Stuttgart 21 Immer neuer Stress in Stuttgart

Baden-Württemberg wird nach der Überprüfung des Bahnhofprojekts nicht friedlicher. Die Gegner des neuen Bahnhofs toben. Die Regierung ist gespalten.

Der Stresstest für Stuttgart 21 ist gelaufen, die Befürworter des tiefergelegten Bahnhofs atmen auf. Wirklich Angst haben mussten sie zwar nicht, denn es war absehbar, dass das weitgehend durchgeplante Projekt in dieser späten Phase nicht mehr an technischen Einwendungen scheitern würde.

Der Stress mit Stuttgart 21 wird aber nicht vorbei sein. Denn das Projekt ist mittlerweile einfach zu weit auf das falsche Gleis geraten, als dass seine Gegner sich durch Ingenieursgutachten wirklich besänftigen ließen.

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So wird in der Stadt Stuttgart der Protest weitergehen, wird sich bürgerliches Aufbegehren immer wieder daran knüpfen, dass man beim Widerstand gegen den neuen Bahnhof die eigentlich wichtige Phase in den 90er Jahren verschlafen hat – eine Erkenntnis, die zugleich lähmt und anstachelt. Und daher nicht so leicht zu verarbeiten ist.

Stuttgart 21 ist und bleibt ein umstrittenes, weil zutiefst fragwürdiges Mammutprojekt, welches das Leben in der baden-württembergischen Hauptstadt jetzt jahrelang prägen wird. Jede Panne wird die Wunde wieder jucken lassen, jede Bauverzögerung, jede der vermutlich zu erwartenden Kostensteigerungen wird zu Gejaule und Gemaule führen.

Auch in der grün-roten Landesregierung wird es keinen Stressabbau geben. Die Grünen als Wahlsieger haben verloren, die nur knapp geschlagene SPD wird sich als gestärkte Kraft empfinden. Sie stand und steht hinter dem Projekt mit einer Eindeutigkeit, wie sie die Grünen in ihrer Gegnerschaft zeigten und zeigen. Das erzeugt Spannungen in der Koalition, und jede Panne, jede Kostensteigerung … siehe oben. Schon zeigt sich, dass der Arbeitsplatzeffekt des Milliardenbaus gar nicht so üppig ist, wie bisher dargelegt. Und es wird auch weiterhin Zahlen und Effekte geben, die Zweifel am Sinn des Vorhabens schüren.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen kann Stuttgart 21 für den Rest seiner Amtszeit als Dauervorlage betrachten. Weil seine Partei viel versprochen hat und wenig halten kann, wird sie sich an dem Bahnprojekt abarbeiten und, wie die Grünen nun einmal sind, werden sie der Regierungsmannschaft das Leben schwer machen. Etwa dadurch, dass man von ihr mehr erwartet, als in einer Koalitionspartnerschaft machbar ist. Grün-Rot wird kein Prima-Klima-Bündnis werden, so viel steht fest. Zumal der nächste Stressfaktor schon naht, die aus grüner Sicht wohl aussichtslose Volksabstimmung.

Leser-Kommentare
    • JD
    • 22.07.2011 um 12:24 Uhr

    ... auch wenn es gelöscht wird...

    Aber dieses Zinober geht einem langsam echt auf die Nerven. S21 soll endlich gebaut werden und dann is Ruhe im Karton.

    Ständig wirft irgendeine Seite mit Dreck in diesem Politkindergarten. Der Niedergang der Vernunft und des Intellekts ist hier ein einer live show zu beobachten. Abnormal, einfach nur noch abnormal das ganze.

    18 Leser-Empfehlungen
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    ...was meines Erachtens Die Bahn vorhat. Es aussitzen, warten, bis sich der Staub gelegt hat. Man brauch nicht studiert sein, oder irgendein Rechtsstudium, um sich dessen bewusst zu werden. Gesunder Menschenverstand tuts meistens auch(wenn nicht sogar besser).

    Wie sagte Volker Pispers:
    "Was die da oben machen, ist dem Deutschen völlig egal. Hauptsache sie sind sich endlich mal einig."

    In diesem Sinne:
    Widerstand ist anstregend, aber gesund.

    "S21 soll endlich gebaut werden und dann is Ruhe im Karton."

    Genau, und am Ende soll er 12 Mrd. € kosten.
    Dann sollte man die Jubler (wie Sie) an den Mehrkosten beteiligen - und zwar auf Lebenzeit!

    • JD
    • 25.07.2011 um 12:03 Uhr

    Was jucken mich eure Argumente? Zum notieren: gar nicht!

    ...was meines Erachtens Die Bahn vorhat. Es aussitzen, warten, bis sich der Staub gelegt hat. Man brauch nicht studiert sein, oder irgendein Rechtsstudium, um sich dessen bewusst zu werden. Gesunder Menschenverstand tuts meistens auch(wenn nicht sogar besser).

    Wie sagte Volker Pispers:
    "Was die da oben machen, ist dem Deutschen völlig egal. Hauptsache sie sind sich endlich mal einig."

    In diesem Sinne:
    Widerstand ist anstregend, aber gesund.

    "S21 soll endlich gebaut werden und dann is Ruhe im Karton."

    Genau, und am Ende soll er 12 Mrd. € kosten.
    Dann sollte man die Jubler (wie Sie) an den Mehrkosten beteiligen - und zwar auf Lebenzeit!

    • JD
    • 25.07.2011 um 12:03 Uhr

    Was jucken mich eure Argumente? Zum notieren: gar nicht!

    • Jenss
    • 22.07.2011 um 12:31 Uhr

    [...]

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

    13 Leser-Empfehlungen
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    • Jenss
    • 22.07.2011 um 12:34 Uhr

    Das stimmt so einfach nicht. Der OB Schuster hat sein Wahlversprechen gebrochen. Er hat bewußt einen Bürgerentscheid torpediert. Den Bürgerentscheid hatte er im Wahlkampf zugesagt, worauf sich der grüne Kandidat zurückgezogen hat.

    Als Schuster dann im Amt war, hat er während die Unterschriften für den Entscheid gesammelt wurden, den Vertrag mit der Bahn unterschrieben. Der wurde darauf rechtskräftig und der Bürgerentscheid deswegen vom Gericht gekippt.

    Dies war pure CDU Willkürpolitik, was man daran ersehen kann, dass die Bahn ihre Unterschrift erst über ein Jahr später unter den Vertrag gesetzt hat.

    Die Behauptung, der Widerstand wäre plötzlich 2010 erst losgegangen ist falsch. Er wird auch nicht durch ständige Wiederholung besser.

    • cvnde
    • 22.07.2011 um 16:07 Uhr

    Was passiert eigentlich, sollte Schuster die OB-Wahl 2012 verlieren?
    Am ende könnte sich danach doch herausstellen, dass Stuttgart gasr nicht in der Lage wäre das Projekt Co zu finanzieren.

    Aber mal realistisch, gibt gibt es immer noch zwei Möglichkeiten S21 ohne Kostenrisiko zu stoppen:

    1. Stadt und Land erklären der Bahn bei Summe x € ist
    Schluss. Das wird vertraglich vereinbart und gut.

    2. Änderungen im Planfestestellungsverfahren.
    Die Bahn scheint ja im Moment zu versuchen an den
    bestehen Teilen von Planfeststellungsverfahren
    Korrekturen durchbringen zu wollen.

    Das sollte das Land grundsärtzlich unterbinden, denn es
    kann nicht sein das aus PFBs verhandelbare Dokumente
    werden, wie es dem Antragseller in den Kram paßt.
    Wo das hinführt, wenn man Genehigungsverfahren "locker
    auslegt" konnte man vor einem Jahr in Duisburg sehen.
    Am Ende will dann keiner Schuld sein.

    Rein rechtlich ist dieser Stresstest, nichts wert, wenn die Bahn aber an getroffenen PFBs Korrekturen anbringen will,
    sieht die Sache anders aus.

    Was im Moment auffällt ist, dass des um die wasserrechtliche Genemigung sehr Ruhig geworden ist.

    Ist die durch?

    • Jenss
    • 22.07.2011 um 12:34 Uhr

    Das stimmt so einfach nicht. Der OB Schuster hat sein Wahlversprechen gebrochen. Er hat bewußt einen Bürgerentscheid torpediert. Den Bürgerentscheid hatte er im Wahlkampf zugesagt, worauf sich der grüne Kandidat zurückgezogen hat.

    Als Schuster dann im Amt war, hat er während die Unterschriften für den Entscheid gesammelt wurden, den Vertrag mit der Bahn unterschrieben. Der wurde darauf rechtskräftig und der Bürgerentscheid deswegen vom Gericht gekippt.

    Dies war pure CDU Willkürpolitik, was man daran ersehen kann, dass die Bahn ihre Unterschrift erst über ein Jahr später unter den Vertrag gesetzt hat.

    Die Behauptung, der Widerstand wäre plötzlich 2010 erst losgegangen ist falsch. Er wird auch nicht durch ständige Wiederholung besser.

    • cvnde
    • 22.07.2011 um 16:07 Uhr

    Was passiert eigentlich, sollte Schuster die OB-Wahl 2012 verlieren?
    Am ende könnte sich danach doch herausstellen, dass Stuttgart gasr nicht in der Lage wäre das Projekt Co zu finanzieren.

    Aber mal realistisch, gibt gibt es immer noch zwei Möglichkeiten S21 ohne Kostenrisiko zu stoppen:

    1. Stadt und Land erklären der Bahn bei Summe x € ist
    Schluss. Das wird vertraglich vereinbart und gut.

    2. Änderungen im Planfestestellungsverfahren.
    Die Bahn scheint ja im Moment zu versuchen an den
    bestehen Teilen von Planfeststellungsverfahren
    Korrekturen durchbringen zu wollen.

    Das sollte das Land grundsärtzlich unterbinden, denn es
    kann nicht sein das aus PFBs verhandelbare Dokumente
    werden, wie es dem Antragseller in den Kram paßt.
    Wo das hinführt, wenn man Genehigungsverfahren "locker
    auslegt" konnte man vor einem Jahr in Duisburg sehen.
    Am Ende will dann keiner Schuld sein.

    Rein rechtlich ist dieser Stresstest, nichts wert, wenn die Bahn aber an getroffenen PFBs Korrekturen anbringen will,
    sieht die Sache anders aus.

    Was im Moment auffällt ist, dass des um die wasserrechtliche Genemigung sehr Ruhig geworden ist.

    Ist die durch?

    • Jenss
    • 22.07.2011 um 12:34 Uhr

    Das stimmt so einfach nicht. Der OB Schuster hat sein Wahlversprechen gebrochen. Er hat bewußt einen Bürgerentscheid torpediert. Den Bürgerentscheid hatte er im Wahlkampf zugesagt, worauf sich der grüne Kandidat zurückgezogen hat.

    Als Schuster dann im Amt war, hat er während die Unterschriften für den Entscheid gesammelt wurden, den Vertrag mit der Bahn unterschrieben. Der wurde darauf rechtskräftig und der Bürgerentscheid deswegen vom Gericht gekippt.

    Dies war pure CDU Willkürpolitik, was man daran ersehen kann, dass die Bahn ihre Unterschrift erst über ein Jahr später unter den Vertrag gesetzt hat.

    Die Behauptung, der Widerstand wäre plötzlich 2010 erst losgegangen ist falsch. Er wird auch nicht durch ständige Wiederholung besser.

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    "3. Es wurde nicht verschlafen dagegen vorzugehen!

    Das stimmt so einfach nicht. Der OB Schuster hat sein Wahlversprechen gebrochen. Er hat bewußt einen Bürgerentscheid torpediert. Den Bürgerentscheid hatte er im Wahlkampf zugesagt, worauf sich der grüne Kandidat zurückgezogen hat.

    Als Schuster dann im Amt war, hat er während die Unterschriften für den Entscheid gesammelt wurden, den Vertrag mit der Bahn unterschrieben. Der wurde darauf rechtskräftig und der Bürgerentscheid deswegen vom Gericht gekippt.

    Dies war pure CDU Willkürpolitik, was man daran ersehen kann, dass die Bahn ihre Unterschrift erst über ein Jahr später unter den Vertrag gesetzt hat.

    Die Behauptung, der Widerstand wäre plötzlich 2010 erst losgegangen ist falsch. Er wird auch nicht durch ständige Wiederholung besser."

    -----------------------

    Es ist legitim für die Stuttgarter Bürger als Folge der Verärgerung nun den Bgm abzuwählen. Wenn sich genug Wähler dafür entscheiden, den Bgm nicht mehr zu wählen, ist er weg.

    Diese Möglichkeit hat der Bürger.
    Das sind eindeutig demokratische Spielregeln.

    Frau Merkel hat beweisbar gesagt, die LTW B-W soll die Volksabstimmung über S 21 sein. Das kann vielfach bewiesen werden.
    Die CDU wurde abgewählt.
    Das ist ein legitimes demokratisches Verfahren.

