Guttenbergs RücktrittWeder anständig noch ehrlich

Der Verteidigungsminister tritt zurück. Seine Täuschung aber gesteht er nicht ein. Den Schaden haben die Union vor den Landtagswahlen und die Bundeswehr. Kommentar von 

Als aufrechter Kämpfer will dieser Verteidigungsminister abtreten. Sein Haus hat er "bestellt", "noch einmal viel Kraft auf die nächsten Reformschritte" für die Bundeswehrreform verwendet, die gefallenen Soldaten sind zu Grabe getragen. Nun ist der Mann erschöpft: "Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.“

Was für ein Abgang. Den Zuschauer gruselt es. Hat dieser Mann, Karl-Theodor zu Guttenberg, noch immer nicht verstanden?

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Als sich der Verteidigungsminister in der vergangenen Woche den Fragen der Bundestagsabgeordneten stellte, da hätte er die Chance gehabt, seinen Fehler tatsächlich einzugestehen. Stattdessen drohte er dem Grünen Jürgen Trittin mit dem Staatsanwalt und sein eigenes Handeln, nämlich den Doktortitel zurückzugeben, stilisierte er zum Vorbild. Selbst konservative Abgeordnete waren irritiert.

Nun wiederholt sich dieses Schauspiel. Dieser Verteidigungsminister geht nicht, weil er gelogen hat. Kein Wort verliert er zu den Tausenden Wissenschaftlern, die sich von ihm verhöhnt fühlen und dem auch Ausdruck geben . Keines zu den Studierenden der Bundeswehr-Universitäten, denen er vorgesetzt war, und die für ähnliche Vergehen Degradierung fürchten müssen.

Stattdessen sind es die Medien, die alles durcheinanderbringen, die "enorme Wucht der medialen Betrachtung" seiner Person, sagt Guttenberg, welche den Umbrüchen in Arabien und dem Geschehen in Afghanistan weniger Aufmerksamkeit schenkt als ihm. Das Amt, die Bundeswehr, die Wissenschaft und auch die ihn tragenden Parteien drohten Schaden zu nehmen. Nun also opfert sich Guttenberg, trotz des "Herzbluts“, mit dem er an Amt und Bundeswehr hängt.

Das aber verkehrt die Tatsachen in ihr Gegenteil. Guttenberg ist kein Opfer. Er selbst reichte eine Promotionsschrift voller plagiierter Passagen bei der Universität Bayreuth ein. Er war es, der immer nur soviel zugab, wie gerade presseöffentlich geworden war. Zunächst sprach er von "abstrusen“ Vorwürfen, dann wurden daraus einige Fehler, schließlich ging es um Nicht-Zitation von Arbeiten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags.

Der politische Schaden, den das guttenbergsche Schauspiel der vergangenen Wochen angerichtet hat, ist noch kaum zu bemessen:

Leserkommentare
  1. Guttenberg zeigt damit bloß, dass er nicht mehr bereit ist, das Spiel der Medien mitzuspielen.

    Ob das für ihn persönlich sinnvoll ist, kann er wohl nur selbst beurteilen.

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    • QUOTE
    • 01. März 2011 15:35 Uhr

    Ach?

    Solange es SEIN SPIEL war, sprich: solange die Medien ihn ohne Ende hochgejubelt haben (vgl.: http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC66FBF3DF1... ) war alles in Ordnung, ja?

    Und nun sind es die bösen, BÖÖSEN Medien, die ihn kaputtgemacht haben?

    "Wer durch das Schwert lebt, wird durch das Schwert umkommen" - sorry, aber das kann man auf eine Kunstfigur wie G. auch übertragen.

    Entschuldiung. Das war ein PR-Minister, der glaubt, die gesamte Leistung an derart herausragender Stellung liege an guter medialer Kommunikation (deswegen seine enge Verknüpfung zu Spiegel und Kerner), schönen Worten (alles nur Rhetorik) und schönen Anzügen oder Uniformen (Feldanzug mit Bügelfalte).

