Baden-Württemberg Greenpeace zeigt Umweltministerin Tanja Gönner an
Greenpeace hat Strafanzeige gegen die baden-württembergische Ministerin Gönner gestellt. Sie soll Akten über die Sicherheit des AKW Philippsburg zurückhalten.
Greenpeace hat die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) wegen des Verdachts der Urkundenunterdrückung, Urkundenfälschung und Rechtsbeugung angezeigt. Die Umweltorganisation wirft der Ministerin vor, sie halte trotz richterlicher Aufforderung Verwaltungsakten über die Sicherheit von Atomkraftwerken zurück.
Die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart bezieht sich auf Unterlagen zu Sicherheitsaspekten des Atomkraftwerks Philippsburg: Nachdem Greenpeace und Anwohner gemeinsam auf Widerruf der Betriebserlaubnis des Kraftwerks geklagt hatten, war Gönners Ministerium im September 2009 gerichtlich aufgefordert worden, die Papiere innerhalb weniger Wochen den Klägern direkt vorzulegen. Bisher erhielt Greenpeace nach eigener Darstellung "lediglich einen halb gefüllten Aktenordner mit augenscheinlich unvollständigem Inhalt". Im Vergleich dazu habe die Atomaufsicht in Hessen eine Umzugskiste voller Genehmigungsunterlagen sowie eine Vielzahl von korrekt geführten Aktenordnern zur Verfügung gestellt.
"Die Bürger haben ein Recht darauf, über die Sicherheit der Atomkraftwerke im Land umfassend informiert zu werden. Die Ministerin hält die entsprechenden Unterlagen jedoch vor der Öffentlichkeit zurück", sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. "Tanja Gönner verhält sich so, als sei mit der Atomindustrie ein Kartell des Verschweigens vereinbart worden."
Laut einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Auftrag gegebenen Studie sind die Sicherheitsmängel in dem alten Atomkraftwerk Philippsburg 1 so gravierend, dass sie nach Auffassung der Physikerin Oda Becker auch durch Nachrüstungen nicht behoben werden können. Für Philippsburg 2 muss demnach dringend eine aktuelle Sicherheitsanalyse vorgelegt werden. Diese wäre dann wiederum die Grundlage für konkrete Nachrüstungen, die kurzfristig erfolgen müssten. Laut BUND hatte die Kraftwerksbetreiberin EnBW vor über drei Jahren die Landesregierung selbst in einem Schreiben über die enormen Sicherheitsmängeln informiert.
- Datum 10.03.2011 - 11:13 Uhr
- Quelle AFP
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Die saß doch auch in den schlichten S21 Gesprächen und konnte dort - wie auch sonst keiner der S21 Befürworter - keine Beweise für den tatsächlich Nutzen des Milliardenprojekts vorlegen.
Wacht auf, Ihr Schwaben.
Ich hoffe bis dahin wird noch einiges im Gedächtnis geblieben sein!
...bei der Atomkette Neckarwestheim-Stuttgart. Am 14.März bei der 67.Montagsdemo. Und am 19.März bei der Großkundgebung in Stuttgart unter dem Motto "Den Wechsel wählen - Demokratie statt Stuttgart21". Vor allem aber am
27. März 2011 - wenn Mappus weg sein wird.
Ich hoffe bis dahin wird noch einiges im Gedächtnis geblieben sein!
...bei der Atomkette Neckarwestheim-Stuttgart. Am 14.März bei der 67.Montagsdemo. Und am 19.März bei der Großkundgebung in Stuttgart unter dem Motto "Den Wechsel wählen - Demokratie statt Stuttgart21". Vor allem aber am
27. März 2011 - wenn Mappus weg sein wird.
Ich hoffe bis dahin wird noch einiges im Gedächtnis geblieben sein!
Frau Gönner...ist sie nicht sogar Anwältin ? :)
Eine "Gönnerin" der Industrie auf jeden Fall
und als Umweltministerin ein ganz schlechter Witz...
Nichts ist er Wert, wenn diese Parteien Spendengelder kassieren (Bestechung) und dann dem Geldgeber folgen.
Schluß mit Parteispenden, die unsere Demokratie gefährden!
Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Ich erinnere mich noch genau an dieses ständige mitleidige Grinsen von oben herab, dass Frau Gönner im Verbund mit den "Experten" der Deutschen Bahn bei der S21 Schlichtung an den Tag gelegt hat. Sie war sich wohl zu sicher, dass im Ländle auch weiterhin Korruption und Vetternwirtschaft gedeihen würden.
Wahrscheinlich sind ihre Tage im Amt jedoch gezählt. Deshalb wartet sie noch ein wenig und will ihrem grünen Nachfolger die Herausgabe der Akten überlassen. Wenn die dann noch da sind.
Der Abgang von Mappus und seiner Gönnerin wird einen Segensteppich über BW legen. Wir freuen uns schon auf die Gesichter am Wahlabend.
wird das wohl nichts mit dem
"Abgang von Mappus und seiner Gönnerin, der einen Segensteppich über BW legen wird." Freuen Sie sich nicht zu früh auf die Gesichter am Wahlabend, es könnte das Entsetzen im eigenen Gesicht sein, das Sie im Spiegel anschaut. Warum muss ich bei den Schwaben/BWlern immer gleich an das Märchen von den sieben tapferen Schwaben und dem Hasen denken? Die schwäbische Hausfrau samt Ehegespons besinnt sich an das Ewige und schwenkt langsam und leise wieder zu schwarz-gelb zurück. Ich könnte fast darauf wetten, dass im Ländle wieder Ruhe und Ordnung eingekehrt isch. Jetzet, wo man wieder in´s Gärtle gange kann und alles anfangt zum blühe. Guat´s Nächtle!
wird das wohl nichts mit dem
"Abgang von Mappus und seiner Gönnerin, der einen Segensteppich über BW legen wird." Freuen Sie sich nicht zu früh auf die Gesichter am Wahlabend, es könnte das Entsetzen im eigenen Gesicht sein, das Sie im Spiegel anschaut. Warum muss ich bei den Schwaben/BWlern immer gleich an das Märchen von den sieben tapferen Schwaben und dem Hasen denken? Die schwäbische Hausfrau samt Ehegespons besinnt sich an das Ewige und schwenkt langsam und leise wieder zu schwarz-gelb zurück. Ich könnte fast darauf wetten, dass im Ländle wieder Ruhe und Ordnung eingekehrt isch. Jetzet, wo man wieder in´s Gärtle gange kann und alles anfangt zum blühe. Guat´s Nächtle!
Sonst meldet sich doch immer gleich einer zu Wort der dem Verein böswilligste Absichten vorwirft. Naja, kommt bestimmt noch. Vielleicht werd ich doch noch Fördermitglied. Frau Gönner zu verklagen ist eine tolle Aktion, egal um was es da geht ;-) Es ist immer wieder erstaunlich was die CDU für Leute für die Umweltposten einsetzt.
Man sollte sich auf der Seite von Greenpeace den Verlauf ansehen wie es überhaupt zu der Strafanzeige kam. Es ist wirklich erschreckend wie arrogant und selbstherrlich Tanja Gönner und der Rest von Schwarzgelb BaWü regiert.
Eine Schande für jede Demokratie!
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