Deutschlandtrend: Umfrage bestätigt bundesweiten Höhenflug der Piraten
Nie war die Zustimmung größer: Laut ARD-Deutschlandtrend würden die Piraten zurzeit zehn Prozent der Stimmen erhalten. Indes sind unter den Anhängern viele Protestwähler.
© Uwe Anspach

Jubelnde Anhänger der Piratenpartei nach der Landtagswahl im Saarland
Der Höhenflug der Piratenpartei hält in Umfragen an. Nach dem ARD-Deutschlandtrend kämen die Piraten auf zehn Prozent der Stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären. Damit verbessern sie sich gegenüber dem Vormonat um drei Prozentpunkte. Eine Forsa-Umfrage hatte sie zuvor sogar bundesweit bei zwölf Prozent gesehen.
In dem von dem Institut Infratest dimap erstellten ARD-Deutschlandtrend behaupten sich die Grünen bei 14 Prozent, die SPD sackt leicht auf 27 Punkte ab, die Union verliert zwei Punkte und landet bei 35 Prozent. Die FDP stagniert bei drei Prozent.
Offenbar liegen die guten Werte für die Piraten weniger an der Partei selbst, sondern mehr an der Enttäuschung vieler Wähler über andere Parteien. Nur 22 Prozent geben an, die Piraten wählen zu wollen, weil sie von deren Qualitäten überzeugt seien. Die Mehrheit (61 Prozent) war hingegen der Meinung, dass die Piraten nur eine vorübergehende Erscheinung sind und wieder von der politischen Bildfläche verschwinden werden.
Rösler sinkt in Beliebtheit auf Tiefpunkt
Dennoch fände es die Hälfte der Bundesbürger gut, wenn die Partei im kommenden Jahr in den Bundestag einziehen würde. Das sind deutlich mehr als bei der FDP (36 Prozent), der auch nur eine Minderheit von 28 Prozent eine Trendwende zutraut.
Dementsprechend schlecht fallen auch die Persönlichkeitswerte für FDP-Chef Philipp Rösler aus, mit dessen Arbeit nur noch 17 Prozent zufrieden sind. Beliebteste Parteipolitikerin ist CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vor ihr liegt Bundespräsident Joachim Gauck, mit dessen Arbeit 64 Prozent zufrieden sind.
Für die Sonntagsfrage sprach Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche mit bundesweit 1.505 Wahlberechtigten, den übrigen Ergebnissen lagen die Angaben von 1.005 Befragten zugrunde.





Vor ihr liegt Bundespräsident Joachim Gauck, mit dessen Arbeit 64 Prozent zufrieden sind.
Wie kommt denn so was zustande. Der hat doch noch gar nichts gemacht. Hat er sich schon bei der Presse bedankt.
...und "schuld" sind die Piraten :-)
Es bleib die Hoffnung das die alten Parteien nach der Wahl in 2013 endlich aufwachen und lernen das sie für(!) das und vom (!) Volk gewählt wurden und Wahlen nicht nur eine lästige Pflicht in einer Demokratie sind.
Die Piraten - egal ob man sie jetzt wählt oder nicht - sind gut für die Demokratie, auch wenn sie uns zur großen Koalition verdammen :-)
mit oder ohne Piraten. Solange bis CDU und SPD mehr als 50% geimeinsam erzielen.
Die kommt sowieso und Schuld ist die SPD,denen ein gutausgestatteter Kleiner-Partner-Sessel wichtiger ist als alles andere.
Wichtig ist eine funktionierende Opposition,die sich nach Atomausstieg wieder den anderen Themen der Zeit stellt und sich nicht mit einer SED-Vergangenheit kaltstellen lässt.
werden immer noch von denen verantwortet, die sie bilden.
Wenn die Piraten viele Stimmen bekommen, ist das ihre Sache.
Wenn die FDP sich selbst zerstörst und es somit keine bürgerliche Koalition mehr geben kann, ist nicht die Piratenpartei schuld.
Wenn es SPD und Grüne nicht schaffen genug Stimmen für Rot-Grün zu erkämpfen, ist daran nicht die Piratenpartei schuld. (die übrigens nicht alle ihre Stimmen von Rot-Grün "mopst" sondern besonders auch Stimmen von Nichtwählern und ehem. FDPlern)
Es sind z.B. nicht die Piraten schuld, wenn Heiko Maas vor der Wahl sagt, dass das Ergebnis Große Koalition bereits fest steht (erinnert an Russland) und sich danach wundert, dass linke SPD-Wähler nicht wählen, bzw. andere lieber andere Parteien wählen, bei denen noch ungewiss ist, wie die Wahl für sie ausgeht.
