SPD-Parteitag: Gabriel mit mehr als 90 Prozent wiedergewählt
Die SPD hat ihren Parteichef Gabriel im Amt bestätigt. Auch Generalsekretärin Nahles behält ihren Posten, sie erzielte allerdings nur 73 Prozent der Stimmen.
Sigmar Gabriel ist mit 91,6 Prozent als Parteivorsitzender der SPD wiedergewählt worden. Der 52-jährige erzielte auf dem Bundesparteitag in Berlin ein schlechteres Ergebnis als bei seiner ersten Wahl vor zwei Jahren, als er 94,2 Prozent erreicht hatte. Beobachter hatten aber mit einem noch schlechteren Ergebnis gerechnet.
Gabriel erhielt 447 Ja-Stimmen, 33 Delegierte votierten mit Nein, acht enthielten sich. "Ich danke für das große Vertrauen", sagte der wiedergewählte SPD-Vorsitzende. Gabriel hatte bereits ein etwas schwächeres Ergebnis als beim Parteitag in Dresden vor zwei Jahren erwartet. Gabriel hatte die Parteiführung im November 2009 nach dem Wahldebakel bei der Bundestagswahl übernommen, als die SPD mit 23 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis der Nachkriegszeit erzielt hatte.
Auch Generalsekretärin Andres Nahles bleibt für weitere zwei Jahre im Amt. Die 41-Jährige erhielt 73,2 Prozent der Stimmen – etwas mehr als vor zwei Jahren mit 69,9 Prozent.
In ihrer Rede hatte Nahles den Umbau der Partei für abgeschlossen erklärt. "Wir sind wieder da. Dafür haben wir zwei Jahre hart gearbeitet", sagte sie. Die SPD sei wieder stärker auf die Menschen zugegangen und habe sie mehr an Diskussionen beteiligt.
Erstmals stellvertretende Vorsitzende mit ausländischen Wurzeln
In den vergangenen zwei Jahren hatten sich Nahles und Gabriel dafür eingesetzt, das Vertrauen der SPD-Basis wiederzugewinnen, sie stärker an Entscheidungen zu beteiligen und die Partei nach innen und außen wieder attraktiver zu machen. In seiner Bewerbungsrede vor den Delegierten hatte Gabriel gesagt, er sehe die SPD nun gut aufgestellt für die Regierungsübernahme 2013.
Der SPD-Chef will unter anderem mit einer umfassenden Parteireform den knapp 500.000 Mitgliedern mehr Mitbestimmung bei der Kandidatenaufstellung für Ämter und Mandate einräumen.
Erstmals hat die SPD in ihrer 148-jährigen Geschichte nun eine stellvertretende Parteivorsitzende mit ausländischen Wurzeln. Die Hamburgerin Aydan Özoğuz wurde mit 86,8 Prozent zu einer von fünf Stellvertretern Gabriels gewählt. Als weitere Vize-Vorsitzende wurden die bisherigen Amtsinhaber bestätigt: der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (84,9 Prozent), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (97,2), Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (87,9) und die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (82,9).






Ein weiterer Schritt der SPD in die politische Bedeutungslosigkeit. Der Seeheimer Kreis entspricht einer CDU-light. Hat also mit echter Sozialdemokratie nichts zu tun. Wer links ist, wählt die Linken, wer aus welchen Gründen auch immer die CDU gut findet, wählt die CDU. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum jemand die SPD wählen sollte.
Es wird Zeit, dass die parteiinterne Linke mal das Ruder in die Hand nimmt.
auf und für diese SPD. Welche Dynamik, welche Kraft, welches Engagement für "DEN WECHSEL"
geht doch von solch sozialdemokratischem Urgestein wie Nahles, Steinmeier und auch Gabriel aus. Jetzt noch die Rede von Steinbrück, und alles, alles, alles wird gut in unserem schönen Vaterlande und Europa. Selbst die Kanzlerin klebt glaube ich, wie gebannt an den Lippen der SPD-Granden, und ein Hauch von sozialdemokratischem PURPUR und hoffnungsfroher WAHRHAFTIGKEIT hängt über der Veranstaltung und den in der Halle versammelten SPD-Jüngern.
Ich bin ergriffen!
NICHT AUFREGEN werte Mitforisten, WAR NUR EIN WITZ.
