Einwanderung Deutschland schottet sich ab
Visavorschriften, Sprachtests: Nicht-EU-Bürger stehen an Deutschlands Grenze vor hohen Hürden. Brüssel kritisiert Berlin – und im Bundestag wächst das Unbehagen.
Wie schwierig es inzwischen für Nicht-EU-Bürger ist, nach Deutschland zu kommen, beklagen nicht nur viele, die es schon versucht haben. Auch Brüssel hat dies der Bundesrepublik nun attestiert: In einem Mahnschreiben an Außenminister Guido Westerwelle (FDP), das dem Tagesspiegel vorliegt, geht Viviane Reding hart mit der deutschen Praxis ins Gericht. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, kritisiert die mangelhafte Umsetzung der Brüsseler Vorschriften zur Freizügigkeit in deutsches Recht, soweit sie Familienangehörige betrifft, die selbst keinen EU-Pass haben.
Das deutsche Aufenthaltsgesetz, auf das sich die Bundesregierung zurückziehe, gewähre Familienangehörigen von EU-Bürgern nicht die Rechte, die die Brüsseler Richtlinie vorschreibe. "Daher vertritt die Kommission die Auffassung, dass Deutschland die Richtlinie 2004/38/EG in Bezug auf die oben genannten Punkte nicht korrekt umgesetzt hat", heißt es in Redings Brief an Westerwelle.
Auch der Auffassung der Regierung, Teile der Brüsseler Richtlinie hätten nur "deklaratorischen Charakter", seien also nicht bindend, tritt Reding entgegen. Ende August hatte die Kommission mitgeteilt, dass sie gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet habe, äußerte sich aber optimistisch: Der Dialog sei bisher "sehr konstruktiv gewesen"; man prüfe, ob das Verfahren eingestellt werden könne.
Die Antworten auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, in der es um den Familiennachzug ging, enthalten freilich deutliche Hinweise auf eine unveränderte Hartleibigkeit der Bundesregierung. Obwohl die Juristen der EU-Kommission in einem niederländischen Fall kürzlich festgestellt hatten, dass nationale Sprachtest-Vorschriften nicht den Nachzug von Ehepartnern, Kindern oder anderen Schutzbefohlenen verhindern dürften, heißt es in der Antwort des Bundesinnenministeriums: "Die Regelung zum Sprachnachweiserfordernis (...) sind mit dem Grundgesetz und dem europäischen Recht – insbesondere der Familienzusammenführungsrichtlinie und dem Assoziationsrecht – vereinbar."
"Unerträglich heuchlerisch"
Die niederländischen Behörden hatten ihrerseits Schlussfolgerungen aus der Brüsseler Stellungnahme gezogen und einer Afghanin die Einreise erlaubt, deren Mann und Kinder bereits legal im Land lebten. In dieser Woche nun zog auch die Regierung in Den Haag nach und kippte den verpflichtenden Sprachnachweis vor der Einreise.
Anders Deutschland: Dass zumindest das Innenministerium kein Problem damit zu haben scheint, wenn deutsche Vorschriften im Widerspruch zu europäischen stehen, stellte der Parlamentarische Staatssekretär Ole Schröder (CDU) erst in dieser Woche wieder klar. Auf eine Frage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen antwortete Schröder im Bundestag: "Die Bundesregierung zieht aus der zitierten Stellungnahme der Kommission keine Schlussfolgerungen und weist darauf hin, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen Kommission und Bundesregierung vor dem Gerichtshof der Europäischen Union nichts Ungewöhnliches sind."
Dagdelen nennt das "unerträglich heuchlerisch". Einerseits fordere "die Bundesregierung von Migrantinnen und Migranten ständig die Beachtung der Rechtsordnung" ein, selbst aber missachte und verletze sie europäisches Recht. "Die Rechtsbrüche müssen aufhören."
- Datum 30.09.2011 - 12:02 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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Ich fänds gut wenn sich Deutschland "abschottet".
so denken halt nur Egoisten.
Diese Rosinen-Picker-Mentalität ist wenig zielführend und zeugt von keiner offenen Geisteshaltung.
...und das soll so bleiben. Da können die Internationalisten und die EU noch so tönen.
Nur weil man als Deutscher deutsch sein will gehört man noch lange nicht dämonisiert. [...]
Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um einen differenzierenden Diskussionsstil und vermeiden Sie Kommentare, die als diskriminierend verstanden werden. Danke, die Redaktion/jz
Deutschland als Exportnation und Abschottung - da hat jemand genau bis vor seinen Schrebergarten gedacht! Respekt.
... haben diesen Kommentar gelesen.
Warum fänden Sie es dann gut? Weil dann irgendwann auch alle sagen würden: Hey, wenn die mich nicht mehr reinlassen, kaufe ich auch nicht mehr ihre Autos, Wurstschneidemaschinen, Traktoren oder Blutdruckmessgeräte?
Deutschland den Deutschen?
Eine Mauer bauen?
Einen Eisernen Vorhang?
Darf ich dann noch raus, oder müssen wir dann auch alle drin bleiben? Ich würde nämlich gerne das Land verlassen dürfen, ohne gleich nur wegen meiner Nationalität auf allen möglichen Schwarzen Listen der Einreise in unsere Nachbarländer zu stehen.
„Diejenigen, die hierher kommen, sind im Allgemeinen von der ignorantesten, dümmsten Sorte ihrer Nation. Es ist fast unmöglich, ihnen überkommene Vorurteile wieder zu nehmen.“
Diese Aussage traf Benjamin Franklin über die Neu-Einwanderer aus Deutschland.
Franklin störte nicht nur ihre Ignoranz:
...ihre „swarthy complexion“, ihr dunkelhäutiges Aussehen, das sie, wie viele in Europa, irgendwie den Afrikanern ähnlich macht. „In Europa sind Spanier, Italiener, Franzosen, Russen und Schweden von, wie wir es sagen, dunkler Hautfarbe; so wie auch die Deutschen, mit Ausnahme der Sachsen, die mit den Engländern den Hauptteil der weißen Menschen ausmachen.“
Deutschland ging es noch nie so gut wie in den letzten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg. Es war nie so friedlich in diesem Land! Man sieht ja was die Rechten bringen -NICHTS! Noch nie ging etwas positives von den Rechten aus!!!!!
Menschen die eher politisch links stehen, cosmopolitisch aufgeschlossen denken forderten :
Atomausstieg!! Das schon seit Jahrzehnten!!
Damals als Spinnerei verlacht, ist der Atomausstieg von den Ignoranten nun beschlossen worden, nachdem sie mit dem Rücken an der Wand standen!
Frieden und friedliches, Wohlstand und Gleichberechtigung!
Chancengleichheit in der Bildung, Gleichberechtigung von Mann und Frau!
Das und noch vieles mehr kommt von links.
Das von Rechts:
http://www.youtube.com/wa...
Gewalt, Hass, Ausgrenzung, Tod, Vergasung, Menschenexperimente, Rassenideologien,
jetzt sind es schon 37 Romulaner. Der Tal'shiar unterwandert uns!
"Ich fänds gut wenn sich Deutschland "abschottet"."
Deutschland hat eher ein Problem mit der Nettoabwanderung von gut ausgebildeten, meist jüngeren einheimischen Fachkräften (2008/09 107.000). Was die angebliche Abschottung betrifft, die hier so bitterlich im Artikel beklagt wird, so ist das für ein Land, daß von 2003 bis 2008 eine Nettozuwanderung von Ausländern in Höhe von 466.000 hatte, wohl kaum die passende Einschätzung. Mal unter Punkt 3) nachlesen.
http://europaszukunft.fil...
so denken halt nur Egoisten.
Diese Rosinen-Picker-Mentalität ist wenig zielführend und zeugt von keiner offenen Geisteshaltung.
...und das soll so bleiben. Da können die Internationalisten und die EU noch so tönen.
Nur weil man als Deutscher deutsch sein will gehört man noch lange nicht dämonisiert. [...]
Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um einen differenzierenden Diskussionsstil und vermeiden Sie Kommentare, die als diskriminierend verstanden werden. Danke, die Redaktion/jz
Deutschland als Exportnation und Abschottung - da hat jemand genau bis vor seinen Schrebergarten gedacht! Respekt.
... haben diesen Kommentar gelesen.
Warum fänden Sie es dann gut? Weil dann irgendwann auch alle sagen würden: Hey, wenn die mich nicht mehr reinlassen, kaufe ich auch nicht mehr ihre Autos, Wurstschneidemaschinen, Traktoren oder Blutdruckmessgeräte?
Deutschland den Deutschen?
Eine Mauer bauen?
Einen Eisernen Vorhang?
Darf ich dann noch raus, oder müssen wir dann auch alle drin bleiben? Ich würde nämlich gerne das Land verlassen dürfen, ohne gleich nur wegen meiner Nationalität auf allen möglichen Schwarzen Listen der Einreise in unsere Nachbarländer zu stehen.
„Diejenigen, die hierher kommen, sind im Allgemeinen von der ignorantesten, dümmsten Sorte ihrer Nation. Es ist fast unmöglich, ihnen überkommene Vorurteile wieder zu nehmen.“
Diese Aussage traf Benjamin Franklin über die Neu-Einwanderer aus Deutschland.
Franklin störte nicht nur ihre Ignoranz:
...ihre „swarthy complexion“, ihr dunkelhäutiges Aussehen, das sie, wie viele in Europa, irgendwie den Afrikanern ähnlich macht. „In Europa sind Spanier, Italiener, Franzosen, Russen und Schweden von, wie wir es sagen, dunkler Hautfarbe; so wie auch die Deutschen, mit Ausnahme der Sachsen, die mit den Engländern den Hauptteil der weißen Menschen ausmachen.“
Deutschland ging es noch nie so gut wie in den letzten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg. Es war nie so friedlich in diesem Land! Man sieht ja was die Rechten bringen -NICHTS! Noch nie ging etwas positives von den Rechten aus!!!!!
Menschen die eher politisch links stehen, cosmopolitisch aufgeschlossen denken forderten :
Atomausstieg!! Das schon seit Jahrzehnten!!
Damals als Spinnerei verlacht, ist der Atomausstieg von den Ignoranten nun beschlossen worden, nachdem sie mit dem Rücken an der Wand standen!
Frieden und friedliches, Wohlstand und Gleichberechtigung!
Chancengleichheit in der Bildung, Gleichberechtigung von Mann und Frau!
Das und noch vieles mehr kommt von links.
Das von Rechts:
http://www.youtube.com/wa...
Gewalt, Hass, Ausgrenzung, Tod, Vergasung, Menschenexperimente, Rassenideologien,
jetzt sind es schon 37 Romulaner. Der Tal'shiar unterwandert uns!
"Ich fänds gut wenn sich Deutschland "abschottet"."
Deutschland hat eher ein Problem mit der Nettoabwanderung von gut ausgebildeten, meist jüngeren einheimischen Fachkräften (2008/09 107.000). Was die angebliche Abschottung betrifft, die hier so bitterlich im Artikel beklagt wird, so ist das für ein Land, daß von 2003 bis 2008 eine Nettozuwanderung von Ausländern in Höhe von 466.000 hatte, wohl kaum die passende Einschätzung. Mal unter Punkt 3) nachlesen.
http://europaszukunft.fil...
als Bedingung zur Niederlassung in Deutschland wurde vor allem eingeführt, um die türkische Heiratsmigration ("Importbräute") ein wenig einzudämmen. Nun trifft diese Regel auch Menschen, die unter ganz anderen Voraussetzungen nach Deutschland ziehen wollen. Eigentlich sollte man hier für verschiedene Einwanderergruppen verschiedene Regeln gelten lassen, aber das wäre "diskriminierend". Und die Anforderungen ganz zu streichen, stünde einer besseren Integration türkischer Familien in Deutschland im Wege.
Es geht aber nicht nur um "Importbräute" - "Importbräutigame" sind inzwischen auch nicht mehr selten und beide kommen längst nicht nur aus der Türkei. Ehegattennachzug ist zur weit verbreiteten Einwanderungsstrategie geworden: Ehen zwischen Deutschen mit Migrationshintergrund und Partnern aus den Herkunftsländern werden systematisch arrangiert, vereinbart und, in seltenen Fällen, erzwungen, um jungen Leuten aus ärmeren Ländern ein besseres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Während das Motiv absolut verständlich ist, muss man feststellen, dass dieses Glücksversprechen oft genug nicht oder nur in Teilen eingelöst werden kann - gerade für nachziehende Frauen, die oft, der deutschen Sprache nicht mächtig und ohne Arbeit, in Deutschland vereinsamen oder an der Familie ihrer Ehegatten leiden, ganz auf die Rolle der Mutter und Ehefrau beschränkt.
Ebensowenig darf man außer Acht lassen, dass es in der Mehrzahl nicht die Hochqualifizierten sind, die per Ehegattennachzug nach Deutschland kommen. Unqualifizierte Arbeitskräfte gibt es hier allerdings ausreichend. So sehr ich auch Verständnis für die humanitären Gründe habe, diesen Menschen die Einwanderung zu ermöglichen - ganz ohne Regulierungen geht es nicht, damit die Rechnung am Ende noch halbwegs stimmt.
Es geht aber nicht nur um "Importbräute" - "Importbräutigame" sind inzwischen auch nicht mehr selten und beide kommen längst nicht nur aus der Türkei. Ehegattennachzug ist zur weit verbreiteten Einwanderungsstrategie geworden: Ehen zwischen Deutschen mit Migrationshintergrund und Partnern aus den Herkunftsländern werden systematisch arrangiert, vereinbart und, in seltenen Fällen, erzwungen, um jungen Leuten aus ärmeren Ländern ein besseres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Während das Motiv absolut verständlich ist, muss man feststellen, dass dieses Glücksversprechen oft genug nicht oder nur in Teilen eingelöst werden kann - gerade für nachziehende Frauen, die oft, der deutschen Sprache nicht mächtig und ohne Arbeit, in Deutschland vereinsamen oder an der Familie ihrer Ehegatten leiden, ganz auf die Rolle der Mutter und Ehefrau beschränkt.
Ebensowenig darf man außer Acht lassen, dass es in der Mehrzahl nicht die Hochqualifizierten sind, die per Ehegattennachzug nach Deutschland kommen. Unqualifizierte Arbeitskräfte gibt es hier allerdings ausreichend. So sehr ich auch Verständnis für die humanitären Gründe habe, diesen Menschen die Einwanderung zu ermöglichen - ganz ohne Regulierungen geht es nicht, damit die Rechnung am Ende noch halbwegs stimmt.
