Landtagswahl in Bremen Erster Test für die Küken-FDP

Die Bremen-Wahl ist die erste ohne Guido Westerwelle. Die neue, junge FDP-Führung hofft nur deswegen auf den Wiedereinzug in die Bürgerschaft.

Oliver Möllenstädt (l.) und FDP-Chef Philipp Rösler beim Wahlkampfabschluss in Bremen

Oliver Möllenstädt (l.) und FDP-Chef Philipp Rösler beim Wahlkampfabschluss in Bremen

Nicht lange her, da dominierten graue Herren im Rentenalter die Wahlkampf-Veranstaltungen der FDP. Sie hießen Hermann Otto Solms, Rainer Brüderle oder Wolfgang Gerhardt. Ihre Thesen waren sattsam bekannt, immerhin hatten sie schon Helmut Kohl damit getriezt. Auch Guido Westerwelle konnte seine Partei zuletzt nicht mehr überraschen – schließlich wahlkämpfte er fast zwei Jahrzehnte an prominenter Position.

Und heute? Heute betreten vier Politiker einer deutlich jüngeren Generation die Abschlusskundgebung der FDP zur Landtagswahl am Sonntag. Sie alle sind kaum älter als 30 Jahre.

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Vorne läuft der neue Parteichef und Vizekanzler Philipp Rösler in das Bremer Luxushotel ein, er ist mit 38 Jahren der Älteste. Neben ihm: der Bremer Spitzenkandidat Oliver Möllenstädt, von den meisten "Olli" genannt, ein 33-jähriger Wirtschaftsingenieur. Dahinter: der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr, 34, und die Hamburger Fraktionschefin Katja Suding, 35. Fast könnte man meinen, sich versehentlich auf einem Kongress der Jungen Liberalen verirrt zu haben.

Bremen

Bremen bildet gemeinsam mit Bremerhaven einen Stadtstaat und ist mit rund 660.000 Einwohnern und 400 Quadratkilometern Deutschlands kleinstes Bundesland. SPD- Bürgermeister Jens Böhrnsen regiert sein 2005, zunächst in einer großen Koalition, seit 2007 mit den Grünen. Die Sozialdemokraten sind in der Hansestadt schon seit Kriegsende ununterbrochen an der Macht. Bremen ist bekannt für seine historische Altstadt, von der Teile 2004 zum Unesco-Welterbe erklärt wurden.

Probleme

Die Arbeitslosenquote im Land Bremen liegt aktuell bei 11,8 Prozent, damit ist der Zwei-Städte Staat das Land mit der höchsten Arbeitslosenquote in Westdeutschland. Beinahe jeder sechste Einwohner (95.000) lebt von Hartz-IV. Bremen ist mit circa 17 Milliarden Euro hoch verschuldet, und musste daher bereits mehrfach eine Haushaltssperre verhängen.

Im Jahr 2006 sorgte der Fall Kevin für Schlagzeilen, der Zweijährige wurde tot im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden, trotz Vormundschaft durch das Jugendamt blieb die Leiche des kleinen Jungen lange unentdeckt. Nun kehrt die Debatte zurück: Bei 23 Kindern von Drogenabhängigen wurden Rückstände von Drogen in den Haaren gefunden. Ob die Kinder von ihren Eltern ruhig gestellt wurden, oder ob die Spuren durch Kontakt mit Drogenabhängigen wie etwa Umarmen zustande kam, ist unklar.

Nicht in Bremen ist hingegen der Ex-Vorsitzende Westerwelle. Es ist der erste Landtagswahlkampf seit 17 Jahren, so hört man, in dem er sich überhaupt nicht blicken lässt. Zehn Jahre war Westerwelle Parteichef, zuvor sieben Jahre Generalsekretär. Doch nun hat der Außenminister von sich aus keinen Besuch angekündigt – und er wird auch von niemandem vermisst.

Namentlich wird er kein einziges Mal erwähnt. Aber alle wissen, was gemeint ist, als Möllenstädt sagt, dass die FDP "seit vergangenem Wochenende wieder Fahrt aufgenommen" habe: Westerwelles Rückzug auf dem Parteitag in Rostock.

Man spürt es überall in dem Bremer Luxushotel: Der "Klotz am Bein" ist weg. So hatte der rheinland-pfälzische FDP-Spitzenkandidat den unbeliebten Westerwelle einst bezeichnet. Viele FDP-Wahlkämpfer berichten, dass das "Klima" seither schlagartig "respektvoller" und "freundlicher" geworden sei. Man werde als Liberaler an den Infoständen nicht mehr verspottet und beschimpft, sagt Georg-Franz von Groeling-Müller, der seit sechzig Jahren FDP-Mitglied ist.

Tatsächlich wartet an diesem Abend kein einziger Demonstrant auf die FDP. Keine Trillerpfeife stört die Redebeiträge, es gibt auch keine unfreundlichen Schilder, durch die sich die Politiker ihren Weg bahnen müssen. Westerwelle hatte stets eine große Protesttraube angelockt.

All das mag damit zusammenhängen, dass die neue FDP-Elite einen anderen Ton anschlägt. Natürlich, auch sie arbeiten sich an der rot-grünen Landesregierung ab und kritisieren die Bremer Schulden, Arbeitslosigkeit, Pisa-Ergebnisse und Kriminalitätsrate. Auch ihre Leitbegriffe heißen "Wirtschaftswachstum" und "Bürgergesellschaft". Auch sie lästern über den "Staat als Problemlöser Nummer Eins". Ganz so, wie sie es von ihrem jahrelangen Mentor Westerwelle gelernt haben.

Leser-Kommentare
    • HH7
    • 20.05.2011 um 14:48 Uhr

    Darf man so über eine Dreiprozent-Partei sprechen?

    Das wird dem Chef-Küken Philipp Rösler alias Vizekanzler sicher nicht schmecken!

    Was mich traurig macht, ist die Omnipräsenz dieser Schwundpartei in der ZEIT. Sterbende sollte man ruhen lassen. So aber besteht Gefahr, dass Sie als Zombies zurückkehren.

    12 Leser-Empfehlungen
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    • Harzer
    • 20.05.2011 um 16:39 Uhr

    ... ist die Omnipräsenz dieser Schwundpartei in der ZEIT. Sterbende sollte man ruhen lassen. So aber besteht Gefahr, dass Sie als Zombies zurückkehren." ...

    ... "Tatsächlich wartet an diesem Abend kein einziger Demonstrant auf die FDP. Keine Trillerpfeife stört die Redebeiträge, es gibt auch keine unfreundlichen Schilder, durch die sich die Politiker ihren Weg bahnen müssen. Westerwelle hatte stets eine große Protesttraube angelockt."...

    Ich denke einfach, für die lohnt es sich einfach nicht sich auf den Weg zu dieser Veranstaltung zu machen. Die haben besseres zu tun.
    Die FDP ist doch nur noch ein Thema für ihre 2,8% Fans !

    Liebe Zeit, ab wann berichtet Ihr in ungefähr dreifachem Umfang über die Riesenpartei Die Linke ??!

    97% der Bevölkerung hat keinerlei Interesse an Berichte über die FDP. Bitte berücksichtigen sie das doch.
    Aber egal, der Server der Piratenpartei wird 2 Tage vor der Landtagswahl abgeschaltet, etwas seltsam ist das doch schon. Wobei ca. 97% der Bevölkerung hat keinerlei Interesse an Berichte über die Piratenpartei aber bestimmt viele über das Abschalten von Parteiservern vor einer Wahl.

    Schönes Wochenende

    • Harzer
    • 20.05.2011 um 16:39 Uhr

    ... ist die Omnipräsenz dieser Schwundpartei in der ZEIT. Sterbende sollte man ruhen lassen. So aber besteht Gefahr, dass Sie als Zombies zurückkehren." ...

    ... "Tatsächlich wartet an diesem Abend kein einziger Demonstrant auf die FDP. Keine Trillerpfeife stört die Redebeiträge, es gibt auch keine unfreundlichen Schilder, durch die sich die Politiker ihren Weg bahnen müssen. Westerwelle hatte stets eine große Protesttraube angelockt."...

    Ich denke einfach, für die lohnt es sich einfach nicht sich auf den Weg zu dieser Veranstaltung zu machen. Die haben besseres zu tun.
    Die FDP ist doch nur noch ein Thema für ihre 2,8% Fans !

    Liebe Zeit, ab wann berichtet Ihr in ungefähr dreifachem Umfang über die Riesenpartei Die Linke ??!

    97% der Bevölkerung hat keinerlei Interesse an Berichte über die FDP. Bitte berücksichtigen sie das doch.
    Aber egal, der Server der Piratenpartei wird 2 Tage vor der Landtagswahl abgeschaltet, etwas seltsam ist das doch schon. Wobei ca. 97% der Bevölkerung hat keinerlei Interesse an Berichte über die Piratenpartei aber bestimmt viele über das Abschalten von Parteiservern vor einer Wahl.

    Schönes Wochenende

  1. 2. Küken

    Die Partei der Milchbärte hätte zumindest einen Platz auf den Kinderseiten der ZEIT verdient.

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    Lasst doch in der "BUMMI" unsere Kleinsten eine gelbe Pusteblume mahlen.

    Das kennt Ihr doch:

    Blütenblätter zupfen - eben nur anders:

    Die FDP hat eine Zukunft - Die FDP hat keine Zukunft

    Wenn ich groß bin wähle ich die FDP - ... nicht

    ...

    Ich hoffe, Ihr habt den Sinn erfasst!

    Lasst doch in der "BUMMI" unsere Kleinsten eine gelbe Pusteblume mahlen.

    Das kennt Ihr doch:

    Blütenblätter zupfen - eben nur anders:

    Die FDP hat eine Zukunft - Die FDP hat keine Zukunft

    Wenn ich groß bin wähle ich die FDP - ... nicht

    ...

    Ich hoffe, Ihr habt den Sinn erfasst!

  2. 3. Wer...

    ... will den diese geleckten und geschniegelten Möchtegern-Karrierepolitiker, die eine Schaufel nicht von einem Spaten unterscheiden können, wählen?
    Ganz im Sinne von Loriot "Im liberalen Sinne ist liberal nicht nur liberal", ergänzt um das Versprechen von Steuersenkung, geht es den Herren doch nur um Teilhabe an der Macht.
    Das einzige was ich diesen Herren zutraue ist ein korrekt gebundener Schlips.

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    HartzIV Steinbrück...

    Bitte tragen Sie mit sachlichen Beiträgen zu einer konstruktiven Debatte bei. Danke. Die Redaktion/ew

    HartzIV Steinbrück...

    Bitte tragen Sie mit sachlichen Beiträgen zu einer konstruktiven Debatte bei. Danke. Die Redaktion/ew

  3. ... in einer neuen Verpackung.

    Die neuen Jungen entpuppen sich als die ewig Gestrigen, mit ihren erneuten Forderungen nach Steuerermäßigungen, weniger Staat usw., usw. ...

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    die jungen denken anders, als der politische Mainstream und sind damit ewig gestrige, während die Alten konservativ weiter machen wie bisher...

    Nein, es ist ein anderes Problem: Was wir derzeit erleben ist der verzweifelte Kampf der 68er die Macht zu erhalten, die sie erkämpft haben gegen ihre Eltern, denn sie wollen genau wie diese ihre Macht nicht abgeben, daher wird die Jugend diffamiert, ähnlich wie '68 nur eben mit dem gesinnungsgemäßen Vokabular.

    Damit outen sich die '68er als die, die sie nie werden wollten: Machtgeile, alte Spiessbürger.

    die jungen denken anders, als der politische Mainstream und sind damit ewig gestrige, während die Alten konservativ weiter machen wie bisher...

    Nein, es ist ein anderes Problem: Was wir derzeit erleben ist der verzweifelte Kampf der 68er die Macht zu erhalten, die sie erkämpft haben gegen ihre Eltern, denn sie wollen genau wie diese ihre Macht nicht abgeben, daher wird die Jugend diffamiert, ähnlich wie '68 nur eben mit dem gesinnungsgemäßen Vokabular.

    Damit outen sich die '68er als die, die sie nie werden wollten: Machtgeile, alte Spiessbürger.

  4. Sorry, wer junge Menschen diskriminiert, muss sich nicht wundern, wenn die Alte verachten.

    Auge um Auge, Zahn um Zahn...

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    • Sonate
    • 20.05.2011 um 17:19 Uhr

    das gilt ja wohl für beide Seiten, es ist eh irre, so zwischen Alten und Jungen zu unterscheiden, in beiden Lagern gibt es gute und schlechte Ansichten und Einsichten

    egal ob Küken oder nicht!

    gestanden, Herkunft aus behütetem Hause und bis Anfang 30 studiert - dann ab in die Politik, wo man keine Verantwortung trägt, aber Aussicht auf gutbezahlte Posten in Staat und Wirtschaft hat.

    Politisches Programm? Fehlanzeige.

    Ist doch klar, worauf es die Röslers, Möllenstädts und Niebels abgesehen haben: Karriere machen, ohne große Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Die untergehende FDP als Sprungbrett ist ideal: Wenige Konkurrenten, keine lästigen politischen Ziele und immer noch genug Trottel, die sie finanzieren.

    • Sonate
    • 20.05.2011 um 17:19 Uhr

    das gilt ja wohl für beide Seiten, es ist eh irre, so zwischen Alten und Jungen zu unterscheiden, in beiden Lagern gibt es gute und schlechte Ansichten und Einsichten

    egal ob Küken oder nicht!

    gestanden, Herkunft aus behütetem Hause und bis Anfang 30 studiert - dann ab in die Politik, wo man keine Verantwortung trägt, aber Aussicht auf gutbezahlte Posten in Staat und Wirtschaft hat.

    Politisches Programm? Fehlanzeige.

    Ist doch klar, worauf es die Röslers, Möllenstädts und Niebels abgesehen haben: Karriere machen, ohne große Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Die untergehende FDP als Sprungbrett ist ideal: Wenige Konkurrenten, keine lästigen politischen Ziele und immer noch genug Trottel, die sie finanzieren.

  5. die jungen denken anders, als der politische Mainstream und sind damit ewig gestrige, während die Alten konservativ weiter machen wie bisher...

    Nein, es ist ein anderes Problem: Was wir derzeit erleben ist der verzweifelte Kampf der 68er die Macht zu erhalten, die sie erkämpft haben gegen ihre Eltern, denn sie wollen genau wie diese ihre Macht nicht abgeben, daher wird die Jugend diffamiert, ähnlich wie '68 nur eben mit dem gesinnungsgemäßen Vokabular.

    Damit outen sich die '68er als die, die sie nie werden wollten: Machtgeile, alte Spiessbürger.

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    Noch ne Frage: Wer hat uns denn die Finanzkrise eingebrockt?

    Wer hat Hedgefonds ins Land gelassen?

    Wer hat HarztIV eingeführt?

    Waren das nicht die Alten Grufties Fischer, Schröder, Steinbrück und Trittin?

    [...]

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf die Sachlichkeit Ihrer Beiträge. Danke. Die Redaktion/er

    Noch ne Frage: Wer hat uns denn die Finanzkrise eingebrockt?

    Wer hat Hedgefonds ins Land gelassen?

    Wer hat HarztIV eingeführt?

    Waren das nicht die Alten Grufties Fischer, Schröder, Steinbrück und Trittin?

    [...]

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf die Sachlichkeit Ihrer Beiträge. Danke. Die Redaktion/er

  6. HartzIV Steinbrück...

    Bitte tragen Sie mit sachlichen Beiträgen zu einer konstruktiven Debatte bei. Danke. Die Redaktion/ew

    Antwort auf "Wer..."
  7. Noch ne Frage: Wer hat uns denn die Finanzkrise eingebrockt?

    Wer hat Hedgefonds ins Land gelassen?

    Wer hat HarztIV eingeführt?

    Waren das nicht die Alten Grufties Fischer, Schröder, Steinbrück und Trittin?

    [...]

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf die Sachlichkeit Ihrer Beiträge. Danke. Die Redaktion/er

    11 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "LOL, der war gut..."
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    ... aber diese Küken möchten doch am liebsten ein Hartz V einführen.
    Es ist die alte Politik, die einzig und allein Besserverdienern dient.

    • HH7
    • 20.05.2011 um 15:44 Uhr

    ...bitte nicht vergessen.

    Den politischen Club, der für den sozialen Kahlschlag verantwortlich ist, sollte man weniger am Parteibuch festmachen, sondern unter der Rubrik "neoliberal", "käuflich" oder "INSM" abheften. Allesamt sind nach Dienstschluss gemeinsam mit ihren Parteispendern ins Restaurant gelaufen und haben sich die Hand geschüttelt.

    Der einzige, der bei der SPD "gerade blieb", wurde durch die neoliberale Presse - unter Applaus von Rot-Schwarz-Gelb - zerissen. Sie alle stehen heute ziemlich lädiert da.

    Vielleicht sollten sie sich wirklich mal mit der Zeit damals beschäftigen. Diese Gesetze wurde von den konservativen Parteien vorbehaltlos unterstützt, bzw. gingen ihnen nicht einmal weit genug. Das können sie alles in alten Bundestagsdebatten nachprüfen. Auch sehr interessant, was unsere Kanzlein zu dem Thema damals alles sagte..

    ... aber diese Küken möchten doch am liebsten ein Hartz V einführen.
    Es ist die alte Politik, die einzig und allein Besserverdienern dient.

    • HH7
    • 20.05.2011 um 15:44 Uhr

    ...bitte nicht vergessen.

    Den politischen Club, der für den sozialen Kahlschlag verantwortlich ist, sollte man weniger am Parteibuch festmachen, sondern unter der Rubrik "neoliberal", "käuflich" oder "INSM" abheften. Allesamt sind nach Dienstschluss gemeinsam mit ihren Parteispendern ins Restaurant gelaufen und haben sich die Hand geschüttelt.

    Der einzige, der bei der SPD "gerade blieb", wurde durch die neoliberale Presse - unter Applaus von Rot-Schwarz-Gelb - zerissen. Sie alle stehen heute ziemlich lädiert da.

    Vielleicht sollten sie sich wirklich mal mit der Zeit damals beschäftigen. Diese Gesetze wurde von den konservativen Parteien vorbehaltlos unterstützt, bzw. gingen ihnen nicht einmal weit genug. Das können sie alles in alten Bundestagsdebatten nachprüfen. Auch sehr interessant, was unsere Kanzlein zu dem Thema damals alles sagte..

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