Kredit-Affäre Wulff soll Journalisten gedroht haben
In der Kredit-Affäre gerät der Bundespräsident nun wegen versuchter Einflussnahme auf die Medien unter Druck. Er soll Journalisten mit einem Strafantrag gedroht haben.
Bundespräsident Christian Wulff soll versucht haben, mit Drohungen gegen Journalisten die Veröffentlichung von Berichten über seinen Privatkredit zu verhindern. Bevor die Bild-Zeitung die Informationen über den umstrittenen Kredit veröffentlichte, soll Wulff dem Axel Springer Verlag mit einem "endgültigen Bruch" gedroht haben, sollte diese "unglaubliche" Geschichte tatsächlich erscheinen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Wulff soll demnach versucht haben, Bild-Chefredakteur Kai Diekmann direkt zu erreichen. Zum Zeitpunkt seines Anrufs befand sich Wulff in Kuwait. Da er Diekmann nicht erreicht haben soll, hinterließ er ihm eine Nachricht. Der Bundespräsident habe zudem mit einem Strafantrag gegen die in der Affäre recherchierenden Journalisten gedroht, heißt es in dem Bericht weiter.
Wulff habe später erneut Kontakt zu dem Bild-Chefredakteur aufgenommen und seinen früheren Anruf bedauert. Der Axel Springer Verlag berichtete selbst nicht über die versuchte Einflussnahme. Aus dem Umfeld Wulffs will die Süddeutsche Zeitung erfahren haben, der Anruf des Präsidenten sei "nicht besonders geschickt" gewesen.
Verhältnis schon im Präsidentenwahlkampf abgekühlt
Als niedersächsischer CDU-Politiker sei Wulff einen positiveren Umgang der Springer-Medien mit ihm gewohnt gewesen, daher habe ihn die Bild-Veröffentlichung geschockt, berichtet die Süddeutsche Zeitung weiter. Das Verhältnis sei schon im Präsidentenwahlkampf abgekühlt, als die Springer-Presse Sympathien für den rot-grünen Gegenkandidaten Joachim Gauck zeigte.
Wulff steht wegen eines günstigen Hauskredits der baden-württembergischen BW-Bank in der Kritik. Der Bundespräsident hatte sich zu Zeiten als niedersächsischer Ministerpräsident eine halbe Million Euro von der Frau des befreundeten Unternehmers Egon Geerkens geliehen, später löste er den Kredit durch ein besonders zinsgünstiges Darlehen der BW-Bank ab.
Wegen der Finanzierung seines Eigenheims war über Wulff auch über die Feiertage viel in den Medien zu lesen. Neben den Unklarheiten über die Abläufe der Kreditvergabe tauchten zuletzt Spekulationen über die Verbindung Wulffs zur BW-Bank auf, die den Geerkens-Kredit ablöste.
Kredit als Dankeschön für Porsche-Rettung
Wulff und die Bank wiesen einen Spiegel-Bericht zurück, wonach es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen dem Privatkredit und dem Einstieg von VW (Wolfsburg) bei Porsche (Stuttgart) gegeben habe. Das Magazin schlussfolgerte, Wulff habe die guten Konditionen von der BW-Bank als Dankeschön dafür erhalten, dass er 2009 als niedersächsischer Ministerpräsident gemeinsam mit VW die Nobelmarke Porsche gerettet und damit auch der Bank geholfen habe. Banksprecher Manfred Rube bezeichnete dies als "absoluten Blödsinn".
Weiterhin im Blickfeld steht der Ablauf der Kreditumwandlung Wulffs mit der BW-Bank. Nach Angaben des Finanzinstituts wandelte Wulff seinen Kredit erst kurz vor Weihnachten vertraglich in ein langfristiges Darlehen um. Zu diesem Zeitpunkt sorgten seine angeblich besonders günstigen Kreditkonditionen bei der Bank bereits für Wirbel.
Die BW-Bank gehört zur Landesbank Baden-Württemberg, die wiederum in Staatsbesitz ist. Nach Spiegel-Recherchen hatte die Bank Wulff einen Kredit gewährt, bei dem die Zinsen zunächst lediglich bei 0,9 bis 2,1 Prozent lagen. Damit wären die Zinsen um die Hälfte niedriger als bei der Immobilienfinanzierung anderer Kunden.
- Datum 02.01.2012 - 07:05 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
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Fuer mich ist diese Person als Pundespraesident einfach unhaltbar!
Gesundes Neues Jahr!
JK
....muss aber erkennen, dass die Sache Wulff lediglich die aktuell sichtbare Spitze eines korruptionsanfälligen Systems, das dringend einer tiefgreifenden Änderung bedarf. Ähnlich den neueren Bestimmungen im Privatsektor braucht es mehr Transparenz und robust formulierter Bestimmungen, damit einem Politiker laufend in Erinnerung gebracht wird, wofür er bestraft werden kann und dass er das bei Fehlungen auch wird.
Schon im Vorfeld seiner Wahl war klar, dass Wulff das Amt des Bundespräsidenten um viele Schuhgrößen zu groß war. Dies wusste auch Angela Merkel - nur die wollte "Führung" und "politische Handlungsfähigkeit" unter Beweis stellen, indem sie gegen die zahlreichen berechtigten Einwände aus dem eigenen Lager einen auch dort unpopulären Kandidaten durchsetzte. Angela Merkel wollte einen "braven Parteisoldaten" als Präsidenten - einen Parteipolitiker, der das macht, was Kanzleramt und Adenauer-Haus vorgeben.
Merkel wollte einen Präsidenten, der keine unbequemen großen Reden hält, keine verfassungsrechtlichen Bedenken hegt und alle Gesetze, die man ihm vorlegt unterschreibt. Zumindest im "Herbst der Entscheidungen" - etwa bei der "Laufzeitverlängerung der Kernkrafwerke" hat Wulff als erklärter Kernkraftbefürworter sie ja auch nicht enttäuscht. Er unterschrieb ein Gesetz, dass mit Sicherheit von Karlsruhe kassiert worden wäre - wäre dann nicht die Sache mit Fukoshima passiert.
Und jetzt? Jetzt steht die Union vor einem ganz großen Scherbenhaufen - denn, dass man es sich mit seinen "Hausblättern" aus dem Springer-Konzern komplett verdirbt, muss man erst einmal hinbekommen. Eine bemerkenswerte Leistung und ein klarer Indikator für die besondere "Schaffenskraft" der aktuellen Schwarz-Gel(d)-ben Bundesregierung.
....muss aber erkennen, dass die Sache Wulff lediglich die aktuell sichtbare Spitze eines korruptionsanfälligen Systems, das dringend einer tiefgreifenden Änderung bedarf. Ähnlich den neueren Bestimmungen im Privatsektor braucht es mehr Transparenz und robust formulierter Bestimmungen, damit einem Politiker laufend in Erinnerung gebracht wird, wofür er bestraft werden kann und dass er das bei Fehlungen auch wird.
Schon im Vorfeld seiner Wahl war klar, dass Wulff das Amt des Bundespräsidenten um viele Schuhgrößen zu groß war. Dies wusste auch Angela Merkel - nur die wollte "Führung" und "politische Handlungsfähigkeit" unter Beweis stellen, indem sie gegen die zahlreichen berechtigten Einwände aus dem eigenen Lager einen auch dort unpopulären Kandidaten durchsetzte. Angela Merkel wollte einen "braven Parteisoldaten" als Präsidenten - einen Parteipolitiker, der das macht, was Kanzleramt und Adenauer-Haus vorgeben.
Merkel wollte einen Präsidenten, der keine unbequemen großen Reden hält, keine verfassungsrechtlichen Bedenken hegt und alle Gesetze, die man ihm vorlegt unterschreibt. Zumindest im "Herbst der Entscheidungen" - etwa bei der "Laufzeitverlängerung der Kernkrafwerke" hat Wulff als erklärter Kernkraftbefürworter sie ja auch nicht enttäuscht. Er unterschrieb ein Gesetz, dass mit Sicherheit von Karlsruhe kassiert worden wäre - wäre dann nicht die Sache mit Fukoshima passiert.
Und jetzt? Jetzt steht die Union vor einem ganz großen Scherbenhaufen - denn, dass man es sich mit seinen "Hausblättern" aus dem Springer-Konzern komplett verdirbt, muss man erst einmal hinbekommen. Eine bemerkenswerte Leistung und ein klarer Indikator für die besondere "Schaffenskraft" der aktuellen Schwarz-Gel(d)-ben Bundesregierung.
Dass Deutschland weiterhin an Herrn Wulff als Bundespraesidenten festhaelt, ist eigentlich schon albern. Wenn der Herr Fussballspieler in der NAtionalmannschaft waere, er bekaeme jetzt eine wohlverdiente Auszeit, wegen Foul auf dem Spielfeld.
Wann bekommt Herr Wulff endlich die Rote Karte?
Friedensfürst schreibt: "Dass Deutschland weiterhin an Herrn Wulff als Bundespraesidenten festhaelt, ist eigentlich schon albern. Wenn der Herr Fussballspieler in der NAtionalmannschaft waere, er bekaeme jetzt eine wohlverdiente Auszeit, wegen Foul auf dem Spielfeld."
Dieser Vergleich des Bundespräsidenten mit einem Fußballstar zeigt, dass bei Wulffs Beurteilung Personenkult im Spiel ist. Verfassungsgeschichtlich ist der BP ja Nachfolger des deutschen Kaisers, deshalb wohnt er im Schloss und ihm werden romantische Gefühle entgegengebracht, wie sie früher dem König entgegengebracht wurden, wie die Briten sie noch heute ihrer Queen entgegenbringen.
Und jemand, der schwärmt, verzeiht dem Angehimmelten nicht, wenn er kein Abgott ist, wenn er eine menschliche Schwäche offenbart.
Der Fußballfan verzeiht seinem Star nicht, wenn rauskommt, dass er schwul ist. Und ein Romantiker, der die BUNTE liest, verzeiht dem Bundespräsidenten das Menschliche, Allzumenschliche nicht.
hat er bereits vor wenigen Stunden selbst hoch gehalten:
s.UPDATE m Tagesspiegel:
"Das Bundespräsidialamt hat dies am Montag wie folgt kommentiert: „Die Presse- und Rundfunkfreiheit ist für den Bundespräsidenten ein hohes Gut. Er hat deshalb zu den Krediten für sein Eigenheim und zu Urlaubsaufenthalten Transparenz hergestellt, Erklärungen abgegeben und mehrere hundert Medienanfragen beantwortet. Über Vieraugengespräche und Telefonate gibt der Bundespräsident aber grundsätzlich keine Auskunft.
Der Deutsche Journalisten-Verband DJV kritisierte das Verhalten Wulffs. „Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen“, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken am Montag. „Das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat.“ Der Bundespräsident habe nicht nur gesetzlich geregelte Aufgaben und Pflichten, ihm komme als Staatsoberhaupt auch eine Vorbildfunktion zu. Wulffs Vorgehen gegen „Bild“ sei nicht vereinbar mit einer Erklärung vom 22. Dezember, in der er die Bedeutung der Pressefreiheit ausdrücklich hervorgehoben habe."
s.UPDATE im Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.d...
Friedensfürst schreibt: "Dass Deutschland weiterhin an Herrn Wulff als Bundespraesidenten festhaelt, ist eigentlich schon albern. Wenn der Herr Fussballspieler in der NAtionalmannschaft waere, er bekaeme jetzt eine wohlverdiente Auszeit, wegen Foul auf dem Spielfeld."
Dieser Vergleich des Bundespräsidenten mit einem Fußballstar zeigt, dass bei Wulffs Beurteilung Personenkult im Spiel ist. Verfassungsgeschichtlich ist der BP ja Nachfolger des deutschen Kaisers, deshalb wohnt er im Schloss und ihm werden romantische Gefühle entgegengebracht, wie sie früher dem König entgegengebracht wurden, wie die Briten sie noch heute ihrer Queen entgegenbringen.
Und jemand, der schwärmt, verzeiht dem Angehimmelten nicht, wenn er kein Abgott ist, wenn er eine menschliche Schwäche offenbart.
Der Fußballfan verzeiht seinem Star nicht, wenn rauskommt, dass er schwul ist. Und ein Romantiker, der die BUNTE liest, verzeiht dem Bundespräsidenten das Menschliche, Allzumenschliche nicht.
hat er bereits vor wenigen Stunden selbst hoch gehalten:
s.UPDATE m Tagesspiegel:
"Das Bundespräsidialamt hat dies am Montag wie folgt kommentiert: „Die Presse- und Rundfunkfreiheit ist für den Bundespräsidenten ein hohes Gut. Er hat deshalb zu den Krediten für sein Eigenheim und zu Urlaubsaufenthalten Transparenz hergestellt, Erklärungen abgegeben und mehrere hundert Medienanfragen beantwortet. Über Vieraugengespräche und Telefonate gibt der Bundespräsident aber grundsätzlich keine Auskunft.