MfG
biggerB
Ehrlich gesagt, bin ich überrascht, dass sie so ein gutes Wahlergebnis erzielte. Da ist die SPD ja doch weiter, als ich ihr vorher zugetraut habe. Aber es lag wahrscheinlich an einer guten Bewerbungsrede, die menschlich wirkte und keine typische Parteitagsrede war. Gerade sprach Andrea Nahles, und ohne ihr zu nahe treten zu wollen, sie ist (wie alle Generalsekretäre außer ihrer grünen Kollegin) viel zu laut und vorhersehbar: Natürlich ist die Regierung sprunghaft und chaotisch, aber das ist ja nichts Neues.
Was die Flügelkämpfe angeht, die manche politische Konkurrenten herbeisehnen - die alten Tage der Selbstzerfleischung sind lange vorbei. Im Moment diskutiert man darüber, ob man den Spitzensteuersatz stark oder sehr stark anhebt.
" Was die Flügelkämpfe angeht, die manche politische Konkurrenten herbeisehnen - die alten Tage der Selbstzerfleischung sind lange vorbei. Im Moment diskutiert man darüber, ob man den Spitzensteuersatz stark oder sehr stark anhebt. "
Zu einem Zeitpunkt permanenter Finanzsystemrettungen, staatlicher Deflationspolitik und der Gefahr einer weltweiten Depression im Hintergrund, ist diese Erhöhung des Spitzensteuersatzes ein Witz.
Zumal jene betroffenen Einkommensklassen, Vermögenszuwächse im hohen 1-stelligen Bereich haben, diese Klientel die letzten Jahre üppig, auch wegen der "Krise", profitierte.
Statt der Einkommenssegregation entschlossen entgegen zu treten, verlangsamt man mit dieser Reform die Spaltung in Arm und Reich nur ein bisschen.
Symbolpolitik eben, es soll nämlich nicht gerecht sein, es soll nur gerecht aussehen, typisch SPD.
" Was die Flügelkämpfe angeht, die manche politische Konkurrenten herbeisehnen - die alten Tage der Selbstzerfleischung sind lange vorbei. Im Moment diskutiert man darüber, ob man den Spitzensteuersatz stark oder sehr stark anhebt. "
Zu einem Zeitpunkt permanenter Finanzsystemrettungen, staatlicher Deflationspolitik und der Gefahr einer weltweiten Depression im Hintergrund, ist diese Erhöhung des Spitzensteuersatzes ein Witz.
Zumal jene betroffenen Einkommensklassen, Vermögenszuwächse im hohen 1-stelligen Bereich haben, diese Klientel die letzten Jahre üppig, auch wegen der "Krise", profitierte.
Statt der Einkommenssegregation entschlossen entgegen zu treten, verlangsamt man mit dieser Reform die Spaltung in Arm und Reich nur ein bisschen.
Symbolpolitik eben, es soll nämlich nicht gerecht sein, es soll nur gerecht aussehen, typisch SPD.
Wählen Sie jetzt:
[ ] Herrn Gabriel
[ ] Siegmar
[ ] Den grossen Vorsitzenden
[ ] Putin
Da können sich andere noch was von abschneiden
Wer die wählt, sollte zum Arzt gehen.
Stänkern ist ja so einfach. Wir lösen also die SPD auf ... und die CDU ... und die FDP sowieso .... und nehmen es selbst in die Hand. Ich glaube, das nennt man Anarchie.
Die SPD tut selber nichts anderes. Überhaupt nichts.
Oder sie macht selbstmörderische Vorschläge a la Eurobonds. Wie ging das noch? Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten! Nächstens im internationalen Maßstab? Ohne mich!
Außerdem ist es nicht meine Aufgabe Vorschläge zu machen, ich bin keine Partei, will nicht gewählt werden und regieren!
Die SPD tut selber nichts anderes. Überhaupt nichts.
Oder sie macht selbstmörderische Vorschläge a la Eurobonds. Wie ging das noch? Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten! Nächstens im internationalen Maßstab? Ohne mich!
Außerdem ist es nicht meine Aufgabe Vorschläge zu machen, ich bin keine Partei, will nicht gewählt werden und regieren!
Er ist also Alternativlos!
Wie seine Partei auch,vieleicht besteht ja die Hoffnung
in einer Rot-Grünen-Piraten Koalition endlich wieder
Steuergelder zu verpulvern
Die SPD tut selber nichts anderes. Überhaupt nichts.
Oder sie macht selbstmörderische Vorschläge a la Eurobonds. Wie ging das noch? Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten! Nächstens im internationalen Maßstab? Ohne mich!
Außerdem ist es nicht meine Aufgabe Vorschläge zu machen, ich bin keine Partei, will nicht gewählt werden und regieren!
Sie fühlten sich also angesprochen?
Sie fühlten sich also angesprochen?
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