Krisenmanagement Die beiden großen Fehler von Christian Wulff

Der Bundespräsident hat zu spät und zu unentschlossen reagiert, sagt Kommunikationsberater Nuvoloni im Interview. "Sein Amt verlangt nach einer klaren Stellungnahme."

Bundespräsident Christian Wulff präsentiert sich den Fotografen beim Bundespresseball im November in Berlin.

Bundespräsident Christian Wulff präsentiert sich den Fotografen beim Bundespresseball im November in Berlin.

ZEIT ONLINE: Ein zinsgünstiger Privatkredit und seine engen Verbindungen zu Geschäftsleuten in Niedersachsen haben Bundespräsident Christian Wulff in Bedrängnis gebracht. Wenn er Sie jetzt anrufen würde, um Ihre Hilfe zu bekommen: Was würden Sie dem Bundespräsidenten raten?

Pietro Nuvoloni: Wir würden natürlich versuchen, dem Bundespräsidenten zu helfen. Die Frage ist allerdings, ob der Anruf nicht ein bisschen spät käme.

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ZEIT ONLINE: Weshalb?

Nuvoloni: In einer Krisensituation müssen bestimmte Fragen sofort beantwortet werden. Erstens muss geklärt werden, um was für eine Krise es sich handelt: Ist es eine schleichende oder akute Krise, die sofortiges Handeln erfordert. Zweites müssen die Fakten klar sein, was also genau passiert ist. Drittens müssen die Ursachen und die möglichen Folgen der Krise geklärt werden. Bei der Frage nach der richtigen Einschätzung der Krise hat Wulff einen ersten großen Fehler gemacht.

Pietro Nuvoloni
Pietro Nuvoloni

Der 51-Jährige ist Gründer der Medienberatung dictum media in Köln, die Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Justiz schult. Das Unternehmen hat sich neben strategischer Beratung auch auf Krisenkommunikation spezialisiert. Nuvoloni arbeitete früher als Fernseh-Journalist und war Pressesprecher des Bundesverbands der Innungskassen.

ZEIT ONLINE: Um was für eine Krise handelt es sich denn?

Nuvoloni: Es handelt sich um eine Krise, die durch das zögerliche Zugeben von Fakten befeuert wird. Wulff wird so stark kritisiert, weil der mögliche Missbrauch von Privilegien und die Nähe zu Unternehmern für seine Bewertung als ehemaliger Ministerpräsident und heutiger Bundespräsident eine zentrale Rolle spielt. Da hätte er die nötige Sensibilität entwickeln müssen: Wulff hätte 2010 im Niedersächsischen Landtag eine umfassende Antwort auf die Frage geben sollen, ob er geschäftliche Beziehungen zum Unternehmer Geerkens hatte. Seine Verneinung mag zwar juristisch formal korrekt sein, aber moralisch ist sie fragwürdig. Dieses Versäumnis kommt jetzt als Bumerang zurück.

ZEIT ONLINE: Sie haben den Unterschied zwischen einer schleichenden und einer akuten Krise angesprochen. Bei Wulff handelt es sich …

Nuvoloni: …um eine akute Krise, weil sie von Medien hochgepuscht wurde. Aber die Medien üben in einem solchen Fall völlig zu Recht eine Aufklärungsfunktion aus. Der Bundespräsident muss als Mensch mit Vorbildcharakter sensibel und empathisch sein für Stimmungen im Volk; er muss bohrende Fragen der Medien ertragen, auch wenn sie von einer Boulevardzeitung gestellt werden; und er muss valide und glaubwürdige Antworten darauf haben. Da ist Wulff der zweite Fehler passiert: Zunächst hat er gar nicht reagiert, dann ein wenig und schließlich hat er erst Einsicht in Darlehnsvertrag und Urlaubsliste gewährt. Da hatten Gerüchte und Spekulationen ihn in den Medien schon zum Getriebenen gemacht.

ZEIT ONLINE: Was also waren Wulffs Fehler im Umgang mit den Vorwürfen?

Nuvoloni: Erstens eine falsche Einschätzung der Folgen. Zweitens ein unentschlossenes und zu spätes Handeln – eine vernünftige Krisenkommunikation fordert immer eine gründliche Aufklärung und dann ein entschiedenes und zeitnahes Handeln. Diese beiden Fehler bereiten ihm nun große Probleme, weil es um seine Reputation und seine Glaubwürdigkeit geht. Es ist eine Lawine ins Rollen gekommen, die an Wucht zugenommen hat, weil Wulff nicht rechtzeitig glaubwürdige, nachvollziehbare und vollständige Antworten gegeben hat.

ZEIT ONLINE: Wie hätte der Bundespräsident die Auslösung dieser Lawine verhindern können?