Der Deutsche Journalisten-Verband DJV kritisierte das Verhalten Wulffs. „Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen“, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken am Montag. „Das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat.“ Der Bundespräsident habe nicht nur gesetzlich geregelte Aufgaben und Pflichten, ihm komme als Staatsoberhaupt auch eine Vorbildfunktion zu. Wulffs Vorgehen gegen „Bild“ sei nicht vereinbar mit einer Erklärung vom 22. Dezember, in der er die Bedeutung der Pressefreiheit ausdrücklich hervorgehoben habe."
s.UPDATE im Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.d...
Was mich an dieser ganzen Affäre wunder ist, dass sich scheinbar gewundert wird.
Was erwartet ihr von CDUlern? Mit Blick auf die USA erkennen viele Deutsche, dass die republikanische Partei mit ihrem scheinbaren Nationalismus, Solidarität zu den Kirchen und scheinbarem Schutz der Familien nur den großen Pöbel rumkriegen will, aber in wirklichkeit aus Opportunisten und Vertretern der Reichen agiert.
In Deutschland haben wir die Christliche Demokratische Union und hier laufen die gleichen Mechanismen ab, wie bei den Republikanern (lediglich weniger ausgefeilt).
Der Wulff ist ein gnadenloser Opportunist, wie die meisten Anhänger seiner Partei auch und was erwartet ihr von solchen Leuten bitte?!
Sie beschränken Ihre Feststellung ausschließlich auf die CDU. Sie denken doch nicht ernsthaft, dass es in der SPD anders aussieht, oder? Nur redet die SPD nicht von Nation und Familie, sondern von sozialer Gerechtigkeit und Europa, weil diese Themen gerade "en vogue" sind.
Kennen Sie noch den "Bruder Johannes"? Ein Link dazu:
http://de.wikipedia.org/w...
die winkelzüge amerikanischer politiker sind teilweise von solch raffinierter grandiosität, dass man sich dagegen für die plumpe phantasielosigkeit und armselige vorbereitung der deutschen vertreter schämt. das traurige ist, es langt noch allemal für einen sitz im parlament, einen ministerposten. jene, deren inkompetenz sich auch vor den dümmsten bürgern nicht verbergen lässt, erhalten höhere weihen in berlin oder brüssel.
Ja, ja, so sind sie, die CDUler:
http://de.wikipedia.org/w...
Ich bin doch immer wieder verwundert wie kurz das Wählergedächnis ist. Ich frage mich bei jeder Wahl immer wieder, wie man bei so einer Partei sein Kreuz machen kann. Wenn ich mir anschaue wie viel kriminelle Energie die CDU unter Kohl entwickelt hatte, kann ich nur noch spucken.
Und by the way..., wem haben wir den Euro und die ganze augenblickliche Misere zu verdanken...?
Sie sprechen mir aus der Seele. Den Vergleich zu Amerika finde ich sehr gut.
Ich hoffe, dass die verlogene Ähra Merkel und die Ähra CDU bald vorbei sein werden.
Sie beschränken Ihre Feststellung ausschließlich auf die CDU. Sie denken doch nicht ernsthaft, dass es in der SPD anders aussieht, oder? Nur redet die SPD nicht von Nation und Familie, sondern von sozialer Gerechtigkeit und Europa, weil diese Themen gerade "en vogue" sind.
Kennen Sie noch den "Bruder Johannes"? Ein Link dazu:
http://de.wikipedia.org/w...
die winkelzüge amerikanischer politiker sind teilweise von solch raffinierter grandiosität, dass man sich dagegen für die plumpe phantasielosigkeit und armselige vorbereitung der deutschen vertreter schämt. das traurige ist, es langt noch allemal für einen sitz im parlament, einen ministerposten. jene, deren inkompetenz sich auch vor den dümmsten bürgern nicht verbergen lässt, erhalten höhere weihen in berlin oder brüssel.
Ja, ja, so sind sie, die CDUler:
http://de.wikipedia.org/w...
Ich bin doch immer wieder verwundert wie kurz das Wählergedächnis ist. Ich frage mich bei jeder Wahl immer wieder, wie man bei so einer Partei sein Kreuz machen kann. Wenn ich mir anschaue wie viel kriminelle Energie die CDU unter Kohl entwickelt hatte, kann ich nur noch spucken.
Und by the way..., wem haben wir den Euro und die ganze augenblickliche Misere zu verdanken...?
Sie sprechen mir aus der Seele. Den Vergleich zu Amerika finde ich sehr gut.
Ich hoffe, dass die verlogene Ähra Merkel und die Ähra CDU bald vorbei sein werden.
Allein schon die mangelnde Selbstbeherrschung belegt doch, dass Herr Wulff als Bundespräsident vollkommen ungeeignet ist. Die wutentbrannten Drohungen verdeutlichen allerdings, dass Herr Wulff sehr genau wusste, dass die Veröffentlichung seiner Geldbeschaffungsmethoden brisant sind.
Als Caesar den Rubicon überschritt, hat er einen Bürgerkrieg eingeleitet. Möchte Herr Wulff einen Bürgerkrieg? Sieht Herr Wulff sich etwa in der Rolle Caesars? Gegenwärtig spielt er jedenfalls die Rolle des eitlen Pompeius, der letztendlich trotz erdrückender Übermacht gegen Caesar den Bürgerkrieg verloren hat.
Im übrigen ist es erstaunlich, dass die Süddeutsche und die FAZ Mitteilungen über den Inhalt des Telefonanrufbeantworters von Herrn Diekmann erhalten haben. War dies vielleicht Brutus? Dann spielt Herr Wulff villeicht ja doch den Caesar, in dessen letzten Tagen...
... gepaart mit Dummheit. Wenn er diese Wut- und Drohrede auch noch auf Konserve hinterlassen hat, ist das an Dummheit eigentlich kaum noch zu überbieten. Das ergänzt, dass er offenbar noch am 21. bei seiner Stellungnahme geglaubt hat, die tatsächlichen Bedingungen unterm Tisch halten zu können.
Was dieser Mann an Charaktereigenschaften in den letzten Tagen offenbart hat, ist schon beeindruckend...
'Sieht Herr Wulff sich etwa in der Rolle Caesars? Gegenwärtig spielt er jedenfalls die Rolle des eitlen Pompeius, der letztendlich trotz erdrückender Übermacht gegen Caesar den Bürgerkrieg verloren hat.'
Schoener Vergleich, aber mir scheint ein Vergleich mit Kaiser Nero auch nicht ganz abwegig. Herr Wulff scheint jedenfalls so herzlich wenig Skrupel zu haben die Wuerde des deutschen Praesidentenamtes zum eigenen Wohl dahinzubrennen, so wie es schon einst Nero mit Rom tat.
Wenn Herr Wulff nicht Kaiser von Deutschland ist, der tun und lassen kann wann er will, dann sollten ihn die Demokraten in diesem Land das endlich mal wissen lassen.
Gedenke, daß Du sterblich bist. Dieser Satz wurde im alten Rom den im Triumph einziehenden Feldherren immer wieder durch einen Sklaven (!) ins Ohr geflüstert, damit diese den Bezug zur Realität nicht verlieren.
Ich weiss nicht, wodurch ich mich als Bürger mehr beleidigt fühle: durch die rechtswiedrige Annahme von Vorteilen und möglicherweise Gewährungen von Gefälligkeiten an die Geber, durch den im Grunde geringen Wert der Vorteile, für den Recht gebrochen wurde, durch die kläglichen Versuche der Verschleierung oder durch die harsche Kritik an den Amtsvorgängern wegen vergleichbarer Tatbestände.
Als jüngster Altbundespräsident aller Zeiten wird Herr Wulff uns Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Aber der Unterschied zwischen Rücktritt jetzt und Abwahl im Juni 2015 beträgt nur 3,5 Jahre.
... gepaart mit Dummheit. Wenn er diese Wut- und Drohrede auch noch auf Konserve hinterlassen hat, ist das an Dummheit eigentlich kaum noch zu überbieten. Das ergänzt, dass er offenbar noch am 21. bei seiner Stellungnahme geglaubt hat, die tatsächlichen Bedingungen unterm Tisch halten zu können.
Was dieser Mann an Charaktereigenschaften in den letzten Tagen offenbart hat, ist schon beeindruckend...
'Sieht Herr Wulff sich etwa in der Rolle Caesars? Gegenwärtig spielt er jedenfalls die Rolle des eitlen Pompeius, der letztendlich trotz erdrückender Übermacht gegen Caesar den Bürgerkrieg verloren hat.'
Schoener Vergleich, aber mir scheint ein Vergleich mit Kaiser Nero auch nicht ganz abwegig. Herr Wulff scheint jedenfalls so herzlich wenig Skrupel zu haben die Wuerde des deutschen Praesidentenamtes zum eigenen Wohl dahinzubrennen, so wie es schon einst Nero mit Rom tat.
Wenn Herr Wulff nicht Kaiser von Deutschland ist, der tun und lassen kann wann er will, dann sollten ihn die Demokraten in diesem Land das endlich mal wissen lassen.
Gedenke, daß Du sterblich bist. Dieser Satz wurde im alten Rom den im Triumph einziehenden Feldherren immer wieder durch einen Sklaven (!) ins Ohr geflüstert, damit diese den Bezug zur Realität nicht verlieren.
Ich weiss nicht, wodurch ich mich als Bürger mehr beleidigt fühle: durch die rechtswiedrige Annahme von Vorteilen und möglicherweise Gewährungen von Gefälligkeiten an die Geber, durch den im Grunde geringen Wert der Vorteile, für den Recht gebrochen wurde, durch die kläglichen Versuche der Verschleierung oder durch die harsche Kritik an den Amtsvorgängern wegen vergleichbarer Tatbestände.
Als jüngster Altbundespräsident aller Zeiten wird Herr Wulff uns Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Aber der Unterschied zwischen Rücktritt jetzt und Abwahl im Juni 2015 beträgt nur 3,5 Jahre.
... gepaart mit Dummheit. Wenn er diese Wut- und Drohrede auch noch auf Konserve hinterlassen hat, ist das an Dummheit eigentlich kaum noch zu überbieten. Das ergänzt, dass er offenbar noch am 21. bei seiner Stellungnahme geglaubt hat, die tatsächlichen Bedingungen unterm Tisch halten zu können.
Was dieser Mann an Charaktereigenschaften in den letzten Tagen offenbart hat, ist schon beeindruckend...
'Sieht Herr Wulff sich etwa in der Rolle Caesars? Gegenwärtig spielt er jedenfalls die Rolle des eitlen Pompeius, der letztendlich trotz erdrückender Übermacht gegen Caesar den Bürgerkrieg verloren hat.'
Schoener Vergleich, aber mir scheint ein Vergleich mit Kaiser Nero auch nicht ganz abwegig. Herr Wulff scheint jedenfalls so herzlich wenig Skrupel zu haben die Wuerde des deutschen Praesidentenamtes zum eigenen Wohl dahinzubrennen, so wie es schon einst Nero mit Rom tat.
Wenn Herr Wulff nicht Kaiser von Deutschland ist, der tun und lassen kann wann er will, dann sollten ihn die Demokraten in diesem Land das endlich mal wissen lassen.
Herr Wulff hat zwar noch keinen Bürgerkrieg angezettelt aber er spaltet die Nation. So etwas hat es in der Bundesrepublik Deutschland noch nie gegeben, dass das Tun und Unterlassen des Bundespräsidenten dazu führt, dass ein grpßer Teil der Bevölkerung seinen Rücktritt fordert. Die Autorität, die Herr Wulff für seine Amtsführung benötigt, ist weg. Er sollte von sich aus folgen.
Oder des Kaisers von Deutschland?
Diese Rolle weisen ihm die Wähler zu. Was in den Niederlanden oder England die Königin ist, diese Stelle ist in Deutschland verwaist. Es scheint archetypisch zu sein, dass die Landeskinder zu einem Monarchen aufblicken wollen, der in makelloser moralischer Reinheit strahlend die Nation verkörpert - da ist Narzissmus im Spiel.
doch eher der Berlusconi Deutschlands.
Herr Wulff hat zwar noch keinen Bürgerkrieg angezettelt aber er spaltet die Nation. So etwas hat es in der Bundesrepublik Deutschland noch nie gegeben, dass das Tun und Unterlassen des Bundespräsidenten dazu führt, dass ein grpßer Teil der Bevölkerung seinen Rücktritt fordert. Die Autorität, die Herr Wulff für seine Amtsführung benötigt, ist weg. Er sollte von sich aus folgen.
Oder des Kaisers von Deutschland?
Diese Rolle weisen ihm die Wähler zu. Was in den Niederlanden oder England die Königin ist, diese Stelle ist in Deutschland verwaist. Es scheint archetypisch zu sein, dass die Landeskinder zu einem Monarchen aufblicken wollen, der in makelloser moralischer Reinheit strahlend die Nation verkörpert - da ist Narzissmus im Spiel.
doch eher der Berlusconi Deutschlands.
Genug ist genug, daran ist nichts mehr zu rütteln.
Der Mann beschädigt das Amt!
Kann sein, dass er erst zu Mutti gehen muss, um sich abzumelden. Schließlich hat sie ihn ja auch installiert!
Kann sein, dass er erst zu Mutti gehen muss, um sich abzumelden. Schließlich hat sie ihn ja auch installiert!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
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