Rüstungsexport Bundesregierung dementiert Bericht über Panzer-Deal

Gibt es eine Vereinbarung über den Export von 270 Panzern vom Typ Leopard 2 nach Saudi-Arabien? Einem Bericht der ZEIT widerspricht die Bundesregierung.

Die Bundesregierung hat einen Bericht der ZEIT dementiert, wonach ein Militärattaché der deutschen Botschaft in Riad einen Panzer-Deal bestätigt hat. Nach Informationen der ZEIT hat Saudi-Arabien den Kauf von 270 deutschen Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 angebahnt.

Dazu sagte ein Sprecher des Außenministeriums: "Ich kann dementieren, dass der Militärattaché der deutschen Botschaft Informationen über ein solches Panzergeschäft bestätigt hätte."

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Zunächst war nicht klar, ob nur die Bestätigung oder das Geschäft selbst dementiert wurde. Der Sprecher hatte zuvor gesagt: "Ich kann diese Behauptungen, dass es einen Panzerdeal gäbe, dementieren." Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums hatte dieser Formulierung beigepflichtet.

Auch vom Hersteller der Panzer, dem deutschen Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, kam ein Dementi. "Uns liegt kein Auftrag vor", sagte ein Unternehmenssprecher.

Die ZEIT beruft sich zudem auf General Abdullah a-Saleh im saudi-arabischen Verteidigungsministerium. Der Bundessicherheitsrat hatte im Sommer grundsätzlich für einen Panzerdeal mit Saudi-Arabien gestimmt. Der Bundessicherheitsrat tagt geheim.

 
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