Leser-Kommentare
    • fanta4
    • 21.12.2011 um 11:07 Uhr

    und sein Verhalten ist mit dem Anspruch des Amtes nicht kompatibel. Tschüss!!!

  1. ... einen Moment tief durchatmen und die ganze Neiddebatte ein für alle mal beenden?
    Ja, Wulff hat sich nicht immer korrekt verhalten. Ja, Wulff hat Freunde. Nein, das ist kein Verbrechen.
    Also was soll das ganze? Nur weil wir hier Erpressergesetze haben, die es nicht einmal erlauben FREUNDE zu haben, die einen finanziell unterstützen, MUSSTE Wulff lügen, um sich nicht aus dem Amt des Ministerpräsidenten zu werfen. Vollkommen verständlich. Vollkommen akzeptabel.
    Gibt es denn irgendein Nachweis dafür, dass das Unternehmerpaar tatsächlich irgendwelche durch Wullfs Amtszeit bedingte Vorteile erlangt hat? Also das es sich um Bestechung/Korruption handelte? Nein? Also was sollen diese Vorverurteilungen??

    Hauptsache nicht differenzieren, hauptsache nicht vergeben. Ob das wirklich sozialistische Ideale sind? Will man nicht ständig die schlimmsten Verbrecher resozialisieren? Wieso gilt das für einen ansonsten Anstandsmann wie Wulff nicht?

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Echte Freunde bringen einen Politiker nicht in die Bredoullie. Echte Freunde handeln wohlüberlegt, aber nicht mit irgendwelchen materiellen und/oder strategischen Hintergedanken.

    Wer aber solche Freunde hat, wie Christian Wulff, braucht keine Feinde mehr.

    Eine Neiddebatte sehe ich hier nicht.

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Teil des Kommentares, auf den Sie sich beziehen, mittlerweile entfernt wurde. Danke, die Redaktion/jz

    "Neiddebatte" is ein peinliches, unoriginelles Totschlargargument.

    So oft es auch benutzt wird, es hat ganz selten, wenn überhaupt, etwas mit der eigentlichen Realität zu tun hat.

    Der Rest Ihres Kommentars ist nichts weiter als sinnloses Geschwafel. Tun Sie sich selber einen grossen Gefallen und beschäftigen sich mit der realen Welt um Sie herum, als irgenwelche Roten unter dem Bett zu suchen.

    daß Herr Wulff als MP den Landtag belogen, ist vielleicht zu hart, falsch informiert hat??? Und wo haben wir Gesetze die zur Unwahrheit zwingen??? Ihre Rechtsauffassung ist ein wenig, na sagen wir, so nicht nachvollziehbar. Herr Wulff sollte keine Weihnachtsansprache halten, er sollte zurücktreten mit eine Rede, die ihn wieder in hellerem Licht erscheinen lassen.

    An Ihrer Argumentation sieht man sehr deutlich, wie schwer Herr Wulff in dieser Situation zu verteidigen ist. Man muss schon Totschlags- und Universalargumente aus der untersten Schublade (Neid) holen um ihm etwas Gutes zu tun.

    Der Mann hat verschleiert (Bundesbankscheck), gelogen (vor dem Landtag) und die Wahrheit dann, als es nicht mehr zu verstecken war, scheibchenweise zugegeben.

    Sind das die Werte, die von sogenannten wertorientierten, konservativen Parteien vertreten werden?

    Können Sie mir mal erklären, was dann der Sinn des Ministergesetzes ist in dem zB genau steht, dass über 10.000 Euro Spenden angegeben werden müssen...
    Nee, aber wenn ich in geschlossener Ortschaft (nach abzug der Toleranz) 52 km/h fahre wird ein Bild von mir gemacht, dass ich zu bezahlen habe.
    Gute Nacht mit Ihren Rechtsverständnis.

    ...handelt es sich hierbei sicherlich nicht, eher um eine Frage der Prinzipien. Sicherlich macht jeder mal Fehler, worauf es aber eher ankommt ist der Umgang mit densolchen.

    Gerade aus dem Fall Guttenberg hätte Wulff lernen können, nein müssen. Er hat diese Gelegenheit aber vertan und so noch mehr Nährboden für Misstrauen ihm und seinem Amt gegenüber gegeben.

    Natürlich darf ein Mann wie Christian Wulff Freunde haben , auch solche , die Reich sind und ihm finanziell helfen !

    Aber wenn er diese freundschaftliche finanzielle Unerstützung bei direkter (!) Nachfrage der der zu dieser Nachfrage berechtigten Personen verschweigt und verheimlicht muss sich nicht wundern , wenn es hinterher , wennn die Sache doch bekannt wird , nach Bestechung stinkt .

    "Neiddebatte" - da fehlen ja nur noch die "Wutbürger" und "Gutmenschen" langsam könnten sich spindocstrategien auch mal ändern....

    Statt durchzuatmen würde ich lieber lesen und nachdenken:
    .....lässt sich in den einsehbaren Unterlagen kein Nachweis dafür finden, dass die Wulffs in den drei Monaten 2010, in denen der Kredit noch lief, auch tatsächlich die 1666,66 Euro Zinsen überwiesen haben. Sind diese trotzdem bezahlt worden? Noch so eine Frage, auf die man gerne eine genaue Antwort hätte.
    http://www.welt.de/politi...
    /Die-fragwuerdige-Bonitaet-des-Bundespraesidenten.html

    Also möglicherweise zinsfreie "Darlehen"......

    P. Nuvoloni beschreibt die beiden Fehler - falsche Einschätzung und unentschlossenes und zu spätes Handeln -, die in der heutigen medialen Landschaft "tödlich" sein können. Christian Wulff erlebt das gerade und wird nicht unbeschädigt daraus hervorgehen - ob mit oder ohne Amt des BP.

    Die Bürger werden sich aber fragen müssen, welchen Maßstab sie zukünftig an Mandatsträger anlegen. Die in diversen Kommentaren geäußerte Kleingeistigkeit würde das Potential drastisch reduzieren. Die Bewerber müssen sich in Deutschland ja gefallen lassen, dass alle in die "Unterwäsche" schauen wollen - die Medien brauchen das auch wegen der Auflagen - und reiche Freunde eigentlich absolutes "no go" sind.

    - entscheidend ist die Annahme durch Wulff. Denn schon der Anschein, dass ein Ministerpräsident für Zuwendungen empfänglich sein könnte, soll nach dem Nds. Ministergesetz vermieden werden. Der Amtsträger also soll geldwerte Vorteile ablehnen und so dem Anschein entgegentreten.

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 14:42 Uhr

    Sind Sie sicher, dass Sie nicht zuerst kommentiert und dann (wenn überhaupt) gelesen haben?

    Da werden doch genau zwei Fälle genannt.

    Jeder darf soviele Freunde haben, wie er will und kann. Egal, ob arm, ob reich.
    Schwierig sind Freundschaften eines politischen Würdenträgers. Sie werden es umso mehr, wenn diese Freundschaften gar erst entstehen, wenn der Politiker zum Entscheidungspolitiker geworden ist.
    Solange Baumgartner und Maschmeyer oder auch der "alte" Freund Geerkens zeitnah zu eventuellen Beglückungen Ihrerseits gefällig waren, kann einem schon mal auf den Verdacht der Vorteilsnahme kommen. Und wenn die Freundschaften erst nach den entscheidungsrelevanten Ämtern entstanden sind, muss ein MP, ein BP vorsichtig sein.

    Und nichts von dem ändert etwas an der Tatsache, dass es im deutschen Steuerrecht klare Vorgaben für Schenkungen oder geldwerte Vorteile gibt, die auch und vor allem die Würdenträger zu beachten haben.

    Herr Wulff führt das Wort Moral und Anstand - genau wie der frühere Verteidigungsminister - gerne im Munde.

    Schade dass er beides nicht besitzt - wie der eben Benannte auch.

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 14:55 Uhr

    Herbert Nau schreibt, dass niemand künftig mehr den Job machen will, wenn er Angst hat, dass ihm in die Unterwäsche geschaut wird.

    Nun: Die Unterwäsche interessiert mich nicht. Mich interessiert aber sehr wohl, ob ich mit gesetzlichen Neuerungen belastet werde, an denen sich Versicherungen dumm und dämlich verdienen dürfen, wenn es auch andere - für mich als Bürger - kostengünstige Alternativen gegeben hätte oder gar hat.

    Darauf hat und hatte Herr Wulff Einfluss. Genau deshalb nuss er auf seinen Umgang und die Verhaltensweisen sehr achten. Er wird schließlich fürstlich von uns bezahlt.

    "Die Bürger werden sich aber fragen müssen, welchen Maßstab sie zukünftig an Mandatsträger anlegen." konstatiert er.
    Ich, als BürgerIn sage, dass die bisherigen Maßstäbe für aller Bundespräsidenten gereicht haben. Nur halt eben für Herrn Wulff gilt, dass er es sich kraft seines Amtes richtig gut gehen lassen kann. Er will sich nicht nach der 200.000 Euro Jahresentgelt-Decke ohne Notwendigkeit für sein Alter vorzusorgen, strecken, sondern richtig luxuriös absahnen. Und ich fürchte - auf meine zusätzlichen Kosten.

    Genau diesen Eindruck erweckt er. Ich bin überzeugt, dass Gauck dies nicht getan hätte. Weil es unmoralisch wirkt und wahrscheinlich auch ist.

    Bitte diskutieren Sie hier das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk

    • Otto2
    • 21.12.2011 um 21:33 Uhr

    Ein Ministerpräsident, in diesem Fall auch Jurist, ist auch Chef aller Landesbeamten. Lesen Sie nach, welche Regeln für jeden Beamten gelten, dann dürfte Ihnen klar werden, dass Ihre Argumentation auf Sand gebaut ist.
    Korruption, Durchstecherei, Lobbyismus und anschließende Manager-Posten bei Banken und Industrie, gewöhnliche Betrügereien, sind in Deutschland (natürlich auch anderswo) ein Phänomen, dass mit Politik (und vielen Politikern auch sehr persönlich) offensichtlich untrennbar verbunden ist. Die Alten sagen: "Das war immer so." Nur zur Erinnerung: Strauß, Kölner Klüngel, Streibel und die Amigos, Flick, Gas-Schröder, Clement und Zeitarbeitsfirmen, CDU+Parteispenden; schon die 100.000 DM u. Schäuble vergessen (?), oder den 11-Tage-Senator Braun in Berlin, oder Rau und die von der WestLB bezahlten Flüge und und und - es gibt genug Literatur im Internet dazu.
    Das grundsätzliche Problem dabei ist, durch Korruption usw. wird die Demokratie ausgehöhlt. Denn der korrumpierbare Politiker handelt nach den Interessen der Geldgeber und nicht nach denen der Wähler und auch nicht gemäß seinem Amtseid.
    Zusammenfassung: Ein korrupter Politiker ist ein schlechter Demokrat oder gar keiner!

    Echte Freunde bringen einen Politiker nicht in die Bredoullie. Echte Freunde handeln wohlüberlegt, aber nicht mit irgendwelchen materiellen und/oder strategischen Hintergedanken.

    Wer aber solche Freunde hat, wie Christian Wulff, braucht keine Feinde mehr.

    Eine Neiddebatte sehe ich hier nicht.

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Teil des Kommentares, auf den Sie sich beziehen, mittlerweile entfernt wurde. Danke, die Redaktion/jz

    "Neiddebatte" is ein peinliches, unoriginelles Totschlargargument.

    So oft es auch benutzt wird, es hat ganz selten, wenn überhaupt, etwas mit der eigentlichen Realität zu tun hat.

    Der Rest Ihres Kommentars ist nichts weiter als sinnloses Geschwafel. Tun Sie sich selber einen grossen Gefallen und beschäftigen sich mit der realen Welt um Sie herum, als irgenwelche Roten unter dem Bett zu suchen.

    daß Herr Wulff als MP den Landtag belogen, ist vielleicht zu hart, falsch informiert hat??? Und wo haben wir Gesetze die zur Unwahrheit zwingen??? Ihre Rechtsauffassung ist ein wenig, na sagen wir, so nicht nachvollziehbar. Herr Wulff sollte keine Weihnachtsansprache halten, er sollte zurücktreten mit eine Rede, die ihn wieder in hellerem Licht erscheinen lassen.

    An Ihrer Argumentation sieht man sehr deutlich, wie schwer Herr Wulff in dieser Situation zu verteidigen ist. Man muss schon Totschlags- und Universalargumente aus der untersten Schublade (Neid) holen um ihm etwas Gutes zu tun.

    Der Mann hat verschleiert (Bundesbankscheck), gelogen (vor dem Landtag) und die Wahrheit dann, als es nicht mehr zu verstecken war, scheibchenweise zugegeben.

    Sind das die Werte, die von sogenannten wertorientierten, konservativen Parteien vertreten werden?

    Können Sie mir mal erklären, was dann der Sinn des Ministergesetzes ist in dem zB genau steht, dass über 10.000 Euro Spenden angegeben werden müssen...
    Nee, aber wenn ich in geschlossener Ortschaft (nach abzug der Toleranz) 52 km/h fahre wird ein Bild von mir gemacht, dass ich zu bezahlen habe.
    Gute Nacht mit Ihren Rechtsverständnis.

    ...handelt es sich hierbei sicherlich nicht, eher um eine Frage der Prinzipien. Sicherlich macht jeder mal Fehler, worauf es aber eher ankommt ist der Umgang mit densolchen.

    Gerade aus dem Fall Guttenberg hätte Wulff lernen können, nein müssen. Er hat diese Gelegenheit aber vertan und so noch mehr Nährboden für Misstrauen ihm und seinem Amt gegenüber gegeben.

    Natürlich darf ein Mann wie Christian Wulff Freunde haben , auch solche , die Reich sind und ihm finanziell helfen !

    Aber wenn er diese freundschaftliche finanzielle Unerstützung bei direkter (!) Nachfrage der der zu dieser Nachfrage berechtigten Personen verschweigt und verheimlicht muss sich nicht wundern , wenn es hinterher , wennn die Sache doch bekannt wird , nach Bestechung stinkt .

