Opposition"Jetzt wäre die Gelegenheit, eine Frau zu nominieren"
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 Gauck – oder eine Frau?

Immer noch im Gespräch für das höchste Amt im Staat ist Schon-Mal-Bundespräsidentenkandidat Joachim Gauck. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann wollte sich am Freitag zwar aus den benannten Gründen nicht auf Gauck festlegen. In einem Radiointerview bezeichnete er den 72-Jährigen allerdings auf Nachfrage explizit als "ausgezeichnete Persönlichkeit": "Kaum jemand kann Demokratie so gut erklären und für Demokratie so begeistern wie Joachim Gauck." Auch FDP-Querulant Wolfgang Kubicki lobte am Freitag die Qualitäten Gaucks. Er verwies darauf, dass dieser schon bei der letzten Bundespräsidentenwahl Stimmen aus dem Koalitionslager erhalten habe.

Doch in Oppositionskreisen gilt es als unsicher, ob Gauck nochmal kandidieren will. Bisher habe er deutlich "Nein" gesagt. SPD und Grüne glauben aber, dass der auch bei der Bevölkerung so beliebte ehemalige Chef der Stasiunterlagenbehörde es sich nochmals anders überlegen könnte. "Wenn sie ihn von allen Seiten bitten, wer weiß", sagt ein SPDler. Klar sei, dass Gauck nicht zu einer Kampfkandidatur mit einem weiteren Nominierten bereit sei. Bei den SPD-Linken wird eine mögliche Kandidatur Gaucks allerdings auch mit Sorge betrachtet, ihnen ist der eigenwillige Intellektuelle zu konservativ. Man erinnert sich noch gut daran, wie Gauck mehr Anstrengungen von Hartz-IV-Empfängern forderte und in der Sarrazin-Debatte bekannte, dass er "kein Anhänger von Multikulti" sei.

Soll "die Ex-Bischöfin" es richten?

Als größtes Hindernis für eine erneute Nominierung Gaucks sehen Grüne und SPD allerdings die Tatsache, dass die Kanzlerin damit ihr eigenes Scheitern eingestehen würde. Schließlich hatte sie noch 2010 das Angebot der Opposition abgelehnt, den DDR-Bürgerrechtler gemeinsam als Nachfolger des aus dem Amt geflohenen Horst Köhler zu nominieren – sondern stattdessen aus parteipolitischen Gründen den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff vorgeschlagen.

"Jetzt wäre die Gelegenheit, parteiübergreifend eine Frau zu nominieren", sagt daher Elke Ferner, SPD-Vorstandsmitglied und Vorsitzende der parteieigenen Frauenorganisation ZEIT ONLINE. Bei den Sozialdemokraten sucht man nach einer weiblichen Kandidatin, genannt wird dabei oftmals "die Ex-Bischöfin": Margot Käßmann. Während einige SPDler beteuern, sie meinten dies eher scherzhaft und bisher spiele der Name in den internen Beratungen keine Rolle, finden andere die Idee durchaus charmant: Durch ihren konsequenten Rücktritt wegen einer Trunkenheitsfahrt habe Käßmann genau die Verantwortung und Glaubwürdigkeit bewiesen, die dem geschassten Wulff gefehlt habe. Sie könne eine "soziale Bundespräsidentin" sein. Bei den Grünen wird außerdem Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer genannt, er wäre auch für die Sozialdemokraten eine annehmbare Option.

Merkel nicht davon kommen lassen

Mit gewisser Sorge registrieren Grüne und Sozialdemokraten, dass Angela Merkels Versöhnungsangebot bei der abermaligen Kandidatensuche am Ende vom Volk noch honoriert werden könnte. "Es ist ein Skandal, dass die Kanzlerin Wulff so lange gestützt hat", sagt Sascha Vogt, der Vorsitzende der Jungsozialisten,  ZEIT ONLINE. Das müsse seine Partei bei aller Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten noch deutlich herausstellen. Auch andere in der Partei sagen, man dürfe jetzt nicht vergessen, den "Finger in die Wunde zu legen".

Die Linken sind beleidigt

Ausgeschlossen fühlt sich hingegen einmal mehr die Linkspartei. Schließlich hatte Angela Merkel ausdrücklich nur den Grünen und der SPD angeboten, sich auf einen parteiübergreifenden Kandidaten zu verständigen. "Sie hat uns wahrscheinlich vergessen", klagte Fraktionschef Gregor Gysi am Freitag – wohlwissend, dass die CDU seine Partei eher aus grundsätzlichen Erwägungen meidet. Gysi sagte, er könne sich einen Kandidaten vorstellen, auf den sich alle einigen könnten. Einen Namen aber wollte auch er nicht nennen.

Joachim Gauck wird es sicher nicht sein. Aus Aversion gegen den Stasi-Ankläger hatten die Linken 2010 extra eine eigene Kandidatin für die Bundesversammlung nominiert.

 
Leserkommentare
  1. Männer von vornherein vom höchsten Amt im Staate ausschluießen zu wollen (und das, obwohl das mächtigste Amt im Staate schon mit einer Frau besetzt ist).

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    Nicht Gesine Schwan?

    • Olyom
    • 17.02.2012 um 18:01 Uhr

    So einen Müll?

    Man sollte doch meinen, dass unsere "Bildungselite" mehr Verstand hat. Das macht mich immer besonders traurig. Aber es liegt wohl auch an der Indokrination, die an unseren Unis u.a. stattfindet.

    Linker Sexismus, was ist das jetzt wieder?

    Und natürlich ist es Schwachsinn, jetzt mal wieder nach einem bestimmten Geschlecht zu schreien. Frauen in der Politik haben ja zu genüg bewiesen, dass sie sich von den Männern nicht unterscheiden.

    Weshalb so viele Gauck wollen, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Dessen Äußerungen, u.a. auch zu Occupy disqualifizieren ihn eigntlich.

    abhängen, das ist völlig korrekt. Alles andere wäre auch kaum mit dem GG vereinbar, weil es Diskriminierung auf Grund des Geschlechts wäre.

    Warum nicht Mesut Özil? So können wir ein Zeichen setzen!

    wenn seit Menschheitsgedenken noch KEINE FRAU Bundespräsidentin werden konnte. Und zwar eben weil sie eine Frau ist. Weil Frauen von Anfang an als Menschen zweiter klasse gehandelt wurden, die zur Kindererziehung und Haushalt berufen seien und außer dem nichts oder wenig können würden. Für die die Führung eines Unternehmens aufgrund ihres Frau-Seins nicht in Frage käme, denn Frauen seien zu sensibel und zu unqualifiziert. Das alles durfte man sich als Frau noch bis in die späten 80iger Jahre anhören und selbst heute hört man das noch vereinzelt von älteren Herrschaften an entsprechenden Führungsspitzen.

    Angesichts dieser Historie und Tatsachen ist es das Gegenteil von Sexismus eine Frau explizit auszuwählen. Gegen latenten Sexismus, den wir heute immernoch haben hilft eben nur das Bewusste entscheiden für die benachteiligte Gruppe.

    Es wäre ein reisen Signal und Ansporn für viele Frauen mehr zu wollen und sich mehr zuzutrauen. Es kann nicht sein, dass Merkel als Argument dienen soll, dass wir ansonsten keine Frauenförderung mehr betreiben. Kleopatra hat ihrer Zeit auch nicht gerade viel für die Frauenförderung getan.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User und diskutieren Sie ausschließlich zum Artikelthema. Danke. Die Redaktion/vn

    Nicht Gesine Schwan?

    • Olyom
    • 17.02.2012 um 18:01 Uhr

    So einen Müll?

    Man sollte doch meinen, dass unsere "Bildungselite" mehr Verstand hat. Das macht mich immer besonders traurig. Aber es liegt wohl auch an der Indokrination, die an unseren Unis u.a. stattfindet.

    Linker Sexismus, was ist das jetzt wieder?

    Und natürlich ist es Schwachsinn, jetzt mal wieder nach einem bestimmten Geschlecht zu schreien. Frauen in der Politik haben ja zu genüg bewiesen, dass sie sich von den Männern nicht unterscheiden.

    Weshalb so viele Gauck wollen, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Dessen Äußerungen, u.a. auch zu Occupy disqualifizieren ihn eigntlich.

    abhängen, das ist völlig korrekt. Alles andere wäre auch kaum mit dem GG vereinbar, weil es Diskriminierung auf Grund des Geschlechts wäre.

    Warum nicht Mesut Özil? So können wir ein Zeichen setzen!

    wenn seit Menschheitsgedenken noch KEINE FRAU Bundespräsidentin werden konnte. Und zwar eben weil sie eine Frau ist. Weil Frauen von Anfang an als Menschen zweiter klasse gehandelt wurden, die zur Kindererziehung und Haushalt berufen seien und außer dem nichts oder wenig können würden. Für die die Führung eines Unternehmens aufgrund ihres Frau-Seins nicht in Frage käme, denn Frauen seien zu sensibel und zu unqualifiziert. Das alles durfte man sich als Frau noch bis in die späten 80iger Jahre anhören und selbst heute hört man das noch vereinzelt von älteren Herrschaften an entsprechenden Führungsspitzen.

    Angesichts dieser Historie und Tatsachen ist es das Gegenteil von Sexismus eine Frau explizit auszuwählen. Gegen latenten Sexismus, den wir heute immernoch haben hilft eben nur das Bewusste entscheiden für die benachteiligte Gruppe.

    Es wäre ein reisen Signal und Ansporn für viele Frauen mehr zu wollen und sich mehr zuzutrauen. Es kann nicht sein, dass Merkel als Argument dienen soll, dass wir ansonsten keine Frauenförderung mehr betreiben. Kleopatra hat ihrer Zeit auch nicht gerade viel für die Frauenförderung getan.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User und diskutieren Sie ausschließlich zum Artikelthema. Danke. Die Redaktion/vn

    • Karst
    • 17.02.2012 um 16:47 Uhr

    Wird Zeit, dass wir den BP selbst wählen.

    Jeder mit genug Unterschriften sollte sich unabhängig von den Blockflöten einer Direktwahl stellen können.

    Ich hab genug von diesem Geschacher.

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    Wann kommt die Direktwahl mit freier Kandidatenaufstellung?

    • FE-92
    • 17.02.2012 um 17:12 Uhr

    Es sei denn, Sie wollen Dieter Bohlen o.ä. in diesem Amt sehen. Vorausgesetzt, jener stellt sich zur Wahl.

    Ihr Vorschlag an sich ist gut, aber man muss sich auch im Klaren sein, dass da nicht unbedingt ein intellektueller Philantrop bei rauskommt.

    Zweifellos sollte es aber auch kein Bundestags-Heini sein. Ich würde mich über einen Wissenschaftler freuen!

    • xpeten
    • 17.02.2012 um 17:21 Uhr

    drohte da doch viel zu sehr die Gefahr, dass uns die Rentnermehrheit den nächstbesten schnauzbarttragenden Rattenfänger vor die Nase setzt.

    .............., und zwar ein ganz neues.

    Die Balance der Institutionen wäre bei Direktwahl gestört.

    Solche Forderungen beweisen nur, dass man das Grundgesetz nicht kennt oder seine Bestimmungen nicht versteht.

    Wann kommt die Direktwahl mit freier Kandidatenaufstellung?

    • FE-92
    • 17.02.2012 um 17:12 Uhr

    Es sei denn, Sie wollen Dieter Bohlen o.ä. in diesem Amt sehen. Vorausgesetzt, jener stellt sich zur Wahl.

    Ihr Vorschlag an sich ist gut, aber man muss sich auch im Klaren sein, dass da nicht unbedingt ein intellektueller Philantrop bei rauskommt.

    Zweifellos sollte es aber auch kein Bundestags-Heini sein. Ich würde mich über einen Wissenschaftler freuen!

    • xpeten
    • 17.02.2012 um 17:21 Uhr

    drohte da doch viel zu sehr die Gefahr, dass uns die Rentnermehrheit den nächstbesten schnauzbarttragenden Rattenfänger vor die Nase setzt.

    .............., und zwar ein ganz neues.

    Die Balance der Institutionen wäre bei Direktwahl gestört.

    Solche Forderungen beweisen nur, dass man das Grundgesetz nicht kennt oder seine Bestimmungen nicht versteht.

  2. 3. Nein.

    Nein - eine "Frau" wird bestenfalls als Gegenkandidatin nominiert, wenn also klar ist, dass sie sowieso chancenlos ist. Das Hat die UNION 1999 gemacht, die SPD 2004 und 2008. Wenn auch nur die geringste Chance besteht, das Amt zu erreichen, werden sich stets männliche Kandidaten durchsetzen. Es sei denn, Frau Merkel kandidiert. Aber das ist sehr, sehr unwahrscheinlich.

    2 Leserempfehlungen
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    • mipebs
    • 17.02.2012 um 16:56 Uhr

    so ideal das klingen mag - es würde Deutschland schon wieder mit einen Wahlkampf überziehen: bitte nicht! Gibt eh schon viel zu viele und viel zu oft "alles entscheidende" Wahlkämpfe.

    Mir wär's ohnehin lieber, wenn sich die Politiker und Medien mal den wichtigen Themen mit riesigen ungelösten Aufgaben widmen würden, z.B.: Rentenversicherung, Sozialgesetze, Krankenversicherung u.v.m.

    Schwan hat sich 2008 selbst nominiert -- zuerst wollte auch die SPD Köhler durchwinken. Und außerdem hatte sie 2008 echte Chancen (und die Union deshalb echten Bammel).

    auch noch "Frau kann auch Bundespräsidentin"...

    Ich (selbst Frau) bin dagegen...

    Nach v. d. Leyen, K. Schröder, K.-Mehrin...

    Muss noch mehr gesagt werden...

    Frau kann alles - keine Frage...

    Vor allem kann sie sich aber ständig auf der "Frauenfeindlich-Tränendrüse" gut abreagieren...

    Sagt eine, die sich in einer Berufs-Männerwelt auch viel gefallen lassen musste - die aber auch gesehen UND registriert hat, dass es Männern unter Männern/Kollegen N I C H T besser ergeht...

    so what - think twice...

    • mipebs
    • 17.02.2012 um 16:56 Uhr

    so ideal das klingen mag - es würde Deutschland schon wieder mit einen Wahlkampf überziehen: bitte nicht! Gibt eh schon viel zu viele und viel zu oft "alles entscheidende" Wahlkämpfe.

    Mir wär's ohnehin lieber, wenn sich die Politiker und Medien mal den wichtigen Themen mit riesigen ungelösten Aufgaben widmen würden, z.B.: Rentenversicherung, Sozialgesetze, Krankenversicherung u.v.m.

    Schwan hat sich 2008 selbst nominiert -- zuerst wollte auch die SPD Köhler durchwinken. Und außerdem hatte sie 2008 echte Chancen (und die Union deshalb echten Bammel).

    auch noch "Frau kann auch Bundespräsidentin"...

    Ich (selbst Frau) bin dagegen...

    Nach v. d. Leyen, K. Schröder, K.-Mehrin...

    Muss noch mehr gesagt werden...

    Frau kann alles - keine Frage...

    Vor allem kann sie sich aber ständig auf der "Frauenfeindlich-Tränendrüse" gut abreagieren...

    Sagt eine, die sich in einer Berufs-Männerwelt auch viel gefallen lassen musste - die aber auch gesehen UND registriert hat, dass es Männern unter Männern/Kollegen N I C H T besser ergeht...

    so what - think twice...

  3. Die ist gerade auf Geldsuche. Der Fraue kann geholfen werden!

    4 Leserempfehlungen
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    • cvnde
    • 17.02.2012 um 18:46 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

    würde sie aber nicht machen, weil sie noch an der Front kämpft und Gesellschaftlich mitmischen will. Als Bundespräsidentin stünde sie über allem und könnte nicht mehr so engagiert gegen Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen eintreten.

    • Krips
    • 18.02.2012 um 10:48 Uhr

    Alice Schwarzer ist vielleicht nicht repräsentativ, aber ganz bestimmt symptomatisch für dieses Land! DIE musses werden - unbedingt! Sonst flächendeckender Migränestreik.

    • cvnde
    • 17.02.2012 um 18:46 Uhr

    Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

    würde sie aber nicht machen, weil sie noch an der Front kämpft und Gesellschaftlich mitmischen will. Als Bundespräsidentin stünde sie über allem und könnte nicht mehr so engagiert gegen Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen eintreten.

    • Krips
    • 18.02.2012 um 10:48 Uhr

    Alice Schwarzer ist vielleicht nicht repräsentativ, aber ganz bestimmt symptomatisch für dieses Land! DIE musses werden - unbedingt! Sonst flächendeckender Migränestreik.

    • bugme
    • 17.02.2012 um 16:52 Uhr

    Warum eine Frau? Sollten wir nicht anhand der Qualifikation und der Moralischen Integrität der Kandidaten entscheiden?
    Oder ist gar Frau Merkel eine bessere Kanzlerin wegen ihres Geschlechts?

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  4. Wann kommt die Direktwahl mit freier Kandidatenaufstellung?

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    Antwort auf "Bitte Direktwahl"
  5. Wie aus ansonsten gut unterrichteter Quelle vertraulich berichtet wurde, soll der neue BuPrä als neun jähriger Schüler/als neunjährige Schülerin vorsätzlich (!) einen Kaugummi unter die Schulbank geklebt haben. Wie auch immer: Er/sie sollte vorab bereits zurücktreten.

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  6. Darauf kommt es nicht an. Wichtig ist eine parteiunabhaenige Person. Das Parteigeplänkel aus taktischen Gründen ist jedenfalls nicht hilfreich.

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