NRW-WahlkampfRöttgen holt Energieexpertin Kemfert ins Schattenkabinett

Im Falle eines Wahlsieges der CDU in Nordrhein-Westfalen soll Claudia Kemfert ins Kabinett einziehen. Die parteilose Energieexpertin soll ein neues Ministerium leiten.

Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Norbert Röttgen will Claudia Kemfert zur Ministerin für Energie und Klima machen, falls die CDU die Landtagswahlen im Mai gewinnt. Die Professorin solle ein neues Ministerium für Energiefragen leiten, sagte der designierte Spitzenkandidat Röttgen in Düsseldorf.

Die Wissenschaftlerin bezeichnete die Energiewende als größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Die 43-Jährige ist parteilos und will es eigenen Angaben zufolge auch im Falle eines CDU-Wahlsieges bleiben. Seit 2004 arbeitet Kemfert am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, wo sie die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt leitet. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld, Oldenburg und Stanford und arbeitet unter anderem für die EU-Kommission.

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Bundesumweltminister und Wahlkämpfer Röttgen forderte für Nordrhein-Westfalen eine Energiepolitik aus einem Guss. Der rot-grünen Landesregierung warf er erneut vor, die Energiewende verschlafen zu haben. Das Bundesland habe beim Ausbau der erneuerbaren Energien erheblichen Nachholbedarf. Vorwürfe der Industrie, die Bundesregierung arbeite zu langsam, wies Röttgen zurück.

In Umfragen zur Landtagswahl liegt die CDU bisher deutlich hinter der SPD.

 
Leserkommentare
    • dmtude
    • 04.04.2012 um 18:01 Uhr

    da sind zwei Experten am Werk.

    Ein Parteisoldat und eine Gender Professorin und Gutachterin des Intergovernmental Panel on Climate Change aka IPCC, da kann ja nichts mehr schiefgehen.

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  1. Lt. Spiegel haben Fachleute Zweifel an der Kompetenz von Kemfert.
    http://www.spiegel.de/pol...

    Aber wen interessiert es? Röttgen wird niemals die Wahl gewinnen. Diese Aktion dient einzig dazu, den dummen Wählern Sand in die Augen zu streuen, um davon abzulenken, dass Röttgen einen Tag nach der Wahl wieder in Berlin sitzt und sein NRW-Abenteuer bereits verdrängt hat.

    3 Leserempfehlungen
    • wb99
    • 04.04.2012 um 18:08 Uhr

    Die Frage ist nur wofür. Talkshowsprechblasen produzieren?

    3 Leserempfehlungen
  2. "Bundesumweltminister und Wahlkämpfer Röttgen forderte für Nordrhein-Westfalen eine Energiepolitik aus einem Guss. Der rot-grünen Landesregierung warf er erneut vor, die Energiewende verschlafen zu haben. Das Bundesland habe beim Ausbau der erneuerbaren Energien erheblichen Nachholbedarf. Vorwürfe der Industrie, die Bundesregierung arbeite zu langsam, wies Röttgen zurück."
    Herr Röttgen scheint ein schlechtes Gedächnis zu haben. Nein, er ist Politiker, oder will einer sein ... Die markigen Worte von Ihm wirken wie ein Bumerang.

    2 Leserempfehlungen
  3. Energieexpertin, als was man sich alles bezeichnen kann, wenn man für erneuerbare Energien eintritt ( schmunzel ) die nun wirklich nicht wirtschaftlich ( schmunzel ) sind.

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    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ach, allerliebstes Schmunzelhäschen... ich bin sicher, Sie sind eigentlich ein ganz Süßer.

    Nur mit dem volkswirtschaftlichen Kostenbegriff stehen Sie ein wenig auf dem Kriegsfuss. Dazu zählt nämlich nicht nur, was unten auf dem Bierdeckel drauf steht. Wenn man mal alles zusammenrechnet an direkten Kosten, externen Kosten, bezahlten Preisen und Subventionen, stellt man fest, dass die Erneuerbaren durchaus wirtschaftlich sind.

    Gottseidank wird Volkswirtschaftslehre von Volkswirten/innen und nicht von lila Schmunzelhäschen gelehrt.

    Ach, allerliebstes Schmunzelhäschen... ich bin sicher, Sie sind eigentlich ein ganz Süßer.

    Nur mit dem volkswirtschaftlichen Kostenbegriff stehen Sie ein wenig auf dem Kriegsfuss. Dazu zählt nämlich nicht nur, was unten auf dem Bierdeckel drauf steht. Wenn man mal alles zusammenrechnet an direkten Kosten, externen Kosten, bezahlten Preisen und Subventionen, stellt man fest, dass die Erneuerbaren durchaus wirtschaftlich sind.

    Gottseidank wird Volkswirtschaftslehre von Volkswirten/innen und nicht von lila Schmunzelhäschen gelehrt.

    • PolyXB
    • 04.04.2012 um 18:17 Uhr

    Sind es nicht die CDU und die FDP die im Wahlkampf die Verschuldungspolitik der Kraft-Regierung geißeln? Warum soll dann ein neues Ministerium geschaffen werden, welches zusätzliches Steuergeld kostet? Der CDU fehlt diesbezüglich wohl eine eindeutige, klare Linie.

    2 Leserempfehlungen
    • anthri
    • 04.04.2012 um 18:28 Uhr

    Kemfert kann Röttgen in Berlin vertreten, während er Opposition in Düsseldorf spielt.

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  4. >> Energieexpertin <<

    ... Expertenwissen hat die ZEIT an anderer Stelle eher angezweifelt:

    "Claudia Kemfert hat sich beim Versuch, die Ökonomie des Klimawandels allgemeinverständlich zu erklären, böse verrechnet."
    aus: http://www.zeit.de/online...

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