NRW-Landtagswahl: Traumergebnis und schwere Zeiten für Lindner
Mit fast 100 Prozent der Stimmen ist Christian Lindner zum FDP-Spitzenkandidat gekürt worden. Er kündigte einen sachlichen Wahlkampf an.
Der FDP-Landesverband in Nordrhein-Westfalen hat den früheren Generalsekretär der Bundespartei, Christian Lindner, zum Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Mai gekürt. Er erhielt am Sonntag in der Landeswahlversammlung 99,8 Prozent der Stimmen. Lindner soll die FDP nach dem Platzen der rot-grünen Landesregierung ins Parlament führen.
Nach seiner Ernennung warb Lindner für einen sachlichen Wahlkampf. Er warnte seine Partei davor, sich auf Kosten der schwarz-gelben Koalition in Berlin zu profilieren. "Wir sollten ruhig und mit Übersicht gemeinsam in Berlin arbeiten und nicht den Wahlkampf in die Koalition tragen", sagte Lindner in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin.
Die FDP sprach sich für eine sofortige Kursänderung in der Haushaltspolitik aus, um bis 2020 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die Liberalen hatten den Haushaltsentwurf der rot-grünen Regierung in Nordrhein-Westfalen Mitte März abgelehnt und damit Neuwahlen provoziert.
FDP unter Druck
Nach dem schlechten Wahlergebnis im Saarland steht die FDP in NRW unter Druck. An der Saar gewann sie nur 1,2 Prozent der Stimmen und war von einem Einzug ins Parlament weit entfernt. Der FDP-Landesvorsitzende und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr betonte, wie wichtig Lindners Kandidatur für die FDP sei. "Wir alle wissen um den Ernst der Lage", sagte Bahr. Die FDP sei im Landtag unverzichtbar. Der frisch-gekürte Spitzenkandidat empfahl seiner Partei unterdessen, bis zur Landtagswahl am 13. Mai keine Umfragen mehr zu lesen.
Lindner soll ab 6. Mai auch den NRW-Landesvorsitz der Partei übernehmen, wie der bisherige Landesvorsitzenden Bahr vorgeschlagen hat. Mit 16.000 Mitgliedern ist der FDP-Verband in NRW bundesweit der größte.
Auch SPD und Grüne nominieren Spitzenkandidaten
Die Landesparteitage von SPD und Grünen bestimmten das bisherige Führungsduo der rot-grünen Minderheitsregierung zu ihren Spitzenkandidaten. Für die SPD zieht die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in den Wahlkampf, ihre Stellvertreterin Sylvia Löhrmann tritt für die Grünen an. CDU-Spitzenkandidat ist Norbert Röttgen.






.. wenn ich das so richtig sehe, dann könnte die FDP doch mit gutem Beispiel vorangehen und im letzten Wort ein "d" sparen. Wie wär's?
Jetzt wo Sie es ansprechen, es könnte auch "Schulden" heißen. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht.
Jetzt wo Sie es ansprechen, es könnte auch "Schulden" heißen. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht.
Da nützt auch ein DDR-Wahlergebnis aus den eigenen Reihen nichts mehr: über die Landtagssitze entscheiden nicht die Parteimitglieder, sondern die Wähler - und bei denen ist die FDP (verdientermaßen - aus Sicht eines jahrzehntelangen FDP-Wählers) unten durch. Wer Liberalismus und unideologische Modernität will, wählt jetzt nicht mehr FDP, sondern Piraten. Der Zug ist abgefahren.
wie Philipp Rösler selbiges den Schleckerfrauen zumutet.
Dazu meint Harald Martenstein:
http://www.tagesspiegel.d...
wie Philipp Rösler selbiges den Schleckerfrauen zumutet.
Dazu meint Harald Martenstein:
http://www.tagesspiegel.d...
393 Stimmen für den neuen Messias der Drei-Käse-Hoch-fdp, dass sind ja fst so viele Stimmen wie im Saarland letzten Sonntag für die fdp.
Jetzt soll es angeblich sachlich werden und der Königsmörder Lindner will dem Rösler vom Rheinland aus ans Fell.
Egal, ob 1,2 oder 3,2%, vorbei ist vorbei!
Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende!
...innerhalb der eigenen Partei,bei anzunehmenden 1,2% Zustimmung der Wahlberechtigten Bürger?
Oder anders gefragt: Warum dieser Hype um eine Leiche namens FDP?
verdoppelte sich der Umfragewert der FDP für NRW von 2 % auf 4 %, als Lindner seine Kandidatur bekannt gab.
