Thilo Sarrazin: Eine Frage der Integration
Sarrazin bedauert – aber was? Nur wer sein Buch tatsächlich nicht kennt, kann damit zufrieden sein, wie der Streit mit der SPD beigelegt wurde.
Thilo Sarrazins liebstes Argument in jeder Zitateschlacht war stets: "Sie haben mein Buch nicht gelesen!" Die Erklärung, mit der er jetzt seinen Ausschluss aus der SPD abwenden konnte, setzt voraus, dass er recht damit hat. Denn nur, wer sein Buch tatsächlich nicht kennt, kann sich zufriedengeben damit, wie der Streit zwischen dem Autor und seiner Partei jetzt beigelegt wurde.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatte Sarrazins Buch gelesen – und er kam zu dem Schluss: "Wer uns empfiehlt, diese Botschaft in unseren Reihen zu dulden, der fordert uns zur Aufgabe all dessen auf, was Sozialdemokratie ausmacht: unser Bild vom freien und zur Emanzipation fähigen Menschen.
Gabriel kann nicht zufrieden sein.
Die SPD musste sich das Problem Sarrazin vom Hals schaffen. Sarrazin selbst wäre sie nicht so schnell losgeworden: Anhörungen, Entscheidungen, Widersprüche, und das monatelang – das Verfahren wegen parteischädigenden Verhaltens drohte selbst zu einem solchen zu werden, zumal vor der Wahl in Berlin. So konnte die Lösung nur sein, das Verfahren zu beenden, so schnell und leise wie möglich. Als Grundlage dafür soll nun die Erklärung Sarrazins dienen. Aber wer meint, die Worte darin seien versöhnlich, einsichtig oder bedauernd, dem könnte Sarrazin ganz zu Recht sagen: Sie haben weder mein Buch noch meine Erklärung gelesen. Jedenfalls nicht richtig.
Im Buch schreibt Sarrazin, Menschen seien intellektuell mehr oder weniger begabt, fauler oder fleißiger, und dass "noch so viel Bildung und Chancengleichheit daran nichts ändert". Bildung und Chancengleichheit, die sozialdemokratischen Zutaten für den sozialen Aufstieg: vergebliche Mühe. In der Erklärung entspricht es dagegen nicht seiner Überzeugung, "Chancengleichheit durch selektive Förderungs- und Bildungspolitik zu gefährden". Und weiter: "Ich habe in meinem Buch nicht die Auffassung vertreten oder zum Ausdruck bringen wollen, dass sozialdarwinistische Theorien in die politische Praxis umgesetzt werden sollen."
Im Buch, in dem der Misserfolg eines großen Teils von Kindern aus der Unterschicht wegen der "gemäß den Mendelschen Gesetzen … intellektuellen Ausstattung ihrer Eltern" bereits besiegelt ist, schlägt Sarrazin vor, für jedes Kind einer Mutter unter 30 mit abgeschlossenem Studium 50.000 Euro zu zahlen. Dies "dürfte allerdings nur selektiv eingesetzt werden, nämlich für jene Gruppen, bei denen eine höhere Fruchtbarkeit zur Verbesserung der sozioökonomischen Qualität der Geburtenstruktur besonders erwünscht ist". In der Erklärung heißt es dazu: "Ich habe mit meinem Buch keine selektive Bevölkerungspolitik verlangt."
Und so geht es weiter. Wort für Wort, Satz für Satz. Zu jedem gibt es eine Entsprechung und einen Widerspruch, je nach Bedarf zur Verstärkung oder zur Abschwächung, ein pseudoakademischer Wettbewerb, bei dem die SPD nicht gewinnen konnte. Sarrazin bedauert – aber was? Dass diejenigen Mitglieder seiner Partei, die "sich in ihrem sozialdemokratischen Verständnis beeinträchtigt fühlen" – sein Buch nicht gelesen haben. Er erklärt nichts, er behauptet. Es lag ihm fern, Migranten zu diskriminieren. Abgesehen von nutzlosen Obsthändlern, die kleine Kopftuchmädchen produzieren?
Seinem Buch hatte Sarrazin ein Zitat des SPD-Gründervaters Ferdinand Lassalle vorangestellt: "Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist." Sarrazin und die SPD haben wieder zueinandergefunden.





Nestor der Pisa Forschung Prof Baumert in der ZEIT-Online vom 21.4.2001, der einen Bildungsabstieg in Deutschland prognostiziert wegen der starken Zuwanderungszahlen aus den Unterschichten der Zuwamderungsländer.
Ein lesenswerter Artikel.
http://www.zeit.de/2011/1...
""""Sinkende Schülerzahlen, mehr Einwandererkinder – der Pisa-Forscher Jürgen Baumert warnt vor einem Bildungsabstieg.""""
Schafft sich Deutschland doch ab?
Sorry. Es muss heissen 2011 statz 2001
"Nestor der Pisa Forschung Prof Baumert in der ZEIT-Online vom 21.4.2001, der einen Bildungsabstieg in Deutschland prognostiziert wegen der starken Zuwanderungszahlen aus den Unterschichten der Zuwamderungsländer.
Ein lesenswerter Artikel.
http://www.zeit.de/2011/1...
""""Sinkende Schülerzahlen, mehr Einwandererkinder – der Pisa-Forscher Jürgen Baumert warnt vor einem Bildungsabstieg.""""
