Landtagswahlen: Die Kraft der SPD kommt aus den Ländern
Fünf Siege in sieben Wahlen – so wird dieses Superwahljahr für die SPD ausfallen. Am wenigsten geht dieser Erfolg allerdings aufs Konto der Parteiführung. Ein Kommentar
Wenn dieses Superwahljahr in zwei Wochen mit der Abstimmung in Berlin zu Ende geht, werden die Sozialdemokraten stolz sein. Die Partei, die nach der Bundestagswahl 2009 am Boden lag, die zerstritten war und ihre Richtung verloren hatte, diese Partei wird dann fünf der sieben Landtagswahlen in diesem Jahr gewonnen haben. Denn so sicher, wie der Wahlsieg in Mecklenburg-Vorpommern war, ist auch der in der Hauptstadt.
Die SPD ist in zehn Bundesländern an der Regierung beteiligt. CDU und CSU sind es nur noch in neun, und sollte sich Mecklenburg-Vorpommerns alter und bald neuer Ministerpräsident Erwin Sellering einen anderen Koalitionspartner aussuchen, wären es nur noch acht. Zur Erinnerung: Nach der vergangenen Bundestagswahl regierte die Union noch in zwölf Ländern. Bloß in einer Statistik führen CDU und CSU noch: Sie stellen nach derzeitigem Stand acht Ministerpräsidenten, die Sozialdemokraten bloß sieben. Nach der Wahl in Schleswig-Holstein im kommenden Mai könnte sich jedoch auch dieses Verhältnis umkehren.
Die SPD ist wieder da. Sie hatte es bitter nötig, nach all den Schrecknissen der Vergangenheit. Die schlimmen Jahre nach den Hartz-IV-Gesetzen, als die Genossen nicht mehr wussten, ob sie das Richtige getan hatten und dafür abgestraft wurden, oder ob sie in die falsche Richtung abgebogen waren. Die unseligen Jahre in der Großen Koalition, als sie zwar die Finanzkrise gut bewältigten, doch nur die Union Lob und Wählerstimmen dafür einheimste. Der ungeheure Verschleiß an Parteichefs. Zuletzt das furchtbare Wahlergebnis der Bundestagswahl. Alles vergessen.
Alles vergessen? Gut möglich. Der politische Betrieb verdrängt gern und schnell, insbesondere dann, wenn Erfolge die tatsächlichen Probleme übertünchen. So ist das nämlich bei der SPD. Ihr Siegeszug hat viele Ursachen. Nur hat die Bundes-Partei wenig dazu beigetragen.
Da ist zuallererst die Schwäche der schwarz-gelben Bundesregierung . Sie hat nicht nur maßgeblich die Verluste von CDU und FDP in den Ländern hervorgerufen, sondern sie hat SPD und Grünen auch eine Menge enttäuschter Wechselwähler beschert.





Folgt man den Ausführungen von Frank Schirrmacher, dann wird die SPD ihr Thema in einer Kontrolle der Finanzmärkte finden - das einzige, das Merkel nicht durchsetzen kann, ohne die eigene Koalition endgültig gegen die Wand zu fahren.
Bleibt zu hoffen, dass die SPD bis zum Regierungsauftrag auch beim Thema der Freiheit und Sicherheit dazulernt. Leider sieht es nach den jüngsten Aussagen der SPD-Netzpolitiker zur Vorratsdatenspeicherung noch nicht so aus.
Frank Schirrmacher hat immer wieder gute Ideen, allerdings sind sie nicht selten unrealistisch...
Die SPD wird ihr Thema (?!) in der Kontrolle der Finanzmärkte finden? Das setzt voraus, das >1,0 Person(en) in der SPD die Regeln und Interdependenzen auf den Finanzärkten verstehen!
Wer sollen diese Personen sein?
ZUU schön, um wahr zu werden.
"Die Partei DIE LINKE steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes" auf den Weg gebracht. Da die LINKE weiterhin ein gestörtes Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat hat, sind alle demokratischen Parteien aufgefordert, sich eindeutig von der Partei zu distanzieren.
In der Vergangenheit ist dies bei SPD und Grünen nicht geschehen. Auf das erneute Koalitionsangebot des Landesvorsitzenden der Linkspartei in Niedersachsen, Manfred Sohn, vom 27. August 2011 erfolgte von den Grünen ein wachsweiches Dementi, die SPD reagierte überhaupt nicht. Das ist alles anderes als eine glasklare und eindeutige Distanzierung.
Ahnung hat. Das Problem ist nur, dass diese Person sich seit geraumen die Taschen voll macht und Rassismus verbreitet! um es mit Pispers zu sagen:
"entweder waren die dumm wie hundert Meter Landstrasse bei Kassel oder ... was die dann waren, darf ich öffentlich nicht mehr sagen. Fängt aber mit arsch an und hört öcher auf"
Frank Schirrmacher hat immer wieder gute Ideen, allerdings sind sie nicht selten unrealistisch...
Die SPD wird ihr Thema (?!) in der Kontrolle der Finanzmärkte finden? Das setzt voraus, das >1,0 Person(en) in der SPD die Regeln und Interdependenzen auf den Finanzärkten verstehen!
Wer sollen diese Personen sein?
ZUU schön, um wahr zu werden.
"Die Partei DIE LINKE steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes" auf den Weg gebracht. Da die LINKE weiterhin ein gestörtes Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat hat, sind alle demokratischen Parteien aufgefordert, sich eindeutig von der Partei zu distanzieren.
In der Vergangenheit ist dies bei SPD und Grünen nicht geschehen. Auf das erneute Koalitionsangebot des Landesvorsitzenden der Linkspartei in Niedersachsen, Manfred Sohn, vom 27. August 2011 erfolgte von den Grünen ein wachsweiches Dementi, die SPD reagierte überhaupt nicht. Das ist alles anderes als eine glasklare und eindeutige Distanzierung.
Ahnung hat. Das Problem ist nur, dass diese Person sich seit geraumen die Taschen voll macht und Rassismus verbreitet! um es mit Pispers zu sagen:
"entweder waren die dumm wie hundert Meter Landstrasse bei Kassel oder ... was die dann waren, darf ich öffentlich nicht mehr sagen. Fängt aber mit arsch an und hört öcher auf"
beteiligten Parteien die Verpflichtung beinhalten sich mucksmäuschen still zu verhalten und nicht von einem grandiosen Sieg zu sprechen (Nicht wahr Frau Nahles?)
35,8% bedeuten in Wirklichkeit nur knapp 19 % der Wahlberechtigten = magere 264.600 Wähler von 1.400.000. Und die NPD haben immerhin 43.300 gewählt. Hier müssen die Parteien ansetzen.
Ich hoffe nur im Interesse des Gesamtstaates, dass sich die Wähler in anderen Ländern und auf Bundesebene ebenso wohltuend zurück halten wie in MV.
Denn, merke! Wer nicht wählt, hat keinen Anlass hinterher klagen zu dürfen. Und ehrlich: ich mag diese apolitische Masse. Wenn die wenigen Wahl-Getreuen es gegen den zunehmenden Rest der Dummheit (=der Nichtwähler) für die SPD ebenso hinbekommen können wie in MV ... Prima!
macht ca. 85000 bei 100%.
das waeren ca. 6 bis 8 divisionen...auch nicht schlecht...
Auf dem Wahlschein wird ein zusaetzliches Feld eingefuehrt.
O Ich bin mit keiner dieser Parteien einverstanden.
Die Anzahl der Sitze im Parlament wird dann um exakt den Prozentsatz reduziert, der auf dieses Feld gefallen ist.
So bekommt man wieder mehr waehler an die urnen und ihr Votum wirkt sich auch aus. Man stelle sich vor, 30% kreuzen dieses Feld. Ein knappes Drittel der mandate fiele weg.
Der Rest wird nach Erststimmen verteilt, danach ueber Liste. Wobei ein kandidat nur als Direktkandidat oder auf Liste antreten kann.
Das muss man man weiterdenken.
Abedr im Siegsrausch wird das vergessen. Normalerweise bekommt die FDP bei geringer Wahlbeteiligung meist unberechtigt einen Happen ab. In diesem Bundesland ist es leider die NPD. Ich wäre froh, wenn die NPD neben der FDP nicht dort vertreten wäre. Aber das kommt vielleicht auch noch.
Ich hoffe nur im Interesse des Gesamtstaates, dass sich die Wähler in anderen Ländern und auf Bundesebene ebenso wohltuend zurück halten wie in MV.
Denn, merke! Wer nicht wählt, hat keinen Anlass hinterher klagen zu dürfen. Und ehrlich: ich mag diese apolitische Masse. Wenn die wenigen Wahl-Getreuen es gegen den zunehmenden Rest der Dummheit (=der Nichtwähler) für die SPD ebenso hinbekommen können wie in MV ... Prima!
macht ca. 85000 bei 100%.
das waeren ca. 6 bis 8 divisionen...auch nicht schlecht...
