Debatte um Nazi-MordeSchafft das Wort Extremismus ab!

Die Regierung mag nicht ablassen von dem Dogma, Rechts- und Linksextreme seien das gleiche Problem unterschiedlicher Ausprägung. Das ist gefährlich. Kommentar von 

Eine linke Demonstration gegen die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit in Hamburg (Archivbild)

Demonstration von Linken gegen eine Feier anlässlich der Deutschen Einheit in Hamburg  |  © Carsten Koall/Getty Images

Sollte man jemanden ablehnen, weil er linksextrem denkt? Kommt darauf an. Akzeptiert er Gewalt? Schwebt ihm eine autoritäre Führung vor? Dann ja. Oder besteht sein Linksextremismus darin, gesellschaftliche Güter – Geld, Bodenschätze, Arbeitskraft – radikal umverteilen zu wollen? Dann ist er vielleicht ein Dogmatiker, vielleicht ein Träumer. Jedenfalls ist er weder menschenverachtend noch gefährlich für andere. 

Sollte man jemanden ablehnen, der rechtsextrem denkt? In jedem Fall. Neonazis (dis-)qualifizieren Menschen vor allem nach angeborenen Merkmalen: Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht. Deshalb ist ihre Weltsicht selbst dann menschenverachtend, wenn sie gewaltfrei auftreten.

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Schon dieser Unterschied wäre Grund genug, Rechts- und Linksextremisten nicht in denselben Karton zu packen, wie es die Bundesregierung in einer Erklärung gerade wieder getan hat. Man kann aber auch die reinen Zahlen hernehmen – Neonazis sind nicht nur in der Theorie brutaler. Knapp 150 Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit der Einheit zählten ZEIT ONLINE und der Tagesspiegel . Dem steht ein linksextremer Mord gegenüber – verübt von der mittlerweile aufgelösten RAF.

  Schröders Linken-Feindseligkeit

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) kämpft schon lange für die Gleichsetzung von rechts- und linksextrem, Neonazis scheint sie vor allem für überschätzt zu halten. Rassismus, prangerte sie vor einiger Zeit an, werde immer häufiger von Migranten gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft ausgeübt. Antisemitismus sei ein großes Problem der Linkspartei. Und Linksextremisten müsse man schon am Rand der SPD fürchten. Der sichtbarste Ausdruck dieser altherrenrechten Haltung war die von ihr eingeführte Extremismusklausel.

Initiativen gegen Rechtsextremismus müssen seit einiger Zeit ihre Kooperationspartner eine Unterschrift auf das Grundgesetz leisten lassen – obwohl zahlreiche Wissenschaftler und Initiativen in einem offenen Brief warnten, die Arbeit gegen Neonazis werde diskreditiert und gefährdet. Selbst das Familienministerium hat bei der Einführung der Klausel keinen Fall benennen können, in dem Verfassungsfeinde staatliche Gelder erhalten haben.

Dass der Kampf gegen die Neonazis auf diese Weise operativ geschwächt wird, ist noch das kleinere Problem. Viel schlimmer ist, dass Schröder in ihrer Partei keine Außenseiterin ist. Selbst Angela Merkel bekennt sich zur Totalitarismustheorie "Rechtsextrem gleich Linksextrem". Sie wird wissen, dass in dem Thema eine der letzten konservativen Überzeugungen verborgen liegt.

Man kann sich diese Denkschablone wie ein nach oben geöffnetes Hufeisen vorstellen: Unten die gemäßigte Mitte; an den Rändern, gleichweit von der Mitte entfernt, Rechts- und Linksextreme.

Leserkommentare
  1. Wollt ich nur mal sagen, bevor das Gegenrechen dank Mao und Stalin (beides wiederliche Machtmenschen, für die der Kommunismus nur ein Mittel zum Zweck war) anfängt. Leute wie Stalin haben leider den diesen Begriff missbraucht.

    4 Leserempfehlungen
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    Was für ein böser Zynismus! Mit dieser Aussage reihen Sie sich fröhlichst ein in die Reihe der moralisch erhabenen, zum guten Zweck tuenden...., die auf ihrem selbstgebauten moralischen Thron auf ihre moralischem unterlegenen Mitbürger schauen und sagen: Du-bist-moralisch-schuldig! Und noch schlimmer: Du-bist-ein-Nazi: Der Kommunismus wollte nur das Gute, zwar mussten dafür Millionen Menschen sterben; diese aber sich 'für das Gute' gestorben, wärend die Nazi-Ideologie (genauso zu verachtend!) genau das gleiche sagte: 'die Untermenschen (alle Nicht-Arier)' sterben für den 'guten Zweck'.
    Ich will mit ihrer und der Nazi-Ideologie NICHTS zu tun haben; mein Frau ist Schwarzafrikanerin und ich liebe das ideologiefreie Leben in Berlin in Respekt und Anerkennung des jeweils anderen; in vielen Bezirken Berlin ist dieses ohne Probleme möglich (sieht man einmal von den rassistischen Beleidigungen von Libanesen und Türken, etc. gegen Schwarzafrikaner ab)

    Entfernt da Doppelposting. Die Redaktion/mak

    • asx
    • 25. November 2011 6:50 Uhr

    Mal abgesehen davon, dass ich den Artikel für ein ideologisch angehauchtes Pamphlet halte:
    Was Stalin angeht haben sie sicher recht, der hätte genauso der katholischen Kirche oder einer Militärjunta vorgestanden, so lang er nur Macht bekommt. Wenn ich mich recht entsinne, hat Lenin derartiges vorrausgesehen und in seinem Testament vor ihm gewarnt.
    Damit wäre die Schnittmenge allerdings abgegrast, bei Mao liegen sie falsch. Mao war (ähnlich wie Lenin) ein absolut dogmatischer Ideologe. Das lässt sich an der Politik ablesen:
    Stalin war zwar paranoid, aber seine Wirtschaftspolitik entbehrte einer gewissen Rationalität nicht. Siehe Zwangsindustrialisierung. Ich bin geneigt zu behaupten, dass die Sowjetunion unter Trotzki o.ä. den zweiten Weltkrieg verloren hätte.
    Mao hingegen hat mit dem "Großen Sprung nach vorne" und der "Kultuerrevolution" mehr Rück- als Fortschritt produziert. Sicher, auch unter Stalin gab es Hungersnöte, aber zumindest wurde in der UDSSR eine funktionierende Schwerindustire hochgezogen, im Gegensatz zum Einschmelzen von Hacken und Pfügen zu wertlosen Eisenklumpen.
    Gleiches gilt für die Kriegsführung:
    Stalin hat irgendwann 1942 erkannt, dass Ideologie keinen Krieg gewinnt und Kommando denen überlassen, die Ahnung davon haben, sprich seinen Offizieren. Das sinnlose Verheizen á la "keinen Schritt zurück" wurde aufgegeben.
    Hitler und Mao hingegen haben sich im Kriegsverlauf (WW2, Korea) immer stärker die Kontrolle übernommen.
    Und was sagen sie zu Pol Pot?

    • Mike M.
    • 25. November 2011 15:13 Uhr

    ...verantwortlich. Denken sie auch an die Herrscher in Nordkorea oder an Leute wie Pol Pot. Alles Zufall? Die These, dass der Marxismus in der Theorie gut sei, praktisch nur immer falsch umgesetzt oder missbraucht wurde, halte ich für falsch. Die Idee, dass der Staat zwangsweise Güter nach eigenem Gutdünken (zum vermeintlich Guten der Mehrheit) umverteilen und freies Unternehmertum verbieten kann, ist totalitär. Die Endvision vom Schlaraffenland des Kommunismus hat immer nur der Legitimation von Unterdrückung gedient. Stalin und Mao sind der Kommunismus, sie haben ihn nicht nur missbraucht.

    Wo ist die klar nachvollziehbare Abgrenzung zu politisch motivierten Gewalttätern?

    Stattdessen liefert der Autor eine schwammige Rechtfertigung für linken Extremismus, ohne einen einzigen Begriff dafür zu haben, dass die Grenze zu Gewalt und Terror meist fließend ist. Erst gegen Sachen, dann gegen Menschen.

  2. Doppelpost. Entfernt. Die Redaktion/se

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    Ja, die Demokratie des Geldes!

    Im Artikel wird vorgeschlagen danach zu unterscheiden, in wie weit jemand zum Umsetzen seiner Ziele Gewalt einsetzt und befürwortet und wie stark sich diese gegen Menschen richtet. Dieser Ansatz wird den Verbrechen eher gerecht, als eine Einordnung aufgrund der politischen Entfernung von der sogenannten "Mitte" (welche eigentlich nichts anderes ist als der gesellschaftliche Mainstream).

    Ausserdem hat der im Artikel vorgeschlagene Weg den Vorteil, näher am Grundgesetz zu stehen, denn es würde nicht mehr eine Abweichung im Denken sondern pragmatisch das Verhältnis zur individuellen Gewalt als Maßstab genommen. Eigentlich sollte man von einem demokratischen Staat genau dieses Verhalten erwarten.

    • wawerka
    • 24. November 2011 18:35 Uhr

    ..in einem großen, überregionalen Blatt warte ich schon seit Jahren. Schlimm, dass es offenkundig erst einer offensichtlichen rechtsradikalen Terrorgruppe bedurfte, um endlich Klartext zu reden. Trotzdem: Besser spät, als nie. Danke also!

    3 Leserempfehlungen
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    "Es ist ein Unterschied, ob die Bürger darauf mit der Forderung nach Umverteilung reagieren oder sich rassistische Feindbilder suchen."

    Wer sagt denn so was, das "Umverteilung" und "Rassismus" gleich sind?

    Leicht durchschaubarer Blödel-Text voller politischer Absichten.

  3. Doppelpost. Die Redaktion/se

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    differenziert doch eben aus diesem Grunde zwischen den Linksextremen, welche einen autoritären Staat ala Stalin/Mao wollen und den Linken, welche umverteilen wollen.

    Man muss nicht für diese Umverteilung sein! Aber es ist doch ein gewaltiger Unterschied, wenn man jemanden qua Geburts als minderwertig erklärt oder wenn man nur gegen das System ist in dem wir leben.

    Nazis oder Rechtsextreme kann man in der Tat alle in einen Topf werfen, da sich ihr Hass auf bestimmte Menschengruppen bezieht. Bei Linken muss man aber doch sehr genau unterscheiden zwischen denen, die zum "bewaffneten Kampf" aufrufen und denen welche Hass gegen das System empfinden

  4. 5. ......

    Doppelpost. Die Redaktion/se

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    aber die Linke vom Verfassungsschutz überwachen lassen und die rechten zu füttern in jeder Hinsicht ist wohl obtimal?

  5. 6. ......

    "Sollte man jemanden ablehnen, der rechtsextrem denkt? In jedem Fall. Neonazis (dis-)qualifizieren Menschen vor allem nach angeborenen Merkmalen: Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht. Deshalb ist ihre Weltsicht selbst dann menschenverachtend, wenn sie gewaltfrei auftreten."

    Und was ist da beim linken besser ?
    da wird eben anhand von Nachnamen, Geburt und Vermögensstand qualifiziert.

    Man sollte diese Morde nun nicht dazu nutzen das andere Extrem rein zu waschen.

    " Die unterschiedslose Ablehnung von ganzen Menschengruppen – nicht aus politischen oder sozialen Gründen, sondern wegen angeborener Merkmale – ist eine einzigartige, konzeptionelle Brutalität."

    Also aus sozialen Gründen ist ok ?
    Nur weil Hans eben mit Nachnamen Krupp heisst und reich ist?

    Wo steht denn da der Unterschied ?