Schafft sich Deutschland doch ab?"
Eben. Sagt der nicht im Kern dasselbe wie Sarrazin, nur eben mit etwas anderen Worten?
Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/lv
... aber er ist, nach den Maßstäben, die von interessierter Medienseite und den politischen Glaubenskriegern, denen sie zuarbeiten, an Sarrazin angelegt werden, sicherlich auch so ein böser rassistischer Hetzer und Volksverderber, dem das Recht auf freie Meinungsäußerung bis zum letzten i-Tüpfelchen abgesprochen gehört.
Teil gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Sie schreiben: "Lassen wir Sarrazin. Es gibt ein besseres Interview mit dem Nestor der Pisa Forschung Prof Baumert..."
1. Nun, für unsere Dikursverwalter wird Sarrazin ein hot spot bleiben. Sie werden den Stein des Anstosses ewig bergauf wälzen, solange sie das Wesentliche aus Sarrazins Buch nicht begriffen haben Und das hat wenig mit Gentik zu tun, aber viel mit einer Gesellschaft, die sich von jeglicher Form einer fordernden Leistungsethik ab- und sozialem Wohlfahrtsdenken zugewandt hat.
2. Ob Herr Baumert der Nestor der deutschen Bildungsforschung ist, weiß ich nicht. Aber man kann ihn ja mal als solchen in Schlacht schicken, weil er so sichtlich um Abgrenzun von TS bemüht ist. Mit dem Subtext: seht Ihr, der Mann sieht auch nicht alles rosig, aber er tritt niemanden auf die Füße. Und vor allem verlangt er nichts von den Problem-Migranten, sondern von uns. Ergo: wir sind schuld, weil wir denen nicht noch mehr Morgengaben antragen.
3. Baumerts Hinweis, in Kanada würden eingewanderte Asiaten rasch im System ankommen. Na bitte! Wer hat's noch gesagt? In Kanada schiebt man ihnen nicht die soz. Hängematte über den Tisch, wenn sie ankommen, sondern fragt nach ihrem "intellektuellem Kontostand". Und das schon auf den Fragebögen, die man ihnen schon zu Hause in die Hand drückt.
4. Man hat TS zum Buhmann gemacht, weil man für die selbstverschuldeten Ursachen nicht die Verantwortung übernehmen will. Zu diesen Ursachen gehört auch die von der Zeit aufgelegte Ideologie.
bevor Sie sich weiter gegenseitig Honig um den Bart schmieren, solltet Sie das ganze Interview lesen. Der Prof. sagt über TS nämlich Folgendes:
"Thilo Sarrazin irrt, wenn er suggeriert, dies sei eine Frage der Genetik. Er hat weder das die menschliche Entwicklung bestimmende Prinzip der Wechselwirkung zwischen Anlage und Umwelt wirklich verstanden noch die Plastizität der wissensabhängigen Komponenten der Intelligenz."
Scheinbar haben auch Sie NICHT verstanden, warum einige Personen, vollkommen zu Recht, Kritik an S. geäußert haben. Es ging weniger um mögliche Probleme mit Migranten, sondern um platte, unwissenschaftliche und unhaltbare Parolen. Lesen Sie sich doch mal die Kommentare der letzten Monate durch und Sie werden erkennen, dass der Großteil daran seine Hauptkritikpunkte festgemacht hat.
Sorry. Es muss heissen 2011 statz 2001
"Nestor der Pisa Forschung Prof Baumert in der ZEIT-Online vom 21.4.2001, der einen Bildungsabstieg in Deutschland prognostiziert wegen der starken Zuwanderungszahlen aus den Unterschichten der Zuwamderungsländer.
Ein lesenswerter Artikel.
http://www.zeit.de/2011/1...
""""Sinkende Schülerzahlen, mehr Einwandererkinder – der Pisa-Forscher Jürgen Baumert warnt vor einem Bildungsabstieg.""""
Schafft sich Deutschland doch ab?"
Eben. Sagt der nicht im Kern dasselbe wie Sarrazin, nur eben mit etwas anderen Worten?
Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/lv
... aber er ist, nach den Maßstäben, die von interessierter Medienseite und den politischen Glaubenskriegern, denen sie zuarbeiten, an Sarrazin angelegt werden, sicherlich auch so ein böser rassistischer Hetzer und Volksverderber, dem das Recht auf freie Meinungsäußerung bis zum letzten i-Tüpfelchen abgesprochen gehört.
Teil gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Sie schreiben: "Lassen wir Sarrazin. Es gibt ein besseres Interview mit dem Nestor der Pisa Forschung Prof Baumert..."
1. Nun, für unsere Dikursverwalter wird Sarrazin ein hot spot bleiben. Sie werden den Stein des Anstosses ewig bergauf wälzen, solange sie das Wesentliche aus Sarrazins Buch nicht begriffen haben Und das hat wenig mit Gentik zu tun, aber viel mit einer Gesellschaft, die sich von jeglicher Form einer fordernden Leistungsethik ab- und sozialem Wohlfahrtsdenken zugewandt hat.
2. Ob Herr Baumert der Nestor der deutschen Bildungsforschung ist, weiß ich nicht. Aber man kann ihn ja mal als solchen in Schlacht schicken, weil er so sichtlich um Abgrenzun von TS bemüht ist. Mit dem Subtext: seht Ihr, der Mann sieht auch nicht alles rosig, aber er tritt niemanden auf die Füße. Und vor allem verlangt er nichts von den Problem-Migranten, sondern von uns. Ergo: wir sind schuld, weil wir denen nicht noch mehr Morgengaben antragen.
3. Baumerts Hinweis, in Kanada würden eingewanderte Asiaten rasch im System ankommen. Na bitte! Wer hat's noch gesagt? In Kanada schiebt man ihnen nicht die soz. Hängematte über den Tisch, wenn sie ankommen, sondern fragt nach ihrem "intellektuellem Kontostand". Und das schon auf den Fragebögen, die man ihnen schon zu Hause in die Hand drückt.
4. Man hat TS zum Buhmann gemacht, weil man für die selbstverschuldeten Ursachen nicht die Verantwortung übernehmen will. Zu diesen Ursachen gehört auch die von der Zeit aufgelegte Ideologie.
bevor Sie sich weiter gegenseitig Honig um den Bart schmieren, solltet Sie das ganze Interview lesen. Der Prof. sagt über TS nämlich Folgendes:
"Thilo Sarrazin irrt, wenn er suggeriert, dies sei eine Frage der Genetik. Er hat weder das die menschliche Entwicklung bestimmende Prinzip der Wechselwirkung zwischen Anlage und Umwelt wirklich verstanden noch die Plastizität der wissensabhängigen Komponenten der Intelligenz."
Scheinbar haben auch Sie NICHT verstanden, warum einige Personen, vollkommen zu Recht, Kritik an S. geäußert haben. Es ging weniger um mögliche Probleme mit Migranten, sondern um platte, unwissenschaftliche und unhaltbare Parolen. Lesen Sie sich doch mal die Kommentare der letzten Monate durch und Sie werden erkennen, dass der Großteil daran seine Hauptkritikpunkte festgemacht hat.
Sorry. Es muss heissen 2011 statz 2001
das Meinungs- sondern auch das Gewaltmonopol angestrebt.
Einschließlich (vorerst?) der totalen existenziellen Vernichtung der ausgesuchten feindlichen Persönlichkeiten. [...]
Sarrazin wurde bereits beruflich liquidiert.
Nun geht es an seine Existenz als öffentliche Person.
[...]
Habe ich nicht gerade gelesen
60% der Befragten bundesweit einverstanden mit Sarrazins SPD- Verbleib
bei SPD- nun schlagt mich, Wählern oder Mitgliedern, gar 62%.
Die Meinung muss doch totgeschrieben werden.
Noch gibt man sich mit totschreiben zufrieden.
Wir sind jetzt schon an dem Punkt angelangt, wo
1. der Mensch niedergeschlagen wird
2. weiter drauf eingeschlagen wird
3. wenn er sich aufrichten will, wird nachgeschlagen.
[...]
Teile entfernt. Bitte argumentieren Sie differenziert. Danke. Die Redaktion/wg
... wenn mit Umfrageprozentmehrheiten gegen Minderheiteninteressen argumentiert wird, ist eindeutig, wer ein Gewaltmonopol anstrebt.
Ich sehe das nicht so krass wie Sie. Das Wahrheitsteufelchen ist aus der Flasche.
Da kann schon der Eine oder die Andere aggressiv werden ob der Vergeblichkeit, dies rückgängig zu machen.
Hier wird nichts totgeschwiegen, hier wird auch niemand mundtot gemacht. Sarrazin tingelt durch sämtliche Talkshows und findet überall ein Podium, seine "Thesen" zu verbreiten. Sie sehen Gespenster.
...an dem Link stand bei mir "Kommentar" dran. Bei denkenden Menschen löst das die Reaktion aus: "Hey, da schreibt jemand, der sich Gedanken zu dem Thema gemacht hat, diese nieder. Das sind keine Nachrichten, sondern Denkanstöße. Das ist nicht die Meinung der Zeitung."
Im Gegensatz der Zeitungen, zu denen Sie sich wahrscheinlich hingezogen fühlen, wird es hier kenntlich gemacht, wann eine Meinung vertreten wird: deswegen sind Sie das wahrscheinlich nicht gewohnt.
Was die Meinung angeht, so habe ich das Buch nicht gelesen, aber wenn die Textpassagen, die nicht den Eindruck machen, das Buch schlecht zu repräsentieren, aus dem Buch stammen, dann widerlegen Sie eindeutig Sarrazins - dann offensichtliches - Lippenbekenntnis, um den Parteiausschluss zu vermeiden und es ist wichtig, dass das gesagt wird.
Übrigens wird in dieser Debatte - auch von Ihnen - viel zu oft angebracht, dass er ja schon beruflich tot gemacht wurde... das wurde er nicht, das hätte er wissen müssen, wenn er so einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Da stand als eine der Pflichten "politische Mäßigung" drin. Dagegen hat er unstrittig verstoßen, deswegen musste er gehen und keine Medienlandschaft der Welt ist daran Schuld.
Zu Ihrer Begründung mit der Mehrheit kann ich nur auf den Kommentar Nummer 5 verweisen, der es kürzer und besser zusammengefasst hat, als ich es könnte.
"Die Meinung muss doch totgeschrieben werden"
Im obigen Artikel werden sachlich Inhalte aus dem Buch der Erklärung gegenübergestellt. So was nennen Sie "totschreiben"!
[...]
Gekürzt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Wir haben Ihren Hinweis zur Kenntnis genommen. Bitte richten Sie Kritik an der Moderation zukünftig an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
... wenn mit Umfrageprozentmehrheiten gegen Minderheiteninteressen argumentiert wird, ist eindeutig, wer ein Gewaltmonopol anstrebt.
Ich sehe das nicht so krass wie Sie. Das Wahrheitsteufelchen ist aus der Flasche.
Da kann schon der Eine oder die Andere aggressiv werden ob der Vergeblichkeit, dies rückgängig zu machen.
Hier wird nichts totgeschwiegen, hier wird auch niemand mundtot gemacht. Sarrazin tingelt durch sämtliche Talkshows und findet überall ein Podium, seine "Thesen" zu verbreiten. Sie sehen Gespenster.
...an dem Link stand bei mir "Kommentar" dran. Bei denkenden Menschen löst das die Reaktion aus: "Hey, da schreibt jemand, der sich Gedanken zu dem Thema gemacht hat, diese nieder. Das sind keine Nachrichten, sondern Denkanstöße. Das ist nicht die Meinung der Zeitung."
Im Gegensatz der Zeitungen, zu denen Sie sich wahrscheinlich hingezogen fühlen, wird es hier kenntlich gemacht, wann eine Meinung vertreten wird: deswegen sind Sie das wahrscheinlich nicht gewohnt.
Was die Meinung angeht, so habe ich das Buch nicht gelesen, aber wenn die Textpassagen, die nicht den Eindruck machen, das Buch schlecht zu repräsentieren, aus dem Buch stammen, dann widerlegen Sie eindeutig Sarrazins - dann offensichtliches - Lippenbekenntnis, um den Parteiausschluss zu vermeiden und es ist wichtig, dass das gesagt wird.
Übrigens wird in dieser Debatte - auch von Ihnen - viel zu oft angebracht, dass er ja schon beruflich tot gemacht wurde... das wurde er nicht, das hätte er wissen müssen, wenn er so einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Da stand als eine der Pflichten "politische Mäßigung" drin. Dagegen hat er unstrittig verstoßen, deswegen musste er gehen und keine Medienlandschaft der Welt ist daran Schuld.
Zu Ihrer Begründung mit der Mehrheit kann ich nur auf den Kommentar Nummer 5 verweisen, der es kürzer und besser zusammengefasst hat, als ich es könnte.
"Die Meinung muss doch totgeschrieben werden"
Im obigen Artikel werden sachlich Inhalte aus dem Buch der Erklärung gegenübergestellt. So was nennen Sie "totschreiben"!
[...]
Gekürzt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Wir haben Ihren Hinweis zur Kenntnis genommen. Bitte richten Sie Kritik an der Moderation zukünftig an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
Es ist nur folgerichtig, dass sie sich neben ihrem sozialetikettenschwindelnden Freibankverkauf der Arbeiterschaft an die Wirtschaftsinteressen auch noch einen soziokulturell mendelnden Eugeniker ins Parteifleisch pflanzt. Vor allem, wenn er Beifallswillige hat.
Es kann keine Idee geben, die so falsch ist, dass es dafür keine Gefolgsleute in der SPD gibt.
"sozialetikettenschwindelnden Freibankverkauf der Arbeiterschaft an die Wirtschaftsinteressen"
Was für eine wunderbar treffende Beschreibung der Leistungen der Regierung Schröder.
Leider hat diese Wahrheit noch immer keinen Einzug in die Hirne "sozialdemokratischer" Bundesparteitagsdelegierter gefunden.
Anders lassen sich Typen wie Steinmeier, Nahles und Co. in ihren Spitzenämtern nicht erklären.
Es sei denn,
Schizophrenie gehört inzwischen auch zu den Grundwerten der SPD.
MfG
biggerB
"sozialetikettenschwindelnden Freibankverkauf der Arbeiterschaft an die Wirtschaftsinteressen"
Was für eine wunderbar treffende Beschreibung der Leistungen der Regierung Schröder.
Leider hat diese Wahrheit noch immer keinen Einzug in die Hirne "sozialdemokratischer" Bundesparteitagsdelegierter gefunden.
Anders lassen sich Typen wie Steinmeier, Nahles und Co. in ihren Spitzenämtern nicht erklären.
Es sei denn,
Schizophrenie gehört inzwischen auch zu den Grundwerten der SPD.
MfG
biggerB
... wenn mit Umfrageprozentmehrheiten gegen Minderheiteninteressen argumentiert wird, ist eindeutig, wer ein Gewaltmonopol anstrebt.
sich nicht integriert sondern sich einigelt und nicht am Gesellschaftsleben teilnimmt
wird immer eine Mitglied der Minderheit bleiben.
Dem wird hier aber keine Gewalt angetan - er wird hier fürstlich (für eigene Verhältnisse) alimentiert.
Mit Teilnahme an der Gesellschaft wird man Teil der Gesellschaft
kommt aus dem Minderheitendilemma heraus
und kann sich frei entfalten.
Die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland hat zwar das Gewaltmonopol - aber benutzt es nur um ihre elementarsten Grundrechte aktiv zu verteidigen
ansonsten wird vorbildlich geteilt.
sich nicht integriert sondern sich einigelt und nicht am Gesellschaftsleben teilnimmt
wird immer eine Mitglied der Minderheit bleiben.
Dem wird hier aber keine Gewalt angetan - er wird hier fürstlich (für eigene Verhältnisse) alimentiert.
Mit Teilnahme an der Gesellschaft wird man Teil der Gesellschaft
kommt aus dem Minderheitendilemma heraus
und kann sich frei entfalten.
Die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland hat zwar das Gewaltmonopol - aber benutzt es nur um ihre elementarsten Grundrechte aktiv zu verteidigen
ansonsten wird vorbildlich geteilt.
Das Problem ist nicht Sarrazin, sondern eine staatstragende, mehrheitsfähige Politik, die ganz selbstverständlich Ausländer in unliebsame "Wirtschafts"-Flüchtlinge und willkommene "Fachkräfte" mit über 60 000 Euro Einkommen im Jahr selektiert. Und die ersteren systematisch weggeekelt, in Wüstenlagern arrettiert oder [...] Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne: pathologisch abgedichtet gegen das Leid anderer, brutal in der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen (Kooperation mit Iran) und zynisch in der Entwicklungshilfe, in der "Good Governance" nach deutschem Modell (Bimbes und schwarze Kassen?) gepredigt wird und mit Almosen die Auswüchse der katastrophalen Agrarpolitik der EU verschlimmbessert werden.
Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg
Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg
Deutschland ist anerkanntermaßen der Staat, der immer in erster Reihe steht wenn es darum geht, Kriegsflüchlinge aufzunehmen - und in Krisen- und Katastrophengebieten zu helfen.
Was Sie da schreiben - nun ja, Phantastereien eben.
Und sehr sehr undifferenziert
"Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne"
Nein, Redaktion, das ist doch wohl keine verallgemeinernde Diffamierung eines ganzen Volkes - Verächtlichmachung, erniedrigend, rassistisch?
Nein, es geht ja um Deutschland.
Was der Forist da schreibt, trifft mich und die meisten Deutschen wenig:
Ich bin vielgereist, über Kontinente.
Ich war am Anfang auch der Meinung, Deutschland solle sich verstecken.
Dann habe ich aber auf meinen Reisen erlebt, wie draußen die Meinung zu Deutschland ist und ich habe begriffen, als mit-arbeitender Mensch bin ich auch ein mit-schaffender Mensch dieser Gemeinschaft Deutschland.
Ich habe draußen erst gelernt, Deutschland ist nicht nur anerkannt, sondern auch geachtet.
Mitmenschen, die nicht mitarbeiten, mitschaffen sondern nur empfangen werden es nie erkennen was es heisst, etwas selbst Geschaffenes verantwortlich weiter zu entwickeln.
Arme Mitmenschen, die immer nur daneben stehen und zusehen müssen, wie andere etwas erschaffen.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Europa hat, glaub ich, keine 500 Millionen Einwohner. Vermutlich dürfte es unmöglich sein, alle Notleidenden der erde hier aufzunehmen. Und ob das Sinn machen würde, wage ich auch zu bezweifelen.
Die Probleme der dritten Welt müssen dort gelöst werden, nicht in Europa.
Keine Frage; kurzfristige Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten sind nötig. Aber die müssen auch wieder zurück, wenn der Krieg der vorbei ist.
Erstens bin ich - trotz dessen das ich auswandern werde - stolz auf meine Herkunft. Ich bin wie sie wohl auch mit der politischen Landschaft und meinen eigenen Chancen in diesem Land unzufrieden.
Sie hetzen aber im Endeffekt gegen Menschen und das ist wirklich nicht besser.
Übrigens möchte ich anfügen, dass die USA Quoten haben, Kanada hat Quoten, Japan z.B. auch usw usf.
Ich sehe es nur nicht ein, dass wir das Sozial - und Altenheim Europas spielen sollen für eine Unterschicht die aus jungen Männern besteht die der eigenen Verantwortung im eigenen Land schlichtweg davonrennen.
Und was wird passieren wenn wir Flüchtlinge aufnehmen?
Es werden mehr nachkommen. Mehr Unterschichtler, mehr Probleme für den Staat, und nicht nur unseren.
Wir haben bereits gewaltige Probleme mit den arabischen und türkischen Minderheiten; Da brauchen wir keine Extraprobleme.
Und ja, es gibt Menschen die nicht hierhin gehören.
Ich rede von den Scharen an Protestanten gegen das Burka-Verbot in Frankreich die offensichtlich zeigen dass sie von westlichen Werten und Demokratie weit entfernt sind.
Ich rede von den Ghettos in z.B. Köln und Berlin in denen das einzige Gesetz letztlich das patriarchalisch-islamische Gesetz ist.
Ich rede von den Scharen an ungebildeten Menschen die erwarten dass sich der deutsche Staat Ihnen zu Füßen legt.
Achja, ich bin für eine qualifizierte Einwanderung und viele meiner Freunde sind Migranten mit akademischen Hintergrund.
Und ich wähle die LINKE.
"""" Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne: pathologisch abgedichtet gegen das Leid anderer,""""
Was ist passiert, dass Sie Deutschland so hassen?
Das was Sie hier schreiben ist Rassismus und ein fürchterliches Pauschalurteil.
