Entwicklungspolitik Baden-Württembergs Ex-Umweltministerin Gönner soll GIZ-Chefin werden
Die frühere Landesumweltministerin soll nach einem Zeitungsbericht die Entwicklungsagentur GIZ führen. Der Aufsichtsrat muss dem aber noch zustimmen.
Die frühere baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) soll nach einem Zeitungsbericht neue Vorstandschefin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) werden. Wie die taz unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, soll Gönner im Sommer den bisherigen Vorstandssprecher Bernd Eisenblätter ablösen.
Gönner sagte, der Posten sei "sicher eine reizvolle Aufgabe". Entschieden sei aber noch nichts. Das letzte Wort habe der Aufsichtsrat. Dem Zeitungsbericht zufolge unterstützt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bewerbung Gönners um den Posten.
In den Vorstand der GIZ, der fünf Mitglieder hat, soll nach Angaben der taz auch die ehemalige parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium, Karin Kortmann (SPD), berufen werden. 2011 hatte die Besetzung des GIZ-Vorstandes für Aufsehen gesorgt, weil der neuen Organisation seitdem sieben Männer vorstehen. Ab Juli soll der Vorstand nun aus nur noch fünf Mitgliedern bestehen, zwei davon sollen Frauen sein.
Im Aufsichtsrat ist bislang noch keine Entscheidung über die künftige Führungsspitze gefallen. "Nichts ist beschlossen", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding den Stuttgarter Nachrichten. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat und gehört der Findungskommission für einen neuen Vorstand an. "Wenn es ausgemachte Sache wäre, dass Tanja Gönner Chefin der GIZ würde, dann wäre dies jedenfalls nicht in einem demokratisch legitimierten Gremium beschlossen worden", sagte Binding.
Der derzeitige Vorstandssprecher Eisenblätter scheidet zum 1. Juli aus dem Amt. Die 42-jährige Gönner war bis 2011 Ministerin in Stuttgart.
- Datum 06.02.2012 - 19:55 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 16
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








... dass doch in Deutschland kaum jemand weniger Ahnung von Entwicklungspolitik hat als Tanja Gönner, aber dann fiel mir ein, dass unser derzeitiger Entwicklungshilfeminister Dickie Niebel ist.
...und weich gefallen. Ich glaube ich trete auch noch in die CDU ein.
Jurastudentin sagte einst zu mir, sie würde in die CDU eintreten. Ich sah sie entsetzt an und fragte, wie das denn sein kann, bei deren politischer Position. Daraufhin gab sie zu, dass in der CDU nun mal die Machtoption am größten ist.
So ist das leider vielerorts.
Jurastudentin sagte einst zu mir, sie würde in die CDU eintreten. Ich sah sie entsetzt an und fragte, wie das denn sein kann, bei deren politischer Position. Daraufhin gab sie zu, dass in der CDU nun mal die Machtoption am größten ist.
So ist das leider vielerorts.
Womit hat sich Frau Gönner nochmals qualifiziert, abgesehen vom Geschlecht und dem richtigen Parteibuch?
als Rechtsanwältin genug qualifiziert um die GIZ zu leiten .... :-)
als Rechtsanwältin genug qualifiziert um die GIZ zu leiten .... :-)
Wer Gönner hat, und Gönner heißt, muss nicht viel können.
Muss man auch da gönnen können?
Oder ist diese Gönnerei am Ende doch nur eine Gaunerei?
Keine Erfahrung in Sachen Entwicklungspolitik. aber gleich der Kandidat für den Vorstandsvorsitz und damit der Leitung. Nur Politik kann solche Besetzungen hervorbringen.
Jurastudentin sagte einst zu mir, sie würde in die CDU eintreten. Ich sah sie entsetzt an und fragte, wie das denn sein kann, bei deren politischer Position. Daraufhin gab sie zu, dass in der CDU nun mal die Machtoption am größten ist.
So ist das leider vielerorts.
..., das kann man noch als soziale Absicherung der Risiken eines Politikerjobs innerhalb diese "Gruppe" durchgehen lassen. Die Dreistheit ist kreuz und quer zu besetzen, ohne jegliche fachliche Qualifikationen in obersten leitungsfunktionen und damit an sich wichtige Funktionen wie Entwicklungshilfe durch fachlich mangelnde Qualifikationen leichtfertig aufs Spiel zu setzen.
Man stelle sich von, man würde einen Manager der Stahlindustrie mal schnell als Vorsitzenden eines Modeunternehmens einsetzen. Dass dies hinsichtlich der Konseuenzen für das Modeunternehmen völlig undenkbar wäre zeigt erst auf mit welcher Dreistigkeit hier gehandelt wird.
...hat die gleiche Ursache, wie die alte Weisheit:
Warum leckt der Hund sich seine Eier?
Weil er's kann!
Genauso geht's in der Politik zu - solange keiner die ganze Bande aus dem Amt fegt und sie's dann halt nicht mehr koennen!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren