Neuwahl: Lindner soll FDP in NRW retten
Der frühere FDP-Generalsekretär Christian Lindner soll die Liberalen in Nordrhein-Westfalen in die Wahl führen. Auch den Landesvorsitz wird er übernehmen.
Die Führung der nordrhein-westfälischen FDP hat sich für Christian Lindner als Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Mai entschieden. Der 33-Jährige soll die krisengeplagte Partei nicht nur in die Wahl führen, sondern auch Parteichef im größten Landesverband werden und damit Daniel Bahr ablösen, der auch Bundesgesundheitsminister ist.
Lindner kündigte an, er werde sich "mit vollem Engagement in den Wahlkampf hineinwerfen". Er trete an, um die FDP wieder in den nordrhein-westfälischen Landtag zu führen, sagte er. In der engeren Auswahl hatten auch Bahr selbst und FDP-Landtagsfraktionschef Gerhard Papke gestanden.
Im Dezember war Lindner als Generalsekretär der Bundes-FDP zurückgetreten. Seine Partei hatte er mit seinem damals überraschenden Schritt nach dem Amtsverzicht von Guido Westerwelle in eine neue Führungskrise gestürzt. "Es gibt den Moment, in dem man seinen Platz frei machen muss, um eine neue Dynamik zu ermöglichen", hatte er damals gesagt. Aus Parteikreisen war damals zu hören, Bundeschef Philipp Rösler und Lindner hätten Differenzen.
Rösler äußerte sich "froh und dankbar", über Lindners Kandidatur. Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit, einen Bewerber ins Rennen zu schicken, der klar für das Land Nordrhein-Westfalen stehe, sagte der Parteichef in der ARD. Er räumte ein, dass die Wahl im bevölkerungsreichsten Land bestimmend für die Zukunft der Partei sei. Es gehe auch um die Frage: "Wird es in Zukunft eine liberale Partei geben?"
Die FDP liegt in Umfragen in Nordrhein-Westfalen deutlich unter fünf Prozent. Sie hat im bisherigen Landtag 13 Abgeordnete gestellt. Dieser hatte sich am Mittwoch aufgelöst, nachdem der Haushalt der rot-grünen Minderheitsregierung auch am Widerstand der FDP gescheitert war.
Lindner hat ein Mandat im Bundestag. Zudem ist er Kreisvorsitzender der FDP im Rheinisch-Bergischen Kreis.






die FDP und die Linken nötig wurden und die Umfragen für Rot- Grün tendieren hat Herr Bahr die Notbremse gezogen und Herrn Lindner vorgeschoben.
Taktieren zweier Politiker die noch viel lernen müssen. Der Traum der Zeit, jung und erfahren zeigt hier deutlich, daß er nicht in Erfüllung gehen kann und ein Traum bleiben wird.
Zum Thema Schulden in Verbindung mit Parteiendenken ist , der Wahrheit zu liebe eins festzustellen: Mit Geld umgehen kann keine der Parteien, denn die Schulden wurden bei jedem Regierungswechsel jeweils größer. Jeder schiebt die Schuld auf die Vorgänger- Regierung und hat damit einen Freibrief.
Das liegt aber sicher daran, daß die Damen und Herren nicht Ihr Geld ausgeben sondern das Geld des Volkes was Ihnen anvertraut ist und anderer Leute Geld ausgeben macht einfach mehr Spaß als eigenes auszugeben.
Bin gespannt, wie die FDP bzw. Lindner persönlich abschneiden werden, wenn die politisch liberal denkenden Menschen in diesem Land die Chance haben, ihm ihre Stimme zu geben. Das Potenzial ist auf jeden Fall größer als fünf Prozent. Und es besteht auch nicht nur aus Sinus B1: http://www.vuma.de/filead... Ich traue ihm zu, es mobilisieren zu können.
Gesundheitsminister Bahr soll vor der krachenden Niederlage geschützt werden, die sich in NRW abzeichnet. Wäre er NRW-Vorsitzender geblieben, wäre sein Berliner Standing massiv beschädigt worden.
Weshalb C.Lindner sich nun als Watschenmann hergibt, kann man nur vermuten. Möglicherweise wurde ihm zum Preis ein Lobbyistenjob angeboten. Mal sehen, welchen Job er in einem halben Jahr hat.
Ist das nicht der, der wie Oskar Lafontaine hingeschmissen hat, von einem Tag auf den anderen?
Oder ist das ungerecht, wenn man bedenkt, dass die Liste der Hinschmeißer lang ist: Schröder, Müntefering, Beck, Platzeck und Köhler?
... war es sicherlich, die Zeichen der Zeit erkannt und rechtzeitig reagiert zu haben - wie ehedem wohl auch bei seiner Firma Moomax, die kurze Zeit später insolvent, dann nicht-existent war.
Rechtzeitig abspringen, bevor der Zug entgleist, dann frisch, fromm, fröhlich und frei neu antreten, weil man mit dem Scheitern ja mal gar nichts zu tun hatte. Prima! Damit hat er sich politisch, ja, ich wage zu sagen: auch menschlich qualifiziert.
hoffen sie wohl auf den Bambi-Effekt.
Lindner hatte seinerzeit durch seinen Rücktritt einen vermeindlichen Achtungsrespekt erworben. Es blieb aber der fahle Nachgeschmack, ob das nicht eher Schadenfreude über das Sinken der FDP war, die sich mit ihren wahlkampftaktischen Wendemanöven immer schneller in den Boden drehte.
Nun löst er gleiche beide ab: Landtagsfraktionschef Papke, der mit Stolz geschwellter Brust zum Erdrutsch maßgeblich beigetragen hat, sowie Landesparteichef Bahr, dem die heikle Rettungsmission offensichtlich nicht zugetraut wird. Man kann es auch so sehen: Mit diesem Himmelfahrtskommando wird Lindner entgültig entsorgt. Linder, als Kritiker der eigenen Partei auf die hinteren Bänke des Parlaments verbannt, soll nun die Partei im wichtigsten Bundesland retten? Schaftt er es, kann er Rösler die Stirn bieten und die Anti-Rössler-Fraktion in der Partei stärken. Scheitert er hat auch Rösler verloren.
Welchen Partner hat die Kanzlerin hier nur an ihrer Seite? Rösler´s FDP hat sie wieder in Bedrängnis gebracht. Mit ihrem leuchtschwachen Kandidaten Röttgen hat sie selbst ja kein minderes Dilemma - ganz abgesehen davon, dass diese Neuwahl für sie zur völligen Unzeit kommt. Wird sie Rötgen mit Bosbach brüskieren?
Und ausgerechnet jetzt melden sich die Wirtschaftverbände und kritisieren die Ergebnislosigkeit der Regierung. Die nachhaltigsten und gravierensten Veränderung der letzten Jahrzehnte hätte es unter Rot-Grün gegeben. Dass sogar Grün-Rot geht, dass kann man im Süden der Republik bewundern.
Freiheit ist erstmal das Wichtigste. Das nächste Thema sollte Gerechtigkeit sein. Aber Gleichheit ist wohl das Allerletzte. Warum soll den der Vemögende sein Geld abgeben, nur weil der Nachbar weniger hat? Eventuell hat der Vermögende einfach härter für sein Geld gearbeitet, war sparsamer, was auch immer. Nur legal sollte es erworben worden sein ...
So kann man es natürlich auch verdrehen. Es bedarf einer Gleichheit an Chancen, die haben wir in keinster Weise! Frauen, Fleißigen/Ehrlichen und Einkommensschwachen bleiben die meisten Chancen verwehrt.
Wer seine Chancen nutzt, der soll die Früchte auch ernten dürfen. Aber nicht zu Lasten der Allgemeinheit oder Anderer. Da muss es schon gerecht zugehen. Wer seinen Beitrag leistet, sollte seinen gerechten Anteil haben. Bei uns bereichern sich Wenige auf Kosten vieler. Während Umsätze, Gewinne und Börsennotierungen immer aberwitzigere Dimensionen annehmen, wird der gewöhnliche Steuer- und Beitragszahler immer macht- und mittelloser.
Freiheit haben wir erst dann, wenn alle die gleichen Chancen haben und jeder seinen gerechten Anteil erhält. Es sei denn, Sie streben die Freiheit des Stärkeren an, der alle anderen Platt macht. Dann verwechseln Sie jedoch Freiheit mit wirtschaftlicher und sozialer Unabhängigkeit. Aber wie sagte schon die große Philosophin Janis Joplin: Freiheit heißt, nichts mehr zu verlieren zu haben :-)
So kann man es natürlich auch verdrehen. Es bedarf einer Gleichheit an Chancen, die haben wir in keinster Weise! Frauen, Fleißigen/Ehrlichen und Einkommensschwachen bleiben die meisten Chancen verwehrt.
Wer seine Chancen nutzt, der soll die Früchte auch ernten dürfen. Aber nicht zu Lasten der Allgemeinheit oder Anderer. Da muss es schon gerecht zugehen. Wer seinen Beitrag leistet, sollte seinen gerechten Anteil haben. Bei uns bereichern sich Wenige auf Kosten vieler. Während Umsätze, Gewinne und Börsennotierungen immer aberwitzigere Dimensionen annehmen, wird der gewöhnliche Steuer- und Beitragszahler immer macht- und mittelloser.
Freiheit haben wir erst dann, wenn alle die gleichen Chancen haben und jeder seinen gerechten Anteil erhält. Es sei denn, Sie streben die Freiheit des Stärkeren an, der alle anderen Platt macht. Dann verwechseln Sie jedoch Freiheit mit wirtschaftlicher und sozialer Unabhängigkeit. Aber wie sagte schon die große Philosophin Janis Joplin: Freiheit heißt, nichts mehr zu verlieren zu haben :-)
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren