Pflegereform Union will Pflegeberuf aufwerten

CSU und CDU wollen mehr Geld und mehr Karrierechancen für Pfleger. Angehörige sollen Rechte besser wahrnehmen, und ob Pfleger aus dem Ausland kommen dürfen, wird geprüft.

CDU und CSU haben sich auf ihre Ziele für die anstehende Pflegereform verständigt. Das elfseitige Eckpunktepapier, das dem Tagesspiegel vorliegt, sieht Verbesserungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige, mehr Qualitätssicherung sowie die Aufwertung des Pflegeberufs vor. Es sei zwar noch nicht formal beschlossen, habe aber "große Zustimmung gefunden", hieß es nach einem Treffen der Koalitionsexperten am Freitag. Zur Finanzierung gab es, außer der Forderung nach ergänzender Kapitaldeckung, noch keine Festlegungen.

An vorderster Stelle steht für die Union die bessere Versorgung von Demenzkranken. Dass es für sie seit 2008 etwas höhere Leistungen gibt, reiche "auf Dauer nicht aus". Nötig sei eine "Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs", heißt es in dem Papier. Nicht körperliche Einschränkungen, sondern "der Grad der Selbständigkeit" müssten künftig die Leistungsbemessung bestimmen. Das entspricht nicht nur den Forderungen von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), sondern auch den Empfehlungen einer noch unter Rösler-Vorgängerin Ulla Schmidt (SPD) einberufenen Expertenkommission. Deren Vorschlag, die bisherigen drei Pflegestufen in fünf "Bedarfsgrade" und die Bedürfnisse damit gezielter zu definieren, wurde von den Unionspolitikern jedoch nicht aufgegriffen.

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Wert legen diese allerdings darauf, dass es für bereits nach alten Kriterien gewährte Leistungen einen Bestandsschutz geben muss – zumindest vorübergehend. Außerdem müsse für alle Leistungen der Pflegeversicherung ein "auf Dauer angelegter Dynamisierungsmechanismus" eingeführt werden. Die bereits beschlossene Regelung, dass die Leistungen ab 2015 alle drei Jahre überprüft und dynamisiert werden sollen, sei "zu konkretisieren", hießt es in dem Papier.

Ebenso wichtig ist CDU und CSU die "Stärkung pflegender Angehöriger". Die Urlaubsregelungen für Angehörige würden leider kaum genutzt, beklagen ihre Experten. Von den rund 1,6 Millionen Angehörigen, die zu Hause pflegen, hätten nur 33.800 die sogenannte Verhinderungspflege in Anspruch genommen. Kurzzeitpflege sei nur in rund 16 500 Fällen gewährt worden. Offenbar müssten die Angehörigen besser informiert und die Angebote attraktiver gestaltet werden. Helfen könnten etwa "zusätzlich eingestreute Tagespflegeplätze in stationären Einrichtungen". Auch sei zu prüfen, wie sich das Pflegegeld besser mit Leistungen für Tagespflege oder ambulante Pflegedienste kombinieren lasse. Ziel des Ganzen: Pflegenden "zumindest die Ausübung einer Teilzeitbeschäftigung zu ermöglichen".

Auch die Jobs in der Pflege müssten attraktiver werden, heißt es in dem Unionspapier. "Um dauerhaft den Bedarf an Pflegekräften zu sichern, ist eine Aufwertung des Berufes unabdingbar." Hierzu gehöre eine den Belastungen "angemessene Vergütung". Und um Pflegekräften mehr Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten zu geben, müsse die Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern vereinheitlicht werden.

Bei der Pflegebegutachtung drängt die Union auf unabhängigere Kontrolleure. Es solle geprüft werden, "ob und wie" aus dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen heraus ein gesondertes, aus Gebühren finanziertes Prüfinstitut entwickelt werden könne, heißt es. Um die medizinische Versorgung zu verbessern, soll es integrierte Versorgungsverträge mit Pflegeheimen und regionale Arzt-Netzwerke geben. Zudem gelte es, den Grundsatz "Reha vor Pflege" zu stärken. "Die Pflegekasse könnte künftig beispielsweise die Rehabilitationskosten übernehmen." Im Gegenzug hätten die Krankenkassen dann für die medizinische Behandlungspflege in den Heimen aufzukommen.

Die Unionsexperten widmen sich auch illegalen Pflegekräften aus Nicht-EU-Staaten. Sie schlagen vor, eine Regelung aus Österreich "ergebnisoffen" zu prüfen. Dort muss Helfern aus dem Ausland ein eigenes Zimmer, freie Kost und eine Bezahlung von 800 bis 1000 Euro im Monat angeboten werden. Die Sozialversicherung übernimmt die Pflegekasse. Allerdings bleiben professionelle Pflegeleistungen, wie etwa das Anlegen von Verbänden, den ambulanten Pflegediensten vorbehalten.

Erschienen im Tagesspiegel

 
Leser-Kommentare
  1. dass Pfleger(innen!) aus dem Ausland, besonders aus dem Osten Europas menschlich hervorragende und gute Pfleger sind.

    Nur leider wird sich an der Arbeitsethik selbst nicht viel ändern, alles bleibt mal wieder eine Papier-Reform. So haben es ausländische Fachkräfte vor allem in privaten Heimen, die zunehmend auf billige Hilfskräfte angewiesen sind, oft mit Ressentiments zu tun, überhaupt läuft es in vielen Einrichtungen, die auf rentable Fließbandarbeit getrimmt sind, statt tatsächlich Altenheime zu sein, auf ein schlechtes Arbeitsklima hinaus, unter dem die wirklich guten Pfleger die Benachteiligten sind, nicht nur weil sie sich Zeit nehmen (sich mehr Zeit zu nehmen macht der Erfahrung nach eine Pflege nur bedingt besser), sondern weil sie generell ihre Arbeit nicht zum Wohle der Angestellten, sondern zum Wohle der zu Pflegenden ausrichten.

    Ich sag ehrlich, dass ich schlechte Befürchtungen habe, was zukünftige Reformen von den vielen groß gewordenen Milchbärten vor allem in der FDP aber auch in der CDU angeht - sie werden wohl genauso das Erkrankungsmerkmal der Anmaßung und der Unwesentlichkeit mit sich bringen wie die großen Reden, die sie gerne halten.

  2. Es kann nur funktionieren, wenn den Pflegeberufen ein höherer Stellenwert eingeräumt wird. Ein wichtiger Aspekt dabei sind eine zukunftsorientierte Ausbildung/Umschulung, attraktive Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung. Sollte die Reform das organisieren können, wird man auf ausländische Arbeitskräfte verzichten können. Es stehen ausreichend Umschüler bei den Jobcentern Schlange, die nur eines nicht wollen: in schlechtbezahlte, wenig angesehene und unattraktive Berufe gezwungen werden.

  3. Jetzt wird erstmal der Pflegeberuf weiter abgwertet, weil jetzt die low cost Pfleger aus den osteuropäischen Armenhäusern für billig Geld den Arbeitsmarkt für Krankenpflegeberufe stark unter Druck setzen werden.

    Einer Aufwertung des Krankenpflegeberufes stehen auch die Lieblinge aller Parteien und Ahnungslosen im Wege, nämlich eine Ärzteschaft, die eifersüchtig über ihre Pfründe und Image wacht, indem sie alle Tätigkeiten, bis auf natürlich die anstrengenden und zeitraubenden und daher weniger lukrativen, zu genuin ärztlichen Tätigkeiten erklärt.

    In Deutschland wird es hier nie einen Paradigmenwechsel, wie es ihn zum Beispiel einst in angelsächsischen Ländern anscheinend gegeben hat.. Zu Dick ist der Filz zwischen Ärzteschaft und Politik, zuviel Geld gilt es in die Taschen der Ärzte zu kanalisieren.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • macdoc
    • 18.04.2011 um 12:21 Uhr

    Hier achtet niemand "auf seine Pfründe"! Ärzten wäre es viel lieber, sie könnten sich auf die "wirklich kranken" konzentrieren, statt immer mehr Altenpflege und Sozialdienste in ihrer Praxis zu ersetzen. Und ob man bei ca. 26.- EUR pro Patient PRO QUARTAL von "Pfründen" sprechen kann, wage ich zu bezweifeln!
    Fragen Sie mal Ihren Frisör, ob er Ihnen dafür 3 Monate lang die haare schneidet, egal wie oft Sie zu ihm in den Laden kommen. Der würde sich totlachen und Sie achtkantig rausschmeissen!

    Wenn ich mal zum Pflegefall werden sollte, lasse ich mich lieber von Osteuropäer Pflegen. Diese behandeln einen wenigsten noch wie einen Menschen und nicht wie es bei den Deutschen Pflegern üblich ist.

    schwarzen Schafe, wie in jede Zunft?

    Verallgemeinern möchte ich da überhaupt nichts. Es gibt hervorragende Ärzte die für relativ wenig Geld viel leisten. Sei es in Gemeinschaftspraxen oder als Diensthabender im Krankenhaus. Ich bin selber von Beruf Krankenschwester, habe im Ausland gearbeitet und stelle fest: Diese Konkurrenzkultur zwischen Krankenpflege und Arzt ist besonders schön ausgeprägt in DE. In GB arbeitet man als Team, da kann der Eine ohne den Anderen gar nicht.

    Zum Artikel, auch ich fürchte dass es eigentlich zu einer Abwertung kommt. Die Initiative ist gut gemeint. Aber vielleicht fängt man an mit einer Vergütung an, die der wirklichen Pflegeleistung entspricht? Natürlich denkt jeder Forist: was ne Utopie, ja ist utopisch weil teuer und die Kommunen sich das nicht leisten können. Wenn ich aber mit meinem Pflegeberuf nicht eine Familie ernähren kann und auf ein double Income angewiesen bin... denke ich ist die Wertschätzung moralischer Natur vorhanden aber monetär noch lange nicht. Leider denke ich wird dann letztendlich zuviel Verantwortung der Bereichsschwester auferlegt, die ja die dreijährige Ausbildung gemacht hat. Um sie herum "nur" Pflegehelfer (deren Leistung ich auch hoch anerkenne). Was könnte helfen ein Upgrade der Pflegeausbildung? Ich habe keine Lösung. Leider. Leider ist die Verweildauer in diesem Beruf auch nicht mehr allzulange...

    Best E.

    • macdoc
    • 18.04.2011 um 12:21 Uhr

    Hier achtet niemand "auf seine Pfründe"! Ärzten wäre es viel lieber, sie könnten sich auf die "wirklich kranken" konzentrieren, statt immer mehr Altenpflege und Sozialdienste in ihrer Praxis zu ersetzen. Und ob man bei ca. 26.- EUR pro Patient PRO QUARTAL von "Pfründen" sprechen kann, wage ich zu bezweifeln!
    Fragen Sie mal Ihren Frisör, ob er Ihnen dafür 3 Monate lang die haare schneidet, egal wie oft Sie zu ihm in den Laden kommen. Der würde sich totlachen und Sie achtkantig rausschmeissen!

    Wenn ich mal zum Pflegefall werden sollte, lasse ich mich lieber von Osteuropäer Pflegen. Diese behandeln einen wenigsten noch wie einen Menschen und nicht wie es bei den Deutschen Pflegern üblich ist.

    schwarzen Schafe, wie in jede Zunft?

    Verallgemeinern möchte ich da überhaupt nichts. Es gibt hervorragende Ärzte die für relativ wenig Geld viel leisten. Sei es in Gemeinschaftspraxen oder als Diensthabender im Krankenhaus. Ich bin selber von Beruf Krankenschwester, habe im Ausland gearbeitet und stelle fest: Diese Konkurrenzkultur zwischen Krankenpflege und Arzt ist besonders schön ausgeprägt in DE. In GB arbeitet man als Team, da kann der Eine ohne den Anderen gar nicht.

    Zum Artikel, auch ich fürchte dass es eigentlich zu einer Abwertung kommt. Die Initiative ist gut gemeint. Aber vielleicht fängt man an mit einer Vergütung an, die der wirklichen Pflegeleistung entspricht? Natürlich denkt jeder Forist: was ne Utopie, ja ist utopisch weil teuer und die Kommunen sich das nicht leisten können. Wenn ich aber mit meinem Pflegeberuf nicht eine Familie ernähren kann und auf ein double Income angewiesen bin... denke ich ist die Wertschätzung moralischer Natur vorhanden aber monetär noch lange nicht. Leider denke ich wird dann letztendlich zuviel Verantwortung der Bereichsschwester auferlegt, die ja die dreijährige Ausbildung gemacht hat. Um sie herum "nur" Pflegehelfer (deren Leistung ich auch hoch anerkenne). Was könnte helfen ein Upgrade der Pflegeausbildung? Ich habe keine Lösung. Leider. Leider ist die Verweildauer in diesem Beruf auch nicht mehr allzulange...

    Best E.

  4. Den aktuell herrschenden Pflegeschlüssel, den die Politik zu verantworten hat, beschreiben Experten zu recht als staatlich legalisierten Massenmord.

    Wer sich als Pflegekraft daran weiter beteiligt, sei es auch in bester Absicht, der macht sich mitschuldig.

    Deshalb liebe examinierten Pflegekräfte,
    LEGT EURE ARBEIT NIEDER!

    Zum Thema Verhinderungspflege:

    Ich habe als Pflegedienstleiter für meine Patienten etliche Prozesse gegen die Pflegekassen führen müssen, um diese überhaupt genehmigt zu bekommen. Jahrelang haben sich die Pflegekassen geweigert, den Anspruch auf Verhinderungspflege auch aufgeteilt zu gewähren.

    Und jetzt tut man so, als wären die Leute zu faul um diese Leistungen zu beantragen.

    Alles dummes Geschwätz und Lügen, das gilt übrigens auch ganz besonders für Rot/Grün.

    Deshalb, da hilft nur noch STREIK!

    • macdoc
    • 18.04.2011 um 12:21 Uhr

    Hier achtet niemand "auf seine Pfründe"! Ärzten wäre es viel lieber, sie könnten sich auf die "wirklich kranken" konzentrieren, statt immer mehr Altenpflege und Sozialdienste in ihrer Praxis zu ersetzen. Und ob man bei ca. 26.- EUR pro Patient PRO QUARTAL von "Pfründen" sprechen kann, wage ich zu bezweifeln!
    Fragen Sie mal Ihren Frisör, ob er Ihnen dafür 3 Monate lang die haare schneidet, egal wie oft Sie zu ihm in den Laden kommen. Der würde sich totlachen und Sie achtkantig rausschmeissen!

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    Friseurin ist auch nicht Friseurin aus Berufung zum selbstlosen Dienst am Leidenden geworden.

    Aaaha!!
    Und wo bleibt Arzt werden aus Berufung zum selbstlosen Dienst am Leidenden ?

    Wie ich sehe heutzutage sind Ärzte in unserem Land die Menschen geworden die am geldgierigsten waren.

    Wie schon Papa Paracelsus sagte: die Dosis macht das Gift. Also, es gibt heute zu viele geldgierige Ärzte und zu wenig Ärzte aus Berufung.

    Oder sehe ich das falsch ?

    Mit möglichst leichter Arbeit (Arzt sein) so viel wie nur möglich ist Kohle zu bekommen.

    Aber natürlich, das Medizinstudium war schwer bzw. sehr sehr umfangreich.

    Schämt euch!

    Friseurin ist auch nicht Friseurin aus Berufung zum selbstlosen Dienst am Leidenden geworden.

    Aaaha!!
    Und wo bleibt Arzt werden aus Berufung zum selbstlosen Dienst am Leidenden ?

    Wie ich sehe heutzutage sind Ärzte in unserem Land die Menschen geworden die am geldgierigsten waren.

    Wie schon Papa Paracelsus sagte: die Dosis macht das Gift. Also, es gibt heute zu viele geldgierige Ärzte und zu wenig Ärzte aus Berufung.

    Oder sehe ich das falsch ?

    Mit möglichst leichter Arbeit (Arzt sein) so viel wie nur möglich ist Kohle zu bekommen.

    Aber natürlich, das Medizinstudium war schwer bzw. sehr sehr umfangreich.

    Schämt euch!

  5. Wer auf solche kranken Ideen kommt, gehört für mich nicht in eine verantwortliche Position. Daran sieht man, wie die CDU die Pflege aufwertet!

    Es gibt in der Pflege kaum eine größere Herausforderung, als gerade den Umgang mit dementen Menschen. Es gibt nicht umsonst eine entsprechende Fachausbildung.

    Alte Menschen sind auch keine Kinder, die Märchen vorgelesen bekommen wollen!

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    Definition blöde. Viele oder einige von denen könnten auch Krankenpflegeberufe erlernen. Nur Fördern und Fordern gibt es wie wie viele andere Dinge nur in den Visionen unseres politischen Personals.

    Würde ich nicht so sehen. Selbstverständlich gilt das nicht für alle, aber wenn man es mit "fördern und fordern" wirklich ernst meinte, wäre hier ein Ansatz. Vor allem zum Beispiel bei artverwandten, sozial-pädagogischen Berufen, wäre eine Umschulung sinnvoll, Interesse und Willen vorausgesetzt.

    Definition blöde. Viele oder einige von denen könnten auch Krankenpflegeberufe erlernen. Nur Fördern und Fordern gibt es wie wie viele andere Dinge nur in den Visionen unseres politischen Personals.

    Würde ich nicht so sehen. Selbstverständlich gilt das nicht für alle, aber wenn man es mit "fördern und fordern" wirklich ernst meinte, wäre hier ein Ansatz. Vor allem zum Beispiel bei artverwandten, sozial-pädagogischen Berufen, wäre eine Umschulung sinnvoll, Interesse und Willen vorausgesetzt.

  6. Unterhalten Sie sich einmal mit der Leitung eines ambulanten Pflegedienstes über die Erfahrungen mit den Pflegekassen, wenn es zum Beispiel um die Gewährung von Behandlungspflege geht.Da kriegt man Geschichten zu hören!

    Eine Pflegekasse hat mir eine Behandlungspflege ( 2 mal täglich Blutzucker bestimmen und Insulin spritzen) bei einer alleinlebenden und blinden Patientin mit der Begründung abgelehnt, "diese lebe doch in einem Mehrfamilienhaus, das könne auch ein Nachbar/in erledigen."

    Schriftlich!

    Und jetzt tut man so, als würde man den ganzen Tag nur auf Anträge warten. Das ist echt der Gipfel.

  7. Merkel hat doch die Pflegeberufe schon "attraktiver" gemacht - durch die Einführung eines Mindestlohnes von 8,50. Was will man da noch verbessern? Nochmal 15 Cent oben drauf, oder was???

    Eine Leser-Empfehlung

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