Die Überschrift des Artikels vermittelt den Eindruck, die Zuwanderungsgesetze in Deutschland seien generell erschwert worden und nicht mit europäischem Recht vereinbar.
Beginnt man aber den Artikel zu lesen, wird deutlich, dass es eigentlich um den Nachzug von Familienmitgliedern geht.
Dass der so erschwert wird, dass beispielsweise einer Frau, deren Ehemann in Deutschland lebt und arbeitet, wegen Nichtbestehens eines Sprachtests der Nachzug verweigert wird und so die Familie getrennt bleiben muss (womöglich auch noch mit kleinen Kindern, die den in der Fremde arbeitenden Vater so jahrelang nicht sehen können), ist tatsächlich ein Problem.
Das kann ich auch nicht nachvollziehen.
Überschrift und großgedruckter "Untertitel" (ich weiß nicht wie ich das korrekt bezeichnen soll) suggerieren jedoch, Deutschland habe generell zu harte Zuwanderungsgesetze, was ich wiederum nicht nachvollziehen kann, denn generell ist es doch vernünftig, nur Leute ins Land zu lassen, die auch gewisse sprachliche Mindestvoraussetzungen erfüllen. Wie will ich denn in einem Land Fuß fassen, dessen Sprache ich nicht einmal ansatzweise spreche?
Man preist doch immer Kanada als angebliches Traumland der Integration. Wie sind denn da die Zuwanderungsgesetze? Alles eitel Sonnenschein, hereinspaziert liebe Nachbarn? Oder vielleicht doch die Auslese der Qualifizierten, Gebildeten, finanziell Abgesicherten? (Ich sage nicht, das sei die Lösung, aber als Muster dargestellt wird, sollte auch analysiert werden!)
Wenn das ein Problem ist, dass die ihre Kinder nicht sehen können, soll die gute Frau des hart arbeitenden Mannes deutsch lernen und in 3 Monaten gibt es ein großes Festessen und man sieht sich wieder.
Alle reinzulassen die kein deutsch Sprechen vergrößert unser Problem nur noch.
Ansonsten gebe ich Ihnen recht.
dort wo man nicht ist.
Wo viel Licht - da hält sich dieses mit Schatten (frei nach Goethe zitiert) das Gleichgewicht - man erkennt dies nur immer erst später...
Und mal ganz ehrlich: Von unserem "Bürokraten" Menschlichkeit zu verlangen...
Sie sind doch schon damit überfordert Mensch zu sein - von Mensch bleiben hat ja auch nie einer gesprochen...
Freundliche Grüße
Wenn das ein Problem ist, dass die ihre Kinder nicht sehen können, soll die gute Frau des hart arbeitenden Mannes deutsch lernen und in 3 Monaten gibt es ein großes Festessen und man sieht sich wieder.
Alle reinzulassen die kein deutsch Sprechen vergrößert unser Problem nur noch.
Ansonsten gebe ich Ihnen recht.
dort wo man nicht ist.
Wo viel Licht - da hält sich dieses mit Schatten (frei nach Goethe zitiert) das Gleichgewicht - man erkennt dies nur immer erst später...
Und mal ganz ehrlich: Von unserem "Bürokraten" Menschlichkeit zu verlangen...
Sie sind doch schon damit überfordert Mensch zu sein - von Mensch bleiben hat ja auch nie einer gesprochen...
Freundliche Grüße
....Symptomen kritisiert man im Ausland und vor allem unter Ausländern in Deutschland seit Jahrzehnten. Vermutlich ist es also nicht neu und wahr. Normalerweise sind die Reaktionen Hiesiger negativ bis aggressiv, wenn sie darauf angesprochen werden (von Ausländern) oder sie weichen aus. Man ist zu diesem Thema so unehrlich, wie zu so vielen anderen.
...kann ich das nur bestätigen. Als Ausländer habe ich in USA und hier (Deutschland) gelebt. Ich muss sagen, dass die deutsche Ausländerbehörden nicht besonders freundlich sind, obwohl man die deutsche Sprache relativ beherrscht. Auch merke ich die Unfreundlichkeit beim Einkaufen, wenn ich mit Akzent spreche oder eine Frage oder Aussage ein mal nicht verstehe. Die meist aus deutscher Seite (Medien, Regierungen, usw) geforderte Integration von Ausländern wird unter diesen Umständen nicht funktionieren.
...kann ich das nur bestätigen. Als Ausländer habe ich in USA und hier (Deutschland) gelebt. Ich muss sagen, dass die deutsche Ausländerbehörden nicht besonders freundlich sind, obwohl man die deutsche Sprache relativ beherrscht. Auch merke ich die Unfreundlichkeit beim Einkaufen, wenn ich mit Akzent spreche oder eine Frage oder Aussage ein mal nicht verstehe. Die meist aus deutscher Seite (Medien, Regierungen, usw) geforderte Integration von Ausländern wird unter diesen Umständen nicht funktionieren.
dass dieses Thema wieder mal Anlass für unzählige Stammtisch-Diskussionen mit Sarrazin-Zitaten in diesem Forum ist.