    "Neiddebatte" - da fehlen ja nur noch die "Wutbürger" und "Gutmenschen" langsam könnten sich spindocstrategien auch mal ändern....

    Statt durchzuatmen würde ich lieber lesen und nachdenken:
    .....lässt sich in den einsehbaren Unterlagen kein Nachweis dafür finden, dass die Wulffs in den drei Monaten 2010, in denen der Kredit noch lief, auch tatsächlich die 1666,66 Euro Zinsen überwiesen haben. Sind diese trotzdem bezahlt worden? Noch so eine Frage, auf die man gerne eine genaue Antwort hätte.
    http://www.welt.de/politi...
    /Die-fragwuerdige-Bonitaet-des-Bundespraesidenten.html

    Also möglicherweise zinsfreie "Darlehen"......

    P. Nuvoloni beschreibt die beiden Fehler - falsche Einschätzung und unentschlossenes und zu spätes Handeln -, die in der heutigen medialen Landschaft "tödlich" sein können. Christian Wulff erlebt das gerade und wird nicht unbeschädigt daraus hervorgehen - ob mit oder ohne Amt des BP.

    Die Bürger werden sich aber fragen müssen, welchen Maßstab sie zukünftig an Mandatsträger anlegen. Die in diversen Kommentaren geäußerte Kleingeistigkeit würde das Potential drastisch reduzieren. Die Bewerber müssen sich in Deutschland ja gefallen lassen, dass alle in die "Unterwäsche" schauen wollen - die Medien brauchen das auch wegen der Auflagen - und reiche Freunde eigentlich absolutes "no go" sind.

    - entscheidend ist die Annahme durch Wulff. Denn schon der Anschein, dass ein Ministerpräsident für Zuwendungen empfänglich sein könnte, soll nach dem Nds. Ministergesetz vermieden werden. Der Amtsträger also soll geldwerte Vorteile ablehnen und so dem Anschein entgegentreten.

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 14:42 Uhr

    Sind Sie sicher, dass Sie nicht zuerst kommentiert und dann (wenn überhaupt) gelesen haben?

    Da werden doch genau zwei Fälle genannt.

    Jeder darf soviele Freunde haben, wie er will und kann. Egal, ob arm, ob reich.
    Schwierig sind Freundschaften eines politischen Würdenträgers. Sie werden es umso mehr, wenn diese Freundschaften gar erst entstehen, wenn der Politiker zum Entscheidungspolitiker geworden ist.
    Solange Baumgartner und Maschmeyer oder auch der "alte" Freund Geerkens zeitnah zu eventuellen Beglückungen Ihrerseits gefällig waren, kann einem schon mal auf den Verdacht der Vorteilsnahme kommen. Und wenn die Freundschaften erst nach den entscheidungsrelevanten Ämtern entstanden sind, muss ein MP, ein BP vorsichtig sein.

    Und nichts von dem ändert etwas an der Tatsache, dass es im deutschen Steuerrecht klare Vorgaben für Schenkungen oder geldwerte Vorteile gibt, die auch und vor allem die Würdenträger zu beachten haben.

    Herr Wulff führt das Wort Moral und Anstand - genau wie der frühere Verteidigungsminister - gerne im Munde.

    Schade dass er beides nicht besitzt - wie der eben Benannte auch.

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 14:55 Uhr

    Herbert Nau schreibt, dass niemand künftig mehr den Job machen will, wenn er Angst hat, dass ihm in die Unterwäsche geschaut wird.

    Nun: Die Unterwäsche interessiert mich nicht. Mich interessiert aber sehr wohl, ob ich mit gesetzlichen Neuerungen belastet werde, an denen sich Versicherungen dumm und dämlich verdienen dürfen, wenn es auch andere - für mich als Bürger - kostengünstige Alternativen gegeben hätte oder gar hat.

    Darauf hat und hatte Herr Wulff Einfluss. Genau deshalb nuss er auf seinen Umgang und die Verhaltensweisen sehr achten. Er wird schließlich fürstlich von uns bezahlt.

    "Die Bürger werden sich aber fragen müssen, welchen Maßstab sie zukünftig an Mandatsträger anlegen." konstatiert er.
    Ich, als BürgerIn sage, dass die bisherigen Maßstäbe für aller Bundespräsidenten gereicht haben. Nur halt eben für Herrn Wulff gilt, dass er es sich kraft seines Amtes richtig gut gehen lassen kann. Er will sich nicht nach der 200.000 Euro Jahresentgelt-Decke ohne Notwendigkeit für sein Alter vorzusorgen, strecken, sondern richtig luxuriös absahnen. Und ich fürchte - auf meine zusätzlichen Kosten.

