Rechtsextremismus: Neue deutsche Nazis
Rechtsextreme, das sind längst nicht mehr nur Schläger und Altnazis. Sie erobern mit Geschick und Geduld neue Milieus und Regionen. Wie kam das?
Hat Deutschland ein Neonaziproblem? Nein, werden die meisten auch nach der Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle ein wenig gereizt antworten. Schließlich landen die Rechtsextremisten höchstens im Osten größere Erfolge, die politische Klasse grenzt sich konsequent ab und die NPD zerlegt mittlerweile eher sich selbst als die demokratischen Zustände. Deutschland ist aufgeklärt und tolerant – daran können auch einige Irre nichts ändern.
So oder ähnlich beruhigen wir uns seit zwanzig Jahren, wenn wieder ein Mensch von Neonazis umgebracht wurde. Und während die Demokraten streiten, ob ein wirkliches Problem, ein Vergangenheitskomplex oder einfach ausufernde Fantasie vorliegt, sind Zonen entstanden, in denen die Rechtsextremen längst das Sagen haben. Parlamentarische Mehrheiten brauchen sie dafür gar nicht.
Neonazis sind uns näher, als wir denken. Mit wachsendem Erfolg buhlen sie um die Mitte der Gesellschaft. Wissenschaftler warnen schon länger davor, dass rassistische und autoritäre Ideen dort auf wachsendes Wohlwollen stoßen. Immer häufiger verdrängt aggressive Selbstbehauptung den Gemeinwohlgedanken – oft auf Kosten von Ausländern, Schwulen, Muslimen, Armen.
Brücken zu Studenten und Bildungsbürgern
Noch immer hält sich die Vorstellung, Neonazis seien nicht fähig, diese soziale Erosion für sich zu nutzen – ein Trugschluss. Längst ist ein intellektuelles Milieu entstanden, in dem rege über einen zukunftsfähigen Rassismus diskutiert wird. Politikphilosophische Zeitschriften bauen an Brücken zu Studenten und Bildungsbürgern. Die NPD hat ihre Landtagseinzüge in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern dazu genutzt, Abgeordnete in der Auseinandersetzung mit den Demokraten weiterzubilden.
- Neue deutsche Nazis
-
Deutschland hat ein Neonaziproblem. In den vergangenen zwanzig Jahren sind Zonen entstanden, in denen sie faktisch das Sagen haben. Und sie dringen zunehmend in soziale Milieus der Mitte ein, zu denen sie früher kaum Zugang hatten.
Dies ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Strategie. ZEIT ONLINE zeigt in der Serie "Neue deutsche Nazis", wie moderner Rechtsextremismus funktioniert und wo die Grenzen zwischen Demokratie und Rechtsextremismus aufweichen. Wir zeigen, wie jene Angst-Räume entstehen, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten.
Die moderne deutsche Neonazi-Szene ist dynamisch, vernetzt, vielfältig und einflussreich. Wir sind sicher: Das Problem Rechtsextremismus wird sich nicht von selbst lösen.
- Die Serie
-
Bisher erschienen:
Neue deutsche Nazis: Wie Rechtsextreme mit Geschick und Geduld neue Milieus und Regionen erobern.
No-Go-Area im Landtag: Wie die NPD das sächsische Parlament nutzt.
Frauensache Volksgemeinschaft: Frauen spielen in der rechtsextremen Szene eine Schlüsselrolle.
Flashmobs gegen die Demokratie: Wie Neonazis neue Medien und linke Symbole nutzen.
Wie Neonazis ihre Gegner bedrohen: Rechtsextreme schüchtern Demokratie-Aktivisten ein – professionell und präzise.
Warum es Neonazis nach Dortmund zieht: Dortmund ist ein Hot-Spot der Szene. Wie kam es dazu?
Spuren der Dortmunder Neonazis: Eine Fotostrecke aus der westdeutschen Rechtsextremismus-Hochburg
Vati ist ein guter Nazi: Die Generation der Nachwende-Neonazis wird zur Elterngeneration.
Spiel nicht mit den Ausländerkindern: Was die rechtsextreme Erziehung bei Kindern anrichtet.
Der Extreme unter den Rechtsextremen: Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern kämpft NPD-Fraktionschef Pastörs gegen die Verweichlichung seiner Partei.
Lieber nicht über Neonazis schreiben: Warum Angst, Kostendruck oder Desinteresse lokale Berichterstattung verhindern.
Gute Mitte, böse Nazis: Warum es nicht reicht, nur auf die Rechtsextremisten zu schauen.
Kein Kampf gegen Neonazis ohne die Mitte: Eine Bilanz der Rechtsextremismus-Serie
Hinzu kommt: Die Grenze zwischen Demokraten und Rechtsextremisten ist nicht überall dicht. Mancherorts schweigen Presse und Politik noch immer lieber, als sich den Vorwurf einzuholen, die eigene Region madig zu machen. Bündnisse aller Demokraten scheitern viel zu oft daran, dass Konservative sich weigern, mit Linken auf einer Straßenseite zu stehen. In Dresden und anderen Städten machten sich Nazis zunutze, dass manche Behörden und Politiker in langhaarigen Alternativen das größere Problem sahen als in diszipliniert auftretenden Rassisten.
Wie weit die Neonazis auf ihrem Weg in die Mitte schon gelangt sind, zeigt sich am stärksten in strukturschwachen Gegenden des Ostens, wo nur mehr eine Minderheit die gesellschaftlichen Zustände für verteidigenswert hält. "Angst-Räume" nannte Wolfgang Thierse das, was die Neonazis mancherorts geschaffen haben – Zonen, vor denen inzwischen auch Reiseführer warnen. Orte, in denen Neonazis das feindselige Ruhebedürfnis der Wendeverlierer verteidigen. Gebiete, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten.





Auch das ist leider eine Sichtweise, der jegliche Konkretion fehlt, und ebenso schattenhaft irgendein mysteriöses "Tier" in irgendeine mysteriöse "Menschlichkeit" hineinprojeziert und dann an irgendeiner mysteriösen Stelle einen mysteriösen Trennstrich zieht. Der Konstruktivist könnte mutmaßen, Sie würden lediglich den Nazi in sich selbst hassen.
Ich denke, jeder Hundehalter (der seinen Hund artgerecht hält und nicht vermenschlicht) müsste genau wissen, was damit gemeint ist.
Ein normaler Haushund ist
- seinem Rudel und dessen Boss ergeben, leben ohne den Boss erscheint ihm höchst gefährlich,
- hat eine Neigung zur Fremdenfeindlichkeit, bis zum Fremdenhass,
- muss (sofern Rüde) ständig imponieren und Rangkämpfe ausfechten, bzw. als Schwächling von fern pöbeln,
- will auf jede läufige Hündin rauf, ob die will oder nicht.
Nur mal so alltägliche Beispiele.
Der tut das, wohin seine Gefühle ihn steuern.
Vereinfacht gesagt, das, wozu er Lust hat, sofern Anpassungswille gekoppelt mit guten und schlechten Erfahrungen (genannt Erziehung) die ursprünglichen Gefühle nicht mit anderen überlagern.
Wenn Sie das jetzt mit menschlichem Wollen, Entscheiden, Handeln vergleichen - ist ein Unterschied, zumindest bei zivilisierten und humanisierten, oder nicht?
Ich denke, jeder Hundehalter (der seinen Hund artgerecht hält und nicht vermenschlicht) müsste genau wissen, was damit gemeint ist.
Ein normaler Haushund ist
- seinem Rudel und dessen Boss ergeben, leben ohne den Boss erscheint ihm höchst gefährlich,
- hat eine Neigung zur Fremdenfeindlichkeit, bis zum Fremdenhass,
- muss (sofern Rüde) ständig imponieren und Rangkämpfe ausfechten, bzw. als Schwächling von fern pöbeln,
- will auf jede läufige Hündin rauf, ob die will oder nicht.
Nur mal so alltägliche Beispiele.
Der tut das, wohin seine Gefühle ihn steuern.
Vereinfacht gesagt, das, wozu er Lust hat, sofern Anpassungswille gekoppelt mit guten und schlechten Erfahrungen (genannt Erziehung) die ursprünglichen Gefühle nicht mit anderen überlagern.
Wenn Sie das jetzt mit menschlichem Wollen, Entscheiden, Handeln vergleichen - ist ein Unterschied, zumindest bei zivilisierten und humanisierten, oder nicht?
Der Hund liegt darin begraben, dass wir über die Nazis reden, wie auch Herr Bangel in dem Zeitartikel, aber nicht über die nationalsozialistischen Themen. Es ist richtig: Nationalsozialismus ist eine krude Sammlung von ganz verschiedenen Thesen und kein geschlossenes System. Die Einzelthemen der Nazis sind in den 1930er Jahren bei vielen auf Zustimmung gestossen und sie stossen wohl auch heute noch auf eine breite Zustimmung. Davon leben die rechten Nazis und das ist unser Problem. Die Diskussion kann aber nicht mit dem Argument begonnen werden, der Gesprächspartner sei ja ein Nazi, und schon von daher sei alles indiskutabel. Wir sehen das ja am Beispiel Sarrazin: Da werden rechte Themen aufgegriffen, der Aufschrei in den Medien ist gross, aber die Zustimmung offenbar auch, das Buch verkauft sich vieltausendfach. Warum ist das so? Weil der Mann Themen beackert, die in den letzten 60 Jahren eben nicht unbefangen diskutiert und widerlegt worden sind. Noch einmal: der Ansatz, über die Nazis zu reden, führte zu nichts und wird zu nichts führen. Im übertragenen Sinn muss man mit den Nazis über deren Themen reden bzw. mit der Bevölkerung über die rechten Tehmen, die dort breitere Zustimmung finden. Dazu muss man sich zunächst eingestehen, dass das rechte Gedankengut zu einzelnen Themen weiter verbreitet ist als nur bei den organisierten Nazis.
Ich glaube eher auf Grund des inszenierten Tabubruches. Ich glaube einige Autoren würden für eine ähnliche Publicity (Öffentlichkeit) einen Mord begehen. Damit erklärt sich für mich sein Erfolg von selbst. Bei der NPD ist es meiner Meinung nach die übertriebene Berichterstattung im Vergleich zu den wirklichen Machtverhältnissen. Wow, also eine befreite Zone bedeutet einen Stand aufbauen zu können, ohne dass er gleich kaputt gemacht wird. Das ist echte Macht. Ich sehe schon die alten Banner über dem Reichstag wehen.
Eigentlich ist doch das Problem. Das alles zu einem ungenießbaren Brei zusammen geschmissen wird. Ein Sarrazin bekommt Hofberichterstattung einiger privater Sender, die gleichen ereifern sich über seinen Bucherfolg, dann kommen die öffentlich-rechtlichen die wie ein spätmittelalterliches Inquisitionsgericht über ihn hinweg fahren. Somit bleibt am Schluss nichts. Abgesehen davon, dass wirkliche Probleme nicht angesprochen werden können, da von bestimmten Vertretern alles weggelächelt wird. Da wird dann der Gemüsehändler ums Eck als Referenz angegeben, eines honigsüß, lächelnden Ströbeles.
Kurz, mehr Tatsachen und weniger Geschwätz. Vor allem endlich mehr Kitas und eine Kitapflicht, um das Sprachproblem in den Griff zu bekommen.
Ich glaube eher auf Grund des inszenierten Tabubruches. Ich glaube einige Autoren würden für eine ähnliche Publicity (Öffentlichkeit) einen Mord begehen. Damit erklärt sich für mich sein Erfolg von selbst. Bei der NPD ist es meiner Meinung nach die übertriebene Berichterstattung im Vergleich zu den wirklichen Machtverhältnissen. Wow, also eine befreite Zone bedeutet einen Stand aufbauen zu können, ohne dass er gleich kaputt gemacht wird. Das ist echte Macht. Ich sehe schon die alten Banner über dem Reichstag wehen.
Eigentlich ist doch das Problem. Das alles zu einem ungenießbaren Brei zusammen geschmissen wird. Ein Sarrazin bekommt Hofberichterstattung einiger privater Sender, die gleichen ereifern sich über seinen Bucherfolg, dann kommen die öffentlich-rechtlichen die wie ein spätmittelalterliches Inquisitionsgericht über ihn hinweg fahren. Somit bleibt am Schluss nichts. Abgesehen davon, dass wirkliche Probleme nicht angesprochen werden können, da von bestimmten Vertretern alles weggelächelt wird. Da wird dann der Gemüsehändler ums Eck als Referenz angegeben, eines honigsüß, lächelnden Ströbeles.
Kurz, mehr Tatsachen und weniger Geschwätz. Vor allem endlich mehr Kitas und eine Kitapflicht, um das Sprachproblem in den Griff zu bekommen.
"Immer häufiger verdrängt aggressive Selbstbehauptung den Gemeinwohlgedanken – oft auf Kosten von Ausländern, Schwulen, Muslimen, Armen." sollte bitte auch mal auf den Großen Gauck, dessen Loblied hier ständig gesäuselt wird, angewandt werden. Der Gute predigt Sozialdarwinismus und konstruiert hier Aufgewachsene als "Fremde", weil ihre Eltern (oder Großeltern!) von woanders kamen - selbstredend nur, wenn sie Muslime sind. Oder reichen dunkle Haare?"
"Der Gute predigt Sozialdarwinismus" - das ist eine kühne polemische Behauptung, welche nicht durch Quellen, Zitate usw. belegt ist. Und Gauck in die Nähe des Rechtsradikalismus zu rücken, grenzt schon an handfeste Verleumdung.
Wann schreitet "die Redaktion" ein, die sonst gerne jeden Scherz, den sie nicht versteht, mit dem Bann belegt?
Hier wäre so eine Bemerkung angebracht:
Bitte vermeiden Sie unbelegte polemische Behauptungen, die als Verleumdung aufgefasst werden können
Wo bleibt die Kindergartentante? :-)
dass jeder besoffene Schläger in Brandenburg, Sachsen oder Schleswig-Holstein, der einem Obdachlosen die Bretterbude anzündet oder einen Asylbewerber zum Krüppel schlägt, vom VS bezahlt wird.
Da steckt etwas anderes dahinter, und das ist die Verbreitung einer bestimmten Ideologie, einer bestimmten Ideologie, der es auf ein Menschenleben nicht ankommt, sofern nur keine Gefahr besteht, erwischt zu werden.
Und es gibt eben leider Leute, die diese Stimmung anheizen, und von ihr zu profitieren versuchen.
Das Kriterium ist aber nicht, welche politische Richtung, sondern wieviel Respekt vor Gesetz und Menschenrechten!
Deshalb sind unter anderem auch Leute gemeint, die aus "linker Motivation" mit dem Feuer spielen ...
"dass jeder besoffene Schläger in Brandenburg, Sachsen oder Schleswig-Holstein, der einem Obdachlosen die Bretterbude anzündet oder einen Asylbewerber zum Krüppel schlägt, vom VS bezahlt wird."
Die sind ja auch nicht gemeint, sondern Vereine wie der "Thüringer Heimatschutz", der von V-Leuten wie einem Tino Brandt geführt und finanziert wurde. Das ist übrigens nur einer von vielen, die unter der tätigen Anleitung des Verfassungsschutzes unterwegs sind. Auch im Westen Deutschlands gab und gibt es mehrere davon.
"Da steckt etwas anderes dahinter, und das ist die Verbreitung einer bestimmten Ideologie, einer bestimmten Ideologie, der es auf ein Menschenleben nicht ankommt, sofern nur keine Gefahr besteht, erwischt zu werden."
Solche Bewegungen mag es geben. Sie sind aber auf keinen Fall derart verbreitet, daß man ganzen Teilen der Bevölkerung Neigung zu Rassismus und Ausländerfeindlichkeit unterstellen könnte. Was aber konkret die Mordserie angeht, um die es bei dieser ominösen "NSU-Terrorgruppe" geht und die der Aufhänger für diesen gigantischen Hype der letzten Monate war, so geht sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf das Konto von krankhaften Ausländerhassern. Hier spielen die Aktivitäten des "tiefen türkischen Staates", also den mit dem türkischen Staat verquickten nationalistischen Organisationen wie den Grauen Wölfen, wie auch der kurdischen PKK eine Rolle. und der or
Und es gibt eben leider Leute, die diese Stimmung anheizen, und von ihr zu profitieren versuchen.
dem Irrtum durch Nichtwahrnehmung, wie bei jedem anderen
Mitmenschen eigenschaftlich dazu gehörend, insofern bedarf es dennoch der Wachsamkeit der gesamten Bürgerschaft einerseits und andererseits gibt es die Verfassungsschutzorgane, zu deren Aufgabe elementar (bei begründeten Verdacht)das "Schnüffeln" gehört. Meine Vermutung, dass es in einer Stadt mit 112.000 Einwohner, wenn tatsächlich nicht allgemein bemerkbar, dann `vielleicht´ doch im Untergrund agierend,lassen sich durch Ihren Hinweis so schnell nicht entkräften.
Ich traue, vertraue und misstraue da ausschließlich den angeblichen Ebenbildern Ihres `Allerhöchsten`. Richtig:
Wir brauchen weder eine `Gedankenpolizei` noch inquisatorische Zustände, deshalb: "Wachsamkeit ist der Preis der Feiheit"; d.h. in der NS-Ära gab es ja genau das und dies gilt es abzuwehren.
Aber eben mit Sorgfalt und nicht mit trügerischer Sichtweiten-Sorglosigkeit (...)
"dass jeder besoffene Schläger in Brandenburg, Sachsen oder Schleswig-Holstein, der einem Obdachlosen die Bretterbude anzündet oder einen Asylbewerber zum Krüppel schlägt, vom VS bezahlt wird."
Die sind ja auch nicht gemeint, sondern Vereine wie der "Thüringer Heimatschutz", der von V-Leuten wie einem Tino Brandt geführt und finanziert wurde. Das ist übrigens nur einer von vielen, die unter der tätigen Anleitung des Verfassungsschutzes unterwegs sind. Auch im Westen Deutschlands gab und gibt es mehrere davon.
"Da steckt etwas anderes dahinter, und das ist die Verbreitung einer bestimmten Ideologie, einer bestimmten Ideologie, der es auf ein Menschenleben nicht ankommt, sofern nur keine Gefahr besteht, erwischt zu werden."
Solche Bewegungen mag es geben. Sie sind aber auf keinen Fall derart verbreitet, daß man ganzen Teilen der Bevölkerung Neigung zu Rassismus und Ausländerfeindlichkeit unterstellen könnte. Was aber konkret die Mordserie angeht, um die es bei dieser ominösen "NSU-Terrorgruppe" geht und die der Aufhänger für diesen gigantischen Hype der letzten Monate war, so geht sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf das Konto von krankhaften Ausländerhassern. Hier spielen die Aktivitäten des "tiefen türkischen Staates", also den mit dem türkischen Staat verquickten nationalistischen Organisationen wie den Grauen Wölfen, wie auch der kurdischen PKK eine Rolle. und der or
Und es gibt eben leider Leute, die diese Stimmung anheizen, und von ihr zu profitieren versuchen.
dem Irrtum durch Nichtwahrnehmung, wie bei jedem anderen
Mitmenschen eigenschaftlich dazu gehörend, insofern bedarf es dennoch der Wachsamkeit der gesamten Bürgerschaft einerseits und andererseits gibt es die Verfassungsschutzorgane, zu deren Aufgabe elementar (bei begründeten Verdacht)das "Schnüffeln" gehört. Meine Vermutung, dass es in einer Stadt mit 112.000 Einwohner, wenn tatsächlich nicht allgemein bemerkbar, dann `vielleicht´ doch im Untergrund agierend,lassen sich durch Ihren Hinweis so schnell nicht entkräften.
Ich traue, vertraue und misstraue da ausschließlich den angeblichen Ebenbildern Ihres `Allerhöchsten`. Richtig:
Wir brauchen weder eine `Gedankenpolizei` noch inquisatorische Zustände, deshalb: "Wachsamkeit ist der Preis der Feiheit"; d.h. in der NS-Ära gab es ja genau das und dies gilt es abzuwehren.
Aber eben mit Sorgfalt und nicht mit trügerischer Sichtweiten-Sorglosigkeit (...)
sondern darauf, was in ihrem Tun sichtbar wird.
Eine Gedankenpolizei - auch eine "zivilgesellschaftliche" - brauchen wir nicht.
Wenn keine "braunen Aktivitäten" stattfinden bzw. sichtbar werden, so muss das genügen.
In das Gewissen schaut allerhöchstens Gott. Inquisition brauchen wir nicht!
"Eine Stadt mit 112.000 Einwohner gänzlich frei von Mitbürgern mit brauner Gesinnung, glauben Sie das ?"
gut. Nur, ich sehe 1. keinen Mut, wenn gruppendynamisch rassistisch agiert wird - zeigen Sie mir mal bitte einen Neonazi, der Ihnen persönlich im Zweiergespräch erklärt, sie haben in Deutschland nichts zu suchen und sie im Zuge dessen mutigerweise anschreit; 2. davon ausgehend, dass ein Neonazi also in seinem rassistischen Modus (den er weniger am Arbeitsplatz ausleben wird) Ihnen gegenübertritt und dies nicht allein - wird es beim Schreien bleiben?
Ich persönlich gehe davon aus, dass Neonazis integrationsunwillige Mitmenschen sind. Ihnen steht also eigentlich keine andere Behandlung zu, als diese selbst von integrationsunwilligen Mitmenschen (mit Migrationshintergrund) verlangen.
Andererseits macht es das derzeit ausgebaute gesellschaftliche System es einem echt schwer, sich darin integrieren zu wollen. Man fragt sich, ob vieler politischer Entscheidungen, warum man an moralisch hohen demokratischen Werten festhalten sollte, wenn man dadurch persönlich in ständigen Nachteil gerät. Von daher stimme ich ihnen insofern zu, dass eine offen dargestellte Ideologie, mit klaren Kanten, es einem einfacher macht, darauf zu reagieren.
1. Was brauchen Sie? Eine Adresse? Eine Beschreibung des Aussehens des Neonazis, der sich spät nachts traut, alleine eine Gruppe von Asiaten anzupöbeln?
2. Lol nicht nur sind Moslems unintegriert, auch die Nazis sind nicht in die Gesellschaft integriert. Welcher Logik entspringt diese Äußerung?
Kann vielleicht jemand ein Gesetz verabschieden, dass das Wort "Integrieren" verbietet? Der Begriff ist meines Erachtens ausgeschöpft und zu oft missbraucht worden.
Sie tun so, als wäre die deutsche Gesellschaft perfekt und makellos. Aus diesem Grund behaupten Sie, dass ein Nazi nicht in der deutschen Gesellschaft angekommen ist. Tut mir leid, mein Herr, aber wenn statistischen Erhebungen zufolge jeder fünfte Deutsche ein Antisemit ist, dann kann ich Ihren Ausführungen beim besten Willen keine Kredibilität schenken.
1. Was brauchen Sie? Eine Adresse? Eine Beschreibung des Aussehens des Neonazis, der sich spät nachts traut, alleine eine Gruppe von Asiaten anzupöbeln?
2. Lol nicht nur sind Moslems unintegriert, auch die Nazis sind nicht in die Gesellschaft integriert. Welcher Logik entspringt diese Äußerung?
Kann vielleicht jemand ein Gesetz verabschieden, dass das Wort "Integrieren" verbietet? Der Begriff ist meines Erachtens ausgeschöpft und zu oft missbraucht worden.
Sie tun so, als wäre die deutsche Gesellschaft perfekt und makellos. Aus diesem Grund behaupten Sie, dass ein Nazi nicht in der deutschen Gesellschaft angekommen ist. Tut mir leid, mein Herr, aber wenn statistischen Erhebungen zufolge jeder fünfte Deutsche ein Antisemit ist, dann kann ich Ihren Ausführungen beim besten Willen keine Kredibilität schenken.
1. Was brauchen Sie? Eine Adresse? Eine Beschreibung des Aussehens des Neonazis, der sich spät nachts traut, alleine eine Gruppe von Asiaten anzupöbeln?
2. Lol nicht nur sind Moslems unintegriert, auch die Nazis sind nicht in die Gesellschaft integriert. Welcher Logik entspringt diese Äußerung?
Kann vielleicht jemand ein Gesetz verabschieden, dass das Wort "Integrieren" verbietet? Der Begriff ist meines Erachtens ausgeschöpft und zu oft missbraucht worden.
Sie tun so, als wäre die deutsche Gesellschaft perfekt und makellos. Aus diesem Grund behaupten Sie, dass ein Nazi nicht in der deutschen Gesellschaft angekommen ist. Tut mir leid, mein Herr, aber wenn statistischen Erhebungen zufolge jeder fünfte Deutsche ein Antisemit ist, dann kann ich Ihren Ausführungen beim besten Willen keine Kredibilität schenken.
da kann jemand das Spiel mit dem Wort 'integrieren' nicht spielen und schimpft ob der missverstandenen Regeln, die er nicht kennt.
"Sie tun so, als wäre die deutsche Gesellschaft perfekt und makellos." <-- genau das steht weder in, noch zwischen den Zeilen. Aber Nazis sind ja heutzutage die besseren Menschen - auch für Ausländer, ach nein, gerade für die, die sagen endlich wo es 'richtig' langgeht.
Na dann, legen sie sich mal ihren persönlichen zu, macht bestimmt Spaß in dem Schrei-Dich-Aus-Zirkel-Verein.
da kann jemand das Spiel mit dem Wort 'integrieren' nicht spielen und schimpft ob der missverstandenen Regeln, die er nicht kennt.
"Sie tun so, als wäre die deutsche Gesellschaft perfekt und makellos." <-- genau das steht weder in, noch zwischen den Zeilen. Aber Nazis sind ja heutzutage die besseren Menschen - auch für Ausländer, ach nein, gerade für die, die sagen endlich wo es 'richtig' langgeht.
Na dann, legen sie sich mal ihren persönlichen zu, macht bestimmt Spaß in dem Schrei-Dich-Aus-Zirkel-Verein.
mit Dialog zwischen allen Fronten. Die einzige aber mächtige Waffe, die wir haben.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren