SozialpolitikArbeitgeber halten Rentenpläne für nicht finanzierbar

Mehr Rente für Eltern mit älteren Kindern: Arbeitgeberpräsident Hundt hält die Pläne der Koalition für "absurd". Es könnten nicht dauernd neue Schecks ausgestellt werden.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Pläne der schwarz-gelben Koalition für zusätzliche Rentenleistungen für Eltern mit älteren Kindern abgelehnt. Diese seien "nicht finanzierbar". Hundt warnte die Koalition davor, sich die Zustimmung der Kritiker des Betreuungsgelds mit einem Ausbau der Rentenansprüche für Eltern zu erkaufen. "Es ist absurd, die Zustimmung zu einer Sozialleistung mit der Erhöhung einer anderen Sozialleistung erreichen zu wollen."

Die Union habe sich zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte verpflichtet, sagte Hundt weiter. "Das kann aber nicht gelingen, wenn die Politik ständig neue Schecks auf die Zukunft ausstellt."

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Die Unionspläne sehen vor, dass Frauen, die Kinder vor 1992 geboren haben, dafür mehr Rentenversicherungszeiten anerkannt bekommen. Bisher sind solche Eltern in der Rente schlechter gestellt als Eltern jüngerer Kinder. Nach seiner vollen Umsetzung würde das Vorhaben Experten zufolge jährlich bis zu sieben Milliarden Euro kosten. Mit dem Vorstoß sollen Kritiker des Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen und sie nicht in die Kindertagesstätte schicken, gewonnen werden.

Der Vorstoß kann allerdings die Betreuungsgeld-Kritiker in der CDU nicht umstimmen. "Dadurch wird die Zahl der Stimmen, die in der CDU gegen das Betreuungsgeld sind, nicht kleiner, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag. Der Vorschlag helfe "in der Sache noch nicht weiter". Er treffe nicht den Kern des Problems. "Wir wollten zwar die Verbesserung der Rentenanwartschaften, aber eben als Alternative zur Barauszahlung des Betreuungsgeldes."

Kritik kommt auch von der Opposition. "Die Regierungskoalition hat die Konsolidierung des Bundeshaushaltes vollständig aufgegeben", sagte der SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider. Ähnlich skeptisch reagiert die FDP. "Der Haushalt darf nicht über Gebühr belastet werden", sagte die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß. "Generationengerechte Familienpolitik bedeutet, unseren Kindern keine Schuldenberge zu hinterlassen."

 
Leserkommentare
  1. Herrn Hundt sind die Menschen, die dahinter stehen, also die Betroffenen, herzlich egal. Ihn juckt es nicht, wenn eine Generation Mütter in Altersarmut landet. Er ist einfach nur ein Zyniker.

    Die Wirtschaft geht ihm über alles. Für ihn sind die Menschen für die Wirtschaft da, nicht die Wirtschaft für die Menschen.

    Schlimm, wenn Menschen wie er irgendwann den Blick für die Lebenswirklichkeiten verloren haben, weil sie es sind, die uns die Suppe einschenken.

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    ist der Prototyp des Anti-Sozialpolitikers und der Forderung, dass die Menschen nur für die Wirtschaft da zu sein haben. Das wird der Gesellschaft aber auf Dauer nicht guttun können. Irgendwann nimmt der Michel seine Zipfelmütze runter.

    wird keine Mutter vor der Armut bewahren.

    Heute schon sieht man, was zur Verarmung im Alter führt und das ist nicht das Kind, das die Frau mit Ende 20 zur Mutter macht:

    Es ist das Einstellen der Erwerbsarbeit, weil der Mann mit seinem Einkommen und der Aussicht auf seine Rente die Absicherung darstellt.

    So lange die Ehe hält, ist das kein Problem. Dann verzehren die beiden Ehepartner nach vielen Jahren gemeinsam die Rente und sitzen auf einer Bank im Abendrot.

    Bei den von Altersarmut betroffenen Müttern hat dies aber nicht geklappt. Die Ehe scheiterte und sie standen nach eingien Jahren ohne Arbeitsplatz und oftmals mit der Idee, dass der Unterhalt vom Ex es bis ins Alter richten würde da. Diese Kalkulation muss aber scheitern und wenn diese Frauen dann wie in vielen Artikeln zu lesen war, Teilzeit bis zur Rente machen, kommt dabei keine einkömmliche Rente raus. Eine Aufstockung durch den Exehemann bleibt oftmals aus.

    Das kann man beklagen, man muss allerdings auch sehen, dass es kein Geheimnis war, dass Teilzeit auch kleine Renten bringt und dass z.B. Zuschläge für Nachtarbeit (Pflegeberufe) nicht relevant sind, ist auch bekannt, da diese abzugsfreien Zuschläge immer gern aus genau diesem Grunde mitgenommen wurden.

    Nun für die ein bis zwei Kinder die Rentensumme um einige Euro zu erhöhen, bringt für die armutsgefährdete Frau nicht viel, kostet aber viel Geld für die Gesamtheit.

    Nein, nein, Herr Hundt und die Mitglieder des Verbandes, den er vertritt, schenken nicht uns die Suppe ein. Sie profitieren davon, dass sie Humanressourcen einsetzen. Die Humanresourcen servieren eher ihnen das Sechs-Gänge-Menü.
    An Familienarbeit verdienen Arbeitgeber nicht. An Rentnern auch nicht, insofern - dagegen.

    ist der Prototyp des Anti-Sozialpolitikers und der Forderung, dass die Menschen nur für die Wirtschaft da zu sein haben. Das wird der Gesellschaft aber auf Dauer nicht guttun können. Irgendwann nimmt der Michel seine Zipfelmütze runter.

    wird keine Mutter vor der Armut bewahren.

    Heute schon sieht man, was zur Verarmung im Alter führt und das ist nicht das Kind, das die Frau mit Ende 20 zur Mutter macht:

    Es ist das Einstellen der Erwerbsarbeit, weil der Mann mit seinem Einkommen und der Aussicht auf seine Rente die Absicherung darstellt.

    So lange die Ehe hält, ist das kein Problem. Dann verzehren die beiden Ehepartner nach vielen Jahren gemeinsam die Rente und sitzen auf einer Bank im Abendrot.

    Bei den von Altersarmut betroffenen Müttern hat dies aber nicht geklappt. Die Ehe scheiterte und sie standen nach eingien Jahren ohne Arbeitsplatz und oftmals mit der Idee, dass der Unterhalt vom Ex es bis ins Alter richten würde da. Diese Kalkulation muss aber scheitern und wenn diese Frauen dann wie in vielen Artikeln zu lesen war, Teilzeit bis zur Rente machen, kommt dabei keine einkömmliche Rente raus. Eine Aufstockung durch den Exehemann bleibt oftmals aus.

    Das kann man beklagen, man muss allerdings auch sehen, dass es kein Geheimnis war, dass Teilzeit auch kleine Renten bringt und dass z.B. Zuschläge für Nachtarbeit (Pflegeberufe) nicht relevant sind, ist auch bekannt, da diese abzugsfreien Zuschläge immer gern aus genau diesem Grunde mitgenommen wurden.

    Nun für die ein bis zwei Kinder die Rentensumme um einige Euro zu erhöhen, bringt für die armutsgefährdete Frau nicht viel, kostet aber viel Geld für die Gesamtheit.

    Nein, nein, Herr Hundt und die Mitglieder des Verbandes, den er vertritt, schenken nicht uns die Suppe ein. Sie profitieren davon, dass sie Humanressourcen einsetzen. Die Humanresourcen servieren eher ihnen das Sechs-Gänge-Menü.
    An Familienarbeit verdienen Arbeitgeber nicht. An Rentnern auch nicht, insofern - dagegen.

  2. Dieser Hund war mir immer schon verdächtig.
    Einerseits beklagt er mamgelnden jungen Nachwuchs für die
    Deutsche Industrie und fordert Zuwanderung qualifizierter
    junger Arbeitskräfte aus dem Ausland, um die Vergreisung
    der Deutschen Wirtschaft zu verhindern und jetzt ist er
    wieder auf den Barikaden, um genau das zu fördern, was junge Leute davon abhält, Kinder in die Welt zu setzen: weil eine Familie, für eine Vielzahl der Arbeitnehmer schlicht nicht mehr finanzierbar ist.

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    • joG
    • 24.04.2012 um 9:25 Uhr

    ...machen. Nichts anderes sagt er.

    • Hickey
    • 24.04.2012 um 11:49 Uhr

    liegen woanders, nicht darin das Geld fehlt um Kinder zu erziehen.

    Hier wird nur der Versuch gestartet ein Pflaster auf eine Wunde zu legen, nicht aber die Ursache angegangen...dasselbe wie bei der Kinderpornografie...man sperrt lieber Zugangswege statt die Hersteller solcher Filme/Bilder einzusperren.