    Dieser Mann ist nichts mehr als in äußerste gesteigerte schöner Schein, eine politische Hohlfigur, antidemokratisch und antipolitisch. Das Gegenteil von dem, was dieses Land und dieses Ministerium bleibt.

    Sein Abgang ist nichts anderes als Flucht. Denn seit gestern wissen wir, dass er zwar die Bundeswehr-Reform initieren kann, aber von ihrer inhaltlichen Gestaltung noch nicht einmal eine Ahnung hat.

    Mir dieser Flucht nach vorne täuscht er noch ein letztes Mal in diesem Jahr seine Anhänger. Und überlässt anderen die von ihm erzeugten Probleme. Als Grüßaugust im Wirtschaftsministerium hatte er eine qualifizeirte Mitarbeiterschar hinter sich, da konnte er sich zwar widersprechen, aber nicht schaden. In diesem Ministerium konnte er seinen größtmöglichen Schaden anrichten.

    Bitte wovon reden Sie?
    Der Mann hat betrogen, gelogen und musste nun die Konsequenzen ziehen. Oder wie es SPON so schön zusammengefasst hat: "copy, paste, delete."

    Die klassischen Medien haben in dieser Affäre nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Hingegen hat sich gezeigt, das das Medium Internet eine immer stärkere Bedeutung gewinnt und zu einer Möglichkeit für uns einfache Bürger heranwächst, Einfluss zu nehmen. Ein Stück wirkliche Demokratie, endlich!

    • KHans
    • 01. März 2011 17:46 Uhr

    Der Selbstverteidigungsminister verkehrt in seiner überfälligen Rücktrittsrede nach wie vor die Verhältnisse. In unserem Land gilt: Gleichheit vor dem Recht.
    Es gibt keine Gleicheren. Und es ist nicht "beispielgebend", wenn er herablassend "freiwillig" eine zu über 80% gefälschte Dissertation zurückgibt. Die Politiker, die akzeptieren, daß so etwas im Bundestag "beispielgebend" genannt wird, lassen Anstand und Respekt vor der Bevölkerung vermissen. CDU/FDP wollen Heldenverehrung. Der Sturz -auch falscher- Helden schmerzt jetzt. Ohje.

    Guttenberg hat den schneidigen Kriegsminister gegeben und das Land auf Krieg eingestellt. Er hat sich medial zum starken Helden stilisieren lassen. Einer, der's richtet. Das allein ist schon ungeheuerlich. Tatsächlich verdienen die Soldaten einfühlsamen menschlichen Respekt.

    Wir brauchen keine Macht-Borderliner ohne Respekt vor dem Recht und ohne Bodenhaftung.

    • Waldez
    • 01. März 2011 18:58 Uhr

    jupp, bin ganz ihrer meinung! der guttenberg zieht sich aus diesem kinderkaroussel mit dem medienmotor zurück und tut recht daran! eins sollte euch gewiss sein, liebe medien, IHR seid schuld daran dass die demokratie immer undemokratischere formen annimt, nicht das gegenteil, was ihr euch gerne auf die fahnen schreibt! zu guttis letztem satz hab ich auch noch was zu sagen: es ist durchaus NICHT selten, dass politiker das handtuch schmeissen weil sie sich nur noch mit den aufgeblasenen medien quälen müssen, anstatt das zu tun wozu sie eigentlich da sind. horst köhler hat sich mit ähnlichen worten verabschiedet, er hat sich diese medialen kabalen nicht lange gefallen lassen! respekt! es gibt noch einen haufen andere beispiele, wo politiker abgehauen sind bevor sie von den medien zerschissen wurden. das war nebenbeibemerkt sogar noch ein bericht der HIER in der zeit erschien...

    schaut euch an zeit, was aus euch geworden ist! solch populistische, kommentare eures autors "Den Schaden haben die Union vor den Landtagswahlen und die Bundeswehr" so durchgehen zu lassen?!?! er ist 1. offensichtlich ein CDU/CSU anhänger der bereits den weg für die unausweichliche wahlschlappe ebnet, und hat offensichtlich keine ahnung was der bundeswehr und deren image wirklich schadet! guttenberg ist es bei weitem sicherlich nicht... vielleicht sollte man sich mal die gorch fock oder den kundus in erinnerung rufen... (v.a. weil kundus eh vor seiner zeit war!)

    Das ist es, was ihm entglitten ist, nachdem er die Spielregeln nicht mehr selbst bestimmen konnte! Versucht hat er es dennoch, bis zum Schluss. Hier nur die wichtigsten medialen Umdeutungsversuche seinerseits: http://www.imgbox.de/users/thehappyworld/Tastatur_1_Medion.jpg

    Erst Ehefrau und Pressetross nach Afghanistan schleppen und dann heulen, wenn die eigenen Fehler einem von ebendiesen Medien (außer Springer...) vor die Nase gehalten werden, da liegt das Problem. Wenn ein Kommentator zu Recht auf die Verkehrung der Tatsachen hinweist, ist das sein gutes Recht in unserem Staat.

    • bob13
    • 01. März 2011 15:23 Uhr

    "Den Zuschauer gruselt es. Hat dieser Mann, Karl-Theodor zu Guttenberg, noch immer nicht verstanden?"

    die zuschauer verstehen es vielleicht sogar anders als sie.

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    ... stand viel zu lange Zeit in Haftung für einen Täuschungsminister. Die Beliebtheitsmessung des medial stilisierten Freiherrn wurde in den Medien als Wert an sich verkauft - wie in vielen anderen Fällen auch. Erstmals hat sich das Internet gegen diese Umfragediktatur durchgesetzt. Dass die selbst auf den Publikumsgeschmack angewiesenen Medien die Entstehung und selektive Veröffentlichung dieser fragwürdigen Umfragen nicht genauer unter die Lupe nehmen und die dargebotenen Zahlen "plagiieren", ist der Skandal im Skandal.

    • gorgo
    • 01. März 2011 15:46 Uhr

    Vielleicht hört jetzt auch das billige Abwiegeln und die Vernebelung der Tatsachen langsam mal auf.

    In einer Demokratie muss der Diebstahl von geistigem Eigentum ein Grund sein dürfen, einen Minister zum Rücktritt aufzufordern.

    Nicht die Medien, sondern Guttenberg hat plagiiert. Nachdem er überhaupt erst durch geschickte Mediennutzung seinen zweifelhaften Status erreicht hat, ist er jetzt von den Medien überfordert.

    Am abstoßensten finde ich, wie er die toten Soldaten für sich ausnutzt: Gab es eine Rede, in der er zu den Vorwürfen Stellung genommen hat, in der er nicht mit Grabesmine die Toten bemüht hat, um von seinen Taten abzulenken?

    Alles andere ist Vernebelungsversuch - und die Damen und Herren von der Jungen Union sollen es mal bei der Bildzeitung versuchen, da passen sie hin.

    Um es mit Helmut Schön zu sagen: Ich gehe ganz mit ihm chloroform!

    Aber im Ernst:
    Wenn es mich nur gegruselt hätte... Das ist eine Verniedlichung dessen, was ich während der 1:58Min des Video schauens gefühlt habe. Es kommt mir alles hoch, solch einen selbstgerechten und arroganten Menschen zu zusehen. Wie er andere instrumentalisiert und sich als Opfer einer Kampagne stilisiert. Abartig!
    Eigentlich wollte ich mich mich ja wehren das Video zu sehen, weil ich ja schon wusste was mir schwante.
    Aber um es selbst bewerten zu können, habe ich es dann doch getan.

    Was leider auch ganz klar ist, ist das er wieder kommen wird. Bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Wochen und Monaten mehr über das Entstehen der Arbeit ans Tageslicht kommt.
    Einen Vorteil hat er auch noch: Er muss jetzt nicht mehr die Suspendierung des Kapitän der Gorch-Fock zurücknehmen, was ja nach dem Bericht der Bundeswehr unausweichlich sein wird.

  2. ...ist das, worauf die Medien hingearbeitet haben. Vermutlich hätte Guttenberg ohne den Druck der Medien weitergemacht. Das ist der Grund seines Rücktrittes. Die Ursache liegt sicher in den massiven Täuschungen in seiner Arbeit, die hoffentlich (so hoffe ich als Wissenschaftler) noch strafrechtliche Konsequenzen haben, um das Ansehen der Wissenschaft nicht zu beschädigen. Es ist schade, wenn er auf die Ursache seines Rücktrittes nicht eingegangen ist. Trittin ist für mich kein Maßstab, denn der fällt immer gleich durch vorlaute Äußerungen auf.

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    [...] Der Lügenbaron hat die geballte Medienmacht des Springerkonzerns hinter sich. Er hat SAT 1 hinter sich und den ach so guten Kerner.

    Von einer Mwedienhetze kann ja wohl gar nicht geredet werden. Machen Sie bitte aus diesem Lügenbaron nicht auch noch einen Märtyrer.

    Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    Von Medienhetze habe ich nicht geschrieben.

    Viele Kräfte haben auf Guttenbergs Rücktritt in diesem Zusammenhang hingearbeitet und das ist auch gut so. Ich ziehe meinen Hut vor den Leuten die in Berlin demonstriert haben genau wie vor den vielen Leuten die Online ihre Mißgunst mitgeteilt haben (auch bei Bild.de, obwohl Guttenberg da ja quasi daheim ist..). Die vielen Professoren und Assistenten/Doktoranden/WiMis haben ebenfalls das ihre getan und die Medien habe ihre Aufgabe der Bloßstellung von Betrügern ebenfalls erfüllt. Bravo! Ausgreicht scheint es jedoch nicht zu haben, denn Copyberg meint ja immernoch nur "Fehler" gemacht zu haben. Fehler mache ich auch oft, aber dazu gehört nicht das erstellen einer Collage, die ich dann nachher als meine Doktorarbeit ausgebe.

  3. ...Recht zu tun.
    Selbst zum Schluss noch so widerwärtig, tote Soldaten zu instrumentalisieren.

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    • elfy
    • 01. März 2011 15:47 Uhr

    nicht nur das...er versucht die gesellschaft zu spalten in dem er sagt das nur die wissenschafter gestörrt war uber seine vorgehensweise..und das ein grossteil der bevolkerung hinter ihn stehe..

    GANZ schlimm...aber leider typisch für die adel die letzten 1000 jahre..

    und auch das der medien schult war für seinen rucktritt..nein..ER ist schult..er hat betrogen und gelogen...und das reicht für eine rucktritt glaube ich..ich zumindest will nicht von solche leute regiert worden und ich kann es ehrlich gesagt nicht verstehen warum mansche leute ihn immer noch nach trauen..wieso?..wer braucht so eine?

    • elfy
    • 01. März 2011 15:52 Uhr

    'mitleid' ins spiel...sagt aber er will keine..

    ganz schon schlau von seine berater...link und sehr trickreich...aber von seine standpunkt sehr schlau...

    leider würden auch viele leute diesen psychologischen trick nicht sehen oder verstehen....und das weisst er auch...diese leute meinen das der grossteil der bevolkerung vollig bescheuert sind..

    jetzt wenn ich nach denke..er hat warscheindlich länger und mit mehr ehrgeiz und kraft an diesen eine rede gearbeitet als an seine doktor arbeit..

  4. Schlimm war seine „Rücktrittsrede", wo sogar noch die toten Soldaten herhalten mussten. Nee, hoffentlich sehen wir den nie wieder. „Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht." Zum Abgang noch mal Sülze in Aspik - passt zum Haargel. Er scheint bis zur Stunde noch nicht zu kapieren, um was es eigentlich ging. Er ist und bleibt ein Blöffer.

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    "Zum Abgang noch mal Sülze in Aspik - passt zum Haargel."

    Wie gut, dass ich gerade keinen Kaffee im Mund hatte... das wäre für meinen Bildschirm böse ausgegangen.

    Das es sehr viele Menschen gibt, denen Guttenbergs Politikstil und Entschlossenheit über die Wahllager hinaus begeistert hat, vergessen die Medien und "Kommentatoren". Im Prinzip werden auch diese mit Ihren Worten und vor allem die der Medien verhöhnt! Das sie jetzt zurückschreiben wollen, das er es ja selbst Schuld ist, reicht da nicht. Ich möchte keine so mächtige Medienlandschaft in unserer Gesellschafft, sondern ausgewogene Berichterstattung. Hetzjagd kennt man aus Wildwestfilmen und hat nichts in der Medienwelt verloren!

  5. Vielen Dank.

    • ThorHa
    • 01. März 2011 15:29 Uhr

    galt schon auf dem Schulhof nicht. Was Polke-Majewski offensichtlich erwartet nennt sich in anderm Zusammenhang "sozialistische Selbstkritik" und gilt zu Recht als gruseliges, menschenrechtswidriges Tribunalschauspiel. Mir reicht, dass der Freiherr zurückgetreten ist, das muss nicht auch noch von einer tiefschürfenden Selbstanklage begleitet werden. Der Rücktritt erfolgte fraglos zu spät, aber damit ist jetzt auch gut.

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    • docsoc
    • 01. März 2011 15:43 Uhr

    Lieber ThorHa,

    da muss ich Ihnen widersprechen.
    Der Artikel hat mit "Nachtreten" nichts zu tun, wohl aber mit scharfer Beobachtung und zutreffender Analyse.

    Moeglicherweise ist der Baron auch nur zureuckgetreten, weil die Staatsanwaltschaft bereits bei ihm vorstellig wurde und ihm sagte, was in Kuerze auf ihn zukommt.

    Eine Verurteilung scheint sehr wahrscheinlich.

    Die Hatz geht weiter.

    Erst wird die Staatsanwaltschaft sich des Falles Guttenberg annehmen (http://www.welt.de/politik/deutschland/article12671114/Guttenberg-droht-...), dann wird die Universität Bayreuth das abschließende wissenschaftliche Urteil fällen.

    Am Ende wird zu Guttenberg, das sage ich ohne Häme, vor den Trümmern seines politischen Lebens stehen. Comeback? Eher unwahrscheinlich!

    • gorgo
    • 01. März 2011 15:51 Uhr

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    ...kann keine Rede sein - den Charakter des "Nachtretens" weist eher zu Guttenbergs Rücktrittsrede auf. Der Artikel ist sachlich und fair.

    • Jenss
    • 01. März 2011 17:06 Uhr

    Gutenberg liegt nicht am Boden. Er stilisiert sich als Opfer der Medien. Er lügt noch immer, wenn es wirklich nur ein Lappalie wäre hätte er ja alles gleich zugeben können.

    Seine Art Fehler einzugestehen ist absolut widerlich. Würden seine untergebenen Offiziere an der Bundeswehrhochschule so eine Arbeit ablieferen und wie er eine Ehrenerklärung abgegeben, dass sie die Arbeit eigenständig verfasst hätten sie sofort ein Diziplinarverfahren am Hals. Er stellt sich hin und sagt seine Art sich zu entschuldigen könne doch ein Beispiel für andere sein.

    Der verwöhnte Bengel der mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde ist wohl etwas verzogen. Immer waren andere Schuld, die er dann postwenden entlassen hatte. Dies mal konnte er keinem anderen die Schuld in die Schuhe schieben.

    Hoffentlich bürstet ihm der Staatsanwalt mal richtig gegen das Fell.

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