RechtsextremismusNeue deutsche Nazis

Rechtsextreme, das sind längst nicht mehr nur Schläger und Altnazis. Sie erobern mit Geschick und Geduld neue Milieus und Regionen. Wie kam das?

Hat Deutschland ein Neonaziproblem? Nein, werden die meisten auch nach der Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle ein wenig gereizt antworten. Schließlich landen die Rechtsextremisten höchstens im Osten größere Erfolge, die politische Klasse grenzt sich konsequent ab und die NPD zerlegt mittlerweile eher sich selbst als die demokratischen Zustände. Deutschland ist aufgeklärt und tolerant – daran können auch einige Irre nichts ändern.

So oder ähnlich beruhigen wir uns seit zwanzig Jahren, wenn wieder ein Mensch von Neonazis umgebracht wurde. Und während die Demokraten streiten, ob ein wirkliches Problem, ein Vergangenheitskomplex oder einfach ausufernde Fantasie vorliegt, sind Zonen entstanden, in denen die Rechtsextremen längst das Sagen haben. Parlamentarische Mehrheiten brauchen sie dafür gar nicht.

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Neonazis sind uns näher, als wir denken. Mit wachsendem Erfolg buhlen sie um die Mitte der Gesellschaft. Wissenschaftler warnen schon länger davor, dass rassistische und autoritäre Ideen dort auf wachsendes Wohlwollen stoßen. Immer häufiger verdrängt aggressive Selbstbehauptung den Gemeinwohlgedanken – oft auf Kosten von Ausländern, Schwulen, Muslimen, Armen.

Brücken zu Studenten und Bildungsbürgern

Noch immer hält sich die Vorstellung, Neonazis seien nicht fähig, diese soziale Erosion für sich zu nutzen – ein Trugschluss. Längst ist ein intellektuelles Milieu entstanden, in dem rege über einen zukunftsfähigen Rassismus diskutiert wird. Politikphilosophische Zeitschriften bauen an Brücken zu Studenten und Bildungsbürgern. Die NPD hat ihre Landtagseinzüge in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern dazu genutzt, Abgeordnete in der Auseinandersetzung mit den Demokraten weiterzubilden.

Neue deutsche Nazis

Deutschland hat ein Neonaziproblem. In den vergangenen zwanzig Jahren sind Zonen entstanden, in denen sie faktisch das Sagen haben. Und sie dringen zunehmend in soziale Milieus der Mitte ein, zu denen sie früher kaum Zugang hatten.

Dies ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Strategie. ZEIT ONLINE zeigt in der Serie "Neue deutsche Nazis", wie moderner Rechtsextremismus funktioniert und wo die Grenzen zwischen Demokratie und Rechtsextremismus aufweichen. Wir zeigen, wie jene Angst-Räume entstehen, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten.

Die moderne deutsche Neonazi-Szene ist dynamisch, vernetzt, vielfältig und einflussreich. Wir sind sicher: Das Problem Rechtsextremismus wird sich nicht von selbst lösen.

Die Serie

Bisher erschienen:

Neue deutsche Nazis: Wie Rechtsextreme mit Geschick und Geduld neue Milieus und Regionen erobern.

No-Go-Area im Landtag: Wie die NPD das sächsische Parlament nutzt.

Frauensache Volksgemeinschaft: Frauen spielen in der rechtsextremen Szene eine Schlüsselrolle.

Flashmobs gegen die Demokratie: Wie Neonazis neue Medien und linke Symbole nutzen.

Wie Neonazis ihre Gegner bedrohen: Rechtsextreme schüchtern Demokratie-Aktivisten ein – professionell und präzise.

Warum es Neonazis nach Dortmund zieht: Dortmund ist ein Hot-Spot der Szene. Wie kam es dazu?

Spuren der Dortmunder Neonazis: Eine Fotostrecke aus der westdeutschen Rechtsextremismus-Hochburg

Vati ist ein guter Nazi: Die Generation der Nachwende-Neonazis wird zur Elterngeneration.

Spiel nicht mit den Ausländerkindern: Was die rechtsextreme Erziehung bei Kindern anrichtet.

Der Extreme unter den Rechtsextremen: Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern kämpft NPD-Fraktionschef Pastörs gegen die Verweichlichung seiner Partei.

Lieber nicht über Neonazis schreiben: Warum Angst, Kostendruck oder Desinteresse lokale Berichterstattung verhindern.

Gute Mitte, böse Nazis: Warum es nicht reicht, nur auf die Rechtsextremisten zu schauen.

Kein Kampf gegen Neonazis ohne die Mitte: Eine Bilanz der Rechtsextremismus-Serie

Hinzu kommt: Die Grenze zwischen Demokraten und Rechtsextremisten ist nicht überall dicht. Mancherorts schweigen Presse und Politik noch immer lieber, als sich den Vorwurf einzuholen, die eigene Region madig zu machen. Bündnisse aller Demokraten scheitern viel zu oft daran, dass Konservative sich weigern, mit Linken auf einer Straßenseite zu stehen. In Dresden und anderen Städten machten sich Nazis zunutze, dass manche Behörden und Politiker in langhaarigen Alternativen das größere Problem sahen als in diszipliniert auftretenden Rassisten.

Wie weit die Neonazis auf ihrem Weg in die Mitte schon gelangt sind, zeigt sich am stärksten in strukturschwachen Gegenden des Ostens, wo nur mehr eine Minderheit die gesellschaftlichen Zustände für verteidigenswert hält. "Angst-Räume" nannte Wolfgang Thierse das, was die Neonazis mancherorts geschaffen haben – Zonen, vor denen inzwischen auch Reiseführer warnen. Orte, in denen Neonazis das feindselige Ruhebedürfnis der Wendeverlierer verteidigen. Gebiete, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten.

Leserkommentare
  1. Eines Tages werden wir uns vielleicht fragen lassen müssen, warum wir nichts dagegen getan haben. Und unsere Generation kann nicht sagen sie habe nichts gewusst.

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    Wir können effektiv nichts dagegen tun.

    Die Nazis sind attraktiv für die Verlierer des Systems oder jene, die erwarten bald Verlierer zu sein. Je mehr sich unsere Gesellschaft in Gewinner und Verlierer ausdifferenziert, umso mehr Anhänger werden die Nazis haben.

    Man kann den Leute das nicht mal vorwerfen, weil ihre Zuwendung zum Nationalsozialismus als eine Art soziale Immunreaktion gesehen werden kann. Als eine Reaktion auf die zunehmende Verhärtung, Undurchlässigkeit und Ablehnung der Gesellschaft gegenüber einem wachsenden Prekariat.

    Wenn den Ausgegrenzten die normalen gesellschaftlichen Wege verstellt sind, schaffen sie sich ihre eigene Sub-Gesellschaft, mit eigenem Zusammenhalt, privater Gruppenidentifikation und eigenen Regeln. Wenn es unpolitisch ist, heißt es Gansta-Hip-Hop.

    Dagegen anzugehen würde bedeuten, unsere Gesellschaft wieder zu ent-elitisieren. Stellen Sie sich eine Zeitsprung in die 70er vor. Als die Gesellschaft für praktisch alle einen Platz hatte. Das werden sich aber gerade diejenigen, die zur Elite gehören oder sich ihr nahe wähnen, nicht zulassen. Da die gesellschaftliche Orientierung von dort ausgeht, ist Selbsterhalt die Reaktion.

    Es wird nicht viel passieren, außer dass die Nazis von jeder neuen politischen Reform, die "Deutschland leistungsfähiger macht" ihre Basis verbreitert bekommen.

    Ihr Hinweis ist schon sehr bedeutungsvoll und beunruhigend zugleich, aber was und wie kann man dagegen konkret etwas tun. Ich kann hier bislang in Koblenz keine formierte `braune Szene` aufspüren. Und wenn ich eine entdecken würde, was kann/soll ich als Einzelner im Seniorenalter aktiv dagegen tun ???

    Wir können effektiv nichts dagegen tun.

    Die Nazis sind attraktiv für die Verlierer des Systems oder jene, die erwarten bald Verlierer zu sein. Je mehr sich unsere Gesellschaft in Gewinner und Verlierer ausdifferenziert, umso mehr Anhänger werden die Nazis haben.

    Man kann den Leute das nicht mal vorwerfen, weil ihre Zuwendung zum Nationalsozialismus als eine Art soziale Immunreaktion gesehen werden kann. Als eine Reaktion auf die zunehmende Verhärtung, Undurchlässigkeit und Ablehnung der Gesellschaft gegenüber einem wachsenden Prekariat.

    Wenn den Ausgegrenzten die normalen gesellschaftlichen Wege verstellt sind, schaffen sie sich ihre eigene Sub-Gesellschaft, mit eigenem Zusammenhalt, privater Gruppenidentifikation und eigenen Regeln. Wenn es unpolitisch ist, heißt es Gansta-Hip-Hop.

    Dagegen anzugehen würde bedeuten, unsere Gesellschaft wieder zu ent-elitisieren. Stellen Sie sich eine Zeitsprung in die 70er vor. Als die Gesellschaft für praktisch alle einen Platz hatte. Das werden sich aber gerade diejenigen, die zur Elite gehören oder sich ihr nahe wähnen, nicht zulassen. Da die gesellschaftliche Orientierung von dort ausgeht, ist Selbsterhalt die Reaktion.

    Es wird nicht viel passieren, außer dass die Nazis von jeder neuen politischen Reform, die "Deutschland leistungsfähiger macht" ihre Basis verbreitert bekommen.

    Ihr Hinweis ist schon sehr bedeutungsvoll und beunruhigend zugleich, aber was und wie kann man dagegen konkret etwas tun. Ich kann hier bislang in Koblenz keine formierte `braune Szene` aufspüren. Und wenn ich eine entdecken würde, was kann/soll ich als Einzelner im Seniorenalter aktiv dagegen tun ???

  2. Leider gibt es zahlreiche Probleme in diesem Land, die politisch komplett tabuisiert werden - und leider auch tabuisiert werden müssen. Irgendwann wurde einmal hier in der ZEIT die Frage gestellt, ob es nicht ratsam wäre die bestehenden Probleme und Konflikte offen auszutragen. Meine Antwort ist, dass dies schlicht und ergreifend nicht funktionieren kann. Dafür gibt es zwei Gründe:

    1. zum einen würde eine solche Debatte eine Gradwanderung darstellen, da das Thema sehr emotional ist, von politischen Reflexen geprägt und viele Argumente von strafrechtlicher Relevanz sind.

    2. zum anderen: das Thema Integration wird eben auch auf dem diplomatischen Parkett beobachtet. Dabei spielen nationale Eigeninteressen anderer Staaten eine zum Teil nicht unerhebliche Rolle.

    Man muss also sauber argumentieren und schauen, WER da Beifall klatscht.

    Ein weiterer Punkt ist der Umstand, dass rechtsradikales Gedankengut und rechtsradikale Bewegungen immer noch als das potenziell "kleinere Übel" angesehen werden. Rechtsradikale bedrohen nämlich nicht das Privateigentum. Vor allem in Zeiten von Bankenkrisen ist der letzte Aspekt für die Finanziers solcher "Bewegungen" von erheblicher Bedeutung.

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    Augenblicklich ist es die Strategie, Nazi-Gedankengut damit zu bekämpfen, dass es (wo es öffentlich auftaucht) sofort verbal niedergemacht wird. Das führt dazu, dass manche Leute zwar noch nationalsozialistisch denken, es aber nicht mehr so äußern. Es bilden sich dann Gruppen, innerhalb derer relativ offen geredet wird und man sich bestärkt, und ausserhalb dieser Gruppen versucht man eher unauffällig zu sein. Man erreicht dann eine Art Konsens: alle Medien sind sich einig, dass Nazi-Gedankengut widerlich ist und wir halten den öffentlichen Diskussionsraum sozusagen sauber. Aber: ausserhalb dieses Raumes gärt es immer weiter. Die Frage ist, ob man Nazi-Denkweisen nicht dadurch bekämpfen muss, dass man sie offen diskutiert und ob man mit dieser Diskussion eine Veränderung in den Köpfen erreichen kann. Offen diskutieren heißt leider: man muss sich einlassen, und das birgt genau diese Gefahren: Werbung für Nazigedankengut, Verbreitung, Salonfähig-machen. Dieses Risiko müsste man eingehen, wenn man versucht, das Übel bei den Wurzeln zu packen. Das Riskio ist immens, und es gibt keine sicheres Ergebnis. Wenn man dies aber vermeidet, muss man auch mit dem Ergebnis leben: Nationalsozialistisches Gedankengut wird nur oberflächlich niedergehalten und erneuert sich fortlaufend in einem bestimmten Umfang, mal weniger, zurzeit eher mehr. Die Gesellschaft begnügt sich damit, seine Ausbreitung nach Möglichkeit zu beschränken. Vielleicht ist dies auch nur der einzige Weg.

    aber die Meinung, Faschismus bedrohe nicht das Privateigentum, da kann ich Ihnen wirklich nicht recht geben. Wenn wir uns allein die Entwicklung des Dritten Reichs ansehen, dann sehen wir doch genau das Gegenteil. Das Privateigentum einer ganzen Gruppe von Menschen war nicht nur bedroht, sondern wurde ihnen auf ein brutalst mögliche Weise entzogen. Indem man sie nicht nur psychisch sondern auch physisch zerstörte. Sicher, wir haben am Anfang die biologistischen Ideen von Herrenrasse etc., aber man sollte doch nicht so blauäugig sein zu glauben, das die Reinheit der Rasse der einzige Grund war für die Ermordung so vieler Juden. Die riesigen Vermögen die beschlagnahmt wurden, die Bereicherung innerhalb der deutschen Bevölkerung sprechen doch eine ganz andere Sprache. Selbst wenn es nur um ein Radio ging, das einem Juden genommen wurde, es war sein Privateigentum und wurde willkürlich zum Privateigentum eines arischen Bürgers. Und wer das nicht so sehen will, kann dazu auch mal die Untersuchungen zu den Hexenprozessen lesen und sehen, das ab einem Punkt reiche Witwen verbrannt wurden und das Eigentum somit an andere fallen konnte. Geld regiert die Welt. In der Geschichte sollte man sich immer fragen: Wer hat an dieser Sache verdient?

    Nicht der Rechtsradikale macht mir Sorge, nein diese Glatzdödel erkennt man recht schnell.
    Schlimmer ist das braune Gedankengut. Und das steckt nicht nur in der "Szene" sondern leider in vielen Köpfen derer die sich benachteiligt fühlen, die Politik nicht verstehen, faul die großen Schlagzeilen für die Wahrheit halten.
    Es kann schon erhebend sein, wenn es einfach nur Schwächere gibt über die man sich erheben kann. Und kaum einer ist hiervor gefeiit.

    Augenblicklich ist es die Strategie, Nazi-Gedankengut damit zu bekämpfen, dass es (wo es öffentlich auftaucht) sofort verbal niedergemacht wird. Das führt dazu, dass manche Leute zwar noch nationalsozialistisch denken, es aber nicht mehr so äußern. Es bilden sich dann Gruppen, innerhalb derer relativ offen geredet wird und man sich bestärkt, und ausserhalb dieser Gruppen versucht man eher unauffällig zu sein. Man erreicht dann eine Art Konsens: alle Medien sind sich einig, dass Nazi-Gedankengut widerlich ist und wir halten den öffentlichen Diskussionsraum sozusagen sauber. Aber: ausserhalb dieses Raumes gärt es immer weiter. Die Frage ist, ob man Nazi-Denkweisen nicht dadurch bekämpfen muss, dass man sie offen diskutiert und ob man mit dieser Diskussion eine Veränderung in den Köpfen erreichen kann. Offen diskutieren heißt leider: man muss sich einlassen, und das birgt genau diese Gefahren: Werbung für Nazigedankengut, Verbreitung, Salonfähig-machen. Dieses Risiko müsste man eingehen, wenn man versucht, das Übel bei den Wurzeln zu packen. Das Riskio ist immens, und es gibt keine sicheres Ergebnis. Wenn man dies aber vermeidet, muss man auch mit dem Ergebnis leben: Nationalsozialistisches Gedankengut wird nur oberflächlich niedergehalten und erneuert sich fortlaufend in einem bestimmten Umfang, mal weniger, zurzeit eher mehr. Die Gesellschaft begnügt sich damit, seine Ausbreitung nach Möglichkeit zu beschränken. Vielleicht ist dies auch nur der einzige Weg.

    aber die Meinung, Faschismus bedrohe nicht das Privateigentum, da kann ich Ihnen wirklich nicht recht geben. Wenn wir uns allein die Entwicklung des Dritten Reichs ansehen, dann sehen wir doch genau das Gegenteil. Das Privateigentum einer ganzen Gruppe von Menschen war nicht nur bedroht, sondern wurde ihnen auf ein brutalst mögliche Weise entzogen. Indem man sie nicht nur psychisch sondern auch physisch zerstörte. Sicher, wir haben am Anfang die biologistischen Ideen von Herrenrasse etc., aber man sollte doch nicht so blauäugig sein zu glauben, das die Reinheit der Rasse der einzige Grund war für die Ermordung so vieler Juden. Die riesigen Vermögen die beschlagnahmt wurden, die Bereicherung innerhalb der deutschen Bevölkerung sprechen doch eine ganz andere Sprache. Selbst wenn es nur um ein Radio ging, das einem Juden genommen wurde, es war sein Privateigentum und wurde willkürlich zum Privateigentum eines arischen Bürgers. Und wer das nicht so sehen will, kann dazu auch mal die Untersuchungen zu den Hexenprozessen lesen und sehen, das ab einem Punkt reiche Witwen verbrannt wurden und das Eigentum somit an andere fallen konnte. Geld regiert die Welt. In der Geschichte sollte man sich immer fragen: Wer hat an dieser Sache verdient?

    Nicht der Rechtsradikale macht mir Sorge, nein diese Glatzdödel erkennt man recht schnell.
    Schlimmer ist das braune Gedankengut. Und das steckt nicht nur in der "Szene" sondern leider in vielen Köpfen derer die sich benachteiligt fühlen, die Politik nicht verstehen, faul die großen Schlagzeilen für die Wahrheit halten.
    Es kann schon erhebend sein, wenn es einfach nur Schwächere gibt über die man sich erheben kann. Und kaum einer ist hiervor gefeiit.

  3. Gerade, wie hier auch genannt, ist die Unterwanderung von "Spartenkulturen" gefährlich. Der VAWS-Verlag war so z.B. schon einige Male auf Gothic-Festivals vertreten (Mera Luna, WGT). Und das ist nur ein Beispiel. Als ich das zum ersten Mal registrierte, war ich wirklich baff, wie einfach es sein kann, sich dort einen Stand zu sichern und so zigtausende Menschen erreichen zu können. Aber es scheint den Organisatoren auch einfach egal zu sein...

    9 Leserempfehlungen
  4. So langsam findet die ZEIT und insbesondere Herr Bangel die richtigen Worte für diesen unheimlichen Wandel im Land.