Ich hatte Teile Ihres Kommentares als bedenklich gemeldet. Die Red. hat diese entfernt. Aber offensichtlich werden solche rassistische Äußerungen und Diffamierungen überlesen?
Wieso eigentlich?
Anm: Bitte achten Sie auf einen artikelbezogenen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/lv
Wenngleich es im ZEIT-Forum recht schwierig ist, etwas zu sagen, ohne daß es von irgendwelchen Moderatoren "weggeflacht" wird, haben die Sätze, die durch die Zensur hindurch gekommen sind, das Substantielle der Problematik immernoch auf den Punkt gebracht. Danke dafür.
Der Mensch ist in Sarazins Weltbild lediglich ein "ökonomischer Verwertungsfaktor".
Ein Weltbild, das Dank fehlender kultureller und humanistischer Bildung ein Großteil der Bevölkerung teilt, und das von denen gefördert wird, denen ein solches Weltbild ökonomisch nützt.
Unser Problem ist das "geistige Präkariat" - nicht das ökonomische.
//6. Abschiebung ist keine Selektion?
Das Problem ist nicht Sarrazin, sondern eine staatstragende, mehrheitsfähige Politik, die ganz selbstverständlich Ausländer in unliebsame "Wirtschafts"-Flüchtlinge und willkommene "Fachkräfte" mit über 60 000 Euro Einkommen im Jahr selektiert. Und die ersteren systematisch weggeekelt, in Wüstenlagern arrettiert oder [...] Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne: pathologisch abgedichtet gegen das Leid anderer, brutal in der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen (Kooperation mit Iran) und zynisch in der Entwicklungshilfe, in der "Good Governance" nach deutschem Modell (Bimbes und schwarze Kassen?) gepredigt wird und mit Almosen die Auswüchse der katastrophalen Agrarpolitik der EU verschlimmbessert werden.
Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg //
Mein obiges Posting bezog sich auf dieses Hier. Habe vergessen, es anzuführen :(
Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg
Deutschland ist anerkanntermaßen der Staat, der immer in erster Reihe steht wenn es darum geht, Kriegsflüchlinge aufzunehmen - und in Krisen- und Katastrophengebieten zu helfen.
Was Sie da schreiben - nun ja, Phantastereien eben.
Und sehr sehr undifferenziert
"Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne"
Nein, Redaktion, das ist doch wohl keine verallgemeinernde Diffamierung eines ganzen Volkes - Verächtlichmachung, erniedrigend, rassistisch?
Nein, es geht ja um Deutschland.
Was der Forist da schreibt, trifft mich und die meisten Deutschen wenig:
Ich bin vielgereist, über Kontinente.
Ich war am Anfang auch der Meinung, Deutschland solle sich verstecken.
Dann habe ich aber auf meinen Reisen erlebt, wie draußen die Meinung zu Deutschland ist und ich habe begriffen, als mit-arbeitender Mensch bin ich auch ein mit-schaffender Mensch dieser Gemeinschaft Deutschland.
Ich habe draußen erst gelernt, Deutschland ist nicht nur anerkannt, sondern auch geachtet.
Mitmenschen, die nicht mitarbeiten, mitschaffen sondern nur empfangen werden es nie erkennen was es heisst, etwas selbst Geschaffenes verantwortlich weiter zu entwickeln.
Arme Mitmenschen, die immer nur daneben stehen und zusehen müssen, wie andere etwas erschaffen.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Europa hat, glaub ich, keine 500 Millionen Einwohner. Vermutlich dürfte es unmöglich sein, alle Notleidenden der erde hier aufzunehmen. Und ob das Sinn machen würde, wage ich auch zu bezweifelen.
Die Probleme der dritten Welt müssen dort gelöst werden, nicht in Europa.
Keine Frage; kurzfristige Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten sind nötig. Aber die müssen auch wieder zurück, wenn der Krieg der vorbei ist.
Erstens bin ich - trotz dessen das ich auswandern werde - stolz auf meine Herkunft. Ich bin wie sie wohl auch mit der politischen Landschaft und meinen eigenen Chancen in diesem Land unzufrieden.
Sie hetzen aber im Endeffekt gegen Menschen und das ist wirklich nicht besser.
Übrigens möchte ich anfügen, dass die USA Quoten haben, Kanada hat Quoten, Japan z.B. auch usw usf.
Ich sehe es nur nicht ein, dass wir das Sozial - und Altenheim Europas spielen sollen für eine Unterschicht die aus jungen Männern besteht die der eigenen Verantwortung im eigenen Land schlichtweg davonrennen.
Und was wird passieren wenn wir Flüchtlinge aufnehmen?
Es werden mehr nachkommen. Mehr Unterschichtler, mehr Probleme für den Staat, und nicht nur unseren.
Wir haben bereits gewaltige Probleme mit den arabischen und türkischen Minderheiten; Da brauchen wir keine Extraprobleme.
Und ja, es gibt Menschen die nicht hierhin gehören.
Ich rede von den Scharen an Protestanten gegen das Burka-Verbot in Frankreich die offensichtlich zeigen dass sie von westlichen Werten und Demokratie weit entfernt sind.
Ich rede von den Ghettos in z.B. Köln und Berlin in denen das einzige Gesetz letztlich das patriarchalisch-islamische Gesetz ist.
Ich rede von den Scharen an ungebildeten Menschen die erwarten dass sich der deutsche Staat Ihnen zu Füßen legt.
Achja, ich bin für eine qualifizierte Einwanderung und viele meiner Freunde sind Migranten mit akademischen Hintergrund.
Und ich wähle die LINKE.
"""" Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne: pathologisch abgedichtet gegen das Leid anderer,""""
Was ist passiert, dass Sie Deutschland so hassen?
Das was Sie hier schreiben ist Rassismus und ein fürchterliches Pauschalurteil.
Ich hatte Teile Ihres Kommentares als bedenklich gemeldet. Die Red. hat diese entfernt. Aber offensichtlich werden solche rassistische Äußerungen und Diffamierungen überlesen?
Wieso eigentlich?
Anm: Bitte achten Sie auf einen artikelbezogenen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/lv
Wenngleich es im ZEIT-Forum recht schwierig ist, etwas zu sagen, ohne daß es von irgendwelchen Moderatoren "weggeflacht" wird, haben die Sätze, die durch die Zensur hindurch gekommen sind, das Substantielle der Problematik immernoch auf den Punkt gebracht. Danke dafür.
Der Mensch ist in Sarazins Weltbild lediglich ein "ökonomischer Verwertungsfaktor".
Ein Weltbild, das Dank fehlender kultureller und humanistischer Bildung ein Großteil der Bevölkerung teilt, und das von denen gefördert wird, denen ein solches Weltbild ökonomisch nützt.
Unser Problem ist das "geistige Präkariat" - nicht das ökonomische.
//6. Abschiebung ist keine Selektion?
Das Problem ist nicht Sarrazin, sondern eine staatstragende, mehrheitsfähige Politik, die ganz selbstverständlich Ausländer in unliebsame "Wirtschafts"-Flüchtlinge und willkommene "Fachkräfte" mit über 60 000 Euro Einkommen im Jahr selektiert. Und die ersteren systematisch weggeekelt, in Wüstenlagern arrettiert oder [...] Deutschland ist deutsch im schlechtesten Sinne: pathologisch abgedichtet gegen das Leid anderer, brutal in der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen (Kooperation mit Iran) und zynisch in der Entwicklungshilfe, in der "Good Governance" nach deutschem Modell (Bimbes und schwarze Kassen?) gepredigt wird und mit Almosen die Auswüchse der katastrophalen Agrarpolitik der EU verschlimmbessert werden.
Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg //
Mein obiges Posting bezog sich auf dieses Hier. Habe vergessen, es anzuführen :(
Ich spüre förmlich die Unzufriedenheit von Herr Maroldt zum Ausgang der Schiedsgerichtsaffäre in seinem Artikel. Wo, bittesehr, könnte ich dann mal seine tiefschürfenden Analysen nachlesen ? Wo hat er "Tabus bis zur Verlogenheit"
(Prof. Kepplinger) aufgedeckt ?
Thesen Punkt für Punkt bestätigt
auf Basis von Ergebnissen vcon Unetrsuchungen, die erst durch Sarrazin in dieser Deutlichkeit angestoßen wurden.
Sarrazin hat aufgerüttelt, dazu bedurfte es einer direkten Ansprache, direkter Worte. Aber es hat gesessen und es hat Bewegung gezeitigt nach jahrzehntelangem Hinnehmen und Verniedlichen - und der immer wieder hämisch geäußerten Feststellung "Warum wurde vorher nichts Getan".
Weil man die Zuwanderer als Mitmenschen ansah und nahm.
Viele wurden zu anerkannten, weil sich integrierenden und mit arbeitenden Mitmenschen
andere dagegen sind ansprache-immun, Totalverweigerer.
Die hat Sarrazin benannt
und die werden heute auch zu erkennen versucht um sie zum Mitmachen aufzu-fordern.
Dank Sarrazin ist man sogar so weit, einzugestehen, dass man nicht wahllos jeden zuwandern lassen kann der nicht einfach nur dabei sein aber nicht mitmachen will, sondern auf Mindeststandards in der Zuwanderung zu achten.
Wie in aller Welt allüblich.
Oh ja! Seit Sarrazins Buch ist alles anders geworden! Der Mann hat sich seine Millionen wahrlich verdient. Gern vergessen wir Dinge wie die Tempodrom-Affäre, die Affäre um Dienstwagen und Beraterstellen bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Und vergessen auch die Millionen die Sarrazin seinem Golfclub zugeschustert hat. Das ist ein feiner Kerl, der Sarrazin: Angeblich total offensichtliche Probleme benennen ist sein großer Verdienst!
Jetzt brauchen wir nur noch jemanden der auch etwas tut! Wir dürfen unseren Sarrazin nicht überstrapazieren. Bücher schreiben kann er ja, aber seine Erkenntnisse im Amt in die Tat umsetzen..das können und konnten wir ihm natürlich nicht zumuten.
"...Thesen Punkt für Punkt bestätigt
auf Basis von Ergebnissen vcon Unetrsuchungen, die erst durch Sarrazin in dieser Deutlichkeit angestoßen wurden...."
Gehört es nicht zu Sarrazins wesentlichen Behauptungen, dass Muslime an der Spitze der "Bildungsversager" in Deutschland stünden?
Gehört es nicht zum Sarrazin-Repertoire, dass Religiosität bei Muslimen mit Bildungsmangel korreliere?
