RücktrittLötzsch gibt Parteivorsitz der Linken ab

Die Chefin der Linkspartei will sich künftig nur noch auf ihr Mandat als Bundestagsabgeordnete konzentrieren. Für ihre Entscheidung nennt sie familiäre Gründe.

Die umstrittene Linken-Chefin Gesine Lötzsch tritt zurück. Als Grund nannte sie am späten Dienstagabend die Erkrankung ihres Mannes. Sie habe sich nach reiflicher Überlegung entschieden, das Amt der Vorsitzenden der Partei niederzulegen. "Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Meine familiäre Situation lässt jedoch eine häufige Abwesenheit von meinem Wohnort Berlin nicht mehr zu", schrieb Lötzsch in einer kurzen Mitteilung.

Sie werde sich künftig auf ihr Mandat als Berliner Bundestagsabgeordnete konzentrieren. Lötzsch ist seit Mai 2010 zusammen mit Klaus Ernst Vorsitzende der Linkspartei.

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Noch im Oktober hatte sie angekündigt, dass sie bei der Wahl der neuen Parteiführung Anfang Juni abermals für den Parteivorsitz kandidieren wolle. Lötzsch und  Ernst werden in der Linken für das schlechte Erscheinungsbild der Partei verantwortlich gemacht. So geriet die Partei etwa wegen einer von Lötzsch ausgelösten Kommunismusdebatte in Bedrängnis, aber auch wegen eines umstrittenen Glückwunschtelegramms an den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro.

 
Leserkommentare
  1. Die Chefin der Linkspartei will sich künftig nur noch um ihre Familie kümmern. Lötzsch ist seit Mai 2010 mit Klaus ernst verheiratet. Das Ehepaar wird in der Linken für den schlechten Kaffee verantwortlich gemacht. So geriet die Partei etwa wegen einer von Lötzsch ausgelösten Ehe-Debatte in Bedrängnis, aber auch wegen des umstrittenen Nebenbuhlers Fidel Castro gab es Zoff. Das Paar wird voraussichtlich vom Paar Lafoknecht abgelöst.

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    sondern mit Ronald Lötzsch und Mutter von zwei Kindern.
    Warum "verballhornen" Sie ihre familiären Verhältnisse und zeigen sie Frau Lötzsch nicht wenigstens den menschlichen Respekt, den Rückzug wegen der Erkrankung ihres Mannes zu akzeptieren ? Ob es hierfür noch weitere Gründe gibt, sind Spekulationen.
    Wenn Ihr Beitrag zum Maßstab für die Klassifizierung von Politikern gemacht würde, müßte man auch erwähnen, dass der Gatte unserer Kanzlerin und ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda wie Frau Lötzsch zu DDR-Zeiten an der Humbold-Universität in Ostberlin promovierte.

    Ich bin nicht Mitglied der Linkspartei und gehöre auch nicht zu deren Wählern, vertrete jedoch die Meinung, dass die private Situation von Politikern zunächst zur Kenntnis zu nehmen ist.

    sondern mit Ronald Lötzsch und Mutter von zwei Kindern.
    Warum "verballhornen" Sie ihre familiären Verhältnisse und zeigen sie Frau Lötzsch nicht wenigstens den menschlichen Respekt, den Rückzug wegen der Erkrankung ihres Mannes zu akzeptieren ? Ob es hierfür noch weitere Gründe gibt, sind Spekulationen.
    Wenn Ihr Beitrag zum Maßstab für die Klassifizierung von Politikern gemacht würde, müßte man auch erwähnen, dass der Gatte unserer Kanzlerin und ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda wie Frau Lötzsch zu DDR-Zeiten an der Humbold-Universität in Ostberlin promovierte.

    Ich bin nicht Mitglied der Linkspartei und gehöre auch nicht zu deren Wählern, vertrete jedoch die Meinung, dass die private Situation von Politikern zunächst zur Kenntnis zu nehmen ist.

  2. Ihrer Familie wünsche ich das, wie jedem anderen auch.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/se

    8 Leserempfehlungen
  3. So unfähige und peinliche Gestalten wie Frau Lötzsch waren eigentlich ein Garant dafür, dass es bei den Linken immer Zoff gibt und die bei ihren 8-10% rumdümpelt. Nicht auszudenken was passiert, wenn die jetzt mal jemand mit Kompetenz finden...

    In diesem Sinne: Wagenknecht an die Spitze! Dann muss man sich auf absehbare Zeit keine Gedanken um die machen, sondern kann den Haufen weiterhin getrost ignorieren.

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    • tom310
    • 11.04.2012 um 1:19 Uhr

    Die Piraten werden auch nicht gerade wegen ihrer ausgewiesenen Kompetenz gewählt.

    Schade :-( Pseudonormo, was Sie an Sahra Wagenknecht auszusetzen haben, lassen Sie uns nicht wissen. Was oder Wen Sie stattdessen zu wählen gedenken auch nicht. Einfach nur inhaltloses Geschwätz.

    • tom310
    • 11.04.2012 um 1:19 Uhr

    Die Piraten werden auch nicht gerade wegen ihrer ausgewiesenen Kompetenz gewählt.

    Schade :-( Pseudonormo, was Sie an Sahra Wagenknecht auszusetzen haben, lassen Sie uns nicht wissen. Was oder Wen Sie stattdessen zu wählen gedenken auch nicht. Einfach nur inhaltloses Geschwätz.

    • tom310
    • 11.04.2012 um 1:19 Uhr

    Die Piraten werden auch nicht gerade wegen ihrer ausgewiesenen Kompetenz gewählt.

    6 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Schade :-("
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    ...wenn Komptenz ihre einzige Richtschnur ist !

    WEN ODER WAS WÄHLEN SIE ?

    Wer ist denn in ihren Augen kompetent ? Was macht eigentlich Komptetenz aus ?

    ...wenn Komptenz ihre einzige Richtschnur ist !

    WEN ODER WAS WÄHLEN SIE ?

    Wer ist denn in ihren Augen kompetent ? Was macht eigentlich Komptetenz aus ?

    • bugme
    • 11.04.2012 um 1:22 Uhr

    Ein Rücktritt aus privaten Gründen ist vollkommen zu respektieren. Genauso wie bei Santorum sind Krankheitsgründe im familiären Umfeld tragisch und daher sind hämische Kommentare einfach überflüssig.

    13 Leserempfehlungen
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    übereifrigen Gegnern der Linken etwas anderes vermutet. Bei Müntefering war es ja seinerueit nicht anders, als der sich seiner kranken Frau widmete und die Politikarbeit ruhen ließ.
    Ich wünsche ihrem Mann alles Gute!

    übereifrigen Gegnern der Linken etwas anderes vermutet. Bei Müntefering war es ja seinerueit nicht anders, als der sich seiner kranken Frau widmete und die Politikarbeit ruhen ließ.
    Ich wünsche ihrem Mann alles Gute!

  4. Denn auf diese Weise wird es nicht so ein Gezerre um den Parteivorsitz geben. Dietmar Bartsch ist ja schon mal ins Rennen gestartet, da kann man jetzt gespannt sein, wer anstelle von Klaus Ernst kandidieren wird, denn der will ja ohnehin nicht mehr. Auch wenn es für Frau Lötzsch persönlich bitter ist, für die Partei ist es eine Chance. Denn sowohl Frau Lötzsch als auch Klaus Ernst waren ja nicht gerade eine glückliche Wahl. Vielleicht geht ja Sarah Wagenknecht ins Rennen, das wäre zumindest ein guter Gegenpart zu Dietmar Bartsch. Beide sind gute Redner und intellektuell brilliant. Also Leute, die den anderen Parteivorsitzenden von CDU/CSU-FDP-SPD-Grüne ordentlich Kontra geben können.

    8 Leserempfehlungen
    • h67758
    • 11.04.2012 um 1:50 Uhr

    Wieso war mir klar, dass Frau Lötzsch das lukrative Bundestagsmandat behält? Der Parteivorsitz dürfte finanziell natürlich weitaus weniger interessant sein..
    Und ich dachte schon, ich könnte mir wieder die Debatten auf Phönix ansehen ohne ein Magengeschwür zu riskieren.
    @waterkantuhu: Das könnte die Natur natürlich. Ich wäre dann aber dafür, mit solchen Thesen verbreitenden Misanthropen anzufangen.

    Eine Leserempfehlung
    • sioux
    • 11.04.2012 um 7:55 Uhr

    Porsche-Klaus und Privatkoch-Oskar. Gregor Gysi war mal interessant, aber mittlerweile kommt da kein Satz, den man nicht schon etliche Male gehört hat. Ich bin gespannt, wie es mit dem Haufen weitergeht.

    Eine Leserempfehlung

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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  • Schlagworte Klaus Ernst | Die Linke | Fidel Castro | Wahl | Berlin
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