Bundespräsident Zum Glück ist Wulff kein König
Ein wenig Reue, ein bisschen Medienschelte: Während der ZEIT-Matinee nimmt Bundespräsident Christian Wulff Stellung zu den aktuellen Vorwürfen. Er sei "gelassen".
Christian Wulff ist froh, dass er kein König ist. Ein Monarch sei von Geburt an in einer Machtposition und nicht vom Volk legitimiert. Er hingegen habe das große Glück, zu wissen, dass er von der Bundesversammlung gewählt wurde. Könige wie den für Berlin und Brandenburg so prägenden Friedrich den Großen habe er "nie beneidet". So schwierig wie der Preußenkönig, der in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag feiert, "habe ich es selbst in den vergangenen Wochen nicht gehabt".
Der Bundespräsident ist am Sonntagvormittag zu Gast in der ZEIT-Matinee im Berliner Ensemble. Eigentlich wollte er mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe über "die Deutschen, ihre Identität und Rolle in Europa" sprechen. Seit einem halben Jahr stand der Termin fest, lange vor der aktuellen Affäre um Hauskauf, reiche Freunde und möglicherweise bestechliche Mitarbeiter.
Doch nun sieht sich der Bundespräsident sogar damit konfrontiert, dass gegen enge Vertraute aus seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachen neue Vorwürfe erhoben werden. Es geht um die Finanzierung des Sponsorentreffens "Nord-Süd-Dialog". Viele politische Beobachter sprechen diesen neuen Vorwürfen das Potenzial zu, Wulff endgültig ins Straucheln bringen zu können.
Vielleicht ahnt das auch der Bundespräsident. Wenn es so ist, will er es sich nicht anmerken lassen: Um punkt elf Uhr betritt er den Berliner Theatersaal und lächelt den rund 700 versammelten Journalisten und Gästen zu. Dann setzt sich Wulff in den schweren Ledersessel auf der Bühne, schlägt die Beine übereinander und faltet die Hände im Schoß. Äußerlich wirkt er ruhig und gelassen. Später wird er sagen, er habe "nie daran gedacht", diesen Termin abzusagen.
Das Gespräch mit Josef Joffe kommt schnell auf die seit Wochen andauernde Affäre. Wulff kritisiert "Vorverurteilungen". In einem Rechtsstaat gelte für jeden die Unschuldsvermutung, also auch für seinen ehemaligen Sprecher und "Freund" Olaf Glaeseker. Von dem wurde vergangene Woche bekannt, dass er Gratis-Urlaube bei einem Unternehmer verbrachte, mit dem er als Mitarbeiter der Staatskanzlei offenbar geschäftliche Beziehungen unterhielt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruption.
"Im Mittelalter wäre man auf dem Scheiterhaufen verbrannt"
Dann versucht sich Christian Wulff in einem Witz. Immerhin lebe er nicht mehr im Mittelalter. "Sonst wäre man vielleicht schon auf dem Scheiterhaufen verbrannt." Aus dem Publikum ist entnervtes Raunen zu vernehmen. Der Präsident lächelt das weg. "Sehr, sehr viel Zuspruch" erhalte er in dieser Krise aus der Bevölkerung. Deswegen wolle er im Amt bleiben. Deswegen habe er auch kein Problem mit anderslautenden Umfragen, wonach die Hälfte der Deutschen seinen Rückzug aus dem Amt für besser halten. Verloren gegangenes Vertrauen könne man durch "persönliche Begegnungen" wiedergewinnen. Die Bürger würden sich immer "ihr eigenes Urteil" bilden, im Moment sei dies vielleicht manchmal durch die "sehr lebhafte Medienberichterstattung" überlagert.
"Ich würde gerne in Ruhe meine Arbeit machen", sagt der Präsident. Wulff betont noch einmal, dass er bis 2015 im Amt bleiben will. Es wäre schön, wenn man ihn danach im Gedächtnis behielte als Präsidenten, der die Integration und die Vielfalt des Landes befördert habe.
Der Bundespräsident geht auch auf die aktuellen Täuschungsvorwürfe ein. Wurde das Prominententreffen "Nord-Süd-Dialog", das Niedersachsen und Baden-Württemberg zu seiner Amtszeit abhielten, doch zum Teil aus der Kasse der Landesregierung finanziert und eben nicht privat abgewickelt? Hat er, Wullf, davon gewusst, dass sein Sprecher Olaf Glaeseker vom Initiator des Dialogs zum Gratisurlaub eingeladen wurde?
"Sollten Steuergelder hineingeflossen sein, hätten wir dem Parlament nicht die Wahrheit gesagt", antwortet Wulff auf den Vorwurf der niedersächsischen Grünen, seine Landesregierung habe das Parlament getäuscht. Alles werde nun "zu Recht" untersucht. Doch es sei stets "nach bestem Wissen und Gewissen" gehandelt worden. Sowieso herrsche bei ihm bei diesem Thema "große Gelassenheit", sagt Wulff. Es gebe bisher keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe gegen ihn.
"Ich würde bestimmte Anrufe nicht mehr tätigen"
Wulff hat jetzt die Hände zu einem Dreieck geformt – ganz so wie es Angela Merkel immer tut. Er wirkt hochkonzentriert. Josef Joffe fragt, was der Präsident denn mitnehme aus der Affäre. Wulff antwortet: "Ich würde bestimmte Anrufe nicht tätigen und bestimmte Informationen früher offenlegen." Für seinen viel besprochenen Wutanruf auf der Mailbox des Bild-Chefredakteurs Kai Diekmann hat der Präsident diese Erklärung: Vielleicht kommuniziere er, Wulff, persönlich zu viel. Das werde er künftig öfter einmal andere für sich erledigen lassen.
Vielleicht, sagt der Präsident dann noch, habe er zu Beginn der Affäre manche Fragen zu seinem Privatleben zu "angespannt" betrachtet und sie deswegen lange nicht offengelegt. Das habe ihm wohl geschadet. Sein Verhalten erklärt er so: Seit der Schulzeit und noch als Ministerpräsident habe an ihm ein "Langweiler-Image" geklebt. Es sei dann in den vergangenen Wochen wegen seiner privaten Kontakte zu Wohlhabenden blitzschnell in ein "Glamourimage" umgeschlagen. Das habe ihm so gar nicht gefallen und ihn vielleicht ein wenig dünnhäutig und wenig auskunftsfreudig werden lassen.
- Datum 22.01.2012 - 16:48 Uhr
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Nur noch ein Drittel der Deutschen hält den Bundespräsidenten für glaubwürdig, eine Mehrheit wünscht seinen Rücktritt. Realitätsverweigerer Wulff ignoriert diese Mehrheitsmeinung, wenn er behauptet :" Ich habe sehr, sehr viel Zuspruch". Von wem ? Egon und Edith Geerkens ? Günther Oettinger ? Jürgen Großmann ? Der Bunte Redaktion ? Der Grad der Realitätsverweigerung beim Bundespräsidenten erinnert an KT zu Guttenberg vor seinem Rücktritt. Ein Politiker, für dessen Neigung zur Verquickung von Amt und Vorteilsnahmen heute Abend bei G.Jauch ein neues Wort vorgestellt wird (In aller Freundschaft – Wie viel "Wulffen" ist in Ordnung?), der das Niedersächsische Parlament und die deutsche Öffentlichkeit belogen hat und in einem peinlichen Fernsehinterview Ausreden präsentierte und in Selbstmitleid zerfloss, dieser Mensch ist als oberster Repräsentant unseres Staates untragbar. Ich schäme mich.
Ich bin nun wahrlich kein Fan der CDU und schon gar nicht vom amtierenden Bundespräsidenten, auch nicht vom Ungeschick seines bisherigen Verhaltens in der Sache.
Dennoch ist die Faktenlage für massive(!) Vorwürfe der Verfehlung bislang recht dünn.
Die extreme Aufregung steht in keinem Verhältnis dazu und zeugt nach meiner Wertung von Infantilisierung.
Vorerst möchte ich für Zurückhaltung im Ton und in der Interpretation werben, und zwar des Amtes wegen!
Ich staune im Übrigen, wie sehr Menschen, die ich kenne, sich extrem entrüsten können, ohne auch nur eine Sekunde an die eigenen vielen kleinen Unehrlichkeiten und Annahme von Gefälligkeiten zu denken.
Das geht mir wider den guten Geschmack.
Dabei finde ich natürlich alles höchst bedauerlich für das Amt und das Land.
Eine unkritisch nur gefühlige Öffentlich aber fürchtete ich noch viel mehr.
Ich schäme mich für Menschen, die so gnadenlos mit anderen Menschen umgehen.Ich schäme mich für Menschen die Entschuldigungen nicht akzeptieren von Menschen, die zugeben, Fehler gemacht zu haben. Ich mag Menschen nicht, die sich an ihrer eigenen Rechtschaffenheit berauschen.Im übrigen sind mir moralinsaure Gutmenschen ein Graus.
Selbst wenn 100% nicht mit dem BP könnten, ist dies kein Grund, dass das höchste Verfassungsorgan sich diesem Willen beugt. Er würde, wenn er sich beugt, damit dem Amt schädigen.
Statt sich gegenseitig heiß zu reden und von Umfrage zu Umfrage von Talkshow zu Talkshow und von Artikel zu Artikel den Puls in die Höhe schießen zu lassen, sollten die Deutschen lernen Rechtsmittel zu benutzen.
Man könne sonst den Eindruck gewinnen, ihnen liege wenig an ihrer eigenen Verfassung und Rechtsstaatlichkeit.
"Der Bundespräsident hat für eine Talkrunde zugesagt. Als er auf die Bühne kommt, zwingt er sich zu einem Lächeln. Dabei fällt die Begrüßung der Gastgeber durchaus freundlich aus. Das Publikum aus dem Saal ist weniger friedfertig. "Das ist ja unerträglich", unterbricht der erste Zwischenruf bereits die Anmoderation."
Aber, aber - nach ihrem Selbstverständnis nach gehören Wulffs Freunde zur bundesdeutschen "Elite", die wegen des "ekelerregenden Neides" in der "deutschen Bevölkerung" sich permanent in die Defensive oder sogar "bedroht" fühlen. Man hat nur aus "Notwehr" und purer "Vaterlandsliebe" die "Nähe zum jeweiligen Ministerpräsidenten" gesucht. Da muss es doch andere Maßstäbe geben, als bei "Creti und Pleti", die müssen doch unbedingt durchgesetzt werden.
Und jetzt, wo man sich nicht mehr herausreden kann? Jetzt gilt - Herr Glaeseker wäre schuld... Und ein paar andere werden sich im Zweifelsfall auch noch finden.
Der Chefredakteur promotet den Freiherrn zu Guttenberg, der
Herausgeber hofiert den Bundespräsidenten.
Dieser Bundespräsident erinnert sich an die Affaire seines
Vorgängers Rau, daß ihm rein körperlich Unwohl gewesen wäre,
in Anbetracht der fehlenden Unbefangenheit Rau's.
Wer fragt danach wie übel uns angesichts des aktuellen
Präsidenten ist und wohin die Zeit eigentlich im Zeichen
der journalistischen Unabhängigkeit noch will??
Mit nochmaligen Verweis auf sein "harte Kindheit", in der er seine kranke Mutter betreuen musste betonte er gegen Schluss:„dann weiß man um die Verantwortung und nimmt sie auch wahr.“
---
Ohne "harte Kindheit" scheinen zunehmend die beliebtheitsorientierten PR-Strategien unserer Promis nicht mehr zu laufen:
Seit Kanzler-Ära Schröders über Wowereit, Stoiber sen., KTzG., H.O. Henkel bis sogar Maschmeyer gehört es zum Markenzeichen erfolgversprechender PR-Kampagnen, mit seiner "armen","schwierigen", "lieblosen" oder überhaupt "entbehrungsreichen" Kindheit u. Jugend zu kokettieren oder persönliches Versagen zu entschuldigen.
Widerlich ist das!
Es grenzt an Verhöhnung der zahllosen wirklich Benachteiligten, die nicht selten durch deren schlechte Politik noch zusätzlich bestraft werden (so z.B.Wulffs Streichung des Blindengeldes in NS).
Man schaue dagegen auf Helmut Schmidt und dessen ganze Generation, die der Bundesrepublik politischen Glanz verliehen haben, was die alles in ihrer Kindheit und vom Krieg versauten Jugend zu verkraften hatten, ohne dass sie das heraushängen ließen!
Bei denen stand zuvörderst die Gestaltung von Deutschlands Zukunft auf der Agenda.
Deshalb fiel es den Leuten auch leichter über deren menschliche Unzulänglichkeiten hinwegzusehen, weil sie das Gefühl hatten: der KURS STIMMT.
"Schwierige Kindheit", als Entschuldigungsgrund für Verfehlungen unserer agierenden Verantwortungsträger, sollte als UNWORT gelistet werden!
Die Demokratie ist dazu da das ein Mann des Volkes nach der Meinung seiner Mitmenschen und zu Gunsten seiner Mitmenschen entscheidet. Und sich ein Privarkredit nimmt in dieser Höhe, zu einem Zinssatz den die Menschen die er eigentlich Repräsenieren soll nicht bekommt ist ziemlich dreist. Es wird immer von rücktritt gesprochen aber dafür bin ich nicht unser Bundespräsident gehört Gefeuert!
Ich bin nun wahrlich kein Fan der CDU und schon gar nicht vom amtierenden Bundespräsidenten, auch nicht vom Ungeschick seines bisherigen Verhaltens in der Sache.
Dennoch ist die Faktenlage für massive(!) Vorwürfe der Verfehlung bislang recht dünn.
Die extreme Aufregung steht in keinem Verhältnis dazu und zeugt nach meiner Wertung von Infantilisierung.
Vorerst möchte ich für Zurückhaltung im Ton und in der Interpretation werben, und zwar des Amtes wegen!
Ich staune im Übrigen, wie sehr Menschen, die ich kenne, sich extrem entrüsten können, ohne auch nur eine Sekunde an die eigenen vielen kleinen Unehrlichkeiten und Annahme von Gefälligkeiten zu denken.
Das geht mir wider den guten Geschmack.
Dabei finde ich natürlich alles höchst bedauerlich für das Amt und das Land.
Eine unkritisch nur gefühlige Öffentlich aber fürchtete ich noch viel mehr.
Ich schäme mich für Menschen, die so gnadenlos mit anderen Menschen umgehen.Ich schäme mich für Menschen die Entschuldigungen nicht akzeptieren von Menschen, die zugeben, Fehler gemacht zu haben. Ich mag Menschen nicht, die sich an ihrer eigenen Rechtschaffenheit berauschen.Im übrigen sind mir moralinsaure Gutmenschen ein Graus.
Selbst wenn 100% nicht mit dem BP könnten, ist dies kein Grund, dass das höchste Verfassungsorgan sich diesem Willen beugt. Er würde, wenn er sich beugt, damit dem Amt schädigen.