Beides ist nachweislich falsch. Die schlechtesten Schul- und Bildungskarrieren haben die Italiener in diesem Land. Fakt. Muslime schneiden schlecht ab, weil insbesondere gerade die Aleviten (!) - ansonsten areligiös-säkulare Vorzeigemigranten der "islamkritischen" Szene - den Schnitt der Muslime insgesamt massiv nach unten drücken, während sunnitische und schiitische Schüler voll im Schnitt oder gar deutlich darüber liegen. Fakt. Ich kenne Sarrazins Buch nicht in Gänze, sondern nur in den medial zugänglichen Auszügen. Wenn er aber schon in zwei für seine Argumentation so wesentlichen Belangen eindeutig widerlegt wird, wie kann man dann davon sprechen, dass seine "Thesen Punkt für Punkt bestätigt" würden?
Schon wieder jemand, der ganz offensichtlich das Buch nicht gelesen hat, um das es hier geht.
Sarrazin hat Zahlen und Prozentangaben so gedreht, bis sie in seine verquere Sichtweise gepasst haben. Er hat Minderheiten in unserer Gesellschaft gezielt für die Probleme unserer Neuzeit verantwortlich gemacht und darüber hinaus auch noch beleidigt. Es wimmelt in seinem Buch nur von angedeuteten und ganz offenen Rassismus und es gibt dennoch Menschen, die ihn deswegen verteidigen und ihm für eine Diskussion danken wollen, die ohne ihn schon wesentlich weiter wäre.
Er ist überdies auch noch inkonsequent, denn er erfasst nicht alle Bevölkerungsgruppen. Denn wer Menschen nach ihrem Wert für die Gesellschaft einordnet muss sich irgendwann auch die Frage stellen, was z.B. behinderte oder alte und schwache Menschen für einen "Mehrwert" haben!
Wenn Sie das Buch mal doch zur Hand haben sollten, tun Sie mir einen Gefallen und ersetzen Sie das Wort Muslim durch das Wort Jude und Sie erkennen die wahre Natur dieses polemischen Machwerks!
Oh ja! Seit Sarrazins Buch ist alles anders geworden! Der Mann hat sich seine Millionen wahrlich verdient. Gern vergessen wir Dinge wie die Tempodrom-Affäre, die Affäre um Dienstwagen und Beraterstellen bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Und vergessen auch die Millionen die Sarrazin seinem Golfclub zugeschustert hat. Das ist ein feiner Kerl, der Sarrazin: Angeblich total offensichtliche Probleme benennen ist sein großer Verdienst!
Jetzt brauchen wir nur noch jemanden der auch etwas tut! Wir dürfen unseren Sarrazin nicht überstrapazieren. Bücher schreiben kann er ja, aber seine Erkenntnisse im Amt in die Tat umsetzen..das können und konnten wir ihm natürlich nicht zumuten.
"...Thesen Punkt für Punkt bestätigt
auf Basis von Ergebnissen vcon Unetrsuchungen, die erst durch Sarrazin in dieser Deutlichkeit angestoßen wurden...."
Gehört es nicht zu Sarrazins wesentlichen Behauptungen, dass Muslime an der Spitze der "Bildungsversager" in Deutschland stünden?
Gehört es nicht zum Sarrazin-Repertoire, dass Religiosität bei Muslimen mit Bildungsmangel korreliere?
Beides ist nachweislich falsch. Die schlechtesten Schul- und Bildungskarrieren haben die Italiener in diesem Land. Fakt. Muslime schneiden schlecht ab, weil insbesondere gerade die Aleviten (!) - ansonsten areligiös-säkulare Vorzeigemigranten der "islamkritischen" Szene - den Schnitt der Muslime insgesamt massiv nach unten drücken, während sunnitische und schiitische Schüler voll im Schnitt oder gar deutlich darüber liegen. Fakt. Ich kenne Sarrazins Buch nicht in Gänze, sondern nur in den medial zugänglichen Auszügen. Wenn er aber schon in zwei für seine Argumentation so wesentlichen Belangen eindeutig widerlegt wird, wie kann man dann davon sprechen, dass seine "Thesen Punkt für Punkt bestätigt" würden?
Schon wieder jemand, der ganz offensichtlich das Buch nicht gelesen hat, um das es hier geht.
Sarrazin hat Zahlen und Prozentangaben so gedreht, bis sie in seine verquere Sichtweise gepasst haben. Er hat Minderheiten in unserer Gesellschaft gezielt für die Probleme unserer Neuzeit verantwortlich gemacht und darüber hinaus auch noch beleidigt. Es wimmelt in seinem Buch nur von angedeuteten und ganz offenen Rassismus und es gibt dennoch Menschen, die ihn deswegen verteidigen und ihm für eine Diskussion danken wollen, die ohne ihn schon wesentlich weiter wäre.
Er ist überdies auch noch inkonsequent, denn er erfasst nicht alle Bevölkerungsgruppen. Denn wer Menschen nach ihrem Wert für die Gesellschaft einordnet muss sich irgendwann auch die Frage stellen, was z.B. behinderte oder alte und schwache Menschen für einen "Mehrwert" haben!
Wenn Sie das Buch mal doch zur Hand haben sollten, tun Sie mir einen Gefallen und ersetzen Sie das Wort Muslim durch das Wort Jude und Sie erkennen die wahre Natur dieses polemischen Machwerks!
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