Bundespräsidenten-Kandidatur Die Nominierungsposse der Linkspartei
Beate Klarsfeld hat keine Chance, Bundespräsidentin zu werden, und die Suche nach der Linken-Kandidatin war blamabel für die Partei. Das Führungsduo redet sich das schön.
Die Dame des Tages ist gar nicht da. Endlich hat sich die Linkspartei auf Beate Klarsfeld als Gegenkandidatin von Joachim Gauck für die Wahl des neuen Bundespräsidenten einigen können. Eine Pressekonferenz in der Parteizentrale der Linken ist einberufen, die Vorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst treten mit betont selbstbewusstem Lächeln vor die Kameras. Doch die gerade von ihnen nominierte Kandidatin weilt noch in Paris.
Schließlich habe sich der Linkspartei-Vorstand am Montag erst "zwischen 12 Uhr und 12.15 Uhr" einstimmig für sie ausgesprochen, wagt Lötzsch einen Erklärungsversuch für die Abwesenheit von Beate Klarsfeld. Es ist 13 Uhr und die Parteichefin will den Journalisten damit signalisieren: So schnell bekommt man niemanden mit Wohnsitz in Paris nach Berlin.
Doch wahr ist auch, dass Klarsfeld bereits seit vergangener Woche als potenzielle Kandidatin galt. Dennoch hat sie sich nach dem tagelangen innerparteilichen Streit um ihre Nominierung ganz offenbar noch nicht getraut, einfach ins Flugzeug zu steigen und in die deutsche Hauptstadt zu kommen.
Wer könnte es Klarsfeld verdenken: Schließlich hatte es schon am Donnerstag geheißen, sie werde noch an diesem Abend offiziell nominiert. Doch die Parteiführung zerstritt sich in der entscheidenden Sitzung, vor allem weil Oskar Lafontaine die streitbare Nazi-Jägerin für untragbar hielt. Und Lafontaines Wort gilt etwas in der Partei, auch wenn er offiziell gar keine Führungsposition bei der Linken mehr innehat. Frühere Begleiter bezeichneten Klarsfeld zudem als rücksichtslose Egomanin. Schließlich vertagte die Parteispitze die Entscheidung über das Wochenende.
Viel Aufhebens um eine symbolische Kandidatur
Am Montagnachmittag ließ die 73-Jährige nach der verspätet erfolgten Nominierung aus Frankreich mitteilen, sie freue sich besonders darüber, dass die Entscheidung für sie in der Parteispitze dann doch einstimmig gefallen sei. Somit wird Klarsfeld am 18. März in der Bundesversammlung gegen Joachim Gauck antreten. Ihre Kandidatur ist aber nur symbolischer Art, denn gegen den überparteilichen Konsenskandidaten Gauck ist die Journalistin, die einst den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wegen dessen NSDAP-Mitgliedschaft ohrfeigte, quasi chancenlos.
Lötzsch und Ernst, das unglückliche Führungsduo der Linken, gaben sich nach dem Beschluss des Parteivorstandes betont gut gelaunt und harmonisch. Doch ihre zuweilen schrägen Erklärungsversuche für die Genese der Klarsfeld-Nominierung konnten die Differenzen und das Chaos kaum verbergen.
Heikle Positionen bereiten der Partei Probleme
Es sei schon wahr, dass bei der Kandidatenkür "einige Dinge hätten besser laufen können", sagte Lötzsch. Sie hatte Beate Klarsfeld vergangenes Wochenende auf einem Parteitag in Rostock als eine mögliche, als eine gute Kandidatin bezeichnet. Ob sie tatsächlich ahnte, welche Eigendynamik diese Äußerung bekommen würde, sei dahingestellt. Klarsfeld selbst jedenfalls rief daraufhin bei der Linkspartei-Chefin an und sagte zu, wie die Nazi-Jägerin freimütig auch ZEIT ONLINE erzählte.