Und nicht zuletzt ist nicht die Piratenpartei verantwortlich, wenn Grüne und SPD sich verweigern mit der Linken zusammen zu arbeiten und damit einen Teil der demokratisch abgegebenen Wählerstimmen delegitimieren.
Da sieht man wie wichtig sich die Parteien nehmen und gleichzeitig die Demokratie vernachlässigen. Es geht um Verbesserungen für die Menschen - und solange eine Partei nicht eindeutig verfassungsfeindlich ist - seh ich nicht, warum man sich weigert, überhaupt zu versuchen, Möglichkeiten zu nutzen, um gemeinsam seine Ideen für die Menschen umzusetzen?
mit oder ohne Piraten. Solange bis CDU und SPD mehr als 50% geimeinsam erzielen.
Die kommt sowieso und Schuld ist die SPD,denen ein gutausgestatteter Kleiner-Partner-Sessel wichtiger ist als alles andere.
Wichtig ist eine funktionierende Opposition,die sich nach Atomausstieg wieder den anderen Themen der Zeit stellt und sich nicht mit einer SED-Vergangenheit kaltstellen lässt.
werden immer noch von denen verantwortet, die sie bilden.
Wenn die Piraten viele Stimmen bekommen, ist das ihre Sache.
Wenn die FDP sich selbst zerstörst und es somit keine bürgerliche Koalition mehr geben kann, ist nicht die Piratenpartei schuld.
Wenn es SPD und Grüne nicht schaffen genug Stimmen für Rot-Grün zu erkämpfen, ist daran nicht die Piratenpartei schuld. (die übrigens nicht alle ihre Stimmen von Rot-Grün "mopst" sondern besonders auch Stimmen von Nichtwählern und ehem. FDPlern)
Es sind z.B. nicht die Piraten schuld, wenn Heiko Maas vor der Wahl sagt, dass das Ergebnis Große Koalition bereits fest steht (erinnert an Russland) und sich danach wundert, dass linke SPD-Wähler nicht wählen, bzw. andere lieber andere Parteien wählen, bei denen noch ungewiss ist, wie die Wahl für sie ausgeht.
Und nicht zuletzt ist nicht die Piratenpartei verantwortlich, wenn Grüne und SPD sich verweigern mit der Linken zusammen zu arbeiten und damit einen Teil der demokratisch abgegebenen Wählerstimmen delegitimieren.
Da sieht man wie wichtig sich die Parteien nehmen und gleichzeitig die Demokratie vernachlässigen. Es geht um Verbesserungen für die Menschen - und solange eine Partei nicht eindeutig verfassungsfeindlich ist - seh ich nicht, warum man sich weigert, überhaupt zu versuchen, Möglichkeiten zu nutzen, um gemeinsam seine Ideen für die Menschen umzusetzen?
mit oder ohne Piraten. Solange bis CDU und SPD mehr als 50% geimeinsam erzielen.
Im Grunde ist es absurd, immer noch weitere neue Parteien zu gründen, wenn sie sich sowieso alle zu einer großen Koalition zusammenschließen. Am Ende ist es dann völlig egal, für welche Partei man stimmt.
Im Grunde ist es absurd, immer noch weitere neue Parteien zu gründen, wenn sie sich sowieso alle zu einer großen Koalition zusammenschließen. Am Ende ist es dann völlig egal, für welche Partei man stimmt.
...und Umfragen: Mit welcher Arbeit Gaucks denn 64% zufrieden sind , möchte ich von den Befragten wohl wissen, ständig peace und Freiheit stammeln fällt bei mir noch nicht unter den Begriff Arbeit.
oberkorrekten, gendermainstreamgeilen, pseudopolitischen
Ersatzphrasen der Etablierten satt. Sie haben das Gefühl,
das vieles nicht ausgesprochen wird, was die Bevölkerung
bewegt. Ob sie den Tabuteppich aufküpfen, ob sie klug, schlau oder ernsthaft sind, ist noch nicht feststellbar.
Sie wissen noch nicht was sie wollen, das könnte sich in
der Konfrontation ändern. Meist medeln sich ein paar
klevere Leitfiguren heraus (Kelly, Fischer, Roth, Trittin)
und schon weis eine "Mehrheit in der Gruppierung" was sie will.
in den despotisch geführten Lӓndern haben die Normalbürger sowieso kaum die Chance, ihr Schicksal selbst zu bestimmen(es sei denn, sie können das korrupte System erfolgreich entmachten,und sind danach auch klug u. erfahren genug, die Machtergreifung eines neuen Despoten zu verhindern)
Doch in einem Rechtsstaat sieht's anders aus;
naive Wӓhler fallen sehr leicht bei Opportunisten und Machiavellisten rein.
