Umfrage Union wieder so beliebt wie vor Fukushima

Die Umfragewerte von CDU und CSU steigen. Verantwortlich dafür ist laut Forsa-Chef Güllner die neue Geschlossenheit der Partei. Die Grünen verlieren weiter.

Die politische Stimmung hat sich für die Union weiter verbessert. Im wöchentlichen stern-RTL-Wahltrend gewinnen CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu. Mit 36 Prozent würden derzeit so viele Wähler der Union ihre Stimme geben wie zuletzt im März vor der Atomkatastrophe von Fukushima.

Die große Zustimmung führt Forsa-Chef Manfred Güllner auf den Eindruck der Geschlossenheit zurück, den die CDU auf ihrem Leipziger Parteitag geboten habe. Die Kritik am Kurs der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel sei dort "im Großen und Ganzen verstummt", sagte Güllner dem stern. Die Menschen hätten das Gefühl, dass Merkel und die Partei eine Einheit bilden. "Solch ein Bild verfängt beim Wähler."

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Honoriert würden auch die Bemühungen der Kanzlerin um die Rettung des Euro. Nach Angaben Güllners kehren zudem Teile der Wähler, die 2009 den Liberalen ihre Stimme gaben, zur Union zurück. "Vor allem viele Mittelständler, die von den Liberalen enttäuscht wurden, kommen aus der Enthaltung oder von den Grünen wieder zu CDU oder CSU", sagte der Forsa-Chef. Die Union profitiere aber auch von der nach wie vor vorhandenen Schwäche der SPD.

SPD liegt zehn Prozent zurück

Die Sozialdemokraten bleiben in der repräsentativen Umfrage unverändert bei 26 Prozent. Die FDP verbesserte sich um einen Punkt, bleibt aber mit drei Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Die Grünen, die im Frühjahr noch 28 Prozent erreicht hatten, setzen ihren Abwärtstrend fort und kommen nur noch auf 14 Prozent. Sie verloren gegenüber der Vorwoche einen Punkt und fielen in der Umfrage auf den tiefsten Stand seit April 2010. Linkspartei und Piraten gaben beide ebenfalls einen Punkt ab und verschlechterten sich auf je acht Prozent.

Mit zusammen 40 Prozent liegen SPD und Grüne damit nur noch knapp vor Union und FDP mit zusammen 39 Prozent. Der Vorsprung schmolz damit von 18 Punkten Anfang April auf jetzt noch einen Punkt. Allerdings wäre die FDP mit ihren Werten derzeit nicht im Bundestag vertreten.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich hoffe ja auf eine Neuauflage der Großen Koalition, da wurde ganz ordentliche Arbeit gemacht.

    Naja, hauptsache, die Gelben fliegen raus.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Meinen Sie vielleicht die "Rettung" der HRE mit der dreifachen Summe des Bildungsetats?

    >>Ich hoffe ja auf eine Neuauflage der Großen Koalition, da wurde ganz ordentliche Arbeit gemacht.<<
    ===========================================================
    Wenn man den größten Abbau der Bürgerrechte in der Geschichte, wie Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung sowie Gesundheitsfonds, MwSt-Erhöhung, Verstaatlichung von Banken, Abschaffung der Pendlerpauschale, Stoppseite bei Kinderpornografie im Web, Rente mit 67, Streichung der Eigenheimzulage und die lebenslange “Steuer”-ID so bezeichenn möchte. Eine masochistische Ader muss man dafür aber sicher vorweisen können um das als "ordentliche Arbeit" zu betiteln.

    • AntonB
    • 23.11.2011 um 22:32 Uhr

    Bin weit weg von der CDU wie von allen anderen.

    Allerdings macht Mutti Politik (außer Landes allerding) wie weiland der "Alte".

    Ringsum sehe ich momentan keine Alternative zu ihr, die sie anscheinend gute Berater zu haben scheint.

    Die Clowns der SPD und der Grünen? Die Linke hat im sozialen Bereich wenigstens noch klare Aussagen - aber die falschen Typen da oben. Sollen weiterhin gute Opposition machen.

    … wenn ein Ergebnis der "ordentlichen Arbeit" wieder eine satte (Mehrwert) Steuererhöhung sein wird.

    Merkel hatte seinerzeit eine 2%tige Erhöhung angekündigt. Und Müntefering eine eben solche ausgeschlossen. Dann traf man sich in der Mitte ;-b

    Aber wie sagte Müntefering hinterher?

    "Es ist unfair, Regierungsparteien an ihren Wahlversprechen zu messen".

    Da bin ich aber gerne unfair.

    http://www.rp-online.de/p...

    Meinen Sie vielleicht die "Rettung" der HRE mit der dreifachen Summe des Bildungsetats?

    >>Ich hoffe ja auf eine Neuauflage der Großen Koalition, da wurde ganz ordentliche Arbeit gemacht.<<
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    Wenn man den größten Abbau der Bürgerrechte in der Geschichte, wie Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung sowie Gesundheitsfonds, MwSt-Erhöhung, Verstaatlichung von Banken, Abschaffung der Pendlerpauschale, Stoppseite bei Kinderpornografie im Web, Rente mit 67, Streichung der Eigenheimzulage und die lebenslange “Steuer”-ID so bezeichenn möchte. Eine masochistische Ader muss man dafür aber sicher vorweisen können um das als "ordentliche Arbeit" zu betiteln.

    • AntonB
    • 23.11.2011 um 22:32 Uhr

    Bin weit weg von der CDU wie von allen anderen.

    Allerdings macht Mutti Politik (außer Landes allerding) wie weiland der "Alte".

    Ringsum sehe ich momentan keine Alternative zu ihr, die sie anscheinend gute Berater zu haben scheint.

    Die Clowns der SPD und der Grünen? Die Linke hat im sozialen Bereich wenigstens noch klare Aussagen - aber die falschen Typen da oben. Sollen weiterhin gute Opposition machen.

    … wenn ein Ergebnis der "ordentlichen Arbeit" wieder eine satte (Mehrwert) Steuererhöhung sein wird.

    Merkel hatte seinerzeit eine 2%tige Erhöhung angekündigt. Und Müntefering eine eben solche ausgeschlossen. Dann traf man sich in der Mitte ;-b

    Aber wie sagte Müntefering hinterher?

    "Es ist unfair, Regierungsparteien an ihren Wahlversprechen zu messen".

    Da bin ich aber gerne unfair.

    http://www.rp-online.de/p...

  2. Ich bin froh, dass sich der künstliche Hype um die Grünen immer weiter verflüchtigt. Das bestätigt mal wieder meine These, dass sie nur mit ihrem Populismus um Stuttgart 21 und dem Leiden der japanischen Bevölkerung durch die Fukushima Katastrophe Stimmung gemacht haben und die Bevölkerung leider darauf hereingefallen ist. Eine solch reaktionäre und fortschrittsfeindliche Partei wie die Grünen in der Regierung wäre für Deutschland mehr als schädlich. Hoffen wir, dass der Abstieg weiter vorangeht und sie das selbe Schicksal wie die FDP erleidet!

  3. * Kopf gegen die Wand hau *

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  4. Als ich die Überschrift das erste mal gelesen hatte, las ich "Union wieder so beliebt WIE Fukushima"...

  5. von D-Land bedurfte, mit diesem Artikel wurde er erbracht.

    Naja, andererseits sind Katastrophenfilme ja im Trend, da passt das schon.

    Irgendwie.

  6. Meinen Sie vielleicht die "Rettung" der HRE mit der dreifachen Summe des Bildungsetats?

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    Antwort auf "Schwarz- Rot"
  7. Ist ja...total überraschend. Und so.
    Konstruktiver gehts leider nicht bei einem Thema, dass in einem Satz die Wörter "Forsa", "Union" und "beliebt" beinhaltet.
    Verzeiht mir, werte Redaktion.

  8. Man macht sich zwar unbeliebt, wenn man es ausspricht, aber Angela Merkel und die derzeitige Bundesregierung sind an der Staatsschuldenkrise nicht schuld.
    Frau Merkel macht eine solide Arbeit in einem internationalen Umfeld, das zum Einen deutsche Führung (und Zahlung) einfordert, zum Anderen aber fröhlich mit antideutschen Ressentiments um sich wirft und Reformunwilligkeit zeigt.
    Es ist nur verständlich, dass sich die Wähler von der opportunistischen FDP abwandten. Gleichzeitig ist aber begründet, dass die CDU weiterhin die beliebteste, weil staatstragendste Partei ist

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