Was sollen diese falschen Suggestionen? Das Ausland, ob Europa, Türkei oder die USA, ist in Punkto Zuwanderung längst weiter und man schaut dort eher verwundert ob der laschen Bestimmungen auf uns als die ZEIT dem Volk »belehrend« weismachen will.
ich würde es nicht xenophile Propaganda, sondern einen Denkfehler im Artikel oder eine Wissenslücke dessen Autors nennen. Das Statement des Innenministeriums ist schlüssig, nicht aber die Behauptung der Zeit, man würde sich dort nicht um EU Recht scheren, denn:
Den Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht stellt allein der EuGH fest, nicht die Kommission. Der obliegt bestenfalls die Möglichkeit des Vertragsverletzungsverfahrens, bzw. der Klage am EuGH. Das Urteil ist dadurch längst nicht gesprochen.
Das hätte auch ein juristischer Laie erkennen können (müssen).
Ein bischen googeln und man kann sich ueber die Anforderungen des Sprachtests informieren. Oder man geht in eine Buchhandlung und schaut sich mal entsprechende Vorbereitungswerke an.
Mal grob gesagt, in etwa Lektion 1-10 eines Fremdsprachenkurses, wie wir sie von Volkshochschulen kennen.
Ist das Erlernen dieses Stoffes einschliesslich Pruefung von einer Person, die dauerhaft bei uns leben will, zu viel verlangt?
Ich persoenlich empfinde den Artikel eher desinformierend.
Ein interessantes Urteil, wenn auch ein Einzelfall:
http://www.migazin.de/201...
ich würde es nicht xenophile Propaganda, sondern einen Denkfehler im Artikel oder eine Wissenslücke dessen Autors nennen. Das Statement des Innenministeriums ist schlüssig, nicht aber die Behauptung der Zeit, man würde sich dort nicht um EU Recht scheren, denn:
Den Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht stellt allein der EuGH fest, nicht die Kommission. Der obliegt bestenfalls die Möglichkeit des Vertragsverletzungsverfahrens, bzw. der Klage am EuGH. Das Urteil ist dadurch längst nicht gesprochen.
Das hätte auch ein juristischer Laie erkennen können (müssen).
Ein bischen googeln und man kann sich ueber die Anforderungen des Sprachtests informieren. Oder man geht in eine Buchhandlung und schaut sich mal entsprechende Vorbereitungswerke an.
Mal grob gesagt, in etwa Lektion 1-10 eines Fremdsprachenkurses, wie wir sie von Volkshochschulen kennen.
Ist das Erlernen dieses Stoffes einschliesslich Pruefung von einer Person, die dauerhaft bei uns leben will, zu viel verlangt?
Ich persoenlich empfinde den Artikel eher desinformierend.
Ein interessantes Urteil, wenn auch ein Einzelfall:
http://www.migazin.de/201...
Wenn ich - aus welchem Grund auch immer - in ein Land gehe, dessen Sprache ich nicht spreche, bekomme ich irgenwann ein Problem.
Es sollte also in jedermanns oder jederfraus eigenes Interesse sein, sich die Sprache der zukünftigen Wahlheimat anzueignen.
Es hat nicht nur etwas mit Lebensqualität zu tun, wenn man die Sprache seiner Nachbarn versteht und mitreden kann.
Da aber manche Leute diesbezüglich von sich aus nicht so einsichtig sind, muss man dort etwas nachhelfen. Letztlich ist es zu ihrem eigenen Schutz bzw. Nutzen. Was die Eurokraten da mitzuschwätzen haben, ist mir nicht so wirklich klar.
Wie sieht es denn eigentlich bei uns aus mit dem Erlernen von Fremdsprachen?
Deutsch ist ziemlich schwer. Nicht für mich, denn es ist meine Muttersprache. Ich habe aber diverse Fremdsprachen gelernt und kann sagen, bis jetzt ist mir keine kompliziertere und vor allem teilweise in ihrer Struktur unlogischere Grammatik, die noch dazu vor Ausnahmen strotzt, begegnet.
Wir regen uns über den afrikanischen GLS-Paketmann auf, der nicht perfekt deutsch redet.
Wie gut wäre denn unser Swahili oder japanisch, wenn wir es mit Mitte 30 lernen müssten?
Wie oben bereits gesagt, gewisse Sprachkenntnisse sollten sein, um in einem Land leben zu wollen. Aber Wunder sollte man auch nicht verlangen.
Und geben wir uns denn Mühe, in einem anderen Land zumindest die Grundbegriffe der jeweiligen Sprache zu lernen?
Oder trampeln wir in Griechenland, Italien, der Türkei, in eine Strandbar und bestellen laut und selbstverständlich auf deutsch ein Bier, weil die das in den Urlaubsregionen ja eh alle verstehen und sie bestimmt mal als Gastarbeiter bei uns waren?
genau! jeder mensch sollte die erfahrung gemacht haben, ueber laengere zeit ein auslaender zu sein.
Erstens: Deutsch ist kniffelig, daher können es auch viele Deutsche nicht richtig. Dementsprechend sind die Ansprüche des Sprachtests auch vergleichsweise harmlos. Man verlangt jedenfalls keine Wunder, daher sind ihre Befürchtungen hinfällig.
Zweitens: Der Vergleich mit teutonischen Touristen zieht nicht. Mir ist es auch immer peinlich, wenn irgendein Deutscher im Ausland dem Kellner "gib ma Bier" entgegenbrüllt. Allerdings reden wir hier nicht von Aufenthaltsgenehmigungen oder Einbürgerung, sondern von Tourismus. Und die Tourismusregionen im Mittelmeerraum leben zu großen Teilen von deutschen Urlaubern. Und da der Kunde König ist, passt man sich an und übersetzt die Speisekarte. Ich würde das als Urlauber nie von einem Restaurant verlangen/erwarten. Aber wäre ich selbst Hotelchef, würde ich alle meine Mitarbeiter in die Deutschschule schicken.
Drittens: Würden sie ihr brüchiges Urlaubsspanisch mit nach Mexico nehmen und dort eine neue Existenz anfangen, oder nicht etwa doch gucken, dass sie schon vor der Abreise recht fließend sprechen können? Für Deutsche, die auswandern, ist es immer schon selbstverständlich gewesen, die Ziellandsprache zu sprechen. Warum nicht auch umgekehrt?
Zur Info: Ich bin gebürtig Amerikaner und habe entgegen der Beschwichtigungen meiner Landsleute Deutsch gelernt, bevor ich ausgewandert bin. Ich möchte behaupten, dass es mir beruflich sehr viel gebracht hat.
Also so wirklich erschließt sich mir der Sinn Ihres Beitrages nicht. Was bedeutet denn in diesem Zusammenhang "mit gutem Beispiel vorangehen"?
Sollten wir jetzt Studien in Auftrag geben in wie weit "der Deutsche" bei immigration in fremde Länder deren Sprache lernt?
Der Artikel diskutiert auch nicht den afrikanischen Paketboten der schlecht Deutsch spricht. Er spricht zumindest etwas deutsch.
Es geht darum, die Bildung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Parallelgesellschaften in denen manche Leute weit mehr als 10 Jahre in Deutschland leben und nicht einmal ein paar Sätze auf deutsch rauskriegen. Dagegen wirkt der Paketbote wie Schiller.
Und ihr Urlauberargument lässt sich doch auf jedes Land der Welt übertragen. Ich habe auch schon in Deutschland Touristen erlebt, die etwas in Ihrer Landessprache bestellt haben. No big deal.
das paßt überhaupt nicht.
was es da zu empfehlen gibt, bleibt geheimnis der redaktion.
urlaubsbesuche sind keine auswanderung.
im urlaub gebe ich geld aus, das muss ich nicht in der landessprache erklären, das nehmen die auch so.
als auswanderer will und muss ich geld verdienen, da brauche ich die landessprache zwingend.
oder ich habe das sozialamt im auge ...
Nur fürs Protokoll: So simpel sind weder Integrationskurs noch Einbürgerungstest, und ich habe beide gesehen und zum Glück nicht selbst machen müssen. Den Sprachtest hätte ich natürlich bestanden, aber bei dem Einbürgerungstest kann man als Deutscher noch so manches lernen, wenn man Politik zuletzt in der Schule hatte. Denn aus den Nachrichten (und ich meine jetzt z.B. Tagesthemen oder heute-journal, nicht RTL2-News) lernt man das nicht alles.
Der Vergleich mit dem Tourismus mag nicht viel mit Einwanderung zu tun haben, aber wenn ich nichtmal auf spanisch ein Bier bestellen kann, sollte ich nicht meckern, wenn jemand kein perfektes Deutsch spricht.
Und doch, die Leute meckern auch darüber. Ich erlebe es täglich. Da hält sich jemand seit 4 Jahren in Deutschland auf, kannte vorher kein Wort dieser Sprache, kann sich jetzt mühelos verständlich machen, macht aber natürlich noch Grammatikfehler. Und da heißt es: Nee also als LKW-Fahrer haben Sie ja Kundenkontakt, da müssen Sie schon besser sprechen!
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Angabe der Nationalität im Lebenslauf oft schon dazu führt, dass mangelnde Sprachkenntnisse unterstellt werden.
Und sehr oft neurteilen Menschen die Intelligenz nach der Ausdrucksfähigkeit in der Sprache. Habe ich im Ausland (Arbeitsaufenthalt, mehrere Monate, nicht Tourist) selbst oft genug erlebt, dass Leute sich plötzlich wundern, wenn man gebildeter ist als sie dachten, bloß weil man gelegentlich Grammatikfehler gemacht hat.
Niemand in Deutschland verlangt "Wunder". Zur Einreise beim Ehegattennachzug wird gerade einmal das Sprachniveau A1 nach dem GER (http://de.wikipedia.org/w...) verlangt. Ein normaler, akademisch gebildeter Lernen erlernt dieses in nahezu jeder Sprache nach ein bis zwei Wochen. Und der für die Einbügerung nötige Nachweis des Sprachniveaus B1 ist den Migranten in den letzten Jahren m.E. ebenfalls stets vereinfacht worden. Zuerst wurde statt der üblichen B1-Prüfung zum "Zertifikat Deutsch" der einfachere "Deutschtest für Zuwanderer" (DTZ) eingeführt. Und auch dieser scheint schrittweise vereinfacht zu werden, wenn ich die immer erfolgreicheren Ergebnisse des DTZ mit dem eigentlichen Sprachniveau der Teilnehmer vergleiche, das mir tagtäglich in den Kursen begegnet. Es bleibt natürlich zu fragen, ob wirklich jeder Migrant jeden Alters und Berufsstandes unbedingt B1 erreichen muss. Aber selbst das ist in Deutschland nicht zwingend.
Gerade die Sprachfrage wird in Deutschland oft an der Realität vorbei diskutiert - und das vor allem, leider, von der politischen Linken (der ich mich normalerweise ja zurechne). Da stürzt man sich nämlich lieber hysterisch auf jede menschenfeindliche "Hürde" bei Einwanderung und Einbürgerung, als sich vorher aufwändig darüber zu informieren, was es damit denn in Wirklichkeit auf sich hat.
Und ja, es gibt deutlich unlogischere, kompliziertere Sprachen als Deutsch. Türkisch gehört übrigens nicht dazu.
einen Deutschen erlebt, der "trampelnd" und zugleich "laut" auf Deutsch ein Bier bestellt hat.
Aber Sie übersehen eines: Wir sind in den von Ihnen genanntem Fall lediglich für einige Wochen Urlauber, Touristen, Gäste im Ausland, die alles selbst bezahlen. Ein wenig Kundenservice, z.B.sprachliches Entgegenkommen in Grundbegriffen der Gastronomie auf Deutsch wird man da wohl erwarten dürfen.
Wenn man sich natürlich ein anderes Land auf Dauer als Wahlheimat ausgesucht hat, müsste es wohl eine Selbstverständlichkeit sein, dass man die dortige Landessprache beherrscht und da glaube ich, geben sich zumindest Deutsche alle Mühe.
genau! jeder mensch sollte die erfahrung gemacht haben, ueber laengere zeit ein auslaender zu sein.
Erstens: Deutsch ist kniffelig, daher können es auch viele Deutsche nicht richtig. Dementsprechend sind die Ansprüche des Sprachtests auch vergleichsweise harmlos. Man verlangt jedenfalls keine Wunder, daher sind ihre Befürchtungen hinfällig.
Zweitens: Der Vergleich mit teutonischen Touristen zieht nicht. Mir ist es auch immer peinlich, wenn irgendein Deutscher im Ausland dem Kellner "gib ma Bier" entgegenbrüllt. Allerdings reden wir hier nicht von Aufenthaltsgenehmigungen oder Einbürgerung, sondern von Tourismus. Und die Tourismusregionen im Mittelmeerraum leben zu großen Teilen von deutschen Urlaubern. Und da der Kunde König ist, passt man sich an und übersetzt die Speisekarte. Ich würde das als Urlauber nie von einem Restaurant verlangen/erwarten. Aber wäre ich selbst Hotelchef, würde ich alle meine Mitarbeiter in die Deutschschule schicken.
Drittens: Würden sie ihr brüchiges Urlaubsspanisch mit nach Mexico nehmen und dort eine neue Existenz anfangen, oder nicht etwa doch gucken, dass sie schon vor der Abreise recht fließend sprechen können? Für Deutsche, die auswandern, ist es immer schon selbstverständlich gewesen, die Ziellandsprache zu sprechen. Warum nicht auch umgekehrt?
Zur Info: Ich bin gebürtig Amerikaner und habe entgegen der Beschwichtigungen meiner Landsleute Deutsch gelernt, bevor ich ausgewandert bin. Ich möchte behaupten, dass es mir beruflich sehr viel gebracht hat.
Also so wirklich erschließt sich mir der Sinn Ihres Beitrages nicht. Was bedeutet denn in diesem Zusammenhang "mit gutem Beispiel vorangehen"?
Sollten wir jetzt Studien in Auftrag geben in wie weit "der Deutsche" bei immigration in fremde Länder deren Sprache lernt?
Der Artikel diskutiert auch nicht den afrikanischen Paketboten der schlecht Deutsch spricht. Er spricht zumindest etwas deutsch.
Es geht darum, die Bildung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Parallelgesellschaften in denen manche Leute weit mehr als 10 Jahre in Deutschland leben und nicht einmal ein paar Sätze auf deutsch rauskriegen. Dagegen wirkt der Paketbote wie Schiller.
