Politisches GedichtKlarsfeld wirft Grass Hitler-Analogie vor

Nazi-Jägerin Beate Klarsfeldt hat Günter Grass scharf attackiert. Mit seinem Israel-Gedicht spiele er "antisemitische Musik". Es sei mit einer Hitler-Rede vergleichbar.

Kürzlich noch Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten hat Beate Klarsfeld sich nun zu einem ihr ureigenen Thema geäußert. Mit einem Verweis auf Adolf Hitler ist sie auf das Gedicht von Günter Grass über Israel und den Iran eingegangen. In einer Mitteilung zitierte Klarsfeld aus einer Drohrede, die Hitler 1939 gegen "das internationale Finanzjudentum" gehalten habe. Wenn man den Ausdruck "das internationale Finanzjudentum" durch "Israel" ersetze, "dann werden wir von dem Blechtrommelspieler (Anm. der Red.: gemeint ist Grass) die gleiche antisemitische Musik hören", schreibt Klarsfeld.

Grass hatte in dem in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Gedicht "Was gesagt werden muss" Israel vorgeworfen, als Atommacht den Weltfrieden zu gefährden. "Wenn Grass sich mit seiner magischen Brille im Spiegel anblickt, sieht er heute den Literaturnobelpreisträger oder einen alten Waffen-SSler?", fragt Klarsfeld in ihrer Mitteilung. Grass hatte erst 2006 in seinen Memoiren öffentlich gemacht, dass er als Jugendlicher Mitglied der Waffen-SS gewesen war.

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Klarsfeld wies darauf hin, der Iran drohe ständig damit, den Staat Israel auszulöschen, und arbeite an der Entwicklung einer Atombombe. "Der jüdische Staat ist verpflichtet, diese Drohungen ernst zu nehmen. Nachdem gleiche Drohungen gegen neun Millionen europäische Juden ausgesprochen wurden, hat Nazi-Deutschland es nicht geschafft, zwei Drittel von ihnen zu vernichten?"

Grass: "Es kommen keine Gegenstimmen vor"

Klarsfeld war bei der Bundespräsidentenwahl im März für die Linke gegen Joachim Gauck angetreten. Berühmt wurde sie durch eine Ohrfeige, die sie 1968 dem damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wegen dessen NS-Vergangenheit verpasste. In Frankreich und Israel wurde die Publizistin, die seit etwa 50 Jahren in Paris lebt, für die Verfolgung von NS-Verbrechen vielfach geehrt. In Deutschland galt sie lange als Nestbeschmutzerin und ist bis heute nicht mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Grass selbst hatte zuvor in den ARD-Tagesthemen Stellung zu seinem Gedicht bezogen. Der Schriftsteller sprach von einer "Kampagne" gegen ihn und einer "fast wie gleichgeschalteten Presse". "Es kommen keine Gegenstimmen vor", sagte er und wies den Vorwurf zurück, Israel feindlich gesinnt zu sein. "Ich wünschte mir viele, die aus Freundschaft mit Israel und aus Sorge um Israel endlich dieses Tabu des Schweigens brechen und berechtigte Kritik an Israel äußern."

Die Debatte über sein Gedicht habe er erhofft, sagte Grass, "denn es muss endlich mal zur Sprache kommen". Dass er sich nicht kritischer über den Iran äußerte, begründete er damit, dass die Missstände in diesem Land ausreichend bekannt seien. "Ich rede über die Dinge, über die nicht oder zu wenig gesprochen wird", sagte Grass.

Leserkommentare
  1. "Wenn man den Ausdruck 'das internationale Finanzjudentum' durch 'Israel' ersetze, dann werden wir von [Grass] die gleiche antisemitische Musik hören."

    Und wenn man 'internationales Finanzjudentum' durch 'der Iran' ersetzt bekommt man das was man jeden Tag in der Presse liest...

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    • joG
    • 06.04.2012 um 14:50 Uhr

    ....Foren Einträge- die meisten Deutschen ein ziemliches Problem mit ihren Emotionen und den Rassismus kaum im Griff haben. Das fällt zu solchen Ereignissen besonders auf, ist aber in so vielen Fragen virulent in dieser Gesellschaft, dass die Aufzählung ausufern würde. Wie schmerzhaft dies allerdings ist, weil die gesellschaftliche Forderung steht im krassen Gegensatz zum allgemeinen Tun und verursacht Double Bind, ersieht man der durchschnittlichen Aggressivität der Beiträge und dem Grad der Abweichung von der Realität.

    Herr Limdaepl, ihr Verglech ist nicht haltbar. Es finden sich keinerlei Parallelen zwischen der Nazipropaganda gegen die Juden in der NS-Zeit und der medialen Berichterstattung zum Iran. Ferner ist es eine Umdrehung der Tatsachen, Grass lässt grüßen. Sie gehen sogar einen Schritt weiter und verharmlosen den Halacaust, in dem sie seine Einzigartigkeit in der Hetze gegen eine Religionsgemeinschaft mit Medienschelten auf einen gefährlichen Diktator vergleichen, der anderen mit Zerstörung droht und sein Volk unterjocht.
    Das ist rhetorisch ganz dünnes Eis was Sie da begehen. Meiner Ansicht nach zu dünn um solch ein Statement aushalten zu können. Durchgefallen! 6

    Seit dem Einmarsch der US-Armee in den Irak unter dem damaligen amerikanischen Präsidenten hat der Iran die Vormachtstellung im persichen Golf. Damit hat der Iran die Möglichkeit, uns nachhaltig zu treffen indem es unsere Öllieferungen zu unterbricht.

    Kaum eine Diktatur läßt sich von Blockaden beeindrucken, die die Bevölkerung treffen. Dies trifft auch für den Iran zu. Und zu hoffen, dass demonstrierende iranische Studenten die iranische Außenpolitik beeinflussen, ist sehr naiv.

    Bei aller (berechtigter und unberechtigter) Kritik an der Politik der derzeitigen israelischen Regierung: Es ist auch in unserem Interesse, das iranische Atomprogramm zu stoppen und dem Vormachtstreben des Irans Einhalt zu gebieten.

    Vielen Deutschen fällt es schwer, sich mit ihren Taten und Untaten während der Nazi-Diktatur auseinanderzusetzen. Da ist Herr Grass nicht der einzige. Es erstaunt aber schon, wie kurzsichtig er argumentiert. Man hätte von einen Schriftsteller mehr erwartet.

    Man kann nur hoffen, dass es Israel gelingt, das iranische Atomprogramm zu stoppen - auf die eine oder andere Weise. Denn es sichert damit auch unsere Zukunft.

    Funsaja

    • hareck
    • 07.04.2012 um 8:58 Uhr

    Was kommt noch?

    Erst der stümperhafte Erguss des Hobbypsychiaters Josef Joffe, und jetzt die endgültige Killer-Keule der Frau Klarsfeld in Form des H-Wortes. Welch feine Ironie hier durch die ach so bildungsnahe ZEIT weht.

    Jetzt würde mich wirklich interessieren, ob es noch unterirdischer geht. Strengt euch an.

    • joG
    • 06.04.2012 um 14:50 Uhr

    ....Foren Einträge- die meisten Deutschen ein ziemliches Problem mit ihren Emotionen und den Rassismus kaum im Griff haben. Das fällt zu solchen Ereignissen besonders auf, ist aber in so vielen Fragen virulent in dieser Gesellschaft, dass die Aufzählung ausufern würde. Wie schmerzhaft dies allerdings ist, weil die gesellschaftliche Forderung steht im krassen Gegensatz zum allgemeinen Tun und verursacht Double Bind, ersieht man der durchschnittlichen Aggressivität der Beiträge und dem Grad der Abweichung von der Realität.

    Herr Limdaepl, ihr Verglech ist nicht haltbar. Es finden sich keinerlei Parallelen zwischen der Nazipropaganda gegen die Juden in der NS-Zeit und der medialen Berichterstattung zum Iran. Ferner ist es eine Umdrehung der Tatsachen, Grass lässt grüßen. Sie gehen sogar einen Schritt weiter und verharmlosen den Halacaust, in dem sie seine Einzigartigkeit in der Hetze gegen eine Religionsgemeinschaft mit Medienschelten auf einen gefährlichen Diktator vergleichen, der anderen mit Zerstörung droht und sein Volk unterjocht.
    Das ist rhetorisch ganz dünnes Eis was Sie da begehen. Meiner Ansicht nach zu dünn um solch ein Statement aushalten zu können. Durchgefallen! 6

    Seit dem Einmarsch der US-Armee in den Irak unter dem damaligen amerikanischen Präsidenten hat der Iran die Vormachtstellung im persichen Golf. Damit hat der Iran die Möglichkeit, uns nachhaltig zu treffen indem es unsere Öllieferungen zu unterbricht.

    Kaum eine Diktatur läßt sich von Blockaden beeindrucken, die die Bevölkerung treffen. Dies trifft auch für den Iran zu. Und zu hoffen, dass demonstrierende iranische Studenten die iranische Außenpolitik beeinflussen, ist sehr naiv.

    Bei aller (berechtigter und unberechtigter) Kritik an der Politik der derzeitigen israelischen Regierung: Es ist auch in unserem Interesse, das iranische Atomprogramm zu stoppen und dem Vormachtstreben des Irans Einhalt zu gebieten.

