Plagiatsvorwurf Guttenberg gesteht Fehler ein, aber keinen Betrug
Erstmals seit seinem Rücktritt spricht der frühere Verteidigungsminister über seine Doktorarbeit, ein politisches Comeback und die Chancen einer neuen Partei.
Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich zum ersten Mal seit seinem Rücktritt im März öffentlich zu dem Vorwurf geäußert, große Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. In einem Interview, das an diesem Donnerstag in der ZEIT erscheint, spricht Guttenberg zudem über seine mögliche Rückkehr in die deutsche Politik und die Chancen einer neuen konservativen Partei.
Guttenberg nennt seine Doktorarbeit in dem Gespräch "die denkbar größte Dummheit meines Lebens" und einen "ungeheuerlichen Fehler", den er "von Herzen bedauere". Der grundlegende Fehler bei der Erstellung der Arbeit sei seine Arbeitsweise gewesen. "Ich war ein hektischer und unkoordinierter Sammler. Immer dann, wenn ich das Gefühl hatte, dass etwas zu meinem Thema passt, habe ich es ausgeschnitten oder kopiert oder auf Datenträgern sofort gespeichert oder direkt übersetzt." Auch aus dem Internet habe er Textstellen herausgezogen und abgespeichert. "Eigentlich war das eine Patchworkarbeit, die sich am Ende auf mindestens 80 Datenträger verteilt hat."
Der größte Fehler sei gewesen, dass er den Zitaten- und Fußnotenapparat nicht gleichzeitig oder wenigstens zeitnah abgeschlossen habe, sagt Guttenberg. "Ich wusste offensichtlich später auch nicht mehr, an welchem Text ich selbst bereits gearbeitet hatte, welcher Text mein eigener und welcher möglicherweise ein Fremdtext war, insbesondere beim Zusammenfügen dieser Bruchstücke."
Guttenberg nennt zwei Vorwürfe, die er sich selbst mache. Einmal habe er während seines beruflichen Engagements den Zeitpunkt verpasst, zu sagen: Ich schaffe diese Arbeit nicht mehr. Zum zweiten habe er die Augen vor dieser Überforderung verschlossen. "Das politische Leben hat mich nicht überfordert, wohl aber die parallele wissenschaftliche Arbeit."
Den Vorwurf, jemand anderes habe Teile der Arbeit für ihn geschrieben, weist Guttenberg zurück. Er habe auch niemanden vorsätzlich getäuscht. "Wenn ich die Absicht gehabt hätte, zu täuschen, dann hätte ich mich niemals so plump und dumm angestellt, wie es an einigen Stellen dieser Arbeit der Fall ist." Es sei kein Betrug gewesen.
Auf die Frage, warum er acht Monate nach dem Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe nicht einfach sage: Ich habe abgeschrieben, antwortet Guttenberg: "Ich sage es doch. Es ist nur eine Frage, wie man das sagt. Weil es ein Unterschied ist, ob man das absichtlich macht oder ob das Abschreiben das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise ist. Das ist für mich ganz wichtig, weil es auch etwas mit der eigenen Ehre zu tun hat."
Befragt, ob er sich vorstellen könne, in die deutsche Politik zurückzukehren, sagt Guttenberg, er werde mit Sicherheit in sein Heimatland zurückkehren und ein politischer Kopf bleiben. "Ob eine Rückkehr mit einem politischen Engagement welcher Art auch immer verbunden sein wird, ist heute gänzlich offen. Dass ich ein politischer Mensch, ein Zoon politikon, bleibe, steht außer Frage."
Einer neuen konservativen Partei billigt Guttenberg Chancen zu, sieht diese aber nicht am rechten Rand des politischen Spektrums verortet. Jede neue Partei wäre heute vielmehr in der Mitte erfolgreicher als am Rand, sagt er. "Es herrscht eine große Sehnsucht nach der Mitte." In den Augen eines erheblichen Teils der Bevölkerung sei dieser Platz verwaist, auch wenn er von fast allen Parteien beansprucht werde. "Sie wird nur noch mit Phrasen und mit den immergleichen Scharmützeln bespielt." Auch die Union laufe Gefahr, ihren Platz dort zu verlieren. "Die Union sitzt noch in der Mitte, aber sie ist dort lange nicht mehr so erkennbar, wie sie es sein könnte. Sie sitzt eben und steht nicht."
Eine neue Partei könnte dann erfolgreich sein, wenn sie zunächst eine Programmatik so deutlich entwickeln würde, dass Querulanten und "gewisse Randgruppen" nicht auf die Idee kämen, mit ihr zu kokettieren. "Ein klares Bekenntnis zu Israel beispielsweise würde den rechten Rand wohl abschrecken." Zudem bräuchte es Köpfe, die über jeden Zweifel erhaben seien, mit tumbem Extremismus in Verbindung zu stehen. Auf die Frage, ob er selbst von Leuten kontaktiert worden sei, die vorhaben, eine solche Partei zu gründen, sagte Guttenberg: "Es finden manchmal die lustigsten und skurrilsten Kontakte statt."
Das Interview von Giovanni di Lorenzo mit Karl-Theodor zu Guttenberg in der ZEIT ist ein Auszug aus einem Gesprächsband, der am 29. November unter dem Titel "Vorerst gescheitert" im Herder-Verlag erscheint.
- Datum 23.11.2011 - 16:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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"Ich sage es doch. Es ist nur eine Frage, wie man das sagt. Weil es ein Unterschied ist, ob man das absichtlich macht oder ob das Abschreiben das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise ist. Das ist für mich ganz wichtig, weil es auch etwas mit der eigenen Ehre zu tun hat."
Das kann doch keiner ernst meinen.
Es ist ja ok, dass das Verfahren eingestellt worden ist. Aber es kann doch niemand ernsthaft wollen, dass der Mann in die Politik zurückkehrt. Er hat nichts erreicht, betrogen, gelogen und auf ganzer Linie versagt. Wieso bietet man ihm weiter diese Möglichkeiten?
wieso man Guttenberg schon wieder diese Präsentationsplattform in allen Zeitungen bietet.
Weil jeder eine zweite Chance verdient hat. Ich stehe wahrlich nicht auf Guttenberg, aber eine zweite Chance sollten wir ihm schon zugestehen.
Weil gewisse Kreise ihn so lange pushen, bis er Bundeskanzler wird und die Interessen seinesgleichen bedient.
Wenn er in Kanada auf dem Halifax Security Forum, einem VIP-Treffen mit internationalen Sicherheitspolitikern, teilnimmt, obwohl er wegen Betrugsvorwürfen zurücktreten musste, und das Verfahren trotz schwerer Beweislast eingestell wird, dann sollte jedem Bürger klar sein, dass von Guttenberg mächtige Leute hinter sich hat.
Menschen in unserer Gesellschaft diesen Mann auf der politischen Bühne sehen wollen. Diesem Umstand müssen auch die Medien Rechnung tragen, hin und wieder auch auf Kommentare verzichten und stattdessen ohne jede Bewertung seiner Person objekttiv berichten sowie sachliche Fragen stellen.
Dass dieser Mann in seinem ganzen bisherigen Leben nur ein begnadeter Blender war und auch jetzt noch, wo er nackig vor uns steht, weiterhin als Hoffnungsträger vieler angesehen wird, sagt viel über den verblödenden Einfluss unserer Unterhaltungsindustrie aus, weniger über das Verantwortungsverständnis mancher Zeitungen.
Die Wähler in seinem Wahlkreis Kulmbach nehmen ihn bitter ernst und warten auf ihn. Ist leider so.
weil das vermutlich dem Ego von Herrn di Lorenzo schnmeichelt und dieser die "ZEIT" mindestens partiell "Bild-Niveau" anzupassen bemüht scheint.
"Wieso gibt man dem Mann weiter ein Forum"
finden Sie kursiv unter dem Artikel:
"Das Interview von Giovanni di Lorenzo mit Karl-Theodor zu Guttenberg in der ZEIT ist ein Auszug aus einem Gesprächsband, der am 29. November unter dem Titel "Vorerst gescheitert" im Herder-Verlag erscheint."
Es dürfte Ihnen doch bekannt sein, dass Giovanni di Lorenzo der Chefredakteur der ZEIT ist. Und nun zählen Sie mal 1+1 zusammen ? Ergibt Zwei - richtig!
Der eine will unbedingt im Gespräch bleiben, der zweite hält das Gespräch medienwirksam am Köcheln zum Beispiel u.a. mit diesem werbenden Auszug in eigener Sache für ein weiteres sogen."politisches Sachbuch", welches ab 29.11.11 - also kurz vor Weihnachten - die Bestseller-Rangliste anführen soll
Zumindest zielgerichtet rechnen können die beiden, den jeweiligen Erfolg fest im Blick.
Denn so lange Sie, liebe @schweigendemehrheit und wir alle hier solcherlei durchsichtige Kampagnen mehr oder weniger begierig einsaugen und sogar kritisch kommentieren wird die Rechnung auch aufgehen.
Merry Chrismas!
Nicht nur das. Herr Chefredakteur GdL gibt dem Herrn sogar noch einen Logenplatz dafür in einem grossem Interview....
Sehen sie es einfach mal positiv, statt zu motzen. Gibt es eine bessere Gelegenheit zu lernen was in DE zusammengehört?
Alle Zeitungen berichten heute kritisch, die Kommentare bissig. Die faz hat nur Satire - und selbst die Bildzeitung schreibt mit äußerst gemischten Gefühlen.
Doch halt, es gibt eine Ausnahme:
Giovanni di Lorenzo, so heißt es, also der Herausgeber der Zeit,
HAT EIN BUCH GEMACHT MIT GUTENBERG!
Es ist mir schlicht ein Rätsel - wie kann man nur so von sich selbst eingenommen sein, als Chefredakteur eines sich als Qualitätszeitung verstehenden, an einigermaßen gebÜldete Leser sich richtenden Blattes zu glauben, sich eine solche - ja was sag ich das jetzt, damit ich nicht zensiert werde - zu glauben, eine solche Dreistigkeit sich leisten zu können??
wer sich auskennt mit aktiven "Machern" merkt sehr schnell, das die Einlassungen durchaus glaubwürdig sind.
Der Zweifel rührt aus einem Menschenbild, das primär von Misstrauen geprägt ist hinsichtlich der Motive Gegnern, sie werden grundsätzlich als feindlich oder bösartig eingestuft.
Dabei ist diese Haltung das bei weitem größere Problem, weil es eben nicht realistisch ist und puritanistischer Engstirnigkeit entspricht.
Mir drängt sich auch der Eindruck auf, dass die Vehemenz mit der die Feindschaft zu Guttenberg gepflegt wird viel mehr damit zu tun hat, eigene sakrosankte Positionen nicht hinterfragen zu müssen.
Egal wie man Guttenberg beurteilt, ob eher die pessimistischen oder wohlwollenderen Einschätzungen zutreffen, an der Reaktion wird deutlich, das der böse Deutsche immer noch existiert, der um die Geweissheit absoluter Positionen gewillt ist, andere zu verurteilen und zu verfolgen, weil die vertretenen Meinungen nicht den eigenen Überzeugungen entsprichen.
Dahinter verbirgt sich nichts anderes als der berüchtigte Untertanengeist, man nennt ihn heute nur anders, nämlich "political correctness"
H.
Ja warum wohl?
Weil jeder Hansel ihn verhöhnen will und die Massen sowas interessiert, Medien wollen auch nur Geld verdienen.
Mal an der eigenen Nase packen und die Artikel ungelesen/-kommentiert stehen lassen dann erledigt sich das von allein.
PS: Ich bin weder Freund noch Feind von z.G..
>>> Er hat nichts erreicht, betrogen, gelogen und auf ganzer Linie versagt. Wieso bietet man ihm weiter diese Möglichkeiten? <<<
Weil er offenbar viele Menschen (auch "Wähler" genannt) anspricht und binden kann. Menschen, die glauben, in seiner Gefolgschaft die Diskrepanz zwischen dem, was sie sind, und dem, was sie gerne wären, überwinden zu können.
Das frage ich mich ehrlich gesagt auch. Fakt ist: KTG ist ein Blender und wird immer ein Blender bleiben. Seine politischen Entscheidungen z.B. als Verteidigungsminister wurden von seinem Nachfolger fast komplett ins Gegenteil verkehrt. Im Frühjahr habe ich mich gefragt, warum Herr Lorenzo den Delinquenten in seinen Kommentaren so wachsweich behandelt hat. Dies ist und war ein Schlag ins Gesicht eines jeden aufrichtigen Akademikers. Jetzt liegt die Antwort möglicherweise vor: Damit der Delinquent nach ca. 9 Monaten sein erstes Comeback-Interview mit der 'Zeit' veranstaltet - Darüber kann man scon mal geteilter Meinung sein - aber, dass dies gleich dazu führen musste, dass Herr Lorenzo gemeinsam mit dem Delinquenten gleich ein ganzes Buch herausgibt und vermutlich auch noch daran mitverdient ist eines 'Zeit' -Chefredakteurs unwürdig !
Interessanterweise sind die Reaktionen in den anderen Medien mehr oder weniger eindeutig ablehnend, ebenso wie die Kommentare auch der meisten Kommentatoren hier. Die Empfindung von Betrug wird nicht durch ein juristisch sicher sauberes Urteil zum Urheberrecht, bei dem es ja um finanziellen Schaden geht, getilgt. Zumindest nicht beim Bürger.
Die "ZEIT" bietet Herrn Guttenberg ja schon wieder eine Plattform sich besserwisserisch aus dem Ausland über die Politik in Europa auszulassen.
Vielleicht wäre Herr Guttenberg ein guter Chefredakteur oder Herausgeber für die "ZEIT". So könnte er ganz "legal" eine Bühne für seine theatralischen Äußerungen zu "Ehre" und "Patchworkarbeit" bekommen, ohne dass er unserem Staat weiter schadet. Ohne irgendwo mal klar eingestehen zu müssen, dass er einen Fehler gemacht hat.
Guttenberg immer wieder eine Plattform zu geben, möchte ich durch mein Abonnement nicht weiter finanzieren. Männerfreundschaften sind ja etwas Schönes, aber nicht sie auf der Titelseite einer vermeintlich liberaler Publikationen zelebrieren. Als Chafredakteur hätte Herr di Lorenzo sich doch zurückhalten müssen. Schade um die ZEIT. Meine Kündigung schiche ich als Briefpost.
Rainer Pabst-Wolter
Dass die Zeit Guttenberg eine Comeback-Plattform bietet ist geschmacklos.
Diese Art von "Möchtegern"-Politiker brauchen wir ebensowenig wie den Journalismus nach Gutherrenart.
Ich werde mein Abo kündigen!
"Laß die heil´gen Parabolen,
laß die frommen Hypothesen -
Suche die verdammten Fragen
ohne Umschweif uns zu lösen.
Warum schleppt sich blutend, elend,
unter Kreuzlast der Gerechte,
während glücklich als ein Sieger
trabt auf hohem Roß der Schlechte?
Woran liegt die Schuld? (PIPER 4617,
S.149)...
Als ungeduldiger, ja vielleicht auch ungerechter Leser habe ich es satt, mich weiter auf der "Spielwiese" des Herrn die Lorenzo zu tummeln - die Kündigung des ABO ist erfolgt...
... waäre einer solchen PR-Aktion würdig gewesen. Aber die ZEIT? Eine so geringe intellektuelle Voraussicht und Weitsicht hätte ich bei Giovanni di Lorenzo eher nicht erwartet. Oder ist da auch ein gehöriger Schuß Eitelkeit der intellektuell Abgehobenen dabei? - Shit happens reicht da als Erklärung nicht. KTG wird's freuen, die Kampagne läuft, das Echo ist heftig und gewaltig, so wollten die Protagonisten das.
Will man eine solche ZEIT noch? Die sich der journalistischen Nulllinie der BILD annähert? Eher nicht! Das war nix!
[...] die Zeit als "Intelligenzblatt" endgültig in der Tiefebene der yellow-press gelandet. Ich werde dieses allzu Bunte Blatt einfach nicht mehr kaufen.
Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke, die Redaktion/lv
deshalb:
Das Guttenberg-Dossier I
http://www.zeitgeist-onli...
Das Guttenberg-Dossier II
http://www.zeitgeist-onli...
man fragt sich allerdings, warum diese Redaktion dann nicht im Vorfeld zu dem Schluss gekommen ist, dass dieses Dossier überflüssig ist.
Jedes Volk hat die Politiker die es verdient. Könnte man meinen.
So manch einer ist gewitzt, trick- und einfalts!reich genug, um eine ausreichend grosse Menge Wähler hinters Licht führen zu können.
Bei BvzG mach ich mir in letzter Zeit keine grossen Sorgen mehr. Er sorgt mit Nachdruck dafür, dass man ihn zunehmend weniger ernst nehmen kann und seine zukünftigen Exparteifreunde gehen bereits mehr oder weniger vorsichtig auf Distanz.
Eine von ihm mehr oder weniger offen angedrohte Parteigründung wird noch deutlicher zeigen, welch substanzloser Blender er ist.
Den haben wir nicht verdient.
Gegelt oder nicht.
wieso man Guttenberg schon wieder diese Präsentationsplattform in allen Zeitungen bietet.
Weil jeder eine zweite Chance verdient hat. Ich stehe wahrlich nicht auf Guttenberg, aber eine zweite Chance sollten wir ihm schon zugestehen.
Weil gewisse Kreise ihn so lange pushen, bis er Bundeskanzler wird und die Interessen seinesgleichen bedient.
Wenn er in Kanada auf dem Halifax Security Forum, einem VIP-Treffen mit internationalen Sicherheitspolitikern, teilnimmt, obwohl er wegen Betrugsvorwürfen zurücktreten musste, und das Verfahren trotz schwerer Beweislast eingestell wird, dann sollte jedem Bürger klar sein, dass von Guttenberg mächtige Leute hinter sich hat.
Menschen in unserer Gesellschaft diesen Mann auf der politischen Bühne sehen wollen. Diesem Umstand müssen auch die Medien Rechnung tragen, hin und wieder auch auf Kommentare verzichten und stattdessen ohne jede Bewertung seiner Person objekttiv berichten sowie sachliche Fragen stellen.
Dass dieser Mann in seinem ganzen bisherigen Leben nur ein begnadeter Blender war und auch jetzt noch, wo er nackig vor uns steht, weiterhin als Hoffnungsträger vieler angesehen wird, sagt viel über den verblödenden Einfluss unserer Unterhaltungsindustrie aus, weniger über das Verantwortungsverständnis mancher Zeitungen.
Die Wähler in seinem Wahlkreis Kulmbach nehmen ihn bitter ernst und warten auf ihn. Ist leider so.
weil das vermutlich dem Ego von Herrn di Lorenzo schnmeichelt und dieser die "ZEIT" mindestens partiell "Bild-Niveau" anzupassen bemüht scheint.
"Wieso gibt man dem Mann weiter ein Forum"
finden Sie kursiv unter dem Artikel:
"Das Interview von Giovanni di Lorenzo mit Karl-Theodor zu Guttenberg in der ZEIT ist ein Auszug aus einem Gesprächsband, der am 29. November unter dem Titel "Vorerst gescheitert" im Herder-Verlag erscheint."
Es dürfte Ihnen doch bekannt sein, dass Giovanni di Lorenzo der Chefredakteur der ZEIT ist. Und nun zählen Sie mal 1+1 zusammen ? Ergibt Zwei - richtig!
Der eine will unbedingt im Gespräch bleiben, der zweite hält das Gespräch medienwirksam am Köcheln zum Beispiel u.a. mit diesem werbenden Auszug in eigener Sache für ein weiteres sogen."politisches Sachbuch", welches ab 29.11.11 - also kurz vor Weihnachten - die Bestseller-Rangliste anführen soll
Zumindest zielgerichtet rechnen können die beiden, den jeweiligen Erfolg fest im Blick.
Denn so lange Sie, liebe @schweigendemehrheit und wir alle hier solcherlei durchsichtige Kampagnen mehr oder weniger begierig einsaugen und sogar kritisch kommentieren wird die Rechnung auch aufgehen.
Merry Chrismas!
Nicht nur das. Herr Chefredakteur GdL gibt dem Herrn sogar noch einen Logenplatz dafür in einem grossem Interview....
Sehen sie es einfach mal positiv, statt zu motzen. Gibt es eine bessere Gelegenheit zu lernen was in DE zusammengehört?
Alle Zeitungen berichten heute kritisch, die Kommentare bissig. Die faz hat nur Satire - und selbst die Bildzeitung schreibt mit äußerst gemischten Gefühlen.
Doch halt, es gibt eine Ausnahme:
Giovanni di Lorenzo, so heißt es, also der Herausgeber der Zeit,
HAT EIN BUCH GEMACHT MIT GUTENBERG!
Es ist mir schlicht ein Rätsel - wie kann man nur so von sich selbst eingenommen sein, als Chefredakteur eines sich als Qualitätszeitung verstehenden, an einigermaßen gebÜldete Leser sich richtenden Blattes zu glauben, sich eine solche - ja was sag ich das jetzt, damit ich nicht zensiert werde - zu glauben, eine solche Dreistigkeit sich leisten zu können??
wer sich auskennt mit aktiven "Machern" merkt sehr schnell, das die Einlassungen durchaus glaubwürdig sind.
Der Zweifel rührt aus einem Menschenbild, das primär von Misstrauen geprägt ist hinsichtlich der Motive Gegnern, sie werden grundsätzlich als feindlich oder bösartig eingestuft.
Dabei ist diese Haltung das bei weitem größere Problem, weil es eben nicht realistisch ist und puritanistischer Engstirnigkeit entspricht.
Mir drängt sich auch der Eindruck auf, dass die Vehemenz mit der die Feindschaft zu Guttenberg gepflegt wird viel mehr damit zu tun hat, eigene sakrosankte Positionen nicht hinterfragen zu müssen.
Egal wie man Guttenberg beurteilt, ob eher die pessimistischen oder wohlwollenderen Einschätzungen zutreffen, an der Reaktion wird deutlich, das der böse Deutsche immer noch existiert, der um die Geweissheit absoluter Positionen gewillt ist, andere zu verurteilen und zu verfolgen, weil die vertretenen Meinungen nicht den eigenen Überzeugungen entsprichen.
Dahinter verbirgt sich nichts anderes als der berüchtigte Untertanengeist, man nennt ihn heute nur anders, nämlich "political correctness"
H.
Ja warum wohl?
Weil jeder Hansel ihn verhöhnen will und die Massen sowas interessiert, Medien wollen auch nur Geld verdienen.
Mal an der eigenen Nase packen und die Artikel ungelesen/-kommentiert stehen lassen dann erledigt sich das von allein.
PS: Ich bin weder Freund noch Feind von z.G..
>>> Er hat nichts erreicht, betrogen, gelogen und auf ganzer Linie versagt. Wieso bietet man ihm weiter diese Möglichkeiten? <<<
Weil er offenbar viele Menschen (auch "Wähler" genannt) anspricht und binden kann. Menschen, die glauben, in seiner Gefolgschaft die Diskrepanz zwischen dem, was sie sind, und dem, was sie gerne wären, überwinden zu können.
Das frage ich mich ehrlich gesagt auch. Fakt ist: KTG ist ein Blender und wird immer ein Blender bleiben. Seine politischen Entscheidungen z.B. als Verteidigungsminister wurden von seinem Nachfolger fast komplett ins Gegenteil verkehrt. Im Frühjahr habe ich mich gefragt, warum Herr Lorenzo den Delinquenten in seinen Kommentaren so wachsweich behandelt hat. Dies ist und war ein Schlag ins Gesicht eines jeden aufrichtigen Akademikers. Jetzt liegt die Antwort möglicherweise vor: Damit der Delinquent nach ca. 9 Monaten sein erstes Comeback-Interview mit der 'Zeit' veranstaltet - Darüber kann man scon mal geteilter Meinung sein - aber, dass dies gleich dazu führen musste, dass Herr Lorenzo gemeinsam mit dem Delinquenten gleich ein ganzes Buch herausgibt und vermutlich auch noch daran mitverdient ist eines 'Zeit' -Chefredakteurs unwürdig !
Interessanterweise sind die Reaktionen in den anderen Medien mehr oder weniger eindeutig ablehnend, ebenso wie die Kommentare auch der meisten Kommentatoren hier. Die Empfindung von Betrug wird nicht durch ein juristisch sicher sauberes Urteil zum Urheberrecht, bei dem es ja um finanziellen Schaden geht, getilgt. Zumindest nicht beim Bürger.
Die "ZEIT" bietet Herrn Guttenberg ja schon wieder eine Plattform sich besserwisserisch aus dem Ausland über die Politik in Europa auszulassen.
Vielleicht wäre Herr Guttenberg ein guter Chefredakteur oder Herausgeber für die "ZEIT". So könnte er ganz "legal" eine Bühne für seine theatralischen Äußerungen zu "Ehre" und "Patchworkarbeit" bekommen, ohne dass er unserem Staat weiter schadet. Ohne irgendwo mal klar eingestehen zu müssen, dass er einen Fehler gemacht hat.
Guttenberg immer wieder eine Plattform zu geben, möchte ich durch mein Abonnement nicht weiter finanzieren. Männerfreundschaften sind ja etwas Schönes, aber nicht sie auf der Titelseite einer vermeintlich liberaler Publikationen zelebrieren. Als Chafredakteur hätte Herr di Lorenzo sich doch zurückhalten müssen. Schade um die ZEIT. Meine Kündigung schiche ich als Briefpost.
Rainer Pabst-Wolter
Dass die Zeit Guttenberg eine Comeback-Plattform bietet ist geschmacklos.
Diese Art von "Möchtegern"-Politiker brauchen wir ebensowenig wie den Journalismus nach Gutherrenart.
Ich werde mein Abo kündigen!
"Laß die heil´gen Parabolen,
laß die frommen Hypothesen -
Suche die verdammten Fragen
ohne Umschweif uns zu lösen.
Warum schleppt sich blutend, elend,
unter Kreuzlast der Gerechte,
während glücklich als ein Sieger
trabt auf hohem Roß der Schlechte?
Woran liegt die Schuld? (PIPER 4617,
S.149)...
Als ungeduldiger, ja vielleicht auch ungerechter Leser habe ich es satt, mich weiter auf der "Spielwiese" des Herrn die Lorenzo zu tummeln - die Kündigung des ABO ist erfolgt...
... waäre einer solchen PR-Aktion würdig gewesen. Aber die ZEIT? Eine so geringe intellektuelle Voraussicht und Weitsicht hätte ich bei Giovanni di Lorenzo eher nicht erwartet. Oder ist da auch ein gehöriger Schuß Eitelkeit der intellektuell Abgehobenen dabei? - Shit happens reicht da als Erklärung nicht. KTG wird's freuen, die Kampagne läuft, das Echo ist heftig und gewaltig, so wollten die Protagonisten das.
Will man eine solche ZEIT noch? Die sich der journalistischen Nulllinie der BILD annähert? Eher nicht! Das war nix!
[...] die Zeit als "Intelligenzblatt" endgültig in der Tiefebene der yellow-press gelandet. Ich werde dieses allzu Bunte Blatt einfach nicht mehr kaufen.
Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke, die Redaktion/lv
deshalb:
Das Guttenberg-Dossier I
http://www.zeitgeist-onli...
Das Guttenberg-Dossier II
http://www.zeitgeist-onli...
man fragt sich allerdings, warum diese Redaktion dann nicht im Vorfeld zu dem Schluss gekommen ist, dass dieses Dossier überflüssig ist.
Jedes Volk hat die Politiker die es verdient. Könnte man meinen.
So manch einer ist gewitzt, trick- und einfalts!reich genug, um eine ausreichend grosse Menge Wähler hinters Licht führen zu können.
Bei BvzG mach ich mir in letzter Zeit keine grossen Sorgen mehr. Er sorgt mit Nachdruck dafür, dass man ihn zunehmend weniger ernst nehmen kann und seine zukünftigen Exparteifreunde gehen bereits mehr oder weniger vorsichtig auf Distanz.
Eine von ihm mehr oder weniger offen angedrohte Parteigründung wird noch deutlicher zeigen, welch substanzloser Blender er ist.
Den haben wir nicht verdient.
Gegelt oder nicht.
wieso man Guttenberg schon wieder diese Präsentationsplattform in allen Zeitungen bietet.
ist es in der Tat, das dieser, äh... Mensch ein solches Forum bekommt. Aber bei der Hofberichterstattung (und das ist ruhig wörtlich zu nehmen, weil es wahr ist und deshalb nicht als falsche Wortwahl zu diskreditieren, liebe Red.) in den deutschen Formatmedien leider auch nicht verwunderlich. Das darf man aber nicht überall laut sagen, man hat wohl Angst dass das Image der "Eliten und Leistungsträger" irgendwann deren wahren Leistungen entspricht.
Nicht dieser Person wird eine Bühne geboten,
sondern sie ist die Bühne für die Medien.
Es geht nicht um Guttenberg, es ging niemals um ihn.
Es geht um den ehrgeizigen Versuch der Bildzeitung einen erfolgreichen Politiker aus dem Nichts zu erschaffen.
Dieser wurde natürlich durch alle anderen Zeitungen vereitelt, nicht aus Wahrheitsliebe, sondern schlichtweg aus Konkurrenz.
Guttenberg hat nie etwas Bedeutendes getan, aber er ist ein bedeutendes Politikum.
Er ist ein Symbol dafür, welche Verlagsgruppe am besten Meinungen machen kann als dieses Symbol wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Sehr geehrter Herr di Lorenzo,
ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie dieses Gespräch mit Herrn zu Guttenberg geführt haben. Denn die Präsentation, die Sie ihm ermöglicht haben, hat diesen in seiner Charakterstruktur so durchsichtig gemacht, dass meines Erachten auch der letzte Zweifel an seiner Reputation beseitigt sein dürfte. An Herrn zu Guttenberg sind die letzten acht Monate offensichtlich völlig spurlos vorbei gegangen, im Gegenteil, er hat seine damals vorgetragene Uneinsichtigkeit noch einmal vertieft und reflektiert entfaltet.
Ich bedauere allerdings sehr, dass auch die ZEIT und Sie selbst Schaden genommen haben (könnten). Dass Herr zu Guttenberg die Wochenzeitung zu seinen Zwecken instrumentalisieren konnte - alle Achtung! Wie sind Sie damals in Sack und Asche gegangen, weil sie erschrocken feststellten, Herrn zu Guttenberg medial mit so viel heißer Luft aufgeblasen zu haben. Und jetzt beginnt das Spiel von Neuem?
Wenn ich dieses Gespräch ernst nehmen soll, dann haben sich aber auch persönlich beschädigt: Die Distanzlosigkeit, mit der Sie sich Herrn zu Guttenberg gegenüber verhalten haben, war für mich an manchen Stellen nur schwer zu ertragen.
Oder war es gar Ihre Absicht, Herrn zu Guttenberg vorführen, ihn quasi auslaufen lassen? Wenn das der Fall gewesen sein sollte, dann, wie gesagt: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben dem Land einen großen Dienst erwiesen.
Friedrich Halfmann
ist es in der Tat, das dieser, äh... Mensch ein solches Forum bekommt. Aber bei der Hofberichterstattung (und das ist ruhig wörtlich zu nehmen, weil es wahr ist und deshalb nicht als falsche Wortwahl zu diskreditieren, liebe Red.) in den deutschen Formatmedien leider auch nicht verwunderlich. Das darf man aber nicht überall laut sagen, man hat wohl Angst dass das Image der "Eliten und Leistungsträger" irgendwann deren wahren Leistungen entspricht.
Nicht dieser Person wird eine Bühne geboten,
sondern sie ist die Bühne für die Medien.
Es geht nicht um Guttenberg, es ging niemals um ihn.
Es geht um den ehrgeizigen Versuch der Bildzeitung einen erfolgreichen Politiker aus dem Nichts zu erschaffen.
Dieser wurde natürlich durch alle anderen Zeitungen vereitelt, nicht aus Wahrheitsliebe, sondern schlichtweg aus Konkurrenz.
Guttenberg hat nie etwas Bedeutendes getan, aber er ist ein bedeutendes Politikum.
Er ist ein Symbol dafür, welche Verlagsgruppe am besten Meinungen machen kann als dieses Symbol wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Sehr geehrter Herr di Lorenzo,
ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie dieses Gespräch mit Herrn zu Guttenberg geführt haben. Denn die Präsentation, die Sie ihm ermöglicht haben, hat diesen in seiner Charakterstruktur so durchsichtig gemacht, dass meines Erachten auch der letzte Zweifel an seiner Reputation beseitigt sein dürfte. An Herrn zu Guttenberg sind die letzten acht Monate offensichtlich völlig spurlos vorbei gegangen, im Gegenteil, er hat seine damals vorgetragene Uneinsichtigkeit noch einmal vertieft und reflektiert entfaltet.
Ich bedauere allerdings sehr, dass auch die ZEIT und Sie selbst Schaden genommen haben (könnten). Dass Herr zu Guttenberg die Wochenzeitung zu seinen Zwecken instrumentalisieren konnte - alle Achtung! Wie sind Sie damals in Sack und Asche gegangen, weil sie erschrocken feststellten, Herrn zu Guttenberg medial mit so viel heißer Luft aufgeblasen zu haben. Und jetzt beginnt das Spiel von Neuem?
Wenn ich dieses Gespräch ernst nehmen soll, dann haben sich aber auch persönlich beschädigt: Die Distanzlosigkeit, mit der Sie sich Herrn zu Guttenberg gegenüber verhalten haben, war für mich an manchen Stellen nur schwer zu ertragen.
Oder war es gar Ihre Absicht, Herrn zu Guttenberg vorführen, ihn quasi auslaufen lassen? Wenn das der Fall gewesen sein sollte, dann, wie gesagt: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben dem Land einen großen Dienst erwiesen.
Friedrich Halfmann
Es würde mir schon reichen, wenn er sagen würde: "Ich habe einen Fehler gemacht".
Und danach unbedingt davon absieht, mich weiter zu belügen und mit den lächerlichsten Ausflüchten für dumm zu verkaufen. Es ist egal, mit wie vielen Datenträgern ich zu Hause herumschmeiße. Entweder ich bin mir bewusst, ob ich hundertfach abschreibe und mir fremder Leute Arbeit aneigne, oder mir fehlt dazu jeglicher Zugang. Es ist feige und unanständig, sich dazu in dieser Form weiter zu äußern. Man versucht, Kindern und Jugendlichen dieses peinliche Verhalten frühzeitig abzutrainieren, denn es ist beschämend.
"Ich sage es doch. Es ist nur eine Frage, wie man das sagt. Weil es ein Unterschied ist, ob man das absichtlich macht oder ob das Abschreiben das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise ist. Das ist für mich ganz wichtig, weil es auch etwas mit der eigenen Ehre zu tun hat."
Er wird nun das Titelbild der Zeit zieren, aber er gesteht sich immer noch nicht ein, was er falsch gemacht hat.
Zwar sollte man jedem eine zweite Chance einräumen, und nicht immer Jugendsünden vorhalten. Jedoch sollte erst einmal eine Einsicht erfolgen.
Insofern ist er für ein Comeback immer noch nicht reif.
Das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise musste Thomas de Maizière ausbaden.
Insofern muss KTzG mehr ändern, als nur seine Frisur.
"Ich sage es doch. Es ist nur eine Frage, wie man das sagt. Weil es ein Unterschied ist, ob man das absichtlich macht oder ob das Abschreiben das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise ist. Das ist für mich ganz wichtig, weil es auch etwas mit der eigenen Ehre zu tun hat."
Er wird nun das Titelbild der Zeit zieren, aber er gesteht sich immer noch nicht ein, was er falsch gemacht hat.
Zwar sollte man jedem eine zweite Chance einräumen, und nicht immer Jugendsünden vorhalten. Jedoch sollte erst einmal eine Einsicht erfolgen.
Insofern ist er für ein Comeback immer noch nicht reif.
Das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise musste Thomas de Maizière ausbaden.
Insofern muss KTzG mehr ändern, als nur seine Frisur.
Ein Windei des Kalibers Orkan noch einmal auf die politische Bühne zu lassen wäre "die denkbar größte Dummheit", die man in Deutschland begehen könnte.
Weder die ZEIT noch andere Medien sollten diesem feinen Herrn mit den unfeinen Methoden eine Bühne geben oder ihn gar ermuntern, seine lange Nase noch einmal in die Angelegenheiten der Bürger zu stecken.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/mk
[...]
Di Lorenzo hat ihn ja noch besungen, als dem größten Teil der Republik und selbst der Union längst klar war, dass der Mann untragbar ist:
http://www.zeit.de/2011/0...
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso ausgerechnet die ZEIT auf das schmale Brett kommt, Guttenberg eine Rehabilitationsbühne bieten zu müssen.
Wie schon weiter oben geschrieben geht der Freispruch in Ordnung. Aber in der Politik hat dieser feine Herr doch nichts mehr verloren. Erst recht nicht nach diesen Ausreden...
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/mk
[...]
Di Lorenzo hat ihn ja noch besungen, als dem größten Teil der Republik und selbst der Union längst klar war, dass der Mann untragbar ist:
http://www.zeit.de/2011/0...
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso ausgerechnet die ZEIT auf das schmale Brett kommt, Guttenberg eine Rehabilitationsbühne bieten zu müssen.
Wie schon weiter oben geschrieben geht der Freispruch in Ordnung. Aber in der Politik hat dieser feine Herr doch nichts mehr verloren. Erst recht nicht nach diesen Ausreden...
Weil jeder eine zweite Chance verdient hat. Ich stehe wahrlich nicht auf Guttenberg, aber eine zweite Chance sollten wir ihm schon zugestehen.
Sehen Sie sich noch einmal die ganze Affäre Guttenberg an. Er hatte mehrere Chancen, und er hat keine genutzt. Wer zehnmal lügt, dem glaubt man nicht.
Ohne Buße keine Vergebung. Wie oft soll man das denn noch erwähnen.
Niht jeder und nicht immer hat man eine zweite Chance verdient. Es hängt doch wohl auch davon ab, wer etwas macht und wie man sich verhält, nachdem das Fehlverhalten bekannt geworden ist. Guttenberg war als Politiker, Verteidigungsminister einfach zu mehr Ehrlichkeit verpflichtet als einfache Bürger. Er hatte die Chance mit einem geringen Achtungsverlust aus der Affäre herauszukommen, wenn er prompt reagiert hätte. Aber bis zum Schluss hatte er offensichtlich den Glauben, einem Guttenberg verzeiht man alles, er ist eine besondere Gattung Mensch. Was mich ärgert ist, das diesem eingebildeten Verhalten jetzt Recht gegeben werden soll. Es ärgert mich auch das es offensichtlich Menschen gibt die so wenig Selbstachtung haben, das sie von diesem ganzen Vorgang nicht beleidigt sind.
blödsinn, er ist doch kein Mann aus dem "normalen" Volke. Er wurde mit einem goldenen Löffel im Munde geboren. Wenn so einer betrügt, gehört er für immer weg vom Fenster. Eine 2. Chance sollte es nur für uns Normalos geben! Wer dem Adel früher eine 2. Chance gegeben hat, war danach tot.
er pflege eine "chaotische und ungeordnete Arbeitsweise", darf kein Amt übertragen werden, in dem genau diese Attribute zwangsweise auch ins Chaos führen. Deutschland braucht keine "Pop-Stars" und Lügner (davon gibt es auf YouTube reichlich Zeugnisse) als Politiker, sondern solide, nüchterne, intelligente und weniger publicity-geile Vertreter (ich erinnere an die "Plauderei" mit Kerner in Afghanistan).
Karl Theodor, bleib wo du bist. Wir kamen in der Zwischenzeit ohne dich sehr gut zurecht. Es gibt genügend Politiker, die ihr Amt verantwortungsvoll führen. Und zu BILDs Frage: "Kann Guttenberg Kanzler?" Er hat keinen Beweis dafür geliefert. NEIN - keine zweite Chance! Wer einmal lügt ...
Ich war nie und bin alles andere als ein Guttenberg-Fan, mir scheint, er hat nichts geleistet und sich, als sein Betrug aufflog, unmöglich verhalten.
Dennoch meine ich, die Sache ist gegessen. Er ist zurückgetreten und hat sicherlich, wenn auch selbstverschuldet, ziemlich unter der öffentlichen und (zu Recht) harten Kritik gelitten.
Deshalb: ja, klar, eine zweite Chance. Jetzt kann er neu anfangen.
Aber bitte doch nicht in der Politik! Entweder er log und lügt noch immer und hat absichtlich betrogen, oder aber er ist dämlich und Vollchaot – das reicht zwar oft in der Politik, aber wenn es eingestandenermaßen bewiesen ist, dann muss doch der Anstand gebieten, sich nicht gerade als Volksvertreter neu beweisen zu wollen. Aber an diesem Anstand fehlt es wohl. Es sei denn, er möchte dezidiert eine bestimmte Gruppe vertreten und eine Deppenpartei gründen.
definiert sich dadurch, dass sie schweigt.
Der Mann hat nach wie vor alle Chancen der Welt, etwas Anständiges zu arbeiten. Niemand hinder ihn daran, irgendeinen normalen Job zu machen. Er kommt aus wohlhabenster Familie, wird von Seinesgleichen nicht fallengelassen, kommt mit 20000 davon, die er aus der Portokasse bezahlt etc. pp.
Aber die Chance, seine Wähler bzw. Bürger noch einmal zu betrügen, die werde ich ihm jedenfalls nicht geben.
Wer das möchte, mag ihn gerne wählen - nur soll er sich dann bitte nicht beklagen, wenn er nach Strich und Faden für blöd verkauft wird. Mal angenommen, er hätte nicht betrogen. Aber ein Mann der meint, er könne sich mit "chaotischer Arbeitsweise" und "80 Datenträgern" 1. für etwas entschuldigen, das kein Mensch ohne eigenes Wissen hinbekommt - und der 2. ganz ernsthaft glaubt, sich mit dem Hinweis auf sein Chaos ein Comeback als Politiker zu erschleichen - ja, wie muss man eigentlich ticken, um so eine "Argumentation" noch toll zu finden ???
Wir lernen in unserer Gesellschaft allmählich Wut und Zorn zu entwickeln. Vielleicht könnten wir auch noch lernen Abscheu und Ekel produktiv zu nutzen. Das Interview könnte dazu als Lehrbuch dienen. Ekel auch gegenüber denen, die vielleicht in einem "Thinktank" gelernt haben: "Er ist ein Schweinehund, aber unser Schweinehund" (weil er z.B. Stimmen bringt). Das wäre eine zweite Chance, nicht für ihn, für uns.
Sehen Sie sich noch einmal die ganze Affäre Guttenberg an. Er hatte mehrere Chancen, und er hat keine genutzt. Wer zehnmal lügt, dem glaubt man nicht.
Ohne Buße keine Vergebung. Wie oft soll man das denn noch erwähnen.
Niht jeder und nicht immer hat man eine zweite Chance verdient. Es hängt doch wohl auch davon ab, wer etwas macht und wie man sich verhält, nachdem das Fehlverhalten bekannt geworden ist. Guttenberg war als Politiker, Verteidigungsminister einfach zu mehr Ehrlichkeit verpflichtet als einfache Bürger. Er hatte die Chance mit einem geringen Achtungsverlust aus der Affäre herauszukommen, wenn er prompt reagiert hätte. Aber bis zum Schluss hatte er offensichtlich den Glauben, einem Guttenberg verzeiht man alles, er ist eine besondere Gattung Mensch. Was mich ärgert ist, das diesem eingebildeten Verhalten jetzt Recht gegeben werden soll. Es ärgert mich auch das es offensichtlich Menschen gibt die so wenig Selbstachtung haben, das sie von diesem ganzen Vorgang nicht beleidigt sind.
blödsinn, er ist doch kein Mann aus dem "normalen" Volke. Er wurde mit einem goldenen Löffel im Munde geboren. Wenn so einer betrügt, gehört er für immer weg vom Fenster. Eine 2. Chance sollte es nur für uns Normalos geben! Wer dem Adel früher eine 2. Chance gegeben hat, war danach tot.
er pflege eine "chaotische und ungeordnete Arbeitsweise", darf kein Amt übertragen werden, in dem genau diese Attribute zwangsweise auch ins Chaos führen. Deutschland braucht keine "Pop-Stars" und Lügner (davon gibt es auf YouTube reichlich Zeugnisse) als Politiker, sondern solide, nüchterne, intelligente und weniger publicity-geile Vertreter (ich erinnere an die "Plauderei" mit Kerner in Afghanistan).
Karl Theodor, bleib wo du bist. Wir kamen in der Zwischenzeit ohne dich sehr gut zurecht. Es gibt genügend Politiker, die ihr Amt verantwortungsvoll führen. Und zu BILDs Frage: "Kann Guttenberg Kanzler?" Er hat keinen Beweis dafür geliefert. NEIN - keine zweite Chance! Wer einmal lügt ...
Ich war nie und bin alles andere als ein Guttenberg-Fan, mir scheint, er hat nichts geleistet und sich, als sein Betrug aufflog, unmöglich verhalten.
Dennoch meine ich, die Sache ist gegessen. Er ist zurückgetreten und hat sicherlich, wenn auch selbstverschuldet, ziemlich unter der öffentlichen und (zu Recht) harten Kritik gelitten.
Deshalb: ja, klar, eine zweite Chance. Jetzt kann er neu anfangen.
Aber bitte doch nicht in der Politik! Entweder er log und lügt noch immer und hat absichtlich betrogen, oder aber er ist dämlich und Vollchaot – das reicht zwar oft in der Politik, aber wenn es eingestandenermaßen bewiesen ist, dann muss doch der Anstand gebieten, sich nicht gerade als Volksvertreter neu beweisen zu wollen. Aber an diesem Anstand fehlt es wohl. Es sei denn, er möchte dezidiert eine bestimmte Gruppe vertreten und eine Deppenpartei gründen.
definiert sich dadurch, dass sie schweigt.
Der Mann hat nach wie vor alle Chancen der Welt, etwas Anständiges zu arbeiten. Niemand hinder ihn daran, irgendeinen normalen Job zu machen. Er kommt aus wohlhabenster Familie, wird von Seinesgleichen nicht fallengelassen, kommt mit 20000 davon, die er aus der Portokasse bezahlt etc. pp.
Aber die Chance, seine Wähler bzw. Bürger noch einmal zu betrügen, die werde ich ihm jedenfalls nicht geben.
Wer das möchte, mag ihn gerne wählen - nur soll er sich dann bitte nicht beklagen, wenn er nach Strich und Faden für blöd verkauft wird. Mal angenommen, er hätte nicht betrogen. Aber ein Mann der meint, er könne sich mit "chaotischer Arbeitsweise" und "80 Datenträgern" 1. für etwas entschuldigen, das kein Mensch ohne eigenes Wissen hinbekommt - und der 2. ganz ernsthaft glaubt, sich mit dem Hinweis auf sein Chaos ein Comeback als Politiker zu erschleichen - ja, wie muss man eigentlich ticken, um so eine "Argumentation" noch toll zu finden ???
Wir lernen in unserer Gesellschaft allmählich Wut und Zorn zu entwickeln. Vielleicht könnten wir auch noch lernen Abscheu und Ekel produktiv zu nutzen. Das Interview könnte dazu als Lehrbuch dienen. Ekel auch gegenüber denen, die vielleicht in einem "Thinktank" gelernt haben: "Er ist ein Schweinehund, aber unser Schweinehund" (weil er z.B. Stimmen bringt). Das wäre eine zweite Chance, nicht für ihn, für uns.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/mo.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur an der Diskussion, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Debatte beitragen wollen. Danke, die Redaktion/jz
>> ... in irgend eine tonne. <<
... doch schon wieder ein Plagiat.
Das Urheberrecht für die Sache mit der Tonne liegt bei einem gewissen Herrn Diogenes, und der kann sich nicht mehr wehren.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur an der Diskussion, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Debatte beitragen wollen. Danke, die Redaktion/jz
>> ... in irgend eine tonne. <<
... doch schon wieder ein Plagiat.
Das Urheberrecht für die Sache mit der Tonne liegt bei einem gewissen Herrn Diogenes, und der kann sich nicht mehr wehren.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/mo.
Sehen Sie sich noch einmal die ganze Affäre Guttenberg an. Er hatte mehrere Chancen, und er hat keine genutzt. Wer zehnmal lügt, dem glaubt man nicht.
Es geht hier um seinen Rücktritt. Zweite Chance bezieht sich darauf, dass er nochmal zurück in die dt. Politik kehrt, worüber er anscheinend nachdenkt. Soll er ruhig. Darf er. Wir werden aber jeden seiner Schritt kritisch beäugen, da soll er sich nichts vormachen.
8."Wer zehnmal lügt, dem glaubt man nicht."
Sie wollen hoffentlich nicht behaupten,dass KTG der Einzige in der Politik ist,der mehrfach nicht die Wahrheit sagte und Fehler
gemacht hat!
Im übrigen bin ich überzeugt,dass etliche Politiker aktiv sind,die wesentlich schwerere "Verbrechen" wie er gegangen haben,
und ich bin überzeugt,er lernte aus seinen Fehler,und mir ist er tausendmal lieber wie so manch anderer und ich glaube ich bin mit meiner Meinung nicht alleine.
Der Baron hat auf politischer, wissenschaftlicher und kultureller Ebene versagt und geschwindelt. Dann wurde er sogar in einen sog. "think tank" berufen (ist das unsere politische Elite???). Und jetzt bekommt er auf vollen 4 Seiten Gelegenheit, seine wohl vorbereiteten "Erklärungen" abzugeben.
Schon in diesem Frühjahr hat Chefredakteur di Lorenzo diesen Herrn eher nachsichtig beurteilt, obwohl es kaum mehr etwas zu beschönigen gab. Selbst wenn jetzt einige Fragen kritisch zu sein scheinen - dass hier der Versuch eines comeback unterstützt werden soll, ist m.E. allzu deutlich. Und bestürzend. Erwies sich doch auch das "bestellte Feld" des Verteidigungsministers a.D. eher als eine Brache - und seine "Befähigung als Minister" als äußerst fragwürdig.
Oder sollte es hier eher um eine - etwas umfangreich geratene - Reklame für das Buch der beiden gehen?
Es geht mir weniger um v.G., sondern vor allem um eine einst angesehene und seriöse Wochenzeitung! Ich bin seit mindestens 15 Jahren Abonnent der ZEIT. Jetzt werde ich mein Abo kündigen.
.. zumindest noch nicht beim elften Versuch!
Es geht hier um seinen Rücktritt. Zweite Chance bezieht sich darauf, dass er nochmal zurück in die dt. Politik kehrt, worüber er anscheinend nachdenkt. Soll er ruhig. Darf er. Wir werden aber jeden seiner Schritt kritisch beäugen, da soll er sich nichts vormachen.
8."Wer zehnmal lügt, dem glaubt man nicht."
Sie wollen hoffentlich nicht behaupten,dass KTG der Einzige in der Politik ist,der mehrfach nicht die Wahrheit sagte und Fehler
gemacht hat!
Im übrigen bin ich überzeugt,dass etliche Politiker aktiv sind,die wesentlich schwerere "Verbrechen" wie er gegangen haben,
und ich bin überzeugt,er lernte aus seinen Fehler,und mir ist er tausendmal lieber wie so manch anderer und ich glaube ich bin mit meiner Meinung nicht alleine.
Der Baron hat auf politischer, wissenschaftlicher und kultureller Ebene versagt und geschwindelt. Dann wurde er sogar in einen sog. "think tank" berufen (ist das unsere politische Elite???). Und jetzt bekommt er auf vollen 4 Seiten Gelegenheit, seine wohl vorbereiteten "Erklärungen" abzugeben.
Schon in diesem Frühjahr hat Chefredakteur di Lorenzo diesen Herrn eher nachsichtig beurteilt, obwohl es kaum mehr etwas zu beschönigen gab. Selbst wenn jetzt einige Fragen kritisch zu sein scheinen - dass hier der Versuch eines comeback unterstützt werden soll, ist m.E. allzu deutlich. Und bestürzend. Erwies sich doch auch das "bestellte Feld" des Verteidigungsministers a.D. eher als eine Brache - und seine "Befähigung als Minister" als äußerst fragwürdig.
Oder sollte es hier eher um eine - etwas umfangreich geratene - Reklame für das Buch der beiden gehen?
Es geht mir weniger um v.G., sondern vor allem um eine einst angesehene und seriöse Wochenzeitung! Ich bin seit mindestens 15 Jahren Abonnent der ZEIT. Jetzt werde ich mein Abo kündigen.
.. zumindest noch nicht beim elften Versuch!