Und ihr Urlauberargument lässt sich doch auf jedes Land der Welt übertragen. Ich habe auch schon in Deutschland Touristen erlebt, die etwas in Ihrer Landessprache bestellt haben. No big deal.
das paßt überhaupt nicht.
was es da zu empfehlen gibt, bleibt geheimnis der redaktion.
urlaubsbesuche sind keine auswanderung.
im urlaub gebe ich geld aus, das muss ich nicht in der landessprache erklären, das nehmen die auch so.
als auswanderer will und muss ich geld verdienen, da brauche ich die landessprache zwingend.
oder ich habe das sozialamt im auge ...
Nur fürs Protokoll: So simpel sind weder Integrationskurs noch Einbürgerungstest, und ich habe beide gesehen und zum Glück nicht selbst machen müssen. Den Sprachtest hätte ich natürlich bestanden, aber bei dem Einbürgerungstest kann man als Deutscher noch so manches lernen, wenn man Politik zuletzt in der Schule hatte. Denn aus den Nachrichten (und ich meine jetzt z.B. Tagesthemen oder heute-journal, nicht RTL2-News) lernt man das nicht alles.
Der Vergleich mit dem Tourismus mag nicht viel mit Einwanderung zu tun haben, aber wenn ich nichtmal auf spanisch ein Bier bestellen kann, sollte ich nicht meckern, wenn jemand kein perfektes Deutsch spricht.
Und doch, die Leute meckern auch darüber. Ich erlebe es täglich. Da hält sich jemand seit 4 Jahren in Deutschland auf, kannte vorher kein Wort dieser Sprache, kann sich jetzt mühelos verständlich machen, macht aber natürlich noch Grammatikfehler. Und da heißt es: Nee also als LKW-Fahrer haben Sie ja Kundenkontakt, da müssen Sie schon besser sprechen!
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Angabe der Nationalität im Lebenslauf oft schon dazu führt, dass mangelnde Sprachkenntnisse unterstellt werden.
Und sehr oft neurteilen Menschen die Intelligenz nach der Ausdrucksfähigkeit in der Sprache. Habe ich im Ausland (Arbeitsaufenthalt, mehrere Monate, nicht Tourist) selbst oft genug erlebt, dass Leute sich plötzlich wundern, wenn man gebildeter ist als sie dachten, bloß weil man gelegentlich Grammatikfehler gemacht hat.
Niemand in Deutschland verlangt "Wunder". Zur Einreise beim Ehegattennachzug wird gerade einmal das Sprachniveau A1 nach dem GER (http://de.wikipedia.org/w...) verlangt. Ein normaler, akademisch gebildeter Lernen erlernt dieses in nahezu jeder Sprache nach ein bis zwei Wochen. Und der für die Einbügerung nötige Nachweis des Sprachniveaus B1 ist den Migranten in den letzten Jahren m.E. ebenfalls stets vereinfacht worden. Zuerst wurde statt der üblichen B1-Prüfung zum "Zertifikat Deutsch" der einfachere "Deutschtest für Zuwanderer" (DTZ) eingeführt. Und auch dieser scheint schrittweise vereinfacht zu werden, wenn ich die immer erfolgreicheren Ergebnisse des DTZ mit dem eigentlichen Sprachniveau der Teilnehmer vergleiche, das mir tagtäglich in den Kursen begegnet. Es bleibt natürlich zu fragen, ob wirklich jeder Migrant jeden Alters und Berufsstandes unbedingt B1 erreichen muss. Aber selbst das ist in Deutschland nicht zwingend.
Gerade die Sprachfrage wird in Deutschland oft an der Realität vorbei diskutiert - und das vor allem, leider, von der politischen Linken (der ich mich normalerweise ja zurechne). Da stürzt man sich nämlich lieber hysterisch auf jede menschenfeindliche "Hürde" bei Einwanderung und Einbürgerung, als sich vorher aufwändig darüber zu informieren, was es damit denn in Wirklichkeit auf sich hat.
Und ja, es gibt deutlich unlogischere, kompliziertere Sprachen als Deutsch. Türkisch gehört übrigens nicht dazu.
einen Deutschen erlebt, der "trampelnd" und zugleich "laut" auf Deutsch ein Bier bestellt hat.
Aber Sie übersehen eines: Wir sind in den von Ihnen genanntem Fall lediglich für einige Wochen Urlauber, Touristen, Gäste im Ausland, die alles selbst bezahlen. Ein wenig Kundenservice, z.B.sprachliches Entgegenkommen in Grundbegriffen der Gastronomie auf Deutsch wird man da wohl erwarten dürfen.
Wenn man sich natürlich ein anderes Land auf Dauer als Wahlheimat ausgesucht hat, müsste es wohl eine Selbstverständlichkeit sein, dass man die dortige Landessprache beherrscht und da glaube ich, geben sich zumindest Deutsche alle Mühe.
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