Trӓumer fallen sehr leicht bei Idealisten und Anarchisten rein(vor allem bei grosser Unzufriedenheit mit den schon existierenden Verhӓltnissen)
Angler wie viele Namen aus der super reichen Szene der Wirtschaft mögen Pragmatiker mit machiavellistisch-opportunistischem Wesen.
Wie schon woanders auch erwӓhnt, wenn der Motor deines Autos deffekt ist, solltest du nicht mit einem baseballschlӓger auch noch die Scheiben zerschlagen; wenn ein (gross)Teil der etablierten Politiker(aus welchem Grund auch immer)seine Aufgaben vernachlӓssigt(oder gar viele von denen als opportunistische Machiavelisten das Volk hinters Licht führen,um an der Macht zu bleiben)muss der Grossteil des Volkes klug genug sein,um "Die jenigen" an die Macht zu bringen,die "realistische" UND „korrekte“ Lösungen vorweisen können.
Idealisten oder Anarchisten in solch einer Situation zu holen, wӓre ein fataler Fehler, den die Trӓumer erst Jahre danach bemerken. Und leider meistens schon zu spӓt!
Die jetzigen überzeugten Anhänger der Piraten sind Träumer. Die Führung der Piraten besteht aus Anarchisten und Idealisten.
Meine Betrachtung weicht da ab. Wer Demokratie als dynamisches System versteht und in dieses System Gerechtigkeit einbringen möchte, ist kein Anarchist im dem Sinne, wie das Wort Anarchismus in Deutschland in der Regel interpretiert wird.
Das Idealisten eine Gefahr darstellen beweist die Geschichte. Idealisten gehen in der Regel um Leichen. Demokratie ist jedoch im Gegensatz zu Ideologien kein Ideal, sondern ein gegenwartsbezogenes Ziel. Man kann sie leben, und benötigt dafür nicht erst zu erziehende Menschen. Man kann sie parallel zum Bestehenden praktizieren. Deshalb stellt sie keine Gefahr dar, wie der Idelismus beispielsweise der der FDP.
dass die Piraten als Idealisten daherkommen, so stimmt das nicht.
Idealen nachhängen im Einzelnen, die FDP, Die Grünen und die Linken.
Die CDU und die SPD repräsentieren weitgehend nur die dumpfe Masse.
Wenn Sie also warnen, so müßten Sie vor der FDP den Grünen und den Linken warnen, denn diese Parteien verfolgen ideologische Ziele. CDU und SPD sind geistig eigentlich gar nicht mehr zu verorten.
Bei den Piraten liegt es etwas anders. Sie arbeiten an einem Strukturproblem. Sie wollen der Bevölkerung eben nicht sagen, wohin es gehen soll, sondern das Volk soll Ihnen sagen was es will. Hier greifen die üblichen Betrachtungen nicht.
Die jetzigen überzeugten Anhänger der Piraten sind Träumer. Die Führung der Piraten besteht aus Anarchisten und Idealisten.
Meine Betrachtung weicht da ab. Wer Demokratie als dynamisches System versteht und in dieses System Gerechtigkeit einbringen möchte, ist kein Anarchist im dem Sinne, wie das Wort Anarchismus in Deutschland in der Regel interpretiert wird.
Das Idealisten eine Gefahr darstellen beweist die Geschichte. Idealisten gehen in der Regel um Leichen. Demokratie ist jedoch im Gegensatz zu Ideologien kein Ideal, sondern ein gegenwartsbezogenes Ziel. Man kann sie leben, und benötigt dafür nicht erst zu erziehende Menschen. Man kann sie parallel zum Bestehenden praktizieren. Deshalb stellt sie keine Gefahr dar, wie der Idelismus beispielsweise der der FDP.
dass die Piraten als Idealisten daherkommen, so stimmt das nicht.
Idealen nachhängen im Einzelnen, die FDP, Die Grünen und die Linken.
Die CDU und die SPD repräsentieren weitgehend nur die dumpfe Masse.
Wenn Sie also warnen, so müßten Sie vor der FDP den Grünen und den Linken warnen, denn diese Parteien verfolgen ideologische Ziele. CDU und SPD sind geistig eigentlich gar nicht mehr zu verorten.
Bei den Piraten liegt es etwas anders. Sie arbeiten an einem Strukturproblem. Sie wollen der Bevölkerung eben nicht sagen, wohin es gehen soll, sondern das Volk soll Ihnen sagen was es will. Hier greifen die üblichen Betrachtungen nicht.
Die Piratenpartei erinnert mich an das breite Gefährt, wo alle am Steuer sitzen. Vor einem Jahr schickten sich die Grünen an, die SPD zu überholen. Also Gemach! Die Rentner werden auch weiter der netten Angela vertrauen. Wenn es hilft die FDP zu marginalisieren, warum nicht.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke. Die Redaktion/kvk
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren