur ein Soldat, der gegen seinen Willen da hingeschickt wurde?
Das kommt mir immer ein bisschen so vor, wie ein Arzt, der kein Blut sehen kann und sich weigert, blutende Patienten zu behandeln.
an das GG halten würde ,wären wir nicht dort!
Dieses GG wured von CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP gebrochen!
"Von Deutschland(Deutschem Boden) soll nie wieder Krieg ausgehen. Alle diese Parteien haben sich über das Grundgesetz hinweggesetzt, weil diese es nicht Krieg nannten. jetzt kommt z.G. und sagt es "wir führen Krieg"! In dem sinne wußte z.G.(als Rechtsgelehrter) das er gegen das GG verstößt und hätte zurück rudern müssen!
Soweit ist man in diesem Land scho, das man diese größten Verstöße ignoriert!
... wurden die Soldaten nach ihrer persönlichen Motivation hins. Afghanistan-Einsatz befragt. Nach eingehend voran geschobenen Schwöre auf die Freiheit afghanischer Schulmädchen, Oden an Straßen- und Brunnenbau, usw. ... gab ein jeder der dort Befragten an, die finanziellen Anreize eines solchen Einsatzes seien erheblich gewesen.
Noch Fragen?
Entschuldigung, aber ich kann diese Gejammer der Soldaten nicht mehr hören. Es sind wahrscheinlich kaum mehr Soldaten im Dienst und im Einsatz, die zur Bundeswehr gegangen sind, als die Bundeswehr noch ein Papiertiger war und der damals so genannte V-Fall ungefähr so wahrscheinlich war, wie, dass das Mittelmeer ausläuft.
Wenn jemand als Beruf das Morden und Töten als Beruf wählt, der kann doch nicht dann, wenn das ständig Geübte eintritt, auf einmal halt schreien, das wollte ich nicht.
Ist eigentlich in irgend einem Auslandseinsatz auch nur ein Soldat, der gegen seinen Willen da hingeschickt wurde?
Das kommt mir immer ein bisschen so vor, wie ein Arzt, der kein Blut sehen kann und sich weigert, blutende Patienten zu behandeln.
an das GG halten würde ,wären wir nicht dort!
Dieses GG wured von CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP gebrochen!
"Von Deutschland(Deutschem Boden) soll nie wieder Krieg ausgehen. Alle diese Parteien haben sich über das Grundgesetz hinweggesetzt, weil diese es nicht Krieg nannten. jetzt kommt z.G. und sagt es "wir führen Krieg"! In dem sinne wußte z.G.(als Rechtsgelehrter) das er gegen das GG verstößt und hätte zurück rudern müssen!
Soweit ist man in diesem Land scho, das man diese größten Verstöße ignoriert!
hat schon zu Zeiten des heldenhaften Kampfes der teutschen Jugend gegen den "Franzmann" die geistig-moralische Verfassung der "Führung" in der teutschen Generaliät und Politelite definiert.
1914: Für Kaiser, Volk und Vaterland
NICHT GERN BIN ICH VON EUCH GESCHIEDEN
DOCH DES HERRN WILLE MUSS GESCHEHN
DORT IN JENEN SELIGEN HÖHN
GIBTS FÜR UNS EIN WIEDERSEHN
Fazit: Wirklich eine bezeichnende Umschreibung für Verrecken und Krepieren auf dem Feld der Ehre und im Stahlbad, in dem die teutsche Jugend sich bewährte.
Die Überlebenden wurden durch durch die staatsverräterischen Machschaften der Cliquen um Ludendorf & Konsorten auch noch nach dem scheinbaren Untergang der besitzständischen Herrschaftskaste um den Frieden betrogen.
1939: Für Führer, Volk und Vaterland
Der Soldat Nr. 44.774 fiel im Kampf um die Freiheit Großdeutschlands in soldatischer Pflichterfüllung, getreu seinem Fahneneid für Führer, Volk und Vaterland.
Fazit: Belogen, betrogen, verführt und verhöhnt. Die Überlebenden wurden nach dem scheinbaren Untergang der Nazimörderband und ihrer Helfershelfer mit Hilfe des Vatikan und der Besitzstandselite unter dem Schutzschirm von Konrad Adenauer nach 1949 um das Ansehen ihrer Toten betrogen.
2010: Deutsche Soldaten werden für die Wirtschaftsinteressen Deutschlands am Hindukusch ...............
Kontinuität des teutschen Besitzstandstotalitarismus bis in das Jahr 2011 hinein.
immer wieder das Gejammere wenn es den gut ausgebildeten freiwilligen Soldaten es ein bisschen schlecht geht - und wie geht es denen die "befreit" worden sind? Was ist mit dem Trauma der afghanischen Zivilbevölkerung, der Kinder die dort aufwachsen, ohne betreuenden Psychologen etc .... was ist mit den Anderen? Bitte erst das klar stellen, und dann über das Leid des Wohlstandsverwöhnten Soldaten jammern.
Lösung: Miltiär abschaffen und Waffenprduktion verbieten! Und als erstes den Waffenexport! Irgendwo muss man ja anfangen.
Guttenberg wär so oft in Afghanistan wie kein anderer VM, das hat ihm viele Sympathie eingebracht.
Doch wo war die vielgepriesene Verbundenheit mit jenen Soldaten, die jetz vor Gericht um ihre Ansprüche streiten müssen.
Laut ARD Magazin Kontraste hat der Bundestag die Vorausetzungen geschaffen, dass den Veteranen besser geholfen wird, doch Herr Guttenberg blieb untätig.
Aus meiner Sicht hat dieser VM immer erst seine eigene Karriere bedient.
Was hat mir "Draußen vor der Tür" gesagt?
Auf jeden Fall, dass Krieg Wahnsinn ist und dass auch Soldaten mit zu den Opfern gehören.
Anderseits sind es Soldaten die Millionen Zivilisten in jedem Krieg umgebracht haben, dass sie sich untereinander Umbringen ist ihr Berufsethos. Soldaten töten bestens ausgerüstet und gut ausgebildet alle die, die zum Feind erklärt werden. Sie verdienen zumindest in Deutschland ihr Geld damit und sie es tun freiwillig. Sie fragen nicht wie viele Menschen sie getötet haben, wie viele Angehörige der Opfer durch ihre Verbrechen leiden müssen.
Und das womöglich auf Geheiß einer Bundesregierung, die alles andere als den Wählerwillen praktiziert. Wie bitte definieren sich bei 70% Ablehnung für den Afghanistaneinsatz die Interessen Deutschlands?
Politikern die Macht über Leben und Tod, über Soldaten anzuvertrauen ist maßlos unverantwortlich. Deutschland hat das Grauen des zweiten Weltkriegs erlebt und mitverantwortet. Im Zeitalter der Informationsrevolution kann sich niemand mehr herausreden, er wüsste nicht, was Krieg bedeutet, auch wenn uns ausgewählte Hollywood Kriegsreporter Glauben machen sollten, wie schön chirurgisch heute der Krieg wäre.
Heute muss kein Deutscher als Soldat irgendwo töten.
Hartz IV ist immer noch besser als töten und getötet werden.
Deshalb nicht einmal ein Minimum an Achtung vor dieser Berufsgruppe.
Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Die Lüge ist so groß, wie der Wasserkopf der diese Produziert hat! Die hätten garnicht dort sein müssen, wenn es nicht wie Horst Köhler sagte "nur um Industielle (>Rüstung) ginge. Es geht nicht um Terror!
Wo war dieser in der Narrenzeit? Aha, die Innenminister fuhren Zweigleisig?
Der Schelm der Böses dabei denkt.
Soviel Narrenfreiheit und keine Terrorwarnungen?
Ups, der neue Innenminister war nicht so schnell, oder die gabs nie!
Das wäre jurnalismus vom feinsten, wie mein Großvater dieses von der Ostfront bracht. Der hatte noch Mut, heute gibt es nicht mal Ehrlichkeit!
Was hat mir "Draußen vor der Tür" gesagt?
Auf jeden Fall, dass Krieg Wahnsinn ist und dass auch Soldaten mit zu den Opfern gehören.
Anderseits sind es Soldaten die Millionen Zivilisten in jedem Krieg umgebracht haben, dass sie sich untereinander Umbringen ist ihr Berufsethos. Soldaten töten bestens ausgerüstet und gut ausgebildet alle die, die zum Feind erklärt werden. Sie verdienen zumindest in Deutschland ihr Geld damit und sie es tun freiwillig. Sie fragen nicht wie viele Menschen sie getötet haben, wie viele Angehörige der Opfer durch ihre Verbrechen leiden müssen.
Und das womöglich auf Geheiß einer Bundesregierung, die alles andere als den Wählerwillen praktiziert. Wie bitte definieren sich bei 70% Ablehnung für den Afghanistaneinsatz die Interessen Deutschlands?
Politikern die Macht über Leben und Tod, über Soldaten anzuvertrauen ist maßlos unverantwortlich. Deutschland hat das Grauen des zweiten Weltkriegs erlebt und mitverantwortet. Im Zeitalter der Informationsrevolution kann sich niemand mehr herausreden, er wüsste nicht, was Krieg bedeutet, auch wenn uns ausgewählte Hollywood Kriegsreporter Glauben machen sollten, wie schön chirurgisch heute der Krieg wäre.
Heute muss kein Deutscher als Soldat irgendwo töten.
Hartz IV ist immer noch besser als töten und getötet werden.
Deshalb nicht einmal ein Minimum an Achtung vor dieser Berufsgruppe.
Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Die Lüge ist so groß, wie der Wasserkopf der diese Produziert hat! Die hätten garnicht dort sein müssen, wenn es nicht wie Horst Köhler sagte "nur um Industielle (>Rüstung) ginge. Es geht nicht um Terror!
Wo war dieser in der Narrenzeit? Aha, die Innenminister fuhren Zweigleisig?
Der Schelm der Böses dabei denkt.
Soviel Narrenfreiheit und keine Terrorwarnungen?
Ups, der neue Innenminister war nicht so schnell, oder die gabs nie!
Das wäre jurnalismus vom feinsten, wie mein Großvater dieses von der Ostfront bracht. Der hatte noch Mut, heute gibt es nicht mal Ehrlichkeit!
Der Umgang mit und ihr Kommentar über Menschen, die ihren Kopf für deutsche Interessen hinhalten.
Ich bin auch kein Fan von den derzeitigen Bundeswehreinsätzen.
Aber deswegen den Einsatz des eigenen Lebens von Menschen für die Gemeinschaft (egal wie man auch immer dazu steht) derart zynisch abzutun halte ich für vermessen.
Man sollte doch trennen können zwischen dem Bedürfnis eines Staates sich verteidigen zu können (auch bspw. gegen Piraten vor Somalia, vor asymetrischer Kriegsführung wie Terroranschlägen)und der nicht unbedingt glücklichen Handhabung unserer Politiker der Armee als Mittel hierzu.
Die Menschen, die diese Aufgabe übernommen haben, haben meinen Respekt. Und - entgegen ihrer Ansicht - haben sie diesen und auch Dankbarkeit dafür auch verdient.
Welche sie im Übrigen oben überhaupt nicht einfordern, sondern lediglich eine angemessene Versorgung auch nach ihrem Einsatz.
Und das dies bis dato nicht passiert ist, ist eine Schande.
Vielen Dank daher für ihren Artikel, Herr Friedrichs.
Wenn es Deutsche Interessen gibt, die a vertreten werden, dann hätte ja wenigstens irgendjemand was davon. Aber nach Sachlage sehe ich keinen Grund für diesen BW Einsatz. Was ist denn das Siegszenario? Afghanistan mit Frauenbeauftragten und Mülltrennungsquote? Die BW wird keinen einzigen Afghanen zum abschluss eines Bausparvertrages animieren können, es ist eine totale Loose-loose Situation.
Wenn es Deutsche Interessen gibt, die a vertreten werden, dann hätte ja wenigstens irgendjemand was davon. Aber nach Sachlage sehe ich keinen Grund für diesen BW Einsatz. Was ist denn das Siegszenario? Afghanistan mit Frauenbeauftragten und Mülltrennungsquote? Die BW wird keinen einzigen Afghanen zum abschluss eines Bausparvertrages animieren können, es ist eine totale Loose-loose Situation.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren