Bürgerschaftswahl: SPD siegt in Bremen, Grüne vor CDU
Die SPD von Bürgermeister Böhrnsen hat die Wahl in Bremen gewonnen. Die CDU ist laut Hochrechnungen hinter den Grünen nur noch drittstärkste Kraft, die FDP scheitert.
In Bremen kann die amtierende rot-grüne Koalition fortgesetzt werden. Die SPD bestätigte in den Hochrechnungen, was alle Umfragen in den vergangen Wochen vorhergesehen hatten und gewinnt die Bürgerschaftswahl am Sonntag nicht nur deutlich, sondern legt im Vergleich zur Wahl 2007 auch leicht zu. Die Grünen lassen erstmals bei einer Landtagswahl die CDU hinter sich, die FDP kann offenbar nicht von einem Rösler-Effekt profitieren.
Den Hochrechnungen von Infratest dimap und der Forschungsgruppe Wahlen zufolge kommt die SPD von Bürgermeister Jens Böhrnsen auf 38,0 bis 38,3 Prozent der Stimmen. Die Grünen erreichen 22,7 bis 22,9 Prozent, die CDU 20,1 bis 20,6 Prozent. Die Linkspartei kommt auf 5,7 bis 5,8 Prozent zieht damit erneut in die Bürgerschaft ein. Die FDP scheitert mit 2,8 oder 2,9 Prozent an der Fünfprozenthürde, die in Bremen und Bremerhaven getrennt berechnet wird. Die rechtspopulistische BIW (Bürger in Wut) ist mit 3,6 bis 3,8 Prozent wohl in der Bürgerschaft vertreten, da die Partei in Bremerhaven mehr als 5 Prozent der Stimmen erreicht hat. Die NPD verpasst den Einzug ins Parlament. Wegen des komplexen Wahlrechts wird das vorläufige amtliche Endergebnis erst in einigen Tagen vorliegen.
Nach derzeitigem Stand werden die Sozialdemokraten über 35 Sitze im Landesparlament verfügen (bisher: 32). Die Grünen dürfen 22 Abgeordnete in der Bürgerschaft schicken (bisher: 14), die CDU nur noch 19 (bisher: 23). Die Linke erhält 6 Sitze (bisher: 7). Die BIW wird weiterhin mit einem Abgeordneten in der Bürgerschaft vertreten sein.
Theoretisch wäre bei einem solchen Wahlergebnis nicht nur die Fortsetzung der rot-grünen Regierungskoalition sondern auch ein Bündnis von SPD und CDU möglich. Für eine grün-schwarze Koalition, die die Spitzenkandidatin der CDU, Rita Mohr-Lüllmann, in den vergangenen Tagen ins Gespräch gebracht hatte, gibt es rechnerisch beim aktuellen Stand keine Mehrheit. Karoline Linnert, die grüne Spitzenkandidatin und derzeitige Finanzsenatorin in Bremen, hatte dies aber ohnehin kategorisch ausgeschlossen. Die SPD wird deshalb wie schon seit 65 Jahren weiterhin den Regierungschef im kleinsten Bundesland Deutschlands stellen.
Bei der vergangenen Bürgerschaftswahl vor vier Jahren hatte die SPD 36,7 Prozent der Stimmen erreicht. Die CDU kam damals auf 25,6 Prozent, die Grünen auf 16,5 und die FDP auf sechs Prozent. Ebenfalls in die Bürgerschaft gewählt wurden damals die rechtsextreme DVU (2,7 Prozent landesweit, 5,3 Prozent in Bremerhaven) und die BIW (0,8 Prozent landesweit, 5,3 Prozent in Bremerhaven). Die Wahlbeteiligung lag 2007 bei 57,6 Prozent.
Dieses Mal zeichnet sich eine noch geringere Wahlbeteiligung ab. Infratest dimap sieht sie derzeit bei 54 Prozent, der niedrigste Wert, der jemals bei Bürgerschaftswahlen in Bremen erreicht wurde. Allerdings war das Interesse an der Briefwahl diesmal deutlich größer als in den Vorjahren: Fast ein Viertel aller gut 500.000 Wahlberechtigten beantragte die Stimmzettel bereits im Vorfeld, um die Kreuzchen zu Hause zu machen.
Erstmals durften bei einer Landtagswahl in Deutschland auch Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wählen.






Da hat jemand ja mächtig zu gelegt hehe
Nur das die Npd 2,6 % bekommen hat, lässt mich an dem geistigen Zustand Einiger zweifeln.
...eines weggespülten AKWs am Ende der Welt und des mieserablen Kurzzeitgedächtnisses er Wähler, was verlogene Politik betrifft.
Solange die Stimmen zwischen CDU, FDP, SPD und Grünen hin und her wandern, ändert sich doch eh nichts, die machen alle vier die gleiche Politik, nur die Fassade ist ein bisschen anders, beweisen die Bundestagdebatten und -entscheidungen immer und immer wieder.
Ich habe mir gerade mal das Programm dieser Partei angesehen. Für mich als Konservativen hört sich das Programm sehr vernünftig an. Es könnte eine Alternative zu den etablierten Parteien sein, ohne gleich extremistische Parteien wie NPD, Republikaner oder Linkspartei zu wählen.
Dies alles vor dem Hintergrund, dass keine der etablierten Parteien gewillt ist, gegen die Verpfändung des Deutschen Wohlstands zugunsten der Europäischen Pleitestaaten zu kämpfen.
...steht weniger für die allgemein beklagte "Wutbürger-Mentalität" in Deutschland, vielmehr eine rechtspopulistische Partei aus dem Dunstkreis von Udo Ulfkotte.
http://de.wikipedia.org/w...
Mit Basisdemokratie und mehr Bürgernähe hat diese Partei nicht viel am Hut - sie hat vielmehr in Bremerhaven die DVU abgelöst.
Summa summarum macht das knapp sechs Prozent wütende Bürger^^
...eines weggespülten AKWs am Ende der Welt und des mieserablen Kurzzeitgedächtnisses er Wähler, was verlogene Politik betrifft.
Solange die Stimmen zwischen CDU, FDP, SPD und Grünen hin und her wandern, ändert sich doch eh nichts, die machen alle vier die gleiche Politik, nur die Fassade ist ein bisschen anders, beweisen die Bundestagdebatten und -entscheidungen immer und immer wieder.
Ich habe mir gerade mal das Programm dieser Partei angesehen. Für mich als Konservativen hört sich das Programm sehr vernünftig an. Es könnte eine Alternative zu den etablierten Parteien sein, ohne gleich extremistische Parteien wie NPD, Republikaner oder Linkspartei zu wählen.
Dies alles vor dem Hintergrund, dass keine der etablierten Parteien gewillt ist, gegen die Verpfändung des Deutschen Wohlstands zugunsten der Europäischen Pleitestaaten zu kämpfen.
...steht weniger für die allgemein beklagte "Wutbürger-Mentalität" in Deutschland, vielmehr eine rechtspopulistische Partei aus dem Dunstkreis von Udo Ulfkotte.
http://de.wikipedia.org/w...
Mit Basisdemokratie und mehr Bürgernähe hat diese Partei nicht viel am Hut - sie hat vielmehr in Bremerhaven die DVU abgelöst.
Summa summarum macht das knapp sechs Prozent wütende Bürger^^
Und wieder einmal (ich weiß nicht mehr zum wievielten Male) wird mir aus Deutschland mitgeteilt, wie froh ich sein kann, nicht mehr in Deutschland zu leben.
Angesichts der Schulden von Bremen kann man bei diesem Bundesland wohl von Deutsch-Griechenland sprechen.
Bitte verzichten Sie auf Polemik und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
Am Besten freuen Sie sich leise. Aus dem Ausland zu stänkern gehört sich nicht. Sollen wir jetzt alle auswandern?
Von BSP dürfte Griechenland mit Bremen gleichauf liegen.
In Österreich geht es uns auch nicht besser.
Wien (er-) wirtschaftet für Schulden-Barone , Bauern & Beamte.
Bitte verzichten Sie auf Polemik und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
Am Besten freuen Sie sich leise. Aus dem Ausland zu stänkern gehört sich nicht. Sollen wir jetzt alle auswandern?
Von BSP dürfte Griechenland mit Bremen gleichauf liegen.
In Österreich geht es uns auch nicht besser.
Wien (er-) wirtschaftet für Schulden-Barone , Bauern & Beamte.
in bremen ist sehr undemokratisch-da verzichtet fast die hälfte auf ihre stimmabgabe-haben die vielleicht die nase voll?
Die niedrige Wahlbeteiligung hat Gründe:
1.) Zitat: Erstmals durften bei einer Landtagswahl in Deutschland auch Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wählen. - Es gibt also besonders viele Erstwähler (Das sind schon ungefähr 6% der Stimmberechtigten). Erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung bei Erstwählern verhältnismäßig niedrig.
2.) Deutlich über 20% der Bremer sind im Rentenalter. Die Alten sind etwas wahlmüder als die jungen Bürger. Das ist auch meine subjektive Einschätzung als mehrfacher Wahlvorstandsvorsitzender in einem Wahllokal gewesen.
die betroffenen bürger sind nicht daran interessiert demokratie zu leben
Die niedrige Wahlbeteiligung hat Gründe:
1.) Zitat: Erstmals durften bei einer Landtagswahl in Deutschland auch Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wählen. - Es gibt also besonders viele Erstwähler (Das sind schon ungefähr 6% der Stimmberechtigten). Erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung bei Erstwählern verhältnismäßig niedrig.
2.) Deutlich über 20% der Bremer sind im Rentenalter. Die Alten sind etwas wahlmüder als die jungen Bürger. Das ist auch meine subjektive Einschätzung als mehrfacher Wahlvorstandsvorsitzender in einem Wahllokal gewesen.
die betroffenen bürger sind nicht daran interessiert demokratie zu leben
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Eine der höchsten Verschuldungen, Deutchlandweit schlechteste PISA Ergebnisse, hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalitätsrate inklusive massiven Problemen mit bestimmten Rockergruppen und arabischen Großfamilien scheinen den Menschen in Bremen nichts auszumachen. Es werden immer wieder die selben Parteien gewählt. Die Grünen, die die oben beschriebenen Zustände noch verfestigen, gewinnen sogar noch. Das einzig positive ist das Scheitern der FDP an der 5% Hürde. Über die niedrige Wahlbeteiligung sollte diskutiert werden.
Natürlich diejenigen Parteien, die nur noch mehr Geld verteilen wollen. Folglich sind natürlich (vom Fukushima-Effekt und S21 im Spätzle-Bundesland einmal abgesehen) natürlich die linken Parteien in den Deutschen Pleite-Bundesländern wie Berlin oder Bremen (= Deutsch-Griechenland) vorne.
Die Verschuldung in Verbindung mit massiver staatlicher Alimentierung hat eine gewisse Analogie zu Griechenland.
achso, und deswegen wählen so viele menschen (die deutliche mehrheit) spd und grüne, die das geld ja nur so in die bevölkerung werfen und ganz unehrlich sind, was steuererhöhungen und einsparungen angeht. und als hätte die cdu nicht mehr als lange genug in der verantwortung gesteckt, selbst etwas zu ändern. dies ist alles, in den augen mancher, ganz plötzlich unter rot-grün passiert. berechtigte kritik ja, aber dass ist ein ganz flacher nordseestand hier.
Natürlich diejenigen Parteien, die nur noch mehr Geld verteilen wollen. Folglich sind natürlich (vom Fukushima-Effekt und S21 im Spätzle-Bundesland einmal abgesehen) natürlich die linken Parteien in den Deutschen Pleite-Bundesländern wie Berlin oder Bremen (= Deutsch-Griechenland) vorne.
Die Verschuldung in Verbindung mit massiver staatlicher Alimentierung hat eine gewisse Analogie zu Griechenland.
achso, und deswegen wählen so viele menschen (die deutliche mehrheit) spd und grüne, die das geld ja nur so in die bevölkerung werfen und ganz unehrlich sind, was steuererhöhungen und einsparungen angeht. und als hätte die cdu nicht mehr als lange genug in der verantwortung gesteckt, selbst etwas zu ändern. dies ist alles, in den augen mancher, ganz plötzlich unter rot-grün passiert. berechtigte kritik ja, aber dass ist ein ganz flacher nordseestand hier.
Anderes war in diesem alementierten PolitKuschelnest dank LänderFinanzAusgleich auch nicht zu erwarten.
die nächste klatsche für merkel und rösler
gab es hier noch nicht lange genug Titelzeilen mit FDP Inhalten.
Nun aber los!
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