Flügelkämpfe: Berlins Grünen-Fraktionschef tritt zurück
Realos gegen Fundis: Nach dem enttäuschenden Wahlausgang stritten Berlins Grüne wochenlang über den Parteikurs. Fraktion-Chef Ratzmann hat nun seinen Rücktritt erklärt.
Volker Ratzmann ist von seinem Amt als Vorsitzender der Berliner Grünen-Fraktion zurückgetreten. "Dieser Schritt ist mir nicht leichtgefallen", sagte er nach einer Fraktionssitzung im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Lösung der Konflikte sei aber leichter, "wenn meine Position unbesetzt ist". Und: "Wir stecken in einer tiefen Krise, die wir nach dieser Wahl schnell und gründlich lösen müssen."
Nach dem Scheitern der Verhandlungen für eine rot-grüne Koalition hatte der linke Fraktionsflügel um den Kreuzberger Abgeordneten Dirk Behrendt Ratzmann in den vergangenen Wochen mehrfach zum Rückzug aufgefordert. Zudem verlangte er eine stärkere eigene Beteiligung in der Fraktionsspitze und mehr linke Politik.
Ratzmann und die zweite Fraktionsvorsitzende Ramona Pop waren nach der Abgeordnetenhauswahl erneut in ihre Ämter gewählt worden. Ratzmann benötigte Ende Oktober zwei Wahlgänge gegen Behrendt. Danach stritt die Fraktion weiterhin so stark, dass Mediatoren vermitteln mussten.
Nachfolger von Ratzmann dürfte nicht Behrendt werden, sondern ein Abgeordneter, der eher zwischen den zerstrittenen Lagern vermitteln kann. Infrage kommen wohl der frühere Landesvorsitzende Stefan Gelbhaar, der frühere Mitarbeiter von Claudia Roth und Renate Künast, Heiko Thomas, oder der Abgeordnete Thomas Birk.
Vor zwei Monaten erreichten die Grünen bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl nur 17,6 Prozent. "Für diesen gefühlten Misserfolg fühle auch ich mich verantwortlich. Auch ich habe dort die Fehler mitgemacht, die wir gemacht haben", sagte Ratzmann. Bei einem kleinen Parteitag wollen die Berliner Grünen morgen den Wahlkampf und das schlechte Ergebnis auswerten.





Und die ist ganz einfach: Bei der Besetzung einer vierköpfigen Fraktionsspitze kam niemand vom linken Parteiflügel durch. Ganz demokratisch akzeptierte dieser Flügel seine Wahlniederlage ... nicht. Sondern versuchte es mit nackter Erpressung, einen seiner Vertreter zu installieren. Irgendwann (jetzt) zog es der Fraktionsvorsitzende vor, dem sächsischen König August zu folgen: Macht Euren Dreck doch alleene.
Und die ZEIT berichtet ... Was eigentlich? Pressemitteilungen, ungelesen und unrecherchiert?
Die Grünen haben sich in Berlin nicht als Macher-, sondern als Mackerpartei präsentiert. Künast und Ratzmann traten unerträglich arrogant, eitel und selbstbezogen auf - und fielen durch Sachkenntnis eher weniger auf. [...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine respektvolle Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn
nicht regierungsfähig
hier in berlin prenzlauer berg täglich am eigenen leib. diese politk ist nicht etwa linksliberal, sondern im gegenteil. die härteste parkzone berlins bis in die letzte wohnstraße mit zahllosen uniformierten patrouillen, das kaputtsanieren ganzen straßenzüge (kastanienallee) gegen erklärten anwohnerwillen, usw.
alles in allem ist die grüne politik hier derart provinziell, dass ich mich frage, wann die grünen hier in p berg anfangen, gartenzwerge aufzustellen.
sicher sind die grünen nicht alleine verantwortlich, doch tragen sie einen großen teil der schuld daran, aus diesem ehemals so urbanen großstädtischen bezirk eine südwesteutsche kleinstadt gemacht zu haben mit einem intellektuellen horizont in unmittelbarer bodennähe.
trauriger höhepunkt ist wohl die grüne initiative zur "künstlerischen gestaltung" der parkscheinautomaten. das entfaltet natürlich eine menge unfreiwilliger komik, doch muss man feststellen, dass es wohl kaum möglich ist, weniger kunstverständnis zu zeigen, als bei eben dieser grünen initiative.
und das im ehemaligen "künstlerbezirk" prenzlauer berg...
nein, nein, es kann einem nur sehr recht sein, dass die grünen entzaubert sind. bei den grünen kann man stadtrat werden, wenn wirklich nichts als utohasser kann und ansonsten seine inkompetenz notdürftig mit süffisanz tarnt.
für mich sind grüne politiker genauso ernst zu nehmen, wie unsere grünwähler/ umweltschützer hier, die mit ihrem 300 PS volvo kombi zu einkaufen in den bio-supermarkt fahren...
Wenn der Bleifußheini mit seinem Blechfetisch nicht in den letzten Winkel einer Großstadt rasen kann, liegt das an der grünen Provinzialität.
Wenn der Bleifußheini mit seinem Blechfetisch nicht in den letzten Winkel einer Großstadt rasen kann, liegt das an der grünen Provinzialität.
Wenn der Bleifußheini mit seinem Blechfetisch nicht in den letzten Winkel einer Großstadt rasen kann, liegt das an der grünen Provinzialität.
sie haben nicht verstanden, was ich geschrieben habe. insbesondere meinen letzten satz sollten sie noch einmal lesen.
aber im grunde bestätigen sie mit ihrem kleinen einwurf, was ich meine: grüne können nichts außer autohasser. und zwar streng dogmatisch.
ich nutze mein auto übrigens nur, wenn ich beruflich etwas zu transportieren habe. ich fahre golf, ein wagen, der für den typischen grün-wähler natürlich viel zu klein ist. unter V70 geht das nichts, noch lieber natürlich der cheyenne...
wie dem auch sei, zumeist fahre ich jedenfalls rad.
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