Statt sich gegenseitig heiß zu reden und von Umfrage zu Umfrage von Talkshow zu Talkshow und von Artikel zu Artikel den Puls in die Höhe schießen zu lassen, sollten die Deutschen lernen Rechtsmittel zu benutzen.
Man könne sonst den Eindruck gewinnen, ihnen liege wenig an ihrer eigenen Verfassung und Rechtsstaatlichkeit.
"Der Bundespräsident hat für eine Talkrunde zugesagt. Als er auf die Bühne kommt, zwingt er sich zu einem Lächeln. Dabei fällt die Begrüßung der Gastgeber durchaus freundlich aus. Das Publikum aus dem Saal ist weniger friedfertig. "Das ist ja unerträglich", unterbricht der erste Zwischenruf bereits die Anmoderation."
Aber, aber - nach ihrem Selbstverständnis nach gehören Wulffs Freunde zur bundesdeutschen "Elite", die wegen des "ekelerregenden Neides" in der "deutschen Bevölkerung" sich permanent in die Defensive oder sogar "bedroht" fühlen. Man hat nur aus "Notwehr" und purer "Vaterlandsliebe" die "Nähe zum jeweiligen Ministerpräsidenten" gesucht. Da muss es doch andere Maßstäbe geben, als bei "Creti und Pleti", die müssen doch unbedingt durchgesetzt werden.
Und jetzt, wo man sich nicht mehr herausreden kann? Jetzt gilt - Herr Glaeseker wäre schuld... Und ein paar andere werden sich im Zweifelsfall auch noch finden.
Der Chefredakteur promotet den Freiherrn zu Guttenberg, der
Herausgeber hofiert den Bundespräsidenten.
Dieser Bundespräsident erinnert sich an die Affaire seines
Vorgängers Rau, daß ihm rein körperlich Unwohl gewesen wäre,
in Anbetracht der fehlenden Unbefangenheit Rau's.
Wer fragt danach wie übel uns angesichts des aktuellen
Präsidenten ist und wohin die Zeit eigentlich im Zeichen
der journalistischen Unabhängigkeit noch will??
Mit nochmaligen Verweis auf sein "harte Kindheit", in der er seine kranke Mutter betreuen musste betonte er gegen Schluss:„dann weiß man um die Verantwortung und nimmt sie auch wahr.“
---
Ohne "harte Kindheit" scheinen zunehmend die beliebtheitsorientierten PR-Strategien unserer Promis nicht mehr zu laufen:
Seit Kanzler-Ära Schröders über Wowereit, Stoiber sen., KTzG., H.O. Henkel bis sogar Maschmeyer gehört es zum Markenzeichen erfolgversprechender PR-Kampagnen, mit seiner "armen","schwierigen", "lieblosen" oder überhaupt "entbehrungsreichen" Kindheit u. Jugend zu kokettieren oder persönliches Versagen zu entschuldigen.
Widerlich ist das!
Es grenzt an Verhöhnung der zahllosen wirklich Benachteiligten, die nicht selten durch deren schlechte Politik noch zusätzlich bestraft werden (so z.B.Wulffs Streichung des Blindengeldes in NS).
Man schaue dagegen auf Helmut Schmidt und dessen ganze Generation, die der Bundesrepublik politischen Glanz verliehen haben, was die alles in ihrer Kindheit und vom Krieg versauten Jugend zu verkraften hatten, ohne dass sie das heraushängen ließen!
Bei denen stand zuvörderst die Gestaltung von Deutschlands Zukunft auf der Agenda.
Deshalb fiel es den Leuten auch leichter über deren menschliche Unzulänglichkeiten hinwegzusehen, weil sie das Gefühl hatten: der KURS STIMMT.
"Schwierige Kindheit", als Entschuldigungsgrund für Verfehlungen unserer agierenden Verantwortungsträger, sollte als UNWORT gelistet werden!
Die Demokratie ist dazu da das ein Mann des Volkes nach der Meinung seiner Mitmenschen und zu Gunsten seiner Mitmenschen entscheidet. Und sich ein Privarkredit nimmt in dieser Höhe, zu einem Zinssatz den die Menschen die er eigentlich Repräsenieren soll nicht bekommt ist ziemlich dreist. Es wird immer von rücktritt gesprochen aber dafür bin ich nicht unser Bundespräsident gehört Gefeuert!
ist Herr Wulff eine Botschaft: Diejenigen, die ihn gewählt haben, teilen damit denen, in deren Namen sie ihn gewählt haben, also den selbst nicht wahlmündigen Bürgern, mit, was sie von ihnen halten: Wulff.
Es ist müßig, wenn der Bürger sich über Wulff ärgert. Wulff ist der Kronprinz von Merkel. Das war eine Bastaentscheidung. Wenn das Volk gewählt hätte, wäre Gauck unser Präsident. Eine Fehlentscheidung von Merkel. Sie hat ihn wohl installiert um wenigstens an dem Posten Ruhe zu haben. Dumm gelaufen. Wenn man nicht korrekt gelebt hat, ist dieses Amt ein Schleudersitz, zurecht wie sich gezeigt hat.
dann wäre es besser gewesen? Oder Gauck wäre es geworden? Auch das Volk kann sich irren.
Der Fehler liegt bei der Opposition im Land Niedersachsen und im Bund: Die Grünen hätten ihre Frage vom März 2010 besser stellen müssen, auch nach Frau Geerkes fragen müssen und all die anderen Dinge erfragen müssen, dann hätte Merkel ihn nicht vorschlagen können.
Die Linke hätte im zweiten Wahlgang zusammen mit der SPD und den Grünen Gauck wählen können/müssen. Schon vergessen?
landzahni aus Niedersachsen
Es ist müßig, wenn der Bürger sich über Wulff ärgert. Wulff ist der Kronprinz von Merkel. Das war eine Bastaentscheidung. Wenn das Volk gewählt hätte, wäre Gauck unser Präsident. Eine Fehlentscheidung von Merkel. Sie hat ihn wohl installiert um wenigstens an dem Posten Ruhe zu haben. Dumm gelaufen. Wenn man nicht korrekt gelebt hat, ist dieses Amt ein Schleudersitz, zurecht wie sich gezeigt hat.
dann wäre es besser gewesen? Oder Gauck wäre es geworden? Auch das Volk kann sich irren.
Der Fehler liegt bei der Opposition im Land Niedersachsen und im Bund: Die Grünen hätten ihre Frage vom März 2010 besser stellen müssen, auch nach Frau Geerkes fragen müssen und all die anderen Dinge erfragen müssen, dann hätte Merkel ihn nicht vorschlagen können.
Die Linke hätte im zweiten Wahlgang zusammen mit der SPD und den Grünen Gauck wählen können/müssen. Schon vergessen?
landzahni aus Niedersachsen
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/ls
Ins Gefängnis gehört, bis die Sache gerichtlich geklärt würde. Da vermutlich kein Staatsanwalt den Verdacht anpacken wird und wenn, die Kohl Lösung zu erwarten wäre, werden wir wahrscheinlich nie wissen, sondern nur vermuten. Man kann schlüssig argumentieren, das es in Italien besser ist.
Ins Gefängnis gehört, bis die Sache gerichtlich geklärt würde. Da vermutlich kein Staatsanwalt den Verdacht anpacken wird und wenn, die Kohl Lösung zu erwarten wäre, werden wir wahrscheinlich nie wissen, sondern nur vermuten. Man kann schlüssig argumentieren, das es in Italien besser ist.
Wenn knapp 10 T€ aus Landesmitteln aufgewandt wurden - das ist an der Grenze zu "keine Unterstützung" und eigentlich kein Skandal.
Skandalös ist es aber, im Parlament von "keinerlei Unterstützung" zu reden. Denn es steht ja mehr dahinter als 10 T€, nämlich die Selbstinszenierung der upper class auf Niedersachsen und Baden-Württemnberg. Und dies ist ja eben kein Einzelfall, sondern in der Summe die Aufteilung des erlegten Bären durch ein Netzwerk.
Es ist ja nicht weiter schlimm, wenn er unter Realitätsverlust leidet. Dies liegt vielleicht daran, dass ihm die Bürger nicht direkt mitteilen, was sie von ihm halten. Einerseits wird er für unehrlich gehalten, dann aber auch für "sympathisch" (kam bei Jauch vor.) Ich habe ihm meine Meinung geschrieben. Vielleicht nimmt das ja jemand zur kenntnis dort, wenn es viele Menschen tun würden. Dann hätte er ein reales Bild und könnte reagieren.
Es ist ja nicht weiter schlimm, wenn er unter Realitätsverlust leidet. Dies liegt vielleicht daran, dass ihm die Bürger nicht direkt mitteilen, was sie von ihm halten. Einerseits wird er für unehrlich gehalten, dann aber auch für "sympathisch" (kam bei Jauch vor.) Ich habe ihm meine Meinung geschrieben. Vielleicht nimmt das ja jemand zur kenntnis dort, wenn es viele Menschen tun würden. Dann hätte er ein reales Bild und könnte reagieren.
Dann hätten wir ja überhaupt keine Chance ihn loszuwerden. Aber schon der Vergleich sagt ja viel über seine Person aus. Auch finde ich es interessant, das er nur ein Problem darin sieht, das er persönlich zu viel kommuniziert hat. ie schön, das er offensichtlich die Drohungen jetzt anderen überlassen will. Frage ist nur, wem?
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Kommentaren zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
... Was von den warmen Worten aus dem Amt zu halten sind.
Ach ich weiss nicht .... Engländer und Franzosen hatten adäquate Mittel ihre Potentaten loszuwerden. Diese Mittel hatten zudem den Vorteil, dass Comebacks ausfielen sowie Ruhestandsgelder eingespart wurden.
Alles in allem, wäre es besser, wenn er König wäre !
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Kommentaren zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
... Was von den warmen Worten aus dem Amt zu halten sind.
Ach ich weiss nicht .... Engländer und Franzosen hatten adäquate Mittel ihre Potentaten loszuwerden. Diese Mittel hatten zudem den Vorteil, dass Comebacks ausfielen sowie Ruhestandsgelder eingespart wurden.
Alles in allem, wäre es besser, wenn er König wäre !
wie der FREITAG schreibt:
http://www.freitag.de/pol...
Wie tief will die ZEIT noch sinken???
Dem ist nichts hinzuzufuegen. Danke für den Link.
http://www.zeit.de/2012/0...
Schon nach diesem Artikel von Josef Joffe hatte ich das Gefühl, Joffe will für Wulff den Job machen, den Giovanni di Lorenzo für Guttenberg übernommen hat. Tenor: Was soll die ganze Aufregung um ein paar Bonusmeilen?
Nur zu Erinnerung: Es geht eben nicht um Bonusmeilen oder Bobby-Cars, sondern um die Annahme von geldwerten Vorteilen in erheblich größerer Höhe als Gegenleistung für Amtshandlungen und die anschließende bewusste Täuschung des Landtags über diesen Sachverhalt.
Nach diesem Interview des BP durch Herrn Joffe wissen wir auch, warum sich Herr Joffe kürzlich 2x zu Herrn Wulff positiv und ihn verteidigend in der ZEIT geäußert hat. Im ersten Artikel war die Grundaussage: Alles nicht so schlimm, letztlich sind wir doch alle so.
Im zweiten kritisierte er vehement die Medien, die zu einer Art "jagt den BP Wulff" (zusammenfassende Formulierung von mir; Otto2) bliesen.
Ansonsten? Herr Wulff führt seine Verteidigungsstrategie fort:
1. Ich hatte es früher schwer (Ruf "Langweiler" zu sein)
2. Er (persönlich) hat sich nichts Strafwürdiges vorzuwerfen.
3. Manches (bestimmte Anrufe) würde er nicht wieder tun.
4. Zum Schluss noch die Feststellung, dass es Friedrich der Große doch viel, viel schlimmer hatte als er, selbst in den vergangenen Wochen.
Also: Mir fällt als Schreiber eines Kommentars wirklich - ja, wirklich nichts mehr zu diesem Staatsoberhaupt ein.
...hat joffe ja bereits vorgegeben, WAS er sich so unter investigativen journalismus vorstellt.
da erstaunt es dann auch nicht mehr, dass der herr -nun ja - BP, den termin mit dem wohlwollenden (mit)herausgeber) der die zeit wahrnimmt.
joffes "wir alle sind ein wenig wulff" hat im rahmen dieser veranstaltung vor allem gezeigt, dass weder joffe noch wulff "UNS" mit diesem "wir" gemeint haben können.
was joffe und di lorenzo wohl bewegt, ganz ungeniert die sozialhelfer für gescheiterte blender und trickser zu geben?
schon bei dem zugewandten Interview von Giovani di Lorenzo mit Herrn Guttenberg war ich entsetzt, noch mehr jetzt von dem vergleichbaren mit Josef Joffe, der sich als Fürsprecher des leider aussitzenden BP präsentiert hat. Dieses "Gunst erheischen" empfinde ich als unterstes Niveau eines Journalisten. Doch Josef Joffe hat sie nicht bei den Lesern dieser eigentlich geschätzten Wochenzeitung erlangt. Ich jedenfalls werde das Abo kündigen.
Es tut aber vor allem weh, dass einer, der zum Verzweifeln unsensibel ist, dieser Herr Wulff, sich nun in seiner Selbstzufriedenheit weiter und verstärkt zurück lehnen kann und die Bedenken gewissenhafter Bürger arrogant abweist.
Dem ist nichts hinzuzufuegen. Danke für den Link.
http://www.zeit.de/2012/0...
Schon nach diesem Artikel von Josef Joffe hatte ich das Gefühl, Joffe will für Wulff den Job machen, den Giovanni di Lorenzo für Guttenberg übernommen hat. Tenor: Was soll die ganze Aufregung um ein paar Bonusmeilen?
Nur zu Erinnerung: Es geht eben nicht um Bonusmeilen oder Bobby-Cars, sondern um die Annahme von geldwerten Vorteilen in erheblich größerer Höhe als Gegenleistung für Amtshandlungen und die anschließende bewusste Täuschung des Landtags über diesen Sachverhalt.
Nach diesem Interview des BP durch Herrn Joffe wissen wir auch, warum sich Herr Joffe kürzlich 2x zu Herrn Wulff positiv und ihn verteidigend in der ZEIT geäußert hat. Im ersten Artikel war die Grundaussage: Alles nicht so schlimm, letztlich sind wir doch alle so.
Im zweiten kritisierte er vehement die Medien, die zu einer Art "jagt den BP Wulff" (zusammenfassende Formulierung von mir; Otto2) bliesen.
Ansonsten? Herr Wulff führt seine Verteidigungsstrategie fort:
1. Ich hatte es früher schwer (Ruf "Langweiler" zu sein)
2. Er (persönlich) hat sich nichts Strafwürdiges vorzuwerfen.
3. Manches (bestimmte Anrufe) würde er nicht wieder tun.
4. Zum Schluss noch die Feststellung, dass es Friedrich der Große doch viel, viel schlimmer hatte als er, selbst in den vergangenen Wochen.
Also: Mir fällt als Schreiber eines Kommentars wirklich - ja, wirklich nichts mehr zu diesem Staatsoberhaupt ein.
...hat joffe ja bereits vorgegeben, WAS er sich so unter investigativen journalismus vorstellt.
da erstaunt es dann auch nicht mehr, dass der herr -nun ja - BP, den termin mit dem wohlwollenden (mit)herausgeber) der die zeit wahrnimmt.
joffes "wir alle sind ein wenig wulff" hat im rahmen dieser veranstaltung vor allem gezeigt, dass weder joffe noch wulff "UNS" mit diesem "wir" gemeint haben können.
was joffe und di lorenzo wohl bewegt, ganz ungeniert die sozialhelfer für gescheiterte blender und trickser zu geben?
schon bei dem zugewandten Interview von Giovani di Lorenzo mit Herrn Guttenberg war ich entsetzt, noch mehr jetzt von dem vergleichbaren mit Josef Joffe, der sich als Fürsprecher des leider aussitzenden BP präsentiert hat. Dieses "Gunst erheischen" empfinde ich als unterstes Niveau eines Journalisten. Doch Josef Joffe hat sie nicht bei den Lesern dieser eigentlich geschätzten Wochenzeitung erlangt. Ich jedenfalls werde das Abo kündigen.
Es tut aber vor allem weh, dass einer, der zum Verzweifeln unsensibel ist, dieser Herr Wulff, sich nun in seiner Selbstzufriedenheit weiter und verstärkt zurück lehnen kann und die Bedenken gewissenhafter Bürger arrogant abweist.
"gelassen" sein, aber auch solange "gelassen" bleiben, bis er zurücktritt.
Darauf kann sich der Gelassene verlassen ;-)
Gelassenheit ist ein schönes Wort, aber was mache ich, wenn ich mich als Bürgerin dieses Landes, die sich Herrn Wulff von Frau Merkel schon 2010 nicht einfach vorsetzen lassen wollte, angesichts der "Querelen" um unseren Herrn Bundespräsidenten gegenwärtig eher in eine starre Ohnmacht verfalle, weil ich das Empfinden habe, nichts ausrichten zu können? Was mache ich, wenn Herr Wulff von "Stahlgewitter" spricht - ungeachtet all der Toten, die nach zwei Weltkriegen zu beklagen waren und er dennoch davon ausgeht, "dass in einem Jahr ohnehin alles vergessen" sei? Was mache ich, wenn ich meine staatsbürgerliche Pflicht und auch mein Recht auf Wahl wahrnehmen möchte und dabei das Gefühl habe: Es nützt doch eh nichts!? Das Problem des Herrn Wulff sind nicht Kredit, up-grades, Geschenke und dergleichen mehr, sondern sein unbedingter Wille, auf Gedeih und Verderb an seinem Amt festzuhalten und das nur deshalb, weil er es so will - die Resonanz aus der Bevölkerung, die ihn inzwischen nicht mehr will, ignoriert er mit hochmütiger Arroganz! Wie gesagt: Gelassenheit ist ein schönes Wort, aber was mache ich mit meiner Wut?
Gelassenheit ist ein schönes Wort, aber was mache ich, wenn ich mich als Bürgerin dieses Landes, die sich Herrn Wulff von Frau Merkel schon 2010 nicht einfach vorsetzen lassen wollte, angesichts der "Querelen" um unseren Herrn Bundespräsidenten gegenwärtig eher in eine starre Ohnmacht verfalle, weil ich das Empfinden habe, nichts ausrichten zu können? Was mache ich, wenn Herr Wulff von "Stahlgewitter" spricht - ungeachtet all der Toten, die nach zwei Weltkriegen zu beklagen waren und er dennoch davon ausgeht, "dass in einem Jahr ohnehin alles vergessen" sei? Was mache ich, wenn ich meine staatsbürgerliche Pflicht und auch mein Recht auf Wahl wahrnehmen möchte und dabei das Gefühl habe: Es nützt doch eh nichts!? Das Problem des Herrn Wulff sind nicht Kredit, up-grades, Geschenke und dergleichen mehr, sondern sein unbedingter Wille, auf Gedeih und Verderb an seinem Amt festzuhalten und das nur deshalb, weil er es so will - die Resonanz aus der Bevölkerung, die ihn inzwischen nicht mehr will, ignoriert er mit hochmütiger Arroganz! Wie gesagt: Gelassenheit ist ein schönes Wort, aber was mache ich mit meiner Wut?
wurde als Menschenopfer verbrannt, weil man ihm die Schuld an Missernten und einer Hungernot gab.
Auch Könige wurden gerne zu Sündenböcken gemacht. Wulff wird Schnorrermentalität vorgeworfen. Wir alle aber sind Schnorrer, weil wir auf Kosten der Umwelt, der Dritten welt und der zukunft leben. Wulff schmähen wir als unseren Sündenbock.
"wir alle sind schnorrer"
Da ist was dran. Auch ich lebe auf Kosten der Drittenwelt und auf Kosten der Natur und unserer aller Kinder.
Aber nicht merh als unbedingt notwendig.
Mehr kann ich zu meinr Verteidigung nicht sagen. Außerdem leiste ich - so glaube ich jedenfalls -. mehr, als ich dafür an Lohn bekomme. Und ich nehme den Spruch (GG) "Eigentum verpflichtet" ernst. Viel mehr kann ich nicht tun.
was für ein Unsinn. Ich wüsste nicht, was ich anders oder besser machen könnte. Die meisten Leute sind nicht bestechlich. Wulff ist ein spezieller Fall. Er ist eben nicht wie wir. Auch wenn Joffe da anderer Meinung ist.
Wenn ich Urlaub mache, zahle ich Flug, Unterkunft und Verpflegung selber.
Wenn ich einen Kredit aufnehme, zahle ich die gleichen Zinsen wie jeder andere Deutsche. Den Flug lasse dann nicht gratis auf Luxusklasse umbuchen.
Beruflich zurückgelegte Bonusmeilen benutze ich nicht privat. Sowas ist mir zuwider.
Wenn ich Privatparties veranstalte, lasse ich sie von EUCH, liebe Steuerzahler, bezahlen, sondern ich bezahle sie selber.
Und ein Bobbycar habe ich auch nicht geschenkt bekommen. Und meine Kindheit war verdammt nochmal auch nicht einfach, aber das muss ich nicht ständig kundtun.
Ich bin nichts besonderes, so ist der durchschnittliche Deutsche Steuerzahler. Die meisten Deutschen, die nicht so sind, zahlen eh keine Steuern. Also erzählen Sie mir nicht, wir sind alle so.
Und als nächstes kommt vermutlich das Neidargument?
Es gibt noch eine Menge Deutsche, die Anstand und Moral haben.
Warum müssen die sich von Ihnen hier mit Leuten wie Wulff in einen Topf werfen lassen?
Jeder, der in Deutschland eine moralische Position einnimmt, sieht sich, je nach Thema, dem Vorwurf des Neiders, des Stänkerers oder, besonders dämlich, dem des moralinsauren Gutmenschen ausgesetzt.
Ganz so, es wäre es unmodern, ein guter Mensch zu sein oder sich für Schwache oder die Umwelt einzusetzen.
IUch fürchte aber, ein Teil unserer Mitbürger sieht das TATSÄCHLICH so...
"wir alle sind schnorrer"
Da ist was dran. Auch ich lebe auf Kosten der Drittenwelt und auf Kosten der Natur und unserer aller Kinder.
Aber nicht merh als unbedingt notwendig.
Mehr kann ich zu meinr Verteidigung nicht sagen. Außerdem leiste ich - so glaube ich jedenfalls -. mehr, als ich dafür an Lohn bekomme. Und ich nehme den Spruch (GG) "Eigentum verpflichtet" ernst. Viel mehr kann ich nicht tun.
was für ein Unsinn. Ich wüsste nicht, was ich anders oder besser machen könnte. Die meisten Leute sind nicht bestechlich. Wulff ist ein spezieller Fall. Er ist eben nicht wie wir. Auch wenn Joffe da anderer Meinung ist.
Wenn ich Urlaub mache, zahle ich Flug, Unterkunft und Verpflegung selber.
Wenn ich einen Kredit aufnehme, zahle ich die gleichen Zinsen wie jeder andere Deutsche. Den Flug lasse dann nicht gratis auf Luxusklasse umbuchen.
Beruflich zurückgelegte Bonusmeilen benutze ich nicht privat. Sowas ist mir zuwider.
Wenn ich Privatparties veranstalte, lasse ich sie von EUCH, liebe Steuerzahler, bezahlen, sondern ich bezahle sie selber.
Und ein Bobbycar habe ich auch nicht geschenkt bekommen. Und meine Kindheit war verdammt nochmal auch nicht einfach, aber das muss ich nicht ständig kundtun.
Ich bin nichts besonderes, so ist der durchschnittliche Deutsche Steuerzahler. Die meisten Deutschen, die nicht so sind, zahlen eh keine Steuern. Also erzählen Sie mir nicht, wir sind alle so.
Und als nächstes kommt vermutlich das Neidargument?
Es gibt noch eine Menge Deutsche, die Anstand und Moral haben.
Warum müssen die sich von Ihnen hier mit Leuten wie Wulff in einen Topf werfen lassen?
Jeder, der in Deutschland eine moralische Position einnimmt, sieht sich, je nach Thema, dem Vorwurf des Neiders, des Stänkerers oder, besonders dämlich, dem des moralinsauren Gutmenschen ausgesetzt.
Ganz so, es wäre es unmodern, ein guter Mensch zu sein oder sich für Schwache oder die Umwelt einzusetzen.
IUch fürchte aber, ein Teil unserer Mitbürger sieht das TATSÄCHLICH so...
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