    "Es ist ein Unterschied, ob die Bürger darauf mit der Forderung nach Umverteilung reagieren oder sich rassistische Feindbilder suchen."

    Also der Banker als Feindbild ist ok, aber der Türke nicht ?
    Wer teilt eigentlich ein welche Feindbilder OK sind und welche nicht ?
    Wie siehts mit einem jüdischen Banker aus ?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Alex_S
    • 24. November 2011 18:58 Uhr

    Sie schreiben 4 Kommentare, die in Copy-Paste- Manier nahezu deckungsgleich sind. So wütend oder wird pro Kommentar abgerechnet?

    • Maebh
    • 24. November 2011 21:13 Uhr

    , das haben Sie gesagt. Kein Linker würde ernsthaft die Analogie Jude:Banker aufstellen. Das haben ganz andere Leute gemacht. Dass Sie die Analogie wiederholen - naja, dazu sag ich mal nichts.
    Was Banker betrifft: auch der Vize Barack Obamas Joe Biden (der übrigens ein jüdischer Amerikaner ist) machte auf dem Gipfel der Finanzkrise die Bemerkung, dass er diese Banker gerne allesamt in den Knast stecken würde, da sie mit ihren Spekulationen Schlimmeres angerichtet hätten als viele verurteilte Verbrecher.
    Die Linken lehnen Kapitalisten aufgrund ihrer Gesinnung ab, nicht aufgrund ihrer Abstammung. Das ist wahrscheinlich schwer zu verstehen. Keine Sorge, andere begreifen das auch nicht.
    Was Sie ansprechen hat mit diesem - ausgezeichneten Artikel - nichts zu tun. Schlicht und einfach. Es werden einfach keine Argumente gefunden, also schnappt man ein paar aus der frischen Luft.
    Und zum Vorwurf, die Linke sei antisemitisch: selbst wenn das auf einige Individuen zuträfe, was ich nicht sage, dann wird doch eher die Politik des Staates Israel kritisiert. Und damit ist die Linke nicht alleine. Mit Antisemitismus hat das gar nichts zu tun.

    Ihr Vergleich hinkt doch total bzw. scheinen Sie da nicht zwei grundlegende Sachen differenzieren zu können.

    Rechtsextreme -> Töten Menschen
    Linksextreme -> Töten keine Menschen

    Man kann die beiden nicht vergleichen. Linke wollen in erster Linie politische Änderungen und ungerechte Zustände beseitigen. Je nachdem, wieweit sie da gehen werden sie irgentwann extrem.

    Aber da steckt weitmehr Hirn dahinter, als jemanden zu TÖTEN, weil er Türke ist.

    Zum Thema: Auf so einen Artikel warte ich auch schon seit Jahren.

    > > " Die unterschiedslose Ablehnung von ganzen Menschengruppen – nicht aus politischen oder sozialen Gründen, sondern wegen angeborener Merkmale – ist eine einzigartige, konzeptionelle Brutalität."

    Also aus sozialen Gründen ist ok ?
    Nur weil Hans eben mit Nachnamen Krupp heisst und reich ist?
    Wo steht denn da der Unterschied ?

    "Es ist ein Unterschied, ob die Bürger darauf mit der Forderung nach Umverteilung reagieren oder sich rassistische Feindbilder suchen."

    Also der Banker als Feindbild ist ok, aber der Türke nicht ?
    Wer teilt eigentlich ein welche Feindbilder OK sind und welche nicht ?
    Wie siehts mit einem jüdischen Banker aus ? > >

    Der Unterschied:
    Das "Feindbild" des radikalen Linken ist nicht der Banker als Mensch sondern der Mensch in seiner spezifischen, machtausübenden Funktion innerhalb eines (hier: kapitalistischen) Herrschaftssystems.
    Was auch erklärt, warum es keine nennenswerten Anschläge auf Vermögende etc. gibt bzw. gab.
    Das System ist das Ziel, nicht der Mensch.
    Und genau das erklärt, warum in den letzten Zwanzig Jahren über 100 Menschen Opfer rechtsorientierter Mordanschläge würden und durch linksorientiere eben niemand sterben musste...

    • Otto2
    • 24. November 2011 21:53 Uhr

    1. Der Autor gibt den diffusen Begriffen Linksextremismus und Rechtsextremismus eine klare, zutreffende Definition. Er folgt nicht der alten Propagandaleier "alles der gleiche Mist". Am besten, Sie lesen seine Unterscheidungskriterien noch einmal!
    2. Frau Schröder und ihre politischen Freunde stehen rechts. Klar, dass ihr Linke (und dazu gehören bei ihr auch SPD und Grüne) zuwider sind.
    Die Partei die Linke ist natürlich für sie extremistisch. Warum? Die wollen, dass die Reichen so viel Steuern bezahlen sollen, wie sie unter Kohl zahlen mussten. Sicher pervers in ihren Augen - oder eben Linksextremismus. Und noch schlimmer: Diese Leute und viele andere auch aus SPD, Grünen, Kirchen und Gewerkschaften u. a. lassen sich auch von der Polizei nicht abhalten, gegen Neonazis zu demonstrieren und sie zu blockieren.
    3. Warum ist für Frau Schröder (in ihrem politischen Handeln, nicht in ihren Lippenbekenntnissen) Linksextremismus (oder was sie dafür hält) das größere Übel?
    Bei Linken muss man damit rechnen, dass sie unter Umständen Banken und Energiekonzerne unter öffentliche Kontrolle stellen oder gar enteignen.
    Nazis haben das nie getan, wenn man von der Enteignung jüdischer Kapitalisten absieht. Diese wurden aber von den Nazis nicht enteignet, weil sie Kapitalisten waren, sondern allein aus ihrer rassistischen Ideologie heraus.

  6. Schon in der Weimarer Republik gab es einen verblüffenden personellen Austausch zwischen Nazis und Kommunisten.

    Gewalttätiges Potential gibt es rechts und links. Der Berliner Brandanschlag hätte auch mit Personenschaden enden können. Natürlich ist es jetzt sinnvoll, die Kräfte auf rechts zu fokussieren. Das muß aber nicht immer so bleiben.

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    • Alex_S
    • 24. November 2011 19:05 Uhr

    @Kurt Kraus:
    Aja, der Mahler also gibt uns die Rechtfertigung, links und rechts fleissig in einen Topf zu werfen.
    Ich finde, Sie hätten Pol Pot noch erwähnen sollen, der wird auch immer gerne herangezogen, wenn unserer geschätzten Gleichmacher am Werke sind.
    Bloß nicht auf die Inhalte achten, schnell den Radikalinski- Schwamm drüber, über brennende Autos reden und so tun, als wenn das linksradikale Attentate gewesen wären.

    Nach diesem Prinzip argumentieren Sie, wenn Sie Mahler anführen. Der Artikel schreibt: "Sollte man jemanden ablehnen, weil er linksextrem denkt? Kommt darauf an. Akzeptiert er Gewalt? Schwebt ihm eine autoritäre Führung vor? Dann ja." Zurecht argumentiert der Autor mit den beiden unterschiedlichen Idealen. Das eine Ideal ist menschenfreundlich, das andere menschenverachtend. Es mag ja gewalttätige Linke geben, einen gewaltablehnenden Nazi werden Sie nicht finden.
    Und Ihr Hinweis auf die Situation im Dritten reich ist ähnlich zynisch, wie der Hinweis auf die Mitverantwortung von "Multikulti" an den Morden an Migranten.

    • Alex_S
    • 24. November 2011 18:58 Uhr

    Sie schreiben 4 Kommentare, die in Copy-Paste- Manier nahezu deckungsgleich sind. So wütend oder wird pro Kommentar abgerechnet?

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    Ich hab die Beiträge schon gemeldet, ich hatte einen Serverfehler und wusste nicht das die Beiträge dennoch gepostet werden würden.

    Daher die Wiederholungen.

    Ich bitte um Entschuldigung.

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