    Außerdem bin ich der Meinung, wer wirklich Kinder will, braucht keinen finanziellen Anreiz.

    Wer einen finanziellen Anreiz braucht, will auch keine Kinder bzw. ist sich selbst darüber nicht im Klaren.

    Mein bester Kumpel hat mit 22 als Hartz IV ein Kind mit seiner Freundin bekommen, mittlerweile ist er im vierten Jahr selbstständig und der Umsatz wurde von Jahr zu Jahr um etwa 350%-400% gesteigert.

    Die Ursache für die Kinderlosigkeit ist doch eine ganz andere...es ist die Zeit die fehlt um Kinder selbst zu erziehen und daran sind u.a. Politiker schuld die aus Deutschland europaweit ein Billiglohnland gemacht haben.

    Das Betreungsgeld ist doch nur eine Maßmahne um den Status "billiglohnland" nicht zu verlieren.

    mfg

    • joG
    • 24.04.2012 um 9:25 Uhr

    ...machen. Nichts anderes sagt er.

    • Hickey
    • 24.04.2012 um 11:49 Uhr

    liegen woanders, nicht darin das Geld fehlt um Kinder zu erziehen.

    Hier wird nur der Versuch gestartet ein Pflaster auf eine Wunde zu legen, nicht aber die Ursache angegangen...dasselbe wie bei der Kinderpornografie...man sperrt lieber Zugangswege statt die Hersteller solcher Filme/Bilder einzusperren.

    Außerdem bin ich der Meinung, wer wirklich Kinder will, braucht keinen finanziellen Anreiz.

    Wer einen finanziellen Anreiz braucht, will auch keine Kinder bzw. ist sich selbst darüber nicht im Klaren.

    Mein bester Kumpel hat mit 22 als Hartz IV ein Kind mit seiner Freundin bekommen, mittlerweile ist er im vierten Jahr selbstständig und der Umsatz wurde von Jahr zu Jahr um etwa 350%-400% gesteigert.

    Die Ursache für die Kinderlosigkeit ist doch eine ganz andere...es ist die Zeit die fehlt um Kinder selbst zu erziehen und daran sind u.a. Politiker schuld die aus Deutschland europaweit ein Billiglohnland gemacht haben.

    Das Betreungsgeld ist doch nur eine Maßmahne um den Status "billiglohnland" nicht zu verlieren.

    mfg

  3. und deren sinnlose Entourage. Beamten-Pensionen in ungerechtfertigter Höhe sind unantastbar und ruinieren die Staatskassen. Weshalb kritisiert Herr Hundt das nicht mal? Würden Staatsbeamte endlich mal auf ein normales Rentenniveau heruntergebeamt, dann wären Abermilliarden für die Renten von älteren Müttern da. Die Verteilung der Altersbezüge in Deutschland ist mithin ein Skandal!

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    Das Geld ist nie da. Das Geld Existiert nur als Kredit, daher kann nie genug Geld da sein!

    Ausreichend Geld kann nur da sein, wenn die Staaten, die Geldschöpfung, neben den Banken in die eigenen Hände nehmen, und dieses Geschöpfte Geld (ohne Zinsbelastung) an die Marktteilnehmer gleichmässig Verteilt.

    Hier noch mal ein Link über weitergehende Gedanken. Der erste Link im Artikel, erklärt die heutige Geldschöpfung!

    http://community.zeit.de/...

    Ohne Schuldner gibt es kein Geld auf der Welt.

    Erklärt in diesem Link, und Kommentar 12 und 13 lesen.

    http://qpress.de/2012/04/...

    Das Schuldgeld ist das Wesentliche Problem. Ohne dessen Reformierung gibt es keine Lösung. Alles anderen Probleme hängen mit Unzureichender Umverteilung zusammen.

    Die Umverteilung von Arm nach Reich läuft nicht nur über die Schiene, Zinszahlung nur für die Anwesenheit von Geld, sondern auch über Gewinngenerierung von Unternehmen! Beides gelangt immer nach den Reichen.

    Schuldgeld ist nicht Verteilungsfähig!

    Gewinne sind Verteilungsfähig!

    Die Umverteilung von Reich nach Arm kann über Steuern geschehen, wobei die Erbschaftsteuer die entscheidende Rolle spielt!

    Im Link - Kommentar 21:

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Wenn die Spielregeln Neu geschrieben werden, dann gibt es keine Armut mehr, und Energieprobleme sind auch Lösbar!

    Das Geld ist nie da. Das Geld Existiert nur als Kredit, daher kann nie genug Geld da sein!

    Ausreichend Geld kann nur da sein, wenn die Staaten, die Geldschöpfung, neben den Banken in die eigenen Hände nehmen, und dieses Geschöpfte Geld (ohne Zinsbelastung) an die Marktteilnehmer gleichmässig Verteilt.

    Hier noch mal ein Link über weitergehende Gedanken. Der erste Link im Artikel, erklärt die heutige Geldschöpfung!

    http://community.zeit.de/...

    Ohne Schuldner gibt es kein Geld auf der Welt.

    Erklärt in diesem Link, und Kommentar 12 und 13 lesen.

    http://qpress.de/2012/04/...

    Das Schuldgeld ist das Wesentliche Problem. Ohne dessen Reformierung gibt es keine Lösung. Alles anderen Probleme hängen mit Unzureichender Umverteilung zusammen.

    Die Umverteilung von Arm nach Reich läuft nicht nur über die Schiene, Zinszahlung nur für die Anwesenheit von Geld, sondern auch über Gewinngenerierung von Unternehmen! Beides gelangt immer nach den Reichen.

    Schuldgeld ist nicht Verteilungsfähig!

    Gewinne sind Verteilungsfähig!

    Die Umverteilung von Reich nach Arm kann über Steuern geschehen, wobei die Erbschaftsteuer die entscheidende Rolle spielt!

    Im Link - Kommentar 21:

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Wenn die Spielregeln Neu geschrieben werden, dann gibt es keine Armut mehr, und Energieprobleme sind auch Lösbar!

    • R.B.
    • 24.04.2012 um 8:28 Uhr

    Das ist sehr relativ. Im Zuge der Finanzkrise hat D bereits Verpflichtungen von über einer 1 Billion zu Lasten der Allgemeinheit übernommen. Was sind da 7 Mrd. jährlich?

    Vergleichweise zu 2 % finaniert (wie das ja immer gemacht wird) sehen diese Zahlen dann schon verträglicher aus: 140 Millionen. Ja, geradezu unfinanzierbar!

    Aber hier ginge es ja darum, dass dieses Geld ganz konkret Müttern/Famlien zukommen soll (50 oder 100€ pro Monat), die die Allgemeinheit (Kommunen) nicht mit Zuschuss-Kita-Kosten von bis zu 750 € monatlich belasten.

    Das geht natürlich nicht, no keine 50€.Da muss gespart werden!!!!!! Die 750, die gehen in Ordnung, die dienen ja schließlich einem besseren, höheren moralisch gesamtgesellschaftlichem Ziel.

    Aber Mütter, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, kriegen eben nix, die sind ja eh da. So ist das gesamtgesellschaftlich richtig!

    Nur zu Klarheit meiner Position:

    Also, wenn schon Kitaplätze hoch mit Steuermitteln zu Lasten der Allgmeinheit subventioniert werden, dann kann man auch den zu Hause erziehenden Müttern etwas geben!

    Ist ja eh bald nur noch ein Rentenanspruch, der 30-40 Jahre in die Zukunft verlagert wird und somit nie zur Auszahlung kommen wird (Politische Trickkiste).

    M.a.W. sie können ganz beruhigt und unaufgeregt für das Betreuungsgeld sein.

    4 Leserempfehlungen
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    Die Kosten werden noch geringer sein, wenn berücksichtigt wird, dass viele Mütter dieser Jahrgänge so niedrige Rentenansprüche haben, dass sie auf die Grundsicherung angewiesen sind. Diese Almosen-Rentenerhöhung würde darauf
    angerechnet werden.

    Die Kosten werden noch geringer sein, wenn berücksichtigt wird, dass viele Mütter dieser Jahrgänge so niedrige Rentenansprüche haben, dass sie auf die Grundsicherung angewiesen sind. Diese Almosen-Rentenerhöhung würde darauf
    angerechnet werden.

  4. ist der Prototyp des Anti-Sozialpolitikers und der Forderung, dass die Menschen nur für die Wirtschaft da zu sein haben. Das wird der Gesellschaft aber auf Dauer nicht guttun können. Irgendwann nimmt der Michel seine Zipfelmütze runter.

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    „Ja, der Hundt ist der Prototyp des Anti-Sozialpolitikers“

    Der Knackpunkt ist doch, dass er gar kein Politiker ist, sondern Interessenvertreter der Privatwirtschaft. Er hat kein politisches Mandat.

    Dennoch sieht sich er sich wie andere Funktionäre offenbar auf der gleichen Stufe stehend wie die verfassungsgemäß vom Volk gewählten die Parlamente tragenden und Regierungen bildenden Politiker.

    Seine Stellungnahme und Forderung kann er nur als Privatmensch, als Bürger abgegeben haben, sein gutes Recht wahrnehmend, wie jeder andere auch, frei seine Meinung zu äußern wie auch seine Wahlstimme abgeben zu können.

    Da er aber wie alle anderen Bürger eine Wahlstimme hat und keine tausend, ist unverständlich, warum seine Stellungnahmen und die anderer prominenter Funktionäre regelmäßig ein tausendfaches Gewicht erhalten, indem sie ein entsprechendes mediales Podium geboten bekommen.

    Viele Normalbürger können nicht minder eloquent ihre Meinung kundtun, bekommen aber keine Schlagzeile. Ihnen bleibt nur alle paar Jahre per Wahl die Geschicke zu beeinflussen.

    Das alles entlarvt doch, dass sich Herr Hundt und die von ihm vertreten Klientel als „fünfte Gewalt“ im Staate verstehen und sich dabei keine sonderliche Mühe geben diese verfassungsmäßig nicht vorgesehene Kategorie (Lobbyismus als fünfte Gewalt) zu verschleiern.

    Da ist es kein Wunder, dass so manche politische Entscheidungen oft den Beigeschmack haben, sie seien in Unternehmens-Chefetagen gefallen statt in den Parlamenten

    vielen Dank für diese umfängliche und gute Ergänzung. Lobbyisten führen Politiker zu denb Gesetzen. Leider.

    „Ja, der Hundt ist der Prototyp des Anti-Sozialpolitikers“

    Der Knackpunkt ist doch, dass er gar kein Politiker ist, sondern Interessenvertreter der Privatwirtschaft. Er hat kein politisches Mandat.

    Dennoch sieht sich er sich wie andere Funktionäre offenbar auf der gleichen Stufe stehend wie die verfassungsgemäß vom Volk gewählten die Parlamente tragenden und Regierungen bildenden Politiker.

    Seine Stellungnahme und Forderung kann er nur als Privatmensch, als Bürger abgegeben haben, sein gutes Recht wahrnehmend, wie jeder andere auch, frei seine Meinung zu äußern wie auch seine Wahlstimme abgeben zu können.

    Da er aber wie alle anderen Bürger eine Wahlstimme hat und keine tausend, ist unverständlich, warum seine Stellungnahmen und die anderer prominenter Funktionäre regelmäßig ein tausendfaches Gewicht erhalten, indem sie ein entsprechendes mediales Podium geboten bekommen.

    Viele Normalbürger können nicht minder eloquent ihre Meinung kundtun, bekommen aber keine Schlagzeile. Ihnen bleibt nur alle paar Jahre per Wahl die Geschicke zu beeinflussen.

    Das alles entlarvt doch, dass sich Herr Hundt und die von ihm vertreten Klientel als „fünfte Gewalt“ im Staate verstehen und sich dabei keine sonderliche Mühe geben diese verfassungsmäßig nicht vorgesehene Kategorie (Lobbyismus als fünfte Gewalt) zu verschleiern.

    Da ist es kein Wunder, dass so manche politische Entscheidungen oft den Beigeschmack haben, sie seien in Unternehmens-Chefetagen gefallen statt in den Parlamenten

    vielen Dank für diese umfängliche und gute Ergänzung. Lobbyisten führen Politiker zu denb Gesetzen. Leider.

  5. wird keine Mutter vor der Armut bewahren.

    Heute schon sieht man, was zur Verarmung im Alter führt und das ist nicht das Kind, das die Frau mit Ende 20 zur Mutter macht:

    Es ist das Einstellen der Erwerbsarbeit, weil der Mann mit seinem Einkommen und der Aussicht auf seine Rente die Absicherung darstellt.

    So lange die Ehe hält, ist das kein Problem. Dann verzehren die beiden Ehepartner nach vielen Jahren gemeinsam die Rente und sitzen auf einer Bank im Abendrot.

    Bei den von Altersarmut betroffenen Müttern hat dies aber nicht geklappt. Die Ehe scheiterte und sie standen nach eingien Jahren ohne Arbeitsplatz und oftmals mit der Idee, dass der Unterhalt vom Ex es bis ins Alter richten würde da. Diese Kalkulation muss aber scheitern und wenn diese Frauen dann wie in vielen Artikeln zu lesen war, Teilzeit bis zur Rente machen, kommt dabei keine einkömmliche Rente raus. Eine Aufstockung durch den Exehemann bleibt oftmals aus.

    Das kann man beklagen, man muss allerdings auch sehen, dass es kein Geheimnis war, dass Teilzeit auch kleine Renten bringt und dass z.B. Zuschläge für Nachtarbeit (Pflegeberufe) nicht relevant sind, ist auch bekannt, da diese abzugsfreien Zuschläge immer gern aus genau diesem Grunde mitgenommen wurden.

    Nun für die ein bis zwei Kinder die Rentensumme um einige Euro zu erhöhen, bringt für die armutsgefährdete Frau nicht viel, kostet aber viel Geld für die Gesamtheit.

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    "7. Die angedachten Erhöhungen in Bezug auf Elternschaft...

    wird keine Mutter vor der Armut bewahren."

    Klar, man kann es sich natürlich einfach machen. Bewahrt niemand vor der Armut, also lassen wir es gleich ganz. 30 Euro Rentenerhöhung ist nicht viel für den Einzelnen und kostet die Gemeinschaft Unsummen. Also, wir lassen zukünftig jedwede Erhöhung, egal wo, weil es ja eh nur Peanuts ist. Meine letzte Gehaltserhöhung hat mir netto knapp 30 Euro gebracht. Ist nicht viel, aber immerhin. Ist, wenn man so will, eine warme Mahlzeit plus Benzinkosten.

    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Kleinvieh halt auch Mist macht? Verabschieden Sie sich einfach mal von dem Gedanken, den ganz großen Wurf bei allem machen zu können. Das werden wir nie hinkriegen. Letztlich reden wir bei allem immer noch von Kleckbeträgen, die in Summe aber irgendwann einen größeren Betrag darstellen. Ich spare z.B. Kleinstbeträge. Hört sich mühsam an, ist es auch, aber viele Kleinstbeträge machen irgendwann einen großen Betrag. Zu hoffen, dass man auf einem Schlag zu 1000 Euro kommt, funktioniert in den seltensten Fällen.

    "7. Die angedachten Erhöhungen in Bezug auf Elternschaft...

    wird keine Mutter vor der Armut bewahren."

    Klar, man kann es sich natürlich einfach machen. Bewahrt niemand vor der Armut, also lassen wir es gleich ganz. 30 Euro Rentenerhöhung ist nicht viel für den Einzelnen und kostet die Gemeinschaft Unsummen. Also, wir lassen zukünftig jedwede Erhöhung, egal wo, weil es ja eh nur Peanuts ist. Meine letzte Gehaltserhöhung hat mir netto knapp 30 Euro gebracht. Ist nicht viel, aber immerhin. Ist, wenn man so will, eine warme Mahlzeit plus Benzinkosten.

    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Kleinvieh halt auch Mist macht? Verabschieden Sie sich einfach mal von dem Gedanken, den ganz großen Wurf bei allem machen zu können. Das werden wir nie hinkriegen. Letztlich reden wir bei allem immer noch von Kleckbeträgen, die in Summe aber irgendwann einen größeren Betrag darstellen. Ich spare z.B. Kleinstbeträge. Hört sich mühsam an, ist es auch, aber viele Kleinstbeträge machen irgendwann einen großen Betrag. Zu hoffen, dass man auf einem Schlag zu 1000 Euro kommt, funktioniert in den seltensten Fällen.

  6. Die Kosten werden noch geringer sein, wenn berücksichtigt wird, dass viele Mütter dieser Jahrgänge so niedrige Rentenansprüche haben, dass sie auf die Grundsicherung angewiesen sind. Diese Almosen-Rentenerhöhung würde darauf
    angerechnet werden.

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    Antwort auf "Nicht finanzierbar?"
  7. Ohne diesen Menschen diffamieren zu wollen, aber sein Motto scheint wohl eher zu sein "Brot für die Welt und Fleisch für die Industrie". Wann hat dieser Mann sich eigentlich das letzte Mal für die Mitarbeiter der Industrie ein gutes Wort gehabt. Für mich ist er der "Puttin" der Industrie. Er allein weiß was gut für Deutschland ist. Er allein weiß, was sie Deutschland leisten kann und darf. Zu einer sachlichen Auseinandersetzung gehört es auch offen für andere Argumente zu sein. Aber die gleiten an diesem Menschen ab wie an Teflon.

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