BundespräsidentWulff gibt Geerkens' Beteiligung an Kredit zu

Bundespräsident Wulff räumt ein, was er bisher verneint hatte: Durch seinen Anwalt hat er bestätigt, dass er mit Egon Geerkens den Privatkredit aushandelte.

Christian Wulff

Christian Wulff

Egon Geerkens war entgegen bisheriger Aussagen von Christian Wulff an den Verhandlungen über einen Privatkredit maßgeblich beteiligt. Das bestätigte Wulffs Anwalt Gernot Lehr in einem Schreiben an die Tageszeitung Die Welt. Zuvor hatte sich Wulff stets darauf berufen, dass Edith Geerkens die Kreditgeberin gewesen sei. Egon Geerkens hatte allerdings im Spiegel berichtet, er selbst habe die Verhandlungen geführt, auch wenn der Kredit in Höhe von 500.000 Euro über ein Konto seiner Frau abgewickelt wurde. Zu dieser Darstellung hatte der Bundespräsident bislang keinen Kommentar abgegeben.

Wulffs Anwalt Lehr gab der Welt nun folgende Auskunft: "Der Darlehensgewährung vorausgegangen war die Suche des Ehepaars Wulff nach einer geeigneten Immobilie. Hierin war Herr Egon Geerkens aufgrund seines besonderen Sachverstands und der freundschaftlichen Beziehungen eingebunden. In diesem Zusammenhang ging die Initiative für ein Privatdarlehen von Frau Edith Geerkens aus. Die Modalitäten wurden gemeinsam besprochen, das Darlehen von Frau Edith Geerkens gewährt."

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Eine Anfrage des niedersächsischen Landtags Anfang 2010, ob es irgendwelche Geschäftsbeziehungen zwischen Wulff und dem Unternehmer bestanden, hatte der damalige Ministerpräsident verneint. Noch am 15.12. erklärte der Bundespräsident schriftlich: "Bei den zitierten parlamentarischen Anfragen aus dem Niedersächsischen Landtag ging es darum, ob geschäftliche Beziehungen zwischen mir oder dem Land Niedersachsen auf der einen Seite und Herrn Egon Geerkens, einem weiteren Unternehmer oder Firmen, an denen diese beteiligt waren, auf der anderen Seite bestanden. Das war nicht der Fall. Dementsprechend habe ich die gestellten Fragen beantwortet und keine Veranlassung gesehen, den privaten Darlehensvertrag mit Frau Geerkens zu erwähnen." Wulff erklärt dann, dass es besser gewesen wäre, den "privaten Vertrag mit Frau Geerkens" erwähnt zu haben, "denn in der Sache habe ich nichts zu verbergen".

Ein Versuch der Opposition, diese Fragen im Ältestenrat des Parlaments in Hannover zu behandeln, ist am Dienstag am Widerstand von CDU und FDP gescheitert. In dem Gremium sollte es um die Frage gehen, ob Wulff gegenüber dem Parlament die Unwahrheit gesagt habe. Außerdem wollen SPD, Grüne und Linke prüfen lassen, ob Wulff gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen habe.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht in der Finanzierung von Anzeigen für Wulffs Buch Besser die Wahrheit durch den Unternehmer Carsten Maschmeyer keinen Verstoß gegen das Parteiengesetz. Dies teilte ein Sprecher mit. Der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele sagte: "Wenn Wulff das gewusst hat, dann hätte das nach dem Parteiengesetz deklariert werden müssen. Denn das ist ja auch der Partei im Wahlkampf zugute gekommen." Wulffs Behauptung, wonach er von der Finanzierung durch Maschmeyer nichts gewusst habe, findet Ströbele unglaubhaft.

Der Autor des Interview-Buches, Hugo Müller-Vogg, hält die bezahlten Anzeigen für problematisch. Wäre er von seinem Verleger vorab informiert worden, hätte er zur Vorsicht geraten, sagte Müller-Vogg. "Ich kann nicht ausschließen, dass ein Verstoß gegen die Vorschriften zur Parteienfinanzierung vorliegt." Wulff habe zwar keinen finanziellen Vorteil von dem Interview-Band gehabt, "doch er profitierte selbstverständlich vom medialen Echo", so Müller-Vogg.

Leserkommentare
  1. Jeden Tag eine neue Überraschung.
    Dabei sollen die Geschenke doch erst an Heiligabend ausgepackt werden.
    Herr Wulff, bitte genießen Sie ruhige Weihnachten im Kreise der Familie.
    Ganz still.

