BaudarlehenBW Bank widerspricht Wulff

Erneut Widerspruch zu Wulffs TV-Interview: Der Kreditvertrag für das Privathaus des Bundespräsidenten ist laut BW-Bank später wirksam geworden als von Wulff dargestellt.

In der Diskussion um die Finanzierung seines Hauses hat die BW Bank der Darstellung von Bundespräsident Christian Wulff erneut in einem zentralen Punkt widersprochen. Wie Die Welt berichtete, kam der Vertrag für ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung seines Hauses nicht bereits im November zustande.

Wulff hatte in seinem Fernsehinterview am Mittwoch geschildert, der Vertrag sei mündlich ausgehandelt und damit wirksam gewesen. "Denn wenn Sie am 25. November sich geeinigt haben (...), dann ist der Vertrag geschlossen", sagte er. Ein Handschlag reiche in solchen Fällen aus. Dazu heißt es in einer Antwort der Bank auf eine entsprechende Anfrage der Zeitung: "Ein Kreditvertrag mit Verbrauchern bedarf der Schriftform."

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Verbraucherschützer hatten schon vor Tagen dargelegt, dass eine mündliche Vereinbarung nicht ausreiche, um den Vertrag gültig werden zu lassen.

Die Bank bestätigte die Terminkette, die Wulffs Anwalt Gernot Lehr Ende 2011 dargelegt hatte: Die Details des Vertrages wurden demnach im November mündlich vereinbart. Einen schriftlichen Vertrag schickte die Bank ihren Angaben zufolge am 12. Dezember an Wulff, unterschrieben hat er den Kreditvertrag am 21. Dezember und damit etwa eine Woche nach den ersten Medienberichten über seine Hausfinanzierung. Bei der Bank ging der unterschriebene Vertrag dann am 27. Dezember ein.

 
Leserkommentare
    • tom310
    • 06.01.2012 um 7:53 Uhr
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    • tom310
    • 06.01.2012 um 7:58 Uhr

    gibt keine Presserabatte. Auweia!
    http://www.pressekonditio...

    • tom310
    • 06.01.2012 um 7:58 Uhr

    gibt keine Presserabatte. Auweia!
    http://www.pressekonditio...

    • tom310
    • 06.01.2012 um 7:58 Uhr
    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Schmierentheater"
  1. Entweder hat der Volljurist Wulff das Volk unfassbar dreist belogen oder er hat nicht einmal juristische Kenntnisse über Vertragsrechte. In jedem Fall ist er als Bundespräsident, der u.a. Bundesgesetze auf ihre Verfassungskonformität prüfen soll, endgültig und absolut ungeeignet. Er sollte seines Amtes enthoben werden.

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  2. Wer trotz des juristischen Studiums (1. und 2. Staatsexamen) elementare juristische Sachverhalte nicht erkennt, der ist nicht geeignet das höchste Staatsamt auszuüben. Wenn sowieso der Beraterstab jede wichtige Entscheidung trifft, dann kann man das Amt auch abschaffen. Nur um am Heiligabend den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und ab und zu ein Altenheim zu eröffnen, können wir uns 200.000€ im Monat sparen.

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    "Nur um am Heiligabend den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und ab und zu ein Altenheim zu eröffnen, können wir uns 200.000€ im Monat sparen."

    Es sind ca. 200.000 Euro im Jahr, nicht im Monat. Trotzdem kann man auch für diesen Betrag eine bessere Performance erwarten. Vielleicht ist Herr Wulff ja durch seinen wohlhabenden Freundeskreis (Maschmeyer, Geerkens etc) ein wenig "versaut" worden.

    "Nur um am Heiligabend den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und ab und zu ein Altenheim zu eröffnen, können wir uns 200.000€ im Monat sparen."

    Es sind ca. 200.000 Euro im Jahr, nicht im Monat. Trotzdem kann man auch für diesen Betrag eine bessere Performance erwarten. Vielleicht ist Herr Wulff ja durch seinen wohlhabenden Freundeskreis (Maschmeyer, Geerkens etc) ein wenig "versaut" worden.

  3. Wulff: "Dass der dann noch sozusagen vertraglich unterschrieben wird, die Bank mir das zuschickt, ich das zurückschicke, ist eine Durchführung, die aber gar nicht notwendig ist, weil ein mündlicher Vertragsschluss reichen würde. Es gilt auch Handschlagqualität in diesem Bereich, wenn man sich mit einer Bank verständigt."
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    Es verschlägt einem in der Tat die Sprache, dass Herr Wulff (Jurist!) sich nicht scheut, uns vor laufender Kamera vollends für dumm zu verkaufen.

    Wenn unsere Regierenden auch nur ein Fünkchen Achtung vor dem Volk hätte, wäre ein Amtsenthebungsverfahren unausweichlich.

