IranOhne die US-Luftwaffe kann Israel wenig ausrichten

Liefern die USA den Israelis jetzt bunkerbrechende Bomben? Selbst wenn: Ohne die Hilfe der USA kann Israel Irans Atomanlagen nicht vollständig zerstören. Von J. Joffe von 

Die israelische Tageszeitung Ha'aretz meldet: "Netanjahu hat (den US-Verteidigungsminister) Panetta gebeten, den Verkauf von Bunkerbrechern zu genehmigen ." Es geht um die GBU-28, genannt "Deep Throat". Die Bombe ist immerhin schon zwanzig Jahre alt. Sie ist knapp acht Meter lang, wiegt 2,3 Tonnen und trägt knapp 300 Kilo Tritonal, ein hochexplosives Gemisch. Die GBU-28 durchschlägt an die sieben Meter Stahlbeton und kann von einer F-15I ins Ziel getragen werden.

Was nicht in der Meldung steht: Von diesem Flugzeugtyp haben die Israelis nur 25 Stück. Ob die anderen F-15 das können, von denen Israel 62 besitzt, ist zu bezweifeln, obwohl sie in den Medien gern zur Verfügungsmasse gezählt werden. Denn die sind als Jagdflugzeuge, nicht als Bomber konfiguriert.

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Möglich auch, dass die 100 F-16I der Israelis die Zwei-Tonnen-Bomben mitschleppen können. Nur wird die F-16 grundsätzlich als Jäger klassifiziert.

Israel fehlen Tankflugzeuge

Sicher ist nur eines: Die Israelis besitzen 25 F-15I (die israelische Weiterentwicklung der F-15E), die mit Deep-Throat-Bomben in den Iran fliegen können. Dazu müssten die Bomber auf dem Hin- und Rückweg aufgetankt werden, und hier kommt der zweite Teil der Ha’aretz -Story ins Spiel: der Verkauf von "fortgeschrittenen Tankflugzeugen" an Israel, sprich: Jet-Tankern.

Hier klafft die größte Lücke in einem israelischen Angriffsplan . Die Israelis besitzen nämlich nur vier düsengetriebene Tankflugzeuge, umgebaute Boeing 707. Warum die so wichtig sind? Man kann Jets nur mit Jets auftanken, nicht mit langsam fliegenden Prop-Flugzeugen wie die fünf weiteren Hercules-Tanker im israelischen Arsenal. So langsam wie diese Kerosin-Kühe kann eine hungrige F-15 nicht fliegen.

Nur USA verfügen über größere Bombenbrecher

Die entscheidende Frage ist eine politische: Macht diese angekündigte Lieferung einen israelischen Angriff wahrscheinlicher? Oder ist der Ha’aretz -Bericht nur eine weitere Eskalation im Psychokrieg gegen den Iran? Die Frage stellt sich umso mehr, als die Deep-Throat-Geschichte nicht ganz neu ist. Die ersten 100 GBU-28 sollen schon 2005 genehmigt worden sein. Doch die Lieferung zog sich hin. Dann meldeten amerikanische Medien, dass 2009 nun 55 bunker busters tatsächlich geliefert worden seien.

Die würden ausreichen, um zum Beispiel die Uran-Anreicherungsanlage von Natans zu zerstören, nicht aber die neue Anlage in Fordow bei Ghom, die von Steinmassiven geschützt wird, und in der Uran höher angereichert wird als in Natans. Hier müsste der größte Bunkerbrecher im US-Arsenal her, der MOP (Massive Ordnance Penetrator). Das Monstrum ist 13 Tonnen schwer, durchschlägt 60 Meter Stahlbeton, passt aber unter kein israelisches Flugzeug.

Ball liegt jetzt beim Iran

Fazit: Nur die Amerikaner können das iranische Atomprogramm effektiv zerschlagen , die Israelis nicht. Kann Israel deshalb keinen Alleingang wagen? Doch, indem sie neuralgische Knotenpunkte angreifen, zum Beispiel die Konversionsanlage in Isfahan. Die verwandelt Uranpulver ( yellowcake ) in ein Gas, das in den Anreicherungsanlagen geschleudert wird, um so ein spaltbares Konzentrat zu erzeugen. Kein Gas, keine Anreicherung; keine Anreicherung, kein Bombenstoff. Damit werden alle weiteren Schritte zur Bombe unmöglich.

Ausblick: Noch findet die Eskalation nur im Psychokrieg statt. Fürs Erste gilt, was Obama am Dienstag in seiner Pressekonferenz gesagt hat. Er kritisierte die "Leichtfertigkeit, mit der einige (sprich: Republikaner) über diesen Krieg reden. Ja, er wolle die iranische Bombe verhindern, aber hier und heute "haben wir einen Spielraum, in dem das Problem diplomatisch gelöst werden kann".