    15 Leserempfehlungen
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    Wie wäre es denn noch hier mit einer schönen "Schnurre", die Christian Wulff und die von ihm geführte Landesregierung in Niedersachsen 2006 als Gesetzentwurf in den Bundesrat mit einbrachte:

    "Plenarsitzung des Bundesrates vom 16.Oktober 2006
    (...)
    TOP 7
    Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes
    - Antrag der Länder Hamburg und Niedersachsen -
    - Drucksache 34/05 -

    Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Sozialgerichtsbarkeit zu entlasten. Dies ist nach Ansicht der antragstellenden Länder nötig, um die erheblichen Belastungen auszugleichen, die seit Inkrafttreten der so genannten Hartz-IV-Reform durch die Übertragung zusätzlicher Zuständigkeiten für Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende und Asylbewerberleistungen für diesen Gerichtszweig entstanden sind. Vorgesehen ist, bestimmte schlankere Regelungen aus dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu übernehmen. So soll eine Berufung gegen erstinstanzliche Urteile generell nur nach Zulassung möglich sein. In der zweiten Instanz sollen ein Vertretungszwang und Präklusionsvorschriften eingeführt werden. (...)"

    Quelle: http://www.bundesrat.de/n...

    Ein ganz wesentlicher Aspekt war dabei die Einführung einer Kostenpflicht bei Sozialgerichtsverfahren im Rahmen von Hartz-IV-Klagen. Damit wollte man den Rechtsweg beschneiden und die Betroffenen von berechtigten Klagen gegen fehlerhafte Bescheide massiv abhalten. Wulff war das damals sehr wichtig...

    Dass die Wahl von Christian Wulff eine doppelt strategische Entscheidung
    von IM Erika gegen Gauck war, der weiss was in ihrer Stasi Akte steht,
    also, wie gehabt, in bester Tradition des Historikers Helmut Kohl steht,
    der auf dem Rücken des toten Willy Brandts sich zum Vater der Einheit stilisierte,
    war klar.

    Meine Lachnummer war das Bild im Stern, da sie auf dem Schoss von H.K. sitzt.
    Wir haben gewählt und das somit auch verdient.

    Die Union ist seit Ende WK II bekannt dafür, wir haben die Ämter inne,
    damit sind wir auch automatisch ausserhalb jeglicher Kritik.

    Kohl zu Blüm: "Mach de Aff".

    Dass man als Ministerpräsident eines Bundeslandes sich einer solchen Abhängigkeit
    ergibt, ist ein klarer Beweis dafür, dass wir eine Bananenrepublik sind.

    Der Kölnsche Klüngel hat sich nach Niedersachsen verschoben,

    Die anstehenden Strafverfahren werden umfangreichen Gesprächsstoff in 2012 liefern

    die Gier, wie sie Michael Douglas in Wall Street beschreibt, klärt die Dinge.

    Die anstehenden Strafverfahren werden eine Neudefinition bewirken

    Wie wäre es denn noch hier mit einer schönen "Schnurre", die Christian Wulff und die von ihm geführte Landesregierung in Niedersachsen 2006 als Gesetzentwurf in den Bundesrat mit einbrachte:

    "Plenarsitzung des Bundesrates vom 16.Oktober 2006
    (...)
    TOP 7
    Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes
    - Antrag der Länder Hamburg und Niedersachsen -
    - Drucksache 34/05 -

    Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Sozialgerichtsbarkeit zu entlasten. Dies ist nach Ansicht der antragstellenden Länder nötig, um die erheblichen Belastungen auszugleichen, die seit Inkrafttreten der so genannten Hartz-IV-Reform durch die Übertragung zusätzlicher Zuständigkeiten für Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende und Asylbewerberleistungen für diesen Gerichtszweig entstanden sind. Vorgesehen ist, bestimmte schlankere Regelungen aus dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu übernehmen. So soll eine Berufung gegen erstinstanzliche Urteile generell nur nach Zulassung möglich sein. In der zweiten Instanz sollen ein Vertretungszwang und Präklusionsvorschriften eingeführt werden. (...)"

    Quelle: http://www.bundesrat.de/n...

    Ein ganz wesentlicher Aspekt war dabei die Einführung einer Kostenpflicht bei Sozialgerichtsverfahren im Rahmen von Hartz-IV-Klagen. Damit wollte man den Rechtsweg beschneiden und die Betroffenen von berechtigten Klagen gegen fehlerhafte Bescheide massiv abhalten. Wulff war das damals sehr wichtig...

    Dass die Wahl von Christian Wulff eine doppelt strategische Entscheidung
    von IM Erika gegen Gauck war, der weiss was in ihrer Stasi Akte steht,
    also, wie gehabt, in bester Tradition des Historikers Helmut Kohl steht,
    der auf dem Rücken des toten Willy Brandts sich zum Vater der Einheit stilisierte,
    war klar.

    Meine Lachnummer war das Bild im Stern, da sie auf dem Schoss von H.K. sitzt.
    Wir haben gewählt und das somit auch verdient.

    Die Union ist seit Ende WK II bekannt dafür, wir haben die Ämter inne,
    damit sind wir auch automatisch ausserhalb jeglicher Kritik.

    Kohl zu Blüm: "Mach de Aff".

    Dass man als Ministerpräsident eines Bundeslandes sich einer solchen Abhängigkeit
    ergibt, ist ein klarer Beweis dafür, dass wir eine Bananenrepublik sind.

    Der Kölnsche Klüngel hat sich nach Niedersachsen verschoben,

    Die anstehenden Strafverfahren werden umfangreichen Gesprächsstoff in 2012 liefern

    die Gier, wie sie Michael Douglas in Wall Street beschreibt, klärt die Dinge.

    Die anstehenden Strafverfahren werden eine Neudefinition bewirken

  2. Besonders bemerkenswert sind in der Causa Wulff die Parallelitäten mit der Causa zu Guttenberg: auch dort wurde konsequent mit zweierlei Maß gemessen, auch dort wurden konsequent "andere Wertmaßstäbe" eingefordert. Jeder Angestellte im Öffentlichen Dienst, jeder Beamter muss bei solchen Sachverhalten - zu recht - mit der sofortigen fristlosen Kündigung und mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, denn ein derartiges Verhalten, wie es Wullf jetzt an den Tag legt, ist mit den Grundsätzen deutscher Rechtsstaatlichkeit nicht zu vereinbaren.

    Im vorliegenden Fall versteckt man sich politischerseits - und hier richtet sich meine Kritik nicht nur an die schwarz-gelbe Bundesregierung, sonern auch an die Opposition - hinter dem Amt des Bundespräsidenten. Der Öffentlichkeit ist so ein Verhalten praktisch gar nicht zu vermitteln. Dort ist jetzt nämlich wieder einmal der Eindruck entstanden, dass sich Ehrlichkeit und Redlichkeit nicht lohnen. Was für ein Vorblild bitte soll dieser "Bundespräsident" denn für die nachwachsenden Generationen sein?

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    2." Der Öffentlichkeit ist so ein Verhalten praktisch gar nicht zu vermitteln."

    Es geht hier im Tricksereien, um "eine Hand wäscht die andere" und Unsummen Geld,das hat in einer Demokratie ganz oben nichts zu suchen!Da müssen andere Ansprüche und Maßstäbe gelten!!
    Ich glaube wenn wulff nochmal von Ehrlichkeit oder Anstand oder Solidarität bzw ähnlichem spricht,lacht doch jeder nur noch!

    • Dr. No
    • 21.12.2011 um 9:08 Uhr

    Dem kann man nur zustimmen,
    ich frage mich woher die angeblichen 70% Zustimmung kommen die Wulff noch haben soll!

    Wenn man bedenkt,was mit ihnen passieren würde, wenn sie als z.B. Stadtkämmerer oder Bauderzernent einen ähnlichen gelagerten Kredit einer xbeliebigen Stadt, von einem Bauunternehmer bekommen und das kommt raus ?
    Das wird ein Rausschmiss erster Klasse, mit Schwertern und Brillianten ! Danach pinkelt sie kein Hund mehr an !

    Ich finde diese Diskussion mehr als müssig !
    Rücktritt sofort !

    Ich fordere den Rücktritt. Ein Mann der sich in der kleinsten politischen Einheit die es gibt, sich so schäbig
    verhält, seine damalige Frau mit einem außerehelichem
    Kind demütigt. Da war er schon Ministerpräsident.
    DA kann dann wohl davon ausgehen, dass er es von Anstand und Moral auch in anderen Dingen nicht so genau nimmt,
    wie jetzt bewiesen.
    Auch machen die beiden keine besondere Eindruck. Bettina Wulff
    feht es an Selbstbewußtsein, an positiverselbstbewußter
    Ausstrahlung, ich beziehe mich auf die Aufnahme in der Bunten im Abendkleid. Träft manchmal Kleiderschnitte einer 80 jährigen.

    ......aber es ist doch nicht erst seid Guttenberg bekannt das unsere Politische Kaste nicht bereit ist bei sich gleiche Moralische Maßstäbe, wie beim normalen Bürger, anzulegen.
    In 10 Jahren wird man einen Politiker wie Wulff Beifall zollen weil er den Kredit zurückbezahlt hat und es nicht als sein gutes Recht ansieht das Geld zu behalten und allen eine Nase dreht.

    Nicht das sie mich falsch verstehen. Der Mann gehört aus dem Amt gejagt.
    Aber freiwillig gehen wird er nicht.
    Immerhin ist WW auch eine völlige Fehlbesetzung aber zu gehen kommt auch ihm nicht in den Sinn.

    Ist nun mal so. Die Anständigen haben in der Politik keine Zukunft.
    Alles was man hoffen kann ist das etwas für den kleinen Mann abfällt wenn sie ihre Hinterzimmer Geschäfte Planen.
    Alles andere ist nur Illusion.

    • fanta4
    • 21.12.2011 um 10:34 Uhr

    Salami-Taktik vom feinsten.

    Tja, wenn nur kurz die Decke gelüftet wird, kommt schon der ganze Gestank zum vorschein.

    Die CDU scheint ein Sammelbecken für zwielichtige Typen zu sein.

    Ob Guttenberg, oder Schäuble.
    Oder der Mädchen-Liebhaber Christian von Boetticher.
    Nur, um einige zu nennen.

    Und zu alledem hat Merkel vollstes vertrauen????

    Armes Deutschland.

