Freiwilliger Wehrdienst Jeder Vierte verlässt die Truppe vorzeitig

Hohe Abbrecherquote bei Deutschlands Soldaten: Sechs Monate nach Beginn des freiwilligen Wehrdienstes sind gut ein Viertel der neuen Rekruten wieder weg.

Nach Abschaffung der Wehrpflicht hat die Bundeswehr offenbar Schwierigkeiten, ihre Freiwilligen an sich zu binden. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) bestätigte der Frankfurter Rundschau, dass knapp 28 Prozent der zum 1. Juli angetretenen Freiwilligen bereits wieder gekündigt hätten. Die Freiwilligen haben in der Bundeswehr das Recht, in den ersten sechs Monaten ihres Engagements ohne Angaben von Gründen ihren Dienst zu quittieren. Zuvor war von etwa zehn Prozent der Freiwilligen die Rede gewesen, die vorzeitig kündigten.

"Die Zahlen sind hoch", sagte de Maizière der Zeitung. Besorgt zeigte er sich allerdings nicht. Die Abbrecherquote entspräche der der privaten Wirtschaft. Dort lägen die Quoten zwischen 20 und 25 Prozent. De Maizière zufolge würden viele Freiwillige wegen anderer Arbeitsangebote oder Studienplätze die Bundeswehr frühzeitig verlassen. Andere Abbrecher hätten private Gründe für ihren Rückzug angegeben. Ein Fünftel der Abbrecher wurde dem Minister zufolge von der Bundeswehr nach Hause geschickt, weil sie den körperlichen Anforderungen nicht entsprochen hätten.

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Trotz der hohen Abbrecherquote will Maizière von Rekrutierungsschwierigkeiten nichts wissen. Er sagte, dass zum Beginn des nächsten Jahres 2.650 Männer und 170 Frauen ihren Dienst als Freiwillige bei der Bundeswehr beginnen werden, „damit liegen wir voll im Plan“.

Zum 1. Juli wurde die Wehrpflicht nach fast 55 Jahren abgeschafft. Ursprünglich wollte de Maizière 15.000 Freiwillige für den 23-monatigen Wehrdienst anwerben, hatte die Erwartungen dann jedoch auf 5.000 gesenkt. Insgesamt sollen der Bundeswehr in Zukunft mindestens 175.000 Soldaten und 2.500 Reservisten angehören.

 
Leser-Kommentare
  1. In der US. Army ist es auch fats jeder Vierte, habe ich gelesen.
    Allerdings verabschieden die sich , durch Selbstmord.

    Sofern Sie Zitate oder Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, bitten wir um Verweise auf eine entsprechende Quelle. Danke, die Redaktion/se

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    Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sind es die gleichen "Experten", die "zur Armee" gehen. Nur mit dem Unterschied, dass man nicht überall kommen und gehen kann, wie bei der deutschen Bundeswehr.^^

    Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sind es die gleichen "Experten", die "zur Armee" gehen. Nur mit dem Unterschied, dass man nicht überall kommen und gehen kann, wie bei der deutschen Bundeswehr.^^

  2. Die Wehrpflicht wurde nicht abgeschafft, wie Sie schreiben, sondern nur ausgesetzt. Dramatisch dagegen ist die de-facto- Abschaffung des Zivildienstes; nur dafüber kann man nicht so schön negativ schreiben.

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    Zivildienst und Militärdienst sind nichts anderes als de-facto-Diskriminierung des Geschlechts. Mich wundert, dass in den Jahren noch niemand zum europäischen Gerichtshof wegen dieser Schweinerei gegangen ist.

    Zivildienst ist keine Lerngelegenheit sondern lediglich Ausbeute! Das vielleicht die ein oder anderen was daran gelernt haben ändert nichts daran. Vor allem diese Jobs werden ja letztlich weit unter dem Niveau bezahlt, kein Wunder dass die Verbände da maulen dass diese "Einkommensquelle" wegfällt.

    Zivildienst und Militärdienst sind nichts anderes als de-facto-Diskriminierung des Geschlechts. Mich wundert, dass in den Jahren noch niemand zum europäischen Gerichtshof wegen dieser Schweinerei gegangen ist.

    Zivildienst ist keine Lerngelegenheit sondern lediglich Ausbeute! Das vielleicht die ein oder anderen was daran gelernt haben ändert nichts daran. Vor allem diese Jobs werden ja letztlich weit unter dem Niveau bezahlt, kein Wunder dass die Verbände da maulen dass diese "Einkommensquelle" wegfällt.

  3. dass es nur 25% sind.

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  4. ...das überhaupt jemand so einen Quatsch macht.

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    • xpeten
    • 21.12.2011 um 9:42 Uhr

    muss man Ihnen voll zustimmen.

    Wie naiv muss man sein, die real-existiernde Bedrohung durch verrückte Diktatoren wie Ahmadendschihad oder Kim-Jung Su auszublenden und zu tatsächlich ernsthaft den Wehrdienst - und damit den Dienst zum Schutz von Demokratie, dem Grundgesetz, unserer Freiheit und unsere Toleranz - als Quatsch zu bezeichnen?
    Finden Sie nicht, dass es ziemlich undemokratisch von Ihnen ist? Ziemlich rückhaltslos?
    Besonders in Krisenzeiten wie die jetzige, brauchen wir ein intaktes Herr, dass Deutschland im Ernstfall zu verteidigen weiß. Das kann man nicht durch gutmenschige Umarmungen - da lachen doch unsere Feinde. Man muss schon zurückschießen können, wenn wir angegriffen werden. Und diese Gefahr ist nie auszublenden. Oder erinnern Sie sich an einem Tag auf der Welt, in der es KEINEN bewaffneten Konflikt gab? Nein? Ich auch nicht, denn das gab es nicht.
    Also hören Sie auf die Arbeit unserer Jungs zu schmälern oder lächerlich zu machen. Sie werden der erste sein, der im Falle des Falles nach einem Schutz durch unsere Soldaten schreien wird.

    Nichts für ungut.

    • Narses
    • 21.12.2011 um 11:18 Uhr

    Völlig richtig.

    Nachdem Deutschland im 20.Jahrhundert zwei Mal unseligerweise dem Kriegstourismus gefrönt hat, haben wir heute, völlig gewaltbefreit und friedensbewegt bis zum Exzess, eine neue nationale Aufgabe im Sinne von "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" : wir retten weltweit das Klima, aussterbende Tierarten,die Gleichberechtigung,die gesamte Menschheit vor den nuklearen Gau, weltweit die Demokratie und die Menschenrechte und was weiß ich sonst noch alles und wenn es mal brenzlig wird, zücken wir das Scheckbuch und schreien nach den (ansonsten nicht sonderlich beliebten) Amerikanern.

    Eine militärbefreite Welt ist eine (leider) vollkommen illusorische Vorstellung und so lange es "Bösewichte" gibt, so lange gibt es Militär zur Verteidigung.

    AUCH BEI UNS !!!!!

    Zuguterletzt: was sind das eigentlich für Leutchen, die nach kurzer Zeit den Dienst wieder quittieren? War alles irgendwie ein bißchen zu stressig, das frühe Aufstehen irgendwie,irgendwie zu viel Frischluft, ruppiger Umgangston vielleicht, irgehndwie,......
    Die scheinen sich offenbar so gar keine Vorstellungen gemacht, noch Informationen eingeholt zu haben, fast nach dem Motto: Ich mach' (irgendwie) was mit Militär........

    Sie sollten froh sein das es Männer und Frauen gibt die troz ihrer derartigen meinung bereit sind im ernstfall für sie den Schädel hin zu halten.

    Ohne Soldaten keine Armee, ohne Armee kein Krieg.
    Natürlich ist ein gewisser Schutz von Nöten aber die Armeen dieser Welt sind keine Instrumente für Recht und Ordnung (dafür sind sie vollkommen überrüstet), es sind Instrumente um Interessen durchzusetzen.
    Wobei man leider nur Geld und Macht unter Interessen verstehen kann.

    • xpeten
    • 21.12.2011 um 9:42 Uhr

    muss man Ihnen voll zustimmen.

    Wie naiv muss man sein, die real-existiernde Bedrohung durch verrückte Diktatoren wie Ahmadendschihad oder Kim-Jung Su auszublenden und zu tatsächlich ernsthaft den Wehrdienst - und damit den Dienst zum Schutz von Demokratie, dem Grundgesetz, unserer Freiheit und unsere Toleranz - als Quatsch zu bezeichnen?
    Finden Sie nicht, dass es ziemlich undemokratisch von Ihnen ist? Ziemlich rückhaltslos?
    Besonders in Krisenzeiten wie die jetzige, brauchen wir ein intaktes Herr, dass Deutschland im Ernstfall zu verteidigen weiß. Das kann man nicht durch gutmenschige Umarmungen - da lachen doch unsere Feinde. Man muss schon zurückschießen können, wenn wir angegriffen werden. Und diese Gefahr ist nie auszublenden. Oder erinnern Sie sich an einem Tag auf der Welt, in der es KEINEN bewaffneten Konflikt gab? Nein? Ich auch nicht, denn das gab es nicht.
    Also hören Sie auf die Arbeit unserer Jungs zu schmälern oder lächerlich zu machen. Sie werden der erste sein, der im Falle des Falles nach einem Schutz durch unsere Soldaten schreien wird.

    Nichts für ungut.

    • Narses
    • 21.12.2011 um 11:18 Uhr

    Völlig richtig.

    Nachdem Deutschland im 20.Jahrhundert zwei Mal unseligerweise dem Kriegstourismus gefrönt hat, haben wir heute, völlig gewaltbefreit und friedensbewegt bis zum Exzess, eine neue nationale Aufgabe im Sinne von "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" : wir retten weltweit das Klima, aussterbende Tierarten,die Gleichberechtigung,die gesamte Menschheit vor den nuklearen Gau, weltweit die Demokratie und die Menschenrechte und was weiß ich sonst noch alles und wenn es mal brenzlig wird, zücken wir das Scheckbuch und schreien nach den (ansonsten nicht sonderlich beliebten) Amerikanern.

    Eine militärbefreite Welt ist eine (leider) vollkommen illusorische Vorstellung und so lange es "Bösewichte" gibt, so lange gibt es Militär zur Verteidigung.

    AUCH BEI UNS !!!!!

    Zuguterletzt: was sind das eigentlich für Leutchen, die nach kurzer Zeit den Dienst wieder quittieren? War alles irgendwie ein bißchen zu stressig, das frühe Aufstehen irgendwie,irgendwie zu viel Frischluft, ruppiger Umgangston vielleicht, irgehndwie,......
    Die scheinen sich offenbar so gar keine Vorstellungen gemacht, noch Informationen eingeholt zu haben, fast nach dem Motto: Ich mach' (irgendwie) was mit Militär........

    Sie sollten froh sein das es Männer und Frauen gibt die troz ihrer derartigen meinung bereit sind im ernstfall für sie den Schädel hin zu halten.

    Ohne Soldaten keine Armee, ohne Armee kein Krieg.
    Natürlich ist ein gewisser Schutz von Nöten aber die Armeen dieser Welt sind keine Instrumente für Recht und Ordnung (dafür sind sie vollkommen überrüstet), es sind Instrumente um Interessen durchzusetzen.
    Wobei man leider nur Geld und Macht unter Interessen verstehen kann.

    • kai1
    • 21.12.2011 um 9:16 Uhr

    Einen vorzeitig auf eigenen Wunsch ausscheidenden freiwillig Wehrdienstleistenden, der sich den Soldatenberuf (der eigentlich kein Beruf, sondern eine Berufung ist) nur als "Parkplatz" aussucht, bis er etwas vermeintlich "Besseres" in der "freien Wirtschaft" gefunden hat, sollte die Truppe nicht unbedingt als Verlust ansehen. So kritisch man die Möglichkeit sehen kann, im Anklang an das zivile Ausbildungsleben einen Ausstieg ohne Angabe von Gründen in den ersten sechs Monaten zuzulassen, so muss doch betont werden, dass somit ein gewisser reinigender Effekt erzielt werden kann, [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/se.

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    Ich verstehe was sie meinen, aber die Formulierung "militärisch unbrauchbares Menschenmaterial" finde ich arrogant und zynisch. Passender wäre: "Leute die nicht für die Anforderungen des Militärdienstes, insb. den Kampfeinsatz, geeignet sind"

    • xpeten
    • 21.12.2011 um 10:15 Uhr

    nicht mehr allzu viele finden, die darauf Lust verspüren, vor Leuten strammzustehen, die sie gerade anbrüllen, halte ich für völlig schlüssig. Würde nur jeder Vierte bleiben, hätte ich vollstes Verständnis.

    • Ranjit
    • 21.12.2011 um 11:04 Uhr

    Die Idee, sich die Bundeswehr als Übergangslösung auszusuchen bietet sich an, wenn man die Tätigkeit zumindest zeitweilig akzeptabel findet. Strukturell gesehen bekommt man so Geld und Unterkunft während man auf einen Studien- oder Arbeitsplatz wartet. Während dieses Vorgehen zwar verständlich ist, so ist es auch schädlich für die Gesellschaft. Wer weniger als sechs Monate dabei ist, bringt keinen gesellschaftlichen Mehrwert, wird aber von SteuerzahlerInnen bezahlt.

    Jedoch ist anzunehmen, dass viel der Fluktuation auch auf mangelnde Einblicke in die Tätigkeit zurück geht. Hier ist die realistische Tätigkeitsvorschau wichtig. Bewerbern muss völlig transparent gemacht werden was sie erwartet. Man kann keine Schönfärberei betreiben, wenn man langfristige Bindung möchte. Da ich nicht weiß, wie und in welchem Ausmaß Bewerber informiert werden, kann ich nicht einschätzen wie groß dieser Effekt ist. Aber es macht sicher Sinn in diese Richtung zu investieren.

    • kai1
    • 21.12.2011 um 12:55 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Wenn Sie Kritik an der Moderation ausüben wollen, ist community@zeit.de die Adresse dafür. Danke, die Redaktion/se

    Ich verstehe was sie meinen, aber die Formulierung "militärisch unbrauchbares Menschenmaterial" finde ich arrogant und zynisch. Passender wäre: "Leute die nicht für die Anforderungen des Militärdienstes, insb. den Kampfeinsatz, geeignet sind"

    • xpeten
    • 21.12.2011 um 10:15 Uhr

    nicht mehr allzu viele finden, die darauf Lust verspüren, vor Leuten strammzustehen, die sie gerade anbrüllen, halte ich für völlig schlüssig. Würde nur jeder Vierte bleiben, hätte ich vollstes Verständnis.

    • Ranjit
    • 21.12.2011 um 11:04 Uhr

    Die Idee, sich die Bundeswehr als Übergangslösung auszusuchen bietet sich an, wenn man die Tätigkeit zumindest zeitweilig akzeptabel findet. Strukturell gesehen bekommt man so Geld und Unterkunft während man auf einen Studien- oder Arbeitsplatz wartet. Während dieses Vorgehen zwar verständlich ist, so ist es auch schädlich für die Gesellschaft. Wer weniger als sechs Monate dabei ist, bringt keinen gesellschaftlichen Mehrwert, wird aber von SteuerzahlerInnen bezahlt.

    Jedoch ist anzunehmen, dass viel der Fluktuation auch auf mangelnde Einblicke in die Tätigkeit zurück geht. Hier ist die realistische Tätigkeitsvorschau wichtig. Bewerbern muss völlig transparent gemacht werden was sie erwartet. Man kann keine Schönfärberei betreiben, wenn man langfristige Bindung möchte. Da ich nicht weiß, wie und in welchem Ausmaß Bewerber informiert werden, kann ich nicht einschätzen wie groß dieser Effekt ist. Aber es macht sicher Sinn in diese Richtung zu investieren.

    • kai1
    • 21.12.2011 um 12:55 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Wenn Sie Kritik an der Moderation ausüben wollen, ist community@zeit.de die Adresse dafür. Danke, die Redaktion/se

  5. Die Bundeswehr hat nicht erst seit Wegfall der Wehrpflicht Schwierigkeiten Personal zu binden...

    Die unteren Mannschaftsdienstgrade werden wahrscheinlich weniger Probleme haben; anders wird es bereits ab dem Unteroffizier aufwärts sein. Wie man allerdings an fähige, gebildete und auch menschlich hoch qualifizierte Offiziere kommen möchte, bleibt abzuwarten. Mit der derzeitigen Truppe jedenfalls nicht.

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    Die Bundeswehr wird mit dem gegenwärtigen Konzept eine Söldnerarmee werden.

    Zentrale Aussage der Bundeskanzlerin:

    "Die Bundeswehr wird in Zukunft Aufgaben wahrnehmen, die nicht in der unmittelbaren
    Interessenlage der Bundesrepublik Deutschland liegen".

    Dass so eine Einschätzung mit Wehrpflichtigen nicht durchzusetzen sein würde, war klar.

    Osteuropäer mit Kampferfahrung und die üblichen Verwirrten stehen bereit.

    Das läuft auf eine Fremdenlegion hinaus, in meiner Einheit waren schon Leute,
    die sich einbürgern liessen um in der BW eine Offizierslaufbahn einschlagen zu können

    • DI77
    • 21.12.2011 um 12:58 Uhr

    Das sind die Führungsschwächen der Vorgesetzten!
    Das Maß "Menschlichkeit mit Militarismus" zu verbinden ist nicht einfach.
    2 wichtige Gebiete beim Militär bleiben auf der Strecke: "Dienstaufsicht und Fürsorge".
    Jede Person die länger beim Militär war kann etwas damit anfangen.
    Man muss aber in den Anfängen als Soldat diese Hürde überwinden - Charakterliche gute Einstellung gehört natürlich dazu, damit man dann später als Vorgesetzter "für" seine Soldaten da ist und Verantwortung übernehmen kann.

    Die Bundeswehr wird mit dem gegenwärtigen Konzept eine Söldnerarmee werden.

    Zentrale Aussage der Bundeskanzlerin:

    "Die Bundeswehr wird in Zukunft Aufgaben wahrnehmen, die nicht in der unmittelbaren
    Interessenlage der Bundesrepublik Deutschland liegen".

    Dass so eine Einschätzung mit Wehrpflichtigen nicht durchzusetzen sein würde, war klar.

    Osteuropäer mit Kampferfahrung und die üblichen Verwirrten stehen bereit.

    Das läuft auf eine Fremdenlegion hinaus, in meiner Einheit waren schon Leute,
    die sich einbürgern liessen um in der BW eine Offizierslaufbahn einschlagen zu können

    • DI77
    • 21.12.2011 um 12:58 Uhr

    Das sind die Führungsschwächen der Vorgesetzten!
    Das Maß "Menschlichkeit mit Militarismus" zu verbinden ist nicht einfach.
    2 wichtige Gebiete beim Militär bleiben auf der Strecke: "Dienstaufsicht und Fürsorge".
    Jede Person die länger beim Militär war kann etwas damit anfangen.
    Man muss aber in den Anfängen als Soldat diese Hürde überwinden - Charakterliche gute Einstellung gehört natürlich dazu, damit man dann später als Vorgesetzter "für" seine Soldaten da ist und Verantwortung übernehmen kann.

  6. Das man etwas tun muß um Geld zu bekommen ist vielen neu
    und Arbeit jeglicher Art ist Unbequem schon wegen
    dem frühen aufstehen

    • xpeten
    • 21.12.2011 um 9:42 Uhr
    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Schade..."

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