    Wenn die Gegener den Politikern Fahrlässigkeit nachweisen können, so können sie die Politiker der Steuergeldverschwendung anklagen. Auch das wäre legitim demokratisch.

    Für die Zukunft: Direkte Demokratie erzwingen.

    "3. Es wurde nicht verschlafen dagegen vorzugehen!

    Das stimmt so einfach nicht. Der OB Schuster hat sein Wahlversprechen gebrochen. Er hat bewußt einen Bürgerentscheid torpediert. Den Bürgerentscheid hatte er im Wahlkampf zugesagt, worauf sich der grüne Kandidat zurückgezogen hat.

    Als Schuster dann im Amt war, hat er während die Unterschriften für den Entscheid gesammelt wurden, den Vertrag mit der Bahn unterschrieben. Der wurde darauf rechtskräftig und der Bürgerentscheid deswegen vom Gericht gekippt.

    Dies war pure CDU Willkürpolitik, was man daran ersehen kann, dass die Bahn ihre Unterschrift erst über ein Jahr später unter den Vertrag gesetzt hat.

    Die Behauptung, der Widerstand wäre plötzlich 2010 erst losgegangen ist falsch. Er wird auch nicht durch ständige Wiederholung besser."

    -----------------------

    Es ist legitim für die Stuttgarter Bürger als Folge der Verärgerung nun den Bgm abzuwählen. Wenn sich genug Wähler dafür entscheiden, den Bgm nicht mehr zu wählen, ist er weg.

    Diese Möglichkeit hat der Bürger.
    Das sind eindeutig demokratische Spielregeln.

    Frau Merkel hat beweisbar gesagt, die LTW B-W soll die Volksabstimmung über S 21 sein. Das kann vielfach bewiesen werden.
    Die CDU wurde abgewählt.
    Das ist ein legitimes demokratisches Verfahren.

    Wenn die Gegener den Politikern Fahrlässigkeit nachweisen können, so können sie die Politiker der Steuergeldverschwendung anklagen. Auch das wäre legitim demokratisch.

    Für die Zukunft: Direkte Demokratie erzwingen.

  1. Das die S21 Gegner wie BUND usw jetzt von Finananzbehörde kontrolliert werden finde ich nur gerecht. Für andere Projekte vom BUND wird um Geld gebettelt und bei S21 gibt man es für Anwälte, Gutachten und Demos aus.

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    Was soll diese Aussage?
    Steuerzahlers Geld wird für viel Werbung, z. B. auf Bussen in der Region ausgegeben. Ist das in Ordnung, wenn das Projekt durch Lug und Trug zustande gekommen ist? Bitte nicht immer auf 1,5 Augen blind sein, sondern alles beachten, womit zugegebenermaßen die Meisten leider überfordert sind. Lesen Sie mal hier ein bisschen, dann sieht alles schon wieder ganz anders aus:http://www.stern.de/panorama/geheimpapier-zu-stuttgart-21-wie-die-bahn-die-wahren-kosten-verschleiert-1708627.html. Danke

    Was soll diese Aussage?
    Steuerzahlers Geld wird für viel Werbung, z. B. auf Bussen in der Region ausgegeben. Ist das in Ordnung, wenn das Projekt durch Lug und Trug zustande gekommen ist? Bitte nicht immer auf 1,5 Augen blind sein, sondern alles beachten, womit zugegebenermaßen die Meisten leider überfordert sind. Lesen Sie mal hier ein bisschen, dann sieht alles schon wieder ganz anders aus:http://www.stern.de/panorama/geheimpapier-zu-stuttgart-21-wie-die-bahn-die-wahren-kosten-verschleiert-1708627.html. Danke

  2. sieht dieses Kasperletheater wirklich putzig aus.
    Wenn die Gegner von S21 noch ernst genommen werden wollen,sollten sie aufhören mit den Füßchen zu stampfen, sich die Nase abputzen und an den Tisch setzen.

    11 Leser-Empfehlungen
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    • Buh
    • 22.07.2011 um 13:12 Uhr

    der Gegner ernst genommen werden wollen, sollten Sie aufhören mit billigen Metaphern andere zu diskreditieren anstatt auf der Ebene des Sacharguments zu diskutieren. Die Gegner sagen nicht "S21 ist Blöd, auch trotz Stresstest", sondern haben gute Gründe den Stresstest als "bestanden" zu deklarieren und auch gute Gründe weiterhin gegen S21 vorzugehen. Dass aus dem bequemen Sessel weit weg, diese Argumente nichts zählen, und man nur einen zähen Kampf beobachtete, den man selbst nicht mehr durchblicken kann, gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, die Gegner als Ausgeburt emotionaler Unvernunft darzustellen.

    • Buh
    • 22.07.2011 um 13:12 Uhr

    der Gegner ernst genommen werden wollen, sollten Sie aufhören mit billigen Metaphern andere zu diskreditieren anstatt auf der Ebene des Sacharguments zu diskutieren. Die Gegner sagen nicht "S21 ist Blöd, auch trotz Stresstest", sondern haben gute Gründe den Stresstest als "bestanden" zu deklarieren und auch gute Gründe weiterhin gegen S21 vorzugehen. Dass aus dem bequemen Sessel weit weg, diese Argumente nichts zählen, und man nur einen zähen Kampf beobachtete, den man selbst nicht mehr durchblicken kann, gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, die Gegner als Ausgeburt emotionaler Unvernunft darzustellen.

    • TDU
    • 22.07.2011 um 12:45 Uhr

    Mit Ideologen gibt es keinen Frieden. Man muss tun und zwar genau das, was ihrer Ideologie entspricht. Kompromisslos und einseitig. Diese Verlangen unterscheidet die Ideologen von Demokraten und das Resultat ist die Unterwerfung zugunsten der Streitvermeidung. Das ist aber vom Frieden soweit entfernt wie das zufriedene Lächeln vom Dauergrinsen.

    10 Leser-Empfehlungen
  3. "Lasst bleiben, was nicht zwingend sein muss. Es bringt nur Stress. Und Unfrieden."

    Wie wahr! Dieses S21 Projekt ist Verschwendung. Wir machen Deutschland an dieser Stelle wieder etwas teuerer. S21 verbraucht die finanziellen Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen werden (Bildung, Soziales, andere notwendiger Verkehrsprojekte ausserhalb der Großstadtregionen). In einer Zeit der Finanzkrisen (die USA und einige Staaten in EU sind von der Staatspleite bedroht!) und Turbulenzen in derartige Projekte hiuneinzuinvestieren und die Staatsverschuldung auch in D immer weiter hochzuschrauben erscheint verantwortungslos. S21 erhöht den finanziellen Stress auf den angespannten Staatshaushalt und schafft deshalb nur neuen Unfrieden! Wir steuern auf andere Zeiten zu als wir sie in den Tagen hatten, als Kohl noch von den "blühenden Landschaften redete", weil niemand ahnen konnte, was alles an Kosten, Folgekosten und Schulden ins Haus steht!

    16 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [...]

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

    Noch einmal mein Kommentar, da Fehler eingeschlichen:
    Wenn man bedenkt, wieviel Schulden BW allein schon von der vorherigen Regierung geerbt hat, nun auch noch 4,5 Milliarden versenken soll und dabei sind noch nicht einmal unvorhergesehene Kosten mit eingeplant, sondern nur auf eine
    rigide Art geschönte Berechnung geboten.
    Die Bahn kann die jetzigen Risiken ihrer Netze nicht bewältigen, aber so einem Mammut-Projekt glaubt sie sich in ihrem Größenwahn gewachsen???

    [...]

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

    Noch einmal mein Kommentar, da Fehler eingeschlichen:
    Wenn man bedenkt, wieviel Schulden BW allein schon von der vorherigen Regierung geerbt hat, nun auch noch 4,5 Milliarden versenken soll und dabei sind noch nicht einmal unvorhergesehene Kosten mit eingeplant, sondern nur auf eine
    rigide Art geschönte Berechnung geboten.
    Die Bahn kann die jetzigen Risiken ihrer Netze nicht bewältigen, aber so einem Mammut-Projekt glaubt sie sich in ihrem Größenwahn gewachsen???

  4. Denn bisher waren nur vage Formulierungen zum Thema zu lesen und wenig Hintergrund wie denn nun genau die 30 % gefordertere, höhere Leistungsfähigkeit des Bahnhofs genau definiert wurde, gegenüber dem alten Bahnhof.

    Das aber genau ist doch der Knackpunkt was genau wird denn vom Gutachter wie geanu als bestandfen definiert. Da kann man mal auf Details gespannt sein. Denn nur eine nachweislich deutlich höhere Leistungsverbesserung auch für den Alltagskunden kann doch eine so immense Investition rechtfertigen.

    Wen das Ergebnis so eindeutig sein soll, dann Frage ich mich warum es so voreilig in die Öffentlichkeit lanciert wurde, statt auf einen auf nachvollziehbaren Fakten beruhende, öffentliche Präsentation im Vermittlungsausschuß zu warten.

    So ist aus meiner Sicht noch nichts entschieden und unnötig Öl ins Feuer gegossen worden.

    Ich würde den Gegnern jedoch raten, die Präsentation des Gutachtens eben nicht zu boykottieren, denn so liefern Sie den Befürworten einen (erhoffte?) Steilvorlage, Sie in die radiakle Ecke abzudrängen.

    Bei einer Teilnahme können Sie sehr geanu nachfragen und öffentlich machen, auf welcher Grundlage das Ergebnis basiert und ob die Vorgaben eingehalten wurden oder eben nicht.

    12 Leser-Empfehlungen
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    • Buh
    • 22.07.2011 um 13:17 Uhr

    "Ich würde den Gegnern jedoch raten, die Präsentation des Gutachtens eben nicht zu boykottieren, denn so liefern Sie den Befürworten einen (erhoffte?) Steilvorlage, Sie in die radiakle Ecke abzudrängen."

    Stellungnahme des Aktionsbündnises:

    "Wir stehen für eine öffentliche Schauveranstaltung über einen Alibi-Stresstest nicht zur Verfügung. Auch nach tagelangen internen Diskussionen mit Dr. Heiner Geißler und Vertretern der Bahn über die Prämissen des Stresstests konnte kein Einvernehmen über die Vorgaben und das Verfahren erzielt werden; unsere Bedingungen wurden in keiner Weise erfüllt. Unter diesen Voraussetzungen lehnen wir eine Teilnahme ab"

    und weiter:

    "„Wesentliche Unterlagen, die zur Beurteilung des Stresstests unverzichtbar sind wie beispielsweise die Fahrplanrobustheitsprüfung oder die Auftrags- und Leistungsbeschreibung an den Gutachter SMA, wurden uns, entgegen der Zusagen der Bahn, vorenthalten. Auch wurde die ursprüngliche Zusage der Bahn, den direkten Kontakt zwischen dem Aktionsbündnis und dem Gutachter SMA zu ermöglichen, nachträglich wieder zurückgezogen. “ Die Strategie der Bahn, anfängliche Zusagen später immer wieder zurückzuziehen, sei unerträglich."

    http://www.bei-abriss-auf...

    Ich finde diese Grüne mehr als gerechtfertigt. Wäre die Präsentation im Zuge einer Untersuchung des Stresstests, ähnlich der Schlichtung, angelegt würde ich das anders sehen.

    • Buh
    • 22.07.2011 um 13:17 Uhr

    "Ich würde den Gegnern jedoch raten, die Präsentation des Gutachtens eben nicht zu boykottieren, denn so liefern Sie den Befürworten einen (erhoffte?) Steilvorlage, Sie in die radiakle Ecke abzudrängen."

    Stellungnahme des Aktionsbündnises:

    "Wir stehen für eine öffentliche Schauveranstaltung über einen Alibi-Stresstest nicht zur Verfügung. Auch nach tagelangen internen Diskussionen mit Dr. Heiner Geißler und Vertretern der Bahn über die Prämissen des Stresstests konnte kein Einvernehmen über die Vorgaben und das Verfahren erzielt werden; unsere Bedingungen wurden in keiner Weise erfüllt. Unter diesen Voraussetzungen lehnen wir eine Teilnahme ab"

    und weiter:

    "„Wesentliche Unterlagen, die zur Beurteilung des Stresstests unverzichtbar sind wie beispielsweise die Fahrplanrobustheitsprüfung oder die Auftrags- und Leistungsbeschreibung an den Gutachter SMA, wurden uns, entgegen der Zusagen der Bahn, vorenthalten. Auch wurde die ursprüngliche Zusage der Bahn, den direkten Kontakt zwischen dem Aktionsbündnis und dem Gutachter SMA zu ermöglichen, nachträglich wieder zurückgezogen. “ Die Strategie der Bahn, anfängliche Zusagen später immer wieder zurückzuziehen, sei unerträglich."

    http://www.bei-abriss-auf...

    Ich finde diese Grüne mehr als gerechtfertigt. Wäre die Präsentation im Zuge einer Untersuchung des Stresstests, ähnlich der Schlichtung, angelegt würde ich das anders sehen.

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