    Genau diesen Eindruck erweckt er. Ich bin überzeugt, dass Gauck dies nicht getan hätte. Weil es unmoralisch wirkt und wahrscheinlich auch ist.

    Bitte diskutieren Sie hier das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk

    • Otto2
    • 21.12.2011 um 21:33 Uhr

    Ein Ministerpräsident, in diesem Fall auch Jurist, ist auch Chef aller Landesbeamten. Lesen Sie nach, welche Regeln für jeden Beamten gelten, dann dürfte Ihnen klar werden, dass Ihre Argumentation auf Sand gebaut ist.
    Korruption, Durchstecherei, Lobbyismus und anschließende Manager-Posten bei Banken und Industrie, gewöhnliche Betrügereien, sind in Deutschland (natürlich auch anderswo) ein Phänomen, dass mit Politik (und vielen Politikern auch sehr persönlich) offensichtlich untrennbar verbunden ist. Die Alten sagen: "Das war immer so." Nur zur Erinnerung: Strauß, Kölner Klüngel, Streibel und die Amigos, Flick, Gas-Schröder, Clement und Zeitarbeitsfirmen, CDU+Parteispenden; schon die 100.000 DM u. Schäuble vergessen (?), oder den 11-Tage-Senator Braun in Berlin, oder Rau und die von der WestLB bezahlten Flüge und und und - es gibt genug Literatur im Internet dazu.
    Das grundsätzliche Problem dabei ist, durch Korruption usw. wird die Demokratie ausgehöhlt. Denn der korrumpierbare Politiker handelt nach den Interessen der Geldgeber und nicht nach denen der Wähler und auch nicht gemäß seinem Amtseid.
    Zusammenfassung: Ein korrupter Politiker ist ein schlechter Demokrat oder gar keiner!

  2. Wulff hat das Problem, dass er sich 1999 und 2000 so enorm moralisch über den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski und den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau öffentlich echauffiert hat. Zudem dürfte es auch Christian Wulff nicht entgangen sein, dass der ehemalige bayerische Ministerpräsident Max Streibl von der CSU, sowie der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth von der CDU wegen ähnlicher Affären, wie die von Glogowski hatten zurücktreten müssen.

    Hier gibt es eigentlich nichts mehr zu "kommunizieren" - ausser der Rücktrittserklärung; und diese sollte er nach Möglichkeit selbst erklären - und nicht "erklären lassen". Alles andere wäre ein unerträgliches Messen mit Zweierlei Maß. Als Vorbild für die nachwachsende Generation ist Wulff jedenfalls vollkommen ungeeignet. Und daran ist er selbst schuld.

    11 Leser-Empfehlungen
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    Über den hatte er sich ja auch echauffiert, als dieser sich zum dritten Mal scheiden ließ, um das vierte Mal zu heiraten.

    Aber der moralisch gefestigte Katholik Wulff würde ja niemals seine Freundin schwängern, während er noch verheiratet ist.

    Wie sagte meine Oma väterlicherseits immer so schön treffend: "Andern was wissen und selber beschissen!"

    Über den hatte er sich ja auch echauffiert, als dieser sich zum dritten Mal scheiden ließ, um das vierte Mal zu heiraten.

    Aber der moralisch gefestigte Katholik Wulff würde ja niemals seine Freundin schwängern, während er noch verheiratet ist.

    Wie sagte meine Oma väterlicherseits immer so schön treffend: "Andern was wissen und selber beschissen!"

  3. Echte Freunde bringen einen Politiker nicht in die Bredoullie. Echte Freunde handeln wohlüberlegt, aber nicht mit irgendwelchen materiellen und/oder strategischen Hintergedanken.

    Wer aber solche Freunde hat, wie Christian Wulff, braucht keine Feinde mehr.

    Eine Neiddebatte sehe ich hier nicht.

    17 Leser-Empfehlungen
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    Herr Geerkens ist seit Jahrzehnten ein Freund von Herrn Wulff. Dieser Freund hat sich vor Jahren auf sein Altenteil zurückgezogen und gewährte Herrn Wulff einen Kredit. Dieser Kredit wurde von Herrn Wulff ordentlich zurückgezahlt, bevor er Bundespräsident wurde.

    Sie unterstellen einfach einmal, dass dies nicht in Ordnung war. Nicht in Ordnung war es in Ihren und Ihresgleichen Augen deshalb, weil Sie nicht von Anfang an darüber Bescheid wussten.

    Das Grundgesetz garantiert jedem Bürger in diesem Land eine Privatsphäre, auch dem Bundespräsidenten. Diese Privatsphäre ist sogar ausdrücklich geschützt. Solange diese Spähre nicht missbraucht wird - und es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass dieses geschehen ist - hat dort niemand etwas verloren.