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    Es zeigt sich erneut, das Herr Wulff entweder bewusst erneut die Wahrheit zu seinen gunsten öffentlich biegen wollte, Stichwort Darlehensvertrag oder das er schlichtweg selbst von einfachsten, juristischen Grundlagen keine Ahnung hat.

    Ich favorisiere allerdings ersteres, der Mann ist einfach unglaublich dreist und glaubt Frechheit siegt, das dumme Volk steck ich doch locker in die Tasche.

    Wenn 60 % Ihm repräsentativ gefragt einen "zweite Chance" einräumen wollen dann ist sein Kalkül auch noch aufgegangen...Deutschland 2012..."denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht"....

    Naja , das war wenigstens, bevor die Bank Wulffs "Handschlagsqualitäten" ad absurdum geführt hat...
    Mal sehen, wie die nächste Umfrage ausgeht.

    Traurig bleibt, das er sowieso nicht ins bodenlose fällt, sondern selbst im Falle einen Rücktrits sehr weich fällt.

    200000 € Ehrensold pro Jahr auf Lebenszeit, plus Dienstwagen, Sekreärin und Büro sind ja "nicht schlecht" für einen derartigen Blender !

    Ich denke aber er kämpft so vehement um sein Amt, weil wohl seinen Glamourgattin einen solchen, biederen Langweiler sehr schnell selbst langweilig finden könnte...
    denn wer die Macht verliert wird schnell "unattraktiv" für viele Damen. Armer Christian...

    Es zeigt sich erneut, das Herr Wulff entweder bewusst erneut die Wahrheit zu seinen gunsten öffentlich biegen wollte, Stichwort Darlehensvertrag oder das er schlichtweg selbst von einfachsten, juristischen Grundlagen keine Ahnung hat.

    Ich favorisiere allerdings ersteres, der Mann ist einfach unglaublich dreist und glaubt Frechheit siegt, das dumme Volk steck ich doch locker in die Tasche.

    Wenn 60 % Ihm repräsentativ gefragt einen "zweite Chance" einräumen wollen dann ist sein Kalkül auch noch aufgegangen...Deutschland 2012..."denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht"....

    Naja , das war wenigstens, bevor die Bank Wulffs "Handschlagsqualitäten" ad absurdum geführt hat...
    Mal sehen, wie die nächste Umfrage ausgeht.

    Traurig bleibt, das er sowieso nicht ins bodenlose fällt, sondern selbst im Falle einen Rücktrits sehr weich fällt.

    200000 € Ehrensold pro Jahr auf Lebenszeit, plus Dienstwagen, Sekreärin und Büro sind ja "nicht schlecht" für einen derartigen Blender !

    Ich denke aber er kämpft so vehement um sein Amt, weil wohl seinen Glamourgattin einen solchen, biederen Langweiler sehr schnell selbst langweilig finden könnte...
    denn wer die Macht verliert wird schnell "unattraktiv" für viele Damen. Armer Christian...

    • k2
    • 06.01.2012 um 8:37 Uhr

    Bei Edith G. am Vierwaldstaettersee ist ein muendlicher Vertrag gueltig.

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  4. Wen soll diese Meldung jetzt noch überraschen?
    Glaubwürdigkeit funktioniert anders.

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  5. Ich glaube derzeit nicht, dass Wulff als Volljurist und in der Vergangenheit tätiger Rechtanwalt die Grundlagen des Vertragsrechts nicht kennt. Ich denke eher, dass er sich in der Interviewsituation an die in den Kreisen seiner Maschmayer-Freunde üblichen Geschäftsgepflogenheiten erinnert hat, wo die kleinen Aufmerksamkeiten zur Landschaftspflege auch ohne Quittung über den Tisch gehen.

    Man erinnere sich: Mochte man als Finanzier der CDU/CSU aus gewissen Gründen dennoch etwas schriftliches, halfen allenfalls die später bei der Recherche von den Staatsanwälten bedeutsamen, kaum zu entziffernden Eintragungen in den vergilbten Kalendern von z. B. Joachim Albrecht Eberhard Kurt Konrad Ferdinand von Brauchitsch oder Karlheinz Schreiber weiter.

    Und so reiht sich eine Halbwahrheit an die Andere und das Volk steht ohnmächtig daneben.

    Meine ganze Hoffnung lege ich in den heutigen Auftritt der Sternsinger von der St. Maria Himmelfahrt Kirche aus Gelsenkirchen, die Wulff ein Stück zum Thema Meinungs- und Redefreiheit präsentieren werden.

    Zum Schluss eine bittere Erkenntnis:
    Wie tief sind wir gesunken, dass wir eher dem Vize-Chefredakteur eines Sudelblattes Glauben schenken müssen, als unserem Staatsoberhaupt!

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