Kredit-Affäre: Das war's, Herr Bundespräsident
Christian Wulff hat angeblich versucht, die Veröffentlichung des Skandals um seinen Hauskredit zu verhindern. Mit diesem Verhalten schadet er dem Land. Kommentar
© Johannes Eisele/AFP/Getty Images

Christian Wulff im Schloss Bellevue
Politische Affären nehmen für gewöhnlich einen erwartbaren Verlauf: Erst kommt eine Sache hoch, die einen bisher vermeintlich sauberen Politiker ins Zwielicht setzt. Der Politiker leugnet oder zeigt sich keiner Schuld bewusst. Dann kommen immer mehr Fragwürdigkeiten ans Tageslicht, weil nun weitere Medien die Spur aufnehmen. Der betroffene Politiker gibt immer nur das zu, was schon bekannt ist, beharrt aber darauf, gegen kein Gesetz verstoßen zu haben.
Schließlich tritt er, wenn der Druck zu groß wird, vor die Öffentlichkeit und gibt sich reumütig. So versucht er, sie zu besänftigen. Parteifreunde fordern daraufhin ein Ende der Debatte, "aus Rücksicht auf das Amt", und werfen den Medien "Hetzjagd" vor, obwohl die nur ihrer Pflicht nachgehen, die Öffentlichkeit aufzuklären. Und so weiter und so fort.
Am Ende aber stürzt der Angegriffene. Nicht über seine tatsächliche oder vermeintliche Verfehlung. Sondern über seinen Umgang mit der Affäre. Und weil es selbst treuen Partei- und Koalitionsfreunden irgendwann zu viel ist und sie bei einem Fortgang Schaden für ihre Partei oder Koalition fürchten.
So war es zuletzt im Fall Guttenberg. Und so wird es auch im Fall Wulff wohl bald sein.
Ungewöhnlich und erstaunlich ist in diesem Fall das Ausmaß an politischer Instinktlosigkeit und Skrupellosigkeit, das Christian Wulff an den Tag legt. Denn nun kommt heraus, dass er offenbar auch noch versucht hat, die Veröffentlichung des Skandals um seinen Hauskredit und die Annahme sonstiger Gefälligkeiten vermögender Wirtschaftsfreunde mit dubiosen Mitteln zu verhindern – durch Druck auf die Bild-Zeitung und deren Chefredakteur Kai Diekmann.
Genau dieses könnte in dieser Affäre das "Zu-viel" sein: Ein Bundespräsident, der Medien zu erpressen versucht, ist nicht haltbar. Er schädigt das Ansehen der gesamten politischen Klasse.
Wie ein zorniger Dorfschultheiß
In den Augen vieler Bürger verstärkt Wulff mit seinem Verhalten das Bild, das alle Politiker so sind: raffgierig, skrupellos, nur auf den eigenen Vorteil bedacht.
So aber sind Politiker längst nicht alle. Die meisten von ihnen sind politisch integer. Sie handeln am Gemeinwohl oder zumindest dem Interesse ihrer Partei orientiert und sind keineswegs nur auf den eigenen materiellen Vorteil bedacht.
Christian Wulff, das zeigt sich immer mehr, ist ganz offenkundig das Gegenteil davon. Sein Anruf bei Diekmann, sollte er tatsächlich so stattgefunden haben, offenbart, wie Wulff wirklich tickt: Er versuchte, eine Berichterstattung zu verhindern, in der es um Verfehlungen ging, die er später immerhin selbst einräumte. Er drohte mit einem Strafantrag, obwohl die Fakten der Kreditgeschichte stimmten. Und das Absurdeste: Er hinterließ all dies auf Diekmanns Mailbox. Nicht einmal ein zorniger, tumber Dorfschultheiß sollte sich so verhalten, ein Bundespräsident schon gar nicht.
Wulff ist offensichtlich ein Mensch, der ein gestörtes Verhältnis zu eigenen Fehlern und damit zur Wahrheit hat. Ein solcher Charakter in diesem Amt schadet dem Land.
Er sollte daher, wenn er diesen Schaden abwenden will, wie er es geschworen hat, einsehen, dass seine Stunde geschlagen hat – und gehen. Nicht nur, weil es sein hohes Amt gebietet. Sondern weil er politisch-moralisch gefehlt hat.
Wenn Wulff aber uneinsichtig bleibt, müssen ihm seine Parteifreunde und die Kanzlerin klar machen, dass er nicht länger tragbar ist. Sonst wird die Provinzaffäre dieses politisch Unreifen zum Sprengsatz auch für sie.






Warum machen wir nicht Volker Pispers zum neuen Bundespräsident? Er hätte einen wesentlich besseren Einfluss auf unser Wohlbefinden als Wulff oder Merkels Neujahrsanprache, ha.
für volker pispers wäre ich sofort. er ist eigentlich alternativlos. natürlich sollte die suche nach einem neuen bundespräsidenten ergebnisoffen und ohne jeglichen vorbehalt geführt werden. geradlinig sollte sie allerdings dann doch zur ernennung volker pispers führen.
alles andere wäre absurd.
Der Wulff soll weggehen.
noch Priol, Pelzig, Schramm und Rether.. ich hätt sie alle gern im Schloss Bellevue!
Mein Orakel hat mir übrigens gerade gelegt, dass heute abend gegen 19:30 die Eilmeldung über Wulffs Rücktritt hier eintrifft..
Tja, wenn das tatsächlich so gelaufen ist, dann war's das wohl. Ich habe natürlich durchaus Verständnis dafür, wenn man die Springer-Presse bedroht ;-)
Wäre ich Präsi, würde ich die vor der Pressekonferenz rausschmeißen, denn die schreiben ja sowieso, was sie wollen.
>>Warum machen wir nicht Volker Pispers zum neuen Bundespräsident? Er hätte einen wesentlich besseren Einfluss auf unser Wohlbefinden als Wulff oder Merkels Neujahrsanprache, ha.<<
Da wäre ich eindeutig dabei - meine Stimme hat der Mann. Wenn wir direkt wählen würden.
Ich erlaube mir Ihren Vorschlag über div Soziale Netzwerke zu verteilen!
Danke
Klaus
ich bin dabei!
Naja, das Wohlbefinden hält sich bei mir im Hinblick auf Volker Pispers auch in Grenzen... Er würde sich in der Politik sehr schwer tun, denn seine politischen Vereinfachungen muss er dann doch aufgeben. It's so easy to critisize...
weil Pispers auch die meisten Gesetze nicht unterschreiben würde.
Kein wichtiges Gesetz ohne die Zustimmung des Bundespräsidenten, dass hat auch Köhler einst mal gezeigt, erinnert sich nur keiner dran.
Jetzt hat man das eh vergessen, weil Wulff nur ein Winkekasper ist.
Ich würde mir das natürlich auch Wünschen, aber unsere Herzogin... äh Kanzlerin würde das natürlich nicht mitmachen.
Volker Pispers ist sicher nicht schlecht, aber Georg Schramm alias Lothar Dombrowski ist definitiv besser geeignet. Ok, vielleicht deckt die Bild-Zeitung auf, dass er seine Hand gar nicht verloren hat...
Lieber Georg Schramm! Tun sie es!
diesen Bundespräsidenten. Ebenso wie wir die Regierung und die Kanzlerin verdient haben, die Wulff in diese Position manövriert hat.
Die politische Klasse hat es bei diesem Volk nicht mal mehr nötig, auch nur einigermaßen subtil vorzugehen.
Ein bisschen schade für einige Politiker, dass vermutlich auch die weniger gut informierte Bevölkerung nun mal zentimeterdick aufs Brot geschmiert bekommt, wie bei uns Politik gemacht wird.
Aber wirklich kratzen wird es niemanden. Ein Schulterzucken bestenfalls.
Wulff wird endgültig abserviert, dann wird zur allgemeinen Beruhigung vorübergehend ein Gutmensch installiert und das Geschäft geht weiter wie bisher.
Beschädigung des Amtes, Ansehen der Republik usw usf, lächerliches pseudostaatstragendes Geschwafel.
Wer öffentliche Ämter innehat, ist Auftragnehmer des Volkes und diesem zu 100% zur Rechenschaft verpflichtet.
Wir brauchen Gesetze, die uns die absolute Transparenz politischen Handels garantieren.
Wer wird und wurde von wem bezahlt, wer hat welche Nebeneinkünfte in welcher Höhe. Vom Stadtrat bis zum Bundespräsidenten.
Jeder, der nicht bereit ist, diese Fragen vollständig zu beantworten, hat kein Recht, das Volk zu vertreten.
Wer dann noch den Mut hat, sich für die Gemeinschaft zu engagieren, der hat es tatsächlich verdient.
ein toller Vorschlag, das mit der Transparenz und das als Voraussetzung!
Ich unterstütze das. Aber - wer soll das beschließen, in Gesetzesform gießen? =)
Es ist ein Teufelskreis! Mann, ey...
für volker pispers wäre ich sofort. er ist eigentlich alternativlos. natürlich sollte die suche nach einem neuen bundespräsidenten ergebnisoffen und ohne jeglichen vorbehalt geführt werden. geradlinig sollte sie allerdings dann doch zur ernennung volker pispers führen.
alles andere wäre absurd.
Der Wulff soll weggehen.
noch Priol, Pelzig, Schramm und Rether.. ich hätt sie alle gern im Schloss Bellevue!
Mein Orakel hat mir übrigens gerade gelegt, dass heute abend gegen 19:30 die Eilmeldung über Wulffs Rücktritt hier eintrifft..
Tja, wenn das tatsächlich so gelaufen ist, dann war's das wohl. Ich habe natürlich durchaus Verständnis dafür, wenn man die Springer-Presse bedroht ;-)
Wäre ich Präsi, würde ich die vor der Pressekonferenz rausschmeißen, denn die schreiben ja sowieso, was sie wollen.
>>Warum machen wir nicht Volker Pispers zum neuen Bundespräsident? Er hätte einen wesentlich besseren Einfluss auf unser Wohlbefinden als Wulff oder Merkels Neujahrsanprache, ha.<<
Da wäre ich eindeutig dabei - meine Stimme hat der Mann. Wenn wir direkt wählen würden.
Ich erlaube mir Ihren Vorschlag über div Soziale Netzwerke zu verteilen!
Danke
Klaus
ich bin dabei!
Naja, das Wohlbefinden hält sich bei mir im Hinblick auf Volker Pispers auch in Grenzen... Er würde sich in der Politik sehr schwer tun, denn seine politischen Vereinfachungen muss er dann doch aufgeben. It's so easy to critisize...
weil Pispers auch die meisten Gesetze nicht unterschreiben würde.
Kein wichtiges Gesetz ohne die Zustimmung des Bundespräsidenten, dass hat auch Köhler einst mal gezeigt, erinnert sich nur keiner dran.
Jetzt hat man das eh vergessen, weil Wulff nur ein Winkekasper ist.
Ich würde mir das natürlich auch Wünschen, aber unsere Herzogin... äh Kanzlerin würde das natürlich nicht mitmachen.
Volker Pispers ist sicher nicht schlecht, aber Georg Schramm alias Lothar Dombrowski ist definitiv besser geeignet. Ok, vielleicht deckt die Bild-Zeitung auf, dass er seine Hand gar nicht verloren hat...
Lieber Georg Schramm! Tun sie es!
diesen Bundespräsidenten. Ebenso wie wir die Regierung und die Kanzlerin verdient haben, die Wulff in diese Position manövriert hat.