    Im Zeitalter von Big Brother Shows scheint die Sensibilität für den Wert und den Schutz dieser Sphäre abhanden gekommen zu sein. Wenn es nach Ihnen ginge, müssten Politiker permanent überwacht werden. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist der einleitende Artikel zum Grundgesetz. Für Sie ist diese Garantie nur ein lästiges Hindernis auf dem Weg zur totalen Überwachung und schon gar nicht soll sich ein Politiker darauf berufen dürfen.

    Grundsätzlich ist jede Form der Überwachung abzulehnen. Begründetet Ausnahmefälle setzen eine Begründung voraus. Diese Begründung vermisse ich.

    Herr Geerkens ist seit Jahrzehnten ein Freund von Herrn Wulff. Dieser Freund hat sich vor Jahren auf sein Altenteil zurückgezogen und gewährte Herrn Wulff einen Kredit. Dieser Kredit wurde von Herrn Wulff ordentlich zurückgezahlt, bevor er Bundespräsident wurde.

    Sie unterstellen einfach einmal, dass dies nicht in Ordnung war. Nicht in Ordnung war es in Ihren und Ihresgleichen Augen deshalb, weil Sie nicht von Anfang an darüber Bescheid wussten.

    Das Grundgesetz garantiert jedem Bürger in diesem Land eine Privatsphäre, auch dem Bundespräsidenten. Diese Privatsphäre ist sogar ausdrücklich geschützt. Solange diese Spähre nicht missbraucht wird - und es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass dieses geschehen ist - hat dort niemand etwas verloren.

    Im Zeitalter von Big Brother Shows scheint die Sensibilität für den Wert und den Schutz dieser Sphäre abhanden gekommen zu sein. Wenn es nach Ihnen ginge, müssten Politiker permanent überwacht werden. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist der einleitende Artikel zum Grundgesetz. Für Sie ist diese Garantie nur ein lästiges Hindernis auf dem Weg zur totalen Überwachung und schon gar nicht soll sich ein Politiker darauf berufen dürfen.

    Grundsätzlich ist jede Form der Überwachung abzulehnen. Begründetet Ausnahmefälle setzen eine Begründung voraus. Diese Begründung vermisse ich.

  4. 5. [...]

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Teil des Kommentares, auf den Sie sich beziehen, mittlerweile entfernt wurde. Danke, die Redaktion/jz

  5. Anders als sein Vorgänger, der den Fehler machte zu schnell zurückzutreten, wird Wulff den "Fehler" machen, nicht zurückzutreten. Aber er wird das nicht als fehler sehen, denn:
    Er schuldet sein Amt der Kanzlerin, der CDU und der Situation, dass diese Regierung geistig-moralisch am Ende ist.

    Sein Rücktritt würde das Ende von Angela Merkel bedeuten.

    10 Leser-Empfehlungen
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    ...Angela Merkel wird nicht wegen Wulff zurücktreten. Dazu ist sie ein viel zu professionelle (Macht-) Politikerin. Abgesehen davon kann sie ja nichts für das Verhalten des Bundespräsidenten der seine Parteimitgliedschaft zudem im Moment ruhen lässt.

    Ich denke sie ist aufmerksam, aber sich der begrenzten Tragweite für sich und ihre Koalition bewusst.
    Wichtiger wird sein, was eine potentielle Neuwahl bringt und wie sich die Parteien da anstellen, aber das ist Zukunftsmusik...

    • mehma
    • 21.12.2011 um 15:44 Uhr

    das ist absoluter Blödsinn,wieso sollte der Rücktritt von CW die Kanzlerin beschädigen,sie wird das so unbeschadet überstehen wie den Rücktritt von KT.Und eins ist sicher, bei Merkel wird man niemals solche Leichen im Keller finden.Dafür ist sie zu preußisch und zu clever...

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 17:27 Uhr

    kann von Wulff weder gestärkt noch geschwächt werden. Sie war nicht die Erziehungsberechtigte von ihm und ist somit völlig schuldlos an seiner mangelnden Moral oder sonstigen charakterlichen Schwächen.

    Sie hat ihn zum BP-Anwärter ernannt, weil ER das unbedingt wollte, nicht weil sie sich niemand Besseren vorstellen konnte.

    Köhler's Rücktritt hat ihr geschadet. Sie hat ihm weder den Rücken gestärkt (in einer Situation, wo er in der Sache absolut recht hatte, auch wenn er sich unglücklich ausgedrückt hatte), noch hat sie das Amt gewürdigt, weil er quasi gezwungen wurde, ein Gesetz zu unterschreiben, dass ihm als ausgewiesenem Fachmann absolut gegen den Strich gehen musste. Doch er hätte die Kanzlerin zu sehr brüskiert, wenn er deren vollendete Tatsachen torpediert hätte. Er trat lieber zurück, als sich weiter vorführen zu lassen. Und weil das so überraschend auch für die Kanzlerin kam, wurde schnell schnell jemand benannt. Es war der falsche Kandidat, was Merkel aber nicht vorab schon wissen konnte. Die Skandälchen kommen doch erst nach und nach ans Licht.

    Man sollte Herrn Wulff nicht so hoch hängen. Er ist nicht wichtig genug. Aber er schadet dem Ansehen Deutschlands innen und außen. Und deshalb sollte er tatsächlich gehen.

    ...Angela Merkel wird nicht wegen Wulff zurücktreten. Dazu ist sie ein viel zu professionelle (Macht-) Politikerin. Abgesehen davon kann sie ja nichts für das Verhalten des Bundespräsidenten der seine Parteimitgliedschaft zudem im Moment ruhen lässt.

    Ich denke sie ist aufmerksam, aber sich der begrenzten Tragweite für sich und ihre Koalition bewusst.
    Wichtiger wird sein, was eine potentielle Neuwahl bringt und wie sich die Parteien da anstellen, aber das ist Zukunftsmusik...

    • mehma
    • 21.12.2011 um 15:44 Uhr

    das ist absoluter Blödsinn,wieso sollte der Rücktritt von CW die Kanzlerin beschädigen,sie wird das so unbeschadet überstehen wie den Rücktritt von KT.Und eins ist sicher, bei Merkel wird man niemals solche Leichen im Keller finden.Dafür ist sie zu preußisch und zu clever...

    • ghoff
    • 21.12.2011 um 17:27 Uhr

    kann von Wulff weder gestärkt noch geschwächt werden. Sie war nicht die Erziehungsberechtigte von ihm und ist somit völlig schuldlos an seiner mangelnden Moral oder sonstigen charakterlichen Schwächen.

    Sie hat ihn zum BP-Anwärter ernannt, weil ER das unbedingt wollte, nicht weil sie sich niemand Besseren vorstellen konnte.

    Köhler's Rücktritt hat ihr geschadet. Sie hat ihm weder den Rücken gestärkt (in einer Situation, wo er in der Sache absolut recht hatte, auch wenn er sich unglücklich ausgedrückt hatte), noch hat sie das Amt gewürdigt, weil er quasi gezwungen wurde, ein Gesetz zu unterschreiben, dass ihm als ausgewiesenem Fachmann absolut gegen den Strich gehen musste. Doch er hätte die Kanzlerin zu sehr brüskiert, wenn er deren vollendete Tatsachen torpediert hätte. Er trat lieber zurück, als sich weiter vorführen zu lassen. Und weil das so überraschend auch für die Kanzlerin kam, wurde schnell schnell jemand benannt. Es war der falsche Kandidat, was Merkel aber nicht vorab schon wissen konnte. Die Skandälchen kommen doch erst nach und nach ans Licht.

    Man sollte Herrn Wulff nicht so hoch hängen. Er ist nicht wichtig genug. Aber er schadet dem Ansehen Deutschlands innen und außen. Und deshalb sollte er tatsächlich gehen.

  6. Ein sehr schönes Interview mit guten Antworten!

    Allerdings verstehe ich die Mehrheit der Bevölkerung nicht, die es für "in Ordnung" halten, dass ein MP sich auf diese Weise Kredite und Urlaube verschafft. Womöglich bin ich moralisch dann etwas zu streng gewickelt, aber meiner Meinung nach geht so etwas einfach nicht.

    Mit einer guten Strategie, die ich mal mit "die Hosen herunterlassen" paraphrasieren möchte, wäre das alles noch zu retten gewesen. Nur jetzt ist es zu spät und Hr. Wulff sollte die Konsequenzen ziehen, nicht zuletzt auch weil er der gesamten politischen Klasse einmal mehr nach Guttenberg schadet. Denn deren Aura verkommt zunehmend bis hin zu nepotistischen Zügen und das wirklich schlimme: sie scheinen es selbst auch boch in Ordnung zu finden.

    "Ich bin Politiker, da es ist es doch normal, dass ich mir Vorteile verschaffe und Dinge herausnehme, die meinem Vorteil dienen." So lautet die Botschaft (man denke an die Politikverdrossenheit) und das kann nicht sein und schadet all denjenigen Bürgern (und übrigens auch Politikern), die nicht so ticken!

  7. Ich dachte es geht um das Handeln des Herrn Bundespräsidenten.

    Das Interview scheint mir mal wieder ein Beispiel dafür zu sein, wie unsere politsche Klasse sich die Bälle zuspielt und streng darauf achtet, dass ja keiner davon in irgend ein Tor geht.

    Ach unsrer Prominenten! Die Kleinen lassen ........

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