Wahl in BerlinDer Piraten-Gründer weint vor Glück

Die Piratenpartei zieht souverän ins Abgeordnetenhaus ein und feiert ausgelassen den historischen Erfolg. Der schwedische Parteigründer ist gerührt.

Auf der Wahlparty der Piratenpartei

Auf der Wahlparty der Piratenpartei

Für Menschen mit Platzangst ist sie nichts, die Wahlparty der Piraten im Club "Ritter Butzke" in Kreuzberg. Die Stimmung erinnert eher an ein Konzert als an eine Polit-Veranstaltung. Mehr als 1.000 Leute drängen drin zusammen, draußen stehen eine Stunde nach der ersten Hochrechnung weitere 200 in der Warteschlange. Aus Schweden, dem Geburtsland der Bewegung, sind sie gekommen, aus Tschechien, aus Österreich. Und aus allen Teilen Deutschlands. Als das ZDF irgendwann durchsagt, dass bei der CDU 200 Menschen feiern, müssen die Piraten im "Ritter Butzke" lachen.

Richtig laut wird es um 18.01 Uhr, als die erste Prognose zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin gezeigt wird. Doch nicht das gute Ergebnis der Piraten löst den ersten frenetischen Jubel aus, sondern das schlechte der FDP. Einige Sekunden später wird das Geschrei ohrenbetäubend, eine Applauswelle rollt durch den Saal: Der Balken über dem Wort "Piraten" wächst und wächst. Erst bei 8,5 Prozent bleibt er stehen, die Leute im "Ritter Butzke" können es nicht fassen. "Das ist der Hammer!" ruft eine Frau mit Captain-Hook-Haken und Piratenhut. Mehr als fünf Prozent, das war das anfangs mutige Ziel – aber mehr als acht? Neben dem Captain-Hook-Haken bekommt ein Parteifreund feuchte Augen.

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 "Ich bin baff und überrascht", sagt der Spitzenkandidat Andreas Baum über die beiden Leinwände, von denen eine lange nicht funktioniert hat. Fernsehen ohne Bild, ausgerechnet bei der technikaffinen Internetpartei. Den Wahlkämpfern ist das egal. Als Baum "erstmal einen schönen Gruß ins Ritter Butzke" schickt, bricht schon wieder Jubel aus.

Ein Parteimitglied, das aus Dresden für die Feier angereist ist, hat eine Erklärung für den Menschenauflauf: Alle wollen dabei sein, wenn in der Hauptstadt ein historisches Ereignis zelebriert wird. Und historisch ist es. Erstmals ziehen die Piraten in Deutschland in ein Landesparlament ein. Und das nicht knapp, sondern mit einem komfortablen Abstand zur Fünfprozenthürde. Bei 9 Prozent sehen sie die Hochrechnungen am späten Abend.15 Sitze bekommen die Piraten im Abgeordnetenhaus voraussichtlich. Mehr geht auch nicht: Die Partei hat nur 15 Kandidaten auf ihrer Liste.

Leserkommentare
  1. sich mit unappetilichem Pädokram kontaminierte,
    ob dieses Ermittlergenie tatsächlich sich schuldig
    gemacht hatte..., nach Ermittlungen der Staatsan-
    waltschaft zumindest sittlich..., hat diese Piraten-
    partei für mich ein widerliches Gschmäckle...;
    rein neurophysiologisch ist der ästhetische Ein-
    druck im 'Mandelkern' aktiviert; auch der Einsatz
    ausgerechnet für die unzensierte Freigabe Aller
    Internetschmuddeleien zeichnen diese Leutchen sich
    als Treibende Kraft...; die Menschen sind eben
    noch nicht reif für die Freiheit, sich 'alles
    anzugucken, ohne daran einen Schaden zu nehmen...;
    und was tun die Piraten denn noch für das Heil
    der Welt...?

    3 Leserempfehlungen
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    Ich bin noch nicht lange auf Zeit.de, aber ich finde die jeweils ersten Postings zum jeweiligen Thema interessant, weil sie bis jetzt jedesmal ganz entgegengesetzt meiner Meinung sind.
    Ich finde man soll den Piraten erst mal eine Chance geben im politischen Alltagsgeschäft zu zeigen was sie können. Diese Vorverurteilungen kommen mir immer so inszeniert vor.

    "auch der Einsatz ausgerechnet für die unzensierte Freigabe Aller Internetschmuddeleien zeichnen diese Leutchen sich
    als Treibende Kraft"

    Meines Wissens nach setzen sich die Piraten eher dafür ein, dass Kinderpornografie im Internet wirklich gelöscht wird im gegensatz zu der wohlfeilen "Lösung" bisher, welche den Zugang nur erschweren soll und das auch nur ein wenig. Ich lasse mich jedoch gern eines besseren belehren, wenn ich da etwas verpasst haben soll.

    Übrigens: Warum lassen sich die Bürger heutzutage eigentlich nicht nur so bereitwillig ihre Rechte beschneiden, sondern befördern den Prozess auch noch, selbst wenn sie im Gegenzug so gut wie nichts erhalten?

    Sie raten also dazu die Freiheit einzuschränken? Zensur zu üben? Wie weit sollte man dabei ihrer augenscheinlichen Expertenmeinung nach gehen? Sollte man vielleicht mit ihrem Posting anfangen, weil es irgendjemandem nicht passt was sie sagen? Wäre eine Herangehensweise nach Tallentyre nicht besser: "Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen"....

    ist seit Mai 2010 nicht mehr bei den Piraten (http://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Tauss). Die anderen dubiosen Gestalten haben sich auch schon länger verzogen.

    Glückwunsch Piraten. Jetzt bin ich gespannt!

    ja eben gerade über sich geredet..falls ihnen das nicht aufgefallen ist...

    Damit hatte ich auch meine Probleme. Doch sollte man nicht an einem einzigen Vorgang, eine ganze Partei diskreditieren.
    KP ist mit das widerlichste überhaupt, es ist ein Tod auf Raten. Ich wünschte mir nur, dass Hacker nicht nur Politik/Wirtschaftsvergehen, sondern auch diese bösartigen Personen offen legen würden.

    Die Piraten lügen nicht. Das ist doch schon mal eine Abwechslung vom "normalen" Politikbetrieb, oder?

    Gegen CDU (Altnazis, Spendenaffäre) ist die Piratenpartei doch eigentlich ziemlich "Geschmäckle frei".

    zunächst über 2 Jahrzehnte Mitglied der SPD! um dann (u.a. auf meine Anregung) den Piraten beizutreten. Nach seiner Verurteilung hat er mit sofortiger Wirkung seinen Austritt verkündet. Die Mediale Inszenierung seiner Person kam einer Vorverurteilung höchsten Ranges gleich, dass sämtliche mit dem Fall befassten Personen (vorrangig Staatsanwalt) wegen Befangenheit und Rechtsbeugung den Fall hätten abgeben müssen. Wie kann es sein, dass die Staatsanwaltschaft verbotenerweise inmitten der Ermittlungen erste Ergebnisse bekannt gibt?
    Weil Jörg Tauss in ein Wespennest gestochen hat, wurde ihm dieses zum Verhängnis.
    Vermutlich wären die zutage beförderten Ermittlungsergebnisse Systemimmanent gewesen und hätten den "Glauben" an die "BRD-GmbH-Demokratie" zutiefst erschüttert.
    Die Piraten sind KEINE BEFÜRWORTER der Pädophilie sondern setzen sich für Bürger- & Menschenrechte ein. Da in unserem System die Unschuldsvermutung dank medialer Ausschlachtungen immer mehr an Bedeutung verliert, ist es um so wichtiger, dass es die Piraten gibt.
    Die aktuelle Regierung hat es noch immer nicht auf die Reihe bekommen, das vom BVerfG gerügte Wahlrecht zu reformieren, obwohl die gesetzte Frist längst abgelaufen ist. Regierung und Opposition schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Dieser Skandal findet in Medien nur beiläufige Erwähnung. Weitere "VERFASSUNGSBRÜCHE" werden cool ausgesessen, dass man sich fragen muss: WER IST DER STAATSFEIND Nr. 1?
    Btw: Ich bin Mitglied der Partei "Die Linke"

    Ich bin noch nicht lange auf Zeit.de, aber ich finde die jeweils ersten Postings zum jeweiligen Thema interessant, weil sie bis jetzt jedesmal ganz entgegengesetzt meiner Meinung sind.
    Ich finde man soll den Piraten erst mal eine Chance geben im politischen Alltagsgeschäft zu zeigen was sie können. Diese Vorverurteilungen kommen mir immer so inszeniert vor.

    "auch der Einsatz ausgerechnet für die unzensierte Freigabe Aller Internetschmuddeleien zeichnen diese Leutchen sich
    als Treibende Kraft"

    Meines Wissens nach setzen sich die Piraten eher dafür ein, dass Kinderpornografie im Internet wirklich gelöscht wird im gegensatz zu der wohlfeilen "Lösung" bisher, welche den Zugang nur erschweren soll und das auch nur ein wenig. Ich lasse mich jedoch gern eines besseren belehren, wenn ich da etwas verpasst haben soll.

    Übrigens: Warum lassen sich die Bürger heutzutage eigentlich nicht nur so bereitwillig ihre Rechte beschneiden, sondern befördern den Prozess auch noch, selbst wenn sie im Gegenzug so gut wie nichts erhalten?

    Sie raten also dazu die Freiheit einzuschränken? Zensur zu üben? Wie weit sollte man dabei ihrer augenscheinlichen Expertenmeinung nach gehen? Sollte man vielleicht mit ihrem Posting anfangen, weil es irgendjemandem nicht passt was sie sagen? Wäre eine Herangehensweise nach Tallentyre nicht besser: "Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen"....

    ist seit Mai 2010 nicht mehr bei den Piraten (http://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Tauss). Die anderen dubiosen Gestalten haben sich auch schon länger verzogen.

    Glückwunsch Piraten. Jetzt bin ich gespannt!

    ja eben gerade über sich geredet..falls ihnen das nicht aufgefallen ist...

    Damit hatte ich auch meine Probleme. Doch sollte man nicht an einem einzigen Vorgang, eine ganze Partei diskreditieren.
    KP ist mit das widerlichste überhaupt, es ist ein Tod auf Raten. Ich wünschte mir nur, dass Hacker nicht nur Politik/Wirtschaftsvergehen, sondern auch diese bösartigen Personen offen legen würden.

    Die Piraten lügen nicht. Das ist doch schon mal eine Abwechslung vom "normalen" Politikbetrieb, oder?

    Gegen CDU (Altnazis, Spendenaffäre) ist die Piratenpartei doch eigentlich ziemlich "Geschmäckle frei".

    zunächst über 2 Jahrzehnte Mitglied der SPD! um dann (u.a. auf meine Anregung) den Piraten beizutreten. Nach seiner Verurteilung hat er mit sofortiger Wirkung seinen Austritt verkündet. Die Mediale Inszenierung seiner Person kam einer Vorverurteilung höchsten Ranges gleich, dass sämtliche mit dem Fall befassten Personen (vorrangig Staatsanwalt) wegen Befangenheit und Rechtsbeugung den Fall hätten abgeben müssen. Wie kann es sein, dass die Staatsanwaltschaft verbotenerweise inmitten der Ermittlungen erste Ergebnisse bekannt gibt?
    Weil Jörg Tauss in ein Wespennest gestochen hat, wurde ihm dieses zum Verhängnis.
    Vermutlich wären die zutage beförderten Ermittlungsergebnisse Systemimmanent gewesen und hätten den "Glauben" an die "BRD-GmbH-Demokratie" zutiefst erschüttert.
    Die Piraten sind KEINE BEFÜRWORTER der Pädophilie sondern setzen sich für Bürger- & Menschenrechte ein. Da in unserem System die Unschuldsvermutung dank medialer Ausschlachtungen immer mehr an Bedeutung verliert, ist es um so wichtiger, dass es die Piraten gibt.
    Die aktuelle Regierung hat es noch immer nicht auf die Reihe bekommen, das vom BVerfG gerügte Wahlrecht zu reformieren, obwohl die gesetzte Frist längst abgelaufen ist. Regierung und Opposition schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Dieser Skandal findet in Medien nur beiläufige Erwähnung. Weitere "VERFASSUNGSBRÜCHE" werden cool ausgesessen, dass man sich fragen muss: WER IST DER STAATSFEIND Nr. 1?
    Btw: Ich bin Mitglied der Partei "Die Linke"

    • Buh
    • 18.09.2011 um 23:31 Uhr

    ist wie viele Medien mit den Piraten umgehen. Besonders ZDF und ARD sind wirklich nicht zimperlich um sämtliches, was den Piraten zuwiderläuft herauszukramen und akkumuliert in die Bundesrepublik zu entsenden, natürlich mit unser aller Gebühren (Auch von uns Migranten).

    Finde gerade die öffentlich-rechtichen müssen endlich gemaßregelt werden, was die Kampagnen-Berichterstattung angeht. Der Anspruch im Vertrag wir in der Realität nicht erreicht. Und das mit voller Absicht.

    51 Leserempfehlungen
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    Die Piraten sollten jetzt aufhören, auf die Medien zu schimpfen. Sie werden jetzt die Aufmerksamkeit erhalten, die sie angesichts ihres Wahlergebnisses jetzt auch verdient. Das heißt aber auch, sich kritischen Fragen nach ihrer Politik zu stellen. Jung, "unverbraucht" und unkonventionell alleine reicht nicht. Die Frage, wer denn den freien Nahverkehr bezahlen soll, wird man ja noch stellen dürfen.

    Ich würde den Piraten auch raten, die Motivation ihrer Wähler genau zu analysieren. Wenn das ZDF recht hat, dann haben nur ca. 1/3 der Piraten-Wähler sie gewählt wegen der Inhalte und der Rest einfach nur aus Protest.

    Die Piraten haben jetzt die einmalige Change zu zeigen, welche Lösungen sie für aktuelle politische Fragen haben. In der Opposition darf es dabei auch noch etwas mehr Wunsch als Realität sein. Um wirklich langfrisig Erfolg zu haben bedarf es aber Vorschläge, die sich am Leben der Menschen orientieren, und das ist ziemlich real und wenig virtuell.

    Ganz unabhängig vom speziellen Fall der Partei "Piraten" gebe ich Ihnen vollkommen recht. Die Wahl- bzw. Politikberichterstattung im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen finde ich fast jedes Mal, wenn ich sie sehe, und das ist selten, fürchterlich. Dass ich diese Art der Berichterstattung über die GEZ so aber auch noch mitfinanziere habe ich mir bis jetzt ehrlich gesagt gar nicht bewusst gemacht. Danke dafür.

    (Warum ich die Berichterstattung fürchterlich finde, hat viele Gründe. Ein allgemeiner ist, dass ich das Fernsehen für ein völlig ungeeignetes Medium halte sich über irgend etwas zu informieren. Argumente für diese Sichtweise finden sich natürlich in Büchern, z.B. in Neil Postmans "Wir amüsieren uns zu Tode.")

    • Derika
    • 19.09.2011 um 1:41 Uhr

    ...nunmal viele Themen der Linken aufgenommen haben, weshalb sie ja auch - neben der Internfangemeinde - wohl auf die 9% gekommen sind, werden sie nun genauso diffamiert.

    Daran wird man sich gewöhnen müssen oder macht es einfach wie die Grünen und verrät die Wähler. Das wird zwar allein auch nicht helfen, weil die politisch motivierten bis kontrollierten Medien natürlich ihre Stimmen bei den eigenen Partein sehen wollen, aber es würde wohl etwas nachlassen.

    • c2j2
    • 19.09.2011 um 6:52 Uhr

    ich könnte mir vorstellen, daß das Verhalten noch mehr Wähler und sich persönlich Informierende produziert, sozusagen als Gegenbewegung gegen ein auffälliges Verzerren der Tatsachen. Das spricht sich rum. Protest ist momentan eine wichtige Motivation.

    Die Piraten sollten jetzt aufhören, auf die Medien zu schimpfen. Sie werden jetzt die Aufmerksamkeit erhalten, die sie angesichts ihres Wahlergebnisses jetzt auch verdient. Das heißt aber auch, sich kritischen Fragen nach ihrer Politik zu stellen. Jung, "unverbraucht" und unkonventionell alleine reicht nicht. Die Frage, wer denn den freien Nahverkehr bezahlen soll, wird man ja noch stellen dürfen.

    Ich würde den Piraten auch raten, die Motivation ihrer Wähler genau zu analysieren. Wenn das ZDF recht hat, dann haben nur ca. 1/3 der Piraten-Wähler sie gewählt wegen der Inhalte und der Rest einfach nur aus Protest.

    Die Piraten haben jetzt die einmalige Change zu zeigen, welche Lösungen sie für aktuelle politische Fragen haben. In der Opposition darf es dabei auch noch etwas mehr Wunsch als Realität sein. Um wirklich langfrisig Erfolg zu haben bedarf es aber Vorschläge, die sich am Leben der Menschen orientieren, und das ist ziemlich real und wenig virtuell.

    Ganz unabhängig vom speziellen Fall der Partei "Piraten" gebe ich Ihnen vollkommen recht. Die Wahl- bzw. Politikberichterstattung im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen finde ich fast jedes Mal, wenn ich sie sehe, und das ist selten, fürchterlich. Dass ich diese Art der Berichterstattung über die GEZ so aber auch noch mitfinanziere habe ich mir bis jetzt ehrlich gesagt gar nicht bewusst gemacht. Danke dafür.

    (Warum ich die Berichterstattung fürchterlich finde, hat viele Gründe. Ein allgemeiner ist, dass ich das Fernsehen für ein völlig ungeeignetes Medium halte sich über irgend etwas zu informieren. Argumente für diese Sichtweise finden sich natürlich in Büchern, z.B. in Neil Postmans "Wir amüsieren uns zu Tode.")

    • Derika
    • 19.09.2011 um 1:41 Uhr

    ...nunmal viele Themen der Linken aufgenommen haben, weshalb sie ja auch - neben der Internfangemeinde - wohl auf die 9% gekommen sind, werden sie nun genauso diffamiert.

    Daran wird man sich gewöhnen müssen oder macht es einfach wie die Grünen und verrät die Wähler. Das wird zwar allein auch nicht helfen, weil die politisch motivierten bis kontrollierten Medien natürlich ihre Stimmen bei den eigenen Partein sehen wollen, aber es würde wohl etwas nachlassen.

    • c2j2
    • 19.09.2011 um 6:52 Uhr

    ich könnte mir vorstellen, daß das Verhalten noch mehr Wähler und sich persönlich Informierende produziert, sozusagen als Gegenbewegung gegen ein auffälliges Verzerren der Tatsachen. Das spricht sich rum. Protest ist momentan eine wichtige Motivation.

  2. Tatsache, daß die FDP nun ENDLICH dorthin abgelegt
    worden ist, wo sie hingehört..., in die finale
    Versenkung...; ja, ja, der Sozialdarwinismus frisst
    seine Kinder; das Schwache geht Unter, das Starke
    zur siegt; allerdings hört man durch die Lande
    flennen, dieser Partei 'doch eine Chance' zu geben;
    danke, für Leichenfledderei ist der Geschmack des
    Volkes zu stabil.

    14 Leserempfehlungen
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    • ovozim
    • 20.09.2011 um 19:31 Uhr

    Die Jungs und Mädels von den Gelb-Blauen haben den Löwenteil der letzten Jahrezehnte mitregiert, doch was ist ihr Vermächtnis? Liberal ist anders (und das gleiche ließe sich über Sozialdemokratie schreiben).

    • ovozim
    • 20.09.2011 um 19:31 Uhr

    Die Jungs und Mädels von den Gelb-Blauen haben den Löwenteil der letzten Jahrezehnte mitregiert, doch was ist ihr Vermächtnis? Liberal ist anders (und das gleiche ließe sich über Sozialdemokratie schreiben).

  3. bin ich mit meiner o. g. Meinung nicht Öffentlich Rechtlich ferngesteuert, sondern habe meine Eigene Meinung mir gebildet
    durch regelmäßiges investigatives und selektives Rund-
    funk- und Printmedien-Premium-Lesegenerierung.

    Eine Leserempfehlung
    • tja123
    • 18.09.2011 um 23:42 Uhr

    Zu "kein geld der welt",schon erstaunlich wie die schleichende Zensur in Deutschland Einzug erhält und das dann auch noch verteidigt wird.Die Mehrheit der Menschen in diesen Land isnd mündige Bürger und haben als solche das Recht und die Freiheit sich sämtliche "Schuddeleien" im Internet oder sonst wo anzuschauen, solange es in Gestzlichen Rahmen bleibt.
    Nur weil man gegen Zensur ist heißt das noch lange nicht das man ein Perversling ist.

    20 Leserempfehlungen
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    und danke Ihnen für Ihr Lesen.

    Schmuddeleien zu ergötzen geht also aus Ihrem 'Parteiprogramm'
    nicht hervor; das ist allerdings nicht viel, was Sie für die
    intellektuelle und basisexistentielle Daseinsfürsorge beizutragen gedenken. Ich würde sagen, Ihr bezieht mal vorerst
    einen politischen Spielbetrieb, ein sogenanntes Übungsparlament; beim Neujahrsempfang dürft Ihr dann dem
    Bundespräsidenten Eure Innovationsrappelkiste vorstellen.

    und danke Ihnen für Ihr Lesen.

    Schmuddeleien zu ergötzen geht also aus Ihrem 'Parteiprogramm'
    nicht hervor; das ist allerdings nicht viel, was Sie für die
    intellektuelle und basisexistentielle Daseinsfürsorge beizutragen gedenken. Ich würde sagen, Ihr bezieht mal vorerst
    einen politischen Spielbetrieb, ein sogenanntes Übungsparlament; beim Neujahrsempfang dürft Ihr dann dem
    Bundespräsidenten Eure Innovationsrappelkiste vorstellen.

  4. Ich freue mich wirklich für die Piraten. So jung und schon 9% ist ein dickes Brett für die etablierten Parteien. Ich würde den Piraten raten, sich jetzt in der Opposition an die Linken zu halten um das Geschäft etwas besser kennen zu lernen.

    Wahlkampf zu machen ist eins, aber um in der Politik etwas zu erreichen braucht man gesunde Netzwerke. Die Linke ist programmatisch so nahe, dass sie eine weitere Partei in diesem Spektrum herzlich willkommen heissen wird.

    9 Leserempfehlungen
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    Ich denke nicht dass die Piraten im gleichen "Spektrum" (Schublade?) wie die Linkspartei agiert. Ich würde eher sagen dass sie mit der Bevölkerung agiert. Und das ist gut so.

    Ich denke nicht dass die Piraten im gleichen "Spektrum" (Schublade?) wie die Linkspartei agiert. Ich würde eher sagen dass sie mit der Bevölkerung agiert. Und das ist gut so.

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