Bundespräsident Wulff intervenierte auch bei "Welt am Sonntag"
Der Anruf des Bundespräsidenten bei der "Bild" war nicht der einzige Versuch, einen Bericht zu stoppen. Der "Stern" erhebt in einer anderen Sache neue Vorwürfe.
© Johannes Eisele/AFP/Getty Images

Bundespräsident Christian Wulff
Bundespräsident Christian Wulff hat nach Darstellung von Welt Online schon früher versucht, Veröffentlichungen in den Medien zu verhindern. Demnach soll er im Sommer des vergangenen Jahres auf ähnliche Weise vorgegangen sein wie nun in der Affäre um seinen Hauskredit.
Um eine Veröffentlichung in der Welt am Sonntag zu verhindern, habe das Bundespräsidialamt massiv nicht allein auf den Chefredakteur, sondern auch auf höchste Verlagsstellen eingewirkt, schreibt die Zeitung. Einer der Autoren sei in dieser Sache sogar ins Schloss Bellevue gebeten worden, wo der Bundespräsident persönlich mit unangenehmen und öffentlichkeitswirksamen Konsequenzen im Fall einer Veröffentlichung gedroht habe. Der Artikel wurde dennoch veröffentlicht.
In dem Text "Die Geschichte der heimlichen Schwester" war eine Halbschwester Wulffs Gegenstand der Berichterstattung.
Derweil berichtet der Stern von weiteren Details aus dem Beziehungsgeflecht zwischen Wulff und befreundeten privaten Unternehmern. Der damalige Ministerpräsident soll demnach dem Eventmanager Manfred Schmidt indirekt bei der Sponsorensuche für dessen Verstaltungsreihe Nord-Süd-Dialog geholfen haben.
Wulff, der Schirmherr des Nord-Süd-Dialogs war, habe den Vorstandschef des Versicherungskonzerns Talanx, Hubert Haas, "auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht", teilte der Konzern mit. Daraufhin habe Wulffs ehemaliger Sprecher Olaf Glaeseker "weitere Informationen" übermittelt. Talanx entschloss sich zu einem Sponsoring für ein Event im Dezember 2009, 10.000 Euro soll der Konzern überwiesen haben. Auch der TUI-Konzern soll 2007 und 2008 auf den Hinweis Glaesekers je 25.000 Euro beigesteuert haben.
Glaesekers Engagement ist brisant, weil er mehrere kostenlose Urlaube auf Schmidts Anwesen verbracht haben soll. Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft deswegen die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Glaeseker wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsnahme.
Unterdessen wurde bekannt, dass sich das Land Baden-Württemberg in die Diskussion um den umstrittenen Privatkredit Wulffs bei der BW-Bank eingeschaltet hat. Staatskanzlei-Chef Klaus-Peter Murawski (Grüne) habe sich in der vergangenen Woche in einem Brief an den Vorsitzenden des Prüfungssauschusses der Konzernmutter LBBW gewandt, teilte das Staatsministerium mit. Der Sachverhalt müsse aufgeklärt werden.
Murawski, der selbst stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist, habe darum gebeten, "das Geschäft insoweit zu überprüfen, ob die Vergabe des Kredits unter Compliance-Gesichtspunkten richtig war". Gemeint sind Grundsätze der guten Unternehmensführung, an die sich die Mitarbeiter halten müssen. Die BW-Bank ist eine LBBW-Tochter.
Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) schloss sich Murawskis Forderung nach Aufklärung an. Es stelle sich zudem die Frage, "ob es die Aufgabe von öffentlichen Banken wie der BW-Bank ist, Politikern und Prominenten besonders günstige Konditionen zu erteilen."
Eigentümer der größten deutschen Landesbank sind das Land, die Stadt Stuttgart sowie die Sparkassen im Südwesten.
- Datum 03.01.2012 - 17:44 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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... im Keller.
Unaufrichtig und unanständig. Nimm das Geld und geh!
Der "Nord-Süd-Dialog" wirft viele Fragen auf - etwa ob die Bundes- und Landespolitiker, darunter u.a. Günther Oettinger und der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, von der Air Berlin unter deren damaligen Chef Joachim Hunold kostenlos von Stuttgart bzw. Berlin zur Großen Sause auf dem hannoveraner Flughafen eingeflogen wurden.
Laut Hannoverscher Neuer Presse, die neben der Bild-Zeitung von dieser rauschenden Privat-Party berichtete, gab es für diese VIPs Shuttle-Flüge (Quelle: http://www.neuepresse.de/... ).
Joachim Hunold hatte durchaus Gründe, sich mit Spitzenpolitikern gut zu stellen - stand die Air Berlin doch lange Zeit in der Kritik, alles andere als arbeitnehmerfreundlich zu sein.
Interessant wäre auch einmal zu erfahren, ob nicht einige von den "Freunden des Amtes des niedersächsischen Ministerpräsidenten" nur deshalb die Nähe suchten, um unangenehme Ermittlungen gegen sich zu unterbinden: Staatsanwälte, Polizei und Richter unterstehen den Weisungen ihres Dienstherren - des Landesinnen- bzw, des Landesjustizministers. Und dessen Chef ist der Ministerpräsident...
Der "Nord-Süd-Dialog" wirft viele Fragen auf - etwa ob die Bundes- und Landespolitiker, darunter u.a. Günther Oettinger und der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, von der Air Berlin unter deren damaligen Chef Joachim Hunold kostenlos von Stuttgart bzw. Berlin zur Großen Sause auf dem hannoveraner Flughafen eingeflogen wurden.
Laut Hannoverscher Neuer Presse, die neben der Bild-Zeitung von dieser rauschenden Privat-Party berichtete, gab es für diese VIPs Shuttle-Flüge (Quelle: http://www.neuepresse.de/... ).
Joachim Hunold hatte durchaus Gründe, sich mit Spitzenpolitikern gut zu stellen - stand die Air Berlin doch lange Zeit in der Kritik, alles andere als arbeitnehmerfreundlich zu sein.
Interessant wäre auch einmal zu erfahren, ob nicht einige von den "Freunden des Amtes des niedersächsischen Ministerpräsidenten" nur deshalb die Nähe suchten, um unangenehme Ermittlungen gegen sich zu unterbinden: Staatsanwälte, Polizei und Richter unterstehen den Weisungen ihres Dienstherren - des Landesinnen- bzw, des Landesjustizministers. Und dessen Chef ist der Ministerpräsident...
der offenbar Substanz und Relevanz fehlt, irritiert:
man zitiert, verweist auf andere Veröffentlichungen, statt zu informieren, damit hinkt man der Realität hinterher: die Aufklärung kommt zu kurz, offenbar wird interesselos veröffentlicht, man zieht notgedrungen nach, um sich nicht ins mediale Abseits zu stellen und vermeidet einen eigenen Standpunkt.
Die offenkundigen weiteren Veröffentlichungs - Verhinderungsaktivitäten des Hauses Wulff:
Anruf bei O. Michalsky, stellvertretender Chefredakteur der WELT - Sommer 2010
““ .... dass Wulff einen Springer-Journalisten im vergangenen Jahr wegen eines Artikels in der "Welt am Sonntag" über dessen uneheliche Schwester ins Schloss Bellevue zitiert habe – und drohte bei Veröffentlichung mit Konsequenzen, ....““
http://www.tagesspiegel.d... -
oder hier, diese Thematik sollt nicht aufgerollt werden:
““ .... Bettina Mertschat-Wulff, die als uneheliche Tochter geboren wird und über Jahre nicht weiß, wer ihr Vater ist. Auch von Wulff wird sie nie erwähnt. ....““
- http://meedia.de/print/wu... -
Diese Veröffentlichung sollte offenbar verhindert werden, Welt, 26. 06. 2011:
"Ich bin megastolz auf meinen Bruder"
-http://www.welt.de/politik/deutschland/article13450921/Ich-bin-megastolz-auf-meinen-Bruder.html -
Mehr auch hier:
http://www.spiegel.de/pol...
...der arme Herr Wulff und seine Gattin waren von der großen Sorge getrieben worden, mit verwandtschaftlich verbundenen "Faulpelzen" und "Leistungsverweigerern" in Verbindung gebracht zu werden.
Fazit: Wer den Standesdünkel hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
...nichts anderes,
als ein Wulff im Schafspelz
...der arme Herr Wulff und seine Gattin waren von der großen Sorge getrieben worden, mit verwandtschaftlich verbundenen "Faulpelzen" und "Leistungsverweigerern" in Verbindung gebracht zu werden.
Fazit: Wer den Standesdünkel hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
...nichts anderes,
als ein Wulff im Schafspelz
Auf der Bundesversammlung im Juni 2010 wurde Christian Wulff durch völlig falsche Einschätzung von 625 Spitzenpolitikern aus Bundestag und Bundesrat mit Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt. Schon damals war bekannt, dass Wulff wie ein Schnorrer kostenlose Aufenthalte in den Villen befreundeter Unternehmer in Anspruch nahm. Das ist doch allen Politikern klar, dass in solchen Fällen eine Hand die andere wäscht.
Ein Bundespräsident muss mit öffentlichen und privaten Krisen souverän umgehen können. Ein Staatsoberhaupt, das gegenüber einem Chefredakteur einer großen Zeitung von "Krieg führen" spricht und unangenehmen Journalisten mit Strafanzeigen droht, ist nicht souverän. Wulff und seinen Beratern vom Bundespräsidialamt muss vor diesen Telefonaten klar sein, dass er mit diesen dreisten Anrufen die Pressefreiheit verletzt. Das ist auch unbeschreiblich naiv, das alles auch noch auf einer Mailbox zu hinterlassen.
Christian Wulff fehlt das Format für die Ausübung seines Amtes.
Um solche Pannen zu vermeiden, sollte der Bundespräsident zukünftig von der Bevölkerung direkt gewählt werden. Dann hat auch ein geeigneter Bewerber oder eine Bewerberin ohne Parteibuch eine Chance.
"sollte der Bundespräsident zukünftig von der Bevölkerung direkt gewählt werden. "!
Da wär ich sowas von dafür. Die gesamte Bevölkerung, alle Menschen, die in Deutschland leben und eine politische Meinung theoretisch ausüben können, sollten sich beteiligen können.
Einen Haken hat das ganze: Wenn der Präsi direkt gewählt wird, müsste er Staatstheoretisch doch mehr Macht bekommen als so ne schnöde Bundeskanzlerin, die irgendwelche Parteisoldaten wählen müssen. Schließlich wurde er direkt vom Souverän bestimmt. Das würde also eigentlich nicht gehen. Dann müsste man Merkel auch direkt wählen können.
garantiert aber auch keine Makellosigkeit der Bewerber. Da kann nach der Wahl sich ähnliches offenbaren.
"sollte der Bundespräsident zukünftig von der Bevölkerung direkt gewählt werden. "!
Da wär ich sowas von dafür. Die gesamte Bevölkerung, alle Menschen, die in Deutschland leben und eine politische Meinung theoretisch ausüben können, sollten sich beteiligen können.
Einen Haken hat das ganze: Wenn der Präsi direkt gewählt wird, müsste er Staatstheoretisch doch mehr Macht bekommen als so ne schnöde Bundeskanzlerin, die irgendwelche Parteisoldaten wählen müssen. Schließlich wurde er direkt vom Souverän bestimmt. Das würde also eigentlich nicht gehen. Dann müsste man Merkel auch direkt wählen können.
garantiert aber auch keine Makellosigkeit der Bewerber. Da kann nach der Wahl sich ähnliches offenbaren.
gibt es auch Beweise, oder dürfen jetzt Journalisten alles behaupten, was Ihnen in den Kram passt?
Ich wünschte die Journallie wäre bei anderen Themen so kritisch, wie bei der undemokratischen Konstruktion der EU oder den Abwehrmechanismen von Flüchtlingen an der europäischen Grenze.
Zitat: "gibt es auch Beweise, oder dürfen jetzt Journalisten alles behaupten, was Ihnen in den Kram passt?"
Reicht Ihnen Wulffs öffentliche Entschuldigung als "Beweis" nicht aus?. Das tut er wohl nicht wegen von Journalisten behauptetem "Kram".
Aufgrund der bisherigen Vorkommnisse wäre Wulff vermutlich sogar gut beraten, auf weitere "Beweise" der Presse zu verzichten. Er könnte nämlich die Büchse der Pandora öffnen. Denn wissen Sie, was noch alles in den Schubladen der Medien schlummert?
Du meine Güte, Sie halten ja wirklich viel aus!
Wie viele Beweise brauchen Sie denn, wenn der Mann VOR der Veröffentlichung Journalisten droht für etwas, was er dann doch zugeben muss? Ist das nicht Beweis genug oder glauben Sie trotzdem noch, die "Journaille" hat sich alles ausgedacht, um´s dem Bundespräsidenten mal so richtig zu zeigen?
Es geht doch nur in zweiter Linie um diese Sachverhalte Hauskredit und verschwiegene Schwester. Der Artikel über die Schwester ist ja auch erschienen und keinen hat´s gejuckt. Zuallererst geht es jedoch darum, dass er den Berlusconi zu imitieren versucht und dann, wenn alles auffliegt, den Guttenberg macht: Leugnen, Abwiegeln, Zugeben, was ohnehin schon nachgewiesen ist, den Medien die Schuld geben - aber selber von Wahrheit und Anstand reden.
Der Mann hat Kinder. Ich frage mich, wie er denen Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit nahebringen will. Viiiel schlimmer als zu günstige Hauskredite ist einfach die Charakterlosigkeit, die er nun an den Tag legt.
Zitat: "gibt es auch Beweise, oder dürfen jetzt Journalisten alles behaupten, was Ihnen in den Kram passt?"
Reicht Ihnen Wulffs öffentliche Entschuldigung als "Beweis" nicht aus?. Das tut er wohl nicht wegen von Journalisten behauptetem "Kram".
Aufgrund der bisherigen Vorkommnisse wäre Wulff vermutlich sogar gut beraten, auf weitere "Beweise" der Presse zu verzichten. Er könnte nämlich die Büchse der Pandora öffnen. Denn wissen Sie, was noch alles in den Schubladen der Medien schlummert?
Du meine Güte, Sie halten ja wirklich viel aus!
Wie viele Beweise brauchen Sie denn, wenn der Mann VOR der Veröffentlichung Journalisten droht für etwas, was er dann doch zugeben muss? Ist das nicht Beweis genug oder glauben Sie trotzdem noch, die "Journaille" hat sich alles ausgedacht, um´s dem Bundespräsidenten mal so richtig zu zeigen?
Es geht doch nur in zweiter Linie um diese Sachverhalte Hauskredit und verschwiegene Schwester. Der Artikel über die Schwester ist ja auch erschienen und keinen hat´s gejuckt. Zuallererst geht es jedoch darum, dass er den Berlusconi zu imitieren versucht und dann, wenn alles auffliegt, den Guttenberg macht: Leugnen, Abwiegeln, Zugeben, was ohnehin schon nachgewiesen ist, den Medien die Schuld geben - aber selber von Wahrheit und Anstand reden.
Der Mann hat Kinder. Ich frage mich, wie er denen Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit nahebringen will. Viiiel schlimmer als zu günstige Hauskredite ist einfach die Charakterlosigkeit, die er nun an den Tag legt.
"sollte der Bundespräsident zukünftig von der Bevölkerung direkt gewählt werden. "!
Da wär ich sowas von dafür. Die gesamte Bevölkerung, alle Menschen, die in Deutschland leben und eine politische Meinung theoretisch ausüben können, sollten sich beteiligen können.
