Bundespräsident Eierattacke auf Christian Wulff
Der Bundespräsident ist in Hessen mit Eiern beworfen worden. Wulff selbst blieb gelassen. Der Täter hat es offenbar besonders auf Bundespräsidenten abgesehen.
Bundespräsident Christian Wulff und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sind in Wiesbaden mit Eiern beworfen worden. Sicherheitskräfte überwältigten den Angreifer, der sich unter den Zuschauern befand und führten ihn ab. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Zwischenfall, bei dem beide Politiker getroffen wurden, ereignete sich auf dem zentralen Wiesbadener Platz zwischen Rathaus und hessischem Landtag. Hintergrund und Motiv des Mannes aus Offenbach waren zunächst unklar.
Wenige Minuten nach der Attacke kam Wulff im neuen Jackett wieder aus dem Landtag und ließ sich mit einer Gruppe Mädchen fotografieren, die am "Girl's Day" das Berufsleben im hessischen Parlament kennenlernen wollten. Später sprach er noch mit älteren Wiesbadener Bürgern.
Er habe selbst darum gebeten, die Sicherheitsvorkehrungen möglichst gering zu halten, sagte Wulff. "Ich möchte den Kontakt zu den Bürgern haben. Das setzt voraus, dass man auch einmal von einem Ei getroffen wird." Für den Werfer empfinde er eher Bedauern. Die Sicherheitsmaßnahmen würden nicht erhöht.
Der Bundespräsident war zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach Wiesbaden gereist. Wulff führte politische Gespräche mit Ministerpräsident Bouffier und anderen Landespolitikern. Außerdem wollte er die Städte Bad Vilbel und Marburg besuchen und dort mit Bürgern und Kirchenvertretern zusammenkommen.
Der Eierwerfer, der Wulff getroffen hat, hatte im Jahr 2007 bereits schon das damalige Staatsoberhaupt Horst Köhler attackiert. Die Polizei bestätigte in Wiesbaden einen entsprechenden Bericht von Hitradio FFH. Der heute 48-jährige Ingenieur hatte Köhler im Oktober 2007 bei einem Besuch der Frankfurter Paulskirche mehrere Sekunden lang mit den Armen umklammert. Das Verfahren wurde Anfang dieses Jahres wegen geringer Schuld eingestellt, allerdings sollte der Mann 40 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Hintergrund seiner damaligen Tat waren Mietstreitigkeiten.
Wulff war früher Ministerpräsident von Niedersachsen und ist seit dem 30. Juni 2010 der zehnte Präsident der Bundesrepublik. Hessen ist das zwölfte Bundesland, dem er einen Antrittsbesuch abstattet.
- Datum 14.04.2011 - 16:19 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
- Kommentare 81
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Solche Täter wird man nie verstehen können - hat das nun was mit Ostern zu tun? Da kann man nur den Kopf schütteln.
Immerhin, in Belgien ist es noch schlimmer, vor allem wegen der vielen Kalorien:
http://www.blick.ch/news/...
Fuer den Wiederholungstaeter ist eine empfindliche Geldstrafe angesagt, damit diese Art "Demokratie" nicht
Schule macht.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich. Die Redaktion/lv
hat ja niemand was, wenn sie witzig sind. Ihre dagegen...
hat ja niemand was, wenn sie witzig sind. Ihre dagegen...
hat ja niemand was, wenn sie witzig sind. Ihre dagegen...
Wunderbar!
Der Eierwerfer wird sich wohl gefragt haben, ob der Islam und Wulff zu Deutschland gehören, und nach eingehender Meditation ist er wohl zu dem Ergebnis gekommen.. NEIN.
Wir können froh sein, daß mit Eiern geworfen wird, diese verletzen niemanden ernsthaft. Jedem das Seine.
Ihnen waere es wohl lieber gewesen, wenn der verstoerte, und offensichtlich ist er bedauerlicherweise nicht der einzige im Lande, den Herrn Bundespraesidenten mit Steinen oder gar mit Feuerwaffe attackiert haette. Sehr ominoes.
Ihnen waere es wohl lieber gewesen, wenn der verstoerte, und offensichtlich ist er bedauerlicherweise nicht der einzige im Lande, den Herrn Bundespraesidenten mit Steinen oder gar mit Feuerwaffe attackiert haette. Sehr ominoes.
es ja etwas merkwürdig, daß er ein 2. Jackett parat hatte. Gehörte er vielleicht früher zu den Pfadfindern? Nach dem Motto: Bereit sein ist alles ?
Aber daß man nun gerade ihn mit Eiern bewerfen mußte, ist mir unverständlich - der Mann hat doch bis jetzt nichts gemacht - im doppelten Wortsinn.
Dieser Langweiler?
Es gibt einige andere Politiker, die Eier und Tomaten noch mehr verdient hätten.
solchen Dösköppen wie dem Eierwerfer ein Forum bieten, ist die nächste Nachahmungstat garantiert.
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