Schleswig-Holstein : CDU-Landeschef Boetticher gibt Amt auf

Eine Liebesbeziehung zu einer 16-Jährigen beendet die Karriere von Christian von Boetticher. Der Chef der Nord-CDU tritt zurück und ist auch nicht mehr Spitzenkandidat.
CDU-Spitzenkandidat Christian von Boetticher ©picture alliance / dpa

Schleswig-Holsteins CDU-Chef Christian von Boetticher hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 40-Jährige äußerte sich am Abend nach einer CDU-Vorstandssitzung in Kiel. Er wird auch nicht mehr als Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Mai 2012 antreten. Von Boetticher war wegen einer Liebesbeziehung zu einer Minderjährigen in die Kritik geraten.

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hatte der Bild am Sonntag zuvor gesagt, er gehe davon aus, dass von Boetticher "die richtigen Schlüsse" aus der Angelegenheit ziehen werde.

Laut Bild am Sonntag hatte der 40-Jährige im vergangenen Jahr eine Affäre mit einer 16-jährigen Internet-Bekanntschaft. Er habe die Jugendliche Anfang 2010 auf Facebook kennengelernt. Von Boetticher habe mit dem Mädchen aus Nordrhein-Westfalen zunächst E-Mails ausgetauscht, ab März 2010 sei es zu mehreren Treffen gekommen. Im Mai 2010 habe er die Affäre beendet, als er als Nachfolger von Ministerpräsident Carstensen ins Gespräch kam, der nicht wieder kandidieren will.

Carstensen sagte , er sei am 1. Juli dieses Jahres über die Geschichte informiert worden. Er habe seinen Parteikollegen unverzüglich angerufen und ihn "auf die Brisanz dieser Gerüchte hingewiesen und ihm empfohlen, sehr offen und sehr offensiv mit diesen Gerüchten umzugehen", sagte Carstensen.

Die Lübecker Nachrichten zitierten am Sonntag einen Sprecher von Boettichers mit den Worten: "Es geht um eine Beziehung vor der Zeit seiner Spitzenkandidatur zu einer Frau im Altersbereich von 16 bis 18 Jahren." Die Beziehung sei "weit vor der Nominierung zum Spitzenkandidaten" beendet gewesen.

Von Boetticher, der auch CDU-Fraktionschef im Kieler Landtag ist, war im September 2010 zum Landesvorsitzenden seiner Partei gewählt worden. Im Mai dieses Jahres wurde er dann von der Landes-CDU zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl bestimmt. In Schleswig-Holstein wird am 6. Mai 2012 vorzeitig ein neuer Landtag gewählt, weil das alte Wahlrecht im vergangenen Jahr vom Landesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft worden war.

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Kommentare

614 Kommentare Seite 1 von 52 Kommentieren

Weiterer CDU-Super-GAU: Abtreten bitte!

Nach den massiven Unregelmäßigkeiten bei der letzten Landtagswahl im Wahlkreis Nordfriesland, nach der Anordnung von Neuwahlen durch das schleswig-holsteinische Landesverfassungegericht, der extrem schlechten Politik, die Union und FDP im Bund machen, dem Verlust der Stammländles Baden-Württemberg, der zu-Guttenberg'schen Münchhausen-Affäre etc. pp. hat die CDU nun einen neuen, einen weiteren Super-GAU. Im Grunde braucht sie bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im kommenden Mai jetzt gar nicht mehr anzutreten.

P.S.: Was sagt eigentlich unsere Bundes-Mutter Ursula von-der-Leyen zu der Liason eines Parteifreundes und Spitzenkandidaten bei einer Landtagswahl mit einer MINDERJÄHRIGEN?!

Da gibt es Schlimmeres

Was ist daran so schlimm? Es scheint alles legal gewesen zu sein, und da von Boetticher unverheiratet & solo ist, ist es auch nicht moralisch verwerflicher als das, was von Beust und Co abliefern. Und überhaupt die Wortwahl "Affäre" - es war allem Anschein nach eine Liebesbeziehung. Westerwelle hielt seinen Mann ja auch aus dem Rampenlicht raus - ist das auch eine Affäre? Mitnichten. Man wühlt in Privatangelegenheiten, bah!

[...]

Schlimm finde ich nur, wie mit zweierlei Maß gemessen wird.

Gekürzt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag

Nein - schlimm ist das nicht!

Was die von Ihnen zitierten Beispiele angeht, stimme ich Ihrer Beurteilung zu - aber diese stehen hier nicht zur Debatte. Die Frage nach der persönlichen Eignung eines Herrn Boetticher als MP kann nicht durch Hinweis auf Cohn-Bendits Kinderspiele oder Fischers real existierenden Pazifismus beantwortet werden.
Herrn Seehofers uneheliches Kind ist auch nichts ungesetzliches und per se auch nicht vorwerfbar. Man darf allerdings Überlegungen anstellen, ob ein solcher Mensch glaubwürdig einer Partei vorsitzen kann, die das Weltbild der heilen Familie pflegt und propagiert.
Herrn Ernsts oder Herrn Lafontaines bourgoise Vorlieben seien diesen ja ebenfalls gegönnt - fragt sich natürlich, ob dieselben Menschen "Friede den Hütten - Krieg den Palästen" zu propagieren prädestiniert sind.

Es geht nicht um legal oder illegal, nicht um moralisch oder unmoralisch - es geht um die Glaubwürdigkeit.

Nun, etwas merkwürdig finde

ich die Verbindung schon. Dabei macht es nicht allein der Altersunterschied, sondern eher der Unterschied der Lebenssituationen - das Mädchen 16, sicher noch in der Schule oder Ausbildung, in dem Alter vermutlich noch leicht zu beeindrucken, ohne stringente Lebensplanung (was man auch nicht unbedingt erwarten kann), und auf der anderen Seite ein erwachsener Mann, unverheiratet und ohne Freundin (wieso unverheiratet und ohne Lebenspartnerin? in diesem Alter sind die meisten Männer gebunden) mit festem Beruf und Aufstiegswillen und viel Lebenserfahrung (hoffe ich jedenfalls).
Ein Mann in diesem Alter würde sich nicht unbedingt an ein Mädchen binden, das u.U. noch von Harry Potter schwärmt.
Ich kenne das Mädchen nicht, aber finde die Situation schon etwas merkwürdig. Es sieht zumindest danach aus, als habe sich Herr v.B. jemanden gesucht, den er auf jeden Fall beeindrucken kann und will und nicht unbedingt jemand Gleichberechtigten. Danach scheint ihm aber aufgegangen zu sein, daß es konservativen Kreisen wohl nicht ganz passen würde, diese merkwürdige Mischung von Alt und Jung als Landesvater und -mutter zu haben - also hat er die Beziehung beendet, sie hätte vermutlich der Karriere im Weg gestanden. Also wie ich es nun auch sehen möchte, beides spricht nicht unbedingt für ihn, weder die Beziehung selbst noch die Beendigung dieser Beziehung. Ich hoffe nur, dem Mädchen geht es gut und sie wird diese Erfahrung verarbeiten können.

Ein Supergau ist es nicht.

Damit diesem Wort eine Rechtfertigung verliehen werden könnte, müsste schon ein von der CDU-Führung unterhaltener Pädophilenring auffliegen. Bei dem Fall handelt es sich hingegen um eine Verfehlung, die zwar rein rechtlich legal war, bei der man sich jedoch als Mann und Politiker mit Verantwortungsbewusstsein hüten sollte, sie sich zu leisten. Selbst wenn diese 16-Jährige blitzintelligent gewesen sein sollte und so erwachsen, dass man von einer Beziehung auf Augenhöhe sprechen kann (solche gibt es, wenn auch nur in seltenen Fällen, tatsächlich), so sollte man als Politiker wissen, dass in der Öffentlichkeit Missverständnisse schnell entstehen können.
Sollte von Boetticher umgehend zurücktreten, wird sich diese Affäre für die Partei auf ein schmerzhaftes, aber kurzes Intermezzo beschränken.

Disqualifiziert

Entgegen der von Ihnen geäusserten Ansicht, ist für mich überhaupt nicht geklärt, dass die sog. "Affäre" legal war. Für mich besteht hier zumindest der Anfangsverdacht eines Delikts gemäss §182 StGB.

Unabhängig davon, wie die Angelegenheit rechtlich zu bewerten ist: für eine politisch verantwortliche Position hat sich der Herr dauerhaft disqualifiziert.

Dass Sie einerseits die angebliche Doppelmoral der 'linken' Öffentlichkeit beklagen, andererseits aber genau diese Doppelmoral praktizieren (Freifahrschein, da CDU-Mitglied), spricht nicht gerade für Sie.

so Beziehungen gibt es?

Wenn eine 16 jährige auf dem intellektuellen Level ihres 40 jährigen Freundes sein sollte. So kann man entweder davon ausgehen, dass die 16 jährige Intellektuell sehr weit wäre, was dazu führen würde, dass sie sich niemals mit einem 40 jährigen abgeben würde und wenn doch, derjenige entweder sehr reich sein müsste oder äußerst dumm, weil er sich mit 40 Jahren nur auf einem intellektuellen Level einer 16 jährigen bewegen würde, was ja schon wieder den ersten Fall ausschließen würde.
Oder der 40 jährige sucht sich bewusst ein junges Mädchen mit Identitätsfindungsstörungen, geschwächtem selbstbewusstsein und Minderwertigkeitskomplexen die auf der Suche nach Aufmerksamkeit für ihre neu entdeckte Sexualität ist und nutzt diese Situation gnadenlos aus.
Was erscheint Ihnen logischer?
Es ist vielleicht kein Supergau für die Partei. Aber das heißt nicht, dass es etwas ist, was alltäglich ist. Oder vollkommen vertretbar.

wo ist da die Logik?

"Wenn eine 16 jährige auf dem intellektuellen Level ihres 40 jährigen Freundes sein sollte. So kann man entweder davon ausgehen, dass die 16 jährige Intellektuell sehr weit wäre, was dazu führen würde, dass sie sich niemals mit einem 40 jährigen abgeben würde und wenn doch, derjenige entweder sehr reich sein müsste oder äußerst dumm, weil er sich mit 40 Jahren nur auf einem intellektuellen Level einer 16 jährigen bewegen würde, was ja schon wieder den ersten Fall ausschließen würde."

Was für eine verquere Logik!:-)

War es zu schwer?

eine 16 jährige die Intellgent genug ist, weiß, dass der 40 jährige ein Problem hat. Denn sonst würde er nicht mit einer 16 jährigen anbandeln.
16 jährige Mädchen haben in der Regel ihren Selbstfindungsprozess noch nicht abgeschlossen. Sie suchen nach Aufmerksamkeit. Vorallem auch für ihre neu entdeckte Sexualität.
Bei einem Mädchen die Intellektuell so weit ist wie ein 40 jähriger ist das eher nicht der Fall.
Dieses Mädchen würde sich eher nicht auf einen 40 jährigen im Internet einlassen. ;-)

was sie alles wissen..

Sorry, aber ist es nicht völlig logisch, dass sich zwei Menschen, unabhängig vom Alter, die eine gemeinsame Basis finden, dann auch eine Liebe für einander entwickeln können. Gerade für ein junges Mädchen können Männer mit einer gewissen Reife durchaus attraktiv sein. Und Männer, die auch noch ein entsprechendes geistiges Potential bei einem jungen Mädchen finden, kann dies auch die Attraktivität steigern.
Was sie heir konstruieren ist schon merkwürdig.

Natürlich ist dies alles nicht die Norm. Aber so ist das Leben nun mal, es lässt sich nicht immer in Schablonen pressen. Im Übrigen hat der ältere Mann natürlich eine große Verantwortung. Ob von Boetticher dieser gerecht worden ist, kann ich nicht beurteilen. Wohl eher nicht.

Von dieser Seite sollten

Sie es nicht aufrollen. Manche Männer mögen es, von Frauen ausgepeitscht zu werden. Haben diese ein Problem? Manche Männer mögen es, mit anderen Männern zu kopulieren. Haben diese ein Problem. Es sind halt Spielarten der Sexualität und in von daher hat ein Mann, der an einer 16-Jährigen, die auch durchaus geschlechtsreif ist, nicht automatisch ein "Problem". Nebenbei kenne ich auch am Rande erwachsene Frauen, die mit wesentlich älteren Männern zusammen leben und einen, der eine fast 30 Jahre ältere Frau geheiratet hat.

Der Grund, weswegen der vorliegende Fall letztendlich anders bewertet werden muss, ist einzig und allein der, dass das Mädchen zu denen gehört, die Gefahr laufen, von soetwas Schaden zu laufen.

@32 Doktor_Faust

"Entgegen der von Ihnen geäusserten Ansicht, ist für mich überhaupt nicht geklärt, dass die sog. "Affäre" legal war. Für mich besteht hier zumindest der Anfangsverdacht eines Delikts gemäss §182 StGB."

Hauptsache, mal juristisches Halbwissen verbreiten. Für die Mitforisten: Doktor_Faust ist der Ansicht, es bestünde ein Anfangsverdacht, Sex habe gegen Entgelt oder in Ausnutzung einer Zwangslage stattgefunden. Von 14-16 käme außerdem noch die sog. Ausnutzung der fehlenden sexuellen Selbstbestimmung des Opfers ins Spiel.

Dass einfach schon das Bestehen der Beziehung einen "Anfangsverdacht" bedeutet, ist gelinde gesagt ein bizarres Rechtsverständnis. Ermittelt wird daher auch nur auf Antrag des Geschädigten.

Verwechseln Sie also nicht den privat moralisierenden Kleinbürger-Verdacht mit einem rechtlichen Tatverdacht.

Dass die Beurteilung von Herrn Boetticher eine sozialethische Frage ist, zu der es so viele Meinungen wie Beobachter geben kann, steht natürlich außer Frage. Ob sein Verhalten POLITISCH tragbar ist, entscheidet letztlich die öffentliche Meinung.

Ich kann ihr Argument verstehen

Es gibt auch wenige Argumente, die gegen ihre Thesen sprechen.
Ich kann nur damit argumentieren, was eine Beziehung eigentlich ist.
Es ist etwas sexuelles. Ob Sex eine Rolle spielt oder nicht.
Der 40 jährige sollte wissen auf was er sich einlässt.
Die 16 jährige weiß es nicht. Sie verfügt über eine ganz andere Psyche als sie es eventuell mit 20 tun würde.
Der 40 jährige nutzt diese jugendliche Suche nach sich selbst, ob willkürlich oder nicht aus.
Das darf man in einer Gesellschaft nicht gutheißen.
Nach ihrer Argumentationen dürfte es keine Grenzen geben.
Die gibt es aber, weil man weiß wie die Entwicklung eines Menschen aussieht.
Und das weiß der 40 jährige Herr auch.
Mit 16 Jahren ist man in unserer Gesellschaft nicht einmal vollmündig. Das hat schon seinen Sinn. Das wurde nicht entschieden, weil es in der Bibel oder einem sonstigen Geisteswerk steht.
Darauf hat man sich nach intensiver Forschung am Menschen geeinigt.
24 Jahre altersunterschied wäre ok, wenn man davon ausgehen kann, dass das Mädchen sich mit größerer Wahrscheinlichkeit in einem reifen und Selbstbewussten Stadium ihrer Entwicklung befindet. Man darf diesen Mann nicht vorverurteilen, da sind wir vielleicht einer Meinung. Aber dass er Probleme hat ist sicher.

@ henrysilva: Tatsachenbehauptungen mit entsprechenden Quellen

Die ZEIT-ZENSUR beklagt im Kommentar von henrysilva das Fehlen von "entsprechenden Quellen". Was den grünen Kinderschänder Daniel Cohn-Bendit und seine Hosenlatz-Geschichten angeht, so verweise ich gern auf:

http://www.schweizerzeit....

http://www.krone.at/Nachr...

http://de.wikiquote.org/w...

http://unterlinken.de/tag...

Wenn man nur ein bisschen sucht, findet man noch viel mehr. DARAUF hinzuweisen ist aber wahrscheinlich politisch nicht korrekt?? Danke, liebe ZEIT-ZENSUR, wenn Sie auch diesen Hinweis gleich löschen. Echt toll, im Sinn der Unparteilichkeit.

Juristisches Halbwissen?

Es ist schon putzig, wenn Sie einem Juristen "juristisches Halbwissen" vorwerfen. Ich wusste nicht, dass der Verweis auf eine einschlägige Strafnorm "juristisches Halbwissen" darstellt.

Ihnen scheint entgangen zu sein, dass Minderjährige immer noch einem gewissen Schutz ihrer sexuellen Selbstbestimmung unterliegen.

Ihnen mag das ja nicht gefallen (wobei ich mich frage, warum das so ist), aber mit "privat moralisieren" hat das nichts zu tun.

Im übrigen kenne ich zahlreiche Fälle aus der Praxis, wo sich das Opfer aus Scham erst nach Jahren dem Partner oder Familie über den wahren Sachverhalt anvertrauten und die Sache juristisch aufgearbeitet wurde.

Für Sie mag das ja alles kleinbürgerlicher Kram sein, über den Sie erhaben sind. Aber Sie müssen schon damit leben, dass der Gesetzgeber das zum Glück (noch?) anders sieht.

Meinung

Ja, stellen Sie sich vor, ich "nehme mir heraus" hier eine Meinung zu äussern.

Für Sie scheint das ja schon Grund genug zu sein, mich als "Wichtigmacher" zu diffamieren. Nun ja, jeder hat halt so seine Diskussionskultur. Ihre scheint ja durch ad-hominem-Beleidigungen geprägt zu sein.

Zur Erläuterung: soweit ich sehe, "nehmen sich" alle in diesem Forum heraus, ihre Meinung zu dem Thema zu äussern, ohne dass sie genau wissen was vorgefallen ist.

Im Gegensatz zu all denen, die schreiben es sei ja nichts gewesen (woher wissen die das denn?) gebe ich zu bedenken, dass es evtl. auch ganz anders gewesen sein kann und möglicherweise ein strafrechtlich relevanter Vorfall vorliegt. Das zeigt zumindest die tausendfache Lebenspraxis, die sich häufig auch vor Gerichten niederschlägt.

Klar, wenn's nach Ihnen ginge, würde sicherlich eine schöne Zeit für all diejenigen anbrechen, die es mit der Einhaltung der strafrechtlichen Vorschriften nicht so genau nehmen; muss sich doch jeder, der auch nur die geringsten Zweifel an der Unschuld eines aus meiner (und nicht nur meiner Sicht) Verdächtigen äussert an den öffentlichen Pranger stellen lassen.

Persönliche Präferenzen

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass sich etwas rechtlich Angreifbares findet. Hinweise gibt es allerdings keine.
Insofern ist die Richtung, die man gedanklich einschlägt, eher von den persönlichen Präferenzen abhängig. Manche kreieren eben gern Schreckensszenarien, andere sehen lieber erst mal alles entspannt. Der Wahrheit ist das völlig egal.

@272 - DrFaust: Juristisches Halbwissen ??

"Es ist schon putzig, wenn Sie einem Juristen "juristisches Halbwissen" vorwerfen."

Mit einer solchen Antwort wirken Sie aber nicht sehr vertrauensvoll:
Ich behaupte einmal, dass fast alle Juristen in vielen (juristischen) Gebieten nur juristisches Halbwissen haben.
Dazu ist m.E., ebenso wie in allen anderen Fakultäten, das Wissen zu breit.

Persönliche Präferenzen?

In diesem Fall von "persönlichen Präferenzen" zu sprechen, mag für Herrn von Boetticher zutreffen, der offensichtlich eine solche für minderjährige Mädchen hat.

Eine strafrechtliche Ermittlung dagegen kann nicht Ausdruck "persönlicher Präferenzen" sein.

Von "Schreckensszenarien" in diesem Zusammenhang zu sprechen zeugt von Unkenntnis der Vielzahl von vergleichbaren Taten mit strafrechtlichem Hintergrund, wobei die Dunkelziffer vermutlich erschreckend hoch liegt.

Ach wissen Sie,

ob ich auf Sie oder jemand anderen hier "vertrauensvoll" wirke, ist mir einigermassen gleichgültig.

Mir ging es darum zur Abwechslung mal auf einen anderen Gesichtspunkt hinzuweisen, der bis dahin in der Leserdiskussion nicht zur Sprache kam.

Die Reaktionen darauf ("Wichtigtuer", "juristisches Halbwissen") haben in ihrer Niveaulosigkeit schon etwas Erheiterndes.

Ich finde es wirklich einfach putzig, dass so viele Leute glauben (Sie ja offensichtlich auch), dass Juristen nicht lesen können. Glauben Sie mir (oder lassen Sie's bleiben): Sie irren sich!

Bezüge? Beweise?

Meine "Bezüge" habe ich bereits angegeben.

Offensichtlich meinen Sie aber nicht "Bezüge", sondern "Beweise". Da verwechseln Sie mich nun aber mit dem ermittelnden (?) Staatsanwalt.

Die Tatsache, dass ich Hinweise auf einen Anfangsverdacht zu sehen glaube, bedeutet nicht, dass ich auch die Beweise dafür selbst erbringen muss. Es bedeutet vielmehr, dass man sich aus meiner Sicht die Sache genauer ansehen muss und es sich jedenfalls nicht so einfach machen kann wie jene Foristen, für die es vollkommen in Ordnung zu sein scheint einer 16jährigen (einige wollen die Altersgrenze für "junge Frauen" offensichtlich noch niedriger ansetzen) jegliches vom Gesetzgeber vorgesehene Schutzrecht absprechen zu können.

@ 16.

"Ein Mann in diesem Alter würde sich nicht unbedingt an ein Mädchen binden, das u.U. noch von Harry Potter schwärmt."

Ach was, ich bin in einem Alter, in dem eine Beziehung mit CvB weniger seltsam anmuten würde und ich stehe auch auf Harry Potter :-)

Ansonsten stimme ich Ihnen zu. Wenn ein 40jähriger mit einer 16jährigen eine Beziehung eingeht, liegen die Vermutungen nahe, die sie dargelegt haben. Es ist aber genauso möglich, daß die beiden sich wirklich gemocht haben. Es gibt auch 16jährige, die ihrem Alter weit voraus sind. Wer weiß, wer weiß...

Nicht Einsichtig aber egal

dann fragen Sie doch mal Strafrechtler ob sie mit einer Klage durchkommen geschweige es zu einer Klageerhebung kommen würde...

Wenn Sie die haben können Sie das Ergebnis ja posten...werden Sie aber in aller Voraussicht nicht...da die Antwort mit großer Wahrscheinlichkeit: nein lauten wird.

Jura ist zwar eine Streitdiziplin...aber man kann das Recht und seine Auslegung dann nicht dahingehend drehen... dass aus einer für manche unmoralischen Liebe eine Straftat wird.

Das ist auch gut so, schließlich befinden wir uns in einem Rechtsstaat.

Best E.

@ 463.

"dann fragen Sie doch mal Strafrechtler ob sie mit einer Klage durchkommen geschweige es zu einer Klageerhebung kommen würde..."

Dazu fallen mir ein paar Zeilen von Klaus Sympher ein, die ich gerade gelesen habe:

"(...)Dabei blättert er - nur so -
nachdenklich in (der) StPO.
Da trifft ihn je der Muse Kuß:
Klapp' doch den Deckel zu und Schluß;
Wer Recht hat, sei dir einerlei:
Der Paragraph heißt 153!
Ein Stein ihm von der Seele fällt;
Beschluß: Verfahren eingestellt!
Und die Moral von der Geschicht:
Wird's dir zu schwer, verzage nicht;
vergiß nie in des Alltags Hetz':
Auch das Gesetz hat seinen Götz."

Trotz des Zitats möchte ich betonen, daß ich eventuelle Straftaten - gerade im Bereich sexueller Selbstbestimmung - überhaupt nicht auf die leichte Schulter nehme! Mit dem Post wollte ich nur wie mein(e) Vorredner(in) elcycinu zum Ausdruck bringen, daß ich die Aussichten einer Klage für sehr begrenzt halte.

Ja, das ist auch gut so!

Immerhin hat Herr Wowereit damit klargestellt, was seine sexuellen Präferenzen sind und solange dieser Sex einvernehmlich zwischen zwei Erwachsenen sich abspielt, ist auch nichts dagegen einzuwenden.
Hätte Herr Wowereit hingegen erklärt, er sei nicht schwul, womöglich noch eine Vorzeigeehefrau angebracht, und hätte es sich hinterher herausgestellt, daß er einen langjährigen Liebhaber hat, hätte ich ihn für seine Scheinheiligkeit und Verlogenheit kritisiert, schwul hin, schwul her. Ich kritisiere auch die Verlogenheit, mit der Herr Kohl seine Ehe geführt hat.
Mit alten Jungfern hat das Ganze nichts zu tun - eher mit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit.

@DrFaust II. Da haben SIe sich gehörig vertippt:

Ich habe keine generelle Meinung über Jursiten, zolle ganz im Gegenteil dieser Fakultät Respekt.
Entsprechend war auch mein Kommentar gemeint:
Man kann sich in einem solch komplexen Gebiet nicht so auskennen, dass die Frage nach der Kompetenz mit "Ich bin Jurist" beantwortet werden kann. Hierzu müsste es zumindest heißen "... und kenne mich sehr gut im Strafrecht aus weil ..."
Nun gut, nehmen wir einmal an es stimmt, dass Sie sich gut im Starfrecht auskennen, dann wage ich zu fragen, ob Sie die Dinge nicht durch eine bestimmte Brille sehen (wenn Sie diesen Fall bereits mit dem Fall Tauss assoziieren). Denn wenn Sie beruflich häufig mit diesen Dingen zu tun haben, kommen natürlich nur die verdächtigen Fälle bis zu Ihen durch, so dass aus dieser Pesrpektive fast jeder, der es mit einer 16-jährigen treibt ein Straftäter ist, obwohl dies in der normalen Welt in der Regel nicht auf eine Straftat hinausläuft.
Es ist so wie beim Sozialarbeiter der meint, nur noch zerüttete Familien zu sehen.

@36 Doktor_Faust: Doppelmoral

Natürlich bekommt CvB keinen Freifahrtschein von mir, wo lesen Sie das heraus? Sein Verhalten zeugt von Unreife, Sie haben völlig Recht. Auch von Beust und Helmut Kohl halte ich in diesem Sinne für unreif. Beide von der CDU - hatten aber das Glück, dass ihre Unreife erst nach der Politik offenbar wurde.

Aber dass wegen so einer Lappalie ein CDU Mann SOFORT zurücktreten muss, während ein Mädchen-an-den-Hosenlatz-lassender Cohn-Bendit weiterhin gerngesehener Talkshowgast ist, halte ich nach wie vor für einen Skandal. Und, nein, liebe Zeit-Redaktion, der Verweis, dass ein anderer Politiker Kleinkinder sexuell angegangen ist, halte ich in der Tat NICHT für themenfern.

Ich wäre lieber von einem Politiker vertreten, der eine Liebe für eine 16jährige Jugendliche empfunden hat, als von einem Politiker, der 3 jährige Mädchen an seinen Hosenlatz lässt und den Umgang mit Kleinkindern als erotisches Spiel bezeichnet (Q: Cohn-Bendit: "Der große Basar"). Das eine ist schlichtweg unreif, das andere ist [vom Verfasser in vorauseilendem Gehorsam selbst gekürzt].

CvB wird uns nun als Landesvater erspart bleiben. Ob sein Rückzug eigener Anstand war, oder die Angst vor den unausgewogenen Kreuzzügen der linksgeprägten Medien - das können wir leider nicht beurteilen. Dass Journalisten deutlich linker ticken als die Restbevölkerung, beweisen hingegen repräsentative Umfragen der unverdächtigen Uni Hamburg (zB Weischenberg et al: "Journalismus in Deutschland 2005", googeln Sie das pdf!).

Im Prinzip Privatsache und rechtlich wohl nicht vorwerfbar;...

...ich frage mich nur, was einen erwachsenen Menschen dazu treibt, eine solche Nähe zu einem noch nicht ausgereiften Menschen zu suchen. Ich rede nicht von evtl. moralischer Fragwürdigkeit, das hat keiner zu be- oder gar zu verurteilen. Ich bezweifle indes, dass einer, der bei jemandem, dessen Vater er sein könnte, Halt sucht, keiner sein kann, der von seiner Persönlichkeitsstruktur her in der Lage ist, ein Bundesland zu regieren.

Wie wenig Selbstreflexion findet eigentlich bei Politkern noch statt, bevor sie sich selbst auf die Allgemeinheit loslassen?

@Lias Bledt (1von2)

"Ich rede nicht von evtl. moralischer Fragwürdigkeit, das hat keiner zu be- oder gar zu verurteilen."

Das kann man unterschreiben, wenn Sie damit meinen, daß die - wie auch immer geartete - Beziehung der beiden Menschen nicht zum Gegenstand öffentlicher, moralischer Erörterung oder Empörung werden solle. Was aber auch an ebendieser Stelle hier schon geschehen ist und geschieht.

Konsequenterweise dürfte man daher eigentlich an diesem Thema gar nicht rühren. Denn rechtlich ist nach der Sachlage nichts vorwerfbar. Es bleibt also nur eine moralisierende Sicht, wenn man sich zu den Personen selbst
äußern möchte.

Und dieser moralische Aspekt findet sich auch in Ihrer Aussage, Herr von B.könnte Vater der jungen Frau sein, zu der er die Beziehung unterhält.

Das ist eine moralische Sichtweise, denn sie enthält eine gewisse Mißbilligung des offenbar in Ihren Augen zu großen Altersunterschiedes zwischen den beiden. Man könnte zudem fragen, warum Sie unterstellen, Herr von B. suche Halt bei seiner Freundin. Wer sagt Ihnen, daß dies nicht vielleicht umgekehrt war?

Vielleicht wußten beide, daß die Beziehung nicht auf Dauer angelegt war und fanden einfach Gefallen aneinander? Wollen Sie das verurteilen, quasi mit dem moralischen Zeigefinger? Ob es sich so verhalten haben mag - auch das ist letztlich eine bloße Annahme, niemand außer den beiden weiß es, und das Persönliche sollte deshalb auch nicht Gegenstand öffentlicher Erörterung sein, vor allem nicht moralischer Empörung.

@Pünktchen Antwort zur Replik auf 430. (1 von 2)

Es ging um das eingangs aufgeführte Zitat, indem der Forist die Ansicht vertrat, es ginge nicht um eine etwaige moralische Fragwürdigkeit des Verhaltens des von B. Seine Ausführungen widersprechen jedoch ebendieser eigenen Ansicht, er argumentiert unter einem moralischen Blickwinkel und mit Unterstellungen, und nicht nur er/sie alleine hier im Forum.

Stumm dastehen muß man deshalb nicht, weil Herr von B. Politiker einer großen Partei und womöglich Ministerpräs. in spe war. Wenn in dieser Position Dinge über ihn offenbar werden, die von Medien gerne aufgegriffen werden, wird er sich von Anbeginn im Klaren sein, daß so etwas in der öffentlichkeit landen kann. Die Parteioberen haben scheinbar entschieden, daß sein Verhalten mit der Partei-"Moral" nicht vereinbar ist.

Insoweit läßt sich sein Verhalten natürlich diskutieren. Mehr noch,es erleichtert jedem potentiellen Wähler die Entscheidung für oder gegen die Partei und gehört deshalb zur polit.Diskussion und Meinungsbildung.

Meine Aussage, man dürfe dann konsequenterweise an dem Thema eigentlich gar nicht rühren, bezog sich auf das o.g.Zitat des Foristen, die moralische Fragwürdigkeit habe keiner zu be- oder gar zu verurteilen.

In der Diskussion läßt sich demnach die Frage aufwerfen, ob Herr von B.quasi die Prinzipien seiner Partei verletzt hat, indem er dieser den Anschein verliehen hat, Mitglieder der Partei könnten eine Neigung zu jungen Frauen verspüren. Das ist gefährlich für die Partei, wenn es um Wahlen geht ohnehin.

Ich danke Ihnen für Ihren Einwand; meine sprachlichen....

...Fähigkeiten reichen manchmal nicht aus, das zu verdeutlichen, was ich meine.
Egal, wie Sie es aufgefasst haben, was ich über Herrn v. Boetticher geschrieben habe, ich werfe es ihm wirklich nicht vor. Dass zwei Menschen, die sich gegenseitig anziehend finden, dies ungeachtet ihres Alters tun können, steht für mich außer Frage. Was ich jedoch zu beleuchten versuche, ist, ob die Persönlichkeitsstruktur eines Erwachsenen, der sich zu Heranwachsenden hingezogen fühlt, geeignet ist, ein Bundesland zu regieren. Ich gestehe Ihnen völlig zu, dass man diese Überlegungen als bewertend missverstehen kann. Wenn Herr v. Boetticher bei Bewertung seiner Karriereaussichten zu der Schlussfolgerung kommt, dass es besser ist, die Beziehung zu beenden, dann ist das auch seine Sache, die gleichwohl den Rückschluss zulässt, dass er kein Mensch mit Rückgrat ist (also zu seiner Liebe steht). Aufgrund politischer Opportunität die Gefühle eines anderen Menschen zu verletzen, spricht für einen schwachen Charakter, was wiederum verständlich werden lässt, dass Herr v. Boetticher sich eher bei noch nicht völlig ausgereiften Menschen Bestätigung zu holen versucht (ich meine das nicht in sexueller Hinsicht).
Wie gesagt, ich gebe zu, dass dies alles sehr bewertend klingt. das ist auch völlig nachvollziehbar, da es in eine Wahlentscheidung sehr wohl einflösse. Gleichwohl - stünde keine Wahlentscheidung an, würde ich kein Wort verlieren.

@Lias Bledt , Antwort zu [458.]

Vielen Dank für Ihre Antwort.

"Dass zwei Menschen, die sich gegenseitig anziehend finden, dies ungeachtet ihres Alters tun können, steht für mich außer Frage."

Es erscheint mir unklar,was Sie mit "dies ... tun können", meinen. Soweit es um Sex oder darauf bezogene Handlungen geht, bin ich nicht der Ansicht,daß dies ungeachtet des Alters der beiden geschehen darf. Ich nehme aber ohnehin an,daß Sie einen solchen Zusammenhang nicht meinten. Da Sie auf meinen Beitrag geantwortet haben,möchte ich dies aber klarstellen:

Selbstverständlich gelten die gesetzlichen Regelungen,die auch ihren Sinn haben. Ein solcher Zusammenhang steht ja in diesem konkreten Geschehen auch gar nicht in Rede,denn die junge Frau soll 16 Jahre alt gewesen sein.

Den Vorgang unter dem politischen Blickpunkt zu sehen, erscheint mir zulässig,denn Herr von B. ist Politiker und steht eben in der öffentlichkeit,daß hat er selbst so gewollt. Unter diesem Aspekt kann man natürlich sein Verhalten auch in Frage stellen,aber eben politisch,nicht menschlich und in ebendiesem Kontext moralisch.Daß geschieht natürlich dennoch,denn bei der Moral haben die Menschen eigene Gesetze.

Daß dieses Thema an sich so hochkocht,hängt sicherlich zum Einen damit zusammen,daß es politisch ausgeschlachtet wird, zum Anderen,daß eine solche Beziehung in weiten Teilen der Bevölkerung mißbilligt wird,eine ideale Kombination für gewisse Medien.

Man könnte meinen,der Gesetzgeber sei hier fortschrittlicher als manche Menschen.

"Dies tun können" meint natürlich im Rahmen der....

...gesetzlichen Altersgrenzen. Es ist der 1500-Zeichen-Regel geschuldet, dass hier nicht alles "wasserdicht" erläutert werden kann, sondern einfach vorausgesetzt wird. Sie haben mich ja auch richtig aufgefasst.

Der Gesetzgeber war bereits in den 70er Jahren fortschrittlicher als der Mainstream - man denke nur an die Reform des Ehescheidungsrechts.

Wenn man im WEB

Nach einer Beziehung sucht, kann man so wie Sie nicht argumentieren. Die Beiden haben sich ja nicht "zufällig" in der Schule oder in der Bahn getroffen. Es muss hier genau betrachtet werden, dass die beiden sich im WWW kennen gelernt haben. Das hat, meiner Meinung nach, eine andere Qualität, da bei Facebook Jeder genau sehen kann, wie alt man ist und man kann dadurch geziehlt bestimmte Personen Gruppen anschreiben.... Es wäre wünschenswert, zu erfahren, ob Boeticher viele "Minderjährige" ngeschrieben hat, oder ob dieses Mädchen die einzige war, mit der er Kontakt aufgenommen hat...

Auch an Sie: Der wegmoderierte Kommentar, auf den ich...

...mich bezog, stellte die Frage, welcher Mann denn nicht von einer 16-jährigen träumt; unterhalten könne man sich ja mit der eigenen Frau.

Ich denke, Sie werden nun verstehen, warum ich in der Weise darauf reagiert habe. Und hoffentlich einräumen, dass meine Antwort nicht Ausdruck eines neuen deutschen Spießertums ist.

Manchmal wünsche ich mir ehrlich, dass man Beiträge, seien sie auch noch so dämlich, nicht wegmoderiert - der jeweilige Schreiber disqualifiziert sich doch selbst.