BundespräsidentWulffs Kredit soll doch von Egon Geerkens stammen

Christian Wulff hat laut "Spiegel" einen umstrittenen 500.000-Euro-Kredit doch vom Unternehmer Geerkens angenommen. Der Präsident beharrt über Anwälte auf seiner Version.

Bundespräsident Christian Wulff

Bundespräsident Christian Wulff

Nach Informationen des Spiegel soll ein Darlehen, das Christian Wulff zum Kauf eines Hauses verwendet hat, doch vom Unternehmer Egon Geerkens stammen, und nicht von dessen Frau Edith. Der Bundespräsident hatte erklärt, der Kredit sei ein "privater Vertrag mit Frau Geerkens" gewesen. Über seine Anwälte wies Wulff auch umgehend die Vorwürfe des Spiegel zurück und bekräftigte noch einmal, dass der umstrittene Hauskredit von der Frau des Unternehmers gekommen sei.

"Die Sparkasse Osnabrück hat bestätigt, dass der Scheck der Deutschen Bundesbank, der dem beurkundenden Notar zur Verfügung gestellt wurde, aus dem Konto von Frau Edith Geerkens gedeckt wurde", hieß es in der Erklärung des Bonner Anwaltsbüros Redeker Sellner Dahs. Eine Bestätigung der Sparkasse belege: "Der Vertrag über das Privatdarlehen wurde mit Frau Edith Geerkens geschlossen." Das Ehepaar Wulff habe zudem auch alle vereinbarten Zinszahlungen auf das Konto von Frau Geerkens geleistet.

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Dem stehen im Spiegel Aussagen von Egon Geerkens entgegen, der sagt, er selbst habe die Verhandlungen über das Darlehen geführt und sich überlegt, "wie das Geschäft abgewickelt werden könnte". Die Zahlung des Kredits sei zwar über ein Konto seiner Frau erfolgt, er habe aber eine Vollmacht für dieses Konto. Wulff habe das Darlehen 2010 dann auf ein Konto zurückgezahlt, das beiden Eheleuten gehöre. Außerdem sei die freundschaftliche Verbindung zwischen seiner Frau und Wulff nur durch das Verhältnis der beiden Männer zustande gekommen.

Anonymer Scheck der Bundesbank

Laut Spiegel sind zudem die Vermögensverhältnisse des Ehepaars ein weiterer Hinweis darauf, dass der Kredit für Wulff ursprünglich von Egon Geerkens kam. Seine Frau habe bei der Hochzeit Mitte der neunziger Jahre kein nennenswertes Vermögen mit in die Ehe gebracht, wird der 67-Jährige zitiert. Nach der Hochzeit habe seine Frau dann aufgehört zu arbeiten.

Geerkens sagte dem Bericht zufolge auch, dass beide Seiten bei dem Kreditgeschäft auf Anonymität großen Wert legten. "Wir sind beide sehr bekannt in Osnabrück. Und ich wollte nicht, dass irgendein Bank-Azubi sieht, dass so viel Geld von mir an Wulff fließt", wird er zitiert. Es sei ein anonymer Bundesbankscheck für den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten ausgestellt worden.

Umstrittene Aussage vor dem Landtag

Anlass der Kredit-Affäre ist eine Aussage Wulffs 2010 vor dem niedersächsischen Landtag. Zwei Abgeordnete der Grünen wollten vom damaligen Ministerpräsidenten im Zusammenhang mit der Air-Berlin-Affäre wissen, ob Wulff geschäftliche Beziehungen zum Unternehmer Geerkens oder einer Firma mit seiner Beteiligung habe. Wulff verneinte das. Nach einem Medienbericht musste der Bundespräsident vergangene Woche aber einräumen, dass er 2008 einen Kredit über 500.000 Euro von Geerkens' Ehefrau bekommen hatte. Mit dem Geld wurde Wulffs Wohnhaus in Osnabrück finanziert.

Trotzdem bleibt Wulff dabei, keine falschen Angaben gemacht zu haben. Der Bundespräsident ließ am Dienstag über seinen Sprecher erklären, Wulff habe die Anfrage der Grünen im Landtag damals "korrekt beantwortet". Die Anfrage im Landesparlament habe sich auf geschäftliche Beziehungen bezogen. Bei dem fraglichen Vertrag hätte es sich aber um "eine Vereinbarung" mit Geerkens Ehefrau Edith zu einem "Darlehen aus ihrem Privatvermögen" gehandelt.

Am Donnerstag bezeichnete der Bundespräsident es dann allerdings als Fehler, den Privatkredit vor dem Landtag nicht erwähnt zu haben. "Ich erkenne an, dass hier ein falscher Eindruck entstehen konnte. Ich bedaure das", teilte Wulff schriftlich mit. SPD und Grüne im niedersächsischen Landtag wollen nun prüfen, ob er das Parlament bei seiner Aussage belogen hat.
 

 
Leserkommentare
  1. Der Schlüssel zur Finanzierung liegt in dem merkwürdigen Scheck, mit dem Geerken leistete: Er war kunstvoll gewählt worden, um den Ausstellervermerk Geerkens zu vermeiden.

    http://berlin2011.wordpre...

    Damit ist klar, dass Wulff bei der Inanspruchnahme des Darlehens Vertuschungsvorsatz hatte.

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    • joG
    • 16.12.2011 um 17:10 Uhr

    ....ein Indiz krimineller Energie. Das wäre nicht gut.

    • Anay
    • 16.12.2011 um 17:34 Uhr

    Das würde dem ganzen natürlich die Krone aufsetzen. Aber mir reicht momentan schon die Wahrscheinlichkeit, dass der heutige Bundespräsident damals ein Verfassungsorgan belogen hat. Untersucht werden muss das ganze auf jeden Fall, mindestens in Niedersachsen. Zu einer Präsidentenanklage kann es aber m.E. nicht kommen. Bleibt nur Rücktritt, aber da muss er selber drauf kommen.

    @joG: Ich ärgere mich, dass der SPIEGEL heute nachmittag die entscheidende Schlussfolgerung verstolpert hat. Der Spiegel hätte es in der Hand gehabt, uns eine weitere Woche "Schwanensee-Wulff" zu ersparen.

    • Otto2
    • 16.12.2011 um 21:24 Uhr

    Der Spiegel ist genauer
    dort steht auch, dass die Ehe von Gerkens 1996 geschlossen wurde und Frau G. kein großes Vermögen hatte. Sie hatte in einem Schmuckgeschäft gearbeitet. Nach der Hochzeit arbeitete sie nicht mehr. Und jetzt kommt es: Die Eheleute hatten Gütertrennung (!) vereinbart. Wenn sie nicht eine Riesenerbschaft gemacht oder im Lotto gewonnen hat, fällt mir nur ein, dass sie das Geld für den in Rede stehenden Zweck von ihrem Mann erhielt.
    Zusammenfassung: Über Frau Gerken lief das Geschäft nur zu Tarnungszwecken.

    mit dem die Siemens AG, Daimler-Benz, Ferrostahl etc. so wahnsinnig zu kämpfen haben.

    Die Verschleierungsmethode mit den Bankchecks ist für Mitarbeiter im Export ein uralter Hut, aber scheinbar glaubt der Herr Bundespräsident wirklich, dass die Menschen im Lande doch die Deppen sind, zu denen unser multimediales Infotainment (Quelle: China Daily) die Bevölkerung in Deutschland zu machen sich bemüht, um die Interessen der existierenden Macht- und Vermögenselite zu bewahren.

    Ein wahrhaft verantwortungsloser Besitzstandsrepräsentant dieser Bundespräsident.

    • joG
    • 16.12.2011 um 17:10 Uhr

    ....ein Indiz krimineller Energie. Das wäre nicht gut.

    • Anay
    • 16.12.2011 um 17:34 Uhr

    Das würde dem ganzen natürlich die Krone aufsetzen. Aber mir reicht momentan schon die Wahrscheinlichkeit, dass der heutige Bundespräsident damals ein Verfassungsorgan belogen hat. Untersucht werden muss das ganze auf jeden Fall, mindestens in Niedersachsen. Zu einer Präsidentenanklage kann es aber m.E. nicht kommen. Bleibt nur Rücktritt, aber da muss er selber drauf kommen.

    @joG: Ich ärgere mich, dass der SPIEGEL heute nachmittag die entscheidende Schlussfolgerung verstolpert hat. Der Spiegel hätte es in der Hand gehabt, uns eine weitere Woche "Schwanensee-Wulff" zu ersparen.

    • Otto2
    • 16.12.2011 um 21:24 Uhr

    Der Spiegel ist genauer
    dort steht auch, dass die Ehe von Gerkens 1996 geschlossen wurde und Frau G. kein großes Vermögen hatte. Sie hatte in einem Schmuckgeschäft gearbeitet. Nach der Hochzeit arbeitete sie nicht mehr. Und jetzt kommt es: Die Eheleute hatten Gütertrennung (!) vereinbart. Wenn sie nicht eine Riesenerbschaft gemacht oder im Lotto gewonnen hat, fällt mir nur ein, dass sie das Geld für den in Rede stehenden Zweck von ihrem Mann erhielt.
    Zusammenfassung: Über Frau Gerken lief das Geschäft nur zu Tarnungszwecken.

    mit dem die Siemens AG, Daimler-Benz, Ferrostahl etc. so wahnsinnig zu kämpfen haben.

    Die Verschleierungsmethode mit den Bankchecks ist für Mitarbeiter im Export ein uralter Hut, aber scheinbar glaubt der Herr Bundespräsident wirklich, dass die Menschen im Lande doch die Deppen sind, zu denen unser multimediales Infotainment (Quelle: China Daily) die Bevölkerung in Deutschland zu machen sich bemüht, um die Interessen der existierenden Macht- und Vermögenselite zu bewahren.

    Ein wahrhaft verantwortungsloser Besitzstandsrepräsentant dieser Bundespräsident.

    • Baoyu
    • 16.12.2011 um 16:27 Uhr

    "Und ich wollte nicht, dass irgendein Bank-Azubi sieht, dass so viel Geld von mir an Wulff fließt" - Der könnte nachher ja noch denken, da wäre was faul...

    37 Leserempfehlungen
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    Besser kann man's nicht eingestehen, dass an der ganzen Sache etwas oberfaul ist...

    Herr Geerkens gibt seiner Frau - sie ist nur "Gattin" - einen Kredit. Die "Gattin" von Herrn Geerken gibt dem Ehepaar Wulff einen Kredit. Die Wulffs nehmen den Kredit und nehmen einen Kredit bei der BW-Bank auf. Die Wulffs zahlen Frau Geerken den Kredit zurück - Frau Geerken zahlt den Kredit an ihren Gatten zurück...

    Da strömt irgendwie der Geruch der Geldwäsche und der Vorteilsnahme in den Raum...

    sondern das Ganze stinkt zum Himmel!

    da war doch auch was faul!
    Überhaupt wer kommt denn zu solch einer Menge Geld ohne
    andere Menschen auszubeuten oder .............
    Und kann 500.000,- € mal eben so verleihen.
    Puhhhhhhhhhhhhhh

    ... irgendein Bank-Azubi ist VERÄCHTLICH.

    Der gehört eben nicht zu den KREISEN, in denen ein HERR Wulff oder HERR Geerken verkehrt.

    Dessen Mitglieder hätten für diesen Kredit und dessen Abwicklung NATÜRLICH vollstes Verständnis.

    Aber der Plebs in Deutschland hat ja leider NOCH etwas zu sagen.

    Deshalb MUSSTEN sich die Herren Wulff und Geerkens der zusätzlichen und sicher UNFREIWILLIGEN MÜHE des umständlichen Verschleierungskonstrukts unterziehen, statt die Sache per Handschlag zu regeln wie unter EHRENMÄNNERN üblich.

    Die Herren halten sich allmählich wohl für UNSERE Herren!

    Besser kann man's nicht eingestehen, dass an der ganzen Sache etwas oberfaul ist...

    Herr Geerkens gibt seiner Frau - sie ist nur "Gattin" - einen Kredit. Die "Gattin" von Herrn Geerken gibt dem Ehepaar Wulff einen Kredit. Die Wulffs nehmen den Kredit und nehmen einen Kredit bei der BW-Bank auf. Die Wulffs zahlen Frau Geerken den Kredit zurück - Frau Geerken zahlt den Kredit an ihren Gatten zurück...

    Da strömt irgendwie der Geruch der Geldwäsche und der Vorteilsnahme in den Raum...

    sondern das Ganze stinkt zum Himmel!

    da war doch auch was faul!
    Überhaupt wer kommt denn zu solch einer Menge Geld ohne
    andere Menschen auszubeuten oder .............
    Und kann 500.000,- € mal eben so verleihen.
    Puhhhhhhhhhhhhhh

    ... irgendein Bank-Azubi ist VERÄCHTLICH.

    Der gehört eben nicht zu den KREISEN, in denen ein HERR Wulff oder HERR Geerken verkehrt.

    Dessen Mitglieder hätten für diesen Kredit und dessen Abwicklung NATÜRLICH vollstes Verständnis.

    Aber der Plebs in Deutschland hat ja leider NOCH etwas zu sagen.

    Deshalb MUSSTEN sich die Herren Wulff und Geerkens der zusätzlichen und sicher UNFREIWILLIGEN MÜHE des umständlichen Verschleierungskonstrukts unterziehen, statt die Sache per Handschlag zu regeln wie unter EHRENMÄNNERN üblich.

    Die Herren halten sich allmählich wohl für UNSERE Herren!

    • brux
    • 16.12.2011 um 16:28 Uhr
    3. [...]

    Entfernt. Bitte achten Sie auf ihren Ton. Danke, die Redaktion/mo.

    7 Leserempfehlungen
    • CM
    • 16.12.2011 um 16:29 Uhr

    "Bild" und "Spiegel" können sich wahrscheinlich zu Weihnachten gegenseitig auf die Schulter klopfen, weil sie einen Bundespräsidenten zur Strecke gebracht haben.

    11 Leserempfehlungen
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    Herrn Wulff zur Strecke gebracht - dass war er schon selbst. Und ich hoffe auf einen neuen integren Präsidenten, der die Position ernsthaft bekleidet - ohne Glamour und Bettina und Gschmäckle!

    .... den als Schuldigen auszumachen, der den Augiasstall ausmistet. Auch wenn Medien selbstverständlich ein Eigeninteresse haben.

    Ich nicht. Ich habe aber schon geahnt, dass Wulff aus ungeahnten Richtungen hinterhergetrauert werden wird. Einen solch (pseudo-)"gutmenschlichen" BP wie ihn wird es selbst aus den Reihen der heutigen Union lange nicht mehr geben.

    4.""Bild" und "Spiegel" können sich wahrscheinlich zu Weihnachten gegenseitig auf die Schulter klopfen, weil sie einen Bundespräsidenten zur Strecke gebracht haben."

    Sowas ist und war kein Bundespräsident,ich kenne niemanden dem das nicht klar war seit langem.

    haben Bild und Spiegel wirklich gute Arbeit geleistet und es trifft dann genau den Richtigen. Leider werden wir Steuerzahler auch in diesem Fall jahrzehntelang zur Kasse gebeten werden für den Unterhalt eines korrupten Kleingeists ohne Anstand und Moral.

    So zerbricht eine Männerfreundschaft, die doch im Verborgenen gedeihen sollte.

    Das ist ja auch so eine monströse Summe, dass man das tagelang durch die Presse hetzt.

    Im Ergebnis wird ein Bundespräsident demontiert, qui bono?

    Herrn Wulff zur Strecke gebracht - dass war er schon selbst. Und ich hoffe auf einen neuen integren Präsidenten, der die Position ernsthaft bekleidet - ohne Glamour und Bettina und Gschmäckle!

    .... den als Schuldigen auszumachen, der den Augiasstall ausmistet. Auch wenn Medien selbstverständlich ein Eigeninteresse haben.

    Ich nicht. Ich habe aber schon geahnt, dass Wulff aus ungeahnten Richtungen hinterhergetrauert werden wird. Einen solch (pseudo-)"gutmenschlichen" BP wie ihn wird es selbst aus den Reihen der heutigen Union lange nicht mehr geben.

    4.""Bild" und "Spiegel" können sich wahrscheinlich zu Weihnachten gegenseitig auf die Schulter klopfen, weil sie einen Bundespräsidenten zur Strecke gebracht haben."

    Sowas ist und war kein Bundespräsident,ich kenne niemanden dem das nicht klar war seit langem.

    haben Bild und Spiegel wirklich gute Arbeit geleistet und es trifft dann genau den Richtigen. Leider werden wir Steuerzahler auch in diesem Fall jahrzehntelang zur Kasse gebeten werden für den Unterhalt eines korrupten Kleingeists ohne Anstand und Moral.

    So zerbricht eine Männerfreundschaft, die doch im Verborgenen gedeihen sollte.

    Das ist ja auch so eine monströse Summe, dass man das tagelang durch die Presse hetzt.

    Im Ergebnis wird ein Bundespräsident demontiert, qui bono?

  2. Wulff ist im Amt des Bundespräsidenten ganz schlicht und ergreifend nicht mehr haltbar. Und mehr noch: er entwickelt sich zu einer Zumutung. Was wohl als nächstes heraus kommt? Etwa, dass es Gegenleistungen für Herrn Geerken gab? Seit dem hessischen Steuerfahnderskandal wissen wir ja, wie soetwas aussehen kann!

    Herrn Wulff waren die politischen Schuhe des Bundespräsidenten schon immer zu groß - jetzt ist er dabei, darin zu ertrinken. Er möge uns weitere Peinlichkeiten ersparen und zusammen mit der kompletten Bundesregierung zurück treten - und zwar noch vor Weihnachten.

    Und war sonst noch etwas? Ja! Vor der Einberufung der Bundesversammlung sind NEUWAHLEN im Bund notwendig - und in allen Ländern, in denen CDU, CSU und FDP in den Landesregierungen sitzen. Für die "bürgerlichen Parteien" hat es sich ein für alle Mal Ausregiert.

    12 Leserempfehlungen
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    Aus welchen Gründen sollen überall dort, wo Union und FDP regieren, Neuwahlen angesetzt werden? Und ich dachte, wir leben in einem Rechtsstaat? Gibt es jetzt schon Sippenhaft?
    Auf der anderen Seite ist dies natürlich auch der wahre Grund für die Hysterie. Man will die schwarz-gelbe Regierung auf diese Weise zu Fall bringen. Vielen Dank für so viel Ehrlichkeit.

    Noch die Laender mşir SPD Regierungen vergessen ... und zur Neuwahl dürften keine Europopulisten mehr zugelassen werden!
    Dann bliebe z.B. die Partei der Vernunft, und eine neu zu gründende Pareie aus der FDP die dem Wahnsinn Rettungsschirm, Hebelung, Faekalunion, Ausgrenzung Englands, und überhaupt der Entdemokratisierung Europaeischer Staaten ein Ende bereitet!

    Aus welchen Gründen sollen überall dort, wo Union und FDP regieren, Neuwahlen angesetzt werden? Und ich dachte, wir leben in einem Rechtsstaat? Gibt es jetzt schon Sippenhaft?
    Auf der anderen Seite ist dies natürlich auch der wahre Grund für die Hysterie. Man will die schwarz-gelbe Regierung auf diese Weise zu Fall bringen. Vielen Dank für so viel Ehrlichkeit.

    Noch die Laender mşir SPD Regierungen vergessen ... und zur Neuwahl dürften keine Europopulisten mehr zugelassen werden!
    Dann bliebe z.B. die Partei der Vernunft, und eine neu zu gründende Pareie aus der FDP die dem Wahnsinn Rettungsschirm, Hebelung, Faekalunion, Ausgrenzung Englands, und überhaupt der Entdemokratisierung Europaeischer Staaten ein Ende bereitet!

  3. ...bekommt vermutlich langsam Sodbrennen- hat sie doch eine Regierungsbildung kreiert, die sich selber ad absurdum führt.

    Sollte der "Spiegel" richtig liegen, dann bleibt Herrn Wulff nur eine Wahl: Rücktritt!

    19 Leserempfehlungen
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    Er wird das machen was die gesamte Regierung Merkel auszeichnet. Aussitzen und hoffen das nächste Woche ein anderer aufs Korn genommen wird.
    Gibt ja genug Politiker ^^

    Ich frage mich wie viele Politiker seid Wulf ihre Kontoführung und Kreditvergabe überprüft haben.
    Könnte mir gut vorstellen das der ein oder andere seid Jahren keine Rate mehr für seinen "Kredit" Bezahlt hat.

    Er wird das machen was die gesamte Regierung Merkel auszeichnet. Aussitzen und hoffen das nächste Woche ein anderer aufs Korn genommen wird.
    Gibt ja genug Politiker ^^

    Ich frage mich wie viele Politiker seid Wulf ihre Kontoführung und Kreditvergabe überprüft haben.
    Könnte mir gut vorstellen das der ein oder andere seid Jahren keine Rate mehr für seinen "Kredit" Bezahlt hat.

  4. Also bis gestern war ich noch auf seiner Seite und fand die Erklärung ausreichend. Wenn das aber stimmt was der Spiegel behauptet, dann muss er wohl zurücktreten.

    Ob Herr Gauck nochmal möchte?

    4 Leserempfehlungen
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    Das Amt des Bundespräsidenten ist jetzt derart ramponiert, dass man es nur noch abschaffen kann. Die Aufgaben des Staatsoberhauptes sind beim Bundesratspräsidenten besser aufgehoben. Dessen Amt wechselt turnusgemäß und wird von dem turnusgemäß vorgesehenen Ministerpräsidenten eines Bundeslandes besetzt. Das ist allemal demoktatischer, als ein in irgendwelchen Hinterzimmern ausgekungelter Bundespräsident. Und ausserdem wäre es deutlich billiger.

    • joG
    • 16.12.2011 um 17:16 Uhr

    ....muss rigoros aufgeklärt werden, ob strafrechtliche Tatbestände vorliegen. Sollte sich das konkretisieren, so muss in einem Rechtsstaat auch Strafe folgen unbesehen der Stellung des Täters.

    Man bekäme ein besseres Gefühl, wenn alle wesentlichen Politiker sich zu der eigenen Situation erklären würden und im Zweifel die Entwicklung ihrer Vermögen aufgedeckt würde. Leider wird das nicht geschehen.

    Das Amt des Bundespräsidenten ist jetzt derart ramponiert, dass man es nur noch abschaffen kann. Die Aufgaben des Staatsoberhauptes sind beim Bundesratspräsidenten besser aufgehoben. Dessen Amt wechselt turnusgemäß und wird von dem turnusgemäß vorgesehenen Ministerpräsidenten eines Bundeslandes besetzt. Das ist allemal demoktatischer, als ein in irgendwelchen Hinterzimmern ausgekungelter Bundespräsident. Und ausserdem wäre es deutlich billiger.

    • joG
    • 16.12.2011 um 17:16 Uhr

    ....muss rigoros aufgeklärt werden, ob strafrechtliche Tatbestände vorliegen. Sollte sich das konkretisieren, so muss in einem Rechtsstaat auch Strafe folgen unbesehen der Stellung des Täters.

    Man bekäme ein besseres Gefühl, wenn alle wesentlichen Politiker sich zu der eigenen Situation erklären würden und im Zweifel die Entwicklung ihrer Vermögen aufgedeckt würde. Leider wird das nicht geschehen.

  5. Besser kann man's nicht eingestehen, dass an der ganzen Sache etwas oberfaul ist...

    Herr Geerkens gibt seiner Frau - sie ist nur "Gattin" - einen Kredit. Die "Gattin" von Herrn Geerken gibt dem Ehepaar Wulff einen Kredit. Die Wulffs nehmen den Kredit und nehmen einen Kredit bei der BW-Bank auf. Die Wulffs zahlen Frau Geerken den Kredit zurück - Frau Geerken zahlt den Kredit an ihren Gatten zurück...

    Da strömt irgendwie der Geruch der Geldwäsche und der Vorteilsnahme in den Raum...

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    nicht auch eine CD aufgekauft hatte mit steuerrelevanten Daten?

    Gäbe es weder Wutbürger noch auflagenorientierte und deshalb hypermoralisierende "Berichterstattung", hätte Wulff den Kreditvertrag von vornherein mit dem reichen Herrn abgeschlossen. Genausowenig würde er sich auf irgendwelche Formalien zurückziehen.

    Unsere Kultur der öffentlichen Betrachtung macht nun mal jede normale Kommunikation zunichte. Den Schaden tragen in Wahrheit nicht Wulff & Co., sondern die Bürger.

    nicht auch eine CD aufgekauft hatte mit steuerrelevanten Daten?

    Gäbe es weder Wutbürger noch auflagenorientierte und deshalb hypermoralisierende "Berichterstattung", hätte Wulff den Kreditvertrag von vornherein mit dem reichen Herrn abgeschlossen. Genausowenig würde er sich auf irgendwelche Formalien zurückziehen.

    Unsere Kultur der öffentlichen Betrachtung macht nun mal jede normale Kommunikation zunichte. Den Schaden tragen in Wahrheit nicht Wulff & Co., sondern die Bürger.

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