Bundespräsident Wulff: Jetzt geht es um ein Bobby-Car
Die Details über die Verquickung von Amt und Privatem beim Bundespräsidenten werden immer bizarrer. Nun soll sich Wulff für ein geschenktes Bobby-Car erkenntlich gezeigt haben.
Bundespräsident Christian Wulff ist durch neu bekannt gewordene Details unter verstärkten Erklärungsdruck geraten. Zum Geburtstag des gemeinsamen Sohnes des Ehepaares Wulff habe der Geschäftsführer eines Berliner Autohauses im Mai 2011 ein Bobby-Car an die Privatadresse der Wulffs in Burgwedel bei Hannover geschickt. Dafür habe sich Wulff in einem Schreiben mit dem offiziellen Briefkopf des Bundespräsidenten bedankt und den Geschäftsführer zum Sommerfest des Bundespräsidialamtes 2012 eingeladen, berichtet die Berliner Zeitung.
"Meine Frau und ich hoffen (...), dass wir in den nächsten Jahren zu Ihnen wieder Kontakt bekommen", heißt es in dem Brief. "Erst einmal habe ich Sie auf die Gästeliste für das Sommerfest im nächsten Jahr genommen und hoffe, dass Sie die Teilnahme sicherstellen können", schrieb der Bundespräsident.
Wulffs Anwalt erläuterte, die Eheleute Wulff würden den Autohändler und seine Frau aus der Zeit in Hannover kennen. Das Geschenk befinde sich "in der Kinderspielecke im Schloss Bellevue und kann dort von Besuchskindern genutzt werden".
"Keine Rede von Rabatt"
Die Zeitung berichtet zudem, die Frau des Bundespräsidenten habe für einen Audi Q 3 von dem Autohaus "einen VIP-Vertrag mit sehr günstigen Leasing-Konditionen" bekommen. Je nach Motor koste das Fahrzeug zwischen 31.000 und 36.000 Euro. Laut der Zeitung sollen als monatliche Ratenzahlungen "1,2 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung" vereinbart worden sein. Üblich seien 1,5 Prozent.
Wulffs Anwalt Gernot Lehr teilte mit, von einem "Prominentenrabatt" könne keine Rede sein. Der von Frau Wulff bestellte Q 3 werde erst Mitte dieses Jahres ausgeliefert. Deshalb habe Audi ihr am 22. Dezember "einen Wagen gleichen Fahrzeugtyps gegen Zahlung einer monatlichen Pauschale aus dem eigenen Fahrzeugpark zur Verfügung gestellt".
Seit Wochen unter Druck
Der Bundespräsident habe den Autohändler "ausdrücklich" aufgefordert, "den ganz normalen Tarif" zu nehmen und klar gemacht, dass keine "Sonderbehandlung" erwünscht sei, sagte Lehr. Für die Anmietung zahle Frau Wulff monatlich 850 Euro.
Der Bundespräsident ist seit Wochen unter Druck, weil er 2008 einen zinsgünstigen Privatkredit annahm. Das Geld kam von einem Unternehmerpaar, der Unternehmer Egon Geerkens hatte Wulff als Ministerpräsident Niedersachsens auf Auslandsreisen begleitet. Als die Bild-Zeitung im Dezember 2011 darüber berichten wollte, drohte Wulff – als Bundespräsident – der Redaktion mit Konsequenzen. Das Darlehen löste Wulff später mit einem Kredit der BW-Bank ab.
Zudem wurde bekannt, dass Wulff teils kostenlos bei befreundeten Unternehmern Urlaube verbrachte. Am heutigen Mittwoch befasst sich der Landtag in Hannover erneut mit dem Fall Wulff. 2010 hatte er im Landtag beteuert, keine geschäftlichen Beziehungen zu Geerkens gehabt zu haben.
Termin abgesagt
Die Bild-Zeitung berichtete, Wulff habe einen geplanten Besuch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt. Das Präsidialamt nannte demnach "terminliche Gründe".
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilte mit, dass sie gegen die BW-Bank kein Ermittlungsverfahren einleitet. Die Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht seien nicht ausreichend, hieß es. Eingegangen waren etwa ein Dutzend Anzeigen.







"Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilte mit, dass sie gegen die BW-Bank kein Ermittlungsverfahren einleitet. Die Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht seien nicht ausreichend, hieß es."
Sollte man vielleicht noch DIES sachlich erwähnen?
= "Anders als Richter sind Staatsanwälte weisungsgebunden (§ 146 Gerichtsverfassungsgesetz) und unterliegen uneingeschränkt der Dienstaufsicht durch Vorgesetzte (§ 144 GVG) (§ 147 GVG).
Damit ist eine nicht unerhebliche Einflussmöglichkeit auf die Staatsanwaltschaften und Staatsanwälte gegeben, zumal die Weisungsgebenden nicht an die Schriftform gebunden sind."
... der Justizminister gegenüber den Staatsanwaltschaften wird bereits seit Jahren scharf vom Deutschen Richterbund kritisiert (Quelle: http://www.drb.de/cms/ind... ), da hier dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird.
Dieses externe Weisungsrecht könnte auch der Grund sein, warum bestimmte Leute z.B. in Niedersachsen die Nähe zum jeweiligen Ministerpräsidenten suchen. Der ist nämlich Chef vom Justizminister - und der hat dann das Weisungsrecht und damit die Möglichkeit, unliebsame Ermittlungen per mündliche Anordnung zu unterbinden.
Soweit ich weiß ist der Präsident strafrechtlich sowieso immun. Ich weiß nicht, ob da überhaupt ermittelt werden darf.
Sonst hätte man ja die gesamte Nachricht auf dem AB angehört. Das hat man ja wohl nicht gemacht, sondern nur die daraus in den Medien veröffentlichten Teile.
ich habe diese tatsache schon mehrfach hier im forum erwähnt, das diese ihrem minister unterstellt sind. es gibt genügend beispiele, auch bei kohls verfehlungen, wo staastanwälte zwangsversetzt wurden. es wird bei allen staatsanwaltlichen ermittlungen nichts geschehen. ih habe nur hoffnung auf die strafsache seines sprechers, der ja angeklagt werden wird, das dann auch in diesem zuge der bp belangt wird.
... der Justizminister gegenüber den Staatsanwaltschaften wird bereits seit Jahren scharf vom Deutschen Richterbund kritisiert (Quelle: http://www.drb.de/cms/ind... ), da hier dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird.
Dieses externe Weisungsrecht könnte auch der Grund sein, warum bestimmte Leute z.B. in Niedersachsen die Nähe zum jeweiligen Ministerpräsidenten suchen. Der ist nämlich Chef vom Justizminister - und der hat dann das Weisungsrecht und damit die Möglichkeit, unliebsame Ermittlungen per mündliche Anordnung zu unterbinden.
Soweit ich weiß ist der Präsident strafrechtlich sowieso immun. Ich weiß nicht, ob da überhaupt ermittelt werden darf.
Sonst hätte man ja die gesamte Nachricht auf dem AB angehört. Das hat man ja wohl nicht gemacht, sondern nur die daraus in den Medien veröffentlichten Teile.
ich habe diese tatsache schon mehrfach hier im forum erwähnt, das diese ihrem minister unterstellt sind. es gibt genügend beispiele, auch bei kohls verfehlungen, wo staastanwälte zwangsversetzt wurden. es wird bei allen staatsanwaltlichen ermittlungen nichts geschehen. ih habe nur hoffnung auf die strafsache seines sprechers, der ja angeklagt werden wird, das dann auch in diesem zuge der bp belangt wird.
doch etwas zeitnah gewesen.
Sagen Sie mal, wird die Diskussion um Wulff nicht langsam aber ganz sicher lächerlich? Wegen einem BobbyCar wieder eine Diskussion zu entfachen, das ist wirklich kläglich!
Es gibt doch wahrlich wichtigeres als das!
finde ich diese Diskussion:
Herr Wulff macht mit diesem Verhalten wieder einmal deutlich, dass er für "Klüngel" (wie es der Kölner sagen würde) empfänglich ist.
Wenn jemand im öffentlichen Dienst ein Bobby-Car geschenkt bekommen soll, so hat der Betreffende das Geschenk abzulehnen, bzw. wenn es schon da ist, hat er es zurückzuschicken!
Darüber kann es gar keine Diskussion geben.
... ach ich vergaß: Herr Wulff kannte ihn ja den Schenkenden aus Hannover, vermutlich auch schon wieder seit der gemeinsamen Schulzeit, und die Großeltern waren auch schon befreundet!
(Man soll nicht immer dieselbe Ausrede verwenden. Das kennt man doch auch schon aus Schulzeiten.)
in einem Allerweltsbriefkasten!
Herr Wulff bedankt sich als BP mit einer Gegenleistung, einer Amtseinladung und dem Hinweis auf eine mögliche weitere künftige Begegnung. So wird aus einem Werbegeschenk eine verquickte Geschäftsanbahnung! Geschäftsfreunde sind eben auch Freunde.
Das ist kein Haar in der Suppe, sondern ein markanter Charakterzug des Bundespräsidenten.
Wenn Wulff sich korrumpieren lässt, wird das nicht dadurch lächerlich im Sinne von unbedeutend, dass er anscheinend ziemlich billig zu haben ist.
Und natürlich ist das eine Methode, sich Politiker warm zu halten, damit sie vielleicht irgendwann mal die Interessen des Schenkers im Hinterkopf haben, wenn sie eine politische Entscheidung fällen.
Bezeichnenderweise kommen ja solche Freundschaften immer zustande, wenn jemand ein Amt hat und laufen danach auch wieder aus. Das müsste man als Politiker eigentlich auch erkennen und dankend ablehnen. Und das dürfte einem gerade bei Kleinigkeiten auch nicht allzu schwer fallen. Es sei denn, man ist da charakterlich ganz anders gestrickt.
fügt sich zum "Strick um den Hals", da AMT und Privates nicht auseinandergehalten werden kann, weder von Christian Wulff noch von denen, die ihn halten. Hier zeigt sich eine korrupte Durchseuchung bis ins höchste Staatsamt. - Ich bin gespannt darauf, ob die staatsanwaltliche Entscheidung in Stuttgart die letzte ist. -
... ist der richtige Ausdruck.
Absolut lächerlich, dass ein Bundespräsident ein Bobbycar als Geschenk annimmt, statt den Schenker freundlich darauf hinzuweisen, dass der Bundespräsident solche Geschenke nicht annehmen kann.
Ist besagtes Bobbycar jetzt eigentlich im Staatsbesitz?
Könnte prima als Dienstwagen für den auf Zwergenformat geschrumpften Präsidenten eingesetzt werden, finde ich :-)
Wo dieses Bobby-Car jetzt ist? Steht im Artikel!
Dort steht aber auch, dass die Diskussion immer bizarrer
wird.
Lächerlich dieser hysterische Eifer.
Das Sommerfest des Bundespräsidenten ist in etwa vergleichbar mit der "Birthday Honours List" der Queen in England.
Da stehe auch keine "Kumpels" von der Dame drauf, sondern Menschen die sich in der Gesellschaft verdient gemacht haben.
Verdient machten sich Menschen nicht, wenn sie bei ein "Bobbycar" ans BPA senden.
Ich wundere mich langsam, dass die Protokoll-Abteilung, sowas widerspruchslos mitmacht.
Diese vor Moralismus geradezu triefende Debatte wird uns bei den wahren Problemen unserer Gesellschaft bestimmt weit voranbringen!
finde ich diese Diskussion:
Herr Wulff macht mit diesem Verhalten wieder einmal deutlich, dass er für "Klüngel" (wie es der Kölner sagen würde) empfänglich ist.
Wenn jemand im öffentlichen Dienst ein Bobby-Car geschenkt bekommen soll, so hat der Betreffende das Geschenk abzulehnen, bzw. wenn es schon da ist, hat er es zurückzuschicken!
Darüber kann es gar keine Diskussion geben.
... ach ich vergaß: Herr Wulff kannte ihn ja den Schenkenden aus Hannover, vermutlich auch schon wieder seit der gemeinsamen Schulzeit, und die Großeltern waren auch schon befreundet!
(Man soll nicht immer dieselbe Ausrede verwenden. Das kennt man doch auch schon aus Schulzeiten.)
in einem Allerweltsbriefkasten!
Herr Wulff bedankt sich als BP mit einer Gegenleistung, einer Amtseinladung und dem Hinweis auf eine mögliche weitere künftige Begegnung. So wird aus einem Werbegeschenk eine verquickte Geschäftsanbahnung! Geschäftsfreunde sind eben auch Freunde.
Das ist kein Haar in der Suppe, sondern ein markanter Charakterzug des Bundespräsidenten.
Wenn Wulff sich korrumpieren lässt, wird das nicht dadurch lächerlich im Sinne von unbedeutend, dass er anscheinend ziemlich billig zu haben ist.
Und natürlich ist das eine Methode, sich Politiker warm zu halten, damit sie vielleicht irgendwann mal die Interessen des Schenkers im Hinterkopf haben, wenn sie eine politische Entscheidung fällen.
Bezeichnenderweise kommen ja solche Freundschaften immer zustande, wenn jemand ein Amt hat und laufen danach auch wieder aus. Das müsste man als Politiker eigentlich auch erkennen und dankend ablehnen. Und das dürfte einem gerade bei Kleinigkeiten auch nicht allzu schwer fallen. Es sei denn, man ist da charakterlich ganz anders gestrickt.
fügt sich zum "Strick um den Hals", da AMT und Privates nicht auseinandergehalten werden kann, weder von Christian Wulff noch von denen, die ihn halten. Hier zeigt sich eine korrupte Durchseuchung bis ins höchste Staatsamt. - Ich bin gespannt darauf, ob die staatsanwaltliche Entscheidung in Stuttgart die letzte ist. -
... ist der richtige Ausdruck.
Absolut lächerlich, dass ein Bundespräsident ein Bobbycar als Geschenk annimmt, statt den Schenker freundlich darauf hinzuweisen, dass der Bundespräsident solche Geschenke nicht annehmen kann.
Ist besagtes Bobbycar jetzt eigentlich im Staatsbesitz?
Könnte prima als Dienstwagen für den auf Zwergenformat geschrumpften Präsidenten eingesetzt werden, finde ich :-)
Wo dieses Bobby-Car jetzt ist? Steht im Artikel!
Dort steht aber auch, dass die Diskussion immer bizarrer
wird.
Lächerlich dieser hysterische Eifer.
Das Sommerfest des Bundespräsidenten ist in etwa vergleichbar mit der "Birthday Honours List" der Queen in England.
Da stehe auch keine "Kumpels" von der Dame drauf, sondern Menschen die sich in der Gesellschaft verdient gemacht haben.
Verdient machten sich Menschen nicht, wenn sie bei ein "Bobbycar" ans BPA senden.
Ich wundere mich langsam, dass die Protokoll-Abteilung, sowas widerspruchslos mitmacht.
Diese vor Moralismus geradezu triefende Debatte wird uns bei den wahren Problemen unserer Gesellschaft bestimmt weit voranbringen!
... sich nix leisten können, alles auf Pump konsumieren aber Prinzessin Viktoria spielen. Dieses Substrat der CDU ist eine Schande für den Posten des Bundespräsidenten, aber zeigt sie doch die neorömische Dekadenz der Demokraten: Wir werden von IT-Girls regiert: Schaumschläger ohne Talent und Moral.
Wo bleibt eigentlich die Mailboxansage?
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Da möchte ich doch noch anmerken, dass es ein rot-grünes Duo war, dass vor einigen Jahren vorgemacht hat, wie man sich durch ein Randalieren nach oben ein Amt zur Beute macht, um aus halbasozialen Verhältnissen kommend bzw. als Zivilversager (nenne ja keine Namen) doch noch an ein herrliches Leben zu gelangen.
Den Startschuss für die Berlusconisierung haben andere gegeben. Und den Medien hat es gefallen.
"...sich nix leisten können, alles auf Pump konsumieren aber Prinzessin Viktoria spielen."
Das ist denke ich wirklich eine private Angelegenheit. Das muss jeder selbst entscheiden. Klar, sowas ist gesellschaftlich nicht so geachtet. Aber sich über das Konsumverhalten anderer zu beschweren ist doch wirklich nurnoch spießig...aber kommt langsam in Mode :-)
Es geht um die Grundeinstellung der politischen Familie aus der er kommt, die ihn geprägt hat und in der er nach oben gekommen ist. Deren Egoismus, deren Unredlichkeit in der Amtsführung, derer Tricksereien im Umgang mit der Wahrheit sind das, was seine Kritiker stinkt!
Alle Welt weiß, dass die Banker und Finanzfachleute einen unermesslich größeren materiellen und ideellen Schaden angerichtet haben als Wulff. Aber dieser Bundespräsident und seine politischen Freunde (nicht nur die aus seiner Partei rechne ich zu denen) ist völlig ungeeignet, die Interessen von Otto Normalmensch in Deutschland zu wahren, denn er ist offensichtlich durch kleine und größere Gefälligkeiten durch Leute mit großem Geld für deren Interessen gewinnbar.
Und noch etwas: So lange Frau Merkel ihn stützt, muss man auch ihr seine in der Kritik stehende Handlungsweise anrechnen!
Der böse Wulf kann mich nicht ängstigen, wohl aber Leute wie Sie, die gleich die Demokratie mit dem Bade ausschütten wollen.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Da möchte ich doch noch anmerken, dass es ein rot-grünes Duo war, dass vor einigen Jahren vorgemacht hat, wie man sich durch ein Randalieren nach oben ein Amt zur Beute macht, um aus halbasozialen Verhältnissen kommend bzw. als Zivilversager (nenne ja keine Namen) doch noch an ein herrliches Leben zu gelangen.
Den Startschuss für die Berlusconisierung haben andere gegeben. Und den Medien hat es gefallen.
"...sich nix leisten können, alles auf Pump konsumieren aber Prinzessin Viktoria spielen."
Das ist denke ich wirklich eine private Angelegenheit. Das muss jeder selbst entscheiden. Klar, sowas ist gesellschaftlich nicht so geachtet. Aber sich über das Konsumverhalten anderer zu beschweren ist doch wirklich nurnoch spießig...aber kommt langsam in Mode :-)
Es geht um die Grundeinstellung der politischen Familie aus der er kommt, die ihn geprägt hat und in der er nach oben gekommen ist. Deren Egoismus, deren Unredlichkeit in der Amtsführung, derer Tricksereien im Umgang mit der Wahrheit sind das, was seine Kritiker stinkt!
Alle Welt weiß, dass die Banker und Finanzfachleute einen unermesslich größeren materiellen und ideellen Schaden angerichtet haben als Wulff. Aber dieser Bundespräsident und seine politischen Freunde (nicht nur die aus seiner Partei rechne ich zu denen) ist völlig ungeeignet, die Interessen von Otto Normalmensch in Deutschland zu wahren, denn er ist offensichtlich durch kleine und größere Gefälligkeiten durch Leute mit großem Geld für deren Interessen gewinnbar.
Und noch etwas: So lange Frau Merkel ihn stützt, muss man auch ihr seine in der Kritik stehende Handlungsweise anrechnen!
Der böse Wulf kann mich nicht ängstigen, wohl aber Leute wie Sie, die gleich die Demokratie mit dem Bade ausschütten wollen.
um unten Aufgeführtes geht es im Kern und für meinen Teil ausschließlich; den Rest habt ihr in reziprotärer Sensationsgier dazugedichtet, dann kritisiert, so dass es verschüttet zu werden drohte. Also einmal Reset:
http://www.nilas.niedersa...
S. 7977-7978.
Daraus wird auch deutlich, dass Wulff sich damals zum Rechtsbruch des niedersäschischen Ministergesetzes bekannte, und durch seinen Umgang mit dem Fehler Vetrauen zurück gewinnen wollte. Damals schon.
Protokolle des niedersächsischen Landtages im Niedersächsischen
Landtagsdokumentationssystem vom 18.02.2010, Thema "Anfrage", S. 7977-7978.
Protokolle des niedersächsischen Landtages im Niedersächsischen
Landtagsdokumentationssystem vom 18.02.2010, Thema "Anfrage", S. 7977-7978.
....ist er unparteilich. Das ist anders, als bekäme man einen hoch dotierten Job nach dem Ausscheiden aus dem Amt.
zwischen Amt und privatem verstehen, würde ich gerne wissen.
-ist es zu verteten zu einen ofiziellen Anlass Freunde einzuladen, weil Sie Freunde sind?
-ist es zu vertreten, private Korrespondenz von der Dienstelle erledigen zu lassen?
Angesichts der Tatsache, dass man ein Mitarbeiter nichteinaml private email am Arbeitsplatz lesen darf, habe ich da so meine Bedenken.
was Sie unter Vorbildfunktion verstehen, würde mich auch brennend interessieren,
und eine Antwort wie "lesen Sie sich ein (..)" können Sie sich gleich sparen...
joG schrieb: "Wenn jemand von jedem etwas geschenkt bekommt....
....ist er unparteilich."
Das bringt mich auf eine Idee: Lassen Sie uns das Amt des Bundespräsidenten unter Wulff retten, indem wir ihm ALLE Geschenke machen. Dann kann er ja nicht mehr parteilich sein. Obwohl... vielleicht ist er so verkommen, dass er die Geste allein nicht zu schätzen weiß und diejenigen lieber hat, die ihm eine Villa zugewendet haben statt nur einen selbstgebackenen Kuchen? Hm...könnte passieren, obwohl er es ja mit Differenzierungen oft nicht so zu haben scheint.
Wenn wir alle ihm AUF EINMAL etwas schenken, könnte immerhin der Berg der Geschenke ihn für den Rest seiner Amtszeit beschäftigen, damit er nicht peinliche Reden hält. Vielleicht könnte der Geschenkeberg unser Bundespräsidentenproblem auch auf "natürliche Weise" lösen, sollte er versuchen, ihn gierig zu erklimmen und dabei verschüttet werden. So könnten wir uns den Weg zu einem neuen Bundespräsidenten aus der täglich verachteteren Politikerkaste eröffnen. Auf den freue ich mich sowieso jetzt schon! :-D
zwischen Amt und privatem verstehen, würde ich gerne wissen.
-ist es zu verteten zu einen ofiziellen Anlass Freunde einzuladen, weil Sie Freunde sind?
-ist es zu vertreten, private Korrespondenz von der Dienstelle erledigen zu lassen?
Angesichts der Tatsache, dass man ein Mitarbeiter nichteinaml private email am Arbeitsplatz lesen darf, habe ich da so meine Bedenken.
was Sie unter Vorbildfunktion verstehen, würde mich auch brennend interessieren,
und eine Antwort wie "lesen Sie sich ein (..)" können Sie sich gleich sparen...
joG schrieb: "Wenn jemand von jedem etwas geschenkt bekommt....
....ist er unparteilich."
Das bringt mich auf eine Idee: Lassen Sie uns das Amt des Bundespräsidenten unter Wulff retten, indem wir ihm ALLE Geschenke machen. Dann kann er ja nicht mehr parteilich sein. Obwohl... vielleicht ist er so verkommen, dass er die Geste allein nicht zu schätzen weiß und diejenigen lieber hat, die ihm eine Villa zugewendet haben statt nur einen selbstgebackenen Kuchen? Hm...könnte passieren, obwohl er es ja mit Differenzierungen oft nicht so zu haben scheint.
Wenn wir alle ihm AUF EINMAL etwas schenken, könnte immerhin der Berg der Geschenke ihn für den Rest seiner Amtszeit beschäftigen, damit er nicht peinliche Reden hält. Vielleicht könnte der Geschenkeberg unser Bundespräsidentenproblem auch auf "natürliche Weise" lösen, sollte er versuchen, ihn gierig zu erklimmen und dabei verschüttet werden. So könnten wir uns den Weg zu einem neuen Bundespräsidenten aus der täglich verachteteren Politikerkaste eröffnen. Auf den freue ich mich sowieso jetzt schon! :-D
Man erinnere sich bitte mal daran, dass wir in einem Land leben, in dem Banker Milliarden versenken können, ohne auch nur im Geringsten zur Rechenschaft gezogen zu werden. Im Gegenteil: Sie erhalten noch Millionen-Boni.
Man erinnere sich, dass in Deutschland ein Walter Riester, dessen "Rentenreform" für Millionen Menschen Altersarmut bedeutet, sich mit Vorträgen über seine Riester-Rente eine goldene Nase verdient.
Die Kritik an Wulff (von dem man halten kann, was man will) wird doch langsam lächerlich. Ist das nicht ein gewaltiges Scheinmanöver, eine einzige Augenwischerei, um von den wahren Abzockern abzulenken?
macht mich sehr, sehr, sehr nachdenklich.
Sie ist eine offene Erpressung.
Die Geschichte selbst ist so lächerlich, dass sie nur Frau Wulff, dem Autohaus und dem BP-Amt bekannt sein dürfte.
Dennoch wird sie veröffentlicht.
Sie soll öffentlich zeigen, das aus dem BP-Amt heraus ungestraft auf Wulff geschossen wird.
Und sie warnt zugleich jeden Nachfolger vor diesem Amt.
Das tut sich keiner an.
Wer will was zeigen? wer schießt? warum? In welcher Absicht?
es geht nicht darum, das er ein booby-car bekam, an seine privatadresse, sondern dass er auf präsidialamtspapier geantwortet hat und eine einladung zum gartenfest des bp ausgesprochen hat. wenn er privat geantwortet hätte, ohne einladung, sähe alles anders aus. wie war doch das gleich mit der briefbogenaffäre eines herrn möllemanns?
hallo?? Der "Herr" Wulf ist schließlich als Bundespräsident angetreten worden. Und als dieser darf er er sich NICHTS zu schulden kommen lassen. Der Vergleich von Äpfel und Birnen funktioniert also nicht.Das soll allerdings nicht das arrogante, selbstgefällige um nicht zu sagen krimminelle Handeln anderer Bananenrepublikaner verharmlosen.
macht mich sehr, sehr, sehr nachdenklich.
Sie ist eine offene Erpressung.
Die Geschichte selbst ist so lächerlich, dass sie nur Frau Wulff, dem Autohaus und dem BP-Amt bekannt sein dürfte.
Dennoch wird sie veröffentlicht.
Sie soll öffentlich zeigen, das aus dem BP-Amt heraus ungestraft auf Wulff geschossen wird.
Und sie warnt zugleich jeden Nachfolger vor diesem Amt.
Das tut sich keiner an.
Wer will was zeigen? wer schießt? warum? In welcher Absicht?
es geht nicht darum, das er ein booby-car bekam, an seine privatadresse, sondern dass er auf präsidialamtspapier geantwortet hat und eine einladung zum gartenfest des bp ausgesprochen hat. wenn er privat geantwortet hätte, ohne einladung, sähe alles anders aus. wie war doch das gleich mit der briefbogenaffäre eines herrn möllemanns?
hallo?? Der "Herr" Wulf ist schließlich als Bundespräsident angetreten worden. Und als dieser darf er er sich NICHTS zu schulden kommen lassen. Der Vergleich von Äpfel und Birnen funktioniert also nicht.Das soll allerdings nicht das arrogante, selbstgefällige um nicht zu sagen krimminelle Handeln anderer Bananenrepublikaner verharmlosen.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Entfernt wegen Unsachlichkeit. Die Redaktion/sc
es geht doch garnicht um diesen Kleinkram.
Da hat ihm doch einer 50.000 Euro für sein Buch gezahlt...
das sollte doch eigentlich schoh als Tatbestand langen - aber die Herren Staatsanwälte sehen keinen Anfangsverdacht.
Entfernt wegen Unsachlichkeit. Die Redaktion/sc
es geht doch garnicht um diesen Kleinkram.
Da hat ihm doch einer 50.000 Euro für sein Buch gezahlt...
das sollte doch eigentlich schoh als Tatbestand langen - aber die Herren Staatsanwälte sehen keinen Anfangsverdacht.
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