Bundesparteitag: Piratenpartei wählt Bernd Schlömer an die Spitze
Die Piraten haben einen neuen Chef: Bernd Schlömer. Er folgt auf den bisherigen Bundesvorsitzenden Sebastian Nerz, der zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.
Bernd Schlömer ist neuer Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Die rund 1.500 Delegierten der Partei wählten Schlömer am Nachmittag mit 66,6 Prozent der Stimmen auf ihrem Bundesparteitag in Neumünster an die Spitze des Vorstands. Der 41-Jährige folgt damit auf den bisherigen Vorsitzenden Sebastian Nerz, der 56,2 Prozent der Stimmen erhielt. Schlömer steht nunmehr dem siebenköpfigen Vorstand vor, der ebenfalls neu gewählt wurde.
Insgesamt hatten sich acht Kandidaten zur Wahl gestellt. Jedes Parteimitglied konnte für alle acht Bewerber, für mehrere oder für keinen seine Stimme abgeben. Deswegen erreichten sowohl Schlömer wie Nerz mehr als 50 Prozent der Stimmen.
Schlömer hatte in seiner Bewerbungsrede erklärt, zentrale Aufgabe des Parteichefs sei es, die Mitglieder für das Mitmachen zu begeistern. "Ich möchte für mehr Kooperation und Gemeinsamkeit werben", kündigte er an. Zu möglichen Koalitionen äußerte er sich nicht. Erst müsse die Piratenpartei in die Parlamente kommen, und dann werde man weitersehen.
Nerz bleibt als Stellvertreter im Vorstand
Nerz wurde anschließend zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 73,8 Prozent der Teilnehmer stimmten für ihn. Er werde sich in dem neuen Amt künftig stärker innerparteilichen Aufgaben und inhaltlichen Fragen widmen, kündigte der 28-Jährige an.
Als weiterer Stellvertreter wurde Markus Barenhoff aus Münster gewählt. Zuvor hatte die Berliner Politikwissenschaftlerin Julia Schramm, die sich vergeblich um eine Wahl zur Vorsitzenden bemüht hatte (24,3 Prozent), ihre Kandidatur für den Vizevorsitz zurückgezogen.
Als neue Schatzmeisterin wurde mit einer Mehrheit von mehr als 90 Prozent Swanhild Goetze gewählt. Ihr Vorgänger René Brosig hatte für das Amt nicht erneut kandidiert. Am späten Abend, mehr als zwölf Stunden nach Beginn des Parteitags, bestimmte die Versammlung Sven Schomacker zum Generalsekretär.





"Das heißt Ihrer Logik zufolge: Wer sich zur Wiederwahl stellt ist der Droge der Macht verfallen und darf daher nicht wiedergewählt werden. "
Nein, das folgt nicht logisch aus meiner Aussage.
"Warum allerdings kann man sich dann überhaupt zur Wiederwahl stellen? Das ist ziemlich unlogisch."
Das ist nicht unlogisch.
Meine Güte, was ist daran so schwer zu verstehen?!
Sie müssen sich eben einmal im Jahr evaluieren lassen.
Anstatt 5 Jahre Carte Blanche.
Ende der Durchsage.
Zeitverschwendung.
Warum müsste "ich mich" evaluieren lassen? Es soll doch angeblich nicht um Personen gehen!
Trennen Sie nicht zwischen Person und Amt?
Warum müsste "ich mich" evaluieren lassen? Es soll doch angeblich nicht um Personen gehen!
Trennen Sie nicht zwischen Person und Amt?
..Nerz nicht wiedergewählt worden ist, dann könnte es dafür ggf. bestimmte Gründe geben, nicht wahr? Z.B. den, dass man seinen bisherigen Vize, Schlömer, für geeigneter hält. Und der fängt ja jetzt sicher nicht bei Null an.
"Wenn es um Themen gehen soll und nicht um Personen, wieso halst sich die Partei dann jedes Jahr eine Personaldebatte um den kompletten Vorstand auf?"
Warum nicht? Stört doch nicht besonders. Vielleicht findet sich ja ein überzeugenderer Kandidat. Warum sollte der ewig warten müssen, bis er in eine exponiertere Position kommt. Und wenn er es auch nicht besser kann, dann kommt eben wieder der nächste.
Anders als bei anderen Parteien, wo die Granden immer ex cathedra das verkünden, an was sich das Fußvolk jetzt bitte schön halten soll (vulgo: Parteilinie), ist bei den Piraten der Vorstand nur eine Art Exekutive der Basis.
Ich kann allerdings verstehen, dass dies manche berichterstattende Medien verwirrt, die es gewohnt sind, dass Ihnen irgendwann jemand "Offizielles" mitteilt, was denn nun gemeint ist. Ebenso kann ich nachvollziehen, dass dies potenzielle Wähler abschrecken mag, allerdings bin ich zuversichtlich, dass es keinen verschreckt, der möglicherweise in Betracht zöge, die Piraten zu wählen, sondern nur solche Kandidaten, die sowieso maximal zwischen CDU und SPD oszillieren.
Warum müsste "ich mich" evaluieren lassen? Es soll doch angeblich nicht um Personen gehen!
Trennen Sie nicht zwischen Person und Amt?
Fanboys gonna... Ne, funktioniert nicht richtig, Aber Sie wissen bestimmt, was ich meine.
PS: Was für Argumente? Die haben die Piraten doch auch nicht. Also, schließe ich mich in dem Sinne der politischen Kita mal an.
wirklich, welcher anti-piratische Beelzebub Sie geritten hat, daß Sie zu solchen haltlosen Behauptungen kommen, die von der Realität so weit entfernt sind. Die Piraten setzten sich IM GEGENTEIL für DIE STÄRKUNG des Urhebers und die Schwächung der Verwerterebene ein.
Bei sehr vielen der Beiträge merkt man wie sich die Berichterstattung der Medien auswirkt.
Leider denken dann viele, sie können mitreden ohne sich inhaltlich mit den Piraten auseinanderzusetzen.
Bei sehr vielen der Beiträge merkt man wie sich die Berichterstattung der Medien auswirkt.
Leider denken dann viele, sie können mitreden ohne sich inhaltlich mit den Piraten auseinanderzusetzen.
Bei sehr vielen der Beiträge merkt man wie sich die Berichterstattung der Medien auswirkt.
Leider denken dann viele, sie können mitreden ohne sich inhaltlich mit den Piraten auseinanderzusetzen.
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