Auf dem Wahlschein wird ein zusaetzliches Feld eingefuehrt.
O Ich bin mit keiner dieser Parteien einverstanden.
Die Anzahl der Sitze im Parlament wird dann um exakt den Prozentsatz reduziert, der auf dieses Feld gefallen ist.
So bekommt man wieder mehr waehler an die urnen und ihr Votum wirkt sich auch aus. Man stelle sich vor, 30% kreuzen dieses Feld. Ein knappes Drittel der mandate fiele weg.
Der Rest wird nach Erststimmen verteilt, danach ueber Liste. Wobei ein kandidat nur als Direktkandidat oder auf Liste antreten kann.
Das muss man man weiterdenken.
Abedr im Siegsrausch wird das vergessen. Normalerweise bekommt die FDP bei geringer Wahlbeteiligung meist unberechtigt einen Happen ab. In diesem Bundesland ist es leider die NPD. Ich wäre froh, wenn die NPD neben der FDP nicht dort vertreten wäre. Aber das kommt vielleicht auch noch.
"Die Kraft der SPD kommt aus NRW"
Bei der Bundestagswahl kommt es entscheidend auf den Kanzlerkandidaten an. Der muß Entscheidungswillen verkörpern und Durchsetzungswillen erkennen lassen. Da hat sich in Deutschland wenig geändert. Nach der gegenwärtigen Problemlage in der Finanzwirtschaft und Unsicherheit um die Zukunft des EURO, kann der SPD Kanzlerkandidat eigentlich nur Peer Steinbrück sein.
Die wichtigsten Programmaussagen der SPD sollten den sozialpolitischen (Chancengleichheit bei Bildung, Vermögensbildung, Gesundheitsvorsorge & Alterssicherung insbesondere im Niedriglohnbereich) und aussenpolitischen Bereich (den unbedingten Willen ein entbürokratisiertes, demokratisches, eigenständiges und unabhängiges Europa zu schaffen) in den Mittelpunkt rücken. Während mit Steinmeier ein geeigneter Außenminister zur Verfügung stünde, ist eine überzeugende personelle Alternative gegen vdL noch nicht gefunden. Auf diesem Feld muss von der SPD noch viel mehr harte Basisarbeit vor allen in den Städten, Kranken und bei Arbeitslosen & Problemgruppen geleistet werden.
Zeug, wirklich im Sinne des Volkes und Deutschlands zu handeln. Auch ist die Partei an sich vollkommen schnuppe
Die sPD kann zwar in den Ländern punkten, weil sie dort regional auch noch sozial(er) agiert, aber im Bund stehen die Seeheimer nach wie vor massiv in der Macht.
Das sowohl Herr Steinbrück als auch Cem Özdemir im Sommer in St. Moritz weilten, und danach die Artikel "Steinbrück kann Kanzler" auftauchten, ist wohl nicht verwunderlich.
Inzwischen ist es leider vollkommen egal, welche Farbe gewählt wird, die Sauce unter der Verpackung bleibt die Gleiche. Die Leute merken das und gehen schon länger immer weniger zur Wahl.
Wenn wr mit Wahlen etwas ändern können dürften, wären diese schon längst verboten.
Wir dürfen uns allenfalls die Farbe aussuchen, in der die Marionetten angestrichen sind, die über uns im Sinne der tatsächlichen Spieler herrschen und uns ausplündern.
Klingt schaurig, ist aber leider die Realität, wenn Mensch sich etwas tiefer mit den Dingen beschäftigt.
Das was Sie als ministrabel aufzählen sind doch nur die "Bubis" von Gazprom-Gerd Schröder. Genauso unfähig dem Wohle des Volkes zu dienen wie ihr Herr und Meister G. Schröder.
Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um einen respektvollen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/ag
Bevor Steinbrück wieder an die Regierungsverantwortung kommen kann, wähle ich lieber Links oder CDU. Der Mann ist mit seinen Seeberger Freunden für die jetzige Staatsschuldenkrise hauptverantwortlich. Sie waren es, die den Spitzensteuersatz gesenkt, die Regulierung der Finanzmärkte beendet und die Unternehmenssteuern auf ein für deutsche Verhältnisse lächerliche Höhe reduziert und die Staatsquote deutlich vermindert haben. Sie stehen im sozialen Bereich für HartzIV, dem größten Sozialabbau in der letzten deutschen Geschichte.
Welcher Arbeitnehmer soll bei diesen bekannten Tatsachen die SPD überhaupt noch zu den Bundestagswahlen wählen? Wenn er es tut, muß er wissen, daß er dann seinen Feind wählt!
Zeug, wirklich im Sinne des Volkes und Deutschlands zu handeln. Auch ist die Partei an sich vollkommen schnuppe
Die sPD kann zwar in den Ländern punkten, weil sie dort regional auch noch sozial(er) agiert, aber im Bund stehen die Seeheimer nach wie vor massiv in der Macht.
Das sowohl Herr Steinbrück als auch Cem Özdemir im Sommer in St. Moritz weilten, und danach die Artikel "Steinbrück kann Kanzler" auftauchten, ist wohl nicht verwunderlich.
Inzwischen ist es leider vollkommen egal, welche Farbe gewählt wird, die Sauce unter der Verpackung bleibt die Gleiche. Die Leute merken das und gehen schon länger immer weniger zur Wahl.
Wenn wr mit Wahlen etwas ändern können dürften, wären diese schon längst verboten.
Wir dürfen uns allenfalls die Farbe aussuchen, in der die Marionetten angestrichen sind, die über uns im Sinne der tatsächlichen Spieler herrschen und uns ausplündern.
Klingt schaurig, ist aber leider die Realität, wenn Mensch sich etwas tiefer mit den Dingen beschäftigt.
Das was Sie als ministrabel aufzählen sind doch nur die "Bubis" von Gazprom-Gerd Schröder. Genauso unfähig dem Wohle des Volkes zu dienen wie ihr Herr und Meister G. Schröder.
Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um einen respektvollen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/ag
Bevor Steinbrück wieder an die Regierungsverantwortung kommen kann, wähle ich lieber Links oder CDU. Der Mann ist mit seinen Seeberger Freunden für die jetzige Staatsschuldenkrise hauptverantwortlich. Sie waren es, die den Spitzensteuersatz gesenkt, die Regulierung der Finanzmärkte beendet und die Unternehmenssteuern auf ein für deutsche Verhältnisse lächerliche Höhe reduziert und die Staatsquote deutlich vermindert haben. Sie stehen im sozialen Bereich für HartzIV, dem größten Sozialabbau in der letzten deutschen Geschichte.
Welcher Arbeitnehmer soll bei diesen bekannten Tatsachen die SPD überhaupt noch zu den Bundestagswahlen wählen? Wenn er es tut, muß er wissen, daß er dann seinen Feind wählt!
Ich frage mich, wie gering die absolute Zahl der Stimmen für die FDP gewesen sein muss, bei 2,8 % aus 52 % Wahlbeteiligung.
18000 für die FDP. Witzig ist, daß die Piraten schon 12000 bekamen. Eigentlich müßten die mittlerweile dann auch explizit genannt werden. Das wird ein Fest, wenn die dann zum erstem Mal eine höhere Säule in der Grafik als die FDP hjaben.
18000 für die FDP. Witzig ist, daß die Piraten schon 12000 bekamen. Eigentlich müßten die mittlerweile dann auch explizit genannt werden. Das wird ein Fest, wenn die dann zum erstem Mal eine höhere Säule in der Grafik als die FDP hjaben.
Ich hoffe nur im Interesse des Gesamtstaates, dass sich die Wähler in anderen Ländern und auf Bundesebene ebenso wohltuend zurück halten wie in MV.
Denn, merke! Wer nicht wählt, hat keinen Anlass hinterher klagen zu dürfen. Und ehrlich: ich mag diese apolitische Masse. Wenn die wenigen Wahl-Getreuen es gegen den zunehmenden Rest der Dummheit (=der Nichtwähler) für die SPD ebenso hinbekommen können wie in MV ... Prima!
Es ist doch den Herrschaften herzlich schnuppe, wie ihre Mehrheiten zustande gekommen sind.
Die werden auch bei nur 25% Wahlbeteiligung noch Erfolge bejubeln.
Was gewählt wird, ist doch inzwischen auch egal, solange es nicht die Linken oder rechts aussen ist.
sPD und cDU/csU verfolgen unter der Decke die gleichen Ziele und das geht zu unseren Lasten.
Das Traumzeil dürfte erneut eine große Koalition sein, ggf. zusammen mit den Grünen als Schein-Korrektiv - aber dann mit 2/3-Mehrheit, die alles durchdrücken kann.
Denken Sie mal darüber nach, ob Ihnen das gefällt.
Es ist doch den Herrschaften herzlich schnuppe, wie ihre Mehrheiten zustande gekommen sind.
Die werden auch bei nur 25% Wahlbeteiligung noch Erfolge bejubeln.
Was gewählt wird, ist doch inzwischen auch egal, solange es nicht die Linken oder rechts aussen ist.
sPD und cDU/csU verfolgen unter der Decke die gleichen Ziele und das geht zu unseren Lasten.
Das Traumzeil dürfte erneut eine große Koalition sein, ggf. zusammen mit den Grünen als Schein-Korrektiv - aber dann mit 2/3-Mehrheit, die alles durchdrücken kann.
Denken Sie mal darüber nach, ob Ihnen das gefällt.
Seit einigen Jahtren wird in Deutschland nicht mehr gewählt, sondern abgewählt. Schröder ist nicht als Schröder gewählt worden, sondern weil es den Wählern mit Kohl gereicht hat. Und Merkel? Die Prozente, die sie bekommt, sind doch für klassische Unions-Verhältnisse eine einzige Katastrophe. Sie kam an die Macht, weil der Hartz-Kanzler und Dauerdröhner Schröder von vielen nicht mehr verkraftet wurde. (Und die FDP erhielt das letzte Mal Stimmen nicht für Westerwelle oder die blonde EU-Abgeordnete, sondern aus Enttäöuschung über die Union.)
Dass in Landtagswahlen die Bundesopposition gewinnt (den Sonderfall BW nehme ich mal aus), zeugt nicht unbedingt von deren Stärke, sondern JETZT, HIER, HEUTE von der Schwäche der Bundesregierung (und, auch das, von Anerkennung für den MP in MV).
Die Wahlbeteiligung müsste jedem Demokraten ein Alarmsignal sein.
Es gibt in den letzten Jahren wenig Freude unter den Wählern über Wahlergebnisse - alle hoffen auf Politiker, die es nicht gibt. Über die Ursachen haben die OECD-Beobachter der letzten Bundestagswahl berichtet: Nirgendwo ist die Neugründung einer Parteui so erschwert wie in Deutschland.
Doch das Problem ist gar nicht mal eine "neue Partei". Das Problem lautet: Wird es wieder eine Politik geben, die demokratisch in dem Sinne ist, dass die Menschen sich von ihren "Repräsentanten" tatsächlich repräsentiert fühlen?
Wenn das die derzeitige Berufspolitik trotz aller angeblicher Professionalität nicht schafft...
Problem an, welches wir heute mit unserer Parteienlandschaft haben. Die beiden Großen Parteien unterscheiden sich heute in fast nichts mehr. Vor 20-30 Jahren war es so, das die CDU für die Unternehmer und den besserverdienenden Mittelstand, Landwirte und gläubige Christen stand. Die SPD für das arbeitende Volk und Beamtentum. Die FDP für die Freiberufler und die Grünen für Umweltaktivisten. Heute wollen alle die "Mitte", was immer das sein mag, besetzen. Dabei lassen sie ihre eigendlichen Wähler im Regen stehen. Deshalb auch die tolle Wahlbeteiligung von schamhaften 52%. Das ist unseren Parteien geschuldet, die kein Profil mehr zeigen, wo sich der Wähler wiederfindet und gut aufgehoben fühlt. Dazu kommen noch die unsäglichen Ausrutscher ( Parteispendenaffäre, Brioni-Kanzler, Steuerhinterziehung u.s.w.) die das Vertrauen in die Parteien mit Sicherheit nicht gefestigt haben. Vor allem sollten die Parteien wieder im Sinne des Volkes ( dem Wähler ) und nicht dagegen agieren. Dann kommt das Volk auch wieder zur Wahl, denn dümmer ist das Volk nicht geworden, es weiß mittlerweile recht genau, wie der Hase läuft.
.
im Land nach dem Bund, im Kreistag nach dem Bund bis hin zur Kommunalpolitik.
Warum ist das so?
Weil es keinen Idealismus und keine Visionen mehr gibt. Und weil die Wähler keine Veränderungen mehr wollen, die könnten ja negativ sein. Der Wähler will alles bewahren.