So mausetot sind sie also noch nicht. Wenn der Hype anhält, könnte die FDP es noch mal in den Landtag schaffen. Und selbst wenn sie das Ziel nur knapp verfehlt, wäre dies ein Indiz dafür, dass die FDP den Negativtrend brechen könnte mit Lindner an der Spitze.
Ob dem Bundesvorsitzenden Rösler dies gefallen würde... Wohl kaum, denn ihm ist es in gut einem Jahr nicht gelungen, die FDP aus der Talsohle herauszuführen. Es dürfte dann nur eine Frage der Zeit sein, bis Rösler sich nach einer "Anschlussverwendung" umsehen müsste...
Spannend wird es in jedem Fall, wenn die Landtagswahlen in NRW stattfinden.
Dieser Hass und die Häme gegenüber der FDP zeigen deutlich, wie wichtig es ist, dass uns die FDP als Partei in Deutschland erhalten bleibt. Auch wenn ich die FDP nicht wähle, hoffe ich doch, dass sie weiterhin im Bundestag bleiben wird. Es tut keinem Land gut wenn die Politik zu 99% links der Mitte steht. Ja, gefühlt 99%, denn die CDU ist keine konservative Partei mehr. Auch in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen hat eine wirtschaftsliberale Partei eine Daseinsberechtigung.
...eine liberale Partei in Deutschland weiterhin existiert.
verdoppelte sich der Umfragewert der FDP für NRW von 2 % auf 4 %, als Lindner seine Kandidatur bekannt gab.
So mausetot sind sie also noch nicht. Wenn der Hype anhält, könnte die FDP es noch mal in den Landtag schaffen. Und selbst wenn sie das Ziel nur knapp verfehlt, wäre dies ein Indiz dafür, dass die FDP den Negativtrend brechen könnte mit Lindner an der Spitze.
Ob dem Bundesvorsitzenden Rösler dies gefallen würde... Wohl kaum, denn ihm ist es in gut einem Jahr nicht gelungen, die FDP aus der Talsohle herauszuführen. Es dürfte dann nur eine Frage der Zeit sein, bis Rösler sich nach einer "Anschlussverwendung" umsehen müsste...
Spannend wird es in jedem Fall, wenn die Landtagswahlen in NRW stattfinden.
Dieser Hass und die Häme gegenüber der FDP zeigen deutlich, wie wichtig es ist, dass uns die FDP als Partei in Deutschland erhalten bleibt. Auch wenn ich die FDP nicht wähle, hoffe ich doch, dass sie weiterhin im Bundestag bleiben wird. Es tut keinem Land gut wenn die Politik zu 99% links der Mitte steht. Ja, gefühlt 99%, denn die CDU ist keine konservative Partei mehr. Auch in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen hat eine wirtschaftsliberale Partei eine Daseinsberechtigung.
...eine liberale Partei in Deutschland weiterhin existiert.
dann ist das keine Wahl, sondern eine Farce.
sollten sie nehmen? Westerwelle? Das dürfte er sich nicht mehr antun; man hätte ihn auch kaum gelassen. Bahr ist zu farblos.
Und Lindners Ankündigung, als Spitzenkandidat antreten zu wollen, machte sich sehr positiv in den Umfragen bemerkbar.
Deshalb ist die Wahl von Lindner zum Spitzenkandidaten vermutlich das Beste, was die FDP-NRW tun konnte.
tiefer Verzweiflung. Wenn man einen zum Spitzenkandidaten ausruft, der sich im Dezember aus der Politik zurückgezogen hat. Bei einem Wahlergebnis von fast 100% für einen Reaktivierten kann man wirklich von Panik und letzten Strohhalm sprechen.
bekam Frau Kraft?
sollten sie nehmen? Westerwelle? Das dürfte er sich nicht mehr antun; man hätte ihn auch kaum gelassen. Bahr ist zu farblos.
Und Lindners Ankündigung, als Spitzenkandidat antreten zu wollen, machte sich sehr positiv in den Umfragen bemerkbar.
Deshalb ist die Wahl von Lindner zum Spitzenkandidaten vermutlich das Beste, was die FDP-NRW tun konnte.
tiefer Verzweiflung. Wenn man einen zum Spitzenkandidaten ausruft, der sich im Dezember aus der Politik zurückgezogen hat. Bei einem Wahlergebnis von fast 100% für einen Reaktivierten kann man wirklich von Panik und letzten Strohhalm sprechen.
bekam Frau Kraft?
verdoppelte sich der Umfragewert der FDP für NRW von 2 % auf 4 %, als Lindner seine Kandidatur bekannt gab.
