Nato-Einsatz Westerwelle verhöhnt das libysche Volk

Der Außenminister lobt sich für seine Libyen-Politik: Deutschland habe einen wichtigen Beitrag geleistet, um Gadhafi loszuwerden. Das ist zynisch. Ein Kommentar

Außenminister Guido Westerwelle

Außenminister Guido Westerwelle

Deutschland hat sich daran gewöhnt, ohne Außenminister auszukommen. Was unbedingt an Außenpolitik nötig ist, erledigen das Kanzleramt und das Verteidigungsministerium. Auch im Ausland hat man sich darin eingerichtet, in Fragen internationaler Politik ohne Deutschland auszukommen. Es geht, das hat zuletzt der Libyen-Einsatz der Nato gezeigt, auch ganz gut ohne die Deutschen.

Von dieser Erkenntnis ist der Mann weit entfernt, der qua Amt zuständig ist für Deutschlands Außenpolitik. Seit Montag lässt Guido Westerwelle keine Gelegenheit aus, die vermeintlichen deutschen Verdienste am nahen Sieg der libyschen Rebellen hervorzuheben. Zufrieden stellte er fest: "Deutschland hat einen wichtigen Beitrag geleistet." Die Sanktionspolitik der Bundesregierung "war augenscheinlich erfolgreich", verkündete er im Deutschlandfunk – und macht noch einen weiteren Faktor aus, der Libyens Freiheitskämpfern maßgeblich geholfen habe: Deutschland habe "schon früher als viele andere, sich klar gegen das Unrechtsregime von Gadhafi gestellt."

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Das ist nicht nur unbeholfen, es ist zynisch. Denn in Wahrheit hat die Bundesregierung dem libyschen Volk nicht nur nicht geholfen, als es von Gadhafis Soldaten aus Panzern und Flugzeugen beschossen wurde. Sondern sie hat ihm damals vor einem halben Jahr auch ziemlich explizit mitgeteilt, wie gleichgültig ihr sein Schicksal ist.

Es geht wohlgemerkt nicht darum, dass Deutschland keine Soldaten für die Libyen-Mission der Nato zur Verfügung stellen wollte. Jedes Land kann und muss souverän und frei entscheiden, ob es die letzte aller Möglichkeiten wählt oder nicht, um einen Konflikt zu lösen.

Im März 2011, als über den Einsatz der Nato in Libyen diskutiert wurde, waren jedoch deutsche Soldaten und ihr Einsatz gar nicht das Thema, auch wenn der Außenminister das gern so darstellt. Niemand forderte von Deutschland damals eine Beteiligung. In den USA, in Großbritannien und Frankreich kennt man die deutschen Befindlichkeiten bei Militäreinsätzen. Und seit dem Afghanistan-Mandat weiß man auch um die beschränkten Möglichkeiten der Bundeswehr.

Damals ging es schlicht darum, die Internationale Gemeinschaft mit einem UN-Mandat auszustatten, auf dessen Grundlage ein wild gewordenes Regime daran gehindert werden konnte, mit Militärgewalt gegen Demonstranten vorzugehen. Diesem Mandat hat die Bundesregierung im UN-Sicherheitsrat die Zustimmung versagt. Sie hat diesen Einsatz, der Zivilisten schützen sollte, vor aller Welt missbilligt.

Um so schlimmer ist es deshalb, wie Westerwelle jetzt agiert, da der Sieg der Rebellen in Sichtweite ist. Mit seiner Selbstgerechtigkeit verhöhnt er das libysche Volk. Denn jeder dort weiß, was passiert wäre, wenn man Gadhafis Luftwaffe nicht ausgeschaltet hätte. Der Diktator hätte die Befreiungsbewegung schlicht weggebombt.

Deutschland befindet sich auf einem außenpolitischen Sonderweg. Das wäre grundsätzlich nicht so furchtbar schlimm, würde das Land innerhalb dieses Sonderstatus' besondere Kompetenzen entwickeln. Denn im Brüsseler Nato-Hauptquartier fehlt eine Fähigkeit ganz besonders, nämlich: nach einem bewaffneten Konflikt nachhaltige, staatliche Strukturen aufbauen zu können.

Westerwelle glaubt, Deutschland könne das schon längst, doch er irrt. Die Zustände im Kosovo und in Afghanistan belegen es. Um eine zerstrittene und zersplitterte Gesellschaft zu einer Nation zu formen, ist mehr nötig, als Geld zur Verfügung zu stellen, ein paar Brücken zu bauen und Polizisten nach deutschen Maßstäben auszubilden. Beim state building könnte Deutschland vorangehen. Dazu allerdings bedürfte es eines Außenministers.

 
Leser-Kommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die als homophob verstanden werden können. Danke. Die Redaktion/ag

    Eine Leser-Empfehlung
    • FGAlte
    • 23.08.2011 um 16:34 Uhr

    Unabhängig davon, dass ich es richtig fand, nicht in Libyen zu bombardieren, empfinde ich den Auftritt Westerwelles unendlich peinlich für Deutschland. Ein kleiner Bubi, der sich dicke tut. Wir sollten jetzt wirklich still bleiben zu diesem Thema.

    71 Leser-Empfehlungen
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    Ich denke/vermute/befürchte, Guido Westerwelle möchte gern "in die Geschichte eingehen". Dies möglichst als - zwar ungeliebter - aber weitsichtiger Aussenpolitiker, der seinem Volk intellektuell weit voraus ist und dem aberkannt wird, dass er ein gaaaanz großer Denker mit Weitsicht ist..

    Ich denke/vermute/hoffe, dass dieses Bestreben grandios in die Hose gehen wird!

    Ansonsten sehe ich den (noch!) amtierenden Außenminister vor meinem inneren Auge immer noch mit quietschegelben "18"-Aufdruck auf seinen Schuhsohlen im Guidomobil vor mir..

    Ich fand es übrigens auch richtig, Libyen nicht zu bombardieren!

    • Batico
    • 23.08.2011 um 20:27 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um eine Diskussion ohne Beleidigungen. Danke, die Redaktion/jz

    "Ein kleiner Bubi, der sich dicke tut" bezeichnet treffend das Gehabe dieses Möchtegern-Außenministers und ein netter kleiner Bubi, der dabei ist zu üben wie man sich dicke tut führt jetzt die FDP. Mit diesem Personal kann die FDP niemand überzeugen.
    Zum Thema: Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Stimmenthaltung im Sicherheitsrat eine diplomatische Panne und nicht in dieser Form beabsichtigt war. Man wollte wohl mit der USA sich der Stimme enthalten und wurde dann von dem plötzlichen Gesinnungswandel der USA überrascht nd reagierte zu spät.

    • th
    • 24.08.2011 um 11:06 Uhr

    Westerwelles Äußerungen zeugen weniger von Zynismus, als von schlichter Unfähigkeit, bzw. Dilettantismus.

    Er ist doch nicht wegen seiner Fähigkeiten Außenminister geworden, sondern weil er in der Koalition die FDP als "Vizekanzler" vertritt - ein Amt, das es gar nicht gibt - steht ihm das Außenministerium zu. "Pech gehabt!" für die deutsche Außenpolitik.

    Wenn man sich über unsere Außenpolitik unbedingt ärgern will: da gibt es ja auch noch den Herrn Niebel, der schon mal mit markigen Sprüchen auf sich aufmerksam gemacht hat ...

    So wird bei uns Politik gemacht - Empörung darüber lohnt sich eigentlich nicht mehr.

    • kael
    • 24.08.2011 um 13:56 Uhr

    Aber ich hätte mich nicht feige der Stimme enthalten sondern mit "nein" votiert. Das wäre immerhin ein klarer Standpunkt gewesen.

    Ansonsten ist von deutscher Außenpolitik durch den Amtsinhaber nichts zu spüren. Und das ist auch besser so. Aber was macht Herr Westerwelle, wenn er überall auf der Welt gewesen ist, ohne Spuren zu hinterlassen?
    Dann schreibt er vermutlich seine Memoiren: "Ich: Aufstieg und Fall der FDP".

