Bundespräsident Neue Details im Fall Wulff
Baukredit, Privaturlaub bei Unternehmern, Wahlkampfhilfe – die Liste der Vorwürfe gegen Wulff wird länger. Der Magnat Maschmeyer hat ihm eine Anzeigenkampagne finanziert.

Christian Wulff, während einer offiziellen Sommerreise als Ministerpräsident 2010
Neue, erklärungsbedürftige Vorgänge aus seiner Amtszeit als Ministerpräsident belasten Bundespräsident Christian Wulff. So soll der niedersächsische Unternehmer Carsten Maschmeyer 2008 eine Anzeigen-Kampagne für ein Interview-Buch bezahlt haben, in dem Wulff sein privates und politisches Leben beschreibt. Titel: "Besser die Wahrheit".
Wie die Bild-Zeitung berichtet, hatte der Gründer des Finanzdienstleisters AWD für die Zeitungsanzeigen etwa 42.700 Euro aus seinem Privatvermögen ausgegeben. Mit den Annoncen bewarb der Verlag Hoffmann und Campe im Herbst 2007 während des niedersächsischen Landtagswahlkampfs das Buch. Wulff präsentierte sich in diesen Wochen als Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat für eine weitere Amtszeit.
Die Anzeigen erschienen in mehreren Regionalzeitungen Niedersachsens. Maschmeyer zahlte die vom Verlag vorgeschossenen Beträge wenige Wochen nach der Wiederwahl Wulffs an Hoffmann & Campe. Er habe "die Anzeigen privat bezahlt", sie jedoch nicht steuerlich geltend gemacht, sagte Maschmeyer der Bild. Mit Wulff habe er darüber nicht gesprochen. Dessen Anwalt Gernot Lehr wird von der Zeitung zitiert, Wulff habe von den Zahlungen Maschmeyers nicht gewusst.
Das Interview-Buch sollte dem Bericht zufolge die Wahlchancen Wulffs steigern. Die Partei habe seinerzeit einige Tausend Exemplare gekauft und sie als Wahlwerbung für den damaligen Ministerpräsidenten verschenkt, berichtet die Zeitung.
Unternehmen spenden häufig für Wahlkämpfe der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten. Die Summen müssen die Parteien in ihren Rechenschaftsberichten angeben. Die indirekte Zahlung Maschmeyers an den Verlag könnte gegen das Gesetz zur Parteienfinanzierung verstoßen haben.
Ein ähnliches Verfahren hatte Wulff laut der Zeitung 1998 noch selbst kritisiert: Damals bezahlte Maschmeyer anonym Anzeigen für den SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder. Landtags-Oppositionsführer Wulff soll damals einen Verstoß gegen das Gesetz zur Parteienfinanzierung gesehen haben.
Bisher hat der Bundespräsident allem Verdacht widerstanden, er habe sich in seiner Zeit als Ministerpräsident von anderen abhängig gemacht. Ausgangspunkt der Vorwürfe aus der Opposition war ein Kredit zum Bau seines Privathauses, den er über ein Konto der Frau des befreundeten Unternehmers Egon Geerkens erhielt. Hinzu kam der Verdacht, dass mehrere Urlaubsaufenthalte Wulffs bei befreundeten Unternehmern mit seinem Amt in Verbindung stehen könnten.
Wulff hatte sich im Sommer 2010 kurz nach seiner Wahl zum Staatsoberhaupt auch in einer Ferienanlage Maschmeyers auf Mallorca eingemietet. Am Sonntag hatte er eine Liste von Urlauben veröffentlichen lassen. Danach verbrachte er als Regierungschef zwischen 2003 und 2010 insgesamt sechs Aufenthalte bei Freunden in Spanien, Italien, Florida und auf Norderney.
- Datum 20.12.2011 - 07:25 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Wulffs Anwälte dementieren.
Wulff wusste nicht, dass er das nicht wusste.
Denn eigentlich war es eine entfernte Verwandte der Frau eines Freundes des Schwagers, die nicht wusste, dass der Kredit für die Anzeigenkampagne des Buches - das in Warheit nicht Wulff, sondern sein Pferd geschrieben hat (das Pferd war nur umsonst geliehen, aber nie gekauft, von wem auch immer) und mit dessen Einnahmen das Haus finanziert wurde, von dem Wulff nicht wusste, dass er darin lebt - dass also dieser Kredit nichts, aber auch gar nichts mit kostengünstigen Urlaubsaufenthalten in Unterkünften von Geschäftsleuten, die sonst nichts mit Wulff zu tun hatten und sich nicht mehr daran erinnen können, warum sie ihn eigentlich eingeladen hatten und wer er überhaupt ist, zu tun hat.
Hätte Wulff selbst gewusst, dass er nicht wusste, dass ein Freund, der ihn eigentlich gar nicht kannte, für das Buch seines geliehenen Pferdes (dessen Namen er vergessen hat) eine für ihn kostenfreie nie von ihm wahrgenommene Anzeigenkampagne in ihm unbekannten Medien wie sogenannten 'Zeitungen' gesponsort hattte, hätte er keinen Grund gehabt zu dementieren, dass es gar nichts zu dementieren gibt.
Abgesehen davon, kam dieses Dementi nicht von ihm, sondern von irgendwelchen Anwälten, die er nicht näher kannte.
Er, Christian Wulff, hat im Grunde weder mit dieser Sache, noch mit irgendeiner anderen, noch mit sich selbst, irgendetwas zu tun.
Das ist sehr gut beschrieben, wie es sich auch mir darstellt.
Realsatire.
Ich finde dieses rumgeeier ätzend. Jedes Mal wenn ich in die Nachrichten schaue, gibt es von dem Bundespräsidenten neue Nachrichten. Nicht, daß er sich zu etwas Wichtigem geäußert hätte (Deutschland, Eurokrise, Rechtextremismus,...),nein,
es geht ausschließlich um seine mehr oder weniger privaten Dinge. Gut, jetzt ist was dubioses vom Wahlkampf dazu gekommen, es wird immer schlimmer!
Es ist vielleicht alles in Ordnung und der Bundespräsident hat sich auch als Ministerpräsident korrekt verhalten.
Ich finde aber, daß es um sein Bild geht, was er abgibt und das finde ich eines Bundespräsidenten nicht würdig. Es läßt sich vielleicht alles klären und unterm Strich kann man ihm nichts vorwerfen. Das Bild unseres Staatsoberhauptes hat aber sehr gelitten, gerechtfertigt oder nicht, aber es HAT gelitten und schon alleine deswegen sollte er gehen. Schon alleine aus diesem Grund.
"Er, Christian Wulff, hat im Grunde weder mit dieser Sache, noch mit irgendeiner anderen, noch mit sich selbst, irgendetwas zu tun."
eben, weil wulff durch seine anwälte auslegen läßt, wulff gibt es gar nicht ...
...den sofortigen Rücktritt Wulffs fordern, unter Verzicht auf die Präsidentenbezüge nebst Büro, Sekretärin und Dienstwagen, und seiner tätowierten Ehefrau. Die anderen 18% haben von nichts gewußt.
...ob Herr Wulff weiß das er Herr Wulff ist ?
das ist der beste Kommentar, den ich zur Affäre Wulff gelesen habe! selten so gelacht!
Wie war das? Jeder bekommt die Regierung, die er verdient? Wir bekommen den Präsidenten, den wir verdienen. Umfragen: wie positiv waren die zu Herrn v. Guttenberg, bis heute? Warum das so ist, sollte mal aufrichtig erforscht werden. Es werden weitere und neue Geschichten aus dem Leben des MP Wulff auftauchen, die zeigen, dass er keinesfalls eine moralische Instanz ist und jetzt zumindest den Anstand haben sollte, nicht weitere "Kisten voller Informationen und Beweise" dafür von BILD aufdecken zu lassen; das beschädigt nicht nur sein Amt, sondern seine ganze Familie. Ein Ehrenmann tritt geordnet zurück.
Als ich heute morgen die Nachrichten las, konnte ich es kaum glauben. Wie hartgesotten, dickfellig, ignorant usw. kann man eigentlich sein, sich als Bundespräsident so zu verhalten. Ist es Arroganz? Überheblichkeit? Abgehobenheit? Eine "Scheiß-Egal"-Haltung? Die Verachtung aller Machtlosen, aller Bürger, die immerhin zu großen Teilen dieses Land mitgestalten? Sicherlich brauchen Politiker, wie es auch bereits geschrieben wurde, ein Netzwerk, auch wirtschaftlicher Art. Aber warum dieser Mangel an Transparenz? Warum das Verstecken? Weil es klar ist, dass hier gekungelt, korrumpiert usw. wird, dass SAchen im Verborgenen ablaufen, die niemand wissen soll, weil sie nicht zum Vorteil der "Bürger", sondern zum Vorteil einiger Weniger sind. Ich befürchte, dass irgend wann, zu Recht, auch den übrig gebliebenen "Anständigen" der Kragen platzt und unsere Demokratie nicht mehr sicher ist. Mein Gott, Herr Wulff, hoffentlich müssen wir nicht ihre Weihnachts- und Neujahrsansprachen ertragen, man müsste einen Boykottaufruf gestalten, so dass 0% Einschaltquote gemessen werden.
Klasse, Ihr Kommentar, ich schmeiß mich fort vor Lachen. :-)
Danke, jetzt kann ich diese unendliche Geschichte des Herrn Bundespräsidenten besser verarbeiten.
Dürrenmatt hat mal geschrieben, dass man in der modernen Welt Humor braucht, um nicht vor Frust zugrunde zu gehen. Recht hatte er. Kommentare wie Ihrer retten Leben! :)
... wird Herr Wulff das nicht lesen.
Zu empfehlen wäre es ihm.
...für den "Leserkommentar des Jahres".
Ich kann mich nur meinen Vorkommentaren anschließen, Ihr Beitrag ist höchst amüsierend und auf den Punkt gebracht!
Ihr Beitrag ist 1A mit *!
Das ist sehr gut beschrieben, wie es sich auch mir darstellt.
Realsatire.
Ich finde dieses rumgeeier ätzend. Jedes Mal wenn ich in die Nachrichten schaue, gibt es von dem Bundespräsidenten neue Nachrichten. Nicht, daß er sich zu etwas Wichtigem geäußert hätte (Deutschland, Eurokrise, Rechtextremismus,...),nein,
es geht ausschließlich um seine mehr oder weniger privaten Dinge. Gut, jetzt ist was dubioses vom Wahlkampf dazu gekommen, es wird immer schlimmer!
Es ist vielleicht alles in Ordnung und der Bundespräsident hat sich auch als Ministerpräsident korrekt verhalten.
Ich finde aber, daß es um sein Bild geht, was er abgibt und das finde ich eines Bundespräsidenten nicht würdig. Es läßt sich vielleicht alles klären und unterm Strich kann man ihm nichts vorwerfen. Das Bild unseres Staatsoberhauptes hat aber sehr gelitten, gerechtfertigt oder nicht, aber es HAT gelitten und schon alleine deswegen sollte er gehen. Schon alleine aus diesem Grund.
"Er, Christian Wulff, hat im Grunde weder mit dieser Sache, noch mit irgendeiner anderen, noch mit sich selbst, irgendetwas zu tun."
eben, weil wulff durch seine anwälte auslegen läßt, wulff gibt es gar nicht ...
...den sofortigen Rücktritt Wulffs fordern, unter Verzicht auf die Präsidentenbezüge nebst Büro, Sekretärin und Dienstwagen, und seiner tätowierten Ehefrau. Die anderen 18% haben von nichts gewußt.
...ob Herr Wulff weiß das er Herr Wulff ist ?
das ist der beste Kommentar, den ich zur Affäre Wulff gelesen habe! selten so gelacht!
Wie war das? Jeder bekommt die Regierung, die er verdient? Wir bekommen den Präsidenten, den wir verdienen. Umfragen: wie positiv waren die zu Herrn v. Guttenberg, bis heute? Warum das so ist, sollte mal aufrichtig erforscht werden. Es werden weitere und neue Geschichten aus dem Leben des MP Wulff auftauchen, die zeigen, dass er keinesfalls eine moralische Instanz ist und jetzt zumindest den Anstand haben sollte, nicht weitere "Kisten voller Informationen und Beweise" dafür von BILD aufdecken zu lassen; das beschädigt nicht nur sein Amt, sondern seine ganze Familie. Ein Ehrenmann tritt geordnet zurück.
Als ich heute morgen die Nachrichten las, konnte ich es kaum glauben. Wie hartgesotten, dickfellig, ignorant usw. kann man eigentlich sein, sich als Bundespräsident so zu verhalten. Ist es Arroganz? Überheblichkeit? Abgehobenheit? Eine "Scheiß-Egal"-Haltung? Die Verachtung aller Machtlosen, aller Bürger, die immerhin zu großen Teilen dieses Land mitgestalten? Sicherlich brauchen Politiker, wie es auch bereits geschrieben wurde, ein Netzwerk, auch wirtschaftlicher Art. Aber warum dieser Mangel an Transparenz? Warum das Verstecken? Weil es klar ist, dass hier gekungelt, korrumpiert usw. wird, dass SAchen im Verborgenen ablaufen, die niemand wissen soll, weil sie nicht zum Vorteil der "Bürger", sondern zum Vorteil einiger Weniger sind. Ich befürchte, dass irgend wann, zu Recht, auch den übrig gebliebenen "Anständigen" der Kragen platzt und unsere Demokratie nicht mehr sicher ist. Mein Gott, Herr Wulff, hoffentlich müssen wir nicht ihre Weihnachts- und Neujahrsansprachen ertragen, man müsste einen Boykottaufruf gestalten, so dass 0% Einschaltquote gemessen werden.
Klasse, Ihr Kommentar, ich schmeiß mich fort vor Lachen. :-)
Danke, jetzt kann ich diese unendliche Geschichte des Herrn Bundespräsidenten besser verarbeiten.
Dürrenmatt hat mal geschrieben, dass man in der modernen Welt Humor braucht, um nicht vor Frust zugrunde zu gehen. Recht hatte er. Kommentare wie Ihrer retten Leben! :)
... wird Herr Wulff das nicht lesen.
Zu empfehlen wäre es ihm.
...für den "Leserkommentar des Jahres".
Ich kann mich nur meinen Vorkommentaren anschließen, Ihr Beitrag ist höchst amüsierend und auf den Punkt gebracht!
Ihr Beitrag ist 1A mit *!
"Er habe "die Anzeigen privat bezahlt", sie jedoch nicht steuerlich geltend gemacht, sagte Maschmeyer der Bild. Mit Wulff habe er darüber nicht gesprochen. Dessen Anwalt Gernot Lehr wird von der Zeitung zitiert, Wulff habe von den Zahlungen Maschmeyers nicht gewusst."
Für wie wahrscheinlich halte ich das jetzt wohl.....
Das dürfte jetzt wohl den Bundestagspräsidenten interessieren, denn die niedersächsische CDU unter Christian Wulff hat das "Werk" ja im Landtagswahlkampf eingesetzt.
Jetzt hat Wulff wohl nicht nur eine Kredit-, diverse Reise-, sondern auch noch eine Parteispendenaffäre am Hals. Au backe!
"Besser die Wahrheit!"
Von Wulff hätte ich das aber nicht gedacht. Ich vermute jetzt mal, dass es noch mehr Ungereimheiten geben wird. Sonst wäre nicht zu verstehen, warum ein BP mit einer gewissen Grundintelligenz es nicht schnallt, worauf er sich mit einer falschen Taktik eingelassen hat.
Das dürfte jetzt wohl den Bundestagspräsidenten interessieren, denn die niedersächsische CDU unter Christian Wulff hat das "Werk" ja im Landtagswahlkampf eingesetzt.
Jetzt hat Wulff wohl nicht nur eine Kredit-, diverse Reise-, sondern auch noch eine Parteispendenaffäre am Hals. Au backe!
"Besser die Wahrheit!"
Von Wulff hätte ich das aber nicht gedacht. Ich vermute jetzt mal, dass es noch mehr Ungereimheiten geben wird. Sonst wäre nicht zu verstehen, warum ein BP mit einer gewissen Grundintelligenz es nicht schnallt, worauf er sich mit einer falschen Taktik eingelassen hat.
ausgestorben sind. mir ist völlig unklar, wie man darüber verhandeln kann, welche vergünstigungen ein buprä annehmen darf oder nicht. bei diesem amt gibt es nur eine anzwort: keine. ein buprä sollte das beste deutschlands repräsentieren und ein moralisches leitgestirn sein, dass aus großer arbeitshöhe auf die tagespolitik einwirkt.
der buprä darf kein kleiner opportunist sein. es scheint so, als sei wulff ein solcher.
> mir ist völlig unklar, wie man darüber verhandeln kann, welche
> vergünstigungen ein buprä annehmen darf oder nicht.
Ja, das ist interessante Frage. Aber ich dachte, als Ministerpräsident
muss man das Gesetz kennen. Wenn man eben nicht alles kennt,
da hat man Leute die ihm vertreten und wenn sie Fehler machen,
dann muss man halt akzeptieren, dass das seine Fehler sind.
(ich glaube übrigens nicht, dass Wullf das alles nicht wusste, ein
solider Ministerpräsident weiss woher das Geld kommt). Wenn
man was macht was "am Randes" des Gesetzes ist, dann muss
man die Meinung alle interessierte und betroffene berücksichtigen
(und am bestens vertreten). Natürlich, wenn irgendeine Entscheidung
getroffen werden muss, ist es manchmal unmöglich alle Recht
zu machen (aber ich glaube der BP hat sowieso keine solche
Funktionen). Jetzt kommt er aus eine Position wo er solche
Entscheidungen treffen musste. Spätestens bevor er den Amt
übernommen hatte sollte er sich überlegt haben, ob er diese "Job"
machen kann. Spätestens dann sollte er mindestens für seine
Arbeitgeber (in dem Fall Merkel) bekannt geben, dass es solche
"dunklere" Momente bei ihm gibt. Wenn er das gemacht hat, dann
trägt auch Merkel Verantwortung für die Problemen (fehlenden
Respekt zu die Institution BP). Wenn nicht, muss er jetzt schauen
wie er mit der Leute zurecht kommt.
So wie ich diese Institution verstehe (bin keine Deutsche), glaube
ich nicht, dass jeder mit der gleicht Vorstellung über die bleibt
(wenn Wullf auf seine Position bleibt). Aber ich kenne einen
Deutscher, er sagt: "Es interessiert mich nicht wirklich was er da
alles gemacht hat. Er ist sowieso dort nur weil Merkel ein
Konkurrent weg haben wollte."
> wie man darüber verhandeln kann, welche vergünstigungen
> ein buprä annehmen darf oder nicht.
Ein Versuch wäre, alle umstrittene Fälle öffentlich zu machen (dann
weiss man ob man es darf oder nicht).
(Z.B. ich denke, dass ein vergünstigter Kredit zu nehmen eigentlich
nichts schlimmes ist. Z. B. in Bulgarien nimmt fast jeder, zinslosen
Kredite von Familienmitglieder. Ich sehe nicht warum das unter
Freunde nicht passieren darf. In diesem Beispiel muss man die
Kredite natürlich zurückzahlen, aber es gibt keine strenge
Zeitgrenzen wann das passieren soll. Die Summen sind dann nicht
wirklich gross und sind bei allem Risiko gegeben, dass man das
Geld vielleicht sehr spät zurückbekommt. Ich weiss aber nicht, ob
man das mit halbe Million Euro machen würde. In Bulgarien
jedenfalls nicht.)
Die obige Lösung hat das Nachteil, dass man (zumindest in manche
Momenten) vielleicht keine Privatsphäre hat.
> mir ist völlig unklar, wie man darüber verhandeln kann, welche
> vergünstigungen ein buprä annehmen darf oder nicht.
Ja, das ist interessante Frage. Aber ich dachte, als Ministerpräsident
muss man das Gesetz kennen. Wenn man eben nicht alles kennt,
da hat man Leute die ihm vertreten und wenn sie Fehler machen,
dann muss man halt akzeptieren, dass das seine Fehler sind.
(ich glaube übrigens nicht, dass Wullf das alles nicht wusste, ein
solider Ministerpräsident weiss woher das Geld kommt). Wenn
man was macht was "am Randes" des Gesetzes ist, dann muss
man die Meinung alle interessierte und betroffene berücksichtigen
(und am bestens vertreten). Natürlich, wenn irgendeine Entscheidung
getroffen werden muss, ist es manchmal unmöglich alle Recht
zu machen (aber ich glaube der BP hat sowieso keine solche
Funktionen). Jetzt kommt er aus eine Position wo er solche
Entscheidungen treffen musste. Spätestens bevor er den Amt
übernommen hatte sollte er sich überlegt haben, ob er diese "Job"
machen kann. Spätestens dann sollte er mindestens für seine
Arbeitgeber (in dem Fall Merkel) bekannt geben, dass es solche
"dunklere" Momente bei ihm gibt. Wenn er das gemacht hat, dann
trägt auch Merkel Verantwortung für die Problemen (fehlenden
Respekt zu die Institution BP). Wenn nicht, muss er jetzt schauen
wie er mit der Leute zurecht kommt.
So wie ich diese Institution verstehe (bin keine Deutsche), glaube
ich nicht, dass jeder mit der gleicht Vorstellung über die bleibt
(wenn Wullf auf seine Position bleibt). Aber ich kenne einen
Deutscher, er sagt: "Es interessiert mich nicht wirklich was er da
alles gemacht hat. Er ist sowieso dort nur weil Merkel ein
Konkurrent weg haben wollte."
> wie man darüber verhandeln kann, welche vergünstigungen
> ein buprä annehmen darf oder nicht.
Ein Versuch wäre, alle umstrittene Fälle öffentlich zu machen (dann
weiss man ob man es darf oder nicht).
(Z.B. ich denke, dass ein vergünstigter Kredit zu nehmen eigentlich
nichts schlimmes ist. Z. B. in Bulgarien nimmt fast jeder, zinslosen
Kredite von Familienmitglieder. Ich sehe nicht warum das unter
Freunde nicht passieren darf. In diesem Beispiel muss man die
Kredite natürlich zurückzahlen, aber es gibt keine strenge
Zeitgrenzen wann das passieren soll. Die Summen sind dann nicht
wirklich gross und sind bei allem Risiko gegeben, dass man das
Geld vielleicht sehr spät zurückbekommt. Ich weiss aber nicht, ob
man das mit halbe Million Euro machen würde. In Bulgarien
jedenfalls nicht.)
Die obige Lösung hat das Nachteil, dass man (zumindest in manche
Momenten) vielleicht keine Privatsphäre hat.
... ist nun völlig konfus!
Über 40.000 € für was, mit welchem Ansinnen aus der eigenen Geldbörse ohne steuerlichen Ansatz?
Ich kann diesen ganzen Geschichten nicht mehr folgen und schliesse die Akte Wulff!
Interessiert sicherlich niemanden-dennoch frohe und besinnliche Feiertage - hoffentlich ohne nationale Reden!
Wir werden von Gutmenschen Regiert! Gutmenschen unterstützen unsere Politiker bei ihrer schweren Arbeit!
Ansonsten, siehe Kommentar 1, der das besser Formuliert
Manchmal denke ich:
die Preisgabe der Urlaube etc. über das Anwaltsbüro erfolgte mit Absicht, da mir der Amtsinhaber doch sehr "amtsmüde" erscheint, letztlich aber seine "Pension" sicher ist....
Wir werden von Gutmenschen Regiert! Gutmenschen unterstützen unsere Politiker bei ihrer schweren Arbeit!
Ansonsten, siehe Kommentar 1, der das besser Formuliert
Manchmal denke ich:
die Preisgabe der Urlaube etc. über das Anwaltsbüro erfolgte mit Absicht, da mir der Amtsinhaber doch sehr "amtsmüde" erscheint, letztlich aber seine "Pension" sicher ist....
.... hält dieser Bundespräsident das Volk?
Er gibt immer nur soviel zu, wie bereits festgestellt. Er selbst gibt keine wirkliche Stellungnahme ab. Statt dessen lässt er Juristen für sich sprechen. WARUM? Und jetzt will er uns noch Glauben machen, dass er nicht wusste, wer eine Anzeige bezahlt hat! Ein einigermaßen normal begabter Mensch würde doch sofort fragen, von wem diese Anzeige geschaltet wurde und wer sie bezahlt hat. Wenn es dann noch ein "Freund" der dubiosesten Art war, muss ein Politiker auf diesem Niveau hellhörig werden. NEIN, er hat von alledem gewusst, genauso, wie er den Kredit versucht hat zu verschleiern.
Und jetzt frage ich mich noch: woher kommen die 70% des Volkes-Stimme, die ihn anageblich behalten wollen und woher kommen die 50% die ihn nach wie vor als glaubwürdig einschätzen?
Herr Wulff, befreien Sie das deutsche Volk von diesem "Vorbild".
auf "tagesschau.de" steht, die Hälfte der Deutschen ist mit Wulff zufrieden und 70 % halten seinen Rücktritt für unnötig. Entweder wurde diese Umfrage manipuliert oder wir haben verdient, was wir haben.
Na, da habe ich aber auch andere Umfragen gesehen. Es gibt eine ganze Reihe von Abstimmungen auf unterschiedlichen Plattformen. Kommt immer darauf an, wie man die Frage formuliert und wie man das Ergebnis zurechtbiegt.
Außerdem sind viele Bürger nur deshalb gegen einen Rücktritt, weil Wulff dann sowieso weiter sein volles Gehalt kassieren würde und wir dann noch einen Bundespräsidenten mehr von unseren Steuergeldern bezahlen müssen.
Umfragen keimen sowieso Zweifel auf, die machen sich ja nicht mal die Mühe das die Gesamtsumme 100% ergibt.
schon der vorhergehende hat mich an den rand des ruins gebracht. außerdem weiß ich nicht, was ich mit diesen präsidenten überhaupt anfangen soll. aber der rest der republik von ackermann bis hartz4 soll ja unendlich reich sein. politikkosten rauf. am besten jedes Jahr einen neuen Präsidenten. wäre auch gut für die medien.
Na, da habe ich aber auch andere Umfragen gesehen. Es gibt eine ganze Reihe von Abstimmungen auf unterschiedlichen Plattformen. Kommt immer darauf an, wie man die Frage formuliert und wie man das Ergebnis zurechtbiegt.
Außerdem sind viele Bürger nur deshalb gegen einen Rücktritt, weil Wulff dann sowieso weiter sein volles Gehalt kassieren würde und wir dann noch einen Bundespräsidenten mehr von unseren Steuergeldern bezahlen müssen.
Umfragen keimen sowieso Zweifel auf, die machen sich ja nicht mal die Mühe das die Gesamtsumme 100% ergibt.
schon der vorhergehende hat mich an den rand des ruins gebracht. außerdem weiß ich nicht, was ich mit diesen präsidenten überhaupt anfangen soll. aber der rest der republik von ackermann bis hartz4 soll ja unendlich reich sein. politikkosten rauf. am besten jedes Jahr einen neuen Präsidenten. wäre auch gut für die medien.
Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke, die Redaktion/mk
Hat Wulff fertig? Sieht ganz danach aus. Ich glaube nicht, dass er sich noch lange im Amt halten kann. Bedauerlich finde ich das lediglich aus finanziellen Gründen ("Ehren"sold). Als Bundespräsident war er farblos und zeigte weder Interesse für unser Land noch Interesse für die Bürger, und mit seinen Mauscheleien hat er sich selbst disqualifiziert. Er wird zurücktreten müssen, denn diesem öffentlichen Druck wird er auf Dauer nicht standhalten können.
Immer interessanter wird meiner Meinung aber die Frage: Wer hat ein Interesse daran, Wullf abzuschießen? Vor allem: JETZT abzuschießen?
Spätestens nach der Maschmeyer-Anzeige wird klar, dass hier gezielt Verfehlungen ausgegraben werden, allen voran von der Bildzeitung. Man will ihn weg haben. Dabei ist die Bildzeitung Merkel-freundlich und der Regierung eher wohlgesonnen; die bunten Blätter der Springer- und Burda-Presse verbreiten gerne glamouröse Homestories über das Ehepaar Wulff.
Wulff selbst macht in seinem Amt Dienst nach Vorschrift und ist bisher noch nicht mit kritischen Worten - gegen was auch immer - aufgefallen. Er ist pflegeleicht. Er hat den Job bekommen, um alles brav abzunicken, was Merkel ihm vorlegt - und das hat er bisher auch getan.
Die Reisen, der Kredit und die Maschmeyer-Anzeige liegen einige Zeit zurück. Das alles plötzlich jetzt aufgedeckt wird, mutet schon seltsam an. Wer hat also ein Interesse daran, Wulff loszuwerden? Und warum?
Dass die Bildzeitung vorweg rennt - übrigens mit einem Redakteur, der damals an dem bewussten Buch offenbar beteiligt war (laut Bild selbst) - zeigt schon, dass er bestimmten Leuten in der CDU nicht gefällt.
Das heißt nicht, dass er bleiben soll oder kann, selbstverständlich. Die Maschmeyer-Anzeigenkampagne rundet das Bild: Ein Liebling in Unternehmenskreisen, die mit viel etwas mehr Geld Politik machen, als jeder andere und erlaubt...
"Wer hat also ein Interesse daran, Wulff loszuwerden? Und warum?"
Das frage ich mich auch schon seit Tagen:
will er etwas nicht unterzeichnen / ratifizieren?
Und als nächsten Knüller meldet die fr:
„In den Akten findet sich eine Bestätigung der Sparkasse Osnabrück über Wulffs monatliche Zinszahlungen an Edith Geerkens. Am 28. Februar 2009 enden die Nachweise. Die fehlenden Nachweise für Zinszahlungen lägen noch nicht vor und würden seitens der Bank noch gesucht“?
Es sind wohl eher offene Rechnungen mit Angela Merkel, die da eine Rolle spielen. Sie hat Wulff gegen massiven Widerstand aus den eigenen Reihen als Bundespräsident durchgesetzt - obwohl auch sie wusste, dass Joachim Gauck der Bessere gewesen wäre.
Aber darum ging es nicht: Merkel wollte medienwirksam deutlich machen, dass sie in der Lage ist, das Regierungslagen zur Geschlossenheit zu zwingen, das Oppositionslager zu spalten - die LINKE stimmte ja artig gegen Gauck - und für sich selbst einen strammen Parteisoldaten im höchsten Staatsamt zu installieren, der nach ihrer Pfeife tanzt.
So weit, so gut. Aber im Kampf um ihren Machterhalt, hat Angela Merkel bei der Personalie Wulff im Grunde das Parkinson'sche Gesetz ausser Kraft gesetzt. Das muss man erst mal hin bekommen.
BILD, vorneweg Herr Blome, haben zu Guttenberg auch nach seiner "Abdankung" schön geschrieben,ihn in Talk Shows
eloquent verteidigt.
Und jetzt plötzlich bei Wulff dieser konzertierte Aufschrei
der Empörung.
Es geht darum, Angela Merkel zu schwächen.
Merkel hat sich in beachtenswerter Weise gegen die Interessen der USA und GB gestellt, ihr Ziel ist erkennbar ein unabhängiges Europa.
Diese Entwicklung passt vielen transatlantisch orientierten
Kreisen überhaupt nicht.
Wulff ist nicht das eigentliche Ziel, sondern Merkel.
Erst der unerwartete, plötzliche Abgang von Lindner, jetzt
möglicherweise ein Rücktritt Wulffs, das schwächt die Regierung Merkel und sie selbst.
Wobei ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass sie das alles
übersteht.
Sie hat ein Konzept, auch wenn viele dies verneinen :),und sie wird es realisieren.
Dass die Bildzeitung vorweg rennt - übrigens mit einem Redakteur, der damals an dem bewussten Buch offenbar beteiligt war (laut Bild selbst) - zeigt schon, dass er bestimmten Leuten in der CDU nicht gefällt.
Das heißt nicht, dass er bleiben soll oder kann, selbstverständlich. Die Maschmeyer-Anzeigenkampagne rundet das Bild: Ein Liebling in Unternehmenskreisen, die mit viel etwas mehr Geld Politik machen, als jeder andere und erlaubt...
"Wer hat also ein Interesse daran, Wulff loszuwerden? Und warum?"
Das frage ich mich auch schon seit Tagen:
will er etwas nicht unterzeichnen / ratifizieren?
Und als nächsten Knüller meldet die fr:
„In den Akten findet sich eine Bestätigung der Sparkasse Osnabrück über Wulffs monatliche Zinszahlungen an Edith Geerkens. Am 28. Februar 2009 enden die Nachweise. Die fehlenden Nachweise für Zinszahlungen lägen noch nicht vor und würden seitens der Bank noch gesucht“?
Es sind wohl eher offene Rechnungen mit Angela Merkel, die da eine Rolle spielen. Sie hat Wulff gegen massiven Widerstand aus den eigenen Reihen als Bundespräsident durchgesetzt - obwohl auch sie wusste, dass Joachim Gauck der Bessere gewesen wäre.
Aber darum ging es nicht: Merkel wollte medienwirksam deutlich machen, dass sie in der Lage ist, das Regierungslagen zur Geschlossenheit zu zwingen, das Oppositionslager zu spalten - die LINKE stimmte ja artig gegen Gauck - und für sich selbst einen strammen Parteisoldaten im höchsten Staatsamt zu installieren, der nach ihrer Pfeife tanzt.
So weit, so gut. Aber im Kampf um ihren Machterhalt, hat Angela Merkel bei der Personalie Wulff im Grunde das Parkinson'sche Gesetz ausser Kraft gesetzt. Das muss man erst mal hin bekommen.
BILD, vorneweg Herr Blome, haben zu Guttenberg auch nach seiner "Abdankung" schön geschrieben,ihn in Talk Shows
eloquent verteidigt.
Und jetzt plötzlich bei Wulff dieser konzertierte Aufschrei
der Empörung.
Es geht darum, Angela Merkel zu schwächen.
Merkel hat sich in beachtenswerter Weise gegen die Interessen der USA und GB gestellt, ihr Ziel ist erkennbar ein unabhängiges Europa.
Diese Entwicklung passt vielen transatlantisch orientierten
Kreisen überhaupt nicht.
Wulff ist nicht das eigentliche Ziel, sondern Merkel.
Erst der unerwartete, plötzliche Abgang von Lindner, jetzt
möglicherweise ein Rücktritt Wulffs, das schwächt die Regierung Merkel und sie selbst.
Wobei ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass sie das alles
übersteht.
Sie hat ein Konzept, auch wenn viele dies verneinen :),und sie wird es realisieren.
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