Und das zeigt eine Grenze der Demokratie auf: Eine Regierung, die etwas Notwendiges, Schmerzhaftes unterninmmt (Agenda 2010) wird abgewählt. Eine Regierung die nichts unternimmt aber den Leuten sagt, dass sich einiges ändert und sich auch einiges ändern muss (Merkel) wird auch abgewählt.
Also: Jede Regierung wird spätestens bei der 3. Wahl abgewählt.
Da gucken die Wähler lieber die Alm, Bauer sucht Frau, BigBrother und das Musikantenstadl und schimpfen auf die Politik.
Dagegen hilft nur Bildung, Bildung und >Bildung!
Problem an, welches wir heute mit unserer Parteienlandschaft haben. Die beiden Großen Parteien unterscheiden sich heute in fast nichts mehr. Vor 20-30 Jahren war es so, das die CDU für die Unternehmer und den besserverdienenden Mittelstand, Landwirte und gläubige Christen stand. Die SPD für das arbeitende Volk und Beamtentum. Die FDP für die Freiberufler und die Grünen für Umweltaktivisten. Heute wollen alle die "Mitte", was immer das sein mag, besetzen. Dabei lassen sie ihre eigendlichen Wähler im Regen stehen. Deshalb auch die tolle Wahlbeteiligung von schamhaften 52%. Das ist unseren Parteien geschuldet, die kein Profil mehr zeigen, wo sich der Wähler wiederfindet und gut aufgehoben fühlt. Dazu kommen noch die unsäglichen Ausrutscher ( Parteispendenaffäre, Brioni-Kanzler, Steuerhinterziehung u.s.w.) die das Vertrauen in die Parteien mit Sicherheit nicht gefestigt haben. Vor allem sollten die Parteien wieder im Sinne des Volkes ( dem Wähler ) und nicht dagegen agieren. Dann kommt das Volk auch wieder zur Wahl, denn dümmer ist das Volk nicht geworden, es weiß mittlerweile recht genau, wie der Hase läuft.
.
im Land nach dem Bund, im Kreistag nach dem Bund bis hin zur Kommunalpolitik.
Warum ist das so?
Weil es keinen Idealismus und keine Visionen mehr gibt. Und weil die Wähler keine Veränderungen mehr wollen, die könnten ja negativ sein. Der Wähler will alles bewahren.
Und das zeigt eine Grenze der Demokratie auf: Eine Regierung, die etwas Notwendiges, Schmerzhaftes unterninmmt (Agenda 2010) wird abgewählt. Eine Regierung die nichts unternimmt aber den Leuten sagt, dass sich einiges ändert und sich auch einiges ändern muss (Merkel) wird auch abgewählt.
Also: Jede Regierung wird spätestens bei der 3. Wahl abgewählt.
Da gucken die Wähler lieber die Alm, Bauer sucht Frau, BigBrother und das Musikantenstadl und schimpfen auf die Politik.
Dagegen hilft nur Bildung, Bildung und >Bildung!
Merken die Parteien denn nicht, dass nicht mehr der Wähler die Zukunft des Landes entscheidet, sondern der Nichtwähler. Die Angaben zur Wahlbeteiligung sind noch nicht genau erhoben, aber eine Quelle beschreibt eine Beteiligung von 46%. Das entspricht einem Wahlergebnis in Prozenten und absoluten Zahlen ausgedrückt (bezogen auf ca. 1.400.000 Wahlberechtigten):
Nichtwähler: 53,9 % (754.068)
SPD: 16,4 % (229.908)
CDU: 10,6 % (148.764)
Linke: 8,5 % (119.140)
Grüne: 3,9 % (54.096)
FDP: 1,3 % (18.032)
NPD: 2,8 % (38.640)
Sonstige: 2,7 % (37.352)
Das und nichts anderes ist die Wahrheit über das Denken der Bevölkerung in der aktuellen Situation. Das Interesse und der Glaube an Veränderung sowie Vertrauen sind absolut dahin.
... sonst würden die Nichtwähler auch bedacht werden.
Eigentlich müssten nun 55% der Plätze leer bleiben - das spart uns einen Haufen Steuergeld für Politbonzen.
Oder noch besser: Die Plätze werden verlost: Jeden Tag darf ein anderer beliebiger Bürger mit abstimmen.
... sonst würden die Nichtwähler auch bedacht werden.
Eigentlich müssten nun 55% der Plätze leer bleiben - das spart uns einen Haufen Steuergeld für Politbonzen.
Oder noch besser: Die Plätze werden verlost: Jeden Tag darf ein anderer beliebiger Bürger mit abstimmen.
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