    • cassis
    • 21.12.2011 um 10:35 Uhr

    Inzwischen sind durch Wulff und Ähnliche die zarten Pflänzchen der Demokratie, und die sind in der BRDeu nicht si dicht gesät, in arge Mitleidenschaft gezogen, wenn nicht gar zertreten worden.

    Ich glaube, das ist auch die Ursache dafür, warum besonders durch deutsche Mitschreiber für Europa mehr Demokratie gefordert wird. Weil eben unser Staat, besonders die Bundesebene diesbezüglich große Defizite aufweist und eigentlich gar nicht mehr zu reformieren ist. Insgesamt ist die "Berliner Republik" gescheitert. Es bedarf einer Verfassunggebenden Versammlung mit nachherigem Volksentscheid. Falls überhaupt vom Souverän gewünscht wird, dass ein deutscher Staat in dieser übergreifenden Form unterhalb der europäischen Ebene weiter bestehen soll.
    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se

    • camel1
    • 21.12.2011 um 11:35 Uhr

    ... siehe den VS in Thüringen. Der begeht Landes- und Hochverrat und unterstützt nach Kräften den Braunen Brei und kommt doch völlig ungeschoren davon. Dagegen sind die Affärchen von Wulff nix. Und in diesem Sinne hab ich lieber ihn als Präsidenten als Neonazis im VS. Ich finde, dass er außerdem einen ziemlich guten Job in seinem jetzigen Amt gemacht hat und hätten die Medien nicht drei Tage die selbe Frage ohne neunen Erkenntnisgewinn immer wieder wiederholt, wäre der Schaden für das Amt auch nicht so immens gewesen. Letztlich wird sowieso nur die Feststellung bleiben, dass das Geld von ihr kam, dass es ihre Unterschrift war und das es deshalb juristisch eben einwandfrei war. Fertig. Das er (ihr Mann) bei 500.000 € Kenntnis gehabt haben muss, war jetzt auch nicht so überraschend :) ( wäre sonst auch eine merkwürdige Ehe ) Und mehr wird dabei sowieso nicht rauskommen ausser, das die Medien weiter Kasse auf Kosten des Amtes machen. Und von der Werbegeschichte hat er natürlich auch nix gewusst. Ein Schelm wer da böses denkt...

    2." Der Öffentlichkeit ist so ein Verhalten praktisch gar nicht zu vermitteln."

    Es geht hier im Tricksereien, um "eine Hand wäscht die andere" und Unsummen Geld,das hat in einer Demokratie ganz oben nichts zu suchen!Da müssen andere Ansprüche und Maßstäbe gelten!!
    Ich glaube wenn wulff nochmal von Ehrlichkeit oder Anstand oder Solidarität bzw ähnlichem spricht,lacht doch jeder nur noch!

    • Dr. No
    • 21.12.2011 um 9:08 Uhr

    Dem kann man nur zustimmen,
    ich frage mich woher die angeblichen 70% Zustimmung kommen die Wulff noch haben soll!

    Wenn man bedenkt,was mit ihnen passieren würde, wenn sie als z.B. Stadtkämmerer oder Bauderzernent einen ähnlichen gelagerten Kredit einer xbeliebigen Stadt, von einem Bauunternehmer bekommen und das kommt raus ?
    Das wird ein Rausschmiss erster Klasse, mit Schwertern und Brillianten ! Danach pinkelt sie kein Hund mehr an !

    Ich finde diese Diskussion mehr als müssig !
    Rücktritt sofort !

    Ich fordere den Rücktritt. Ein Mann der sich in der kleinsten politischen Einheit die es gibt, sich so schäbig
    verhält, seine damalige Frau mit einem außerehelichem
    Kind demütigt. Da war er schon Ministerpräsident.
    DA kann dann wohl davon ausgehen, dass er es von Anstand und Moral auch in anderen Dingen nicht so genau nimmt,
    wie jetzt bewiesen.
    Auch machen die beiden keine besondere Eindruck. Bettina Wulff
    feht es an Selbstbewußtsein, an positiverselbstbewußter
    Ausstrahlung, ich beziehe mich auf die Aufnahme in der Bunten im Abendkleid. Träft manchmal Kleiderschnitte einer 80 jährigen.

    ......aber es ist doch nicht erst seid Guttenberg bekannt das unsere Politische Kaste nicht bereit ist bei sich gleiche Moralische Maßstäbe, wie beim normalen Bürger, anzulegen.
    In 10 Jahren wird man einen Politiker wie Wulff Beifall zollen weil er den Kredit zurückbezahlt hat und es nicht als sein gutes Recht ansieht das Geld zu behalten und allen eine Nase dreht.

    Nicht das sie mich falsch verstehen. Der Mann gehört aus dem Amt gejagt.
    Aber freiwillig gehen wird er nicht.
    Immerhin ist WW auch eine völlige Fehlbesetzung aber zu gehen kommt auch ihm nicht in den Sinn.

    Ist nun mal so. Die Anständigen haben in der Politik keine Zukunft.
    Alles was man hoffen kann ist das etwas für den kleinen Mann abfällt wenn sie ihre Hinterzimmer Geschäfte Planen.
    Alles andere ist nur Illusion.

    • fanta4
    • 21.12.2011 um 10:34 Uhr

    Salami-Taktik vom feinsten.

    Tja, wenn nur kurz die Decke gelüftet wird, kommt schon der ganze Gestank zum vorschein.

    Die CDU scheint ein Sammelbecken für zwielichtige Typen zu sein.

    Ob Guttenberg, oder Schäuble.
    Oder der Mädchen-Liebhaber Christian von Boetticher.
    Nur, um einige zu nennen.

    Und zu alledem hat Merkel vollstes vertrauen????

    Armes Deutschland.

    • cassis
    • 21.12.2011 um 10:35 Uhr

    Inzwischen sind durch Wulff und Ähnliche die zarten Pflänzchen der Demokratie, und die sind in der BRDeu nicht si dicht gesät, in arge Mitleidenschaft gezogen, wenn nicht gar zertreten worden.

    Ich glaube, das ist auch die Ursache dafür, warum besonders durch deutsche Mitschreiber für Europa mehr Demokratie gefordert wird. Weil eben unser Staat, besonders die Bundesebene diesbezüglich große Defizite aufweist und eigentlich gar nicht mehr zu reformieren ist. Insgesamt ist die "Berliner Republik" gescheitert. Es bedarf einer Verfassunggebenden Versammlung mit nachherigem Volksentscheid. Falls überhaupt vom Souverän gewünscht wird, dass ein deutscher Staat in dieser übergreifenden Form unterhalb der europäischen Ebene weiter bestehen soll.
    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se

    • camel1
    • 21.12.2011 um 11:35 Uhr

    ... siehe den VS in Thüringen. Der begeht Landes- und Hochverrat und unterstützt nach Kräften den Braunen Brei und kommt doch völlig ungeschoren davon. Dagegen sind die Affärchen von Wulff nix. Und in diesem Sinne hab ich lieber ihn als Präsidenten als Neonazis im VS. Ich finde, dass er außerdem einen ziemlich guten Job in seinem jetzigen Amt gemacht hat und hätten die Medien nicht drei Tage die selbe Frage ohne neunen Erkenntnisgewinn immer wieder wiederholt, wäre der Schaden für das Amt auch nicht so immens gewesen. Letztlich wird sowieso nur die Feststellung bleiben, dass das Geld von ihr kam, dass es ihre Unterschrift war und das es deshalb juristisch eben einwandfrei war. Fertig. Das er (ihr Mann) bei 500.000 € Kenntnis gehabt haben muss, war jetzt auch nicht so überraschend :) ( wäre sonst auch eine merkwürdige Ehe ) Und mehr wird dabei sowieso nicht rauskommen ausser, das die Medien weiter Kasse auf Kosten des Amtes machen. Und von der Werbegeschichte hat er natürlich auch nix gewusst. Ein Schelm wer da böses denkt...

  3. Isses nicht lustig - wenn's nicht so traurig wäre, dass die gesamte Regierung diesem Mann immer noch eine "Credibility" einräumt, die er im Volke längst verloren hat.

    37 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Angela Merkel hat einen Job zu verlieren... Sie hat Wulff ins Amt gebracht und ihn gegen den Widerstand in den eigenen Reihen durchgesetzt, er ist IHR persönlicher Präsident. Und da werden gewisse Parallelitäten zum ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke deutlich - der Adenauers persönlicher Präsident war, nachdem dem Alte aus Rhödorf die Lust auf das Amt vergangen war, weil ihm das niemand mit zusätzlichen Machtbefugnissen ausstatten wollte.

    Stürzt jetzt Wulff, dann stürzt Merkel mit. Und mehr noch: mit sogenannten christlich-liberalen Mehrheiten ist auf lange Sicht nicht zu rechnen. Erst recht dann nicht, wenn Wulff in ein paar Tagen seine "Weihnachtsansprache" noch hat halten dürfen. Für die kann er nur noch Gelächter ernten - wie weiland der völlig mit dem Amt überforderte Heinrich Lübke.

    angeblich soll das Volk zu 70% gegen einen Rücktritt sein, also Nachsicht üben. Vorausgesetzt jene Umfrage besitzt einen "empirischen" Wert, wie steht es dann mit Ihrer gegensätzlichen Meinung zur verlorenen Volkesgunst?

    Die Anerkennung und den Respekt, den das Amt des Bundespräsidenten erfordert, hat Herr Wulff doch in weiten Teilen der Bevölkerung nie gehabt!
    Und wenn nun "Umfrageergebnisse" publiziert werden, wonach sich eine Mehrheit für einen Verbleib von Herrn Wulff im Amt ausspricht, dann halte ich die Befragung wenig repräsentativ.
    War das wirklich schon alles aus den Vorteilsnahmen?
    Ein guter Journalist recherchiert....

    seine Glaubwürdigkeit doch nicht verloren, denn 70% wollen nicht seinen Rücktritt. Und nur knapp unter 50% glauben, dass er "ehrlich" ist. Ein Trauerspiel auf öffentlicher Bühne, kredenzt als "Stilfragen."