Der Ball liegt jetzt bei den Iranern, die angeblich schon im März wieder verhandeln wollen .
 

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Leserkommentare
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    • FloH48
    • 07. März 2012 20:26 Uhr
    2. [...]

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  2. [...]

    Bei solchen schon vorgestellten Szenarien stellen sich mir in der Tat einige Fragen, unter anderem ob oder inwieweit Iran dabei untätig bleiben wird...

    Und ich glaube bei einer Armee der Größenordnung und der Schlagkraft wird das nix ohne amerikanische Unterstützung.
    Und selbst mit amerikanischer Unterstützung ist es für Amerika kritisch, da der eigene Etat keinen Krieg mehr hergibt...
    Und ohne wird Israel es nur mit der Atomwaffe schaffen.

    Ich hoffe die Führung in Israel ist nicht wirklich so dumm!
    Gekürzt. Bitte Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/se

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    • Karl63
    • 07. März 2012 20:40 Uhr

    die etwas Licht in die tatsächliche Situation bringen. Wie in der ZEIT bereits einmal dargelegt, ist ein anderer Aspekt wie Israel zu den Überflugrechten für eine solchen Angriff gelangen soll. Bei Kampfjets ist es grundsätzlich möglich, im Tiefflug jede Radarüberwachung zu unterfliegen. Bei Tankflugzeugen stellt sich dies eindeutig anders dar.
    Bevor über weitere Schritte verhandelt wird, wäre erst einmal eine "Abrüstung bei der Wortwahl" dringend geboten. Netanjahu ist (auch) Oberbefehlshaber über ein Nuklearwaffenarsenal, welches als Abschreckung für genau solche Bedrohungen etabliert worden ist.

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    • zd
    • 07. März 2012 20:44 Uhr

    die f15 sind fuer luftkampf gedacht. die mit israelsichen technik ausgeruesteten f15i koennen auch als bomber dienen. alle typen von f16 koennen als bomber dienen, besonders die 100 f16i("i" steht fuer isr. modifikation) welche eine groessere reichweite haben und auch mehr last nehmen koennen.

    somit verfuegt israel ueber genug flugzeuge fuer einen angriff. es sollte auch erwaehnt werden, dass die israelischen piloten als die best ausgebildesten piloten auf der welt gelten.

    es is interessant, dass alle den israelis quasi "vorschreiben", was sie fuer einen angriff brauchen. es soll gesagt werden, dass die israelis es immer wieder schaffen die welt mit ihren "kriegslist" und "kriegs-frechheit" zu ueberraschen. genau so wie das komputer virus stuxnet eine ueberraschung gewesen ist, wird ein angriff eine uberraschung sein.

    vielleicht will israel die iraner auf einen luftschlag vorbereiten und eigentlich eine chirurgischen engriff mit spezialeinheiten plannt. iran verfuegt ueber keine AWAC flugzeuge und kann tieffliegende hubrschrauber (und auch flugzeuge) nicht oder erst am ziel erkennen. israel verfuegt ueber eine sehr grosse anzahl von spezialeinheiten, die so einen angriff theoretisch durchfuehren koennten.

    und die flugstrecke ist gar nicht so lang, wenn man bedenkt, dass die kurden im nordirak mit israel sehr gute beziehungen haben.

    kurz gesagt, wenn es so weit ist, werden wir alle mit offenem mund vor der glotze sitzen und die israelis entweder bewundern oder hassen.

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    Bitte beachten Sie Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mo.

    • Iliya
    • 07. März 2012 23:58 Uhr

    Bezieht sich die Krieglist der Israelis auf Palästinenser oder auf irgend ein Land gegen den sie in den Krieg gezogen ist. Denn soweit hat sich Israel nicht wirklich an einem Krieg beteiligt. So bleibt ihre Kriegerische Erfahrung wohl eher aus.

    Ihre Schwärmereien für die Kriegskünste der israelischen Armee in Ehren.aber die Kehrseite mit all dem Elend und auch Kriegsverbrechen die dabei begangen wurden,sollte man nicht ausser Acht lassen.Was berechtigt Israel dazu,einen völkerrechtswidrigen Angriff auf iranische Atomanlagen zu starten,wohlwissend ,daß damit eine unkalkulierbare Welle der Gewalt losgetreten wird? Es wird allerhöchste Zeit ,daß man der israel.Regierung dieses Unterfangen,wenn nötig auch mit vereinten Sanktionen austreibt.Es kann und darf nicht sein, daß ein Agressor die Welt in Geiselhaft nimmt und einen anderen Staat preventiv angreift ohne die Konsequenzen ziehen zu müssen.

    • monrol
    • 08. März 2012 1:58 Uhr

    Und weise erneut darauf hin, dass weder die UN-Charta noch das Völkerrecht gestatten, einen anderen Staat permanent mit einem kriegerischen Überfall zu bedrohen, wie es Israel gegenüber dem IRAN seit Jahrzehnten tut!

    Eine derart permanente Bedrohung zwingt jeden Staat, sich nach einer abschreckenden Verteidigung umzusehen. Und weil es sich bei dem Bedroher um den Atom-Staat Israel im Verein mit der Supermacht USA handelt, kann ein ausreichendes Abschreckungspotential nur in EIGENEN ATOMWAFFEN bestehen!

    Daraus aber folgt: Die permanente Drohung Israels und der USA mit einem Überfall zwingt den IRAN dazu, sich eigene Atomwaffen, zuzulegen!

    werden wir alle die israelis entweder bewundern oder hassen.

    --------------------------------------------------------------

    Wer in der heutigen Welt nicht endlich mit Machtspielchen aufhört und immer wieder die Machtprotze raushängen muss, der kann von mir nicht bewundert werden.

    Er kann auch nicht von mir gehasst werden.

    Allerhöchstens tief bemitleidet.

    Die Völker auf der Erde brauchen andereres als NOCH EINEN Krieg!

    • mahkay
    • 08. März 2012 10:29 Uhr

    Ja. Setzen sie sich weiter an die Spielconsole und bewundern sie Ihre Kriegsspiele.

    Was soll man bei einem echten Krieg bewundern. Das Menschen umkommen?

    • cvnde
    • 08. März 2012 11:45 Uhr

    Die F-15I, eine israelische Modifikation der F-15E, ist im Moment und auf absehbare Zeit die, einzige Maschine, die die IDF/AF zur Verfügung hat, welche die GBU-28 tragen kann , über eine Entfernung, wie sie für Angriffe auf den Iran nötig ist.

    Die F-16I, mag eine nette Maschine sein, aber sie ist die "Notlösung" gewesen, weil sich die Israelis nicht die gewünschte Anzahl der F-15I leisten konnten.

    Damit klar wird worum es geht:

    Es geht um die Fähigkeit eine 8 Meter lange und 2,3 t schwere Bombe an ein Waffenstation eines Flugzeugs zu hängen.

    Das geht bei der F-16I nur unter den Tragflächen, damit sind dann aber 4,6 t von 10 t Zuladung weg.
    Da gehen mindestens 1,3 t für Treibstoff runter, in den CFTs.

    Reichweite in dieser Konfiguration hat die F-16I, im Hi-Hi-Hi-Profil 3.200 km, die Entfernung Israel Teheran beträgt ~ 1.500 km.

    Das ist eine sehr enge Sache, sowas klappt nicht mal bei "Falcon 4.0 Allied Force"

    Die Optionen mit Luftbetankung sehen genauso mies aus, denn Tanker kann man schön auf jedem Radar sehen und mit SAMs oder Mittelstrecken AAMs gut bekämpfen.

    Zu den best ausgebildetsten Piloten auch mal, selbst die können nicht "zaubern" und ihre Maschinen nach Hause "beamen", wenn der Sprit leer ist.

    • monrol
    • 08. März 2012 14:28 Uhr

    zum Beitrag von Herrn Joffe.

    Nachdem Sie Beide ausgezeichnete Kenner des israelischen Waffenarsenals sind, darf ich gewiss auch davon ausgehen, dass Herr Joffe denselben Kenntnisstand hat wie Sie.

    Deshalb bleibt für mich höchstens noch zu fragen, weshalb Herr Joffe nicht dasselbe niederschreibt wie Sie?

  3. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/se

    16 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Fiktive Dummheit"
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    Warum Ahnung haben, wenn man eine Meinung haben kann? Bitte, bitte prüfen Sie ihre Jahreszahlen, wenn sie schon das Kaiser- und das dritte Reich mit dem "Westen" identifizieren wollen, was natürlich auch grob daneben ist.

    Ich finds ja sympathisch, wie fleissig hier gegen den Krieg geschrieben wird, aber man kann doch bitte einen kleinen Unterschied zwischen den Interessen eines Landes, das ganz gerne nicht im Atomblitz verglühen möchte, und den Plänen des dritten Reichs finden. Ich hoffe mal in Ihrem Interesse, dass Sie wirklich keine Ahnung von Geschichte haben - sonst müsste man mal darüber reden, in wieweit Sie hier Geschichtsrelativierung betreiben.

    muss man doch auch einmal den durchaus abwägenden und ausgleichenden Standpunkt von Obama repektieren, der so ganz anders als sein Vorgänger ist - und das trotz Wahl und dem großen Einfluß der jüdischen Gemeinde in den USA -
    er bewegte sich genau an der Grenze mit seinem Ansatz zum allgemeinen militär. Vorgehen gegenüber dem Iran, sodass er nicht als Verräter der nahöstlichen Demokratie bzw. Schwächling dasteht
    - und andererseits erteilt er genau jetzt dem Waffengang eine Absage mit einer klugen Abfuhr an die Kriegstreiber in den eigenen Reihen/Westen...

    angesichts der derzeitigen Lage finde ich das durchaus angemessen, wenn man richtig hinhört, zumal die Zeit auch gegen einen Waffengang läuft.

    es scheint mir Obama weiß das ein Waffengang ein falsches Signal aussendet, und verhindern kann man damit auch nichts...

  4. Ist jemandem schon aufgefallen , dass bei aller Kriegsrhetorik und Netanjahu's Iran-Vernichtungs-Wahn , dass PA Problem immer weiter in die Ferne rückt.
    Nicht ein einziges Wort mehr von Obama und Bibi vom überfälligen 'Peace Process' , Siedlungsbau , gezielte Tötungen , tägliche Angriffe auf Gaza etc. etc.

    Sehr 'kluge' Politik , die da NJ eingeschlagen hat , eine Politik , die man auch als 2 Fliegen mit einer Klappe Strategie beschreiben könnte.
    Die meisten Amerikaner sind das ganze Iran-Kriegsgeschrei-Theater aber satt und amerikanische Soldaten wollen nicht mehr für Israel sterben.
    Netanjahu sollte vorsichtiger sein , die IDF könnte sehr 'empfindlich' reagieren und ähnlich wie bei Rabin eine
    gezielte Aktion starten , diesmal gegen den 'ungewünschten'
    Kriegstreiber 'from within'.

    15 Leserempfehlungen
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    "Netanjahu sollte vorsichtiger sein , die IDF könnte sehr 'empfindlich' reagieren und ähnlich wie bei Rabin eine
    gezielte Aktion starten..."

    Sie wissen aber schon wie die IDF gepolt ist? Die IDF entstammt der Terrororganisation Haganga, die auch vor Anschlägen gegen zivile Ziele nicht zurückgeschreckt hat.

    Ja gutes Ablenkmanoever von Netanjahu, dafuer ist der Iran gut genug!
    Es braucht eine Nahostkonferenz, auf welcher alle Beteiligten mal alle Punkte auf den Tisch legen koennen.
    Was braucht jeder um mit den anderen in Frieden nebeneinander zuleben. Was bin ich bereit zu liefern.
    Das Tabu der Israelischen Atomwaffen sollte dabei ebenso auf den Tisch...
    Gegenseitige Anerkennung: Iran und manch andere haben noch immer nicht den Israelischen Staat anerkannt, Israel erkennt so weit ich weiss aber auch nicht das Mullahregime als legitime Vertretung des Irans an...
    So kann doch das nicht weitergehen, die muessen doch mal ihre Hausaufgaben machen. Um Frieden zu erlangen muessen immer beide Seiten liefern...Wenn Israel bereit dazu ist, macht es den ersten Schritt...Diese Kriegsrhetohorik ist unertraeglich.

    Eben. Die Strategie Netanjahu's ist so offensichtlich. Ich erinnere mich daran, wie Libermann in einem Interview sagte, man werde den Palästinensern 'keine Handvoll Erde abgeben' und das insgeheime Ziel sei es, Israel wieder 'zu komplettieren'. Zu einer Staatwerdung Palästinas werde es niemals kommen, dafür werde er schon sorgen.

    Die amtierende israelische Regierung ist so rassistisch und verbrecherisch, dass es einen nur schockieren kann. Die armen Palästinenser, aber auch die arme israelische Bevölkerung, leiden unter diesen Kriegstreibern.

    Ich hoffe, dass der Nobelpreisträger Obama seine Vorschusslorbeeren nicht verspielt und im Nachhinein als kleiner Wau-Wau von Netanjahu endet. Obama hat's schwer - einserseits kann er Netanjahu selber nicht ausstehen, muss sich aber als zu allem bereiter Freund Israels präsentieren, weil ja bald Wahlen sind.

    Ich wünsche Obama nur, dass er sich nicht instrumentalisieren lässt für so eine vorgeschobene Kriegstreiberei und so viel Weitsicht hat, uns nicht alle ins verderben zu stürzen.

    Iran ist nicht Irak - dort Atomanlagen zu zerstören würde mit Sicherheit eine Welle von internationalen Terrorattacken und Jahrzehnte langem, zermürbendem Guerillakrieg nach sich ziehen. Die Folgen wären Israel aber genehm, denn so würde es das Anliegen der Palästinenser nach einem eigenen Staat vollends von der Agenda tilgen. Das ist so widerwärtig pervers und zutiefst schockierend.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls

  5. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Polemik. Danke, die Redaktion/se

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Boeing | Atomprogramm | Gas | Iran | Israel | USA
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