Allerdings stieß nicht wenigen in der Partei dieses Verfahren gewaltig auf, auch weil Klarsfeld durchaus Positionen vertritt, die nicht jedem Linken gefallen. So steht sie als Aufarbeiterin des Holocaustes für unbedingte Solidarität mit Israel – eine Position, die heikel für die Linke ist. Schließlich sind dort einige vehemente Israelkritiker versammelt, was auch schon den einen oder anderen Skandal um vermeintlich antisemitische Tendenzen in der Partei provoziert hat.
Auch Klaus Ernst lehnte Klarsfeld zunächst ab, er und Lafontaine brachten daher Ende vergangener Woche den Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge als möglichen Kandidaten ins Spiel. Außerdem wurde noch die Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen gefragt, weil sie schon 2010 gegen Christian Wulff und Joachim Gauck so eine hervorragende Alternative in der Bundesversammlung dargestellt habe, erklärt Lötzsch am Montag.
- Datum 27.02.2012 - 19:58 Uhr
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Die Kandidatin Frau Klarsfeld hat auch höchsten Respekt vor Herrn Gauck, da sie kein Problem mit Menschen hat, die sich gegen linke Diktaturen engagierten.
wenn nur ein Kandidat zur Verfuegung steht ? ich meine in dieser BRD ist alles moeglich, Respekt vor Frau KLARSFELD
die sich zur Verfuegung gestellt hat ! Natuerlich bin ich
fuer Herrn Gauck, Mutti wird sich sicherlich noch wundern
und das finde ich prima..............!
im Titel zu postulieren, die wenn überhaupt, nur die FOLGE einer "überparteilichen viel groteskeren Verar...Posse der Ampel-Koalitionäre ist.
Herausgekommen ist ein funktionierendes "Ampelmännchen", das jeweils in alle 5 Herkunftsrichtungen wohlfeile Signale zu senden versteht, wie z.B. bei seiner Vorstellung bei der NRW-CDU:
"Auch im sozialen Bereich gebe es Übertreibungen. So hätten Arme heute in Deutschland mehr als eine "Großmutter in den dreißiger Jahren".
http://www.sueddeutsche.d...
Konsens-Kandidat Gauck hatte sich offenbar zur Vorbereitung folgende neueste Studie reingezogen, um sie dem Profil seiner schwarzgelben Ampel-Zuhörer anzupassen:
"Arme Menschen halten sich mehr an ethische Prinzipien und Gesetze – Wohlhabende lügen und betrügen mehr...
Kalifornischen Wissenschaftler "fanden in Experimenten heraus, dass Wohlhabende ethische Prinzipien und Gesetze weniger achten als Arme. Mehr noch: Wohlhabende nehmen anderen Menschen eher etwas weg, sie lügen eher in Verhandlungen, wenn es ihnen nützt und sie sind eher bereit zu betrügen, wenn es darum geht, einen Preis zu gewinnen.Die Forscher sehen einen klaren Zusammenhang zwischen Reichtum und dadurch erzeugter Regelverletzung..."
http://www.tagesspiegel.d...
Übrigens:
"AMPEL" nennen die Biologen auch das schwarz-gelb beringte Hinterteil der WESPE...
wenn nur ein Kandidat zur Verfuegung steht ? ich meine in dieser BRD ist alles moeglich, Respekt vor Frau KLARSFELD
die sich zur Verfuegung gestellt hat ! Natuerlich bin ich
fuer Herrn Gauck, Mutti wird sich sicherlich noch wundern
und das finde ich prima..............!
im Titel zu postulieren, die wenn überhaupt, nur die FOLGE einer "überparteilichen viel groteskeren Verar...Posse der Ampel-Koalitionäre ist.
Herausgekommen ist ein funktionierendes "Ampelmännchen", das jeweils in alle 5 Herkunftsrichtungen wohlfeile Signale zu senden versteht, wie z.B. bei seiner Vorstellung bei der NRW-CDU:
"Auch im sozialen Bereich gebe es Übertreibungen. So hätten Arme heute in Deutschland mehr als eine "Großmutter in den dreißiger Jahren".
http://www.sueddeutsche.d...
Konsens-Kandidat Gauck hatte sich offenbar zur Vorbereitung folgende neueste Studie reingezogen, um sie dem Profil seiner schwarzgelben Ampel-Zuhörer anzupassen:
"Arme Menschen halten sich mehr an ethische Prinzipien und Gesetze – Wohlhabende lügen und betrügen mehr...
Kalifornischen Wissenschaftler "fanden in Experimenten heraus, dass Wohlhabende ethische Prinzipien und Gesetze weniger achten als Arme. Mehr noch: Wohlhabende nehmen anderen Menschen eher etwas weg, sie lügen eher in Verhandlungen, wenn es ihnen nützt und sie sind eher bereit zu betrügen, wenn es darum geht, einen Preis zu gewinnen.Die Forscher sehen einen klaren Zusammenhang zwischen Reichtum und dadurch erzeugter Regelverletzung..."
http://www.tagesspiegel.d...
Übrigens:
"AMPEL" nennen die Biologen auch das schwarz-gelb beringte Hinterteil der WESPE...
Beate Klarsfeld hat keine Chance, Bundespräsidentin zu werden, und die Suche nach der Linken-Kandidatin war blamabel für die Partei. Das Führungsduo redet sich das schön.
Ist doch völlig egal, wen die Linke nominiert. Die deutsche Medienlandschaft wird schon einen Grund finden diesen Kandidaten lächerlich zu machen.
Natürlich hat die Frau keine Chance. Das ist ja von Anfang an klar gewesen. Es reicht aber aus, den ein oder anderen mit Gauck unzufriedenen Abgeordneten der SPD oder den Grünen eine Alternative zu geben.
Von solchen Stümpern nominiert zu werden. An ihrer Stelle würde ich jeden Morgen zittern und mich fragen, ob nicht irgendeiner von Lötzschs und Ernsts "Parteifreunden" sie wegen ihrer Haltung zu Israel diffamiert.
Interessant, dass niemand Frau Klarsfeld vorwirft, sich zu offensiv um die Kandidatur beworben zu haben. Was man auch nicht müsste. Nur Herrn Gauck wurde das von Anhängern dieser Partei ja vorgeworfen. Hier nicht.
Vielleicht einfach ein Lernprozess ...
Wenn etwas falsch ist, man daran aber vermeintlich nichts ändern kann, soll man einfach mitmachen.
"Die Welt ist halt so."
Das hört man von den meisten, die man auf ein Unrecht u.ä. aufmerksam macht und es dann ebenso mitmachen.
Dass es dadurch aus einzelm Unrecht eine ganzen ungerechte Welt wird, begreifen diese Leute nicht.
Sie verstehen nicht, das es für das Paradies auf Erden nur eine geringfügige Anstrengung jedes Einzelnen benötigt, statt sein Mitläufertum.
Aber letztlich verständlich, an der Linken sieht man ja, wie schwierig es ist, in einer chaotischen, egoistischen Zeit an Vernunft festzuhalten.
Denn selbst die Mitläufer machen sich darüber lustig. Und das müssen sie auch, denn würden sie akzeptieren, dass da jemand dagegen antritt, müssten sie ja auch sich selbst in Frage stellen. Und das ist nunmal weitaus unangenehmer, als sich mittreiben zu lassen.
Von solchen Stümpern nominiert zu werden. An ihrer Stelle würde ich jeden Morgen zittern und mich fragen, ob nicht irgendeiner von Lötzschs und Ernsts "Parteifreunden" sie wegen ihrer Haltung zu Israel diffamiert.
Interessant, dass niemand Frau Klarsfeld vorwirft, sich zu offensiv um die Kandidatur beworben zu haben. Was man auch nicht müsste. Nur Herrn Gauck wurde das von Anhängern dieser Partei ja vorgeworfen. Hier nicht.
Vielleicht einfach ein Lernprozess ...
Wenn etwas falsch ist, man daran aber vermeintlich nichts ändern kann, soll man einfach mitmachen.
"Die Welt ist halt so."
Das hört man von den meisten, die man auf ein Unrecht u.ä. aufmerksam macht und es dann ebenso mitmachen.
Dass es dadurch aus einzelm Unrecht eine ganzen ungerechte Welt wird, begreifen diese Leute nicht.
Sie verstehen nicht, das es für das Paradies auf Erden nur eine geringfügige Anstrengung jedes Einzelnen benötigt, statt sein Mitläufertum.
Aber letztlich verständlich, an der Linken sieht man ja, wie schwierig es ist, in einer chaotischen, egoistischen Zeit an Vernunft festzuhalten.
Denn selbst die Mitläufer machen sich darüber lustig. Und das müssen sie auch, denn würden sie akzeptieren, dass da jemand dagegen antritt, müssten sie ja auch sich selbst in Frage stellen. Und das ist nunmal weitaus unangenehmer, als sich mittreiben zu lassen.
die das Parlament wie das ZK der BRD erscheinen lassen.
Wobei ich es doch nicht als Posse bezeichnen möchte, wie SPD, Grüne, CDU und FDP die Demokratie beschädigen.
Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
Bitte, reichen Sie den Kommentar Nr. 4 - falls möglich wortwörtlich - nochmal ein.
Moin,
ja da war ich auch überrascht über die m.E überzogene Reaktion. Ich selber hatte den Kommentar positiv bewertet kurz bevor er verschwand.
Er war sicher pointiert formuliert, aber das ändert nichts an der Frage, ob das Auswahlverfahren der Regierungsparteien + SPD so viel effektiver war resp. wirkte. Die Tatsache, dass die LINKE ein relativ offenes Verfahren mit allen Nickeligkeiten die die Gruppendynamik von Beton- Holz- und klugen Köpfen mitbringt wählte, wirkt nur m.E. dann undemokratisch, wenn man die monotone Einhelligkeit einer Einheitsmeinung der dissonanten demkratischen Diskussion einer Demokratie vorzieht.
Auch wenn man mir gerne Antiamerikanismus vorwirft, von den USA können wir da noch einiges lernen. Dort wird nicht strikt nach Parteilinie gewählt (wennauch die Repukenicans anscheinend von Europa lernen, denn das heißt siegen lernen).
Aber ich schweife ab.
Mir stört in der ganzen Diskussion, von dem nervigen verbalen LINKE-Verdreschen mal abgesehen, das Fehlen eines Diskurses wozu ein Bundespräsident dient, der zwar das Land völkerrechtlich vertritt, aber de facto von Parteigranden in Hinterzimmern ausgesucht wird.
Und, das Wahlverfahren ist m.E. nicht durch die "Ewigkeitsklausel" geschützt.
CU
Ich möchte daran erinnern, dass bei der Linken die Nominierung Klarsfeld, aber nicht Butterwege und nicht Jochimsen lautet, bei der Koalition Gauck, aber nicht Voßkuhle, nicht Toepfer, nicht Roth und sich mir die Unterschiede zur Linken nicht erschließen.
Bitte, reichen Sie den Kommentar Nr. 4 - falls möglich wortwörtlich - nochmal ein.
Moin,
ja da war ich auch überrascht über die m.E überzogene Reaktion. Ich selber hatte den Kommentar positiv bewertet kurz bevor er verschwand.
Er war sicher pointiert formuliert, aber das ändert nichts an der Frage, ob das Auswahlverfahren der Regierungsparteien + SPD so viel effektiver war resp. wirkte. Die Tatsache, dass die LINKE ein relativ offenes Verfahren mit allen Nickeligkeiten die die Gruppendynamik von Beton- Holz- und klugen Köpfen mitbringt wählte, wirkt nur m.E. dann undemokratisch, wenn man die monotone Einhelligkeit einer Einheitsmeinung der dissonanten demkratischen Diskussion einer Demokratie vorzieht.
Auch wenn man mir gerne Antiamerikanismus vorwirft, von den USA können wir da noch einiges lernen. Dort wird nicht strikt nach Parteilinie gewählt (wennauch die Repukenicans anscheinend von Europa lernen, denn das heißt siegen lernen).
Aber ich schweife ab.
Mir stört in der ganzen Diskussion, von dem nervigen verbalen LINKE-Verdreschen mal abgesehen, das Fehlen eines Diskurses wozu ein Bundespräsident dient, der zwar das Land völkerrechtlich vertritt, aber de facto von Parteigranden in Hinterzimmern ausgesucht wird.
Und, das Wahlverfahren ist m.E. nicht durch die "Ewigkeitsklausel" geschützt.
CU
Ich möchte daran erinnern, dass bei der Linken die Nominierung Klarsfeld, aber nicht Butterwege und nicht Jochimsen lautet, bei der Koalition Gauck, aber nicht Voßkuhle, nicht Toepfer, nicht Roth und sich mir die Unterschiede zur Linken nicht erschließen.
Bitte bemühen Sie sich auch und gerade bei Kritik um einen respektvollen Tonfall und richten Sie Kritik an der Moderation gerne an community@zeit.de Die Kommentarfunktion ist zur Diskussion des Artikelthemas vorgesehen. Danke, die Redaktion/fk.
kann ich den wieder lesen? Er wurde ja zensiert. Kann man den vielleicht mal inhaltlich zusammenfassen?
Tja, gewisse Jorunalisten verdrehen wohl die Ereignisse der letzten zehn Tage. Das Possenspiel begann doch mit dem Rücktritt von Wulff. Nicht die Linke hat sich blamiert, sondern die schreibende Zunft, die eine Jubelarien nach der anderen bringen, ohne sie kritisch zu untermalen. Der demokratische Prozess der Linken wird aber bewußt ins Gegenteil verkehrt.
kann ich den wieder lesen? Er wurde ja zensiert. Kann man den vielleicht mal inhaltlich zusammenfassen?
Tja, gewisse Jorunalisten verdrehen wohl die Ereignisse der letzten zehn Tage. Das Possenspiel begann doch mit dem Rücktritt von Wulff. Nicht die Linke hat sich blamiert, sondern die schreibende Zunft, die eine Jubelarien nach der anderen bringen, ohne sie kritisch zu untermalen. Der demokratische Prozess der Linken wird aber bewußt ins Gegenteil verkehrt.
Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Die Richtlinien der Moderation entnehmen Sie bitte der NetiquetteDanke, die Redaktion/mo.
[...]
Kaum ein Meinungsbeitrag wird korrekt als "Kommentar" gekennzeichnet -- so auch dieser von Frau Caspari nicht. Wie sehr die Glaubwürdigkeit der Zeitung darunter leidet scheint der Redaktion nicht einmal klar zu sein, denn es ändert sich ja nichts. Sauberer Journalismus ist offenkundig nicht gefragt, sondern die richtige Meinung.
Wertende Begriffe im Artikel:
"Nominierungsposse", "blamabel für die Partei", "betont selbstbewusstes Lächeln", "wagt Lötzsch einen Erklärungsversuch" (statt 'erklärt'), "zuweilen schrägen Erklärungsversuche", "Chaos", "unglückliche Führungsduo" ...
und so fort.
Erinnert an den Bayernkurier seligen Angedenkens, wo auch jeder Artikel ein Kommentar war.
Wenn hingegen ein Leser einen ausdrücklich als "Kommentar zum Thema" gekennzeichneten Beitrag verfaßt, der der Redaktion nicht gefällt, werden plötzlich all jene journalistischen Prinzipien ("belegen Sie Ihre Behauptungen durch glaubwürdige Quellen") hervorgekramt, an die sich die Redaktion selbst nicht gebunden zu fühlen scheint.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.
[...]
Kaum ein Meinungsbeitrag wird korrekt als "Kommentar" gekennzeichnet -- so auch dieser von Frau Caspari nicht. Wie sehr die Glaubwürdigkeit der Zeitung darunter leidet scheint der Redaktion nicht einmal klar zu sein, denn es ändert sich ja nichts. Sauberer Journalismus ist offenkundig nicht gefragt, sondern die richtige Meinung.
Wertende Begriffe im Artikel:
"Nominierungsposse", "blamabel für die Partei", "betont selbstbewusstes Lächeln", "wagt Lötzsch einen Erklärungsversuch" (statt 'erklärt'), "zuweilen schrägen Erklärungsversuche", "Chaos", "unglückliche Führungsduo" ...
und so fort.
Erinnert an den Bayernkurier seligen Angedenkens, wo auch jeder Artikel ein Kommentar war.
Wenn hingegen ein Leser einen ausdrücklich als "Kommentar zum Thema" gekennzeichneten Beitrag verfaßt, der der Redaktion nicht gefällt, werden plötzlich all jene journalistischen Prinzipien ("belegen Sie Ihre Behauptungen durch glaubwürdige Quellen") hervorgekramt, an die sich die Redaktion selbst nicht gebunden zu fühlen scheint.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.
Schon als ich den Namen "Lisa Caspari" als Autor laß, wusste ich in welche Richtung der Inhalt dieser Artikel geht.
Das soll kein "niedermachen" von Frau Caspari sein, jeder Autor hat eben seine eigenen Vorlieben.
Gleich mal ein Test dazu:
http://www.youtube.com/wa...
Hier beschreibt Gysi seine Vorstellungen von einem Bundespräsidenten.
Bin gespannt, ob dieser Link die ZEIT-Zensur überlebt.
Ich erwarte es nicht !
weiterer "Test".
ZAPP berichtete bereits über das Verhältnis zwischen "Medien" und "die Linke"....
http://www.youtube.com/wa...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Provokationen. Danke, die Redaktion/se
Danke für den Link
weiterer "Test".
ZAPP berichtete bereits über das Verhältnis zwischen "Medien" und "die Linke"....
http://www.youtube.com/wa...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Provokationen. Danke, die Redaktion/se
Danke für den Link
... wir am 19. Februar anlässlich der Ernennung Gaucks zum Bundespräsidenten erlebt.
Die LINKE dagegen hat sich in einem üblichen Prozess für eine von mehreren möglichen Kandidaten/Kandidatinnen entschieden. Und noch dazu für eine gute, die der Partei keineswegs kritiklos gegenüber steht. Das hat doch Größe.
Nicht vergessen, auch Merkel sind mindestens zwei Kandidaten abgesprungen, bevor sie zähneknirschend Gauck akzeptiert hat.
Eine(r) wird der nächste Kanzler werden.
Die anderen werden eh verlieren und sollten besser gar nicht erst kandidieren!
Die Verfasserin ist sich außerdem noch nicht einmal zu Schade um der Kandidatenkür der Linken auch noch obendrauf ein antisemitisches "Geschmäckle" zu geben.
Fasse ich hier Frau Casparis Demokratieverständnis richtig zusammen?
Eine(r) wird der nächste Kanzler werden.
Die anderen werden eh verlieren und sollten besser gar nicht erst kandidieren!
Die Verfasserin ist sich außerdem noch nicht einmal zu Schade um der Kandidatenkür der Linken auch noch obendrauf ein antisemitisches "Geschmäckle" zu geben.
Fasse ich hier Frau Casparis Demokratieverständnis richtig zusammen?
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