    Vielen Deutschen fällt es schwer, sich mit ihren Taten und Untaten während der Nazi-Diktatur auseinanderzusetzen. Da ist Herr Grass nicht der einzige. Es erstaunt aber schon, wie kurzsichtig er argumentiert. Man hätte von einen Schriftsteller mehr erwartet.

    Man kann nur hoffen, dass es Israel gelingt, das iranische Atomprogramm zu stoppen - auf die eine oder andere Weise. Denn es sichert damit auch unsere Zukunft.

    Funsaja

    • hareck
    • 07.04.2012 um 8:58 Uhr

    Was kommt noch?

    Erst der stümperhafte Erguss des Hobbypsychiaters Josef Joffe, und jetzt die endgültige Killer-Keule der Frau Klarsfeld in Form des H-Wortes. Welch feine Ironie hier durch die ach so bildungsnahe ZEIT weht.

    Jetzt würde mich wirklich interessieren, ob es noch unterirdischer geht. Strengt euch an.

  2. "Klarsfeld wies darauf hin, der Iran drohe ständig damit, den Staat Israel auslöschen zu wollen, und arbeite an der Entwicklung einer Atombombe."

    Israel droht und HAT die Atombombe.

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    • bayert
    • 06.04.2012 um 14:10 Uhr

    das iranische Volk auszulöschen (oder den Iran ausradieren zu wollen). Die Angst vor der iranischen Bombe dürfte durch die Aussagen von Herrn Ahmandineschad ausgelöst worden sein. Israel bedroht auch nicht Nordkorea oder Pakistan.

    Israel hat nie mit seinen Atomwaffen gedroht und schon garnicht Iran von der Landkarte zu tilgen. Sie sind entweder ein Lügner oder einfach nur Unwissend.

    Selten habe ich einen so abstrusen Kommentar in meinem bisherigen Leben gelesen. Gegen jede Empirie zu behaupten, dass Israel mit der Atombombe drohe (schon vergessen, dass Israel deren Existenz Israel bis heute gar nicht zugegeben hat), um seinen Ressentiments autosuggestiv wenigstens den Anschein von rationaler Begründung geben, macht schon nachdenklich. Dass dies hier dann mehr als 30 Leute empfehlen...ist Wahnsinn.

    • BeMi
    • 06.04.2012 um 16:07 Uhr

    Dass man Kritik an Israels Siedlungspolitik ausübt, ist noch nachvollziehbar. Dass man - obwohl Ahmadinedschad immer wieder die Auslöschung Israels proklamiert und sich parallel die Atombombe anschafft - es wagt zu sagen, "Israel droht dem Iran und hat die Bombe", klingt zunächst einmal plump und ignorant. Doch was verbirgt sich hinter diesen Kommentaren? Vielleicht können viele Deutsche (und insbesondere Ex-SS Grass) einfach besser schlafen, wenn endlich mal Israel als Tätervolk dargestellt wird.

    [...] Bei besagter Rede sagte er, er wolle die Ära des Besatzungsregimes beenden - das nenne ich einen großen Unterschied.
    Wenn wir diese von Kriegstreibern verbreiteten Lügen aus der Diskussion tilgen, können wir womöglich wieder anfangen, konstruktiv und v.a. objektiv zu reden.

    Beweis dafür? Voilà:
    http://franchiseeverybody...

    Inklusive Link zu einem Guardian-Artikel darüber sowie einem sehr guten Video von Georg Schramm. [...]

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    Ganz genau! Großes Lob an Herrn Grass! Er hat endlich mal die Wahrheit gesagt (wie wir sowieso schon alle kannten). Sicherlich hat er hier zugespitzt! Aber im Grunde genommen hat er Recht. Die Aggression geht vom israelischen Besatzungsregime aus, das den Palästinensern Bürgerrechte vorenthält und den iranischen Präsidenten erst zum Maulhelden werden lässt!

    In mancherlei Hinsicht ist die Situation der Palästinenser mit den Schwarzen während der Apartheit in Südafrika vergleichbar:
    - Schwangeren Frauen wird der Zugang zu medizinischer Notversorgung häufig verwert
    - Junge Leute werden in die Immigration gedrängt, da sie eine Vielzahl von Berufen in Israel nicht ausüben dürfen
    - Kindern und Jugendlichen wird eine adäquate Schulbildung vorenhalten
    - ein Großteil der Palästinenser hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser während die jüdische Bevölkerung meist Wasser im Überfluss hat

    All das liefert doch erst den Zündstoff für Maulhelden, wie den iranischen Präsidenten. Darauf hingewiesen haben auch Leute wie Norbert Blüm (und vom dem kann man wohl wirklich nicht behaupten, er sei antisemitisch)

    Es gibt sie doch in Deutschland. Die linken Nazis.

    hqt nie mit der Auslöschung des Iran gedroht

    • bayert
    • 06.04.2012 um 14:10 Uhr

    das iranische Volk auszulöschen (oder den Iran ausradieren zu wollen). Die Angst vor der iranischen Bombe dürfte durch die Aussagen von Herrn Ahmandineschad ausgelöst worden sein. Israel bedroht auch nicht Nordkorea oder Pakistan.

    Israel hat nie mit seinen Atomwaffen gedroht und schon garnicht Iran von der Landkarte zu tilgen. Sie sind entweder ein Lügner oder einfach nur Unwissend.

    Selten habe ich einen so abstrusen Kommentar in meinem bisherigen Leben gelesen. Gegen jede Empirie zu behaupten, dass Israel mit der Atombombe drohe (schon vergessen, dass Israel deren Existenz Israel bis heute gar nicht zugegeben hat), um seinen Ressentiments autosuggestiv wenigstens den Anschein von rationaler Begründung geben, macht schon nachdenklich. Dass dies hier dann mehr als 30 Leute empfehlen...ist Wahnsinn.

    • BeMi
    • 06.04.2012 um 16:07 Uhr

    Dass man Kritik an Israels Siedlungspolitik ausübt, ist noch nachvollziehbar. Dass man - obwohl Ahmadinedschad immer wieder die Auslöschung Israels proklamiert und sich parallel die Atombombe anschafft - es wagt zu sagen, "Israel droht dem Iran und hat die Bombe", klingt zunächst einmal plump und ignorant. Doch was verbirgt sich hinter diesen Kommentaren? Vielleicht können viele Deutsche (und insbesondere Ex-SS Grass) einfach besser schlafen, wenn endlich mal Israel als Tätervolk dargestellt wird.

    [...] Bei besagter Rede sagte er, er wolle die Ära des Besatzungsregimes beenden - das nenne ich einen großen Unterschied.
    Wenn wir diese von Kriegstreibern verbreiteten Lügen aus der Diskussion tilgen, können wir womöglich wieder anfangen, konstruktiv und v.a. objektiv zu reden.

    Beweis dafür? Voilà:
    http://franchiseeverybody...

    Inklusive Link zu einem Guardian-Artikel darüber sowie einem sehr guten Video von Georg Schramm. [...]

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    Ganz genau! Großes Lob an Herrn Grass! Er hat endlich mal die Wahrheit gesagt (wie wir sowieso schon alle kannten). Sicherlich hat er hier zugespitzt! Aber im Grunde genommen hat er Recht. Die Aggression geht vom israelischen Besatzungsregime aus, das den Palästinensern Bürgerrechte vorenthält und den iranischen Präsidenten erst zum Maulhelden werden lässt!

    In mancherlei Hinsicht ist die Situation der Palästinenser mit den Schwarzen während der Apartheit in Südafrika vergleichbar:
    - Schwangeren Frauen wird der Zugang zu medizinischer Notversorgung häufig verwert
    - Junge Leute werden in die Immigration gedrängt, da sie eine Vielzahl von Berufen in Israel nicht ausüben dürfen
    - Kindern und Jugendlichen wird eine adäquate Schulbildung vorenhalten
    - ein Großteil der Palästinenser hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser während die jüdische Bevölkerung meist Wasser im Überfluss hat

    All das liefert doch erst den Zündstoff für Maulhelden, wie den iranischen Präsidenten. Darauf hingewiesen haben auch Leute wie Norbert Blüm (und vom dem kann man wohl wirklich nicht behaupten, er sei antisemitisch)

    Es gibt sie doch in Deutschland. Die linken Nazis.

    hqt nie mit der Auslöschung des Iran gedroht

    • F.R.
    • 06.04.2012 um 13:41 Uhr

    Nun geht wohl der Zirkus los lol.

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    • PigDog
    • 06.04.2012 um 16:11 Uhr

    Wenn Frau Klarsfeld der Bedeutungsunterschied zwischen Hitlers "internationalem Finazjudentum" und Herrn Grass Kritik am der aktuellen Israelischen Regierung nicht erkennt, kann Sie einem nur leid tun.

    Interessant wird es erst, wenn Ihr der Unterschied durchaus bewusst ist, sie beides aber mit (welcher?) Absicht gleichsetzt!

    Es möge sich jeder selbst seine Gedanken zu Frau Klarsfelds Intentionen und Absichten machen...

    ---

    Viel beachtenswerter an der ganzen Debatte finde ich übrigens den Umstand, daß Herrn Grass Kritik an der bundesdeutschen Regierung, den Bruch des Völkerrechtes bezüglich der als Atomwaffenträger geeigneten U-Boote, von der Presse fast völlig ignoriert wird.

    • PigDog
    • 06.04.2012 um 16:11 Uhr

    Wenn Frau Klarsfeld der Bedeutungsunterschied zwischen Hitlers "internationalem Finazjudentum" und Herrn Grass Kritik am der aktuellen Israelischen Regierung nicht erkennt, kann Sie einem nur leid tun.

    Interessant wird es erst, wenn Ihr der Unterschied durchaus bewusst ist, sie beides aber mit (welcher?) Absicht gleichsetzt!

    Es möge sich jeder selbst seine Gedanken zu Frau Klarsfelds Intentionen und Absichten machen...

    ---

    Viel beachtenswerter an der ganzen Debatte finde ich übrigens den Umstand, daß Herrn Grass Kritik an der bundesdeutschen Regierung, den Bruch des Völkerrechtes bezüglich der als Atomwaffenträger geeigneten U-Boote, von der Presse fast völlig ignoriert wird.

  3. ... als ob in Israel keine soft-ethnische Säuberung auf dem Verwaltungsweg geschehen würde, als ob Israel keine faktische Apartheid ausübte und als ob die Besatzungsmacht Israel nicht jede Deeskalation mit neuen, völkerechtswidrigen Siedlungprojekten und Provokationen beantworten würde und als ob das israelische Atompwaffenprogramm kein Problem darstellt.

    Diese ziemlich faktischen Dinge zu benennen wird als "Antisemitismus" abgetan. Ganz unabhängig von Grass.

    132 Leserempfehlungen
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    @Alex Zatelli,
    .
    Wenn es tatsächlich stimmen würde, dass " Israel ... faktische Apartheid ausübt", dann dürfte man das auch so nennen. Es stimmt aber nicht.
    .
    Im Apartheids-Staat Südafrika ...
    - war jeglicher sexueller Kontakt zwischen den unterschiedlichen als „Rassen“ bezeichneten Bevölkerungsgruppen verboten
    - durfte die schwarze Bevölkerung nur noch in den ihnen zugewiesenen Reservaten Land erwerben und war von hohen Positionen in der Wirtschaft ausgeschlossen
    - war es üblich, Afrikaner zu körperlicher Arbeit auszubilden; anstelle von Mathematik und Englisch sollte Landwirtschaft gelehrt werden
    - gab es das Verbot des Betretens von öffentlichen Parks für Schwarze, separate Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln und eigene Schulen
    - war die Regierung der Auffassung, wonach die Städte von der weißen Bevölkerung angelegt wurden und deshalb der schwarzen Bevölkerung darin nur ein zeitweiliger Aufenthalt erlaubt wäre. (Quelle: Wikipedia)
    .
    Da dies alles in Israel anders ist, verbietet sich hier die Bezeichnung "Apartheid". Der Unterschied ist allzu offensichtlich, und die Verwendung des Ausdrucks kann kaum anders als antisemitisch motiviert sein.

    Es reicht nicht, einige Unterschiede herauszustellen, damit man dem Wort "Apartheid" entkommt, das im Kern die Sache sehr wohl trifft:

    http://en.wikipedia.org/w...
    http://www.haaretz.com/pr...

    So oder so: Israel verteilt wesentliche Menschen- und Bürgerrechte in Abhängigkeit der ethnischen Zugehörigkeit und bevorzugt sachlich unbegründet eine bestimmte ethnisch-religiöse Gruppe massiv. Wer darin nicht das entscheidende Merkmal von "Apartheid" erkennen kann, dem kann man den Begriff nicht erklären.

    • Jenss
    • 07.04.2012 um 11:43 Uhr

    Und die Zeit könnte, wenn sie schon Herrn Amir mit einer falschen Äußerung zitiert, auch darauf hinweisen, das Ahmadinedschad dies so nicht gesagt hat.

    http://brd-schwindel.org/...

    und

    http://www.sueddeutsche.d...

    Ahmadinedschad hat auch so genug Schwachsinn von sich gegeben, aber aus journalistischer Sorgfaltspflicht, sollte die Zeit doch auf so etwas hinweisen. Zumal dieses falsche Zitat öfter von ihm "zitiert" wird als die Dinge die er wirklich gesagt hat.

    @Alex Zatelli,
    .
    Wenn es tatsächlich stimmen würde, dass " Israel ... faktische Apartheid ausübt", dann dürfte man das auch so nennen. Es stimmt aber nicht.
    .
    Im Apartheids-Staat Südafrika ...
    - war jeglicher sexueller Kontakt zwischen den unterschiedlichen als „Rassen“ bezeichneten Bevölkerungsgruppen verboten
    - durfte die schwarze Bevölkerung nur noch in den ihnen zugewiesenen Reservaten Land erwerben und war von hohen Positionen in der Wirtschaft ausgeschlossen
    - war es üblich, Afrikaner zu körperlicher Arbeit auszubilden; anstelle von Mathematik und Englisch sollte Landwirtschaft gelehrt werden
    - gab es das Verbot des Betretens von öffentlichen Parks für Schwarze, separate Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln und eigene Schulen
    - war die Regierung der Auffassung, wonach die Städte von der weißen Bevölkerung angelegt wurden und deshalb der schwarzen Bevölkerung darin nur ein zeitweiliger Aufenthalt erlaubt wäre. (Quelle: Wikipedia)
    .
    Da dies alles in Israel anders ist, verbietet sich hier die Bezeichnung "Apartheid". Der Unterschied ist allzu offensichtlich, und die Verwendung des Ausdrucks kann kaum anders als antisemitisch motiviert sein.

    Es reicht nicht, einige Unterschiede herauszustellen, damit man dem Wort "Apartheid" entkommt, das im Kern die Sache sehr wohl trifft:

    http://en.wikipedia.org/w...
    http://www.haaretz.com/pr...

    So oder so: Israel verteilt wesentliche Menschen- und Bürgerrechte in Abhängigkeit der ethnischen Zugehörigkeit und bevorzugt sachlich unbegründet eine bestimmte ethnisch-religiöse Gruppe massiv. Wer darin nicht das entscheidende Merkmal von "Apartheid" erkennen kann, dem kann man den Begriff nicht erklären.

    • Jenss
    • 07.04.2012 um 11:43 Uhr

    Und die Zeit könnte, wenn sie schon Herrn Amir mit einer falschen Äußerung zitiert, auch darauf hinweisen, das Ahmadinedschad dies so nicht gesagt hat.

    http://brd-schwindel.org/...

    und

    http://www.sueddeutsche.d...

    Ahmadinedschad hat auch so genug Schwachsinn von sich gegeben, aber aus journalistischer Sorgfaltspflicht, sollte die Zeit doch auf so etwas hinweisen. Zumal dieses falsche Zitat öfter von ihm "zitiert" wird als die Dinge die er wirklich gesagt hat.

  4. überzieht gewaltig.Leider wird Ihr Beitrag nicht "kommentiert" Das grenzt schon wirklich an Beleidigung oder Hetze...

    51 Leserempfehlungen
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    „Ich habe das Gedicht zuerst der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ angeboten, die Redakteure im Feuilleton wollten es auch sofort drucken. Es ist die Chefredaktion gewesen, Di Lorenzo an erster Stelle, die den Abdruck des Gedichtes verweigert haben.“

    http://www.youtube.com/wa...

    (ab 28:49)

    • Karl63
    • 06.04.2012 um 16:02 Uhr

    hat aber letztlich nicht viel zu sagen. Es offenbart sich ein Denkmuster, welches irgendwo in der Zeit stecken geblieben sein muss, als Kurt Georg Kiesinger noch Bundeskanzler war und hinter vielen Schreibtischen Leute wie Globke zu finden waren.
    Im Hier und Heute wirft Günther Grass die Frage auf, ob es denn ethisch vertretbar ist, dass wir Deutsche Israel Waffensysteme - genauer U-Boote - verkaufen, die prinzipiell für eine Ersteinsatz der von Israel gefertigten Atomwaffen geeignet sind. Des weiteren wirft Herr Grass die Forderung auf, das Israelische Nuklearwaffenprogramm solle genauso einer internationalen Kontrolle unterworfen werden, wie die Aktivitäten des Iran in Sachen Kernspaltung.
    Dazu kommt von Frau Klarsfeld nichts konstruktives, statt dessen äußert sie, der Iran arbeitet an Kernwaffen - obwohl der Iran dies ausdrücklich ablehnt und die USA dies bestätigen (in seltener Übereinstimmung!).
    Die Debatte, die Günther Grass angestoßen hat offenbart auf ganz eigene Weise, der Konflikt im Nahen Osten ist keine geeignete Projektionsfläche für simples Schwarz-Weiß-Denken.

    „Ich habe das Gedicht zuerst der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ angeboten, die Redakteure im Feuilleton wollten es auch sofort drucken. Es ist die Chefredaktion gewesen, Di Lorenzo an erster Stelle, die den Abdruck des Gedichtes verweigert haben.“

    http://www.youtube.com/wa...

    (ab 28:49)

    • Karl63
    • 06.04.2012 um 16:02 Uhr

    hat aber letztlich nicht viel zu sagen. Es offenbart sich ein Denkmuster, welches irgendwo in der Zeit stecken geblieben sein muss, als Kurt Georg Kiesinger noch Bundeskanzler war und hinter vielen Schreibtischen Leute wie Globke zu finden waren.
    Im Hier und Heute wirft Günther Grass die Frage auf, ob es denn ethisch vertretbar ist, dass wir Deutsche Israel Waffensysteme - genauer U-Boote - verkaufen, die prinzipiell für eine Ersteinsatz der von Israel gefertigten Atomwaffen geeignet sind. Des weiteren wirft Herr Grass die Forderung auf, das Israelische Nuklearwaffenprogramm solle genauso einer internationalen Kontrolle unterworfen werden, wie die Aktivitäten des Iran in Sachen Kernspaltung.
    Dazu kommt von Frau Klarsfeld nichts konstruktives, statt dessen äußert sie, der Iran arbeitet an Kernwaffen - obwohl der Iran dies ausdrücklich ablehnt und die USA dies bestätigen (in seltener Übereinstimmung!).
    Die Debatte, die Günther Grass angestoßen hat offenbart auf ganz eigene Weise, der Konflikt im Nahen Osten ist keine geeignete Projektionsfläche für simples Schwarz-Weiß-Denken.

  5. Erst der unsägliche Artikel von Herrn Joffe, und dann grobe Beleidigungen von Frau Klarsfeld. Was noch?
    Ich erwarte von einer Zeitung wie der Zeit, dass sie grobe Polemiken ignoriert und sich mit den Tatsachen befasst, um eine wirkliche Diskussion, nicht nur wüste Beschimpfungen zu publizieren.

    149 Leserempfehlungen
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    Dem kann ich nur beipflichten. Von einer seriösen, politisch verantwortlichen Zeitung würde ich heute erwarten, dass sie sich von emotionalem Stammtischgerede abgrenzt und folgende beiden m.E. wirklich relevanten Punkte thematisiert, die Grass zu seinem zweifelsohne polarisierenden und zweifelhaften Gedicht veranlasst haben könnten:

    1.) ist es politisch richtig und rechtmässig, dass Deuschland atomwaffenfähige und ggf. erstschlagsfähige U-Boote verkauft (egal an wen) ?

    2.) ist es in der gegenwärtigen Lage friedensstabilisierend, wenn von atombewaffneten Ländern (ob Israel, USA, China oder sonstwem) anderen Ländern mit dem präventiven? Erstschlag gedroht wird?

    Grass Verdienst ist es immerhin, dieses Thema in die Top 1 katapultiert zu haben. Die ZEIT arbeitet daran dieses Thema zu verschütten.

    Was diese so genannte "Nazijägerin" Herrn GRass vorwirft ist, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit. Dabei ist ihre unglückliche Taktik, Grass in die Nähe von Hitler zu rücken bei aller Unsinnigkeit nicht besonders originell - leider ist so etwas in gewissen Kreisen eine Standard-Polemik.

    Während ich Frau Klarsfeld allerdings ohnehin nicht ernst nehmen kann, betrübt es mich, dass Leute wie Eli Amir (und viele andere, die sich in dieser Sache geäußert haben) offenbar nicht souverän mit Kritik umgehen können. Statt Grass mit sachlichen Gegenargumenten zu kontern, versucht man ihn, in die Nazi-Ecke zu drängen, um damit sein Ansehen zu zerstören. Ein trauriges Zeugnis für diese selbstgerechten Damen und Herren...

    Dem kann ich nur beipflichten. Von einer seriösen, politisch verantwortlichen Zeitung würde ich heute erwarten, dass sie sich von emotionalem Stammtischgerede abgrenzt und folgende beiden m.E. wirklich relevanten Punkte thematisiert, die Grass zu seinem zweifelsohne polarisierenden und zweifelhaften Gedicht veranlasst haben könnten:

    1.) ist es politisch richtig und rechtmässig, dass Deuschland atomwaffenfähige und ggf. erstschlagsfähige U-Boote verkauft (egal an wen) ?

    2.) ist es in der gegenwärtigen Lage friedensstabilisierend, wenn von atombewaffneten Ländern (ob Israel, USA, China oder sonstwem) anderen Ländern mit dem präventiven? Erstschlag gedroht wird?

    Grass Verdienst ist es immerhin, dieses Thema in die Top 1 katapultiert zu haben. Die ZEIT arbeitet daran dieses Thema zu verschütten.

    Was diese so genannte "Nazijägerin" Herrn GRass vorwirft ist, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit. Dabei ist ihre unglückliche Taktik, Grass in die Nähe von Hitler zu rücken bei aller Unsinnigkeit nicht besonders originell - leider ist so etwas in gewissen Kreisen eine Standard-Polemik.

    Während ich Frau Klarsfeld allerdings ohnehin nicht ernst nehmen kann, betrübt es mich, dass Leute wie Eli Amir (und viele andere, die sich in dieser Sache geäußert haben) offenbar nicht souverän mit Kritik umgehen können. Statt Grass mit sachlichen Gegenargumenten zu kontern, versucht man ihn, in die Nazi-Ecke zu drängen, um damit sein Ansehen zu zerstören. Ein trauriges Zeugnis für diese selbstgerechten Damen und Herren...

  6. 7. OK...

    Gut, dass sie nicht BP geworden ist.

    Sie scheint hinsichtlich eines der im negativen Sinne wichtigsten deutschen Kapitel ein wenig die Verhältnisse zu verkennen.

    Angst, in der Versenkung zu verschwinden?

    64 Leserempfehlungen
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    • oh.stv
    • 06.04.2012 um 14:26 Uhr

    .. so scheint mir auch. Wieder ein komplett überflüssiger Profilierungsversuch. In der Tat:

    GOTT SEI DANK IST DIESE FRAU NICHT UNSERE NEUE BUNDESPRÄSIDENTIN.

    Ich freue mich auch gerade das erste Mal, dass Gauck die Wahl gewonnen hat. Völlig absurd und unverhältnismäßog diese "Kritik". Man fragt sich ob Frau Klarsfeld überhaupt das Interview gestern gesehen hat.

    Ich hab es gesehen, und Grass hat überhaupt nicht gehetzt, nicht mit zweierlei Maß gemessen, ausdrücklich auch Iran als Mitschuldigen genannt und lediglich ausgeführt, dass wir im Iran-Israel-Konflikt mit Zweierlei Maß messen und bei der Lieferung von Waffen an Israel auch gegen bundesdeutsche Tradition verstossen, indem wir Waffen in eine Krisenregion schicken. Ausserdem hat er gesagt, dass die deutsche Presse "gleichgeschaltet" agiert, wenn es um bestimmte Themen geht. Alles valide Thesen, ob man nun einer Meinung ist oder nicht.

    Wer jetzt noch behauptet es gäbe kein Tabu israelische Aussenpolitik zu kritisieren, der ist blind.

    Dass der ausgesprochene Antikommunist und Antisozialist Gauck auch im entferntesten anders ddenkt als rau Klarsfeld?

    Lächerlich ist Ihre KRitik und nicht minder unsachlich wie die von frau Klarsfeld.

    Dieses Zitat eines Politikers erscheint mir im Hinblick auf Kommentar 8 doch allmählich plausibel...

    Die "Versenkung" droht imho ganz anderen als Frau Klarsfeld.

    • oh.stv
    • 06.04.2012 um 14:26 Uhr

    .. so scheint mir auch. Wieder ein komplett überflüssiger Profilierungsversuch. In der Tat:

    GOTT SEI DANK IST DIESE FRAU NICHT UNSERE NEUE BUNDESPRÄSIDENTIN.

    Ich freue mich auch gerade das erste Mal, dass Gauck die Wahl gewonnen hat. Völlig absurd und unverhältnismäßog diese "Kritik". Man fragt sich ob Frau Klarsfeld überhaupt das Interview gestern gesehen hat.

    Ich hab es gesehen, und Grass hat überhaupt nicht gehetzt, nicht mit zweierlei Maß gemessen, ausdrücklich auch Iran als Mitschuldigen genannt und lediglich ausgeführt, dass wir im Iran-Israel-Konflikt mit Zweierlei Maß messen und bei der Lieferung von Waffen an Israel auch gegen bundesdeutsche Tradition verstossen, indem wir Waffen in eine Krisenregion schicken. Ausserdem hat er gesagt, dass die deutsche Presse "gleichgeschaltet" agiert, wenn es um bestimmte Themen geht. Alles valide Thesen, ob man nun einer Meinung ist oder nicht.

    Wer jetzt noch behauptet es gäbe kein Tabu israelische Aussenpolitik zu kritisieren, der ist blind.

    Dass der ausgesprochene Antikommunist und Antisozialist Gauck auch im entferntesten anders ddenkt als rau Klarsfeld?

    Lächerlich ist Ihre KRitik und nicht minder unsachlich wie die von frau Klarsfeld.

    Dieses Zitat eines Politikers erscheint mir im Hinblick auf Kommentar 8 doch allmählich plausibel...

    Die "Versenkung" droht imho ganz anderen als Frau Klarsfeld.

    • Fw
    • 06.04.2012 um 13:48 Uhr

    Bundespräsidentin geworden ist. Sehr hysterisch die Dame...

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