So mausetot sind sie also noch nicht. Wenn der Hype anhält, könnte die FDP es noch mal in den Landtag schaffen. Und selbst wenn sie das Ziel nur knapp verfehlt, wäre dies ein Indiz dafür, dass die FDP den Negativtrend brechen könnte mit Lindner an der Spitze.
Ob dem Bundesvorsitzenden Rösler dies gefallen würde... Wohl kaum, denn ihm ist es in gut einem Jahr nicht gelungen, die FDP aus der Talsohle herauszuführen. Es dürfte dann nur eine Frage der Zeit sein, bis Rösler sich nach einer "Anschlussverwendung" umsehen müsste...
Spannend wird es in jedem Fall, wenn die Landtagswahlen in NRW stattfinden.
erlassen, und wegen diesen ist sie nicht mehr gewählt worden.
Wie lange soll das noch weitergehen?
Sie sollten die FDP weiter wählen, wenn sie meinen, sie gehörte in die Regierung, und damit auch mitverantwortlich sein für diese Gesetze.
erlassen, und wegen diesen ist sie nicht mehr gewählt worden.
Wie lange soll das noch weitergehen?
Sie sollten die FDP weiter wählen, wenn sie meinen, sie gehörte in die Regierung, und damit auch mitverantwortlich sein für diese Gesetze.
...ziemlich riskant.
Dieser Hass und die Häme gegenüber der FDP zeigen deutlich, wie wichtig es ist, dass uns die FDP als Partei in Deutschland erhalten bleibt. Auch wenn ich die FDP nicht wähle, hoffe ich doch, dass sie weiterhin im Bundestag bleiben wird. Es tut keinem Land gut wenn die Politik zu 99% links der Mitte steht. Ja, gefühlt 99%, denn die CDU ist keine konservative Partei mehr. Auch in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen hat eine wirtschaftsliberale Partei eine Daseinsberechtigung.
Sie können Wählen was sie wollen.Die Richtung steht fest.
Meiner Meinung nach leben sie in einer romantischen konservierten Erinnerung der sozialen Marktwirtschaft wie sie die Bundesrepublik einmal hatte.
Dies Zeiten sind längst vorbei.
Als Thatcher und Reagan die Märkte mit ihrer Deregulierungspolitik entfesselten,fiel der Startschuß für eine neoliberale Zeitenwende.
Und es ist egal wer in der Politik das Sagen hat,weil das Sagen ohnehin das Kapital hat.
Darum braucht das Land auch keine FDP mehr.Sie ist überflüssig geworden.Das Ziel wurde erreicht.Es wird jetzt noch zementiert,aber erreicht ist es seit der m.M. nach künstlich herbeigeführten Weltfinanzkrise.
...das Liberale nicht. Es steht um Gegensatz zur gelebten Kultur des Landes. Man versteht nicht, wieso aus ihm bessere Ergebnisse fließen sollen als aus bürokratischer Ordnung und politischer Fürsorge. Man empfindet daher Liberale als Bedrohung. Das sind sie auch für öffentliche Stellen und so sie die Gesellschaft umformten für die anderen Parteien. Aber in Deutschland kann das aktuell nicht passieren.
Sie können Wählen was sie wollen.Die Richtung steht fest.
Meiner Meinung nach leben sie in einer romantischen konservierten Erinnerung der sozialen Marktwirtschaft wie sie die Bundesrepublik einmal hatte.
Dies Zeiten sind längst vorbei.
Als Thatcher und Reagan die Märkte mit ihrer Deregulierungspolitik entfesselten,fiel der Startschuß für eine neoliberale Zeitenwende.
Und es ist egal wer in der Politik das Sagen hat,weil das Sagen ohnehin das Kapital hat.
Darum braucht das Land auch keine FDP mehr.Sie ist überflüssig geworden.Das Ziel wurde erreicht.Es wird jetzt noch zementiert,aber erreicht ist es seit der m.M. nach künstlich herbeigeführten Weltfinanzkrise.
...das Liberale nicht. Es steht um Gegensatz zur gelebten Kultur des Landes. Man versteht nicht, wieso aus ihm bessere Ergebnisse fließen sollen als aus bürokratischer Ordnung und politischer Fürsorge. Man empfindet daher Liberale als Bedrohung. Das sind sie auch für öffentliche Stellen und so sie die Gesellschaft umformten für die anderen Parteien. Aber in Deutschland kann das aktuell nicht passieren.
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