    Ich finde es vorbildlich, dass die bürgerlich-konservative ZEIT eine solche Serie beginnt, es wird höchste Zeit. Allerdings wäre ich noch positiver überrascht, wenn man die braune Wiederauferstehung nicht nur als Produkt eines sozialen Wandels erklären würde, sondern vielleicht auch einmal die Auseinandersetzung gewagt wird, ob denn dieser "Wandel", der in Wirklichkeit eher ein sozialer Abstieg ist, gerechtfertigt und unausweichlich ist.

    Und vielleicht kann man auch einmal die intellektuelle Anstrengung wagen, eine gegenseitige Bedingtheit zwischen der Gleichsetzung von links und rechts in der öffentlichen Diskussion, Elitenrassismus ala Sarrazin, dem Fakt, dass ein norwegischer Rechtsnationalist gezielt Jungsozialdemokraten erschossen hat und dies in der öffentlichen Aufarbeitung nicht registriert wird und dem stetigen Anwachsen rechtsnationalen und antiaufklärerischen Gedankenguts zu untersuchen.

    Ich freue mich sehr, dass die ZEIT nicht länger wegschauen möchte und eine Annäherung an die Blindheit der Mittelschichten für rechte Gefahren erkennt!

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    Entfernt. Verzichten Sie bitte auf überzogene Polemik und beteiligen Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv

    • serins
    • 08.03.2012 um 12:23 Uhr

    die ZEIT als "bürgerlich-konservativ" zu bezeichnen "linker" gehts im bürgerlichen Spektrum nicht. Angefangen beim Störmelderblog in dem gnadenlos zensiert wird, was nicht GM konform ist über die Dhimmitude bis zum regelmäßigen DIE LINKEN-Bashing.

    @Thema
    Wie immer einer der üblichen Artikel der GM Eliten.
    Anstatt zu Fragen warum es zur Durchdringung kommt,ergeht sich der Autor wieder in der üblichen Propaganda.

    Das Problem ist der Rückzug des Staates aus dem öffentlichen Leben und die Mitnahmementalität und Ignoranz der s.g. Eliten zu denen auch der Autor als deren Steigbügelhalter zu zählen ist.

    Und dieser Rückzug betrifft auch immer mehr Menschen aus der Mittelschicht, die sich aufgrund der Politik der letzten 20 Jahre immer mehr kurz vor dem persönlichen Abgrund sehen und trotz eines geregelten Lebens gerade so über die Runden kommen.

    Und da setzen die sg Neonazis und Rechtsradikalen an,und greifen dabei auf die selben Werkzeuge zurück, wie auch die hier in der ZEIT seit zwei Jahren hochgelobte Opposition der arabischen Revolution.

    Und wenn man mal ehrlich ist. wenn der Autor Angst vor den max. 10k aktiven Neonazis hat,dann stellt sich die Frage wie er zu den radikalen Muslimen in D steht die die Neonazis an Zahl und deren Einfluss auf größere Bevölkerungsschichten bei Weitem übertreffen.
    Die es geschafft haben, eine Parallelgeselsschaft zu etablieren, deren Folgen langfristig die im Artikel beschriebenen Ängste wie einen Fliegenschiss aussehen lassen.

    Bezüglich ihres Kernprogramms, Zerschlagung der bestehenden Wirtschaftsordnung und Durchsetzung einer "solidarischen Wirtschaftsordnung" sind NPD und Linke identisch, und zwar bis in die einzelnen Punkte hinein. [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/au.

    Entfernt. Verzichten Sie bitte auf überzogene Polemik und beteiligen Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/lv

    • serins
    • 08.03.2012 um 12:23 Uhr

    die ZEIT als "bürgerlich-konservativ" zu bezeichnen "linker" gehts im bürgerlichen Spektrum nicht. Angefangen beim Störmelderblog in dem gnadenlos zensiert wird, was nicht GM konform ist über die Dhimmitude bis zum regelmäßigen DIE LINKEN-Bashing.

    @Thema
    Wie immer einer der üblichen Artikel der GM Eliten.
    Anstatt zu Fragen warum es zur Durchdringung kommt,ergeht sich der Autor wieder in der üblichen Propaganda.

    Das Problem ist der Rückzug des Staates aus dem öffentlichen Leben und die Mitnahmementalität und Ignoranz der s.g. Eliten zu denen auch der Autor als deren Steigbügelhalter zu zählen ist.

    Und dieser Rückzug betrifft auch immer mehr Menschen aus der Mittelschicht, die sich aufgrund der Politik der letzten 20 Jahre immer mehr kurz vor dem persönlichen Abgrund sehen und trotz eines geregelten Lebens gerade so über die Runden kommen.

    Und da setzen die sg Neonazis und Rechtsradikalen an,und greifen dabei auf die selben Werkzeuge zurück, wie auch die hier in der ZEIT seit zwei Jahren hochgelobte Opposition der arabischen Revolution.

    Und wenn man mal ehrlich ist. wenn der Autor Angst vor den max. 10k aktiven Neonazis hat,dann stellt sich die Frage wie er zu den radikalen Muslimen in D steht die die Neonazis an Zahl und deren Einfluss auf größere Bevölkerungsschichten bei Weitem übertreffen.
    Die es geschafft haben, eine Parallelgeselsschaft zu etablieren, deren Folgen langfristig die im Artikel beschriebenen Ängste wie einen Fliegenschiss aussehen lassen.

    Bezüglich ihres Kernprogramms, Zerschlagung der bestehenden Wirtschaftsordnung und Durchsetzung einer "solidarischen Wirtschaftsordnung" sind NPD und Linke identisch, und zwar bis in die einzelnen Punkte hinein. [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/au.

  5. habe ich versucht, auf ein grundsätzliches Problem aufmerksam zu machen: Rechtsradikalismus kommt nicht aus dem Nichts. Abgesehen von kleinen Milieues, in denen er sich tatsächlich vererebt, muss es GRÜNDE dafür geben, warum Menschen sich diesem Wahnsinn annähern. Ich habe immer vor drei Dingen gewarnt (und erntete immer nur dummdoofes Glotzen):

    1. Es gibt bei unseren Politikern (und einigen Journalisten) eine Neigung, bestimmte FRAGEN - mögen sie auch unsinnig gestellt sein - erst gar nicht zu beantworten. Ein Sarrazin lebt dann davon, AUF BILLIGE UND FALSCHE WEISE aber immerhin Antworten auf solche Fragen zu geben, denen die Politik lieber ausweicht. Deiesr Satz ist bewusst doppeldeutig: Weicht sie den Fragen oder den Menschen aus? Wer nicht zur Argumentation bereit ist, überlässt das Feld den Sarrazins und schlimmeren. Ressentiments z.B. gegen Zuwanderer überwindet man nicht durch ihr öffentliches Beschweigen.

    2. Es gibt eine Neigung, hilflos sich äußerndes Unbehagen als rechtsextrem abzutun, weil die davon aufgeworfenen Fragen Unbehagen hervorrufen. Doch je unwidersprochener z.B. die Rosenbrocks etwas noch diffus und unartikuliert Neues wie die Männerechtsbewegung als rechts abtun können, desto sicherer treiben sie alle nach rechts, die solche FRAGEN beschäftigen. Es gibt einen RECHTSREXTREMISMUS AUS TROTZ (oft von enttäuschten Linken).

    3. Arrogant vom Standpunkt moralischer Überlegenheit aus geäußerte Argumente bewirken ihr Gegenteil.

    Aber jetzt bin ich in Rente...

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    Da schreibt jemand:

    "Ein Sarrazin lebt dann davon, AUF BILLIGE UND FALSCHE WEISE aber immerhin Antworten auf solche Fragen zu geben, denen die Politik lieber ausweicht."

    1. Wer Sarrazins Buch vorurteilsfrei gründlich studiert hat, der kann sich der ideologisch gefärbten Auffassung von "billig" und "falsch" sachlich nicht anschließen.

    2. Und wenn Sarrazin Themen aufgriff, denen die Politik ausweicht, dann bedeutet dies nichts anderes, als dass hier endlich jemand den Mut hatte, etwas öffentlich anzusprechen, der anderen fehlt.

    Sachthemen, die aufgrund der gesellschaftlichen Realität offen angesprochen und ohne Angst vor Repressalien öffentlich diskutiert werden müssen, sind keine Frage von "links" oder "rechts".

    Indes ist jede diesbezügliche Einschränkung der Meinungsfreiheit mindestens ebenso bedauerlich wie undifferenziertes rechtsradikales Auftreten.

    enttäuschten Linken)."

    Eine originelle Idee. Wie geht das? Wenn man Deutschland nicht mit menschenfreundlichen Argumenten ändern kann, vielleicht mit Baseball-Schläger und Stiefeltritten gegen den Kopf?

    Da schreibt jemand:

    "Ein Sarrazin lebt dann davon, AUF BILLIGE UND FALSCHE WEISE aber immerhin Antworten auf solche Fragen zu geben, denen die Politik lieber ausweicht."

    1. Wer Sarrazins Buch vorurteilsfrei gründlich studiert hat, der kann sich der ideologisch gefärbten Auffassung von "billig" und "falsch" sachlich nicht anschließen.

    2. Und wenn Sarrazin Themen aufgriff, denen die Politik ausweicht, dann bedeutet dies nichts anderes, als dass hier endlich jemand den Mut hatte, etwas öffentlich anzusprechen, der anderen fehlt.

    Sachthemen, die aufgrund der gesellschaftlichen Realität offen angesprochen und ohne Angst vor Repressalien öffentlich diskutiert werden müssen, sind keine Frage von "links" oder "rechts".

    Indes ist jede diesbezügliche Einschränkung der Meinungsfreiheit mindestens ebenso bedauerlich wie undifferenziertes rechtsradikales Auftreten.

    enttäuschten Linken)."

    Eine originelle Idee. Wie geht das? Wenn man Deutschland nicht mit menschenfreundlichen Argumenten ändern kann, vielleicht mit Baseball-Schläger und Stiefeltritten gegen den Kopf?

  6. Es ist natürlich leichter, von "Nazis" und "Ausländerfeindlichen Menschen" zu sprechen als über RASSISMUS zu reden.

    Indem man Rechtsextreme dämonisiert, distanziert man sich zumindest auf der Oberfläche von diesen Menschen, die wenigstens ehrlich genug sind, um kein Geheimnis aus ihrem Hass zu machen.

    Als Ausländer empfinde ich eigentlich mehr Respekt vor jedem Neonazi, der mir ins Gesicht seinen Hass kund macht, als vor einem, der ständig mit dem Finger auf andere zeigt und meint, er wäre weniger rassistisch nur weil er irgendwelche linke Partei wählt.

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    Redaktion

    Liebe/r manotas,

    es stimmt, Rassismus, Xenophobie und das, was Soziologen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nennen, findet sich bei viel mehr Menschen als jenen, die man zu den Neonazis zählen kann. Ich spreche das in dem Text ja auch an.
    Andererseits bringt es niemandem etwas, die Nazis und die Mitte gleichzusetzen. Das ist schließlich genau das Ziel der Rechtsextremisten. Die, die ein völkisches, antidemokratisches Weltbild offen propagieren, muss man darstellen und isolieren.

    Bestes,
    Christian Bangel

    Zitat aus dem Artikel: " In Dresden und anderen Städten machten sich Nazis zunutze, dass manche Behörden und Politiker in langhaarigen Alternativen das größere Problem sahen als in diszipliniert auftretenden Rassisten."
    .
    Zitat von @manotas: " Als Ausländer empfinde ich eigentlich mehr Respekt vor jedem Neonazi, der mir ins Gesicht seinen Hass kund macht, als vor einem, der ständig mit dem Finger auf andere zeigt und meint, er wäre weniger rassistisch nur weil er irgendwelche linke Partei wählt."
    .
    Sie haben das Problem richtig beschrieben, @manotas. Das Problem mit "langhaarigen Alternativen" ist nicht deren Langhaarigkeit. Das Problem mit denen ist, dass sie die Mitte der Gesellschaft für ihre Ziele vereinnahmen wollen.

    Wer nur eine bestimmte Volksgruppe nicht unbedingt mag, weil er bisher mit dieser nur schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist also schlimmer als ein Nazi, der am liebsten jeden Juden, Schwarzen und Ausländer mit eigenen Händen ermorden würde, weil der Nazi das "wenigstens" offen zugibt?

    Seltsame Ansicht. Kann ich nicht nachvollziehen.

    gut. Nur, ich sehe 1. keinen Mut, wenn gruppendynamisch rassistisch agiert wird - zeigen Sie mir mal bitte einen Neonazi, der Ihnen persönlich im Zweiergespräch erklärt, sie haben in Deutschland nichts zu suchen und sie im Zuge dessen mutigerweise anschreit; 2. davon ausgehend, dass ein Neonazi also in seinem rassistischen Modus (den er weniger am Arbeitsplatz ausleben wird) Ihnen gegenübertritt und dies nicht allein - wird es beim Schreien bleiben?
    Ich persönlich gehe davon aus, dass Neonazis integrationsunwillige Mitmenschen sind. Ihnen steht also eigentlich keine andere Behandlung zu, als diese selbst von integrationsunwilligen Mitmenschen (mit Migrationshintergrund) verlangen.
    Andererseits macht es das derzeit ausgebaute gesellschaftliche System es einem echt schwer, sich darin integrieren zu wollen. Man fragt sich, ob vieler politischer Entscheidungen, warum man an moralisch hohen demokratischen Werten festhalten sollte, wenn man dadurch persönlich in ständigen Nachteil gerät. Von daher stimme ich ihnen insofern zu, dass eine offen dargestellte Ideologie, mit klaren Kanten, es einem einfacher macht, darauf zu reagieren.

    Redaktion

    Liebe/r manotas,

    es stimmt, Rassismus, Xenophobie und das, was Soziologen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nennen, findet sich bei viel mehr Menschen als jenen, die man zu den Neonazis zählen kann. Ich spreche das in dem Text ja auch an.
    Andererseits bringt es niemandem etwas, die Nazis und die Mitte gleichzusetzen. Das ist schließlich genau das Ziel der Rechtsextremisten. Die, die ein völkisches, antidemokratisches Weltbild offen propagieren, muss man darstellen und isolieren.

    Bestes,
    Christian Bangel

    Zitat aus dem Artikel: " In Dresden und anderen Städten machten sich Nazis zunutze, dass manche Behörden und Politiker in langhaarigen Alternativen das größere Problem sahen als in diszipliniert auftretenden Rassisten."
    .
    Zitat von @manotas: " Als Ausländer empfinde ich eigentlich mehr Respekt vor jedem Neonazi, der mir ins Gesicht seinen Hass kund macht, als vor einem, der ständig mit dem Finger auf andere zeigt und meint, er wäre weniger rassistisch nur weil er irgendwelche linke Partei wählt."
    .
    Sie haben das Problem richtig beschrieben, @manotas. Das Problem mit "langhaarigen Alternativen" ist nicht deren Langhaarigkeit. Das Problem mit denen ist, dass sie die Mitte der Gesellschaft für ihre Ziele vereinnahmen wollen.

    Wer nur eine bestimmte Volksgruppe nicht unbedingt mag, weil er bisher mit dieser nur schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist also schlimmer als ein Nazi, der am liebsten jeden Juden, Schwarzen und Ausländer mit eigenen Händen ermorden würde, weil der Nazi das "wenigstens" offen zugibt?

    Seltsame Ansicht. Kann ich nicht nachvollziehen.

    gut. Nur, ich sehe 1. keinen Mut, wenn gruppendynamisch rassistisch agiert wird - zeigen Sie mir mal bitte einen Neonazi, der Ihnen persönlich im Zweiergespräch erklärt, sie haben in Deutschland nichts zu suchen und sie im Zuge dessen mutigerweise anschreit; 2. davon ausgehend, dass ein Neonazi also in seinem rassistischen Modus (den er weniger am Arbeitsplatz ausleben wird) Ihnen gegenübertritt und dies nicht allein - wird es beim Schreien bleiben?
    Ich persönlich gehe davon aus, dass Neonazis integrationsunwillige Mitmenschen sind. Ihnen steht also eigentlich keine andere Behandlung zu, als diese selbst von integrationsunwilligen Mitmenschen (mit Migrationshintergrund) verlangen.
    Andererseits macht es das derzeit ausgebaute gesellschaftliche System es einem echt schwer, sich darin integrieren zu wollen. Man fragt sich, ob vieler politischer Entscheidungen, warum man an moralisch hohen demokratischen Werten festhalten sollte, wenn man dadurch persönlich in ständigen Nachteil gerät. Von daher stimme ich ihnen insofern zu, dass eine offen dargestellte Ideologie, mit klaren Kanten, es einem einfacher macht, darauf zu reagieren.

  7. Kann Ihnen zu 100% zustimmen und möchte mich anschließen. Bitte greifen Sie diese Themen in der ZEIT auf!

    4 Leserempfehlungen
  8. Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten und verzichten Sie auf die Verharmlosung von Gewalttaten. Die Redaktion/lv

    3 Leserempfehlungen
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    Dem ersten Teil Ihrer Einlassung kann man ja noch folgen, sicher kontrollieren diese Personen nicht die Republik und ein Landtag in MV hat auch nicht 60 % NPD-Sitze...

    Aber der Vergleich Opfer-Straßenverkehr, ist schon zynisch...
    Schließlich geht man ja im Straßenverkehr, meist, ein Risiko ein, meistens zwar unbewusst, aber wenn jemand von rechten Schlägern etc. ermordet wird, dann ist das doch etwas ganz anderes und jeder dieser Toten eindeutig "vermeidbar". Nur gerade auf diesem Gebiet scheinen die Behörden und auch die Regierungen recht taub zu sein. Hätte die RAF so viele Menschen in Deutschland getötet oder gar Islamistem, was wäre hier los?

    Ich bin kein Linker, im Gegenteil, aber ich verstehe nicht warum man für die RAFler Stammheim gebaut hat und sie sogar rechtswidrig dort abhörte und bei rechten Mördern ist kaum Reaktion oder Verfolgung angesagt...

    • Nibbla
    • 08.03.2012 um 11:48 Uhr

    Entfernt. Der Inhalt, auf den Sie sich bezogen, wurde entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema sachlich. Danke, die Redaktion/lv

    Dem ersten Teil Ihrer Einlassung kann man ja noch folgen, sicher kontrollieren diese Personen nicht die Republik und ein Landtag in MV hat auch nicht 60 % NPD-Sitze...

    Aber der Vergleich Opfer-Straßenverkehr, ist schon zynisch...
    Schließlich geht man ja im Straßenverkehr, meist, ein Risiko ein, meistens zwar unbewusst, aber wenn jemand von rechten Schlägern etc. ermordet wird, dann ist das doch etwas ganz anderes und jeder dieser Toten eindeutig "vermeidbar". Nur gerade auf diesem Gebiet scheinen die Behörden und auch die Regierungen recht taub zu sein. Hätte die RAF so viele Menschen in Deutschland getötet oder gar Islamistem, was wäre hier los?

    Ich bin kein Linker, im Gegenteil, aber ich verstehe nicht warum man für die RAFler Stammheim gebaut hat und sie sogar rechtswidrig dort abhörte und bei rechten Mördern ist kaum Reaktion oder Verfolgung angesagt...

    • Nibbla
    • 08.03.2012 um 11:48 Uhr

    Entfernt. Der Inhalt, auf den Sie sich bezogen, wurde entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema sachlich. Danke, die Redaktion/lv

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