    ...verstehe weder Sie noch die Zeit:
    Wo bitte, war und ist Westerwelle in der Libyen-Frage "zynisch" oder "peinlich" oder gar "verhöhnend" gewesen?
    Die Mehrheit unseres Bundesrepublikanischen Volkes ist gegen Krieg laut Umfragen, und daran hat sich Westerwelle dankenswerterweise gehalten.
    Ist das wirklich Alles Lobbyistische Propagandaarbeit gegen Westerwelle, sprich unsere konsequent fiedliche Bundesrepublik, weil man erschrocken ist, daß das bisher gerne des Miilitarismus gescholtene Deutsche Volk tatsächlich friedliebend geworden und dies auch nach im Ausland skeptisch betrachteter Wiedervereinigung gottlob geblieben ist und man von Fall zu Fall doch gerne wieder die altbekannten "Hunnen" für's Grobe brauchen könnte...?
    Bloß nicht provozieren lassen, friedlich bleiben, rate und hoffe ich...!

    Ich denke/vermute/befürchte, Guido Westerwelle möchte gern "in die Geschichte eingehen". Dies möglichst als - zwar ungeliebter - aber weitsichtiger Aussenpolitiker, der seinem Volk intellektuell weit voraus ist und dem aberkannt wird, dass er ein gaaaanz großer Denker mit Weitsicht ist..

    Ich denke/vermute/hoffe, dass dieses Bestreben grandios in die Hose gehen wird!

    Ansonsten sehe ich den (noch!) amtierenden Außenminister vor meinem inneren Auge immer noch mit quietschegelben "18"-Aufdruck auf seinen Schuhsohlen im Guidomobil vor mir..

    Ich fand es übrigens auch richtig, Libyen nicht zu bombardieren!

    • Batico
    • 23.08.2011 um 20:27 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um eine Diskussion ohne Beleidigungen. Danke, die Redaktion/jz

    "Ein kleiner Bubi, der sich dicke tut" bezeichnet treffend das Gehabe dieses Möchtegern-Außenministers und ein netter kleiner Bubi, der dabei ist zu üben wie man sich dicke tut führt jetzt die FDP. Mit diesem Personal kann die FDP niemand überzeugen.
    Zum Thema: Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Stimmenthaltung im Sicherheitsrat eine diplomatische Panne und nicht in dieser Form beabsichtigt war. Man wollte wohl mit der USA sich der Stimme enthalten und wurde dann von dem plötzlichen Gesinnungswandel der USA überrascht nd reagierte zu spät.

    • th
    • 24.08.2011 um 11:06 Uhr

    Westerwelles Äußerungen zeugen weniger von Zynismus, als von schlichter Unfähigkeit, bzw. Dilettantismus.

    Er ist doch nicht wegen seiner Fähigkeiten Außenminister geworden, sondern weil er in der Koalition die FDP als "Vizekanzler" vertritt - ein Amt, das es gar nicht gibt - steht ihm das Außenministerium zu. "Pech gehabt!" für die deutsche Außenpolitik.

    Wenn man sich über unsere Außenpolitik unbedingt ärgern will: da gibt es ja auch noch den Herrn Niebel, der schon mal mit markigen Sprüchen auf sich aufmerksam gemacht hat ...

    So wird bei uns Politik gemacht - Empörung darüber lohnt sich eigentlich nicht mehr.

    • kael
    • 24.08.2011 um 13:56 Uhr

    Aber ich hätte mich nicht feige der Stimme enthalten sondern mit "nein" votiert. Das wäre immerhin ein klarer Standpunkt gewesen.

    Ansonsten ist von deutscher Außenpolitik durch den Amtsinhaber nichts zu spüren. Und das ist auch besser so. Aber was macht Herr Westerwelle, wenn er überall auf der Welt gewesen ist, ohne Spuren zu hinterlassen?
    Dann schreibt er vermutlich seine Memoiren: "Ich: Aufstieg und Fall der FDP".

    ...verstehe weder Sie noch die Zeit:
    Wo bitte, war und ist Westerwelle in der Libyen-Frage "zynisch" oder "peinlich" oder gar "verhöhnend" gewesen?
    Die Mehrheit unseres Bundesrepublikanischen Volkes ist gegen Krieg laut Umfragen, und daran hat sich Westerwelle dankenswerterweise gehalten.
    Ist das wirklich Alles Lobbyistische Propagandaarbeit gegen Westerwelle, sprich unsere konsequent fiedliche Bundesrepublik, weil man erschrocken ist, daß das bisher gerne des Miilitarismus gescholtene Deutsche Volk tatsächlich friedliebend geworden und dies auch nach im Ausland skeptisch betrachteter Wiedervereinigung gottlob geblieben ist und man von Fall zu Fall doch gerne wieder die altbekannten "Hunnen" für's Grobe brauchen könnte...?
    Bloß nicht provozieren lassen, friedlich bleiben, rate und hoffe ich...!

  2. Wieder ein nicht unbedingt nötiger Artikel.Es dürfte doch nun wirklich jeden politisch interessierten Mitbürger mehr als klar sein, das Westerwelle als Aussenminister nicht taugt und völlig überfordert ist.Das sich die politische Inkompetenz nicht nur auf den Posten des Aussenministers beschränkt, hat Westerwelle auch schon des öfteren unter Beweis gestellt.Wichtig und bedauerlich zu gleich ist jedoch die Tatsache, das sich Westerwelle seine abgrundtiefe Unfähigkeit mit den Mitgliedern der "Boy Group" Lindner, Bahr und im besonderen Rösler teilt.Was haben diese vier "Vollblutpolitiker",nach eigener Meinung mit hoher politischer Kompetenz eigentlich bisher für dieses land und seine Bürger Positives getan?Man wird auch nach langen Suchen nicht fündig werden.Da das aber so ist, kann man nur an den neuesten Umfragen, die der FDP wieder fünf Prozent prognostizieren, verzweifeln.Es scheint noch reichlich Leute zu geben, die dieser Laienspieltruppe noch etwas zutrauen.Was mögen das für Menschen sein?Es können doch nicht alle Hotelliers oder Apother sein.

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    Den Deutschen ist das klar. Aber im Ausland ist Westerwelle "Das Gesicht" für die Deutschen. DAS ist das Problem. Von einem verlogenen, sich selbst beweihräuchernden Möchtegernpolitiker WILL ich einfach nicht vertreten werden!
    Das Ansehen Deutschland ist schon beschämend, aber dass er sich jetzt auch noch damit schmückt, das geht nicht. Schamloser geht es wohl kaum.

    • Otto2
    • 23.08.2011 um 21:39 Uhr

    Von der FDP etwas zu erwarten, was dem Land hilft, ist eine Illusion. Einer von ihnen (Kinkel) postulierte schon vor Jahren, das die FDP die "Partei der besser Verdienenden" sei. Nichts von "Land" auch nichts von "Bürger".
    Unter den besser Verdienenden gibt es natürlich auch Leute, die gemerkt haben, dass diese Partei zu däm... (sagen wir höflicher "ungeeignet") ist, ihre Interessen zu vertreten. Der Rest hat es halt noch nicht gemerkt.

    • dacapo
    • 24.08.2011 um 1:03 Uhr

    Wenn nach Ihrer Meinung dieser Artikel überflüssig ist, muss die Frage erlaubt sein, warum lesen Sie solche Artikel, warum überhaupt lesen Sie Zeitungen dieser Art, Sie wissen doch, dass kaum etwas "Neues" für Sie nicht dabei sein kann. Oder doch?

    Gerade aus Ihren Ausführungen geht hervor, daß dieser Artikel dringend nötig war und ist. - Erst platzt Guido vor Stolz, daß Deutschland im UN-Sicherheitsrat vertreten ist, dann enthält er sich der Stimme zu einem kraftvollen UN-Mandat, das - wie es sich jetzt herausstellt - offensichtlich gut abgestimmt gewesen ist, und begründet das auch noch mit einer abgedroschenen und feigen Lüge. Aber Angela vertrat dieselbe Masche! So denke ich, daß Guido nur auf Anweisung der Kanzlerin und des Verteidigungsministers gehandelt hat. - Einen solchen Außenminister können wir uns schenken; er zerstört alle Reputation - und merkt in seiner Egozentrik scheint's überhaupt nicht, daß er die Libyer beleidigt. - Wer diese FDP-Jugendgang noch wählt, muß schon zu den von ihren Entscheidungen Begünstigten zählen, denen jede Verantwortung für das Ganze fehlt. -

    Den Deutschen ist das klar. Aber im Ausland ist Westerwelle "Das Gesicht" für die Deutschen. DAS ist das Problem. Von einem verlogenen, sich selbst beweihräuchernden Möchtegernpolitiker WILL ich einfach nicht vertreten werden!
    Das Ansehen Deutschland ist schon beschämend, aber dass er sich jetzt auch noch damit schmückt, das geht nicht. Schamloser geht es wohl kaum.

    • Otto2
    • 23.08.2011 um 21:39 Uhr

    Von der FDP etwas zu erwarten, was dem Land hilft, ist eine Illusion. Einer von ihnen (Kinkel) postulierte schon vor Jahren, das die FDP die "Partei der besser Verdienenden" sei. Nichts von "Land" auch nichts von "Bürger".
    Unter den besser Verdienenden gibt es natürlich auch Leute, die gemerkt haben, dass diese Partei zu däm... (sagen wir höflicher "ungeeignet") ist, ihre Interessen zu vertreten. Der Rest hat es halt noch nicht gemerkt.

    • dacapo
    • 24.08.2011 um 1:03 Uhr

    Wenn nach Ihrer Meinung dieser Artikel überflüssig ist, muss die Frage erlaubt sein, warum lesen Sie solche Artikel, warum überhaupt lesen Sie Zeitungen dieser Art, Sie wissen doch, dass kaum etwas "Neues" für Sie nicht dabei sein kann. Oder doch?

    Gerade aus Ihren Ausführungen geht hervor, daß dieser Artikel dringend nötig war und ist. - Erst platzt Guido vor Stolz, daß Deutschland im UN-Sicherheitsrat vertreten ist, dann enthält er sich der Stimme zu einem kraftvollen UN-Mandat, das - wie es sich jetzt herausstellt - offensichtlich gut abgestimmt gewesen ist, und begründet das auch noch mit einer abgedroschenen und feigen Lüge. Aber Angela vertrat dieselbe Masche! So denke ich, daß Guido nur auf Anweisung der Kanzlerin und des Verteidigungsministers gehandelt hat. - Einen solchen Außenminister können wir uns schenken; er zerstört alle Reputation - und merkt in seiner Egozentrik scheint's überhaupt nicht, daß er die Libyer beleidigt. - Wer diese FDP-Jugendgang noch wählt, muß schon zu den von ihren Entscheidungen Begünstigten zählen, denen jede Verantwortung für das Ganze fehlt. -

  3. Wie peinlich kann dieser Außenministerdarsteller denn noch werden?? Die Kanzlerin hat doch auch geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Warum lässt sie diesen ehrgeizzerfressenen Schnösel dann so lange schon im Amt? Als Kreissparkassenleiter könnte ich ihn mir gut vorstellen. Aber bitte doch nicht in der Politik! Ich hab´s satt mich ständig für ihn zu schämen.

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    • neu_de
    • 23.08.2011 um 16:53 Uhr

    das die anderen Staaten sich auf unseren AM eingestellt haben. Gibt immer mal wieder solche ganz extremen Besetzungen. Darauf richten die sich schon ein. Es gibt sicher über jedes Mitglied der Regeierung ein Dosier, mit wem man wie zusammenarbeiten kann. Der Punkt ist dan ebend bei unserem AM leer. Das schadet auch niemandem. Dann rufen sie ebend gleich unsere BK an. Ob das nun besser ist, sei mal dahingestellt.

    Also gelassen bleiben.

    Was treibt eigentlich dieser Herr im AA? Wofür erhält er eigentlich sein Minister-Gehalt? Westerwelle als Aussenminister ist ein noch größerer Ausfall, als es weiland der Bundeswirtschaftsminister Glos war: der hatte die Bankenkrise im Ministerium doch glatt verschlafen - ist aber wenigstens nicht durch saudumme Sprüche aufgefallen.

    Die Kanzlerin hat doch auch geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
    Möchten Sie ihre Söhne für einen Einsatz in einem fremden Land sterben sehn? Reichen nicht die sinnlos gefallen deutschen Jungens in Afganistan?
    Es gehört mehr Rückgrat dazu "nein" zusagen als Deutsche Kampfflugzeuge
    zum Bombardieren loszuschicken um eine andere Staatsform zu eliminieren.
    Nur mit welchem Recht eigentlich? Auch durch Deutsche Bomben sterben dann andere Menschen-sogenannte Feinde??Ziemlich banal das ganze!

    • neu_de
    • 23.08.2011 um 16:53 Uhr

    das die anderen Staaten sich auf unseren AM eingestellt haben. Gibt immer mal wieder solche ganz extremen Besetzungen. Darauf richten die sich schon ein. Es gibt sicher über jedes Mitglied der Regeierung ein Dosier, mit wem man wie zusammenarbeiten kann. Der Punkt ist dan ebend bei unserem AM leer. Das schadet auch niemandem. Dann rufen sie ebend gleich unsere BK an. Ob das nun besser ist, sei mal dahingestellt.

    Also gelassen bleiben.

    Was treibt eigentlich dieser Herr im AA? Wofür erhält er eigentlich sein Minister-Gehalt? Westerwelle als Aussenminister ist ein noch größerer Ausfall, als es weiland der Bundeswirtschaftsminister Glos war: der hatte die Bankenkrise im Ministerium doch glatt verschlafen - ist aber wenigstens nicht durch saudumme Sprüche aufgefallen.

    Die Kanzlerin hat doch auch geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
    Möchten Sie ihre Söhne für einen Einsatz in einem fremden Land sterben sehn? Reichen nicht die sinnlos gefallen deutschen Jungens in Afganistan?
    Es gehört mehr Rückgrat dazu "nein" zusagen als Deutsche Kampfflugzeuge
    zum Bombardieren loszuschicken um eine andere Staatsform zu eliminieren.
    Nur mit welchem Recht eigentlich? Auch durch Deutsche Bomben sterben dann andere Menschen-sogenannte Feinde??Ziemlich banal das ganze!

  4. Endlich weiß ich wie sich der Durchschnittsitaliener fühlt. Der sich vor der ganzen Welt für Berlusconi schämen muss.

    So schnell werde ich nicht mehr über Italien, das einen Berlusconi an seiner Spitze lässt, lächeln, zumindest nicht, bis Westerwelle aus seinem Amt vertrieben wurde.

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    Ich hätte gut auf diese Gefühl verzichten können.

    Das Politiker verlogen sind wissen wir alle aber etwas derartig dummdreistes ist mir bisher noch nicht begegnet. Ist ja nicht so das niemand gemerkt hätte wie abgestimmt wurde.

    unser Staatschef?
    Es ist mehr als verwunderlich was die ZEIT hier an Diffamierungen duldet.

    Ich hätte gut auf diese Gefühl verzichten können.

    Das Politiker verlogen sind wissen wir alle aber etwas derartig dummdreistes ist mir bisher noch nicht begegnet. Ist ja nicht so das niemand gemerkt hätte wie abgestimmt wurde.

    unser Staatschef?
    Es ist mehr als verwunderlich was die ZEIT hier an Diffamierungen duldet.

  5. 6. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ag

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    • grrzt
    • 23.08.2011 um 17:43 Uhr

    die Beleidigung hätt' ich doch sehr gerne gelesen....

    • grrzt
    • 23.08.2011 um 17:43 Uhr

    die Beleidigung hätt' ich doch sehr gerne gelesen....

    • sommer
    • 23.08.2011 um 16:46 Uhr

    den Westerwelle mit seiner Enthaltung schuf, war den anstehenden Landtagswahlen geschuldet. Westerwelle wusste, dass das Volk in Deutschland eine Kriegsbeteiligung nicht wünscht. Somit handelte er im Sinne des deutschen Volkes. Vielleicht war diese Entscheidung sogar die einzige, die er im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung traf und dafür kann ich Herrn Westerwelle nicht kritisieren, er vertrat die Meinung der Bevölkerung. Wenn andere Regierungschefs dieser Welt diesen Krieg unbedingt wollen; bitte! Aber; weder die franz., brit. oder auch norweg. Bevölkerung glaubt ihrer Regierung wenn sie die Gründe für den Krieg benennt. Es geht natürlich nicht darum ein Volk in die Freiheit zu führen. Und ich danke Herrn Westerwelle, dass er mir zumindest diese Lüge erspart hat.

    18 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nee, der hat sich enthalten für Deutschland weil er die Hosen voll hatte, dass er am Ende die Schuld dafür bekommt das Benzin teuer wird! Aalglatt wollte er dastehen und jetzt tut er als sei das sein Verdienst?
    Machen Sie doch mal die Augen auf! Mal davon abgesehen, dass er auch dafür hätte stimmen können OHNE Menschen dorthin zu schicken oder erschießen zu lassen oder oder oder!

    Dem kann ich nur zustimmen. Wie sich saemtliche Scheinpazifisten in ihrer Kriegslust uebertreffen ist mir unendlich unbegreiflich..Ausgerechnet das einzige was dieser Mann (wenigstens in meinen trueben Augen) tatsaechlich jemals getan hat um Schaden von unserem Volk (pardon Gesellschaft) abzuwenden, wird pausenlos kritisiert. Ob ein franzoesischer Kindskopf der ein, zwei Jahrhunderte zu spaet geboren wurde unsere Aussenpolitik kritisiert oder nicht interessiert mich mal gar nicht so sehr. Ich zaehle mich nun wirklich nicht zur pazifistischen Gesinnung per se, aber wenn schon Menschenleben geopfert werden sollen, dann sollte man einen merklichen Benefit rausschlagen koennen und den sehe ich hier beim besten Willen nicht.

    • Gafra
    • 23.08.2011 um 20:27 Uhr

    Auch bei Schröder war es durchsichtig, aber in der Sache richtig. Ww hatte einfach nicht die Fähigkeit, die unterschiedlichen Situationen differenziert zu analysieren und daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen. Der Mann ist inkompetent und dann noch eitel. Eine ganz schlechte Kombination.
    Und die restliche Truppe der FDP?! Na, schweigen wir lieber. Hoffentlich fliegen sie bald aus dem Bundestag, ehe sie noch mehr Schaden anrichten.

    • fanta4
    • 23.08.2011 um 20:33 Uhr

    Westerwelle hat im Fall Libyen ausnahmsweise richtig gehandelt.

    Ob aus Versehen, Kalkül, oder was auch immer.

    In Libyen geht es um Öl, um viel Öl und um deutlich zu machen, das der Westen bereit ist, dieses mit Waffengewalt zu verteidigen.

    Sieht der Autor die Aufgabe Deutschlands, als eine Art Putzerfisch, für die Amerikaner / Nato?

    Wo Amerikaner / Nato zugeschlagen haben, ist der Käs gegessen. Da wird so viel verbrannte Erde und Uran hinterlassen, da geht nichts mehr zusammen.

    Der deutsche Sonderweg ist die alternative Energieversorgung.
    Da geht Deutschland voran - je schneller, je besser.

    Dann müssen wir uns auch an zukünftigen Ölkriegen nicht beteiligen.

    • LaoLu
    • 24.08.2011 um 2:35 Uhr

    sich bei der Abstimmung im Weltsicherheitsrat der Stimme enthalten hat.

    Es war die Bundesrepublik Deutschland.

    Und es war gut so.

    • Hase51
    • 24.08.2011 um 11:51 Uhr

    Ich mag die Kindertruppe auch nicht aber hier hat Westerwelle einmal richtig gehandelt,auch wenn es den Großmannssüchtigen nicht passt.Frau Merkel wird schon wissen wofür die Bubytruppe gut ist.

    ...das sie die Zustimmung einiger anderer finden, aber ihre Position ist unlogisch.
    Bitte lesen sie noch einmal den Artikel!

    Es ging nie um eine Kriegsbeteiligung. Dies wird richtigerweise im Artikel erwähnt. So ist ihr erstes Argument ausgehebelt.

    Wesentlich wichtiger aber, es geht in diesem Kommentar von Markus Horeld auf den sie antworten, um die Anmaßung Westerwelles, irgend einen positiven Einfluß auf die Rebellion genommen zu haben, sowie um sein Eigenlob.

    Ihr Statment dazu, wäre an anderer Stelle wahrscheinlich inhaltlich angebrachter gewesen.

    Zu ihrer Position möchte ich aber trotzdem zwei Dinge bemerken. Erstens sollten anspielungen auf Weltverschwörungen unterlassen werden, erstrecht wenn man solche allgemeine Floskeln wie: "Es geht natürlich nicht darum ein Volk in die Freiheit zu führen. " verwendet.
    Zweitens sollte man seine Behauptung etwas unterfüttern, mit einer Gegenthese z.B.
    Wenn sie schließlich schon im Besitz der allumfassenden Weisheit sind, sollten sie andere daran teilhaben lassen!

    MfG

    Nee, der hat sich enthalten für Deutschland weil er die Hosen voll hatte, dass er am Ende die Schuld dafür bekommt das Benzin teuer wird! Aalglatt wollte er dastehen und jetzt tut er als sei das sein Verdienst?
    Machen Sie doch mal die Augen auf! Mal davon abgesehen, dass er auch dafür hätte stimmen können OHNE Menschen dorthin zu schicken oder erschießen zu lassen oder oder oder!

    Dem kann ich nur zustimmen. Wie sich saemtliche Scheinpazifisten in ihrer Kriegslust uebertreffen ist mir unendlich unbegreiflich..Ausgerechnet das einzige was dieser Mann (wenigstens in meinen trueben Augen) tatsaechlich jemals getan hat um Schaden von unserem Volk (pardon Gesellschaft) abzuwenden, wird pausenlos kritisiert. Ob ein franzoesischer Kindskopf der ein, zwei Jahrhunderte zu spaet geboren wurde unsere Aussenpolitik kritisiert oder nicht interessiert mich mal gar nicht so sehr. Ich zaehle mich nun wirklich nicht zur pazifistischen Gesinnung per se, aber wenn schon Menschenleben geopfert werden sollen, dann sollte man einen merklichen Benefit rausschlagen koennen und den sehe ich hier beim besten Willen nicht.

    • Gafra
    • 23.08.2011 um 20:27 Uhr

    Auch bei Schröder war es durchsichtig, aber in der Sache richtig. Ww hatte einfach nicht die Fähigkeit, die unterschiedlichen Situationen differenziert zu analysieren und daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen. Der Mann ist inkompetent und dann noch eitel. Eine ganz schlechte Kombination.
    Und die restliche Truppe der FDP?! Na, schweigen wir lieber. Hoffentlich fliegen sie bald aus dem Bundestag, ehe sie noch mehr Schaden anrichten.

    • fanta4
    • 23.08.2011 um 20:33 Uhr

    Westerwelle hat im Fall Libyen ausnahmsweise richtig gehandelt.

    Ob aus Versehen, Kalkül, oder was auch immer.

    In Libyen geht es um Öl, um viel Öl und um deutlich zu machen, das der Westen bereit ist, dieses mit Waffengewalt zu verteidigen.

    Sieht der Autor die Aufgabe Deutschlands, als eine Art Putzerfisch, für die Amerikaner / Nato?

    Wo Amerikaner / Nato zugeschlagen haben, ist der Käs gegessen. Da wird so viel verbrannte Erde und Uran hinterlassen, da geht nichts mehr zusammen.

    Der deutsche Sonderweg ist die alternative Energieversorgung.
    Da geht Deutschland voran - je schneller, je besser.

    Dann müssen wir uns auch an zukünftigen Ölkriegen nicht beteiligen.

    • LaoLu
    • 24.08.2011 um 2:35 Uhr

    sich bei der Abstimmung im Weltsicherheitsrat der Stimme enthalten hat.

    Es war die Bundesrepublik Deutschland.

    Und es war gut so.

    • Hase51
    • 24.08.2011 um 11:51 Uhr

    Ich mag die Kindertruppe auch nicht aber hier hat Westerwelle einmal richtig gehandelt,auch wenn es den Großmannssüchtigen nicht passt.Frau Merkel wird schon wissen wofür die Bubytruppe gut ist.

    ...das sie die Zustimmung einiger anderer finden, aber ihre Position ist unlogisch.
    Bitte lesen sie noch einmal den Artikel!

    Es ging nie um eine Kriegsbeteiligung. Dies wird richtigerweise im Artikel erwähnt. So ist ihr erstes Argument ausgehebelt.

    Wesentlich wichtiger aber, es geht in diesem Kommentar von Markus Horeld auf den sie antworten, um die Anmaßung Westerwelles, irgend einen positiven Einfluß auf die Rebellion genommen zu haben, sowie um sein Eigenlob.

    Ihr Statment dazu, wäre an anderer Stelle wahrscheinlich inhaltlich angebrachter gewesen.

    Zu ihrer Position möchte ich aber trotzdem zwei Dinge bemerken. Erstens sollten anspielungen auf Weltverschwörungen unterlassen werden, erstrecht wenn man solche allgemeine Floskeln wie: "Es geht natürlich nicht darum ein Volk in die Freiheit zu führen. " verwendet.
    Zweitens sollte man seine Behauptung etwas unterfüttern, mit einer Gegenthese z.B.
    Wenn sie schließlich schon im Besitz der allumfassenden Weisheit sind, sollten sie andere daran teilhaben lassen!

    MfG

  6. 8. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und beteiligen Sie sich mit differenzierten Beiträgen an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/vn

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