Die politische Klasse hat es bei diesem Volk nicht mal mehr nötig, auch nur einigermaßen subtil vorzugehen.
Ein bisschen schade für einige Politiker, dass vermutlich auch die weniger gut informierte Bevölkerung nun mal zentimeterdick aufs Brot geschmiert bekommt, wie bei uns Politik gemacht wird.
Aber wirklich kratzen wird es niemanden. Ein Schulterzucken bestenfalls.
Wulff wird endgültig abserviert, dann wird zur allgemeinen Beruhigung vorübergehend ein Gutmensch installiert und das Geschäft geht weiter wie bisher.
Beschädigung des Amtes, Ansehen der Republik usw usf, lächerliches pseudostaatstragendes Geschwafel.
Wer öffentliche Ämter innehat, ist Auftragnehmer des Volkes und diesem zu 100% zur Rechenschaft verpflichtet.
Wir brauchen Gesetze, die uns die absolute Transparenz politischen Handels garantieren.
Wer wird und wurde von wem bezahlt, wer hat welche Nebeneinkünfte in welcher Höhe. Vom Stadtrat bis zum Bundespräsidenten.
Jeder, der nicht bereit ist, diese Fragen vollständig zu beantworten, hat kein Recht, das Volk zu vertreten.
Wer dann noch den Mut hat, sich für die Gemeinschaft zu engagieren, der hat es tatsächlich verdient.
ein toller Vorschlag, das mit der Transparenz und das als Voraussetzung!
Ich unterstütze das. Aber - wer soll das beschließen, in Gesetzesform gießen? =)
Es ist ein Teufelskreis! Mann, ey...
Politische Affären nehmen für gewöhnlich einen erwartbaren Verlauf und plötzlich ist es viertel vor Wullf...
Hatte vor einer Woche schon die Befürchtung, die ZEIT und vielleicht auch andere haben beschlossen, Wulff doch zu schonen. Weil er ja aus Sicht mancher Medien für durchaus gewünschte Strömungen innerhalb der CDU steht.
Aber bei einer Zeitung anzurufen, wie in einem schlechten Film, den BP heraushängen zu lassen und zu drohen, hat das Maß wohl für alle voll gemacht, die noch ein Minimum an Seriosität erwarten.
...geht nun einmal überhaupt nicht - dazu braucht man auch kein Freund von Diekmann und der Springer-Presse zu sein.
Mit seinen Drohungen hat Wulff gezeigt, was er vom Grundgesetz und ganz besonders von Art. 5, Abs. 1 hält (Quelle: http://dejure.org/gesetze... ): nämlich NICHTS. Und wer nichts vom Grundgesetz hält, hat NICHTS im Amt des Bundespräsidenten verloren.
Achja: und Frau Merkel, die uns diesen seltsamen Präsidenten beschert hat, sollte mit Wulff sowie dem gesamten Bundeskabinett SOFORT zurück treten und den Weg für NEUWAHLEN frei machen.
Hatte vor einer Woche schon die Befürchtung, die ZEIT und vielleicht auch andere haben beschlossen, Wulff doch zu schonen. Weil er ja aus Sicht mancher Medien für durchaus gewünschte Strömungen innerhalb der CDU steht.
Aber bei einer Zeitung anzurufen, wie in einem schlechten Film, den BP heraushängen zu lassen und zu drohen, hat das Maß wohl für alle voll gemacht, die noch ein Minimum an Seriosität erwarten.
...geht nun einmal überhaupt nicht - dazu braucht man auch kein Freund von Diekmann und der Springer-Presse zu sein.
Mit seinen Drohungen hat Wulff gezeigt, was er vom Grundgesetz und ganz besonders von Art. 5, Abs. 1 hält (Quelle: http://dejure.org/gesetze... ): nämlich NICHTS. Und wer nichts vom Grundgesetz hält, hat NICHTS im Amt des Bundespräsidenten verloren.
Achja: und Frau Merkel, die uns diesen seltsamen Präsidenten beschert hat, sollte mit Wulff sowie dem gesamten Bundeskabinett SOFORT zurück treten und den Weg für NEUWAHLEN frei machen.
... und noch viiiiel meeeehr,
würd' ich machen,
wenn ich König von Deutschland wääär'!
Ein Bundespräsident ist als moralische Instanz, meiner Meinung nach, sehr wichtig.
Herr Wulff erfüllt diese Aufgabe schon lange nicht mehr. Bitte gehen sie.
es entspricht doch dem höchsten Anspruch der Moral einem SCchundkonzern wie der Springerpresse mal ordentlich einzudampfen. Für diese Aktion bekommt Wullf von mir Bonuspunkte, falls sie wahr ist, denn was die Bild macht ist alles, aber kein Journalismus. Es sind Halbwahrheiten gespickt mit manipulativen Emotionen.
Zudem kapier ich nicht, wie man einem Amt schaden kann. Mögen wir ab heute keine Bundespräsidenten mehr, weil Wulff was falsch gemacht haben soll? Das ist doch absurd. Immer diese Abstrakten Argumente, die keine sind.
Ich finde Wulff toll. Für einen Bundespräsi ist er eine gute Wahl, um Längen besser als der Neoliberale Rechte Gauck.
Wulff sollte nicht gehen (dürfen), er sollte seine Amtszeit durchstehen müssen, so wie in der antiken Tragödie keiner seinem Schicksal entgehen kann.
Dann kann er noch zum Vorbild werden; an sich arbeiten und sich bessern.
(Satire Ende)
es entspricht doch dem höchsten Anspruch der Moral einem SCchundkonzern wie der Springerpresse mal ordentlich einzudampfen. Für diese Aktion bekommt Wullf von mir Bonuspunkte, falls sie wahr ist, denn was die Bild macht ist alles, aber kein Journalismus. Es sind Halbwahrheiten gespickt mit manipulativen Emotionen.
Zudem kapier ich nicht, wie man einem Amt schaden kann. Mögen wir ab heute keine Bundespräsidenten mehr, weil Wulff was falsch gemacht haben soll? Das ist doch absurd. Immer diese Abstrakten Argumente, die keine sind.
Ich finde Wulff toll. Für einen Bundespräsi ist er eine gute Wahl, um Längen besser als der Neoliberale Rechte Gauck.
Wulff sollte nicht gehen (dürfen), er sollte seine Amtszeit durchstehen müssen, so wie in der antiken Tragödie keiner seinem Schicksal entgehen kann.
Dann kann er noch zum Vorbild werden; an sich arbeiten und sich bessern.
(Satire Ende)
Wulff ist ein typischer Politiker, machtgierig und Korrupt, nicht umsonst verweigern die Deutschen Politiker seit Jahren die Ratifizierung des Antikorruptionsgesetz.
typischer deutscher Wähler, nicht umsonst scheren Sie alle Politiker über einen Kamm, als hätten wir eine Einheitspartei.
Formulierungen mit "typischer..." zu schmücken.
mfg
typischer deutscher Wähler, nicht umsonst scheren Sie alle Politiker über einen Kamm, als hätten wir eine Einheitspartei.
Formulierungen mit "typischer..." zu schmücken.
mfg
Wenn einer in einer solchen "Petitesse" den Kopf so verliert, wie wäre es dann, wenn es um das Wohl des Volkes geht?
Wulff bedient fast alle Vorurteile gegen Politiker. An sich selbst denken, die Vorteile eines Amts nutzen und dann auf die Veröffentlichung dieser Wahrheit einwirken.
Wie kann man so ungeschickt sein? Wie konnte einer so weit kommen? Ist diese Art vorher nicht aufgefallen? Vielleicht, weil viele in einer solchen Richtung ticken? Weil moralisches Empfinden verloren gegangen ist?
Wulff ramponiert durch sein anhaltend schlechtes Krisenmanagment das Amt erheblich. Er war kein einmaiger Fehler. Diese häufen sich. Wäre er ein schlichter Beamter, hätte man ihm die Dienstausübung bereits vorläufig untersagen und ein Disziplinarverfahren einleiten müssen.
Wie will Wulff jemals noch eine Rede zur Moral halten können. Vielleicht sollte er mal Frau Kässmann fragen?
Bis diese Geschichte herauskam, dachte ich:
Wulff hat sicher Fehler begangen, aber sein größter Fehler war die Unehrlichkeit gegenüber dem niedersächsischen Landesparlament. Es gab keine sichtbare / bekannte Bevorzgung des Unternehmers, dessen Frau Wulff die günstige Finanzierung für sein Haus gegeben hat. Das Ausnutzen eines Vorteils (man denke an die Bonus-Meilen-Affäre von Özdemir und Schlauch o.ä.) führte zwar auch des Öfteren schon zu Rücktritten, eigentlich ist dies aber übertrieben und der Logik der Politik geschuldet. Bei Straftaten gibt es eine ganze Palette von Strafen, angefangen von der Geldbuße über Bewährung bis hin zu Lebenslänglich, in der Politik nur Rücktritt oder Verbleib im Amt, das ist das Drama an der Sache.
Ohne diese Geschichte wäre meiner Meinung nach eimn Rücktritt eindeutig übertrieben gewesen (wie eine Freiheitsstrafe für das Zuparken der Feuerwehreinfahrt). Der Versuch die Pressefreiheit auszuhebeln allerdings, das ist schon eine derbe Attacke eines Verfassungsorgans auf die Verfassung, das riecht schon leicht nach Straußens Spiegelaffäre, soetwas darf ein Präsident einfach nicht.
6."Wie will Wulff jemals noch eine Rede zur Moral halten können."
[...]
Der würde noch ewig weiterreden über Islam und Moral und Glaubwürdigkeit,man kann nur hoffen,dass die Merkel uns dies nun erspart und diese Angelegenheit endlich beendet,denn von alleine geht der nie,der muß gegangen werden.Was eh längst überfällig ist!
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/ls
Bis diese Geschichte herauskam, dachte ich:
Wulff hat sicher Fehler begangen, aber sein größter Fehler war die Unehrlichkeit gegenüber dem niedersächsischen Landesparlament. Es gab keine sichtbare / bekannte Bevorzgung des Unternehmers, dessen Frau Wulff die günstige Finanzierung für sein Haus gegeben hat. Das Ausnutzen eines Vorteils (man denke an die Bonus-Meilen-Affäre von Özdemir und Schlauch o.ä.) führte zwar auch des Öfteren schon zu Rücktritten, eigentlich ist dies aber übertrieben und der Logik der Politik geschuldet. Bei Straftaten gibt es eine ganze Palette von Strafen, angefangen von der Geldbuße über Bewährung bis hin zu Lebenslänglich, in der Politik nur Rücktritt oder Verbleib im Amt, das ist das Drama an der Sache.
Ohne diese Geschichte wäre meiner Meinung nach eimn Rücktritt eindeutig übertrieben gewesen (wie eine Freiheitsstrafe für das Zuparken der Feuerwehreinfahrt). Der Versuch die Pressefreiheit auszuhebeln allerdings, das ist schon eine derbe Attacke eines Verfassungsorgans auf die Verfassung, das riecht schon leicht nach Straußens Spiegelaffäre, soetwas darf ein Präsident einfach nicht.
6."Wie will Wulff jemals noch eine Rede zur Moral halten können."
[...]
Der würde noch ewig weiterreden über Islam und Moral und Glaubwürdigkeit,man kann nur hoffen,dass die Merkel uns dies nun erspart und diese Angelegenheit endlich beendet,denn von alleine geht der nie,der muß gegangen werden.Was eh längst überfällig ist!
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/ls
Das ist ein sehr guter sachlicher Kommentar!
Und er drückt genau das aus, was ich und viele meiner Kollegen denken.
so sollte es sein:
" obwohl die - die Medien - nur ihrer Pflicht nachgehen, die Öffentlichkeit aufzuklären"
Schön war auch der:
"Er schädigt das Ansehen der gesamten politischen Klasse."
Wenn das so weitergeht kann die 'Titanic' bald dicht machen.
Satire auf höchstem Niveau.
Weder bewegen sich Medien im rechtsfreien Raum, noch verwirkt ein Politiker mit Amtsantritt sein Recht zur Strafanzeige.
Die Richtigkeitsgewähr einer gerichtlichen Entscheidung wäre in derartigen Fällen jedenfalls um einiges höher, als dies das tönende Konzert der broterwerbenden Berufskritiker bietet. Aus Sicht der nach unverzerrter Information Suchenden wäre eine Strafanzeige daher das kleinere Übel gewesen.
Vor allem aber sollten die Schreiberlinge ihren Wunsch nach dem absluten, maximal ungezügelten Journalismus nicht immer bloß durch die Hintertür hereinfauchen. Die Fähigkeit zur öffentlichen, kritischen Selbstreflexion scheint unter Journalisten noch um einiges unausgeprägter zu sein, als dies bei Politikern der Fall ist.
so sollte es sein:
" obwohl die - die Medien - nur ihrer Pflicht nachgehen, die Öffentlichkeit aufzuklären"
Schön war auch der:
"Er schädigt das Ansehen der gesamten politischen Klasse."
Wenn das so weitergeht kann die 'Titanic' bald dicht machen.
Satire auf höchstem Niveau.
Weder bewegen sich Medien im rechtsfreien Raum, noch verwirkt ein Politiker mit Amtsantritt sein Recht zur Strafanzeige.
Die Richtigkeitsgewähr einer gerichtlichen Entscheidung wäre in derartigen Fällen jedenfalls um einiges höher, als dies das tönende Konzert der broterwerbenden Berufskritiker bietet. Aus Sicht der nach unverzerrter Information Suchenden wäre eine Strafanzeige daher das kleinere Übel gewesen.
Vor allem aber sollten die Schreiberlinge ihren Wunsch nach dem absluten, maximal ungezügelten Journalismus nicht immer bloß durch die Hintertür hereinfauchen. Die Fähigkeit zur öffentlichen, kritischen Selbstreflexion scheint unter Journalisten noch um einiges unausgeprägter zu sein, als dies bei Politikern der Fall ist.
was auch nur einen Artikel in dem ganzen Threater rechtfertigt.
Das Wulff, wie jeder Politiker taktiert, ist richtig.
Ich würde mir sogar wünschne, das Wulff mit seinme Strafantrag erfolg gehabt hätte.
Versuchte Einflussnahme? So kann man jedne Gegenangriff gegen unlautere Berichterstattung auffassen. Ich sehe eher eine berechtigte Anklage gegen Rufmord.
Das Wulff nicht bei allem alles sofort aufdeckt, damit kann ich leben und ehrlich gesagt erwarte ich auch nichts anderes.
Solange aber in der Sache nach wie vor keinerlei Substanz existiert, sehe ich keinne Grund von meiner Meinung abzurücken.
Denn jeder Politiker, der in die Mangel genommen wird, sähe genauso aus.
H.
Vorteilsnahme im Amt, Verstoß gegen das Ministergesetz, Einschüchterungsversuche gegen Journalisten, das hat für Sie keine Substanz? Sind Sie Politiker?
Wie äußerte sich Wulff noch zu Sarrazin: "Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet - vor allem auch international", oder seine umstrittene "Islam gehört zu Deutschland"-Aussage!? Das reiht sich doch nahtlos aneinander!
Wulff (=Wolf) ist - ganz böse betrachtet - der ideale BuPrä! Der Wolf ist ein Rudeltier und Wulff das gewählte Alphamännchen des Politiker-wolfs-rudels (Merkel ist dann analog das Alphaweibchen!). Innerhalb des Rudels sind Wölfe sehr soziale Wesen (dazu paßt Gabriel!), nach außen aber effiziente Räuber. (Dazu ist der Wolf der mythologische Ursprung der Türken!)
In Abwandlung seiner eigenen Worte muß man Wulff inzwischen entgegenhalten: "Ich glaube, dass jetzt der Bundespräsident schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet - vor allem auch international! - nämlich zurücktreten!"
Oder sollten wir die Pressefreiheit abschaffen, wenn Sie Ergebnisse zeitigt, die Ihnen nicht gefallen?
Daß Politiker Privatkredite von Unternehmen bekommen ist kein Problem?
Daß sie darüber das Parlament belügen ist OK?
Daß sie diese Unternehmer, obwohl längst in Rente und im Ausland lebend, als Wirtschaftsvertreter des Landes Niedersachsen mit auf Staatsreisen nehmen ist schon in Ordnung?
Daß Politiker, die in der Vergangenheit Kollegen bei ähnlichen Vorwürfen auf's schwerste verurteilt haben, bei sich selbst andere Maßstäbe anlegen ist normal?
Der Presse mit Verleumdungsklage drohen bei Veröffentlichung von TATSACHEN(!!!), welche kurze Zeit später selbst zugegeben werden, ist korrekt?
Das Anspruchsniveau, welches Sie an unsere Politiker stellen, scheint mir erschreckend niedrig...
[...] Herr Wulff faselt einerseits vom hohen Gut der Pressefreiheit und nimmt in seinem Fall Einfluss auf die Presse und droht dem Axel Springer Verlag mit "Liebesentzug". Bis heute Morgen war ich noch der Ansicht, Wullf sollte im Amt bleiben, auch wenn sein Verhalten nicht gerade ruhmeswürdig war. Seit heute Morgen bin ich der Meinung, er sollte uns allen die Beschädigung seines Amtes ersparen und zurücktreten. Denn spätestens jetzt ist es beschädigt. Und das nicht, weil eine Presse angeblichen Rufmord betreibt, sondern weil er offensichtlich nicht so viel auf das hohe Gut der Pressefreiheit gibt. Jedenfalls nicht, wenn es um seine Person geht.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Danke. Die Redaktion/vn
Dieser Beitrag von Herrn "hermann.12" ist einfach nur lächerlich. Leider gibt es zu viele Menschen die sich so verhalten, wie die drei Affen...
http://www.beyars.com/lex...
Ich frage mich bis heute warum die Linke, SPD und Grünen dies zulassen konnten: http://www.focus.de/polit...
und so den Weg für Wulff frei gemacht haben.
Joachim Gauck wäre der Richtige gewesen, einer der den Politikern auch mal auf die Finger klopft!
http://de.wikipedia.org/w...
Dies ist keine Demokratie mehr, wir leben in einer Wirtschaftsdiktatur und Wulff ist ihr President...
einfach nur Traurig!!!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Danke. Die Redaktion/vn
Lieber Herr Herrmann,
warum klammern Sie sich an eine Illusion? Dieser Mann ist jetzt nicht mehr zu halten. Und wegschauen ist jetzt nicht die erste Bürgerpflicht, sondern Protest - zur Not auch auf der Straße, denn die in Berlin sind fast alle schwerhörig. Wir sind Herrn Wulff keinen Respekt mehr schuldig, er selbst hat sein Amt ramponiert und die guten Sitten in einer Demokratie missachtet. Er kann allenfalls noch Bürgermeister in Großburgwedel werden. Warum erinnert mich das ganze bloß immer mehr an das Märchen vom Fischer und sin Fru?
@ hermann.12, Venceremos13 stellt Ihnen diese Frage: "Lieber Herr Herrmann,
warum klammern Sie sich an eine Illusion?"
Die Antwort ist von Freud und Marx grundlegend beantwortet worden. Rainer Funk fasst diese Antwort so zusammen: Marx und Freud vertraten die wissenschaftlich begründete Auffassung, daß der Mensch mit Illusionen lebt, die das Elend des realen Lebens erträglich machen, und beide sahen die Befreiung nur darin, daß sich der Menschen dies bewußt werden muß, um dann mit seinen Fähigkeiten, seiner Vernunft … die Realität so zu verändern, daß er keiner Illusionen mehr benötigt, um zu leben.
Nur so könne es zur gesellschaftlichen (Marx, k.) und zur individuellen (Freud, k.) Veränderung kommen.(Rainer Funk)
Der Selbstbetrug, das Wunsch-Eigenbild sind notwendige Teile der Illusion(en). Für die Aufrechterhaltung tun und lassen wir sehr viel. Ob Fassadenpflege, nicht Wissen wollen, (Schuld)Verdrängung und (Schuld)Verschiebung.
Darin ist der Bürger C. Wulff so alltäglich wie die meisten Bürger des Landes. Wie sind sonst die Wahlergebnisse erklärbar? Wie ist der Mythos, dass die CDU die Wirtschafts- und Finanzkompetenz an sich ist, erklärbar? - Die Fakten, dass die CDU-geführten Regierungen mehr als 86% der Staatsschulden zu verantworten, sprechen eineindeutig gegen den Bürgermythos! Aber wer will dies schon Wissen?
Jeder Politiker, der in die Mangel genommen wird, sähe genauso aus.
EBEN NICHT!
Verglichen mit dem Bundespräsidenten habe ich wenig beachtete Ämter - aber auf einen Anrufbeantworter hinterlasse ich Äußerungen wie "Ich rufe noch mal zurück, schon mal herzlichen Glückwunsch, bis dann..."
Wenn jemand anders illegal mitschneidet, kann ich mich ja noch darauf berufen, dass ich reingelegt worden bin, aber wenn ich selbst noch für die hieb- und stichfreie Dokumentation meines Eingriffs in die Freiheit der Presse sorge, also das Hinterzimmer selber auf den Marktplatz verlege...
Also wenn Christian Wulff nicht wegen seiner - nach wie vor bestreitbaren - moralischen Verfehlungen gehen muss, dann muss er jetzt wegen seiner unbestreitbaren Dummheit gehen.
Wie sollte er mit einem Strafantrag Erfolg haben, wenn doch die Vorwürfe stimmen - was er ja später selber einräumen musste? Und warum sollte er überhaupt drohen, wenn er doch überhaupt nichts Falsches gemacht hätte? Er hat ja wohl angerufen und gedroht, eben WEIL er wusste, dass er da angreifbar ist!
"Unlautere Berichterstattung" wäre es ja nur, wenn nicht stimmte, was geschrieben werden soll. Sich aber VOR einer Veröffentlichung aufzuregen - das lässt schon seeehr tief blicken.
Und nein, Taktieren ist nicht richtig. Richtig wäre es, dass endlich mal einer hergeht und zugibt: Ja, das war falsch und es war allein mein Fehler!
Denn die Fehler sind falsch und nicht die Tatsache, dass die Presse sie aufdeckt.
Wir reden hier schließlich nicht von unserem Hausmeister, der den Müll falsch entsorgt hat, sondern von unserem ersten Mann im Staate, der uns alle repräsentiert! Und ich will nicht von einem Weichei repräsentiert werden.
Ein Politiker, der von der Presse in die Mangel genommen wird, sieht nur dann genauso aus, wenn er auch genauso gefehlt hat!
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion./ls
Vorneweg: Ich war für Gauck, nicht für Wulff
> Nicht über seine tatsächliche oder vermeintliche Verfehlung.
> Sondern über seinen Umgang mit der Affäre.
> So war es zuletzt im Fall Guttenberg.
> Und so wird es auch im Fall Wulff wohl bald sein.
Hauptsache gute Figur machen ("Umgang"), dann ist Di Lorenzo zufrieden und schreibt auch ein Buch darüber. So wars bei Guttenberg, so wird es auch bei Wulff sein. Ihnen geht es also gar nicht um eine vermeintliche Verfehlung (Vorteilnahme durch günstigen Kredit), sondern um den Umgang damit, heuchlerisch.
Selbst wenn Wulff wie ein "zorniger Dorfschultheiß" reagiert hat, er hat sich dafür entschuldigt. Die Medien (leider auch die vermeintlich guten wie FAZ, SDZ, Zeit, etc.) sparen sich die Arbeit für wirkliche Recherchen, denn bisher hat keiner nachgewiesen, daß sich Geerkens durch die Vermittlung des Kredits einen Vorteil verschafft hätte. Aber es ist natürlich viel bequemer vom Elfenbeinturm aus darauf zu warten, daß sich Wulff ungeschickt verhält und dann zu wettern.
"Und das Absurdeste: Er hinterließ all dies auf Diekmanns Mailbox. Nicht einmal ein zorniger, tumber Dorfschultheiß sollte sich so verhalten, ..."
Aus dieser Argumentation folgt wieder, daß es Ihnen keineswegs um moralische Integrität geht, sondern hier um mangelnde Intelligenz, o.g. unbeholfenes Verhalten von Wulff spricht für seine Ehrlichkeit, aber gegen seine Intelligenz.
Vorteilsnahme im Amt, Verstoß gegen das Ministergesetz, Einschüchterungsversuche gegen Journalisten, das hat für Sie keine Substanz? Sind Sie Politiker?
Wie äußerte sich Wulff noch zu Sarrazin: "Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet - vor allem auch international", oder seine umstrittene "Islam gehört zu Deutschland"-Aussage!? Das reiht sich doch nahtlos aneinander!
Wulff (=Wolf) ist - ganz böse betrachtet - der ideale BuPrä! Der Wolf ist ein Rudeltier und Wulff das gewählte Alphamännchen des Politiker-wolfs-rudels (Merkel ist dann analog das Alphaweibchen!). Innerhalb des Rudels sind Wölfe sehr soziale Wesen (dazu paßt Gabriel!), nach außen aber effiziente Räuber. (Dazu ist der Wolf der mythologische Ursprung der Türken!)
In Abwandlung seiner eigenen Worte muß man Wulff inzwischen entgegenhalten: "Ich glaube, dass jetzt der Bundespräsident schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet - vor allem auch international! - nämlich zurücktreten!"
Oder sollten wir die Pressefreiheit abschaffen, wenn Sie Ergebnisse zeitigt, die Ihnen nicht gefallen?
Daß Politiker Privatkredite von Unternehmen bekommen ist kein Problem?
Daß sie darüber das Parlament belügen ist OK?
Daß sie diese Unternehmer, obwohl längst in Rente und im Ausland lebend, als Wirtschaftsvertreter des Landes Niedersachsen mit auf Staatsreisen nehmen ist schon in Ordnung?
Daß Politiker, die in der Vergangenheit Kollegen bei ähnlichen Vorwürfen auf's schwerste verurteilt haben, bei sich selbst andere Maßstäbe anlegen ist normal?
Der Presse mit Verleumdungsklage drohen bei Veröffentlichung von TATSACHEN(!!!), welche kurze Zeit später selbst zugegeben werden, ist korrekt?
Das Anspruchsniveau, welches Sie an unsere Politiker stellen, scheint mir erschreckend niedrig...
[...] Herr Wulff faselt einerseits vom hohen Gut der Pressefreiheit und nimmt in seinem Fall Einfluss auf die Presse und droht dem Axel Springer Verlag mit "Liebesentzug". Bis heute Morgen war ich noch der Ansicht, Wullf sollte im Amt bleiben, auch wenn sein Verhalten nicht gerade ruhmeswürdig war. Seit heute Morgen bin ich der Meinung, er sollte uns allen die Beschädigung seines Amtes ersparen und zurücktreten. Denn spätestens jetzt ist es beschädigt. Und das nicht, weil eine Presse angeblichen Rufmord betreibt, sondern weil er offensichtlich nicht so viel auf das hohe Gut der Pressefreiheit gibt. Jedenfalls nicht, wenn es um seine Person geht.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Danke. Die Redaktion/vn
Dieser Beitrag von Herrn "hermann.12" ist einfach nur lächerlich. Leider gibt es zu viele Menschen die sich so verhalten, wie die drei Affen...
http://www.beyars.com/lex...
Ich frage mich bis heute warum die Linke, SPD und Grünen dies zulassen konnten: http://www.focus.de/polit...
und so den Weg für Wulff frei gemacht haben.
Joachim Gauck wäre der Richtige gewesen, einer der den Politikern auch mal auf die Finger klopft!
http://de.wikipedia.org/w...
Dies ist keine Demokratie mehr, wir leben in einer Wirtschaftsdiktatur und Wulff ist ihr President...
einfach nur Traurig!!!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Danke. Die Redaktion/vn
Lieber Herr Herrmann,
warum klammern Sie sich an eine Illusion? Dieser Mann ist jetzt nicht mehr zu halten. Und wegschauen ist jetzt nicht die erste Bürgerpflicht, sondern Protest - zur Not auch auf der Straße, denn die in Berlin sind fast alle schwerhörig. Wir sind Herrn Wulff keinen Respekt mehr schuldig, er selbst hat sein Amt ramponiert und die guten Sitten in einer Demokratie missachtet. Er kann allenfalls noch Bürgermeister in Großburgwedel werden. Warum erinnert mich das ganze bloß immer mehr an das Märchen vom Fischer und sin Fru?
@ hermann.12, Venceremos13 stellt Ihnen diese Frage: "Lieber Herr Herrmann,
warum klammern Sie sich an eine Illusion?"
Die Antwort ist von Freud und Marx grundlegend beantwortet worden. Rainer Funk fasst diese Antwort so zusammen: Marx und Freud vertraten die wissenschaftlich begründete Auffassung, daß der Mensch mit Illusionen lebt, die das Elend des realen Lebens erträglich machen, und beide sahen die Befreiung nur darin, daß sich der Menschen dies bewußt werden muß, um dann mit seinen Fähigkeiten, seiner Vernunft … die Realität so zu verändern, daß er keiner Illusionen mehr benötigt, um zu leben.
Nur so könne es zur gesellschaftlichen (Marx, k.) und zur individuellen (Freud, k.) Veränderung kommen.(Rainer Funk)
Der Selbstbetrug, das Wunsch-Eigenbild sind notwendige Teile der Illusion(en). Für die Aufrechterhaltung tun und lassen wir sehr viel. Ob Fassadenpflege, nicht Wissen wollen, (Schuld)Verdrängung und (Schuld)Verschiebung.
Darin ist der Bürger C. Wulff so alltäglich wie die meisten Bürger des Landes. Wie sind sonst die Wahlergebnisse erklärbar? Wie ist der Mythos, dass die CDU die Wirtschafts- und Finanzkompetenz an sich ist, erklärbar? - Die Fakten, dass die CDU-geführten Regierungen mehr als 86% der Staatsschulden zu verantworten, sprechen eineindeutig gegen den Bürgermythos! Aber wer will dies schon Wissen?
Jeder Politiker, der in die Mangel genommen wird, sähe genauso aus.
EBEN NICHT!
Verglichen mit dem Bundespräsidenten habe ich wenig beachtete Ämter - aber auf einen Anrufbeantworter hinterlasse ich Äußerungen wie "Ich rufe noch mal zurück, schon mal herzlichen Glückwunsch, bis dann..."
Wenn jemand anders illegal mitschneidet, kann ich mich ja noch darauf berufen, dass ich reingelegt worden bin, aber wenn ich selbst noch für die hieb- und stichfreie Dokumentation meines Eingriffs in die Freiheit der Presse sorge, also das Hinterzimmer selber auf den Marktplatz verlege...
Also wenn Christian Wulff nicht wegen seiner - nach wie vor bestreitbaren - moralischen Verfehlungen gehen muss, dann muss er jetzt wegen seiner unbestreitbaren Dummheit gehen.
Wie sollte er mit einem Strafantrag Erfolg haben, wenn doch die Vorwürfe stimmen - was er ja später selber einräumen musste? Und warum sollte er überhaupt drohen, wenn er doch überhaupt nichts Falsches gemacht hätte? Er hat ja wohl angerufen und gedroht, eben WEIL er wusste, dass er da angreifbar ist!
"Unlautere Berichterstattung" wäre es ja nur, wenn nicht stimmte, was geschrieben werden soll. Sich aber VOR einer Veröffentlichung aufzuregen - das lässt schon seeehr tief blicken.
Und nein, Taktieren ist nicht richtig. Richtig wäre es, dass endlich mal einer hergeht und zugibt: Ja, das war falsch und es war allein mein Fehler!
Denn die Fehler sind falsch und nicht die Tatsache, dass die Presse sie aufdeckt.
Wir reden hier schließlich nicht von unserem Hausmeister, der den Müll falsch entsorgt hat, sondern von unserem ersten Mann im Staate, der uns alle repräsentiert! Und ich will nicht von einem Weichei repräsentiert werden.
Ein Politiker, der von der Presse in die Mangel genommen wird, sieht nur dann genauso aus, wenn er auch genauso gefehlt hat!
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion./ls
Vorneweg: Ich war für Gauck, nicht für Wulff
> Nicht über seine tatsächliche oder vermeintliche Verfehlung.
> Sondern über seinen Umgang mit der Affäre.
> So war es zuletzt im Fall Guttenberg.
> Und so wird es auch im Fall Wulff wohl bald sein.
Hauptsache gute Figur machen ("Umgang"), dann ist Di Lorenzo zufrieden und schreibt auch ein Buch darüber. So wars bei Guttenberg, so wird es auch bei Wulff sein. Ihnen geht es also gar nicht um eine vermeintliche Verfehlung (Vorteilnahme durch günstigen Kredit), sondern um den Umgang damit, heuchlerisch.
Selbst wenn Wulff wie ein "zorniger Dorfschultheiß" reagiert hat, er hat sich dafür entschuldigt. Die Medien (leider auch die vermeintlich guten wie FAZ, SDZ, Zeit, etc.) sparen sich die Arbeit für wirkliche Recherchen, denn bisher hat keiner nachgewiesen, daß sich Geerkens durch die Vermittlung des Kredits einen Vorteil verschafft hätte. Aber es ist natürlich viel bequemer vom Elfenbeinturm aus darauf zu warten, daß sich Wulff ungeschickt verhält und dann zu wettern.
"Und das Absurdeste: Er hinterließ all dies auf Diekmanns Mailbox. Nicht einmal ein zorniger, tumber Dorfschultheiß sollte sich so verhalten, ..."
Aus dieser Argumentation folgt wieder, daß es Ihnen keineswegs um moralische Integrität geht, sondern hier um mangelnde Intelligenz, o.g. unbeholfenes Verhalten von Wulff spricht für seine Ehrlichkeit, aber gegen seine Intelligenz.
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