Einen Haken hat das ganze: Wenn der Präsi direkt gewählt wird, müsste er Staatstheoretisch doch mehr Macht bekommen als so ne schnöde Bundeskanzlerin, die irgendwelche Parteisoldaten wählen müssen. Schließlich wurde er direkt vom Souverän bestimmt. Das würde also eigentlich nicht gehen. Dann müsste man Merkel auch direkt wählen können.
Bei der Forderung nach Direktwahl sollte man bedenken, dass es diese "in Weimar" schon einmal gab.
Gewählt wurden Ebert und Hindenburg. Ein Kandidat der knapp scheiterte war "Teddy" Thälmann.
Die direkte Wahl würde m.E. unvermeidlich zu einer Stärkung der Position des BuPrä führen und nicht unbedingt moderate Politiker ins Amt bringen. Daher halte ich es für vernünftiger, den gegenwärtigen Zustand zu belassen und die Verfassungsstabilität einzuhalten.
Bei der Forderung nach Direktwahl sollte man bedenken, dass es diese "in Weimar" schon einmal gab.
Gewählt wurden Ebert und Hindenburg. Ein Kandidat der knapp scheiterte war "Teddy" Thälmann.
Die direkte Wahl würde m.E. unvermeidlich zu einer Stärkung der Position des BuPrä führen und nicht unbedingt moderate Politiker ins Amt bringen. Daher halte ich es für vernünftiger, den gegenwärtigen Zustand zu belassen und die Verfassungsstabilität einzuhalten.
Nun zeigt sich, in der Rolle des Bundespräsidenten, ein wahres Gesicht des C. Wulff, das ihn schon bei manchen (im Übrigen auch in der "Wirtschaft", ganz anders Schröder..) Niedersachsen nicht das beste Image eingebracht hat: Herr Wulff, der so an sich sehr sympathisch daherkommt (ein Bild an dem viele Politiker noch arbeiten, und das als höchstes Gut des Berufspolitikers gilt), mag keine Kritik. Auch als MP war er wohl kein Freund von kritischen Anmerkungen.
Mir als konservativen Bürger ist es nun zuviel: Da benimmt sich einer, der medienwirksam Wasser predigt, wie ein Weinfass ala Silvio..
Es ist deutlich geworden, dass nicht die Kritik am Oberhaupt dem Lande schadet, sondern die Person, die dieses Amt "ausfüllt".
Wulff ist Berufspolitiker, wollte Kanzler werden, und weiß genau wie Medien funktionieren. Er hat seinen Sprecher entlassen um an dieser Stelle keine weiteren Geschichten verantworten zu müssen, und nun interveniert einer heftig bei Chefredakteuren und Vorständen.
Das ist zuviel! Herr Wulff muss zurücktreten! Ich sehe hier gefühlt keinen Unterschied mehr zwischen einer Guttenberg-Diss und dem Wirken des Präsidenten!
Aber man muss sich auch objektiv einmal fragen inwieweit Medien und Politiker "zusammenarbeiten" (denn das wollte Wulff ja kündigen) und wir Bürger geblendet werden oder mit Geschichten gefüttert werden. Transparenz schaffen! (auch bei Guttenberg / di Lorenzo)
Haben Sie schon mal ihr Kind bei Ihrer Firma in einen Ferienjob oder ins Praktikum geschickt - obwohl es sich bei jeder anderen Firma hätte fair bewerben können?
Es nehmen viele in diesem Land sehr selbstverständlich Vorteile in Anspruch, das ist nicht richtig, aber recht verbreitet.
Hr Wulff hat sich Geld von einem väterlichen Freund geliehen. Ich glaube, dieses Geld hätte er bekommen und genommen unabhängig davon, ob er Minister- oder Bundespräsident oder ein "Normalo" ist. Unglücklich ist, dass er es als MP oder BP nicht hätte nehmen sollen. Unglücklich ist, dass er sich so ungeschickt windet, Andererseits ist es keine kein himmelfahrender Luxus, den er sich mit dieser Hilfe geleistet hat.
Hr Wulff, den ich mir nicht als BP gewünscht habe, wird hier systematisch fertiggemacht. Die viel zitierte Pressefreiheit ist ein gelinde gesagt ein Hohn. Die Bild-Zeitung allen voran ist selber ein erpresserisches Blatt, ihre Freiheit ist allenfalls die Freiheit von Geist und Substanz.
... ich kenne diese komische Argumentation schon von Gutenberg und fand sie damals nicht logischer. Selbst wenn wir alle in kaputten Glashäusern sitzen, ist Steineschmeissen nicht legal.
Und hier handelt es sich nicht um ein Kind in einem Ferienpraktikum - also, ehrlich, jetzt fehlt nur noch der Verweis, dass Wulf ja soooo gut aussieht;) - es handelt sich um unser Staatsoberhaupt. Davon haben wir nur eins.
Das macht ihm auch zum obersten Repräsentanten unserer Demokratie und der politischen Klasse. Da will ich den oder die Beste. Da will ich ein Vorbild. Da will ich eben jemanden, der NICHT wie "jedermann" Dreck am Stecken hat, der nicht korrupt ist, jemanden, der unabhängig ist und dessen Meinung nicht bezahlt wird.
Und diese Funktion lebt von Glaubwürdigkeit, und Amtsvorgänger haben bewiesen, dass man damit weit über seine Befugnisse hinaus Gewicht und Gestaltungsmöglichkeiten hat. Dieser Bundespräsident kann nichts mehr von alledem leisten, er ist zum obersten Symbol von all dem geworden, an dem unsere Demokratie krankt. Und das in einer Zeit, in der sie so bedroht ist wie seit hundert Jahren nicht mehr. Und da erzählen Sie mir von Kindern in einem Ferienjob. Soll das ein Witz sein?!
und ich will Hr Wulff auch nicht entschuldigen.
Ich sehe hier eine Vorteilsnahme, die aus meiner Sicht zwar eine Verfehlung, aber weit entfernt davon ist, ein "Verbrechen" zu sein (ich finde es im Übrigen weniger schlimm als den Betrug des KTG).
Und natürlich ist er das höchste Staatsoberhaupt und es gelten andere Maßstäbe für ihn.
... ich kenne diese komische Argumentation schon von Gutenberg und fand sie damals nicht logischer. Selbst wenn wir alle in kaputten Glashäusern sitzen, ist Steineschmeissen nicht legal.
Und hier handelt es sich nicht um ein Kind in einem Ferienpraktikum - also, ehrlich, jetzt fehlt nur noch der Verweis, dass Wulf ja soooo gut aussieht;) - es handelt sich um unser Staatsoberhaupt. Davon haben wir nur eins.
Das macht ihm auch zum obersten Repräsentanten unserer Demokratie und der politischen Klasse. Da will ich den oder die Beste. Da will ich ein Vorbild. Da will ich eben jemanden, der NICHT wie "jedermann" Dreck am Stecken hat, der nicht korrupt ist, jemanden, der unabhängig ist und dessen Meinung nicht bezahlt wird.
Und diese Funktion lebt von Glaubwürdigkeit, und Amtsvorgänger haben bewiesen, dass man damit weit über seine Befugnisse hinaus Gewicht und Gestaltungsmöglichkeiten hat. Dieser Bundespräsident kann nichts mehr von alledem leisten, er ist zum obersten Symbol von all dem geworden, an dem unsere Demokratie krankt. Und das in einer Zeit, in der sie so bedroht ist wie seit hundert Jahren nicht mehr. Und da erzählen Sie mir von Kindern in einem Ferienjob. Soll das ein Witz sein?!
und ich will Hr Wulff auch nicht entschuldigen.
Ich sehe hier eine Vorteilsnahme, die aus meiner Sicht zwar eine Verfehlung, aber weit entfernt davon ist, ein "Verbrechen" zu sein (ich finde es im Übrigen weniger schlimm als den Betrug des KTG).
Und natürlich ist er das höchste Staatsoberhaupt und es gelten andere Maßstäbe für ihn.
wenn man's mit seinem Dünkel misst.
Wilhelm Busch
Mehr fällt mir da jetzt nicht mehr dazu ein.
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