Anruf bei "Bild": Wulff schweigt zu den neuen Vorwürfen
Der Präsident will sich nicht zum Vorwurf äußern, er habe versucht, "Bild" zu beeinflussen. Die bestätigte den Anruf. Wulff kontaktierte auch Verlagschef Döpfner.
Der Bundespräsident hat sehr knapp auf den Vorwurf reagiert, er habe mit einem Anruf bei der Bild-Zeitung versucht, die Veröffentlichung eines Berichts über seinen Bau-Kredit zu verhindern. Christian Wulffs Sprecherin sagte, über Vieraugengespräche und Telefonate gebe der Bundespräsident "grundsätzlich keine Auskunft". Für ihn sei die Presse- und Rundfunkfreiheit aber "ein hohes Gut". Wulff habe deshalb zu den Krediten für sein Eigenheim und zu Urlaubsaufenthalten "Transparenz hergestellt, Erklärungen abgegeben und mehrere hundert Medienanfragen beantwortet".
Ähnliches hatte Wulff schon in seiner persönlich vorgetragenen Erklärung kurz vor Weihnachten gesagt. Dies, so sagte Wulff damals, bedeute gerade für Amtsträger, "jederzeit die Wahrnehmung ihrer Aufgaben vor der Öffentlichkeit zu erörtern und gerade auch in Grenzbereichen zwischen Dienstlichem und Privatem, zwischen Amt und Privat die erforderliche Transparenz herzustellen".
Medienberichte hatten allerdings genau daran Zweifel aufkommen lassen. Wulff soll versucht haben, den Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, zu erreichen, um ihn von einem Bericht über den Privatkredit abzuhalten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll Wulff dem Chefredakteur per Mailbox-Nachricht mit einem "endgültigen Bruch" gedroht haben, sollte diese "unglaubliche" Geschichte erscheinen. Wulff soll später erneut Kontakt zu Diekmann aufgenommen und seinen Anruf bedauert haben.
"Bild"-Zeitung bestätigt Anruf
Der Springer-Verlag hatte zunächst mitgeteilt, sich zu dem Vorfall nicht äußern zu wollen. Nun aber bestätigte Bild den Anruf. Die Zeitung habe Wulff vor ihrer ersten Veröffentlichung zur Kreditaffäre am 13.12. Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben. Diese sei auch abgegeben, allerdings kurz vor Redaktionsschluss zurückgezogen worden. Im Anschluss daran habe Wulff "empört" auf Diekmanns Mailbox gesprochen. Da er sich zwei Tage später für Ton und Inhalt der Nachricht entschuldigt habe, habe die Redaktion "nach breiter redaktioneller Debatte" davon abgesehen, über den Vorfall zu berichten.
Wie Spiegel Online berichtet, hat Wulff auch den Chef des Springer-Verlages, Mathias Döpfner, angerufen, damit dieser auf Diekmann einwirke. Döpfner habe aber "in knapper Form" abgelehnt. Der Verlag habe inzwischen auch den Anruf Wulffs bei Döpfner bestätigt. Cicero Online berichtet, dass Wulff auch die Springer-Mehrheitaktionärin Friede Springer kontaktierte, um eine Berichterstattung über die Finanzierung seines Privathauses zu verhindern. Die Witwe des Verlagsgründers soll demnach entgegnet haben, dass sie keinen Einfluss auf ihre Chefredakteure zu nehmen pflege.





das sich die Bildzeitung nich äußert. Bei Wulff war es ja zu erwarten, was soll er auch sagen?
Die "breite redaktionelle Debatte" zieht die Verbindungen nach außen. Damit ist das Thema gesetzt. Bild muss nicht den Königsmörder geben, sondern braucht auf Nachfrage nur noch zu bestätigen.
Allein, dass Wulff diesen banalen Vorgang nicht durchschaut und vorab bedenkt, zeigt seine Unfähigkeit zum höchsten Staatsamt.
Christian Wulff sollte sich an seinen eigenen Maßstäben messen.
Die Bildzeitung hat jüngst die Anrufe bestätigt, was bleibt da noch für ein Spielraum?
Ch.Wulff scheint der souveräne Umgang mit Fehlern ebenso fremd zu sein wie die Kontrolle seiner Emotionen, sobald er nicht von einem Beraterstab kontrolliert wird.
Die Presse gängeln zu wollen ist eine sehr harte Verfehlung.
Abgesehen davon, dass dieses Gerede von der Würde des Amtes einen künstlichen Wert induziert, der nur eben deswegen existiert, ist es doch, wenn man sich schon auf diesen Duktus einlässt, nun wirklich an der Zeit, um die Logik beizubehalten, den Hut zu nehmen.
Und wenn dann schon jemand mit Würde als Unterschriftenaugust gesucht wird, dann sollte dieser von Dilletantismus im Umgang mit der Presse (von Privatkrediten mal ganz abgesehen) frei sein.
Ein Auswahl gibt es da ja noch.
Mit selbiger werden wir uns demnächst befassen dürfen.
Die "breite redaktionelle Debatte" zieht die Verbindungen nach außen. Damit ist das Thema gesetzt. Bild muss nicht den Königsmörder geben, sondern braucht auf Nachfrage nur noch zu bestätigen.
Allein, dass Wulff diesen banalen Vorgang nicht durchschaut und vorab bedenkt, zeigt seine Unfähigkeit zum höchsten Staatsamt.
Christian Wulff sollte sich an seinen eigenen Maßstäben messen.
Die Bildzeitung hat jüngst die Anrufe bestätigt, was bleibt da noch für ein Spielraum?
Ch.Wulff scheint der souveräne Umgang mit Fehlern ebenso fremd zu sein wie die Kontrolle seiner Emotionen, sobald er nicht von einem Beraterstab kontrolliert wird.
Die Presse gängeln zu wollen ist eine sehr harte Verfehlung.
Abgesehen davon, dass dieses Gerede von der Würde des Amtes einen künstlichen Wert induziert, der nur eben deswegen existiert, ist es doch, wenn man sich schon auf diesen Duktus einlässt, nun wirklich an der Zeit, um die Logik beizubehalten, den Hut zu nehmen.
Und wenn dann schon jemand mit Würde als Unterschriftenaugust gesucht wird, dann sollte dieser von Dilletantismus im Umgang mit der Presse (von Privatkrediten mal ganz abgesehen) frei sein.
Ein Auswahl gibt es da ja noch.
Mit selbiger werden wir uns demnächst befassen dürfen.
Entfernt. Bemühen Sie sich, sachlich zum Thema beizutragen. Die Redaktion/mak
kommt reichlich spät.
Es ist schon sehr auffällig, in welchem Stakkato "Die Zeit" hier einen inhaltsleeren Artikel nach dem anderen ins Feuer schmeisst.
damit wären Sie und die Zeit dann ja quitt.
Aber die Sache mit dem Bundespräsidenten ist damit noch längst nicht erledigt.
Zitat: "Es ist schon sehr auffällig, in welchem Stakkato "Die Zeit" hier einen inhaltsleeren Artikel nach dem anderen ins Feuer schmeisst."
Inhaltsleer? Für mich nicht.
Abgesehen davon befindet sich DIE ZEIT in bester Gesellschaft. Vielleicht schauen Sie auch mal in die anderen wesentlichen Medien - zum Beispiel in die unverdächtige Süddeutsche Zeitung
Man kann der Zeit nicht unterstellen, was in andren Print- und Onlinemedien im selben Umfang und Ton verarbeitet wird..
damit wären Sie und die Zeit dann ja quitt.
Aber die Sache mit dem Bundespräsidenten ist damit noch längst nicht erledigt.
Zitat: "Es ist schon sehr auffällig, in welchem Stakkato "Die Zeit" hier einen inhaltsleeren Artikel nach dem anderen ins Feuer schmeisst."
Inhaltsleer? Für mich nicht.
Abgesehen davon befindet sich DIE ZEIT in bester Gesellschaft. Vielleicht schauen Sie auch mal in die anderen wesentlichen Medien - zum Beispiel in die unverdächtige Süddeutsche Zeitung
Man kann der Zeit nicht unterstellen, was in andren Print- und Onlinemedien im selben Umfang und Ton verarbeitet wird..
...hat das jemand erwartet? Aber was sagen seine Anwälte dazu?
...brauchts ein (qualifiziertes) Führungszeugnis. Warum gilt das nicht auch für Bundespräsidenten in spe? Da könnte sich die Journaille Verdienste erwerben im invesigativen Journalismus - bevor die Wahl stattfindet, schon bei der Kandidatensuche.
Ich weiß nicht von welchem Planeten Sie gerade hergeflogen und soeben gelandet sind...
Aber die Wahl zum BP ist ein reines Politikum unter den im Bundestag vertretenen Parteien. Somit hat die diesbezügliche Kandidatensuche nicht ansatzweise etwas mit den üblichen Anforderungen, die ein jeder angehender Beamter oder Staatsangestellter selstverständlich erfüllen muss.
Ich weiß nicht von welchem Planeten Sie gerade hergeflogen und soeben gelandet sind...
Aber die Wahl zum BP ist ein reines Politikum unter den im Bundestag vertretenen Parteien. Somit hat die diesbezügliche Kandidatensuche nicht ansatzweise etwas mit den üblichen Anforderungen, die ein jeder angehender Beamter oder Staatsangestellter selstverständlich erfüllen muss.
...mehr als tausend Worte ;-)
geben Sie dem Mann zumindest die Zeit sich mit den Anwälten abzusprechen. Ein wenig arbeiten wird er hoffentlich auch. Er kann sicher nicht den ganzen Tag die Presse ansehen und darauf reaagieren. Es liegen bestimmt Hunderte von Anfragen vor.
Ich will den Mann nicht verteidigen, aber die schnelle Folge der Artikel mit kaum neuen Inhalten ist schon bedenklich, oder sollten nur die bisherigen Kommentare schnell in der Versenkung verschwinden.
was soll da mit Anwälten abzusprechen sein?
seine abermaligen Konstruktionen, warum er weiter noch
Präsident bleiben kann/ soll/ will gerne,
aber ob der Anruf mit diesen Worten stattfand ja oder nein
wird ja wohl innerhalb von 1 Min. zu beantworten sein
es ist generell ein Unding, wie sich überall hinter
Anwälten, Pressesprechern und Redenschreibern versteckt wird,
in sonnigen Zeiten kommen Politiker gern in Talkshows,
geben Presskonferenzen, lange Zeitungsinterviews oder
setzen sich wie Guttenberg bei Wetten dass auf die Couch,
aber wehe, man steht in der Kritik, dann häufen sich
Auslandsreisen, wichtige Termine, Telefonanrufe können
nicht beantwortet werden usw.
ein Politiker sollte in dieser Situation 4 Stunden täglich
der Presse zur Verfügung stehen und jede berechtigte Frage
direkt ohne Rücksprache mit Anwälten wahrheitsgemäß beantworten..
Sie wollen den BP nicht verteidigen? Sie tun es aber sehr intensiv! Wieso braucht dieser Mann noch Zeit, wenn er die ganze Wahrheit auf den Tisch lkegt? Weil er mit der Wahrheit Probleme hat, kommen täglich neue Hiobsbotschaften für ihn! Wenn das Telefonat stimmt, dann ist es höchste zeit zurückzutreten! Das ist einflussnahme aus dem Amt! Und sowas will Bundespräsident sein? Ich schäme mich füpr ihn!
....obwohl diese Sache schon etwas ablenkt von anderen akuten Themen. Aber es ist schon eine Entwicklung zu sehen im Thema und wir wissen nun ziemlich sicher, dass für etliche als kriminell zu bewertende Dinge, die mit mutmaßlich zu bezeichnen wohl optimistischer ist, als man hoffen darf. Lediglich ein desolates Rechtssystem, könnte man glauben, kann den Mann noch vom Gefängnis retten. Vermutlich wird er davor bewahrt.
was soll da mit Anwälten abzusprechen sein?
seine abermaligen Konstruktionen, warum er weiter noch
Präsident bleiben kann/ soll/ will gerne,
aber ob der Anruf mit diesen Worten stattfand ja oder nein
wird ja wohl innerhalb von 1 Min. zu beantworten sein
es ist generell ein Unding, wie sich überall hinter
Anwälten, Pressesprechern und Redenschreibern versteckt wird,
in sonnigen Zeiten kommen Politiker gern in Talkshows,
geben Presskonferenzen, lange Zeitungsinterviews oder
setzen sich wie Guttenberg bei Wetten dass auf die Couch,
aber wehe, man steht in der Kritik, dann häufen sich
Auslandsreisen, wichtige Termine, Telefonanrufe können
nicht beantwortet werden usw.
ein Politiker sollte in dieser Situation 4 Stunden täglich
der Presse zur Verfügung stehen und jede berechtigte Frage
direkt ohne Rücksprache mit Anwälten wahrheitsgemäß beantworten..
Sie wollen den BP nicht verteidigen? Sie tun es aber sehr intensiv! Wieso braucht dieser Mann noch Zeit, wenn er die ganze Wahrheit auf den Tisch lkegt? Weil er mit der Wahrheit Probleme hat, kommen täglich neue Hiobsbotschaften für ihn! Wenn das Telefonat stimmt, dann ist es höchste zeit zurückzutreten! Das ist einflussnahme aus dem Amt! Und sowas will Bundespräsident sein? Ich schäme mich füpr ihn!
....obwohl diese Sache schon etwas ablenkt von anderen akuten Themen. Aber es ist schon eine Entwicklung zu sehen im Thema und wir wissen nun ziemlich sicher, dass für etliche als kriminell zu bewertende Dinge, die mit mutmaßlich zu bezeichnen wohl optimistischer ist, als man hoffen darf. Lediglich ein desolates Rechtssystem, könnte man glauben, kann den Mann noch vom Gefängnis retten. Vermutlich wird er davor bewahrt.
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