Waffenexporte Abgeordnete müssen namentlich über Panzerdeal abstimmen
Die Linke hat beantragt, das mutmaßliche Panzergeschäft mit Saudi-Arabien rückgängig zu machen. Um den Druck auf die Regierung zu erhöhen, wird im Bundestag abgestimmt.
© Ralph Orlowski/Getty Images

Ein Panzer des Typs Leopard 2-A6 ist Teil einer Bundeswehrübung. (Archiv)
Der Bundestag beschäftigt sich erneut mit dem umstrittenen Panzergeschäft mit Saudi-Arabien. Die Linke hat kurzfristig einen Antrag auf die Tagesordnung gesetzt, in dem die Regierung aufgefordert wird, ihre Genehmigung des Verkaufs von 200 Leopard-2-Panzern nach Saudi-Arabien zu widerrufen. In einer namentlichen Abstimmung müssen die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen nun ihre Haltung zu dem bisher nur inoffiziell bestätigten Panzerdeal offenbaren.
Auch in Union und FDP löste die Genehmigung des Geschäfts durch den Bundessicherheitsrat Irritationen aus. Die Union rechnet dennoch mit einer geschlossenen Ablehnung des Linken-Antrags. Die FDP kritisierte die Linke scharf. Alle Aspekte seien in der Aktuellen Stunde am Mittwoch ausführlich diskutiert worden.
Der Bundessicherheitsrat hatte die Lieferung in der vergangenen Woche nach Angaben aus Regierungskreisen genehmigt. Öffentlich schweigt die Regierung unter Hinweis auf die Geheimhaltungspflicht jedoch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigte das Schweigen der Regierung. Beratungen und Beschlüsse im Bundessicherheitsrat seien "aus gutem Grund" geheim, sagte Merkel. Die nötige Transparenz sei durch den jährlichen Rüstungsexportbericht gegeben, der auch dem Bundestag vorgelegt werde. Die Bundesregierung leiste "selbstverständlich ihren Beitrag, um die demokratische Entwicklung in Nordafrika und im Nahen Osten zusammen mit unseren Partnern weiter zu unterstützen".
- Waffengeschäfte
Das ölreiche Saudi-Arabien ist auf dem internationalen Waffenmarkt eines der bedeutendsten Empfängerländer. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri bezog das zahlungskräftige Wüstenkönigreich im Jahr 2010 Rüstungsgüter im Gesamtwert von 787 Millionen US-Dollar (rund 543 Millionen Euro). Damit belegt das Land den neunten Rang unter den weltweiten Waffenimporteuren.
- Lieferanten international
-
Saudi-Arabiens wichtigster Rüstungslieferant in den vergangenen Jahren waren die Vereinigten Staaten. Von 2000 bis 2010 bezog das Königreich aus den USA laut Sipri Rüstungsgüter für 1,458 Milliarden US-Dollar, darunter rund 40 Abrams-Kampfpanzer und panzerbrechende Waffen, Kampfhubschrauber vom Typ Apache sowie Mittel zur Modernisierung der saudischen Luftflotte. Allein 2010 waren es Militärgüter für 228 Millionen US-Dollar.
2000 bis 2010 lieferte Frankreich Rüstungsgüter für 1,393 Milliarden US-Dollar (2010: 89 Millionen), darunter Panther-Helikopter und Selbstfahrlafetten für die Nationalgarde. Aus Großbritannien kamen im Vergleichszeitraum Waffen für 950 Millionen US-Dollar, darunter 48 Eurofighter-Kampfjets (2010: 440 Millionen).
Bedeutende Rüstungs-Exporteure für Saudi-Arabien waren in diesem Zeitraum auch Italien (121 Millionen US-Dollar), Belgien (98 Millionen), Kanada (67 Millionen), China (66 Millionen) und die Schweiz (60 Millionen).
- Lieferungen Deutschland
Deutschland lieferte 2000 bis 2010 Rüstungsgüter im Umfang von 23 Millionen US-Dollar, allein im vergangenen Jahr umfassten die Lieferungen 10 Millionen US-Dollar. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums waren das unter anderem Teile von Kampfjets und anderen Flugzeugen der saudischen Luftwaffe, Radaranlagen, Granaten, Teile für Raketen sowie Funk- und Elektronikanlagen für die Armee.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, will sich einer Verfassungsklage des Grünen-Politikers Hans-Christian Ströbele gegen das Panzer-Geschäft möglicherweise anschließen. "Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass das Parlament hier nicht angemessen informiert wird", sagte er. "Wenn alle Stricke reißen, muss man auch eine Klage in Betracht ziehen."
Ströbele hatte am Donnerstag mit einer Klage beim Bundesverfassungsgericht gedroht für den Fall, dass die Bundesregierung sich zu dem Geschäft auch künftig nicht äußern werde. Wenn sich herausstellen sollte, dass Saudi-Arabien für die Panzer mehr zahle, als sie normalerweise kosteten, dann sei auch die Einrichtung eines Bundestags-Untersuchungsausschusses nicht völlig ausgeschlossen, sagte Ströbele.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck sagte der Süddeutschen Zeitung, dass er Strafanzeige gegen unbekannte Verantwortliche des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) gestellt habe. Er wolle die Bundesregierung auf diesem Weg zwingen, Auskunft über die Panzerlieferung zu geben. Er sehe einen Anfangsverdacht auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dieses verbiete die Ausfuhr von Kriegswaffen ohne Genehmigung der Regierung.
- Datum 08.07.2011 - 07:15 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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"Abgeordnete müssen namentlich über Panzerdeal abstimmen"
Es sollte sehr viel mehr namentliche Abstimmungen im Bundestag und in den Ländertagen geben - und es sollte veröffentlicht werden, wer wie bei der jeweiligen Abstimmung abstimmt.
Der Bürger würde dadurch die entsprechenden Abgeordneten besser kennenlernen, was auch bei der Wahl wichtig sein kann.
Wenn zB jemand permanent anders abstimmt, als sich der individuelle Wähler das vorstellt, kann er das bei seiner persönlichen Wahl einfließen lassen - wenn er es weiß.
Weiß er es nicht, wählt er uU Abgeordnete, die ganz anders abstimmen, als er sich das wünscht.
Außerdem würden namentliche Abstimmungen dem Abgeordneten bewußt machen, dass er konkrete Verantwortung trägt. Bei anonymen Abstimmungen kann sich jeder hinter den anderen verstecken.
Namentliche Abstimmungen erfordern selbstbewußte Parlamentarier, welche zu ihren Überzeugungen öffentlich stehen.
Daher sollten alle wichtigen Abstimmungen nur namentlich möglich sein.
Dann wollen wir doch mal sehen wie DIE LINKE abstimmt bei einem Antrag, die Banken Kundenfreundlicher zu machen, ihnen die Abzocke zu verbieten und ebensoviel Risiko wie den Kunden aufzuladen und alle Konten von Parteien und Politikern zu veröffentlichen!
Anm.: Bitte beziehen Sie sich in Ihren Kommentaren auf das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können! :)
"Alle Aspekte seien in der Aktuellen Stunde am Mittwoch ausführlich diskutiert worden."
Selten so gelacht... Wüsste gern welcher Sonder-Super-Extra-Spezial-Spezialist aus der FDP diesen Satz formuliert hat. Echt gut für meine morgentlichen Zwerchfellübungen.
Aber im Ernst: Scheint als ob die Linke da einen Nerv getroffen hat. Bisher konnte jeder CDU/CSU und FDP Bundestagsabgeordnete immer noch behaupten: "Ich war ja dagegen." Das ist dann nur noch bedingt glaubhaft möglich... (Obwohl dann gesagt werden wird: "Ich war dagegen aber einem Antrag der Linken muss man ja aus Prinzip ablehnen." Aber was man davon zu halten hat, weiss man ja)
ps: Auch mal interessant ob und wie geschlossen die SPD abstimmen wird.
Die Idee ist im Grundsatz gut.
Probleme sehe ich allerdings darin, dass Lobbyismus und die Moeglichkeiten medialer Hetzjagden verstaerkt Abstimmungen beeinflussen werden. Ob der Waehler den Abgeordneten dann besser einschaetzen kann, ist die Frage.
Die Idee setzt auch voraus, dass sich Waehler zeitlich staerker mit Abgeordneten und Abstimmungen beschaeftigen koennen. Wer hat die Zeit?
Zusammenfassende Berichterstattung kann dann im Falle von namentlichen Abstimmungen schneller zu Gunsten oder zu Lasten des Abgeordneten kippen. Und beeinflusst auch wieder dessen Entscheidungen.
Im ersten Moment hoert es sich gut an, die Frage ist nur ob die Politik damit wirklich transparent wird, oder sich am Status quo letzten Endes doch nichts aendert.
Finde ich richtig gut Ihren Kommentar!
Und natürlich den Antrag der LINKEN.
Nur Transparenz vereitelt Machtklüngelei. Und ich würde gerne wissen welcher Abgeordnete wie abstimmt.
Immerhin sind die Abgeordneten mit einem Mandat ausgestattet worden.
Von uns Wählern.
So ist die Theorie.
Leider haben wir uns alle zu weit von der Theorie entfernt und dem Kapital die absolute Macht überlassen.
Dies gilt es wieder rückgängig zu machen.
Mit friedlichen Mitteln.
Solange dies noch möglich ist.
JaneO.
... der Benutzerin KristinaMariaB da voll anschließen: Ich finde Ihre Idee zwar auf den ersten Blick ganz anständig, auf den Zweiten bietet sie aber nicht bloß dem frustrierten Wähler die Möglichkeit zu überprüfen, was seine Volksvertreter so treiben. Sie bietet auch den Fraktionen die Möglichkeit noch mehr Fraktionszwang auf ihre Abgeordneten auszuweiten.
Das hätte mit großer Sicherheit einige Organstreitverfahren vor dem BVerfG zur Folge. Das Ganze würde wahrscheinlich gegen den Grundsatz der Freiheit des Abgeordneten (Art. 38 Abs. 1 S. 2 GG) verstoßen. Für Laien an dieser Stelle: Dieses grundrechtsgleiche Recht ist sehr weit auslegbar.
Weiterhin wäre es auch Privaten ein Leichtes mehr Einfluss auf die Politik zu nehmen - ganz gleich in welcher Form.
Ich halte den Vorschlag im Ergebnis für unpraktikabel.
In diesem Lande darf immerhin noch geträumt werden.
„Es sollte sehr viel mehr namentliche Abstimmungen im Bundestag und in den Ländertagen geben - und es sollte veröffentlicht werden, wer wie bei der jeweiligen Abstimmung abstimmt.“
Und tausend Mal: ja zu dieser Forderung.
Wenn ich Wörter wie „Fraktionsdisziplin“ höre, wenn ich sehe, wie die Großorganisationen der Parteien komplexe, interessante Diskussionen simplifizieren und erdrücken, bis nur noch vier oder fünf Schattierungen desselben Konsens-Graus bleiben - dann fürchte ich, dass das Projekt Demokratie doch scheitern könnte.
Lasst sie abstimmen. Füttert ihre „Votes“ - in einer Twitter-/Facebook-geprägten Zeit - in Systeme, die uns erlauben, in Echtzeit zu lesen und zu visualisieren, wer sich in wessen Namen aus welchem Fenster gelehnt hat.
Hier können Abgeordnete (unabhängig von den Leithammel-Farben) Sympathien gewinnen - oder eine verdiente Tar-and-Feather-Session auf den Weg bringen.
Ich wähle keine Parteien - d.h., ich würde es gerne nicht mehr tun.
*Menschen* hingegen, die zu konkreten Themen gut sichtbar ihre Stimmen abgeben und die Folgen ihres Handelns zu erklären und zu tragen bereit sind: Das wären Diener des Staates, mit denen man gerne ein Bier trinken würde und der Zukunft entgegen gehen würde.
*Das* würde ich Demokratie nennen.
Aber natürlich wird nichts Derartiges passieren.
Deutschland stehen keine Wachstumsprozesse in Richtung „Open Data“/„Open Goverment“ bevor, sondern nur noch grausame Brüche.
Und wie gerne ich damit Unrecht hätte.
Dann wollen wir doch mal sehen wie DIE LINKE abstimmt bei einem Antrag, die Banken Kundenfreundlicher zu machen, ihnen die Abzocke zu verbieten und ebensoviel Risiko wie den Kunden aufzuladen und alle Konten von Parteien und Politikern zu veröffentlichen!
Anm.: Bitte beziehen Sie sich in Ihren Kommentaren auf das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können! :)
"Alle Aspekte seien in der Aktuellen Stunde am Mittwoch ausführlich diskutiert worden."
Selten so gelacht... Wüsste gern welcher Sonder-Super-Extra-Spezial-Spezialist aus der FDP diesen Satz formuliert hat. Echt gut für meine morgentlichen Zwerchfellübungen.
Aber im Ernst: Scheint als ob die Linke da einen Nerv getroffen hat. Bisher konnte jeder CDU/CSU und FDP Bundestagsabgeordnete immer noch behaupten: "Ich war ja dagegen." Das ist dann nur noch bedingt glaubhaft möglich... (Obwohl dann gesagt werden wird: "Ich war dagegen aber einem Antrag der Linken muss man ja aus Prinzip ablehnen." Aber was man davon zu halten hat, weiss man ja)
ps: Auch mal interessant ob und wie geschlossen die SPD abstimmen wird.
Die Idee ist im Grundsatz gut.
Probleme sehe ich allerdings darin, dass Lobbyismus und die Moeglichkeiten medialer Hetzjagden verstaerkt Abstimmungen beeinflussen werden. Ob der Waehler den Abgeordneten dann besser einschaetzen kann, ist die Frage.
Die Idee setzt auch voraus, dass sich Waehler zeitlich staerker mit Abgeordneten und Abstimmungen beschaeftigen koennen. Wer hat die Zeit?
Zusammenfassende Berichterstattung kann dann im Falle von namentlichen Abstimmungen schneller zu Gunsten oder zu Lasten des Abgeordneten kippen. Und beeinflusst auch wieder dessen Entscheidungen.
Im ersten Moment hoert es sich gut an, die Frage ist nur ob die Politik damit wirklich transparent wird, oder sich am Status quo letzten Endes doch nichts aendert.
Finde ich richtig gut Ihren Kommentar!
Und natürlich den Antrag der LINKEN.
Nur Transparenz vereitelt Machtklüngelei. Und ich würde gerne wissen welcher Abgeordnete wie abstimmt.
Immerhin sind die Abgeordneten mit einem Mandat ausgestattet worden.
Von uns Wählern.
So ist die Theorie.
Leider haben wir uns alle zu weit von der Theorie entfernt und dem Kapital die absolute Macht überlassen.
Dies gilt es wieder rückgängig zu machen.
Mit friedlichen Mitteln.
Solange dies noch möglich ist.
JaneO.
... der Benutzerin KristinaMariaB da voll anschließen: Ich finde Ihre Idee zwar auf den ersten Blick ganz anständig, auf den Zweiten bietet sie aber nicht bloß dem frustrierten Wähler die Möglichkeit zu überprüfen, was seine Volksvertreter so treiben. Sie bietet auch den Fraktionen die Möglichkeit noch mehr Fraktionszwang auf ihre Abgeordneten auszuweiten.
Das hätte mit großer Sicherheit einige Organstreitverfahren vor dem BVerfG zur Folge. Das Ganze würde wahrscheinlich gegen den Grundsatz der Freiheit des Abgeordneten (Art. 38 Abs. 1 S. 2 GG) verstoßen. Für Laien an dieser Stelle: Dieses grundrechtsgleiche Recht ist sehr weit auslegbar.
Weiterhin wäre es auch Privaten ein Leichtes mehr Einfluss auf die Politik zu nehmen - ganz gleich in welcher Form.
Ich halte den Vorschlag im Ergebnis für unpraktikabel.
In diesem Lande darf immerhin noch geträumt werden.
„Es sollte sehr viel mehr namentliche Abstimmungen im Bundestag und in den Ländertagen geben - und es sollte veröffentlicht werden, wer wie bei der jeweiligen Abstimmung abstimmt.“
Und tausend Mal: ja zu dieser Forderung.
Wenn ich Wörter wie „Fraktionsdisziplin“ höre, wenn ich sehe, wie die Großorganisationen der Parteien komplexe, interessante Diskussionen simplifizieren und erdrücken, bis nur noch vier oder fünf Schattierungen desselben Konsens-Graus bleiben - dann fürchte ich, dass das Projekt Demokratie doch scheitern könnte.
Lasst sie abstimmen. Füttert ihre „Votes“ - in einer Twitter-/Facebook-geprägten Zeit - in Systeme, die uns erlauben, in Echtzeit zu lesen und zu visualisieren, wer sich in wessen Namen aus welchem Fenster gelehnt hat.
Hier können Abgeordnete (unabhängig von den Leithammel-Farben) Sympathien gewinnen - oder eine verdiente Tar-and-Feather-Session auf den Weg bringen.
Ich wähle keine Parteien - d.h., ich würde es gerne nicht mehr tun.
*Menschen* hingegen, die zu konkreten Themen gut sichtbar ihre Stimmen abgeben und die Folgen ihres Handelns zu erklären und zu tragen bereit sind: Das wären Diener des Staates, mit denen man gerne ein Bier trinken würde und der Zukunft entgegen gehen würde.
*Das* würde ich Demokratie nennen.
Aber natürlich wird nichts Derartiges passieren.
Deutschland stehen keine Wachstumsprozesse in Richtung „Open Data“/„Open Goverment“ bevor, sondern nur noch grausame Brüche.
Und wie gerne ich damit Unrecht hätte.
Man merkt doch gleich, "Die Internationale" schweisst immer noch zusammen.
Alle Länder die Waffen haben wollen, bekommen Waffen.
Der zuverlässgste Lieferant in höchster Not ist immer noch das kommunistische Nord Korea, eben.
Die nachfolgenden Anträge dürften dann wohl die Autoproduktion lahmlegen um den CO2 Ausstoss zu mildern und die Verbrennungskraftwerke stillegen wg Klimaschutz.
Mit DIE LINKE zurück zur Natur, ist das nicht prima?
Die Frage ist, wie will DIE LINKE die Bedürfnisse ihres Klientels befriedigen, den Sozialhaushalt z.B.?
Es ist wichtig, dass wir nicht nur
um den eigenen Bauchnabel rotieren !
Spätestens die Globalisierung bringt die Probleme
der anderen in unser Haus herein.
Wir sind somit ein Teil des Problems
und ein Teil der Lösung der Probleme
in anderen Staaten.
Letzlich sehen wir, dass jeder Staat
ähnliche Probleme hat,
wir unterscheiden uns lediglich darin,
wie wir jeweils damit umgehen.
(so z.B.: - Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsdeffizite,
Korruption, Fremdenhass, Politikverdrossenheit, Machtmissbrauch, Menschenrechtsverletzungen usw. .)
Was meinen Sie, welche, dem Leo ebenbürtige Panzer durch Nordkorea hergestellt oder angeboten werden können?
[...]
Die LINKE (und auch die CDU und FDP) habe ich noch nie gewählt.
Was nicht heisst, dass es in diesen 3 Vereinen nicht doch (sehr selten) einen Lichtblick gäbe.
Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Ob der Kommentator wohl den Unterschied zwischen einem Hight-Tec-Kriegsgerät Marke "Leopard" und einem High-Tec-Automobil Marke Mercedes kennt?
Es ist wichtig, dass wir nicht nur
um den eigenen Bauchnabel rotieren !
Spätestens die Globalisierung bringt die Probleme
der anderen in unser Haus herein.
Wir sind somit ein Teil des Problems
und ein Teil der Lösung der Probleme
in anderen Staaten.
Letzlich sehen wir, dass jeder Staat
ähnliche Probleme hat,
wir unterscheiden uns lediglich darin,
wie wir jeweils damit umgehen.
(so z.B.: - Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsdeffizite,
Korruption, Fremdenhass, Politikverdrossenheit, Machtmissbrauch, Menschenrechtsverletzungen usw. .)
Was meinen Sie, welche, dem Leo ebenbürtige Panzer durch Nordkorea hergestellt oder angeboten werden können?
[...]
Die LINKE (und auch die CDU und FDP) habe ich noch nie gewählt.
Was nicht heisst, dass es in diesen 3 Vereinen nicht doch (sehr selten) einen Lichtblick gäbe.
Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Ob der Kommentator wohl den Unterschied zwischen einem Hight-Tec-Kriegsgerät Marke "Leopard" und einem High-Tec-Automobil Marke Mercedes kennt?
Dann wollen wir doch mal sehen wie DIE LINKE abstimmt bei einem Antrag, die Banken Kundenfreundlicher zu machen, ihnen die Abzocke zu verbieten und ebensoviel Risiko wie den Kunden aufzuladen und alle Konten von Parteien und Politikern zu veröffentlichen!
Anm.: Bitte beziehen Sie sich in Ihren Kommentaren auf das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
Liebe/r Corsicana,
leider argumentieren Sie polemisch und vollkommen am Thema vorbei.
Es geht hier um prinzipielles Demokratieverständnis, da stimme ich dem ersten Kommentar vollinhaltlich zu, und um die Tatsache, dass ein exklusiver Kreis aus Regierungsmitgliedern ("Bundessicherheitsrat"; da fallen mir diverse ähnliche Gremien in der DDR, der Sowjetunion usw. ein), über ein Waffengeschäft entscheidet, dass für alle, die sich vom "Arabischen Frühling" mehr Demokratie versprechen, eine Ohrfeige ist. Und offiziell begrüßt ja auch das deutsche Kabinett diese Entwicklungen...
Liebe/r Corsicana,
leider argumentieren Sie polemisch und vollkommen am Thema vorbei.
Es geht hier um prinzipielles Demokratieverständnis, da stimme ich dem ersten Kommentar vollinhaltlich zu, und um die Tatsache, dass ein exklusiver Kreis aus Regierungsmitgliedern ("Bundessicherheitsrat"; da fallen mir diverse ähnliche Gremien in der DDR, der Sowjetunion usw. ein), über ein Waffengeschäft entscheidet, dass für alle, die sich vom "Arabischen Frühling" mehr Demokratie versprechen, eine Ohrfeige ist. Und offiziell begrüßt ja auch das deutsche Kabinett diese Entwicklungen...
Da kratzt eine Fraktion an den Interessen der Rüstungslobby, und schon giftet hier im Forum der erste Nutzer darüber als "Fortschrittsverweigerung".
Ich sehe das genauso wie Lars Galtung: diese namentliche Abstimmung wird zeigen, wem die Abgeordneten verpflichtet sind! Ein guter Tag für die Demokratie in Deutschland und im Nahen Osten!
Namentliche Abstimmungen sind wichtig - genau so wichtig ist allerdings, dass der Wähler davon erfährt! Hier ist die Presse gefragt, diese Ergebnisse der Bevölkerung zugänglich zu machen!
---
Völlig egal, ob es sich dabei um mehr als fragwürdige Waffenlieferungen an undemokratische Staaten handelt oder um "parlamentarischen Alltag"
---
Und dass die konservativen Astroturfer wieder Schaum vor'm Maul haben wenn von der Linken ein vernünftiger Vorschlag kommt (der dann auch noch am Macht-Selbstverständniss der Etablierten kratzt) ist ja nichts neues.
Kann man lächelnd ignorieren...
auch für den Bundeshaushalt git:
"Ohne Moos nix los."
D lebt vom Export und wenn wir die Geschäfte nicht machen, sind es Andere und das wirkt sich negativ auf die Einnahmen des Bundes aus und auch auf den Sozialhaushalt.
Namentliche Abstimmungen sind wichtig - genau so wichtig ist allerdings, dass der Wähler davon erfährt! Hier ist die Presse gefragt, diese Ergebnisse der Bevölkerung zugänglich zu machen!
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Völlig egal, ob es sich dabei um mehr als fragwürdige Waffenlieferungen an undemokratische Staaten handelt oder um "parlamentarischen Alltag"
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Und dass die konservativen Astroturfer wieder Schaum vor'm Maul haben wenn von der Linken ein vernünftiger Vorschlag kommt (der dann auch noch am Macht-Selbstverständniss der Etablierten kratzt) ist ja nichts neues.
Kann man lächelnd ignorieren...
auch für den Bundeshaushalt git:
"Ohne Moos nix los."
D lebt vom Export und wenn wir die Geschäfte nicht machen, sind es Andere und das wirkt sich negativ auf die Einnahmen des Bundes aus und auch auf den Sozialhaushalt.
Liebe/r Corsicana,
leider argumentieren Sie polemisch und vollkommen am Thema vorbei.
Es geht hier um prinzipielles Demokratieverständnis, da stimme ich dem ersten Kommentar vollinhaltlich zu, und um die Tatsache, dass ein exklusiver Kreis aus Regierungsmitgliedern ("Bundessicherheitsrat"; da fallen mir diverse ähnliche Gremien in der DDR, der Sowjetunion usw. ein), über ein Waffengeschäft entscheidet, dass für alle, die sich vom "Arabischen Frühling" mehr Demokratie versprechen, eine Ohrfeige ist. Und offiziell begrüßt ja auch das deutsche Kabinett diese Entwicklungen...
aber wo war DIE LINKE mit ihren namentlichen Anträgen, als die Banken sich verzockt hatten und mit über 400 Milliarden € von der Bundesregierung rausgehauen werden mussten?
Warum duldet DIE LINKE das die Überziehung von Girokonten mit bis zu 19% ZS belegt werden darf?
Warum darf der Häuslebauer, der in Not kommt seine Rest Hypothek nach der Versteigerung lebenslang abbezahlen, nachdem sein Häusle billigst an Bevorzugte verscherbelt wurde?
Im kapitalistischen Amerika gibt er seinen Schlüssel bei der Bank ab und gut ist.
Warum stellt DIE LINKE keinen Antrag das Hypotheken nicht mehr als 1% ZS kosten dürfen, weil die Bank das Geld zu 0% bekommt, in Austria geht das.
Warum muß der Kunde der Bank, der zu Geld kommt, eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen, wenn er vorzeitig Verbindlichkeiten tilgen will?
Alles Soziale Themen für DIE LINKE und was ist passiert, NICHTS, nur Palaver und Gelaber.
Deshalb meine Befürchtung, dass DIE LINKE bei einem Antrag zur Veröffentlichung von Bankkonten der Parteien, am ersten die Reißleine zieht.
Die LINKE wird ja in absehbarer Zeit keine Regierungsverantwortung kriegen. Da kann sie sich jetzt prima als moralisches Gewissen der Nation aufspielen!
aber wo war DIE LINKE mit ihren namentlichen Anträgen, als die Banken sich verzockt hatten und mit über 400 Milliarden € von der Bundesregierung rausgehauen werden mussten?
Warum duldet DIE LINKE das die Überziehung von Girokonten mit bis zu 19% ZS belegt werden darf?
Warum darf der Häuslebauer, der in Not kommt seine Rest Hypothek nach der Versteigerung lebenslang abbezahlen, nachdem sein Häusle billigst an Bevorzugte verscherbelt wurde?
Im kapitalistischen Amerika gibt er seinen Schlüssel bei der Bank ab und gut ist.
Warum stellt DIE LINKE keinen Antrag das Hypotheken nicht mehr als 1% ZS kosten dürfen, weil die Bank das Geld zu 0% bekommt, in Austria geht das.
Warum muß der Kunde der Bank, der zu Geld kommt, eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen, wenn er vorzeitig Verbindlichkeiten tilgen will?
Alles Soziale Themen für DIE LINKE und was ist passiert, NICHTS, nur Palaver und Gelaber.
Deshalb meine Befürchtung, dass DIE LINKE bei einem Antrag zur Veröffentlichung von Bankkonten der Parteien, am ersten die Reißleine zieht.
Die LINKE wird ja in absehbarer Zeit keine Regierungsverantwortung kriegen. Da kann sie sich jetzt prima als moralisches Gewissen der Nation aufspielen!
"Die Bundesregierung leiste "selbstverständlich ihren Beitrag, um die demokratische Entwicklung in Nordafrika und im Nahen Osten zusammen mit unseren Partnern weiter zu unterstützen".
Liebe Frau Merkel
Es mag ja Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, aber es gab auch in Bahrein Demokratiebestrebungen, die von saudischen Panzern niedergeschlagen wurden!
Ich erwarte ja nicht das Sie den Saudis vorschreiben wie Sie Ihr Land zu regieren haben, aber den Leuten Panzern zu liefern die diese gegen Zivilisten die mehr Demokratie fordern, muss ja nun auch nicht sein!
Und den oben genannten Satz auch noch in diesem Kontext zu äussern sagt eigentlich alles über SIE aus was man über SIE wissen muss!
Ich hoffe sie freuen sich dann wieder mal wenn die Panzer dann zum Einsatz kommen!
LG
Klaus
Liebe Herr Klaus Schw.,
ich befürchte Merkel hat in dieser Hinsicht absolut nichts zu melden. Ganz Deutschland hat in dieser Hinsicht nichts zu melden. Es würde höchstens was bringen, wenn man irgendwie auch allen anderen Länder verbieten könnte, Waffen nach Saudi Arabien zu liefern. Ich befürchte aber, dass diese Möglichkeit nicht existiert. Deutscher Alleingang ist deswegen wirkungslos. Falls sie an denken, dass das andere Länder dazu bringt Deutschland zu folgen. Irren Sie sich. Niemand interessiert sich dafür, was Deutschland in dem Fall denkt.
Wo kamen in Bahrain welche Panzer zum Einsatz?
Liebe Herr Klaus Schw.,
ich befürchte Merkel hat in dieser Hinsicht absolut nichts zu melden. Ganz Deutschland hat in dieser Hinsicht nichts zu melden. Es würde höchstens was bringen, wenn man irgendwie auch allen anderen Länder verbieten könnte, Waffen nach Saudi Arabien zu liefern. Ich befürchte aber, dass diese Möglichkeit nicht existiert. Deutscher Alleingang ist deswegen wirkungslos. Falls sie an denken, dass das andere Länder dazu bringt Deutschland zu folgen. Irren Sie sich. Niemand interessiert sich dafür, was Deutschland in dem Fall denkt.
Wo kamen in Bahrain welche Panzer zum Einsatz?
In anbetracht der politschen Geschichte
und der heute erkennbaren Entwicklung auf der Welt
müssen die heutigen Bedürfnisse der Bürger
nach Aufklärung und Transparenz berücksichtigt werden.
Der emanzipierte, aufgeklärte Bürger stellt
die geheime Bundessicherheitsratarbeit in Frage,-
mit Recht !
Möglicherweise sollten die geltenden Vorschriften
den Bedürfnissen der Bürger
in Deutschland des Jahres 2011` angepasst werden.
wenn die Politik einen gläsernen Bürger will,
dann hat der Bürger auch ein Recht auf einen gläsernen Politiker.
wenn die Politik einen gläsernen Bürger will,
dann hat der Bürger auch ein Recht auf einen gläsernen Politiker.
Gibt es in Deutschland den sonst keine Probleme? Was spielt es für eine Rolle, ob Deutschland Waffen nach Saudi Arabien liefert oder nicht? Da wird so getan, als ob Deutschland in der Hinsicht irgendeine Rolle spielt. Wenn Saudi Arabien Panzer haben will, dann werden sie diese bekommen. Wenn nicht aus Deutschland, dann aus USA, Russland, Nordkorea oder sonst woher. Und was Linke angeht. Es gab viele Länder, wo diese [...] an der Macht war. Eines haben fast alle diese Länder gemeinsam. Die haben sich zu dieser Zeit totgerüstet. Die zweite Gemeinsamkeit war, dass Demonstrationen dort oft mit Panzern niedergeschossen wurden. Wieso haben die jetzt auf einmal was gegen, wenn Saudi Arabien für solche Zwecke sich Waffen besorgt?
Bitte achten Sie auf eine angemessene Wortwahl und einen respektvollen Tonfall. Danke, die Redaktion/fk.
... was wäre denn, wenn Peter Gauweiler (CSU), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) oder Norbert Lammert (CDU) den im Artikel beschrieben Antrag eingebracht hätten? Versuchen Sie doch mal, die antiquierten ideologischen Gräben zu verlassen!
Arabien für solche Zwecke sich Waffen besorgt?" - Ihre Menschenverachtung für friedliche Demonstranten für Menschenrechte, Freiheit, Demokratie (Saudi-Arabien versus Bahrein) ist kaum noch zu überbieten. -
Zitat: "Vas spielt es für eine Rolle, ob Deutschland Waffen nach Saudi Arabien liefert oder nicht?"
... was wäre denn, wenn Peter Gauweiler (CSU), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) oder Norbert Lammert (CDU) den im Artikel beschrieben Antrag eingebracht hätten? Versuchen Sie doch mal, die antiquierten ideologischen Gräben zu verlassen!
Arabien für solche Zwecke sich Waffen besorgt?" - Ihre Menschenverachtung für friedliche Demonstranten für Menschenrechte, Freiheit, Demokratie (Saudi-Arabien versus Bahrein) ist kaum noch zu überbieten. -
Zitat: "Vas spielt es für eine Rolle, ob Deutschland Waffen nach Saudi Arabien liefert oder nicht?"
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