    Angela Merkel hat einen Job zu verlieren... Sie hat Wulff ins Amt gebracht und ihn gegen den Widerstand in den eigenen Reihen durchgesetzt, er ist IHR persönlicher Präsident. Und da werden gewisse Parallelitäten zum ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke deutlich - der Adenauers persönlicher Präsident war, nachdem dem Alte aus Rhödorf die Lust auf das Amt vergangen war, weil ihm das niemand mit zusätzlichen Machtbefugnissen ausstatten wollte.

    Stürzt jetzt Wulff, dann stürzt Merkel mit. Und mehr noch: mit sogenannten christlich-liberalen Mehrheiten ist auf lange Sicht nicht zu rechnen. Erst recht dann nicht, wenn Wulff in ein paar Tagen seine "Weihnachtsansprache" noch hat halten dürfen. Für die kann er nur noch Gelächter ernten - wie weiland der völlig mit dem Amt überforderte Heinrich Lübke.

    angeblich soll das Volk zu 70% gegen einen Rücktritt sein, also Nachsicht üben. Vorausgesetzt jene Umfrage besitzt einen "empirischen" Wert, wie steht es dann mit Ihrer gegensätzlichen Meinung zur verlorenen Volkesgunst?

    Die Anerkennung und den Respekt, den das Amt des Bundespräsidenten erfordert, hat Herr Wulff doch in weiten Teilen der Bevölkerung nie gehabt!
    Und wenn nun "Umfrageergebnisse" publiziert werden, wonach sich eine Mehrheit für einen Verbleib von Herrn Wulff im Amt ausspricht, dann halte ich die Befragung wenig repräsentativ.
    War das wirklich schon alles aus den Vorteilsnahmen?
    Ein guter Journalist recherchiert....

    seine Glaubwürdigkeit doch nicht verloren, denn 70% wollen nicht seinen Rücktritt. Und nur knapp unter 50% glauben, dass er "ehrlich" ist. Ein Trauerspiel auf öffentlicher Bühne, kredenzt als "Stilfragen."

  4. Wie soll man einem Jugendlichen beibringen, daß sich Ehrlichkeit und Anstengung lohnen, wenn sogar die Politik nur mit "Vorbildern" wie Wulff, Guttenberg, Schäuble u. dergl. v. m. aufzuwarten hat?

    Rücktritt und eine unabhängige Strafverfolgung wären jetzt angesagt. Alles andere wäre ein weiterer Nagel im Sarg dieser doch so schön konzipierten Demokratie.

    43 Leserempfehlungen
  5. sondern erlöse uns von diesen Übeln. Vitamin B, ein unverzichtbares Mittel in dieser Welt, nur leider kollidiert
    dieses probate Schiermittel mit den hehren Ansprüchen dieser
    Figuren. Wie war das mit dem Odeur des Fisches?
    Frohes Fest und laßt die Köpfchen nicht hängen.

    11 Leserempfehlungen
  6. ...ich warte jetzt nur noch auf das präsidiale
    "Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort...."

    42 Leserempfehlungen
  7. Angela Merkel hat einen Job zu verlieren... Sie hat Wulff ins Amt gebracht und ihn gegen den Widerstand in den eigenen Reihen durchgesetzt, er ist IHR persönlicher Präsident. Und da werden gewisse Parallelitäten zum ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke deutlich - der Adenauers persönlicher Präsident war, nachdem dem Alte aus Rhödorf die Lust auf das Amt vergangen war, weil ihm das niemand mit zusätzlichen Machtbefugnissen ausstatten wollte.

    Stürzt jetzt Wulff, dann stürzt Merkel mit. Und mehr noch: mit sogenannten christlich-liberalen Mehrheiten ist auf lange Sicht nicht zu rechnen. Erst recht dann nicht, wenn Wulff in ein paar Tagen seine "Weihnachtsansprache" noch hat halten dürfen. Für die kann er nur noch Gelächter ernten - wie weiland der völlig mit dem Amt überforderte Heinrich Lübke.

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  8. Neben der Frage, ob bzw. wann Wulff zurcktritt, wäre interessant zu wissen, wer dieses Spiel, das für die Demokratie Segen und Fluch zugleich ist, mit welchen Interessen betreibt.

    Der Mechanismus dahinter scheint immer der gleiche zu sein, einer Enthüllung folgt die nächste, nach den ersten Dementis folgen nach der Salamitaktik die Eingeständnisse und dann meist ein Rücktritt.

    Wer will, das Wulff weicht?

    Die Presse? Ausgerechnet die Presse, der immer wieder vorgeworfen wird , gesteuert durch die Hände der Mächtigen keine andere Rolle als die des Hofberichterstatters zu spielen?

    Die politischen Gegner aus dem Oppositionslager? Die scheinen das Treiben ja eher nur zu kommentieren, nicht aber zu initiieren.

    Seine eigenen "Freunde"? Schon seltsam, dass gerade einige von denen öffentlich plaudern, mit denen die augenscheinlich krummen Geschäfte gelaufen sind.

    Ein Mord im Kreise der Familie? Es scheint so.
    So bleibt die Frage nach dem Motiv.

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    Angesichts der unvorstellbaren Schwäche der aktuellen schwarz-gel(d)-ben Bundesregierung, den offenkundigen Problemen der FDP mit der innerparteilichen Demokratie, dem nicht nachvollziehbaren Zick-Zack-Kurs des Hüh und Hott, gibt es viele Kräfte in diesem Land, die mehr als unzufrieden sind. Und diese massive Unzufriedenheit erstreckt sich nicht allein auf das Lage links von Union und FDP - es reicht tief in deren Lager hinein.

    Man macht sich halt keine Freunde, wenn man konsequent mit zweierlei Maß misst und für sich selbst allein die Rosinen beansprucht. Es kommt auch alles andere als gut an, wenn der Eindruck entsteht, der Rechtsstaat mit seinem Gleichheitsgrundsatz, ja die gesamte Verfassung würde mit Füßen getreten. Irgendwann sind dann viele Hunde des Hasen Tod.

    Wulff muss zurücktreten - alles andere geht gar nicht mehr.

    Interessant aber wird wohl das Spektakel, bis die Qual ein Ende hat. Denn im Moment haben wir ja folgende Gefechtslage:

    - BILD, WELT und SPIEGEL bringen scheibchenweise neue Details ans Licht. Insbesondere bei der BILD muss man immer hinterfragen, wer ein Interesse an der Kampagne hat.

    - Kardinal Meisner hat bereits den Rücktritt nahegelegt. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund interessant, dass Wulff als Katholik von dem Klerus ja zunächst im Amt bejubelt wurde, aber spätestens seit seinen kritischen Anmerkungen zum Verhalten der RKK gegenüber Geschiedenen-Wiederverheirateten wohl den Rückhalt bei der radikalen Meisner-Fraktion verloren hat.

    - Die Opposition hält sich ebenfalls zurück bei Rücktrittsforderungen, weil denen bis zur Wahl in Schleswig-Holstein die Mehrheit in der Bundesversammlung fehlt.

    Wer angesichts dieser 'Familienaufstellung' noch von 'Respekt vor dem Amt' faselt, befindet sich wohl noch im Glühweinrausch!

    ich war auch ganz erstaunt dass jemand eine private SMS die Wulff den Geerkens geschrieben hatte angeblich plötzlich in der BILD landet oder dass hier Leute schreiben die angeblich wissen was Wulff vor 11 Jahren über Bundespräsident Rau im FOKUS gesagt hat.

    Ansonsten hat Wulff doch nicht bestritten dass der Vertrag selbst von Geerkens AUSGEHANDELT wurde. Der Kredit stammt aber von Geerkens Frau.Ich meine ..es handelt sich um einen PRIVATkredit...aber wer weiss vielleicht hat Geerkens den Wulff auch erpresst und plaudert nun.

    Ich find die ganze Story so lächerlich aber wenn sie dazu dient das jetzt selbst Lieschen Müller erkennt dass die GANZE Politik korrupt ist solls mir recht sein.

    Niemand wird irgendeinen politisch engagierten Menschen in den mittleren un oberen Reihen finden der "unbefangen" ist!

    Wir müssen für unser Leben eigene Entscheidungen treffen und sie nicht der Politik überlassen.Bis jetzt haben wir noch soviel Demokratie dies zutun.

    • kfmb
    • 21.12.2011 um 9:53 Uhr

    konnte noch nicht wissen, was geschehen und wie der Bundespräsident reagieren würde. Das Motiv desjenigen, der die Sache so leidenschaftlich verfolgt (es werden ja immer mehr Zeitungen, die über nichts anderes mehr berichten als über diese Petitesse), könnte durch folgende Frage erhellt werden:
    Wer kennt Wulff so gut, dass er sich vorstellen konnte, dass diese Falle zuschnappt und er darin gefangen bleibt? Anders gefragt: Wer oder welches Medium kennt das Spiel des Grube-Grabens und Abwartens, ob er oder sie hineinfällt?

    Dieses Spiel hat offensichtlich immer die gleichen Regeln: kleine Spur legen, jemanden anbeißen lassen, die Grube vergrößern und dann mit Zeitlupe jedes Kommentar und jede Reaktion des Politikers einfangen und wiedergeben. So wird die eigene Grube durch den betroffenen Politiker dann selbst noch weiter ausgegraben. Er oder sie wird schon Fehler machen (wer würde nicht??). Die Fehler wiederum werden benutzt, um die Glaubwürdigkeit noch weiter zu zertrümmern. Guttenberg ist voll in die Grube reingefallen. Derjenige, der sie ihm gegraben hatte, kannte seinen eitlen Charakter nur zu gut, um absehen zu können, dass er auch nicht mehr rauskommt. Das gleiche nun beim Präsidenten. Wird er in der Grube gefangen bleiben?

    Also wer glaubt, dass politische Opposition immer laut polternd agieren muss, verkennt die List, die ihr auch zur Verfügung steht. Ich nehme an, dass SPD und Grüne schon den Wahlkampf gestartet haben.

    Angesichts der unvorstellbaren Schwäche der aktuellen schwarz-gel(d)-ben Bundesregierung, den offenkundigen Problemen der FDP mit der innerparteilichen Demokratie, dem nicht nachvollziehbaren Zick-Zack-Kurs des Hüh und Hott, gibt es viele Kräfte in diesem Land, die mehr als unzufrieden sind. Und diese massive Unzufriedenheit erstreckt sich nicht allein auf das Lage links von Union und FDP - es reicht tief in deren Lager hinein.

    Man macht sich halt keine Freunde, wenn man konsequent mit zweierlei Maß misst und für sich selbst allein die Rosinen beansprucht. Es kommt auch alles andere als gut an, wenn der Eindruck entsteht, der Rechtsstaat mit seinem Gleichheitsgrundsatz, ja die gesamte Verfassung würde mit Füßen getreten. Irgendwann sind dann viele Hunde des Hasen Tod.

    Wulff muss zurücktreten - alles andere geht gar nicht mehr.

    Interessant aber wird wohl das Spektakel, bis die Qual ein Ende hat. Denn im Moment haben wir ja folgende Gefechtslage:

    - BILD, WELT und SPIEGEL bringen scheibchenweise neue Details ans Licht. Insbesondere bei der BILD muss man immer hinterfragen, wer ein Interesse an der Kampagne hat.

    - Kardinal Meisner hat bereits den Rücktritt nahegelegt. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund interessant, dass Wulff als Katholik von dem Klerus ja zunächst im Amt bejubelt wurde, aber spätestens seit seinen kritischen Anmerkungen zum Verhalten der RKK gegenüber Geschiedenen-Wiederverheirateten wohl den Rückhalt bei der radikalen Meisner-Fraktion verloren hat.

    - Die Opposition hält sich ebenfalls zurück bei Rücktrittsforderungen, weil denen bis zur Wahl in Schleswig-Holstein die Mehrheit in der Bundesversammlung fehlt.

    Wer angesichts dieser 'Familienaufstellung' noch von 'Respekt vor dem Amt' faselt, befindet sich wohl noch im Glühweinrausch!

    ich war auch ganz erstaunt dass jemand eine private SMS die Wulff den Geerkens geschrieben hatte angeblich plötzlich in der BILD landet oder dass hier Leute schreiben die angeblich wissen was Wulff vor 11 Jahren über Bundespräsident Rau im FOKUS gesagt hat.

    Ansonsten hat Wulff doch nicht bestritten dass der Vertrag selbst von Geerkens AUSGEHANDELT wurde. Der Kredit stammt aber von Geerkens Frau.Ich meine ..es handelt sich um einen PRIVATkredit...aber wer weiss vielleicht hat Geerkens den Wulff auch erpresst und plaudert nun.

    Ich find die ganze Story so lächerlich aber wenn sie dazu dient das jetzt selbst Lieschen Müller erkennt dass die GANZE Politik korrupt ist solls mir recht sein.

    Niemand wird irgendeinen politisch engagierten Menschen in den mittleren un oberen Reihen finden der "unbefangen" ist!

    Wir müssen für unser Leben eigene Entscheidungen treffen und sie nicht der Politik überlassen.Bis jetzt haben wir noch soviel Demokratie dies zutun.

    • kfmb
    • 21.12.2011 um 9:53 Uhr

    konnte noch nicht wissen, was geschehen und wie der Bundespräsident reagieren würde. Das Motiv desjenigen, der die Sache so leidenschaftlich verfolgt (es werden ja immer mehr Zeitungen, die über nichts anderes mehr berichten als über diese Petitesse), könnte durch folgende Frage erhellt werden:
    Wer kennt Wulff so gut, dass er sich vorstellen konnte, dass diese Falle zuschnappt und er darin gefangen bleibt? Anders gefragt: Wer oder welches Medium kennt das Spiel des Grube-Grabens und Abwartens, ob er oder sie hineinfällt?

    Dieses Spiel hat offensichtlich immer die gleichen Regeln: kleine Spur legen, jemanden anbeißen lassen, die Grube vergrößern und dann mit Zeitlupe jedes Kommentar und jede Reaktion des Politikers einfangen und wiedergeben. So wird die eigene Grube durch den betroffenen Politiker dann selbst noch weiter ausgegraben. Er oder sie wird schon Fehler machen (wer würde nicht??). Die Fehler wiederum werden benutzt, um die Glaubwürdigkeit noch weiter zu zertrümmern. Guttenberg ist voll in die Grube reingefallen. Derjenige, der sie ihm gegraben hatte, kannte seinen eitlen Charakter nur zu gut, um absehen zu können, dass er auch nicht mehr rauskommt. Das gleiche nun beim Präsidenten. Wird er in der Grube gefangen bleiben?

    Also wer glaubt, dass politische Opposition immer laut polternd agieren muss, verkennt die List, die ihr auch zur Verfügung steht. Ich nehme an, dass SPD und Grüne schon den Wahlkampf gestartet haben.

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